Internet Publikation für
Allgemeine und Integrative Psychotherapie
Abteilung Politische Psychologie, Bereich
Recht - Überblick
- Präambel
- Sprache -
IP-GIPT DAS=21.01.2009
Internet-Erstausgabe, letzte Änderung 29.1.10
Impressum:
Diplom-Psychologe Dr. phil. Rudolf Sponsel Stubenlohstr. 20 D-91052
Erlangen
Mail:
sekretariat@sgipt.org_
Zitierung
& Copyright_
Anfang Unrecht im Namen des Rechts: Kapitalrecht
- Justizkritik_Service_
Überblick_
Relativ
Aktuelles_Rel.
Beständiges Titelblatt_
Konzept_
Archiv_
Region__
_Wichtiger
Hinweis zu Links und Empfehlungen
Willkommen in unserer Internet-Publikation
für Allgemeine und Integrative Psychotherapie, Abteilung Politische
Psychologie, Bereich Recht (Justiz) und hier speziell zum Thema:
Dokumente und Materialien zum Thema Unrecht im
Namen des Rechts,
ermöglicht, gedeckt und gefördert durch
Politik, Macht und oberfaule Eliten
und ihre Medien.
Unrecht im Namen des Rechts
Kapitalrecht - Justizkritik
Ein dreifaches Hurra auf Artikel 0, GG der Amigo-Republik:
Wer Mist macht auf höherer Ebene, wird gnadenlos
belohnt oder
je bedeutender Position und Schaden, desto milder
die Strafe,
denn Eigentum und Macht verpflichtet - zu mehr
natürlich.
Euro-Dollar-Justitia
der Deutschland Amigo AG. RS 1975/2009
von Rudolf Sponsel, Erlangen
Inhalt-Stichworte:
Editorial
* Ackermann * Afghanistan-Krieg
* Aktenflucht im Bundesarchiv
* Amigos...
* Arbeitsmarktstatistik * Arbeitssituation-
und Arbeitsrecht * Aristoteles
Staatstheorie * Bayerische Landesbank
* Becker, B. * Bestverdiener
*
Boni statt Mali * Bürokratie
* Bundesfinanzhof * Bundesgerichtshof
* Chemie-Schäden * Cross-Border-Leasing
(CBL) * Deutsche
Nachkriegs"eliten" mit Nazivergangenheit * Eigentum
verpflichtet * Eliten * Entnazifizierung
* Esser * Filbinger * Finanzkrise
* Flick-Skandal * Freiheit
* Gewaltenteilung auf dem Papier
* Hartz-IV * Hartz,
P. * Heuschrecken-Recht *
Im
Namen des Volkes *
Insiderhandel
* Insolvenzrecht gegen Arbeitnehmer
* Internetberichterstattung
* Justiz- &. Rechtssysteme
* Justizreform * Kanther
*
Kirchenpriviledien
* Koch * Kohl * Kreditabtretung
* Leuna * Liechtenstein
* Liechtenstein-Prozesse *
Mannesmann
* Naturrecht * Nazi-Juristen
* Nazi-Rechtsprechung * Neue
Richtervereinigung * Oberländer * Oligarchie
* Pasker * Pervertierung
des Leistungsprinzips * Positives Recht
* Prozessberichterstattung Internet > Internetberichterstattung
* Public
Private Partnership (PPP) * Puvogel
* Recht * Rechtsstaat *
Rechtsverdreher:
Zumwinkel
*
Rechtsmissbrauch
* Rentenbetrug Risikoverschleierung?
* Richterbund:
Erklärung,
Kritik
* Sachsen-Landesbank * Sachsen
NPD Skandal * Sachsen-Skandal *
Schmid
* Schneider Immobilien-Skandal
*
Schweiz * Siemens * Steuern
* Steuerhinterziehung * Steueroasen
* Steuerfahndung:
Frankfurter
Psychopathologisierungen * Steuersünder,
prominente * Strauß, Max * Versetzungen
* VW-Skandal * Werbung * Wiedervereinigung
* Wiesheu * Zimmermann("Old
Schwurehand") * Zivilcourage
* Zumwinkel
*
Zweierlei
Maß *
Literatur
* Links * Querverweise*
Wir leben in einem Schweizer-Käse-Rechtsstaat
mit viel Löchern.
"Ein Land, das solche Richter hat und duldet, braucht keine Feinde
mehr." (>VGR)
|
Editorial: Im sog. deutschen Rechtsstaat
gilt das Prinzip (Art 3,1
GG): vor dem Gesetz sind alle gleich bis auf die, die gleicher sind,
d.h. Macht oder Geld haben oder zum Justizsystem selbst gehören. Der
Rechtsstaat
im Namen der Freiheit, der sich
nach dem Dritten Reich mangels unbelasteter RichterInnen (> Entnazifizierung),
PolitikerInnen und Eliten gar nicht richtig entwickeln
konnte, ist durch die Macht der Verhältnisse in wichtigen Teilen in
fortschreitender Auflösung begriffen. Das Recht ist weitgehend ein
Spiegel der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse und der
hierfür (un)verantwortlichen
Eliten, die in
diesem Lande extrem korrumpiert, funktions- und positionsorientiert verlottert
sind. Eine oligarche
Fehlentwicklung stützt
und fördert die andere. Das Leistungsprinzip ist weitgehend aufgehoben:
SesselfurzerInnen und Ellenbogentartüffs bestimmen, wo's lang geht.
Was diese Leute wirklich können und drauf haben, kann man sehr drastisch
an der Bewältigung der Finanz- und
Wirtschaftskrise studieren: Die können wirklich nichts, außer
Schulden
machen, die sie nicht bezahlen müssen, wobei sie sich noch völlig
scham- und hemmungslos die eigenen Taschen vollstopfen. Und wer Mist macht
auf höherer Ebene, wird gnadenlos belohnt. In diesem einzigartigen
Sumpf steckt die Justiz nicht nur, sie stützt und deckt ihn auch in
vielfältiger Weise und ist in nicht geringen Teilen selbst infiziert.
So gesehen hat sich das deutsche Rechts- und Unrechtswesen nach dem Zusammenbruch
des Dritten Reiches wieder extrem unverhältnismäßig zu
Gunsten der Mächtigen und Reichen entwickelt. Wie deutsche Gerichte
inzwischen weitgehend gesehen werden, scheint man auch im Richterbund
allmählich mitzubekommen, wobei man die Realität geflissentlich
verleugnet (Ausnahme: BGH
Vorsitzender Tolksdorf). Man hat nicht verstanden, dass jede bewusste
Problemlösung
mit der Problemwahrnehmung anfängt. Dazu gehörte
z.B. auch die Wahrnehmung der Rechtsrealität, dass Artikel 14,2
GG, Eigentum verpflichtet,
die Druckerschwärze nicht wert ist und seit Jahrzehnten nicht die
geringste faktische Bedeutung hat. Es sind nur große, hohle und theatralische
Worte. Hauptverantwortlich sind die Politik mit ihren Unrechtsgesetzen
und bürokratischen Hürden und eine Justiz, die viel mehr als
nötig sehr willfährig, wie überall auf der Welt, Unrecht
im Namen des Rechts zugunsten der Reichen und Mächtigen spricht und
sich - wie auch totalitäre Systeme - hinter Formalismen verschanzt.
Das ist die große Achillesverse des Rechts. Und deshalb kamen die
große Schar der Rechtsverbrecher und Rechtsbeuger meist nicht nur
glimpflich davon, sondern sie konnten in ihren neu-alten Roben auch
ganz einfach so weiter machen als wäre nichts gewesen (3. Reich, DDR):
von den ca. 570 Richtern und Staatsanwälten des Volksgerichtshofes
wurde gerade mal einer (Lautz) zu 10 Jahren
Zuchthaus verurteilt, aber bereits 1951 begnadigt. Ein Land, das solche
Richter hat und duldet, braucht keine Feinde mehr. Eine wesentliche Hauptaufgabe
jeder Justiz ist es, die Gesetze anzuwenden, Recht zu sprechen, um die
Rechtsordnung und den Rechtsfrieden zu sichern. Und so wähnt sich
die Justiz einzig dem Gesetz verpflichtet, aber das ist reine Propaganda,
denn das Gesetz ist sehr vielfältig, und es gibt viele Möglichkeiten,
die Gesetze so oder anders auszulegen. Welche Norm greift in diesem oder
jenen Fall mehr oder weniger? Artikel 3,1 GG, wonach vor dem Gesetz alle
gleich sein sollen, wird ständig missachtet. Die StaatstheoretikerInnen
und Rechtsgelehrten haben noch keinen Weg gefunden, dieser fürchterlichen
Rechtsstaatspest einen wirksamen Riegel vorzuschieben. Ist nun die Bundesrepublik
ein Rechtsstaat und wenn: wie sehr (> Schweizer
Käse Metapher)? Damit stellt sich die Grundsatzfrage, was eine
sog. rechtsstaatliche Justiz von einer gewöhnlichen Justiz, die es
auch in allen Staatsformen und Diktaturen gibt, unterscheidet?
Die folgenden Materialien und Dokumente zur Rechtsprechung
werden im Laufe der Zeit meine Kritik und Thesen durch immer mehr Belege
aus den verschiedensten Bereichen untermauern: Reiche, Mächtige
und Amigos erfahren eine rechtliche Vorzugsbehandlung. Sehr wichtig
bei der Gesamtbetrachtung ist auch, dass der gesamte Justizapparat der
Bundesrepublik aus dem Nationalsozialismus hervorgegangen ist. Das wurde
nicht nur nie angemessen aufgearbeitet, sondern die Justizverbrechen der
Nazijuristen
wurden durch Vertuschen, Bagatellisieren, Umdeuten und sophistisches Verdrehen
in scheinbar rechtmäßiges Verhalten in widerwärtigster
Weise
in doppeltes Unrecht verwandelt. Es ist ein großes Verdienst der
68er Bewegung, diesen zum Himmel stinkenden Justiz- und Nachkriegseliten-Saustall
in die Öffentlichkeit gebracht und unabweisbar belegt zu haben, wobei
auch Materialien, die von der DDR aus propagandistischen
Motiven zur Verfügung gestellt wurden, sehr wichtig waren. Die deutsche
Nachkriegs-Justiz ist wesentlich von Nazi-Richtern aufgebaut, wie die gesamte
Republik wesentlich von Nazis, Exnazis, ihren Apparatschiks und opportunistischen
MitläuferInnen aufgebaut wurde. Die Entnazifizierung
war weitgehend eine Farce und Theater. Die juristische Naziaufarbeitung
spottet jeder Beschreibung und ist ein erneuter Beleg für die Sentenzen:
Eine
Krähe hackt der andern kein Auge aus und die Großen lässt
man laufen und die Kleinen hängt man auf. Rechtsstaat?
Abwehr-Strategien
> Strategien
und Taktiken der Verschleppung, Abwiegelung und Entmutigung.
Allgemeine Abwehrmanöver in Stichworten: * "abern"
(Ja, aber) * abstreiten * abwiegeln * aussitzen * bagatellisieren * fehlende
Rechtsgrundlage behaupten * Fristen verstreichen lassen * Gutachten verlangen
* In Sicherheit wiegen * Kann niet-verstaan * Kommission einberufen * liegen
lassen * Mittel reklamieren * Nacherklärungen, Nachbesserungen verlangen
* nicht reagieren (Toter Mann Spiel) * scheinbare Zugeständnisse machen
* umdeuten * Unterlagen * Untersuchungsausschuss einsetzen * Unverständnis
vorgeben * verdrehen * verleugnen * verlieren * verschleppen
* Voraussetzungen in Frage stellen * Zeit gewinnen * Zeitmangel behaupten
* Zuständigkeitsspiele *
Ackermann. [W.MannesmannProzess]
Afghanistan-Krieg
Der Afghanistan Krieg ist für jedermann offensichtlich
grundgesetzwidirg.
Aktenflucht
im Bundesarchiv.
Eine bewährte staatskriminelle Methode in diesem Land ist es,
dass Akten verschwinden:
"Geheime
Akten der Bundesregierung verschwunden. Das Ministerium bestätigte,
dass seit Beginn dieser Legislaturperiode fast 3200 geheim eingestufte
Akten vernichtet wurden - statt sie in den entsprechenden Registraturen
abzulegen und später dem Bundesarchiv zu übergeben. ...
" [Spiegel
13.12.8]
Bundeslöschtage: "Wie in
Kohls Kanzleramt drei Gigabyte Daten und Schränke voller Akten verschwinden"
> Das System Leuna, S. 76f :
"Bohls 'Privatakten'
Persönliche Unterlagen des Kanzleramtschefs, die bei den BundesEöschtagen
verschwanden
-
07.02.92 Personalplanung für die im Lagezentrum eingesetzten
BGS-Vollzugsbeamten 18. 08. 92 Vermerk ChefBK über Gespräch EKHK
Otto Kreicker wg. Zentralstelle für die Bekämpfung der Regierungskriminalität
Berlin
-
02.04.93 Solidarpakt für Deutschland
-
04.04.93 Sts Kastrup vor dem Bundesverfassungsgericht: Welche
Rolle hat die angegriffene Regelung bei den «Zwei-plus-Vier»
-Verhandlungen gespielt?
-
04.05.93 1000-Tage-Einheit
-
09.06.93 Gefährdungslage (Aktenordner vertrauliche Vermerke
-Panzerschrank)
-
11.06. 93 Agnes Hürland-Büning wg. Fa. TED (elf
aquitaine/Thyssen)
-
06.09.93 Negativberichterstattung über Teilnahme am
Betriebsausflug nach Warstein
-
01.10.93 Parteienfinanzierung
-
02.11.93 Nachfolge von Weizsäcker
-
01.05.94 Fuchs-Panzer für China,
Sehr. Baumeister (Panzerschrank)
-
02.12.94 Tornado-Einsatz Bosnien (Persönliche Akte -
Panzerschrank)
-
Fax MdB Joschka Fischer v. 18.1.95 wg. Tschetschenien
-
Ausführlicher Lebenslauf von Joschka Fischer
-
23.03.95 Akte 01.06.96 Personalangelegenheiten Abteilung
4, Vermerk Dr. Nehring, Perspektiven für Gruppenleiter 42 und 04
-
02.01.96 Weihnachtsfeier im Bundeskanzleramt (Akte persönliche
Korrespondenz - Panzerschrank)
-
01.04.96 Schreiben Sts.a.D. Pfahls v. 8, Januar 1996 an BK
und ChefBK wg. Ermittlungsverfahren wg. Verdacht von Schmiergeldzahlungen
(Akte vertraulich - Panzerschrank)
-
Akte CHBK 01. 04. 96 Vorgang Sts a.D. Pfahls wg. Ermittlungsverfahren;
Verdacht Schmiergeldzahlungen im Zusammenhang mit Lieferung von ABC-Spürpanzern
der Firma Thyssen an Saudi-Arabien
-
26.04.1996 Schreiben Premierminister von Singapur Goh
Chok an BK v. 15. April 1996 und Vermerk ChefBK wg. Telefonat mit Herrn
von Pierer bezüglich Auftragsvergabe Firma Siemens
-
02.01.97 Fax vom 11. 09. 96 von Herrn. Martin, Bundesverband
Deutscher Ärzte für Frischzellen-Therapie wg. Verbot der Frischzellen-Therapie
an ChefBK
-
04.01.97 Enteignungen 45-49 des Ministeriums für Auswärtige
Angelegenheiten der russischen Föderation
-
02.11.97 Haushalt - globale Minderausgaben."
Querverweise: > , Sachsen-Skandal,
Max
Strauß,
Amigos,
Filz, Seilschaften, Korruptis und Man versteht sich auch ohne Absprachen.
> Kartelle. > Deutsche
Nachkrieges"eliten" mit ... > Vier
Freunde: Politik, Wirtschaft, Justiz und Wissenschaft >
Die Steueroasen werden von Politik und Justiz ermöglicht, gedeckt
und geschützt. Der Filz aus politischer Macht, Geld und "Recht" -
besser Unrecht - erklärt z.B., weshalb es sich Liechtenstein
bislang (26.1.9) leisten kann, das Steuerfluchtabkommen nicht zu unterschreiben.
etilE-Amigos
der höchsten Ebene waren oder sind verwickelt (z.B. > Koch)
und haben ein Interesse an der Aufrechterhaltung der Steuerschlupflöcher.
Die europäische - auch nicht die deutsche - Politik will gar keine
richtige Regelung wie die USA. Wie leicht eine solche nämlich ginge,
das haben die USA ja vorgemacht: entweder kooperiert ihr - oder wir schließen
Eure Banken. So einfach wäre das.
Absurde,
antinomische, aporietische oder paradoxe Verhältnisse?
Arbeitsmarktstatistik.
Obwohl völlig klar, dass eine vernünftige, vorausschauende
und verwertbare Arbeitsmarktstatistik von grundlegender Bedeutung für
die Volkswirtschaft, Gesellschaft und die Politik ist, erlaubt sich der
Staat mit Hilfe einer willfährig- tolerierenden Justiz ein Ausmaß
falscher Daten (>Panorama 4.6.9.], die selbst Potemkin
noch zum Erröten bringen könnten.
Arbeitssituation
und Arbeitsrecht.
Ordnung und Recht muss sein, vor allem ganz unten und ganz besonders
bei Hartz-IV: Was in Deutschland Billigarbeits-
und Zeitarbeitsstätten die letzten Jahre los ist (1.2.9), spottet
jeder Beschreibung. Entwürdigende faktische Versklavung - teilweise
vergleichbar dem Niveau der Situation der Zwangsarbeiter im 3. Reich -
sind in einem Ausmaß verbreitet, dass man sich verwundert die Augen
reibt und fragt: wann werden die Chefetagen gestürmt und die Sklavenhalter
und Ausbeuter davon gejagt? Aktuell verdienstvolles Anschauungsmaterial
zu diesen unglaublichen Zuständen liefern am 1.2.9 der Tatort
"Kassensturz"
und Anne Will "Tatort
Arbeitsplatz – lieber ausgenutzt als arbeitslos? ".
Querverweis: Business Crime Control
- Arbeitsunrecht in Deutschland: [O]
31 Jahre
Arbeitstreue gegen den Verdacht, 1,30 Euro
unterschlagen zu haben
"... Emmely klagte gegen die Kündigung. Kolleg/innen aus verschiedenen
Branchen und Gewerkschaften standen ihr zur Seite. Sorgten für Öffentlichkeit,
kamen Ende August mit Transparenten zur Verhandlung ins Arbeitsgericht.
Was den Richter offenbar besonders aufbrachte.
Nach langem Hin und Her mit den Zeugen wurde die
Klage gegen die Verdachtskündigung abgewiesen. Am Ende erklärte
der Richter noch, wenn Frau E. in einem Schriftsatz ihres Anwalts Reue
gezeigt und versprochen hätte, es nie wieder zu tun, wäre die
Entscheidung anders ausgefallen. "Ein Skandal", sagt ihr Anwalt dazu. Im
Strafrecht wäre der Prozess eingestellt worden, wegen Geringfügigkeit.
In seiner Stellungnahme schreibt er: "1,30 Euro sind nach Meinung des Arbeitsgerichts
mehr wert als 31 Beschäftigungsjahre - deutlicher kann ein Gericht
die Verachtung für die Tätigkeit von abhängig Beschäftigten
nicht ausdrücken. ..." [verdi
publil 08/09]. auch [netzwerkit
8.1.9], [TS
18.1.9]
Kündigungsschutz
und Altersgrenze (21.1.2010):
Bei einigen obersten deutschen Richtern besteht wohl der dringende
Verdacht, dass sie geistig ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind, wenn sie
nicht erkennen können, dass jemand, der 10 Jahre bei einer Firma gearbeitet
hat, nicht deshalb nur Anspruch auf 3 Jahre Entschädigungsausgleich
hat, weil er oder sie 28 Jahre alt und im Gesetz steht, dass Altersfristen
erst ab dem 25. Lebensjahr gelten. Der EU Gerichtshof entschied, dass dies
ein Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot, hier aus Altersgründen,
sei. Wenn oberste deutsche Richter nicht in der Lage sind, zu erkennen,
dass der Gesetzestext wenigstens zweideutig ist und eine kapitalfreundliche
(kapitalkritische) und damit arbeitnehmerfeindliche (arbeitnehmerfreundliche)
Interpretation zulässt, so ist das nicht zu begreifen, es sei denn
man nimmt an, was inzwischen die Spatzen vielfach von den Dächern
pfeifen, die deutsche Justiz ist nicht neutral, sondern entscheidet in
dubio pro Kapital.
Aristoteles'
Staatstheorie. [die wohlweislich nicht gelehrt wird]
Bayerische Landesbank
> Der Fall Michael Kemmer.
Becker, Boris. [SekQuel: NN 27.1.9,
S.2]
Bestverdiener, im
Betrug vereint
"Der durch den Fall Zumwinkel ausgelöste Steuerskandal zeigt:
Wer viel Geld hat, kommt leichter zu dem Schluss, er dürfe den Staat
und seine Regeln missachten. Wenn jemand zwei Persönlichkeiten in
sich vereint, dann ist er, medizinisch gesehen, ein Schizophrener. Wenn
jemand im Fernsehen und in Ethik-Beiräten Ehrlichkeit predigt und
den Werteverfall beklagt, gleichzeitig aber systematisch Steuern hinterzieht,
ist er wahrscheinlich ein deutscher Großerbe oder Spitzenmanager.
..." [SZ
16.2.8]
Boni statt Mali (wörtl. Gutes
statt Schlechtes, Zulage statt Abschlag, Lohn statt Strafe)
Es ist ziemlich undenkbar, dass in Deutschland ein Manager, der fundamental
Mist macht und großen Schaden anrichtet, zur Verantwortung - an der
er angeblich so schwer trägt - gezogen wird. Stattdessen scheint es
allgemeiner Sitte und Moral, Treu und Glauben zu entsprechen, dass Inkompetenz,
Fehlentscheidungen und Misserfolge belohnt werden müssen. Eigentum
verpflichtet, Gemeinwohl, Solidarität, Gerechtigkeit, Verhältnismäßigkeit:
all das spielt keine Rolle - für die Oligarchen. Am meisten scheint
der Rechtsstaat bedroht zu sein, wenn gleiches Recht für alle gälte,
denn schließlich sind groß und klein ja nicht gleich, womit
eine Gleichbehandlung ganz unverhältnismäßig und ungleich
wäre (falls Sie das nicht verstanden haben, können Sie hier
nachsehen).
Bürokratie,
Gesetzes- und Verordnungsflut
Der Dschungel von Zigtausend Gesetzen und Verordnungen ist durch die
unübersichtliche Masse, Intransparenz und Verwirrung rechtsstaatsfremd
und widerspricht elementaren Grundsätzen von Klarheit und Einfachheit.
Das gilt ganz besonders für das Steuerrecht.
Bundesfinanzhof. > Steuern.
Doppelter Betrug
- Anlage und Staat - durch das höchste Finanzgericht für
Rechtens erklärt: Plusminus berichtet am 11.2.9:
"Steuern auf Gewinne, die es nie gab? Vorgeschichte. Die Firma Commodity
Trading Service GmbH (CTS) aus dem saarländischen Saarlouis hatte
15 Jahre lang in ganz Deutschland Anleger geworben. Rund 200 Millionen
DM wurden eingesammelt und angeblich sehr profitabel angelegt, vor allem
bei Warentermingeschäften in den USA. In Wirklichkeit war alles nur
ein so genanntes Schneeball-System, das 2001 zusammenbrach. Der Firmengründer
wurde zu acht Jahren Haft verurteilt und beging später Selbstmord.
Die Mehrzahl der Anleger ging weitestgehend leer aus. Gewinne wurden nicht
ausgeschüttet.
Steuern auf Gewinne, die es nie gab. Doch die Finanzämter
forderten Steuern auf die fiktiven Gewinne. Mehrere Gerichte widersprachen
dem in erster Instanz. Aber im November 2008 entschied der Bundesfinanzhof
zum Entsetzen der Anleger, dass die Steuern doch gezahlt werden müssen.
Rechtsanwalt Axel G. Günther kritisiert: "Die Finanzverwaltung sagt
zwar, wir werden keinen um seine Existenz bringen, aber damit ist natürlich
eigentlich nur das Existenzminimum gemeint." Für viele Betroffene
bedeute dies einen regelrechten Absturz ins Bodenlose."
Bundesgerichtshof.
BGH-Chef
kritisiert "Deals" wegen zu milder Strafen. Der Präsident des
Bundesgerichtshofs, Klaus Tolksdorf, hat Absprachen in Strafprozessen getadelt.
Oft würden danach Strafen verhängt, die nicht angemessen seien.
Der Eindruck, vor Gericht gebe es eine Zweiklassengesellschaft, sei deshalb
nachvollziehbar. ..." [Spiegel
30.1.9]
Grundsatzentscheidung
zur Strafhöhe bei Steuerhinterziehung
Aus der Pressemitteilung Nr.
221/2008 zum Urteil vom 2. Dezember 2008 - 1 StR 416/08
"... Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Angeklagten verworfen
und dabei zu zwei Fragen grundsätzliche Ausführungen gemacht:
Bei einer Steuerhinterziehung ist die Höhe
des Hinterziehungsbetrags ein Strafzumessungsumstand von besonderem Gewicht.
Der Steuerschaden bestimmt daher auch maßgeblich die Höhe der
Strafe. Dabei kommt der gesetzlichen Vorgabe des § 370 Abs. 3 Satz
2 Nr. 1 AO indizielle Bedeutung zu, wonach bei einer Hinterziehung in "großem
Ausmaß" in der Regel nur eine Freiheitsstrafe, und zwar von sechs
Monaten bis zu zehn Jahren, angedroht ist. Der BGH hat ausgeführt,
dass ein großes Ausmaß – wie bereits zum gleichen Merkmal bei
Betrug entschieden – dann vorliegt, wenn der Steuerschaden über 50.000
€ liegt. Das bedeutet, dass jedenfalls bei einem sechsstelligen Hinterziehungsbetrag
die Verhängung einer Geldstrafe nur bei Vorliegen von gewichtigen
Milderungsgründen noch schuldangemessen sein wird. Bei Hinterziehungsbeträgen
in Millionenhöhe kommt eine aussetzungsfähige Freiheitsstrafe
nur bei Vorliegen besonders gewichtiger Milderungsgründe noch in Betracht.
Bei der letztgenannten Fallgestaltung (Millionenbetrag) wird auch eine
Erledigung im Strafbefehlsverfahren regelmäßig nicht geeignet
erscheinen, da hier nur eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr, deren Vollstreckung
zur Bewährung ausgesetzt wird, verhängt werden kann. ...
"
> Fehlurteil Kreditabtretungen. ("Wir machen Weg
frei für die Finanzkrise")
Chemie-Schäden.
Holzschutzmittel-Vergiftungen:
Das Rechtsverständnis - in dubio pro industria - der deutschen Justiz
wurde sehr gut in dem Film von Mirko Tomic (SWR
28.1.9) dokumentiert: "Krank durch Chemie?Die Holzschutzmittel-Opfer
- Legal vergiftet, dann vergessen".
Familie Brünnicke hatte 2003 ein Fertighaus
gekauft. Große Freude, bis die Familie krank wurde. Experten stellten
eine hohe Konzentration an giftigen Holzschutzmitteln fest. Familie Brünnicke
zog aus, riss das Fertighaus ab. Hatte nicht der Holzschutzmittelprozess
der 90er-Jahre die Gefahr sozusagen gebannt? Zwei Chemiemanager waren verurteilt
worden. Doch der Bundesgerichtshof hob das Urteil später auf. Staatsanwalt
Erich Schöndorf, damals Ankläger, sagt heute: 'Die Geschichte
geht weiter und fängt wieder von vorne an'. Es gibt Tausende von Holzschutzmittelgeschädigten,
die damals krank wurden. Und es gibt neue Opfer. Der Film schlägt
einen Bogen vom Frankfurter Holzschutzmittelprozess bis heute und beleuchtet
anhand konkreter Beispiele die Auswirkungen und Folgen moderner Holzschutzmittel.
"Was zählt, ist nicht, ob unsere Mittel krank machen, sondern ob wir
dafür haften" wird einer der damals im Frankfurter Holzschutzmittelprozess
verurteilten Manager zitiert."
Cross-Border-Leasing
(CBL). > Beispiele: Baden-Württemberg,
Nürnberg,
München.
Dass Kämmerer z.B. in New York okkultue Verträge, die sie
nicht einmal vollständig einsehen können, für ihre Kommunen,
Stadträte und letztlich haftenden BürgerInnen abschließen,
die diese gar nicht kennen und offenbar auch gar nicht kennen dürfen,
ist eine solch ungeheure Absurdität und stellt den Rechtsstaat dermaßen
auf den Kopf, dass man sich fragt, ob wir Narren, Chuzpisten, Kriminellen
oder Strohalmverzweifelten aufgesessen sind.
Deutsche Bank. > Geschichte
im 3. Reich.
Deutsche
Nachkriegs"eliten" mit Nazivergangenheit.
Eliten
Versagen der Eliten, weltweit.
"Zahlreiche Staaten der Welt entwickeln sich einer neuen Studie zufolge
zu Diktaturen oder Alleinherrschaften. Der Reichtum der Welt wird nur von
ganz Wenigen abgeschöpft. ..." [SZ
17.2.8]
Deutsche
Nachkriegs"eliten" mit Nazivergangenheit: Hier wären Abertausende
aufzuführen, was mir nicht möglich ist. Daher begnüge ich
mich mit einer Reihe - geplant sind rund 100 - repräsentativer
Beispiele aus verschiedenen Bereichen und unterschiedlicher Schuld:
* Abs, H.J [W]
* Ambros, O. [W]
* Buetefisch, H. [W]
* Filbinger. (Ministerpräsident BW)
* Flick, F. (W)
* Fränkel, (W)
* Globke, H (Staatssekretär von Adenauer; W)
* Jaehne, F. [W]
* Kiesinger, K.G. (Bundeskanzler; W)*
Krupp, Alfried (W)
* Meer, Fritz ter [W]
* Oberländer (Minister) * Schleyer,
Hans Martin (Industriemagnat; Das
Parlament 50-51,2004) * Porsche, F. (W)
* Schmitz, H. [W]
* Schrübbers, H. (W)
*
Querverweise: Großindustrie
und Aufstieg der NSDAP [W]
Braunbuch [W] Original-Online-Version
des Braunbuchs von 1968 [O]
Eigentum verpflichtet. >
Heuschrecken-Recht.
Dieser Artikel 14,2
GG wird seit Jahrzehnten grob missachtet und ist faktisch nicht einmal
die Druckerschwärze wert.
Entnazifizierung
> Nachkriegs"eliten"
... > [W]
Die Entnazifizierung der Alliierten war weitgehend eine Farce und zu
dem frühen Zeitpunkt der ersten Nachkriegszeit gar nicht angemessen
möglich. Sie hätte später von deutschen Gerichten und Staatsanwaltschaften
unter Aufsicht ordentlicher alliierter JuristInnen richtig und gründlich
durchgeführt werden müssen. Das ging aber nicht, weil die deutsche
Nachkriegsjustiz - wie auch alle anderen Institutionen - überwiegend
von - mehr oder minder schlimmen - Nazis durchsetzt war. So lesen wir etwa
bei Senfft
(1988;
S. 175: "Die Amerikaner beobachteten, daß z.B. der Bamberger Oberlandesgerichtspräsident
etwa 90% seiner Richter aus alten Nazis rekrutierte."
 |
Vollnhals
kommt im Kapitel 1 "Das gescheiterte Experiment" klar zu dem Ergebnis,
dass die Entnazifizierung nicht nur gescheitert ist, sondern, so, wie sie
angelegt war, auch scheitern musste (S. 55). Der größte Fehler
war, sich viel zu wenig auf die echten Nazis zu konzentrieren und sich
viel zu sehr mit den kleinen Hinz und Kunz "Pg" aufzuhalten. Beispiel Niedersächsische
Justiz: Vollnhals berichtet (S. 330 ), "daß 51 Prozent der niedersächsischen
Richter und Staatsanwälte in gleicher Eigenschaft im Dienste
der Nazis standen, daß 71 Prozent der Richter und Staatsanwälte
NSDAP-Mitglieder waren und daß schließlich nicht weniger als
97 Prozent der in der niedersächsischen Justiz tätigen Richter
und Staatsanwälte bei Kriegsgerichten tätig waren. Neben 7 Oberstrichtern
steht auch ein ehemaliger Generalrichter eines Kriegsgerichts im Dienste
der niedersächsischen Justiz, flankiert von 27 Oberfeldrichtern und
58 Oberstabsrichtern an Kriegsgerichten.
Im Gegensatz dazu beschäftigt Niedersachsen nur 8 Richter und
Staatsanwälte, die wegen Betätigung gegen das Naziregime verurteilt
oder inhaftiert worden waren und 19, die aus den gleichen Gründen
disziplinarisch bestraft wurden." |
Esser. [W.Der
MannesmannProzess]
Feldmeyer, Johannes.
[Siemens Korruption; SekQuel: NN 27.1.9, S.2]
Filbinger. Filbinger hat als NS-Jurist
bei der Kriegsmarine Todesurteile ausgestellt und vollstrecken lassen,
offenbar ein guter Hintergrund, in der CDU Karriere zu machen und
in Baden-Württemberg Ministerpräsident zu werden. [W.FilbingerAffäre]
Finanzkrise
2007/08/09.
Die
gegenwärtige Wirtschaftskrise ist eine Krise des Rechts. Wenn
nicht Ordnung in das Chaos der «toxischen» Papiere gebracht
wird, kann die Welt der Rezession nicht entfliehen. Laut dem Entwicklungsökonomen
Hernando de Soto ist die gegenwärtige Krise vor allem eine Krise des
Rechts. Die «toxischen» Papiere auf den Bilanzen der Banken
würden das ganze Rechtssystem und damit das Fundament der Wirtschaft
vergiften. Das Problem sei, dass diese Papiere, die in riesigem Umfang
kreiert wurden, kaum bewertbar und sehr intransparent seien. Die Regierungen
müssten Ordnung in das Chaos bringen. (Red.) ... " [NZZ
18.3.9]
Flick-Skandal:
"Die gekaufte Republik"
"Von allen Polit-Skandalen der Nachkriegszeit war der Flick-Skandal
wahrscheinlich die größte Affäre: Um eine Steuerbefreiung
in dreistelliger Millionenhöhe zu erreichen, hatte der Flick-Konzern
die Republik inventarisiert und Politiker, Parteien, Stiftungen sowie Vereine
mit Barem bedacht. In Erinnerung blieben Begriffe wie die "gekaufte Republik",
die "Bonner Landschaftspflege" und, bei den Älteren zumindest, der
Name des 1933 in Lübeck geborenen Beamten Klaus Förster.
Durch einen Zufallsfund war der Regierungsdirektor
Mitte der siebziger Jahre als Leiter der Steuerfahndung
Sankt Augustin auf die Parteispendenaffäre gestoßen, die schließlich
den Flick-Skandal auslöste. Staatstragende Parteien hatten am Staat
vorbei Finanzmittel nach Liechtenstein geschafft,
gewaschen, zurückgeschmuggelt und den deutschen Fiskus betrogen. ...
" [SZ 6.2.9]
Freiheit
- vom der vielfältigen Missbrauch eines Grundwertes.
Geldtabu.
Gewaltenteilung auf
dem Papier.
Die Idee der Gewaltenteilung ist alt (Aristoteles;
Locke, Montesquieu) und gilt als grundlegendes Prinzip eines Rechtsstaates:
Legislative (Gesetzgebung), Exekutive (Regierung, Verwaltung), Judikative
(Gerichte). In Deutschland gibt es aber nur eine Gewaltenteilung pro forma
und ausschließlich auf dem Papier [W].
Nachdem alle obersten, also die letztlich entscheidenden
Gerichte politische Gerichte sind, weil durch die Politik befördert,
versetzt und berufen, gibt es auf höchster und wichtigster Ebene gar
keine Gewaltenteilung.
Damit ja nichts schief geht, wird aber auch jede
RichterIn durch die Verwaltung beurteilt, bewertet, befördert, versetzt
und berufen. Damit steuert die Politik politisch genehme gegenüber
wirklich unabhängigen RichterInnen, die natürlich nicht so leicht
etwas werden können. Die besten findet man daher wahrscheinlich auf
der unteren Ebene. Bereits die Oberlandesgerichte schweben weit entrückt
in den Wolken unter den obersten Richtern in blutrot im (symbolisch) königsblauen
Himmel. Die Abhängigkeit von der Exekutive gilt noch mehr für
die Staatsanwälte.
Aber auch dass unsere Parlamente von BeamtInnen
(meist deutlich mehr als 50%) überschwemmt sind, ist im Ergebnis eine
Aufhebung der Gewaltenteilung. Eine echte repräsentative Demokratie
bräuchte für die Parlamente zur Sicherung echter Repräsentanz
Quotenregelungen.
Die wahre Macht im Staate haben aber die großen
Konzerne, deren AgentInnen ganz offiziell in den Ministerien ihre Arbeitsplätze
einnehmen und die Gesetze für die Parlamente und Regierungen entwerfen.
Richtervereinigungen
fordern institutionelle Unabhängigkeit der Justiz. "Die Richterverbände
in Deutschland halten eine grundlegende Reform des Justizsystems für
nötig. Richter müssten nicht nur als Person, sondern schon von
der Institution her unabhängig von Einflüssen der Politik sein,
forderten der Deutsche Richterbund, die Neue Richtervereinigung und die
in der Gewerkschaft ver.di organisierten Richter und Staatsanwälte
am 20.02.2009 bei einer Podiumsdiskussion zur Selbstverwaltung der Justiz
in Berlin." ... [C.H.Beck]
Hartz
IV - Das Kontrastprogramm.
Hartz, Peter. (SPD, Gewerkschaftsmitglied,
einstiger Bundesverdienstkreuzträger); [W.PeterHartz]:
"Am 15. November 2006 wurde bekannt, dass gegen Peter Hartz in Braunschweig
ein Strafverfahren wegen Untreue als VW-Vorstand in 44 Fällen eröffnet
wurde. Ihm drohte für jede dieser 44 Taten eine Geld- oder Freiheitsstrafe
bis zu 5 Jahren und damit als Gesamtstrafe eine Freiheitsstrafe bis zu
15 Jahren.
Am 17. Januar 2007 gestand Hartz in der auf lediglich
zwei Verhandlungstage angesetzten Gerichtsverhandlung alle 44 Klagepunkte
ein. Der Gesamtschaden dieser Schmiergeld-Affäre beträgt 2,6
Millionen Euro. Fast zwei Millionen Euro dieser Summe zahlte Hartz an Klaus
Volkert, damaliger Chef des Betriebsrats. Trotz einer theoretischen Höchststrafe
von 15 Jahren Freiheitsstrafe einigten sich Staatsanwaltschaft und Verteidiger
allerdings auf eine Freiheitsstrafe von 2 Jahren, die zur Bewährung
ausgesetzt wurde, und eine Geldstrafe von 360 Tagessätzen à
1600 € (insgesamt also 576.000 €) im Gegenzug für ein volles
Geständnis."
Heuschrecken-Recht.
Das hemmungslose Ausschlachten und Ruinieren solider Unternehmen ist
die perverseste Wirtschaftsfunktion, die von Gesetz und Recht ermöglicht,
gedeckt und gefördert wurde. Schuld sind aus der Politik: Kohl, Schröder,
Fischer, Eichel, Clement, Müller, Glos, Merkel, Müntefering,
Steinmeier u.v.a.
Das hemmungslose Ausschlachten von soliden Firmen
(z.B. Grohe)
steht so offensichtlich in krassestem Widerspruch zu Art. 14,2
GG, dass man sich nur ans Hirn greifen kann, wie so etwas in einem
sog. Rechtsstaat sozialer Marktwirtschaft möglich
sein kann.
"Dossier
Märklin - Der große Eisenbahnraub. Finanzinvestoren werden
oft als "Heuschrecken" beschimpft, die in Unternehmen einfallen, abgrasen
und weiterziehen. Was beim Spielzeughersteller Märklin unter dem Deckmantel
der Sanierung geschah, war anders: noch schlimmer. ... Die Pleite
der Göppinger Traditionsfirma ist viel mehr als nur die Folge schlechten
Managements. Sie ist ein Paradebeispiel für zügellose Raffgier
und dafür, wie pervers das Geschäft mit Sanierungen bisweilen
betrieben wird. Und wie schamlos sich Investoren und ihre Geschäftspartner
dabei bereichern. Ohne Rücksicht auf das Wohl der Firma und ihrer
Beschäftigten. Bei Märklin wurden systematisch Jahr für
Jahr Millionen abgesaugt - durch astronomische Geschäftsführer-
und Aufsichtsratsbezüge, sündhaft teure Darlehen, Bestandsverminderungen
zu Schleuderpreisen und horrende Beraterhonorare. ... " (ftd
18.2.9)
Insiderhandel Kapitalurteile
Die meisten großen Börsengeschäfte sind wahrscheinlich
Insidergeschäfte, die allerdings bei unserem Beweisidealismusrecht
zu Gunsten der Weisse-Kragen-Kriminellen schwierig nachzuweisen sind. Wenn
aber ausnahmsweise doch jemand erwischt wird, kommt er meist mit Geldstrafen
davon, allenfalls Bewährung wird, wenn auch selten verhängt.
Freenet
Insiderhandel Urteil des Landgerichts Hamburg (30.1.9)
"Der ehemalige Freenet-Vorstandsvorsitzende Eckhard Spoerr und Finanzvorstand
Axel Krieger sind am Freitag wegen Insiderhandels zu Geldstrafen verurteilt
worden. ... Die Anklage hatte Bewährungsstrafen von einem Jahr und
Geldstrafen von 300.000 Euro für Spoerr und 150.000 für Krieger
gefordert.
... " (ftd
30.1.9)
Harlos 2003. "Das Urteil über Gerhard
Harlos ist gesprochen. Die Punkte der Anklageschrift: Kapitalanlage-
und Kursbetrug, Gründungsschwindel und Insiderhandel. Am Ende eines
langen Prozesses kungelten die Anwälte mit den Richtern. Harlos' Strafe:
zwei Jahre auf Bewährung. ... " [mm 27.11.3]
Im Namen des Volkes.
Die Theorie steht bei Wikipedia,
ein Stück Wirklichkeit können Sie hier lesen: "Im Namen des Volkes"
wird das Volk verhöhnt, auf seinem Rechtsgefühl "brutalstmöglich"
herumgetrampelt und ein Unrecht nach dem andern verkündet.
Insolvenzrecht gegen
Arbeitnehmer
Ein "schönes" Beispiel dieses Rechts- und "Sozialstaates" für
das Kapital brachte Report München:
-
Gerichtsvollzieher statt Rettungsschirm: "Wenn Arbeiter ihren Lohn zurückzahlen
müssen. Die Mitarbeiter einer kleinen Druckerei in Franken können
es nicht fassen. Bis zum Schluss haben sie ihrem insolventen Betrieb die
Treue gehalten, sogar verspätete Lohnzahlungen in Kauf genommen. Und
genau dafür werden sie jetzt bestraft. Weil sie von der Krise ihres
Arbeitgebers wussten, sollen sie drei Monate ihres Gehalts zurückzahlen.
Das ist ein Wahnsinn? Nein, das ist deutsches Insolvenzrecht! ...
" [RM
26.1.9]
Internetberichterstattung
-
Watchblog für Presserechtsverfahren. Einsamer Kampf eines Gerichtreporters.
Seit er selbst mal in die Mühlen der Justiz geriet, berichtet Rolf
Schälike auf seiner Website über Presserechtsverfahren vor den
Landgerichten - zum Missfallen vieler Kläger und Anwälte.
... [taz
12.12.9]
Justiz und Rechtssysteme
>
Rechtsstaat,
Justizreform,
Alle Gesellschaften haben und brauchen eine Justiz oder ein Rechtssystem.
Das einfachste und älteste System ist die Naturrechtslehre der Sozialdarwinisten:
was recht ist, bestimmt faktisch letztlich immer der Stärkere (Sieger-
oder Machtjustiz). Denn Recht und Gesetz sind natürlich nur so stark,
wie die Faust, die es durchzusetzen bereit und fähig ist. Sämtliche
Staats- und Rechtsformen sind davon mehr oder minder bestimmt, wie sehr
sie sich auch bemühen, ihrer Herrschaft den sozialdarwinistischen
Charakter zu nehmen, wobei sie meist viel Nebel und Weihrauch aufsteigen
lassen, um auch ihrer Gewaltherrschaft die letztliche Rohheit und Willkür
zu nehmen. Damit fängt die Verlogenheit vieler Rechtsgelehrter und
Rechtssysteme an. Auch die sog. Demokratie ist eine Gewaltherrschaft, in
der Mehrheiten Minderheiten ihren Willen aufzwingen. Und sämtliche
Herrschaftssysteme beanspruchen natürlich das Gewaltmonopol. Das Konsensusprinzip,
wonach sich "alle" einigen müssen, gilt nur in ganz wenigen Kulturen
und Gesellschaften (z.B. die "jirge" = große Ratsversammlung bei
den Afghanen).
In Führersystemen (Führer, Könige,
Kaiser, Diktatoren, Tyrannen) ist oft der Führer zugleich oberster
Richter, der meist auch das letzte und entscheidende Wort hat. Recht ist
dann vollkommen abhängig von Gutdünken, Lust, Laune und Willkür
des Führers oder auch derer, auf die er sein Gerichtsmonopol überträgt.
In Standes- oder Klassengesellschaften bestimmen die Stände mehr oder
minder mit. Nachdem sich in allen Gesellschaften einer gewissen Größe
Mächtigere herausbilden, die meist auch nach förmlicher Macht
streben, kann man meist verschiedene -
oligarchische
- Ebenen der Macht erkennen. Das Wesen einer jeden Gesellschaft
ist daher ihre oligarchische Struktur, die sich zwar in stetem Fluß
befindet, aber nicht grundsätzlich verändern muss. Aber das eherne
Gesetz der Oligarchie heißt,
dass die Mächtigen mächtiger werden und die weniger Mächtigen
ohnmächtiger. In den meisten Fällen führt dies zu Privilegien
der wenigen Mächtigen und Benachteiligungen der Ohnmächtigen,
was zu ununterbrochenen gesellschaftlichen Kämpfen, manchmal sogar
zu großen Reformen oder gar Revolutionen führt. Nachdem die
Mächtigen und Oligarchen das Recht zu ihren Gunsten bestimmen und
beeinflussen, gibt es - was diese Seite zu beweisen sucht - immer zweierlei
Maß und zweierlei Rechtsanwendung, ein günstiges Recht für
die Mächtigen und Oligarchen und ein strenges, ungünstiges Recht
für die Ohnmächtigen und Prekären, was von den Herrschenden
und den Rechtssystemrepräsentanten immer geleugnet wird. Besonders
in Führergesellschaften werden meist zunehmend Scheinrechts-, in Wahrheit
Unrechtssysteme entwickelt, ganz typisch etwa im Nationalsozialismus. Schon
die Staatsdefinition war völlig willkürlich und unsinnig, sogar
wahnhaft, wenn der Führerwille dem Volkswillen gleichgesetzt wurde.
Das konnte niemals Recht im Sinne der Demokratie und Aufklärung sein,
und das hat auch jeder wissen können und müssen, ganz besonders
jeder
Jurist. Aber es wollte gar niemand wissen. Der Soziopath
Hitler
ist völlig legal an die Macht gelangt und das Parlament hat völlig
legal der Diktatur zugestimmt und sich selbst entmachtet: lieber Adolf
Hitler, wir legen freiwillig unser Schicksal in Deine Hand, wir geben unseren
Willen auf, führe Du uns, Du allein weißt, was für uns,
das deutsche Volk gut ist. Genau das hat Hitler gemacht und jeglichen
Widerstand mit Polizei-, Staats- und Justizterror mit härtesten Strafen
bis hin zum Tod bedroht und vollstreckt. Bereits kleine kritische Bemerkungen
oder auch Witze konnten Gestapo-, KZ- oder Justizterror mit völliger
Entrechtung, Demütigung, Folter und Tod auf den Plan rufen. Die Justiz
hat sich nahezu vollständig, freudig und begeistert an diesem sadistischen
Treiben beteiligt. Niedertracht und Denunziation, Verlogenheit und Heimtücke
wurden in abstoßendster und ekelhaftester Weise zum Volkssport, spalteten
Familien und Bezugspersonen. Und die bundesdeutsche Justiz war vollkommen
unfähig und weitestgehend auch völlig unwillig, dieses widerwärtige
Unrecht zu sühnen. Dabei ist das himmelschreiende Unrecht für
jeden klar und aufrecht denkenden Menschen offensichtlich - nur für
unsere JuristInnen nicht. Schon deshalb kann Deutschland kein richtiger
Rechtsstaat sein. Und schon deshalb fordert ein solches Rechtssystem höchstes
Misstrauen heraus. Woran also krankt dieser Rechtsstaat? Offensichtlich
wird das Recht Leuten überlassen, die es nicht ausfüllen können,
die es verdrehen, verbiegen, auf den Kopf
stellen und bis zur völligen Unverständlichkeit entstellen. JuristInnen
kontrollieren JuristInnen, aber die "Inzuchtkontrolle" funktioniert nicht
ausreichend und es bedarf völlig neuer und wirksamer Kontrollstrukturen.
Justizreform > Rechtsstaat,
Justiz-
und Rechtssysteme,
-
Demokratie statt Hierarchie. Das NRV-Modell für eine unabhängige,
selbstverwaltete Justiz in Deutschland [PDF]
Kanther, Manfred. [W.31.1.9,
fett-kursive Hervorhebungen von RS]:
"... Im Jahr 2000 wurde Kanther im Zusammenhang mit der Spendenaffäre
der hessischen CDU beschuldigt, gegen das Parteispendengesetz verstoßen
zu haben, indem er 1983 als Generalsekretär der hessischen CDU Schwarzgelder
in Höhe von 20,8 Mio DM (10,6 Mio. Euro) heimlich erst in die Schweiz
und dann nach Liechtenstein geschafft hatte.
Er legte deshalb am 25. Januar 2000 sein Bundestagsmandat
nieder.
Inzwischen ist seine Mitverantwortung juristisch bestätigt worden.
Allerdings ließ Kanther auch im Prozess (2004) jegliches Schuldbewusstsein
vermissen; er habe sich schließlich nicht persönlich bereichert,
so seine Argumentation, sondern seine Partei unterstützen wollen.
Am 18. April 2005 wurde Manfred Kanther erstinstanzlich
vom Landgericht Wiesbaden zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten
auf Bewährung verurteilt, weil Kanther sich der Untreue gemäß
§ 266 des Strafgesetzbuches schuldig gemacht habe. Der Bundesgerichtshof
hob das Urteil des Landgerichts Wiesbaden mit Urteil vom 18. Oktober 2006
teilweise auf und verwies das Verfahren im Umfang der Aufhebung an das
Landgericht Wiesbaden zurück. Das Landgericht Wiesbaden habe zu Recht
angenommen, dass die Verbringung der Parteigelder auf Schweizer Konten
im Jahr 1983, ihre Überführung in das Vermögen der Zaunkönig-Stiftung
und ihre fortlaufende Verheimlichung gegenüber der CDU Hessen eine
Untreue zum Nachteil des Landesverbandes Hessen darstelle, die erst mit
der Rückführung der Gelder im Jahr 2000 beendet gewesen sei.
Allerdings sei seine Verurteilung wegen der Mitwirkung an falschen Rechenschaftsberichten
der hessischen CDU rechtlich nicht haltbar. Kanther sei in diesem Punkt
keine vorsätzliche Schädigung des Vermögens seiner Partei
vorzuwerfen, weil er zwar das Risiko von Rückforderungen erkannt habe,
dessen Realisierung aber vermeiden wollte. Dieser Sachverhalt könne
jedoch einen Betrug (§ 263 StGB) zum Nachteil der Bundesrepublik Deutschland
darstellen. In der Vorinstanz wurde dies aus strafprozessualen Gründen
nicht geprüft.
Am 25. September 2007 wurde das Verfahren vor dem
Landgericht Wiesbaden erneut eröffnet und Kanther am 27. September
2007 wegen Untreue zu einer Geldstrafe in Höhe von 300
Tagessätzen verurteilt. ..."
Kirchenprivilegien
Die Trennung von Staat und Kirche ist zwar Verfassungsprinzip - an
das sich aber niemand hält. Und so werden Atheisten, Agnostiker und
Freireligiöse, mindestens ein Drittel der Bevölkerung dazu verdammt,
die Gehälter von Bischöfen, Pfarrern und andere Kirchenkosten
zu bezahlen. So berichtet Panorama
am 4.6.9: "Alte Pfründe: Steuermillionen für die Kirchen.
Staat und Kirche sind in Deutschland getrennt. Vor mehr als 200 Jahren
musste die Kirche Macht und Ländereien an die weltlichen Herrscher
abgeben. Doch immerhin wurde die Kirche entschädigt, und zwar mit
einer fürstlichen Regelung. Denn die Entschädigung bekam sie
nicht einmalig, sondern seitdem in Form einer regelmäßigen Zahlung
- bis in alle Ewigkeit? ... " [auch
schon 17.10.2002]
Koch. ["W.Spendenaffäre"]
Eine rechtswidrige und geschmacklose Praktik ohnegleichen - illegale
Parteispenden angeblichen Vermächtnissen verstorbener Juden anzudichten
- scheint für ein dauerhaftes Spitzenamt in der CDU und für die
Position eines hessischen Ministerpräsidenten in keiner Weise störend
oder hinderlich. Die Geschäfte wurden mit Hilfe einer Liechtensteiner
Stiftung ("Zaunkönig") getätigt.
Kohl. [W.Parteispendenaffäre]
Ein Rechtsstaat, der etwas auf sich hält, hätte ihn so lange
in Beugehaft nehmen müssen, bis er das Gesetz, das selbst unterzeichnet
hatte, erfüllt. Aber Deutschland ist kein echter Rechtsstaat, wenn
Mächtige, Reiche oder höhere Jistizamgehörige betroffen
sind.
Kreditabtretung. "Wir
machen Weg frei für die Finanzkrise"
Jeder vernünftige Mensch wird ohne Mühe erkennen können,
dass Kreditabtretungen das Bankgeheimnis und den allgemeinen Grundsatz
von Treu und Glauben verletzen, wenn Kreditverträge ohne ausdrückliche
Einwilligung des Kunden und ohne umfassende, klare und verständliche
Risikoaufklärung in welcher Form auch immer weitergegeben werden dürfen
(direkt oder versteckt inform von Verbriefungen). Nicht so deutsche Richter
[2] und der BGH [3] - Ausnahme des
OLG Frankfurt [1].
Und so muss sich natürlich auch niemand wundern, dass die Finanzkrise
mit den oberfaulen, weil vielfach wertlosen Krediten durch die Sanktionierung
deutscher Richter unter jeglicher Missachtung elementarster allgemeiner,
kaufmännischer und rechtlicher Grundprinzipien möglich wurde.
Die Problematik ist seit den 90er Jahren bekannt [4].
Aber was jeder versteht, verstehen die meisten deutschen Richter nicht,
weil sie überwiegend auf der Seite des Geldes und der Macht stehen.
Was Recht ist, steht also nicht im Gesetz, sondern wird in den Köpfen
der auslegenden Richter entwickelt, und zwar so, dass es für die Interessen
der Geldmächtigen passt. Die Finanzkrise ist daher auch wesentlich
durch die "globalen" Richter und ihre falsche Parteilichkeit zu Gunsten
der Reichen und Mächtigen Globalplayer
gegen das Wohl der Völker mitbedingt.
[1]
OLG Frankfurt Urteil vom 25.05.2004.
[2] Brandt, S. & Reimer, R. (2005),
Richter machen Weg frei für Kreditabtretungen, In: Frankfurter Allgemeine
Zeitung vom 26. Januar 2005, S. 23
[3] BGH Richter erlauben Handel mit
faulen Krediten. Banken können Darlehen wirksam an Dritte abtreten
- müssen ihren Kunden aber möglicherweise den entstandenen Schaden
ersetzen. ... " [SZ
27.2.2007]
[4] Früh, A.
(2000). Abtretungen, Verpfändungen, Unterbeteiligungen, Verbriefungen
und Derivate bei Kreditforderungen vor dem Hintergrund von Bankgeheimnis
und Datenschutz. WM, 54. Jg., (2000), S. 497-504
Leuna: "Das System Leuna"
"Politiker und Industrielle privatisieren nicht nur Raffinerien,
sondern den Rechtsstaat gleich dazu."
 |
Zu diesem Buch: "«Brutalstmögliche Aufklärung»
sollte der CDU-Parteispendenaffäre ein schnelles Ende bereiten. Das
Gegenteil geschieht: DiePolitik mauert, und die Justiz verweigert die Arbeit,
Inzwischen ist längst deutlich geworden, dass der Spendenaufruhr des
Frühjahrs 2000 nur ein Gïied in einer langen Kette von Skandalen
ist: Leuna, Fuchs-Panzer, Airbus-Jets, Eisenbahnerwohnungen, Parteispenden
und schließlich die Bundeslöschtage im Bonner Kanzleramt, denen
drei Gigabyte Daten zum Opfer fielen. Sie alle sind vielfach miteinander
verflochten - nicht zuletzt durch eine Reihe von Immer wieder auftauchenden
Akteuren. Eine trübe Flut von Skandalen überschwemmt das Land,
und sie unterspült die Fundamente unserer Verfassung. Politiker und
Industrielle privatisieren nicht nur Raffinerien, sondern den Rechtsstaat
gleich dazu. Die Verflechtung von Politik und Wirtschaft ist so eng geworden,
dass Interessenkonflikte kaum mehr wahrgenommen werden. Die Gewaltenteilung
funktioniert nicht mehr." |
Liechtenstein.
"Ein BND-Dossier erschütterte schon 1999 die Idylle in Liechtenstein.
Lateinamerikanische Drogenclans, italienische Mafiagruppen - die hofierte
Kundschaft in dem kleinen Land? So notierte es jedenfalls der BND vor neun
Jahren. Dazu gebe es ein Geflecht aus hohen Beamten, Politikern und Bankdirektoren.
...
Der "Spiegel" berichtete: "Zu der hofierten Kundschaft,
notierte der BND penibel, gehörten ,lateinamerikanische Drogenclans,
italienische Mafiagruppierungen und russische OK-Gruppen'. Sie alle würden
nicht nur als Anleger geduldet, sondern mit ,maßgeschneiderten Finanzdienstleistungen'
zur Wäsche ihres schmutzigen Geldes angelockt. Und das alles gefahrlos:
Denn solche Geschäfte in Liechtenstein, urteilt der deutsche Auslandsgeheimdienst,
würden geschützt durch ,ein Geflecht aus Beziehungen von hohen
Beamten, Richtern, Politikern, Bankdirektoren und Anlageberatern, die sich
bei der Abwicklung illegaler Geldgeschäfte im Auftrag internationaler
Krimineller gegenseitig unterstützen'. ..." [HAB
16.12.8]
Liechtenstein-Prozesse
> Steuerhinterziehung
-
Erster LP: "Bewährungsstrafe im ersten Liechtenstein-Prozess. ...
Zwischen 2001 bis 2006 hatte der Verurteilte elf Millionen Euro in Stiftungen
in Liechtenstein angelegt und die Erträge daraus - etwa 7,5 Millionen
- dem Fiskus vorenthalten. "Es handelt sich um eine für normale Gehaltsverdiener
fast unvorstellbare Summe", sagte der Vorsitzende Richter Gerhard Riechert."
... [Spiegel
18.7.9]
-
LP: Erpresser. Haupttäter Michael F. "Haftstrafe für Hauptangeklagten.
Im Rostocker Liechtenstein-Prozess wurde der Hauptangeklagte zu fünf
Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Der Mann hatte mit zwei Komplizen
mutmaßliche Steuersünder erpresst. ..." [n24
23.1.9]
-
LP: Zumwinkel: > Zumwinkel (2 Jahre auf Bewährung
und nur eine Million Euro Geldbuße).
Lobbyismus
Unter der Initiative von rot-grün wurde es immer mehr üblich,
dass Großkonzerne und wirtschaftliche Interessengruppen Gesetze und
Verordnungen in den Ministerien ausarbeiten.
-
Externe Mitarbeiter in deutschen Bundesministerien [W]
Mannesmann. > Vodafone.
Naturrecht. > Recht,
Positives
Recht, Rechtsstaat.
Verschleierender und unklarer Begriff; Auffassung, dass es Rechte "von
Natur aus" geben soll (z.B. Freiheits- oder die Menschenrechte),
die keiner weiteren Begründung bedürfen, die quasi aus "Gründen
der Natur" ewig bestünden und gelten, was natürlich Unsinn ist,
weil die Natur kein Recht - nur Ereigniss und Geschehen
- kennt. Das Recht ist eine menschliche Erfindung und schöpferische
Kulturleistung.
In primitivster Form, das sozialdarwinistische oder faschistische
"Recht" des Stärkeren, das natürlich kein Recht, sondern ein
rechteloses Gewaltgebaren beschreibt und den falschen Sprung vom natürlichen
Sein auf ein natürliches "Recht" vollzieht.
Quellentext-1 Das Fischer Lexikon Recht,
S. 256 "... Jedoch hat sich eine besondere Lehre bemüht, dies trotzdem
zu tun: die Naturrechtslehre. N a t u r r e c h t ist das überall
und zu jeder Zeit bestehende, von Gesetzen unabhängige, möglicherweise
sogar gegen sie gerichtete gewissermaßen mit dem Menschen geborene
Recht. Allerdings ist es trotz eifrigster Bemühung hervorragender
Rechtsgelehrter seit Jahrhunderten und gerade wieder in neuester Zeit noch
immer nicht gelungen, dieses Recht, seinen Standort und seinem Inhalt zu
bestimmen. Es steht bisher im wesentlichen nur fest, daß es ein Naturrecht
gibt. Aber schon der Begriff Naturrecht ist mißverständlich.
Recht will ja gerade von der Natur lösen und eine von ihr unabhängige
eigene geistige Ordnung unter den Menschen aufrichten; und Naturrecht will
darüber hinaus die Unveräußerlichkeit gewisser Grundrechte
des Menschen als Zeichen der Kultur hinstellen; es müßte demnach
eigentlich eher 'Kulturrecht' heißen. Ferner hat sich bisher gezeigt,
daß es einen absoluten Inhalt auch beim Naturrecht nicht gibt; vielmehr
ist Naturrecht heute unter diesen Umständen etwas ganz anderes als
gestern unter jenen Umständen. Dieses 'relativie' Naturrecht hat im
Laufe der letzten Jahrhunderte eine größere Bedeutung für
den Freiheitswillen des Menschen und sei u Widerstand gegen Unrecht gehabt,
das seinen Ausdruck in Gesetzen gefunden hatte, und es gilt noch heute
in der Wissenschaft als Gegenpol zum Positivismus, der zwischen Recht im
Gesetz keinen Unterschied macht. ..."
Quellentext-2 Avenarius
S. 261: "Naturrecht. Unter N. versteht man ein für alle Zeiten u.
Völker gültiges Idealrecht, das seine Entstehung nicht der staatlichen
Rechtsetzung verdankt, sondern „von Natur aus" vorgegeben ist. Das N. ist
griechischen Ursprungs ; es ist vor allem in der platonischen Ideen- u.
der aristotelischen Entelechienlehre entwickelt worden. Insbesondere Thomas
von Aquin hat das antike Naturrecht, vornehmlich im Rückgriff auf
Aristoteles, fortgebildet u. christlich untermauert. Nach Ansicht der thomistischen
Scholasiik hat Gott in der Schöpfungsordnung Werte angelegt, die dem
Menschen kraft seiner Natur erkennbar sind. Durch ihre Befolgung erfüllt
der Mensch seinen natürlichen Daseinszweck. In der Neuzeit hält
das profane Vernunftrecht zwar an dem universalistischen u. überzeitlichen
Geltungsanspruch des N. fest, löst es .iher von seiner Begründung
im göttlichen Schöpferwillen u. emanzipiert es so von der Moraltheologie.
In dieser Ausprägung fand das N. Eingang in die großen Kodifikationen
des 17. und 18. Jahrhunderts (z.B. preußisches Allgemeine Landrecht
von 1794). ... "
Nazi-JuristInnen > Volksgerichtshof.
> Deutsche
Nachkriegs"eliten" mit Nazivergangenheit >
Die übelsten Justiz-Verbrecher erhielten nicht nur außergewöhnlich
milde Strafen - ja sogar Freisprüche - , meist wurden sie auch noch
vorzeitig begnadigt oder aus der Haft entlassen. Vielfach wurde nicht einmal
ermittelt oder angeklagt oder mit fadenscheiniger und sophistischer Argumentation
- z.B. Vorsatz nicht nachweisbar, aus Überzeugung geurteilt (!) -
das Verfahren eingestellt. Von ca. 800 Nazi-Juristen hier eine kleine Auswahl:
-
Albrecht, Erwin: [W1,
2,
3,]
-
Altstötter,
Josef: Seit 1932 Mitglied des Reichsgerichts, seit 1943 Ministerialdirektor
im Reichsjustizministerium und Leiter der Abteilung für bürgerliches
Recht. Seit 1933 Mitglied der SA; 1937 Beitritt zur SS und zur NSDAP; Träger
des Goldenen Parteiabzeichens. Schuldig nach Punkt 4 der Anklageschrift;
5 Jahre Zuchthaus; 1950 aus der Haft entlassen. Später als
Rechtsanwalt tätig.
-
Ammon, Wilhelm von:
Ab 1935 in der Strafrechtsabteilung des Reichsjustizministeriums (u.a.
zuständig für Verfahren gemäß Hitlers "Nacht- und
Nebel-Erlaß). Schuldig nach Punkten 2 und 4 der Anklageschrift;
10 Jahre Zuchthaus; 1951 begnadigt.
-
Bellmann, Kurt:
[W1, 2,
3,]
-
Cuhorst, Hermann:
Vorsitzender des Sondergerichts Stuttgart (dort noch vor 1945 abgelöst).
Nach [PDF]
ca. 120 Todesurteile. Freigesprochen. Im Oktober 1948 im Rahmen des Entnazifizierungsverfahrens
als "Hauptschuldiger" zu 6 Jahren Arbeitslager verurteilt. Die Strafe wurde
nicht
verbüßt.
-
Dannegger, Johannes:
[W1, 2,
3,]
-
Eisele, Walter:
[W1, 2,
3,]
-
Engert, Karl: Im Reichsjustizministerium
- zuletzt als Ministerialdirektor - tätig gewesen; 1947 außer
Verfolgung gesetzt wegen Verhandlungsunfähigkeit.
-
Hassencamp, Fritz:
Richter am OLG Kassel. 1943 Verbrecherisches Todesurteil gegen Werner Holländer.
Vollstreckung 1944. Freigesprochen vom Landgericht Kassel 1950 und 1951
nach Revision. [W]
-
Joel, Günther: 1933-1943
im Reichsjustizministerium als Referent für Strafsachen und Verbindungsmann
zwischen dem RJMin und der SS, dem SD und der Gestapo tätig. 1943
Generalstaatsanwalt in Hamm. 1934 Mitglied der NSDAP, 1938 der SS, zuletzt
im Rang eines Obersturmbannführers. Schuldig nach den Anklagepunkten
2, 3 und 4; 10 Jahre Zuchthaus; 1951 bereits nach 4 Jahren begnadigt.
[1, 2, 3]
-
Kessler, Edmund: Richter
am OLG Kassel. 1943 Verbrecherisches Todesurteil gegen Werner Holländer.
Vollstreckung 1944. Freigesprochen vom Landgericht Kassel 1950 und 1951
nach Revision. [W]
-
Klemm, Herbert: Von
1933-1935 persönlicher Referent des sächsischen Justizministers
Thierack. 1935-1940 im Reichsjustizministerium, anschließend
in der Parteikanzlei in München tätig. Seit Jahresbeginn 1944
Staatssekretär im Reichsjustizministerium. Seit 1931 Mitglied der
NSDAP, seit 1933 Oberscharführer in der SA. Enge Zusammenarbeit mit
Martin Bormann, der 1946 vom IMT in Abwesenheit zum Tod verurteilt wurde.
Schuldig nach Punkten 2 und 3 der Anklageschrift.
Verurteilt zu lebenslänglicher Freiheitsstrafe, später begnadigt
zu 20 Jahren Zuchthaus. 1951 aus der Haft entlassen.
-
Lautz, Ernst: Seit 1939
als Oberreichsanwalt beim Volksgerichtshof insbesondere mit Verfahren wegen
Hoch- und Landesverrats befaßt. Er war nicht Mitglied der NSDAP.
Schuldig nach Anklagepunkten
2 und 3; verurteilt zu 10 Jahren Zuchthaus. 1951 begnadigt.
-
Lerche, Walter Dr.:
Braunschweiger Sondergerichtsvorsitzenden (55 Todesurteile). Verfahren
eingestellt, angebotene Justizkarriere ausgeschlagen: Oberlandeskirchenrat
der evangelischen Kirche. [PDF]
-
Markl, Hermann: Staatsanwalt
in Nürnberg, der für Leo Katzenberger wegen Rassenschande die
Todesstrafe forderte, qualifizierte sich in seiner NS-Karriere nach
dem Krieg zum Richter am OLG München. [Quelle: Film Leo und Claire;
W]
-
Mettgenberg,
Wolfgang: Zuletzt Ministerialdirigent für Strafrechtspflege und Strafvollstreckung
im Reichsjustizministerium. Schuldig nach Punkten 2 und 3 der Anklageschrift;
verurteilt zu 10 Jahren Zuchthaus. Er verstarb 1950.
-
Nebelung, Günther:
Senatspräsident am Volksgerichtshof. Freigesprochen. Später
als Rechtsanwalt tätig. [W]
-
Oeschey, Rudolf:
Vorsitzender des Sondergerichts Nürnberg, "bekannt als das brutalste
Deutschlands" (so die Urteilsbegründung); später Reichsanwalt
beim Volksgerichtshof. Seit 1931 Mitglied der NSDAP. Vorsitzender des Rechtswahrerbundes
im Gau Franken. Schuldig nach Punkten 3 und 4 der Anklageschrift;
verurteilt zu lebenslanger Freiheitsstrafe, die 1951 in eine Gefängnisstrafe
von 20 Jahren umgewandelt wurde. Kurze Zeit später aus der Haft
entlassen.
-
Rothaug,
Oswald: Richter, der das Todesurteil ("Rassenschande ist schlimmer als
Mord") gegen Leo Katzenberger wegen Rassenschande verhängte. Von April
1937 bis Mai 1943 Vorsitzender des Sondergerichts Nürnberg, später
Reichsanwalt beim Volksgerichtshof. Mitglied der NSDAP seit 1937; Mitarbeiter
des SD. 1947 verurteilt nach Punkt 3 der Anklageschrift
zu lebenslanger Freiheitsstrafe, aber schon 1956 begnadigt. [Quelle:
Film Leo und Claire; W]
-
Rothenberger, Curt:
Seit 1937 Justizsenator in Hamburg, später Oberlandesgerichtspräsident.
1942-43 Staatssekretär im Reichsjustizministerium, dann Notar in Hamburg.
Mitglied der NSDAP seit 1933. Nach Punkten 2 und 3 der Anklageschrift
verurteilt zu lebenslanger Freiheitsstrafe. 1950 aus der Haft entlassen.
-
Schlegelberger,
Franz: 1927-1931 Ministerialdirektor, 1931-1942 Staatssekretär im
Reichsjustizministerium, zuletzt als Justizminister. Bei seinem Ausscheiden
aus dem Amt erhielt er von Hitler eine Dotation von 100.000 RM. Mitglied
der NSDAP seit 1931. Verurteilt nach Punkten 1 und 3 der Anklageschrift
zu lebenslanger Freiheitsstrafe. 1950 wegen Haftunfähigkeit entlassen.
-
Tyrolf, Walter: Staatsanwalt
am Sondergericht Hamburg, der in mehreren Bagatellfällen wie leichtem
Diebstahl und "Rassenschande" für die Todesstrafe plädierte,
die auch vollstreckt wurde. Trotzdem erhielt auch Tyrolf nach dem Krieg
eine Unbedenklichkeitserklärung. Er wurde unter anderem Vorsitzender
Richter im Hamburger Euthanasieprozeß, der fast zeitgleich zum Harlan-Verfahren
("Jud Süß")
lief. Wieder ging es um Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wieder sprach
Tyrolf die wegen Totschlags angeklagten Ärzte frei. Ende der 50er
Jahre wurde gegen Tyrolf wegen seiner Tätigkeit am Sondergericht ermittelt.
Doch das Verfahren wurde eingestellt - mangels Tatverdacht, wie es offiziell
hieß ... [nach Q]
Querverweise: Wikipedia: Ungesühnte Nazi-Justiz
[W],
Juristenprozess [W],
NS Prozesse (zu Verbrechen im Nationalsozialismus): [W],
Furchtbare Juristen [W],
Aufhebung von NS-Unrechtsurteilen [W],
Gesetz zur Aufhebung nationalsozialistischer Unrechtsurteile in der Strafrechtspflege
1998, 2002 [W],
Volksgerichtshof [W], Sondergerichte der NS-Zeit [W],
Braunbuch [W] Original-Online-Version
des Braunbuchs von 1968 [O]
Nazi-Rechtsprechung. > Neo-Nazi-Rechtsprechung
- Zum Umgang mit Neo-Nazis, > Verfassungsbeschwerden,
Zu den schlimmsten Irrungen des Rechts nach dem Zusammenbruch des 3.
Reiches gehört die Bewertung der verbrecherischen Nazi-Gesetze durch
die höchsten deutschen Gerichte - Bundesverfassungsgericht
und Bundesgerichtshof - als "rechtmäßig". Es ist geradezu unvorstellbar
und widerwärtig, dass von ca. 570 Richtern und Staatsanwälten
des terroristischen "Volksgerichtshofs"
der Fallbeilsadisten nur ein einziger (Lautz)
rechtskräftig zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt, aber bereits 1951
"begnadigt" wurde, bei RAF-Mitgliedern wäre vergleichsweise die 10fache
Zeit anzusetzen. Was hat denn das mit Recht zu tun? Das ist schlimmste
Gesinnungsjustiz. Eindrucksvoll kurzdokumentiert am Ende des Films "Die
weisse Rose":
Dem ist nichts hinzuzufügen. Erst 1998, geändert 2002,
wurde das Gesetz zur Aufhebung nationalsozialistischer Unrechtsurteile
in der Strafrechtspflege beschlossen [W]
Nicht
angenommene Verfassungsbeschwerden zur Nazi-Rechtsprechung nach der
Quelle:"
-
AKTENZEICHEN 2 BvR 1473/04 (Nationalsozialistisches Unrecht) >>> Glorifizierung
von Auschwitz und in den Verfahren gegen den Untersturmführer der
Waffen-SS und den Auschwitz-Konzentrationslager-Arzt Hans Münch.
-
AKTENZEICHEN 2 BvR 1811/04 (Nationalsozialistisches Unrecht) >>> Glorifizierung
von Nazi-Helden in der deutschen Bundeswehr auf Grund der vorsätzlichen
Verharmlosung von Nazi-Verbrechen und von Verbrechen gegen die Menschlichkeit,
hier mit der Aufrechterhaltung bei der Bundeswehreinheiten-Benennung des
Jagdfluggeschwaders Werner Moelders.
-
AKTENZEICHEN 2 BvR 1807/04 (Nationalsozialistisches Unrecht) >>> Glorifizierung
von Auschwitz in den Verfahren gegen den bayerischen Staatsminister a.
D. Dr. Manfred Weiß auf Grund von Strafvereitelung im Amt und krimineller
Vereinigung mit dem Untersturmführer der Waffen-SS und dem Auschwitz-Konzentrationslager-Arzt
Hans Münch.
-
AKTENZEICHEN 2 BvR 1989/05 (Nationalsozialistisches Unrecht) >>> Freispruch
am Landgericht Kiel im Juni 1974 für den Polizeihauptkommissar Heinz
Gerhard Riedel mit der Behauptung der Tod durch Gas sei nicht grausam gewesen
und die Opfer bei seiner Mordaktion im 2. Weltkrieg an sieben Partisanen
mit Autoabgasen hätten wissen müssen, dass die Deutschen sich
der Methode des Mordens durch Vergasen bedienen.
-
AKTENZEICHEN 2 BvR 1990/04 (Nationalsozialistisches Unrecht) >>> Glorifizierung
von Nazi-Helden in der deutschen Öffentlichkeit und Gesellschaft und
auf Grund der vorsätzlichen Verharmlosung von Nazi-Verbrechen und
von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, hier mit der Aufrechterhaltung
der Straßennamensgebung nach dem Nazi-dekorierten Graf Gerhard von
Schwerin.
-
AKTENZEICHEN 2 BvR 1373/05 (Nationalsozialistisches Unrecht) >>> Gestapo-Folter
und Mord hier am Beispiel der "Todeself" in Kiew, nach der 5:3 Niederlage
der deutschen Luftwaffenelf 'Adler' im Zenit-Stadion gegen den 'FC Start',
der ukrainischen Betriebsmannschaft der Bäckerei III, am 9. August
1942.
-
AKTENZEICHEN 2 BvR 2164/05 (Nationalsozialistisches Unrecht) >>> BRD-Karriere
des in der Tschechoslowakei verurteilten Nazi-Blutrichters von Prag Dr.
Kurt Bellmann, der mehr als 110 Todesurteile unterzeichnet, als Landgerichtsdirektor
von Hannover nach 1945.
-
AKTENZEICHEN 2 BvR 1990/05 (Nationalsozialistisches Unrecht) >>> Mord an
20 jüdischen Kindern zu Adolf Hitlers Geburtstag am 20. April 1945
in Hamburg (Bullenhuser Damm), um das lebende Beweismaterial medizinischer
Experimente in den Konzentrationslagern zu vernichten sowie BRD-Karriere
des KZ-Arztes Hans Klein nach 1945.
-
AKTENZEICHEN 2 BvR 1973/06 >>> (Nationalsozialistisches Unrecht) >>> Staatssekretär
im Reichsverkehrsministerium Herrn Albert Ganzenmüller, der die Deportationszüge
der Deutschen Reichsbahn für die Deportationen von politisch und rassisch
Verfolgten nach Auschwitz und in andere Konzentrationslager organisiert.
-
AKTENZEICHEN 2 BvR 1239/07 (Nationalsozialistisches Unrecht) >>> Verweigerung
der Ausstellungseröffnung durch deutsche Bahnchef Hartmut Mehdorn
zur Thematik der Deportationszügen der Reichsbahn in die Nazi-Konzentrationslager.
-
AKTENZEICHEN 2 BvR 1124/08 (Nationalsozialismus, NS-Unrecht und NS-Verbrechen,
NS-Terrorjustiz und NS-Unrechtssprechung) >>> Strafrechtliche Verfolgung
des Hitlergruß-witzelnden Richters Sigurd Mertig vom Landgericht
Mainz vor dem Hintergrund der NS-Justizverbrechen und vor dem Hintergrund
der Verunglimpfung und Beleidigung der Opfer und Verfolgten der Nazi-Terrorjustiz."
Querverweise Nazi-Rechtsprechung:
-
Keine Ruhe den NS-Kriegsverbrechern. [O],
-
Neo-Nazi-Rechtsprechung
- Zum Umgang mit Neo-Nazis.
-
Wikipedia: Ungesühnte Nazi-Justiz [W],
Juristenprozess [W],
NS Prozesse (zu Verbrechen im Nationalsozialismus): [W],
Furchtbare Juristen [W],
Aufhebung von NS-Unrechtsurteilen [W],
Gesetz zur Aufhebung nationalsozialistischer Unrechtsurteile in der Strafrechtspflege
1998, 2002 [W],
Volksgerichtshof [W], Sondergerichte der NS-Zeit [W],
Braunbuch [W] Original-Online-Version
des Braunbuchs von 1968 [O]
Neue
Richtervereinigung
-
Bericht über die Situation der Menschenrechte in Deutschland [O061121]
"... Wir konstatieren einen schleichenden Abbau des Rechtsstaats,
der weitgehend parteiübergreifend von der Politik in Deutschland betrieben
wird, wobei aus unserer Sicht insbesondere die Landesjustizminister überwiegend
eine eher negative Rolle spielen."
1. Verfassungswidriger Abbau der Ressourcen für
die Gerichte und Staatsanwaltschaften
2. Durchsetzung der Ressourcenreduzierung durch
Druck auf Richter - Verletzung der Richterlichen Unabhängigkeit
3. Neuartige Verletzung der Richterlichen Unabhängigkeit
durch Gerichtspräsidenten in Deutschland
4. Überlange Verfahrensdauer und die Untätigkeitsbeschwerde
5. Abbau von Rechtsmitteln -- Sogenannte "Große
Justizreform"
6. Begrenzung der Prozesskostenhilfe
7. Drohende Verschlechterung der Situation des
Strafvollzugs
8. Small Claims (neue Verfahrensregeln bei Geringfügigkeit)
... "
Nürnberger
Juristenprozess > [W]
> Lautz.
Oberländer. An den kriegsverbrecherischen
polnischen Massakern [AB-Aktion]
beteiligt, offenbar eine gute Voraussetzung um Vertriebenenminister unter
Adenauer und Staatssekretär im Bayerischen Innenministerium zu werden.
[W]
Oligarchie.
> Das
Pyramiden-Modell oligarcher Systementwicklung.
Pasker,
Hans-Uwe - Richter am OLG
http://bloegi.wordpress.com/2009/01/17/richter-hans-uwe-pasker-im-seminar-fur-fuhrungskrafte/
Pervertierung
des Leistungsprinzips > Um
was geht es? > Konstruktive
Vorschläge.
Wenn "Leistungsträger" unabhängig davon, ob sie Erfolg haben
oder gar Schaden anrichten, belohnt werden - sei es mit grandiosen Gagen,
mit Boni ("Boni-Perversion") wo "Mali" angesagt wären oder mit dem
berüchtigten goldenen Handschlag, sprich völlig ungerechtfertigten
Abfindungen, vorzeitigem Ruhestand oder Pensionsluxus, dann weiß
eigentlich jeder Mensch - bis auf die Oligarchen und ihre Amigos - dass
hier fundamentales Unrecht geschieht. Nur unsere Richter wissen keinen
Weg, dieses Unrecht zu hemmen, wohl aber zu bahnen, wie sie in zahlreichen
Fehlurteilen eindruckvoll im Namen des Volkes dokumentieren. Das ist weder
im Sinne des Volkes noch des Gesetzes, sondern eine fundamentale geistige
und moralische Verirrung, die ihresgleichen nur noch in Diktaturen, Gottesstaaten
und Feudalherrschaften findet. Mit Demokratie und Rechtsstaat hat das alles
recht wenig zu tun.
Phillips, Rhodri [Firma
Brochier; SekQuel: NN 27.1.9, S.2]
Positives Recht. > Recht,
Naturrecht,
Rechtsstaat.
Die richtige Lehre, wonach Recht ist, was Menschen zum Recht erklären.
Dazu gehört natürlich auch all das, was Menschen, weil sie die
persönliche Verantwortung scheuen oder sich gern mit höheren
Mächte schmücken, "Gott"
oder der "Natur" unterstellen.
Public
Private Partnership (PPP). > Heuschrecken
nutzen die Not schuldentollwütiger
Politiker aus.
Puvogel, Hans, Dr.: "Der Autor
des Plädoyers für die »Ausscheidung der Minderwertigen
durch Tötung«, Dr. Hans Puvogel (S. 133), wurde 1976 niedersächsischer
Justizminister. Als ein Richter die anstößige Dissertation publik
gemacht hatte, leitete man gegen ihn (den Richter!) ein Dienststrafverfahren
ein, das mit einer Maßregelung endete, weil er mit der Veröffentlichung
seinem Dienstherrn die nötige Achtung schuldig geblieben war." [Quelle
Müller
1987, S. 216]
Rabulistik.
Rücksichtsloser Argumentationsstil, um jeden Preis Recht zu behalten.
[W]
Recht > Naturrecht,
Positives
Recht, Rechtsstaat.
Recht ist, was Menschen als Recht vereinbaren, befinden und durchsetzen.
Da aus praktischen Gründen nicht alle ständig
über alles Rechtsbestimmungen und Rechtsfindungen durchführen
können, bedarf es bestimmter Delegationsverfahren (z.B. Gerichte)
und praktischer Durchführungsbestimmungen (z.B. Gesetze, Prozeßordnungen).
Grundrechte bedürfen natürlicherweise
einer Volksabstimmung, da sie jeden grundlegend betreffen. Das wurde hierzulande
selbst nach der Wiedervereinigung in einer
grandiösen Rechtsbeugung des Grundgesetzes umgangen. Auch dies zeigt
wieder einmal, was Deutschland für ein Rechtsstaat
- von Rechtsverdrehern - ist. Aber unabhängig
davon traut man dem eigenen Volks auch nicht über den Weg, dessen
Wertungen mit dem Generalverdacht des Populismus
entwertet werden, was die Regierenden aber nicht daran hindert z.B. bei
Wahlen mit heuchlerischen Schmeicheleien vom "mündigen Bürger"
und "Volkssouverän" das Gegenteil zu bekunden als sei Verschlagenheit
und Wahlbetrug ein Grundrecht für Politiker.
Das Rechtswesen ist vielfach verlottert, undurchsichtig,
unverständlich, bürokratisch-sophistisch und einer wirklichen
Fundierung im Volk weitestgehend entzogen und entrückt - was man gern
mit der nationalsozialistischen Entartung begründet, die aber weder
aufgearbeitet
(> Volksgerichtshof) noch überwunden
ist.
Rechtsmissbrauch
Das Recht wird ständig missbraucht und gebeugt, auch von RichterInnen.
Aber dieser Missbrauch ist oft sehr schwierig aufzudecken, nachzuweisen
oder gar angemessen zu ahnden. Es fehlen hier echte und effektive Kontroll-
und Ahndungseinrichtungen. Dem Thema kommt damit eine ganz besondere Wichtigkeit
zu. Im Grunde ist die ganze Seite durchtränkt von Rechtsmissbrauch
von oben bis unten, so dass es eines einzelnen Eintrage eigentlich gar
nicht mehr bedurfte. Wort und Begriff sollten aber gefunden werden können.
Verein gegen Rechtsmissbrauch
-
"Richterliche Unabhängigkeit ergibt sich vor allem aus dem Fehlen
von Kontrolle, Aufsicht und Tadel: "Der ehemalige Richter am Oberlandesgericht
Köln, RA Dr. Egon Schneider, beklagt in der Zeitschrift für die
Anwaltspraxis, 2005, Seite 49: „Eine crux unseres Rechtswesens ist das
völlige Versagen der Dienstaufsicht gegenüber Richtern. Welche
Rechtsverletzungen Richter auch immer begehen mögen, ihnen droht kein
Tadel.“ Quelle: VGR-INFORMATION Nr. 1 – 5/2009, Verein
gegen Rechtsmißbrauch e.V."
-
Literaturliste
des Vereins zum Rechtsmissbrauch (abgerufen 15.12.9):
-
Anders, Michel Die Sippe der Krähen. Die heimliche Macht
der Juristen Eichborn Verlag Frankfurt 1981
-
Arndt, Adolf Gesammelte juristische Schriften C.H.Beck, München
1976
-
Baldus/Grzeszick/Wienhues Staatshaftungsrecht C.F.Müller,
Heidelberg 2005
-
Behrendt, Ethel Rechtsstaat im Verzug Metha A. Behrendt,
München
-
Bernhard, Ralf Richteramt und Kommunalmandat Duncker &
Humbold Berlin 1983
-
Berra, Xaver (Rasehorn, Theo) Im Paragraphenturm Luchterhand
1966
-
Bitter, Wilhelm Verbrechen - Schuld oder Schicksal? Ernst
Klett Stuttgart 1969
-
Bossi, Rolf Halbgötter in schwarz. Deutschlands Justiz
am Pranger Eichborn Verlag Frankfurt, 2005
-
Dingfelder/Friedrich Parteiverrat und Standesrecht C.F.Müller
Heidelberg 1987
-
Fehn, Karl-Helmut Glücklicher Rechtsstaat Prometheus-Verlag,
Nieheim, 2. Auflage 1993
-
Fraenkel, Ernst Klassenjustiz und Pluralismus Hoffmann und
Kampe Verlag, Hamburg 1973
-
Frank, Maria Franz Josef Strauß und die Seilschaften
der Justiz Frank-Verlag, Forstenrieder Allee 87, München 1992
-
Godau-Schüttke, Klaus-Detlev Ich habe nur dem Recht
gedient - Die Renazifizierung der Justiz nach 1945 Nomos-Verlag, Baden-Baden
1993
-
Gössner, Rolf/Herzog, Uwe Im Schatten des Rechts Kiepenheuer
& Witsch 1984
-
Gritschneder, Otto Bewährungsfrist für den Terroristen
Adolf H./Der Hitlerputsch und die bayrische Justiz C.H.Beck, München
1987
-
Güde, Max Justiz im Schatten von gestern Hamburg 1959
-
Haferbeck, Edmund Bundesdeutsche (Justiz-) Behörden
- eine kriminelle Vereinigung? Echo-Verlag www.dr-haferbeck.de
-
Hillermeier, H. Im Namen des Deutschen Volkes. Todesurteile
des Volksgerichtshofs. Luchterhand 3. Auflage 1983
-
Hirschberg, Max Das Fehlurteil im Strafprozeß Fischer
Bücherei, Frankfurt 1962
-
Kaupen, Wolfgang Die Hüter von Recht und Ordnung Luchterhand
1971, 2. Auflage
-
Kaupen, Wolfgang/Rasehorn, Theo Die Justiz zwischen Obrigkeitsstaat
und Demokratie Luchterhand 1971
-
Kraschutzki, Heinz Die Gerechtigkeitmaschine C.F.Müller,
Karlsruhe 1970
-
Kühnert, Hanno Die Rechthabenden Greno, Nördlingen
1988
-
Kusserow, Raimund Richter in Deutschland Gruner und Jahr,
Hamburg 198?
-
Lamprecht, Rolf Die Lebenslüge der Juristen DAV/Spiegel-Buchverlag
2008
-
Lamprecht, Rolf Richter contra Richter Nomos-Verlag, Baden-Baden
1992
-
Lamprecht, Rolf Vom Mythos der Unabhängigkeit Nomos-Verlag,
Baden-Baden 1995
-
Lautmann, Rüdiger Justiz - Die stille Gewalt Fischer
- TB- Verlag 1972
-
Marcus, Hermann Wer je vor einem Richter steht Droste Verlag
Düsseldorf 1976
-
Mauz, Gerhard Die Justiz vor Gericht Goldmann München
1993
-
Möntmann, Hans, Georg Roben, Richter, Rechtsverdreher
Droemer Knaur München 1997
-
Müller, Ingo Furchtbare Juristen Th.Knaur Nachf. München
1989
-
Naucke, Wolfgang Die strafjuristische Privilegierung staatsverstärkter
Kriminalität Vittorio Klostermann, Frankfurt 1996
-
Ostermeyer, Helmut Die juristische Zeitbombe Goldmann 1973
-
Otto, Hans-Dieter Das Lexikon der Justizirrtümer Ullstein
TB 2003
-
Ottwalt, Ernst Denn sie wissen, was sie tun. Ein deutscher
Justiz-Roman. 1931 (1972) Berlin, Malik 1931
-
Rasehorn/Ostermeyer/Huhn/Hase Im Namen des Volkes? Luchterhand,
Neuwied 1968
-
Richter, Henry Die Lüge Recht Moby-Verlag Berlin 1.
Aufl. 1997
-
Richthaler, Henri Recht ohne Gerechtigkeit C-Verlag Geisenheim
1989
-
Roth, Jürgen Nübel, Rainer - Fromm Rainer Anklage
unerwünscht! Korruption und Willkür in der deutschen Justiz Eichborn
Verlag Frankfurt, 2007
-
Rüping, Hinrich Staatsanwälte und Parteigenossen
Nomos-Verlag, Baden-Baden 1994
-
Ruppel, Wolfgang Standeswidriges Verhalten des Anwalts im
Zivilprozeß und seine prozessualen und materiell-rechtlichen Folgen
Dissertation Gießen 1984. Dt. Bibliothek H8514674
-
Rüthers, Bernd Die unbegrenzte Auslegung Mohr Siebeck,Tübingen,
6. Auflage 2003
-
Schmid, Richard Das Unbehagen an der Justiz C.H.Beck, München
1975
-
Schmid, Richard Letzter Unwille edition cordelius Stuttgart
1984
-
Schmid, Richard Unser aller Grundgesetz? Praxis und Kritik
S. Fischer, Ffm. 1971 / Büchergilde Gutenberg 1971
-
Schneider, Egon Recht und Gesetz - Die Welt der Juristen
Verl. f. Rechts- und Anwaltspraxis, Herne 1992, 2.Auflage
-
Schneider, Egon ZAP-Report: Justizspiegel, Kritische Justizberichte
Verlag f.d. Rechts- u. Anwaltspraxis, Herne/Berlin 1999
-
Schneider, Egon Befangenheitsablehnung im Zivilprozess ZAP
2008, 3. Auflage (überarbeitet und wesentlich erweitert)
-
Scholderer, Frank Rechtsbeugung im demokratischen Rechtsstaat
Nomos-Verlag, Baden-Baden 1993
-
Schöndorf, Erich Strafjustiz auf Abwegen Fachhochschulverlag
Frankfurt 2001
-
Schöndorf, Erich Von Menschen und Ratten. Über
das Scheitern der Justiz im Holzschutzmittel-Skandal Verlag Die Werkstatt,
Göttingen 2000
-
Senfft, Heinrich Richter und andere Bürger Delphi Politik
1988
-
Simon, Dieter Die Unabhängikeit des Richters Wissenschaftl.
Buchges., Darmstadt 1975
-
Spendel, Günter Rechtsbeugung durch Rechtssprechung
de Gruyter Berlin 1984
-
Wassermann, Rudolf Ist Bonn doch Weimar? Zur Entwicklung
der Justiz nach 1945 Luchterhand, Neuwied 1983
-
Wassermann, Rudolf Die richterliche Gewalt v. Deckert Heidelberg
1985
-
Wesel, Uwe Fast alles, was Recht ist. Jura für Nichtjuristen
Eichborn Verlag Frankfurt, 8. Auflage 2007
-
Wesel, Uwe Risiko Rechtsanwalt Goldmann-TB 2003
-
Wickert, Ulrich Der mißhandelte Rechtsstaat Kiepenheuer
& Witsch 1977
-
Winter/Haferbeck Die Rechtsbeugermafia Verlag Roter Oktober
ISBN 3-934477-00-3
-
Wüllenweber, Hans Sondergerichte im Dritten Reich -
Vergessene Verbrechen der Justiz Luchterhand 1990
-
Wüllner, Fritz Die NS-Militärjustiz und das Elend
der Geschichtsschreibung Nomos-Verlag, Baden-Baden 1997, 2. Auflage
Rechtsstaat > Justizreform,
Justiz-
und Rechtssysteme.
In einem Rechtsstaat sollen Gesetze gelten, deren Zustandekommen und
Anwendungen verbindlich für alle schriftlich und kontrollierbar geregelt
sind, woran sich alle halten müssen (in Deutschland sind die gewählten
Vertreter durch ihre Immunität - die aufgehoben werden kann - davon
ausgenommen). Grundlegende Ideen, die für Rechtsstaaten eine Orientierungsrolle
spielen können, sind z.B.:
-
Aufnahme unveräußerlicher Menschenrechte: praktisch
vielfach nicht verwirklicht. Art. 1 GG, die Menschenwürde wird tagtäglich
selbst mit Hilfe des Rechts mit den Füßen getreten (Ausbeutung,
Entwertung und Erniedrigung zu Lohnsklavenvieh > Hartz
IV, Verweigerung Mindestlohn, Zeitarbeit, Kettenverträge, Heuschreckenrecht,
...).
-
Gleichheit vor dem Gesetz: wird ständig missachtet:
Reiche, Mächtige und Amigos erfahren oft eine unerträgliche Vorzugsbehandlung
(wie diese Seite beweisen wird).
-
Gewaltenteilung und Unabhängigkeit der Rechtsprechung:
nur oberflächlich, nicht wirklich und effektiv gewährleistet:
Justizangehörige können als Beamte jederzeit versetzt oder umbesetzt
werden; insbesondere die Staatsanwälte sind weisungsgebunden. Im Parlament,
der Legislative, sitzen ca. 60% Beamte; zahlreiche Instanzen und ihre Kontrollinstanzen
sind miteinander vermascht und verfilzt (Verwaltungsräte der Sparkassen
und kommunale Funktionsträger).
-
Verhältnismäßigkeit der Mittel. Vielfach
grundlegend nicht angemessen geregelt, wenn die Beweislast von Verbrauchern
gar nicht erbracht werden kann; Reiche und Mächtige sind extrem
begünstigt.
-
Ausreichende Verteidigungsmöglichkeiten für Beschuldigte
und Angeklagte.
-
Rechtsmittel- und Kontrollmöglichkeiten. Die Dokumentationsmöglichkeiten
sind dem Stand der Technik nicht angemessen. Das gesamte Kontrollsystem,
das innerhalb der Justiz bleibt, ist ein schwerwiegender Systemfehler,
wie man besonders an der juristisch völlig missglückten Aufarbeitung
der nationalsozialistischen Verbrechen sehen kann. Es müssten externe
Kontrollinstanzen (z.B. Ausschüsse, Delphigremien, Tribunale) geschaffen
werden.
-
Öffentlichkeit und Dokumentation: nach dem heutigen
Stand der Technik unzulänglich geregelt.
-
Gesetzliche Tatbestands- und Sachverhaltsgrundlagen. Übertrieben
einseitig positivistisch verwirklicht, so dass zu viele erlebte Rechtsverstöße
durch Maschen rutschen.
-
Angemessene Beweisanforderungen (schwieriger Spagat zwischen
Beweisidealismus, Realität und Praxis): meist opportunistische Praxis,
je nachdem um wen und was es geht.
-
Verständlichkeit, Klarheit und Widerspruchsfreiheit der Gesetze,
Verordnungen und Anwendungen (Urteile, Beschlüsse, Erlasse): vielfach
nicht erfüllt; die Gesetze und Verordnungen sind oft unverständlich
und unüberschaubar: Bürokratisierung, Gesetzes- und Ordnungsflut
schreitet immer weiter fort.
-
Opfer- und Zeugenschutz. Unzulänglich entwickelt, teilweise
scheint sogar Rechtsbeugung vorzuliegen, wenn kindlichen Opferzeugen die
entlastende und beweissichernde Videoerstvernehmung
versagt wird.
-
Rückwirkungsverbot: z.B. bei den Rentenbemessungswertungen
missachtet. Wer vor 20, 30, 40 Jahren Entscheidungen in Bezug auf seine
Altersvorsorge traf, muss vielfach im Nachhinein feststellen, dass die
Anwartschaftskriterien verändert wurden.
-
Fairneß und Waffengleichheitsgebot. Die Möglichkeiten,
anzuklagen oder sich zur Wehr zu setzen, müssen fair sein.
Weitere Stichworte und Querverweise: Bestimmtheitsgebot, Gesetzesvorbehalt,
Gewaltmonopol des Staates, Legalitätsprinzip.
Rechtsverdreher.
Ein Ausdruck, der schon in der Antike
breite Verwendung fand. Recht und Rechtsverdrehung sind daher seit Jahrtausenden
ein immerwährendes Kritikthema bezüglich Rechtsauslegung und
Rechtsprechung. Die Logik - und besonders formale Logik - rechtlicher Wertungen
ist erst im 20. Jahrhundert entwickelt worden (> Juristische
Logik).
Beispiele: > Puvogel,
VGR-Richter/Denunzianten,
Rechtsverdrehung
im Fall Zumwinkel: "Glückliche Fügung
für Steuersünder Ab 1 Mio. Euro müssen Steuersünder
hinter Gittern. Das ist die bisher gängige Interpretation eines Urteils
des Bundesgerichtshofs. Doch der Zumwinkel-Prozess brachte eine überraschend
neue Erkenntnis: Wer fünf Mal 200.000 Euro hinterzieht, hinterzieht
noch lange nicht eine Million. ... " [ftd
27.1.9]
Einige
Historische Beispiele zur Wortverwendung (fett-kursiv RS
> siehe bitte auch hier):
-
Platon (Der Staat, (SW Bd. 2, S. 298 ff.): "... Und kommt
ein Sohn aus dem Hause des Vaters, so hört und sieht er dergleichen
noch mehr, daß die nur ihren nächsten Berufspflichten treuen
Männer in der Stadt Einfaltspinsel heißen und in keinem besonderen
Rufe stehen, während andrerseits die ihre nächsten Berufspflichten
vernachlässigenden Rechtsverdreher und politischen Schreier
Ehre und Lob einernten. ..."
-
Aristophanes (Die Ritter, Aristoph.-Kom. Bd. 1, S. 110) (c)
Aufbau-Verlag): " ... Wenn so ein Rechtsverdreher wieder
droht: ..."
-
Petron (Satyrikon, S. 16 ff.) " ... Nun hatten wir, so dachten
wir wenigstens, unseren Schatz wieder. Hals über Kopf eilten wir in
unsere Unterkunft, schlossen die Tür ab und lachten über die
Schläue der Gaffer nicht weniger als über die der Rechtsverdreher,
weil sie uns mit ihrer ungewöhnlichen Verschlagenheit unser Geld zurückgegeben
hatten. ... "
-
Phaedrus (Äsopische Fabeln, Das Schaf, der Hund und
der Wolf, S. 173; Aufbau-Verlag): "... Vom Schafe forderte der Rechtsverdreher
Hund ein Brot, das er behauptete ihm anvertraut zu haben. ... "
-
Schi-King im Das kanonische Liederbuch der Chinesen (S. 462)
2. Strophe im ""Der Himmel wirft sein Strafnetz aus": "... Freßwürmer,
die am Innern zehren,/ Dummköpfe, Harte, Leut' ohn' Ehren, / Verwirrungsstifter,
Rechtsverdreher,
– / Die herrschen, unserm Lande Zucht zu lehren. ..."
-
Cranz 1781 in "Charlatanerien in alphabetischer Ordnung",
S. 12: "Advokat, ist eins von den zweydeutigen Dingen in der jezt lebenden
Welt, woraus man nicht weiß was man damit machen soll. Zur Zeit ihrer
blühenden unangefochtenen Herrschaft wurden sie zu dem Geschlecht
der Blutygel gezählet, zu welchen die Patienten aus Noth ihre Zuflucht
nahmen und sich freywillig aussaugen ließen, um sich in anderweitigen
Nöthen Hülfe zu verschaffen. Im Ganzen passirten sie für
Ränkeschmieder, für Rechtsverdreher, für Gewissensmörder
und am gelindesten beurtheilt, für ein nothwendiges Staatenübel.
In der jetzigen kritischen Epoke ihrer beschlossenen Abschaffung finden
sie Partisans, welche sie nur von der nützlichen Seite betrachten
und Vertheidiger, welche denen bisher im Nimbus von Würde gehüllten
Richtern dasselbe Schicksal auguriren, mit welchem bisher die Advokaten
dem bösen Geschrey allein ausgesetzt waren. Im Grunde betrachtet,
ist der beste Advokat seiner Vorschrift gemäß ein Künstler,
der die Sache seiner Parthey und hängenswerthe Fakta so zu drehen
und in ein so vortheilhaftes Licht zu setzen versteht, daß sie ein
gesetzmäßiges Ansehn gewinnen und dem Richter Mühe machen
nach ihrer wahren Lage beurtheilt zu werden. ..."
Rentenbetrug
Rentenbetrug
durch Risikoverschleierung?
Plusminus berichtet (11.11.8):
"Pleite im Alter. Tausende Anleger verlieren ihr Erspartes ... Das Rentenmodell,
das Herr Schöfer abgeschlossen hat, wurde unter vielerlei Namen vertrieben:
Lex-Konzept, Europlan, Novarent. Im Detail unterscheiden sich die Produkte
erheblich, der Kern aber ist immer derselbe: Der Kunde nimmt bei einer
Bank ein Darlehen auf, zu einem Zins von weniger als sechs Prozent. Dieses
Geld wird direkt in eine Versicherung einbezahlt. Die erwirtschaftet, so
wurde es vorgerechnet, Traumrenditen von acht Prozent und mehr. Der Wert
der Versicherung wächst also schneller als der Schuldenberg aus Darlehen
samt Zinsen. Nach 15 Jahren wird der Kredit mithilfe der Versicherung abbezahlt.
Es bleibt ein Überschuss, und damit wird eine lebenslange Rente gezahlt.
Soweit das schöne Versprechen. Hans Herrman Schöfer ließ
sich überreden, einen Kredit von 316.000 Euro aufzunehmen. Das ist
ein vielfaches seiner Jahreseinkünfte. Geblieben ist ihm aber statt
einer lebenslanger Rente ein Schuldenberg von rund 180.000 Euro. ... "
Rentenbetrug
durch den Staat durch rückwirkende Veränderung der Bemessungsgrundlagen,
z.B. Streichung der Anerkennung von Ausfallzeiten etwa bei Ausbildung
(Schulen, Studium). Das ist ein klarer Verstoß gegen das Rechtsstaatsprinzip
des Rückwirkungsverbots.
Rhetorik.
Richterbund
nimmt Justiz gegen Absprache-Vorwürfe in Schutz
"Berlin - Der Deutsche Richterbund hat die Justiz gegen Vorwürfe
verteidigt, sie bevorzuge prominente Steuersünder mit Prozessabsprachen.
«Ich bedaure es, dass durch die Berichterstattung über Großverfahren
bei den Bürgern der Eindruck entstanden ist, man könne sich vor
Gericht freikaufen», sagte der Vorsitzende des Richterbunds, Christoph
Frank, dem «Tagesspiegel am Sonntag» zufolge. Dadurch schwinde
das Vertrauen in die Justiz. ..." [Q]
Kritik: Es entsteht nicht nur der "Eindruck"
der Käuflichkeit und Parteilichkeit, sondern das scheint nach den
Äußerungen Franks ja geltendes Recht zu sein, jedenfalls wenn
es um viel Geld geht und Reiche betroffen sind. Hier wird natürlich
kein Recht gesprochen, sondern Unrecht im Namen des Rechts, und das weiß
jede und jeder in diesem Land.
Rückwirkungsverbot.
Darunter versteht man, dass Gesetze nicht rückwirkend Sachverhalte
definieren dürfen. Gegen dieses Rechtsstaatsprinzip wird in der Rentenbemessung
ständig verstoßen. In der Rentenfrage ist Deutschland daher
kein Rechtsstaat.
Sachsen Landesbank
Sachsen NPD Skandal
... [Spiegel
26.1.5] [SZ
2.4.8]
Sachsen-Skandal.
"Sachsen versinkt in einem Sumpf von Skandalen. Es geht um Kinderprostitution,
Korruption und Amtsmissbrauch. Im stern.de-Interview beschreibt Jürgen
Roth, Autor des demnächst erscheinenden Buches "Anklage unerwünscht",
das kriminelle Netzwerk. ... " [Stern
13.6.7] [focus
2.2.8 Schlamassel im Puff]
Schmid,
Gerhard Vorsätzlicher Bankrottbetrug: 1 Jahr und 9 Monate auf Bewährung
"Der Mobilcom-Gründer und Ex-Milliardär Gerhard Schmid muss
nicht ins Gefängnis. Das Kieler Landgericht verurteilte den 56-jährigen
ehemaligen Mobilfunk-Unternehmer wegen vorsätzlichen Bankrotts in
drei Fällen zu einem Jahr und neun Monaten Haft, die zur Bewährung
ausgesetzt wurden. Fünf Monate gelten bereits als verbüßt.
..." [ntv 19.1.9]
Schneider Immobilien
Skandal
Während Jürgen Schneider zu einer für das Kapitalrecht
eher ungewöhnlich hohen Strafe veururteilt wurde, kamen die mitschuldigen
Banken nicht nur ungestraft sondern auch unermittelt davon, obwohl der
damalige vorsitzende Richter die - weisungsgebundene (>Gewaltenteilung)
- Staatsanwaltschaft mehrfach aufforderte, Ermittlungen einzuleiten. Dies
erklärte Jürgen Schneider in einem auch sonst sehr aufschlußreichen,
interessanten und authentisch wirkenden Interview bei Scobel
am 2.3.9. Jürgen Schneider machte glaubhaft deutlich, dass man
aus politischen Gründen die Banken ungeschoren ließ. Die Maskerade
des "Standort Deutschlands" sollte aufrecht erhalten werden.
Schweiz.
Die Schweiz fördert und ermöglicht Steuerbetrug wie z.B.
Luxemburg, Liechtenstein und Österreich in Europa. Wie die USA zeigen,
die mit Enzug der Bankenlizenzen in den USA drohten, kann man diese wirtschaftskriminellen
Steueroasen ganz einfach dazu bringen - wenn mann will - , die Daten der
Steuerbetrüger bekannt zu geben und mit den Finanzbehörden zu
kooperieren.
-
BANKGEHEIMNIS-BRUCH BEI UBS. 'Folgenschwerer Schlag für die Schweiz'.
Ist der Druck nur stark genug, wankt sogar das Bankgeheimnis: Um ihren
Steuerskandal abzuschließen, werden Kontodaten von 300 reichen UBS-Kunden
an US-Justizbehörden verraten. Schweizer Kommentatoren sprechen von
"Kapitulation" - und sehen Prinzipien des Rechtsstaats ausgehebelt. ...
" [Spiegel
19.2.9]
Siemens
Korruptions"affäre".
Hier wird streng das Prinzip beachtet: Die Großen lässt
man laufen und die Kleinen hängt man auf. Je höher die Position
und je größer der Schaden, desto besser sind die Chancen bei
der deutschen Justiz ungerecht und billig davon zu kommen.
Sophistik.
Staatsverschuldung.
Die hemmunglose Staatsverschuldung
inkompetenter und schuldentollwütiger
Politiker ist nur möglich, weil sie von den Gerichten geduldet und
damit gefördert und unterstützt wurde. Und das wird sich mit
der angeblichen neuen "Schuldenbremse"
genau so wenig ändern wie seinerzeit mit dem Stabilitätsgesetz
von 1967.
Steuerfahndung
Frankfurter
Steuerfahnder durch Psychopathologisierung "neutralisiert"
Verdienstvoll hat der Stern 51, 2008, 30-, unter
dem Titel "Eiskalt abserviert", die Schweinerei, die mit Frankfurter
SteuerfahnderInnen - Anonym (50), Rudolf Schmenger (47), Marco Wehner (38),
Tina Feser (38), Heiko Feser (39), Frank Wehrheim (59) - betrieben wurde,
aufgegriffen, dokumentiert und an den Pranger gestellt (>Zitat).
Wieder einmal zeigt sich, dass psychiatrische Gutachter sich als willfährige
Büttel für jedes Gefälligkeitsgutachten missbrauchen lassen.
Ein Ministerium, das solches zulässt, befindet sich allerdings in
bester Gesellschaft totalitärer Herrschaft. Das 3. Reich erscheint
in vielerlei Hinsicht nicht nur nicht aufgearbeitet, sondern wieder auferstanden
zu sein.
Zitat: "Steuerfahndung Frankfurt:
Eiskalt abserviert. Rudolf Schmenger, 47, zuletzt Amtsrat. Er wehrte sich
gegen das Aus - und wurde per Gutachten für verrückt erklärt.
Von Frauke Hunfeld. Als Ermittler holten sie für den Staat Millionen,
auch bei den großen Banken. Doch plötzlich war Schluss. Plötzlich
störten sie die Geschäfte und wurden als Querulanten aus dem
Dienst gemobbt. Die Geschichte von Rudolf Schmenger und seinen Kollegen
von der Steuerfahndung Frankfurt, die jetzt auf Gerechtigkeit hoffen.
... [stern
19.12.8]
Trotz
Verurteilung vom Landgericht Frankfurt weiter berufen: 12.000 Euro
Strafe. "Aufsehen erregte der im Sommer bekanntgewordene Fall, weil der
Psychiater die Steuerfahnder im Interesse der hessischen Landesregierung
dienstunfähig geschrieben haben soll Die Beamten hatten sich im Jahr
2001 gegen eine Amtsanweisung gewehrt, wonach Geldtransfers unter 500 000
Mark als steuerrechtlich unverdächtig einzustufen seien. Ein Psychiater
ist wegen Gefälligkeitsgutachten im Auftrag des Landes Hessen zu einer
Geldbuße von 12 000 Euro verurteilt und mit einem Verweis belegt
worden. Das Berufsgericht für Heilberufe beim Verwaltungsgericht Gießen
folgte in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil der Klage der
Landesärztekammer Hessen, dass der Facharzt in vier Fällen gegen
die ärztlichen Sorgfaltspflichten verstoßen habe. Aufgrund der
fraglichen Gutachten waren vier Finanzbeamte des gehobenen Dienstes wegen
Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt worden, die als Steuerfahnder
tätig waren. ..." [AHN
19.11.9] [Az.: 21 K 1220/09 GLB]
"Steuerfahnder-Prozess.
Wer aufmuckt, ist ein Psycho-Fall. Ex-Steuerfahnder Rudolf Schmenger
nimmt die Nachricht von der Verurteilung seines Peinigers nicht mit Jubel
auf: "Im Vergleich zu dem Schaden, den dieser Arzt angerichtet hat, sind
12.000 Euro Bußgeld ein überschaubarer Betrag", sagt Schmenger.
"Es sind Menschen diffamiert und Familien zerstört worden." Auch für
den Staat sei der Schaden weitaus höher: "Vier bestens ausgebildete
Steuerfahnder stehen nicht mehr zur Verfügung. .... " [FR
17.11.9]
Die [taz
20.11.9] berichtet hierzu: "... Als sie plötzlich und für
sie unerwartet durch einen Erlass von der Behördenleitung ausgebremst
wurden, vermuteten sie, dass dies geschehe, weil ihre Aktivitäten
nach dem Regierungsantritt der CDU nicht mehr gewollt seien. Sie fühlten
sich aufs Abstellgleis geschoben und gemobbt.
Als sie sich mit allen rechtlichen
Mitteln wehrten, mussten sie sich psychiatrischen Gutachten unterziehen
und wurden nach Disziplinarverfahren als Querulanten wegen Dienstunfähigkeit
in den vorzeitigen Ruhestand geschickt.
Das Verfahren gegen den Nervenarzt
Thomas H. war von der Landesärztekammer angestrengt worden. H. hatte
den Steuerfahndern attestiert, sie litten an Verfolgungswahn und "chronischen
Anpassungsstörungen". Das Gericht kam jetzt zu dem Schluss, dass alle
vier Gutachten, seinerzeit gefertigt im Auftrag des Versorgungsamtes und
damit des Landes, "nicht entsprechend den fachlichen Anforderungen" erstellt
worden seien. ..."
Was
wussten Hahn und Koch?
TV-Kritik
"HR-Gespräch Steuerfahnder", Wenn der Staatssekretär schreit.
Vorhang auf zum kleinen rab- Fernseh- Untersuchungsausschuss, dem Stadtgespräch
des Hessischen Rundfunks (HR): Da stehen sie alle im Scheinwerferlicht
des Studios: Der Anwalt der Steuerfahnder, Otto Jäckel, der SPD-Landtagsabgeordnete
Norbert Schmitt, der Personalrat des Finanzamtes Frankfurt 1, Andreas Just
und der Staatssekretär des Finanzministeriums, Thomas Schäfer.
Es wird eine überraschend spannende Dreiviertelstunde zu einem sehr
sperrigen Thema: Finanzverwaltung, Beamtenrecht, Steuerhinterziehung, Mobbing
und Politik. [FR
20.1.10]
Klaus Förster,
der Steuerfahnder, der den Flick-Skandal aufeckte, in memoriam [SZ
6.2.0]
Steuerhinterziehung > Liechtenstein-Prozesse,
BGH,
Steuersünder,
pominente,
Holzer & Agnes Hürland-Büning.
"Bewährungsstrafe für Holzer. ... Der skandalumwitterte Lobbyist
Dieter Holzer (67) ist in Düsseldorf zu einem Jahr Gefängnis
auf Bewährung verurteilt worden. Das Landgericht habe den geständigen
Geschäftsmann wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung schuldig gesprochen,
sagte eine Gerichtssprecherin am Dienstag und bestätigte Medienberichte.
Holzer hatte zuvor gestanden, der ehemaligen Verteidigungs-Staatssekretärin
Agnes Hürland-Büning (CDU) bei der Hinterziehung von Steuern
in Höhe von 1,7 Millionen Euro geholfen zu haben. Hürland-Büning
selbst war für verhandlungsunfähig erklärt worden. Das Gericht
bezog in die Strafe eine Verurteilung in Augsburg mit ein und erklärte
wegen der langen Verfahrensdauer drei Monate für vollstreckt. Hürland-Büning
hatte in der Regierung von Bundeskanzler Helmut Kohl
(CDU) von 1987 bis 1991 gemeinsam mit Ludwig-Holger Pfahls (CSU) das Verteidigungsministerium
unter verschiedenen Ministern geleitet. Danach war sie als Beraterin für
den Thyssen-Konzern tätig. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat
sie 1995 von Thyssen fast drei Millionen Euro (5,75 Millionen DM) für
eine letztlich wertlose Beratung erhalten. Wofür das Geld tatsächlich
floss, blieb unklar. . ... " [KSA
4.2.9]
Steuern
Steuern
auch auf Schein-Gewinne, die durch Betrug nie ausbezahlt wurden >
Bundesfinanzhof.
"Steuern für Madoff - Staat kassiert bei Opfern. Es klingt wie
eine unglaubliche Geschichte. Doch das deutsche Steuerrecht ist bekanntlich
phantasievoll: Anleger müssen Steuern auf Gewinne auch dann bezahlen,
wenn sie am Ende wegen Betrugs alles verloren haben. ... " [MMnews
16.2.9]
Steueroasen.
Die Dokumentation von Phönix am 26.1.9 (11-12.00 Uhr) zur Steuerhinterziehung
zeigt klar auf, dass Europa, besonders auch Deutschland nicht wirklich
daran interessiert ist, einen ähnlichen Druck wie die USA auszuüben,
um z.B. Liechtenstein durch Androhung von Bankschließungen zu zwingen.
Europa und insbesondere auch Deutschland erlaubt Liechtenstein bislang,
seine Scheinkooperation aufrecht zu erhalten, d.h. die Bundesregierung
deckt die Steuerflucht. Tatsächlich hat Liechtenstein bis heute (26.1.9)
das Steuerfluchtabkommen nicht unterschrieben.
Steueroasen Europa
Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, Schweiz.
Querverweise Steueroasen:
Steuersünder, prominente
* Becker, Boris (berüjmter Tennisspieler [Q])
* Graf, Peter (Trainer und Vater der Tennisspielerin Steffi Graf
[Q])
* Lambsdorff, Otto Graf (ehemaliger Bundeswirtschaftsminister [Q])
* Lindner, Patrick (Schlagersänger [Q])
* Pfahls, Ludwig-Holger (ehemaliger Verteidigungsstaatsekretär
[Q])
*
Quinn, Freddy (Schlagersänger [Q])
* Schmid, Andreas (einstiger Star der deutschen Medienfondsszene[Q])
* Schockemöhle, Paul (Springreiter, [Q])
* Würth, Reinhold (Patriarch der Würth-Gruppe [Q])
* Zumwinkel, Klaus (Postchef, [Q])
*
Strafgesetzbuch
§ 41 Geldstrafe
neben Freiheitsstrafe
1 Hat der Täter sich durch die Tat bereichert oder zu bereichern
versucht, so kann neben einer Freiheitsstrafe eine sonst nicht oder nur
wahlweise angedrohte Geldstrafe verhängt werden, wenn dies auch unter
Berücksichtigung der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse
des Täters angebracht ist. 2 Dies gilt nicht, wenn das Gericht nach
§ 43a eine Vermögensstrafe verhängt.
§ 53 Tatmehrheit
(1) Hat jemand mehrere Straftaten begangen, die gleichzeitig abgeurteilt
werden, und dadurch mehrere Freiheitsstrafen oder mehrere Geldstrafen verwirkt,
so wird auf eine Gesamtstrafe erkannt.
(2) 1 Trifft Freiheitsstrafe mit Geldstrafe zusammen, so wird auf eine
Gesamtstrafe erkannt. 2 Jedoch kann das Gericht auf Geldstrafe auch gesondert
erkennen; soll in diesen Fällen wegen mehrerer Straftaten Geldstrafe
verhängt werden, so wird insoweit auf eine Gesamtgeldstrafe erkannt.
(3) 1 Hat der Täter nach dem Gesetz, nach welchem § 43a Anwendung
findet, oder im Fall des § 52 Abs. 4 als Einzelstrafe eine lebenslange
oder eine zeitige Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren verwirkt, so
kann das Gericht neben der nach Absatz 1 oder 2 zu bildenden Gesamtstrafe
gesondert eine Vermögensstrafe verhängen; soll in diesen Fällen
wegen mehrerer Straftaten Vermögensstrafe verhängt werden, so
wird insoweit auf eine Gesamtvermögensstrafe erkannt. 2§ 43a
Abs. 3 gilt entsprechend.
(4) § 52 Abs. 3 und 4 Satz 2 gilt sinngemäß.
Strauß, Franz Josef
[und seine Kontakte zu faschistischen Diaktatoren]
Strauß, Max
[Verschwinden von Beweismitteln
(Festplatten) aus der Augsburger Asservatenkammer]
Verfassungsbeschwerden,
nicht angenommene zur Nazi-Rechtsprechung.
Verschwinden (lassen)
Akten, Beweismittel, Dokumente, Urkunden, Dokumente verschwinden (lassen)
ist eine typische und bewährte Methode, Strafverfolgung zu behindern,
zu erschweren und oft zu verunmöglichen. Das ist in diesem "Rechts-Staat"
gang und gäbe. > Aktenflucht
im Bundesarchiv.
Verschleppen
Eine bewährte Methode, Verfahren so lange hinzuzuziehen, bis man
sie vergessen hat oder wichtige Fristen abgelaufen sind. Das wird auch
gerne in vermeintlich rechtsstaatliche Formen gekleidet, etwa wenn ein
Untersuchungsausschuss oder Gutachter eingesetzt wird. Das Ergebnis
ist meist Entnervung, Verschleppung, Vernebelung. Diese Methode wurde auch
von der Staatsanwaltschaft im Zumwinkelprozess
praktiziert. > Abwehrstrategien.
Versetzungen
- eine bewährte Methode, Strafverfolgung dem Kapitalauftrag anzupassen
Lichtinghagen: "Dossier Staatsanwältin
im Krieg. Sie hat Post-Chef Klaus Zumwinkel verhaften lassen - nun soll
kurz vor Beginn des Prozesses Staatsanwältin Margrit Lichtinghagen
strafversetzt werden. Der Steuerfall des Jahres verkommt zu einem Schmierenstück
aus Mobbing und Intrigen. ..." [FTD
15.12.8]
Volksgerichtshof. (VGR)
Von 570 Richtern und Staatsanwälten des VGR wurde nur ein einziger,
Lautz,
zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt, aber schon 1951 begnadigt. Da bleibt
mir nur noch zu sagen: Ein Land, das solche Richter hat und duldet, braucht
keine Feinde mehr. Zum Kontrast: Es gab nach dem Krieg (nach Friedrich
1998, S.572ff) immerhin 17 Verfahren gegen Denunzianten. Ein Arbeiter wurde
1948 in Berlin zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt, weil er einen Rentner
denunzierte ... die Großen läßt man laufen und die
Kleinen hängt man auf, weil eine Krähe der andern eben kein Auge
aushackt.
[W]
führt aus in: "Der Volksgerichtshof und die Nachkriegsjustiz. Der
Bundesgerichtshof billigte 1956 den Angehörigen des Volksgerichtshofs
das so genannte Richterprivileg
zu, wonach keiner wegen Rechtsbeugung
oder anderen Delikten verurteilt werden kann, wenn er sich an damals geltende
Gesetze gehalten hat bzw. das Unrecht seines Tuns nicht erkannt hat. Zwar
gab es gegen Ende der 60er Jahre mit dem Verfahren gegen Volksgerichtshof-Richter
Hans-Joachim
Rehse einen zaghaften bundesdeutschen Versuch zur strafrechtlichen
Aufarbeitung des durch Volksgerichtshof begangenen Unrechts, doch verstarb
der Angeklagte vor einem letztinstanzlichen Urteil. Die Berliner Staatsanwaltschaft
erhob - nach Wiederaufnahme der Ermittlungen 1979 – am 6. September 1984
Anklage gegen einen früheren Beisitzer Freislers im 1. Senat des Volksgerichtshofes
wegen vollendeten Mordes in 62 und wegen versuchten Mordes in 35 Fällen.
Sie stellte im juristischen Ergebnis ihrer Ermittlungen fest, dass der
Volksgerichtshof, jedenfalls seit dem Amtsantritt Freislers im August 1942,
nicht mehr als ein ordentliches Gericht, sondern nur noch als Scheingericht
anzusehen war. Noch im selben Jahr, vor Eröffnung des Hauptverfahrens,
beging der 82-jährige Angeschuldigte Selbstmord. Die weiteren Ermittlungsverfahren
mussten bis 1991 endgültig eingestellt werden, nachdem nunmehr verhandlungsfähige
Beschuldigte nicht mehr vorhanden waren. Im Anschluss an diese Anklageerhebung
hatte am 25. Januar 1985 der Deutsche Bundestag in einer politischen, juristisch
unverbindlichen Entschließung den Volksgerichtshof einstimmig als
„Terrorinstrument zur Durchsetzung nationalsozialistischer Willkürherrschaft“
bewertet und dessen Urteilen jede Rechtswirkung in der Bundesrepublik Deutschland
abgesprochen. Rechtsverbindlich wurden die Urteile des Volksgerichtshofs
und der Sondergerichte 1998 durch Gesetz aufgehoben.[1]
Bis auf Oberreichsanwalt Ernst
Lautz, der 1947 im Nürnberger
Juristenprozess von einem amerikanischen Militärgericht zu zehn
Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, wurde somit keiner der etwa 570 Richter
und Staatsanwälte gerichtlich zur Rechenschaft gezogen. Vielmehr machten
einige von ihnen in Westdeutschland sogar noch beachtliche Justizkarriere
(laut Braunbuch von
1968):
-
Hans-Dietrich Arndt: Senatspräsident beim Oberlandesgericht Koblenz
-
Dr. Robert Bandel: Oberamtsrichter in Kehl
-
Bellwinkel: Erster Staatsanwalt in Bielefeld
-
Dr. Erich Carmine: Amtsgerichtsrat in Nürnberg
-
Christian Dede: Landgerichtsdirektor in Hannover
-
Johannes Frankenberg: Oberamtsrichter in Münnerstadt
-
Dr. Andreas Fricke: Landgerichtsrat in Braunschweig
-
Dr. Wilhelm Grendel: Oberlandesgerichtsrat in Celle
-
Wilhelm Hegener: Amtsgerichtsrat in Salzkotten
-
Dr. Ferdinand Herrnreiter: Landgerichtsdirektor in Augsburg
-
Dr. Konrad Höher: Staatsanwalt in Köln
-
Dr. Rudolf Indra : Landgerichtsrat in Gießen
-
Helmut Jaeger: Oberlandesgerichtsrat in München
-
Dr. Leo Kraemer: Oberstaatsanwalt in Köln
-
Hans Werner Lay: Oberlandesgerichtsrat in Karlsruhe
-
Dr. Heinz Günter Lell: Oberstaatsanwalt
-
Dr. Alfred Münich: Senatspräsident beim Oberlandesgericht München
Oberreichsanwalt Lautz wurde bereits nach weniger als vier Jahren
begnadigt und in der Bundesrepublik Deutschland mit einer Pension bedacht.
Die Witwe Freislers erhielt über Jahrzehnte eine erhöhte Altersversorgung,
da laut zuständigem Versorgungsamt ihr im Krieg verstorbener Mann
in der Bundesrepublik seine Juristenkarriere fortgesetzt hätte - eine
Argumentation, die kaum widerlegt werden kann."
Vorbilder.
Vorschläge.
VW. [Nutten-, Bestechungs- und Korruptionsaffäre]
[W.VW-Korruptions-Affäre]
-
Chronologie der VW-Affäre 25.6.5 bis 31.3.6 [NDR
21.2.6]
-
Sexbelege und Lügengeschichten. [F.A.Z.,
16.11.2005, Nr. 267 / Seite 2]
-
Zweiklassen-Strafjustiz? [Zeit
22.2.8 ]
Der einstige Bundesverdienstkreuzträger, Erfinder der Hartz-IV-Entwertungsgesetze,
Peter Hartz wird wie üblich in diesem
"Rechtsstaat" nur zu zwei Jahren Bewährungsstrafe verurteilt.
Werbung. > Information
statt Werbung, Bankenwerbung,
Snyder,
Lit-Links.
Das Bundesverfassungsgericht urteilte (Quelle):
Werbung mit schockierenden Bildern von ölverschmierten Enten, Kinderarbeit
oder Aids-Kranken ist nicht verfassungswidrig und erlaubt - damit der Verbraucher
noch mehr negativ erregt, getäuscht, beeinflusst und verführt
werden kann, um der Luft- und Seifenblasenwirtschaft eines völlig
enthemmten, jeglicher vernünftiger Realität entrückten Konsum-
und Wachstumswahns auch
noch
die "rechtliche" Legitimation zu verschaffen. Hier ist nun endgültig
alles aus den Fugen geraten und es herrscht der homo
oeconomicus pur.
Quelle:
BVG 2000-12-12 BVR 1762/95 Rechtsbereich/Normen: Einstellung in die Datenbank:
2001-01-24. Bearbeitet von: Markus Baum Quelle: NJW 2001, 91.
Wiedervereinigung
Das Grundgesetz macht in Artikel
146 klare Ausführungen, wie bei und nach der Wiedervereinigung
zu verfahren ist:
Art 146
Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit
und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert
seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt,
die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist. |
Das interessiert in diesem Land aber nur sehr wenige, am wenigsten offenbar
das Bundesverfassungsgericht. Die Politik hatte natürlich Angst, dass
in die neue Verfassung des wiedervereinigten Deutschlands zu viele sozialistische
Einflüsse Einkehr finden könnten und daher organisierte man die
Wiedervereinigung durch "Beitritt" nach dem alten
Artikel 23 GG und "vergaß" anschließend Artikel 146.
Alter
Artikel 23 GG
Dieses Grundgesetz gilt zunächst im Gebiet
der Länder Baden, Bayern, Bremen, Groß-Berlin, Hamburg, Hessen,
Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein,
Württemberg-Baden und Württernberg-Hohenzollern. In anderen Teilen
Deutschlands ist es nach deren Beitritt in Kraft zu setzen.
Anmerkung: Der Artikel 23 GG wurde
geändert,
er hat seine Schuldigkeit getan. Aber Artikel 146 wurde bis jetzt - nach
bald 20 Jahren des Mauerfalls - nicht erfüllt; und es sieht auch nicht
so aus, als sollte er in absehbarer Zeit erfüllt werden. Rechtsstaat? |
Querverweise Wiedervereinigung:
Verfassungsgeschichten 19.5.1999:
Die Wiedervereinigung: Abschied vom Grundgesetz? Von Harald Kleinschmidt.
Art. 146 des Grundgesetzes bestimmte in seiner ursprüng-lichen Form,
die Verfassung verliere ihre Geltung, wenn sich das gesamte deutsche Volk
in freier Selbstbestimmung eine neue Verfassung gebe. Hatte sich deshalb
das Grundgesetz mit der Wiedervereinigung 1990 erledigt? [O]
Wiesheu ...
und ein 60.000 DM Gutachten.
Würth, Reinhold (Patriarch
der Würth-Gruppe)
"Im Mai 2008 wurde bekannt, dass sich der Unternehmer zuvor mit der
Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen Geldstrafe auf die Einstellung eines
Verfahrens wegen Steuerhinterziehung geeinigt hatte. ..." [ftd
26.1.9]
Zimmermann ("Old Schwurehand").
"Der in der Spielbankenaffäre ebenfalls angeklagte CSU-Generalsekretär
Friedrich Zimmermann wurde in einem anschließenden Verfahren 1960
wegen fahrlässigen Falscheides zu einer viermonatigen Freiheitsstrafe
verurteilt. Zimmermann hatte bestritten, außer mit Freisehner auch
mit einem anderen Konzessionär Kontakte gehabt zu haben, was widerlegt
worden war. Ein weiteres Gericht hob aufgrund eines ärztlichen Attestes
seine Strafe später auf. Laut dem Attest hatte er am Tage seiner unglaubwürdigen
Aussage eine ihn beeinträchtigende Blutunterzuckerung und sei in Folge
einer Überfunktion der Schilddrüse geistig vermindert leistungsfähig
gewesen." [W14.2.9Spielbankaffäre;
W14.2.9Biographie]
Zivilcourage.
Zumwinkel
"Justiz-Irrtum zu Zumwinkels Gunsten. Einen Tag zu spät hat die
Staatsanwaltschaft einen Brief abgeschickt. Deshalb ist ein Teil der Vergehen,
derer Zumwinkel angeklagt ist, verjährt. Nun liegt die beanstandete
Steuersumme unter einem wichtigen Richtwert. ... " [NZ
2.12.8] > Bestverdiener
..., Lichtinghagen,
Anmerkung einer kritischen LeserIn: "Beim genaueren
Lesen fällt auf, dass die Überschrift nicht ganz korrekt ist.
Die Staatsanwaltschaft hat den Brief tatsächlich unentschuldbar spät
abgeschickt. Doch das genügte nicht, um die Verjährungsfrist
wirksam werden zu lassen. Dazu musste das Gericht außerdem noch eine
(laut Staatsanwaltschaft in anderen Fällen durchaus übliche)
rechnerische Zustellzeit von drei Tagen auf einen Tag verkürzen. Ergebnis:
"Weitere Fälle von 1986 bis 2001 würden nicht verfolgt. Die hinterzogene
Summe, wegen der er angeklagt wird, fällt damit um rund 200.000 Euro
auf knapp eine Million Euro - und damit unter den Richtwert, ab dem nach
einem Bundesgerichtshof-Urteil vom Dienstag in der Regel Gefängnisstrafen
ohne Bewährung fällig werden."
Zumwinkel Urteil am 26.1.2009 vor dem Bochumer Landgericht.
Erwartungsgemäß wurde Zumwinkel zu einer Bewährungs- und
Geldstrafe von nur einer Million Euro verurteilt. Angeblich habe es keinen
Deal gegeben, doch alle wissen es natürlich besser. Zum x-tenmal zeigt
sich, wer reich und mächtig ist oder der Justiz angehört, hat
mit milden Urteilen, die in gar keinem Verhältnis zum volkswirtschaftlichen
und gesellschaftlichen Schaden stehen.
Zweierlei
Maß. > Rechtsverdreher. >
Schneider.
>
Vor dem Gesetz sind alle gleich ist wohl neben der Unabhängigkeit
der Justiz das wichtigste Rechtsprinzip überhaupt. Doch dieses Prinzip
wird tagtäglich verletzt, was in dem geflügelten Wort, die
Großen lässt man laufen und die Kleinen hängt man auf,
sehr deutlich zum Ausdruck gebracht wird: Amigos werden ganz anders behandelt.
Die extreme Milde gegenüber Wirtschaftskriminellen die extreme wirtschaftliche
Schäden anrichten steht in einem krassen Missverhältnis zur extremen
Härte, mit den Hartz-IV Verstöße
oder kleine Eigentumsdelikte geahndet werden.
Literatur
(Auswahl)
IP-GIPT: Literaturliste
Fehler, Irrtum, Mängel, Rechtsbeugung, Missbrauch in Kriminologie
und Justiz. > Checkliste Korruption.
-
Angermund, R. (1990). Deutsche Richterschaft 1919-1945. Frankfurt
a. M.: V?.
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Ausschuss
für Deutsche Einheit (1959). Wir klagen an. 800 Nazi-Blutrichter -
Stützen des Adenauer-Regimes. Berlin W8: V?
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Avenarius,
Hermann (1985). Kleines Rechtswörterbuch. Freiburg: Herder.
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Diestelkamp, B. & Stolleis, M. (1988). Justizalltag im
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als Waffe. Kontrolle, Abschreckung und Verfolgung in Deutschland 1933-1945.
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Fieberg, G. (1984). Justiz im nationsozialistischen
Deutschland. Köln: V?.
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Frei, Norbert (2001, Hrsg.). Karrieren im Zwielicht. Hitlers
Eliten nach 1945: Das Buch zur ARD-Fernsehserie. Frankfurt: Campus. Begleitbuch
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dem Titel "Hitlers Eliten nach 1945" erschienen.
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Nazijustiz“ (1959-1962).[1] Zur Geschichte der Aufarbeitung nationalsozialistischer
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Müller,
Ingo (1987). Furchtbare Juristen. Die unbewältigte Vergangenheit unserer
Justiz. München: Kindler.
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Nationalrat der Nationalen Front des Demokratischen Deutschland
& Dokumentationszentrum der Staatlichen Archivverwaltung der DDR (1968).
Braunbuch. KRIEGS- UND NAZIVERBRECHER IN DER BUNDESREPUBLIK UND IN WESTBERLIN.
STAAT • WIRTSCHAFT • VERWALTUNG • ARMEE • JUSTIZ • WISSENSCHAFT. Berlin:
Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik. Reprint 2002: > Podewin
[Online] [R]
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Ortner, H. (1995). Der Hinrichter. Roland Freisler - Mörder
im Dienste Hitlers. Göttingen: V?.
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Podewin, Norbert (1968). Braunbuch - Kriegs- und Naziverbrecher
in der Bundesrepublik und Berlin (West). Berlin: V?
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Redaktion Kritische Justiz (1983-84, Hrsg.). Der Unrechts-Staat
- Recht und Justiz im Nationalsozialismus. 2 Bde. Baden-Baden: V?.
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Schenk, Dieter (2001). Auf dem rechten Auge blind. Die braunen
Wurzeln des BKA. Köln: Kiepenheuer & Witsch.
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Senfft,
Heinrich (1988). Richter und andere Bürger. 150 Jahre politische Justiz
und neudeutsche Herrschaftspublizistik. Nördlingen: Greno.
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Staff, I. (1978, Hrsg.). Justiz im Dritten Reich. Frankfurt:
V?.
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Ule, C.H. (1987). Beiträge zur Rechtswirklichkeit im
Dritten Reich. Berlin: V?.
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Vogel, Rolf & Kempner, M.W. (1969). Ein Weg aus der Vergangenheit.
Eine Dokumentation zur Verjährungsfrage und zu den NS-Prozessen. Frankfurt
a. M.: Ullstein.
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Vollnhals,
Clemens (1991, Hrsg). Entnazifizierung. Politische Säuberung und Rehabilitierung
in den vier Besatzungszonen 1945-1949. München: dtv dokumente.
Links
(Auswahl: beachte).
Glossar,
Anmerkungen und Endnoten:
___
klare
direkte Sprache.
Sofern Persönlichkeiten
angegriffen werden, werden sie in ihrer
funktionalen Rolle oder
als RepräsentantInnen und nicht als individuelle Menschen
attackiert. Natürlich können z.B. CIA-Gangster oder Wirtschaftskriminelle
der Deutschland AG auch gute Menschen, Eltern, Freunde oder Nachbarn sein.
> GIPT-Manifest.
___
Anklagepunkte
im Nürnberger Juristen-Prozess 1947. Die Anklagepunkte waren (in
Kurzform):
1. Verschwörung zu Kriegsverbrechen oder Verbrechen
gegen die Menschlichkeit. 2. Kriegsverbrechen. 3. Verbrechen gegen die
Menschlichkeit. 4. Mitglied einer verbrecherischen Organisation. [Quelle
und mehr]
___
DDR-Material. > bibliogr.
 |
Aus der Tatsache, dass die DDR-Führung starke propagandistische
Interessen hatte, das konkurrierende Wirtschaftswunder Deutschland Adenauers
schlecht zu machen, lässt sich nicht folgern, dass die Daten frisiert,
gefälscht oder ganz falsch sind. Tatsächlich war es ja kein grundsätzliches
Problem, die in der Schrift bekannt gemachten Namen und Daten zu überprüfen.
Da die gesamte Führungsschicht der Adenauerära von Nazis, Exnazis,
ihren Apparatschiks und opportunistischen Mitläufern durchsetzt war,
und ganz besonders die bundes- republikanische Justiz, war man natürlich
bestrebt, dieser Veröffentlichung durch die Bewertung als bloße
Propaganda ihre erschütternde Brisanz zu nehmen. Unabhängige
Nachprüfungen des vergleichbaren Braunbuchs
von 1968 ergaben aber eine außergewöhnlich geringe Fehlerrate
von <1%. Aber trotz der propagandistischen Motivation, die im Westen
nicht minder vorhanden war und praktiziert wurde, handelt es sich hier
um ein außerordentlich wichtiges und wertvolles Dokument schon deshalb,
weil die Anschuldigungen grundsätzlich prüfbar sind. Das können
Sie z.B. für S. 13 selbst machen: |
Anmerkung: "früher" meint hier
zur NS-Zeit, also bis um das Kriegsende 1945. "heute" meint Zeit nach dem
Krieg bis 1959, Ausgabejahr der Broschüre.
Querverweise: Wikipedia: Ungesühnte
Nazi-Justiz [W],
Juristenprozess [W],
NS Prozesse (zu Verbrechen im Nationalsozialismus): [W],
Furchtbare Juristen [W],
Aufhebung von NS-Unrechtsurteilen [W],
Gesetz zur Aufhebung nationalsozialistischer Unrechtsurteile in der Strafrechtspflege
1998, 2002 [W],
Volksgerichtshof [W], Sondergerichte der NS-Zeit [W],
Braunbuch [W] Original-Online-Version
des Braunbuchs von 1968 [O]
___
Schweizer Käse Metapher. Die
Schweizer-Käse-Metapher - Recht mit vielen Löchern - drückt
meine Meinung zur Rechtsstaatsmetapher nur unvollkommen und zu grob aus.
Besser trifft es folgendes weiß-grau-schwarzes Sprenkel-Bild mit
folgender Symbolik: Schwarz := Unrecht. Grau := Vermischtes, teilweise
Recht, teilweise Unrecht. Weiß := Recht. Dunkel und hell := mehr
oder weniger.
 |
Deutung: Der rechte obere Quadrant zeigt ziemlich viel
Anthrazit und Schwarz (BGH, BVerG mit ihren Nazi-Urteilen), links unten
ist ein heller Quadrant, der viel Recht symbolisiert, keine schwarzen Bereiche.
Die beiden anderen Quadranten repräsentieren ein "normales" Mittelfeld
an Recht- und Unrechtsprechung.
Rechtsstaaten könnte man interpretieren als solche, die mehr weiß
als grau und wenig schwarz enthalten und hierbei grundlegende Prinzipien
beachten, z.B.: unveräußerliche Menschenrechte, Gleichheit vor
dem Gesetz, echte Gewaltenteilung, Verhältnismäßigkeit
der Mittel, ausreichende Rechtsmittel und Verteidigungsmöglichkeiten,
Öffentlichkeit, angemessene Beweisanforderungen, Verständlichkeit
der Gesetze, Verordnungen und Anwendungen (Urteile, Beschlüsse, Erlasse). |
___
|
Moral und Kultur sind nur Makulatur, wie alle Krisen, Umbruch-
und Kriegszeiten zeigen - und die Tragödie und das Versagen der Guten
war immer, dass sie viel zu selten schlecht genug waren, um gut genug gut
sein zu können.
|
Querverweise
Standort: Kapitalrecht - Justizkritik.
*
IN-KIR: Dokumentation
von Affären, kriminellen Machenschaften, Inkompetenz und Versagen.
Überblick Forensische
Psychologie in der IP-GIPT.
Überblick Politische
Psychologie in der IP-GIPT
*
*
Dienstleistungs-Info.
*
Zitierung
Sponsel, Rudolf (DAS).
Unrecht im Namen des Rechts: Kapitalrecht - Justizkritik. Dokumente
und Materialien zum Thema Unrecht im Namen des Rechts, ermöglicht,
gedeckt und gefördert durch Politik, Macht und oberfaule Eliten. IP-GIPT.
Erlangen: http://www.sgipt.org/politpsy/recht/KapRech0.htm
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Ende Unrecht
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Relativ
Aktuelles_Rel.
Beständiges Titelblatt_
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Region_Mail:_sekretariat@sgipt.org_
__Wichtiger
Hinweis zu Links und Empfehlungen
korrigiert: 15.02.09 irs
Änderungen wird
gelegentlich überarbeitet, ergänzt und vertieft * Anregungen
und Kritik willkommen
22.01.10 Kündigungsschutz
und Altersgrenze.
03.01.10 Justizreform.
22.12.09 Steuerfahnderdiskriminierung
in Hessen, Link: Was wussten Koch und Hahn?
15.12.09 Stichwort
Rechtsmissbrauch,
Literaturliste
Rechtsmissbrauch.
01.11.09 Lobbyismus.
07.08.09 Neue
Richtervereinigung.
26.07.09 Nachträge
Nachkriegseliten
(IG-Farben Manager)
05.06.09 Fälschung
der Arbeitsmarktstatistik, Kirchenpriviledien.
21.05.09 Recht,
Positives
Recht und Naturrecht.
21.03.09 Querverweise
Steueroasen.
18.03.09 Die
gegenwärtige Wirtschaftskrise ist eine Krise des Rechts.
08.03.09 Schneider
Immobilienskandal.
26.02.09 Boni
statt Mali, "Bundeslöschtage",
Cross-Border-Leasing,
Gewaltenteilung
auf dem Papier,
Im Namen des Volkes, Oligarchie,
Public
Private Partnership,
Pervertierung
des Leistungsprinzips,
Staatsverschuldung
*
24.02.09 Kreditabtretung.
23.02.09 Leuna:
das System Leuna.
20.02.09 Beispiel
Rechtsverdrehung
bei Zumwinkel, Prominente Steuersünder.
19.02.09 Heuschreckenrecht
Beispiel Märklin, Schweiz.
17.02.09 Steuerhinterziehung:
Holzer
& Agnes Hürland-Büning, Puvogel
u.a.
Erg.
15.02.09 Überarbeitung
Editorial.
Nachträge/ Ergänzungen:Eigentum
verpflichtet, Entnazifizierung,
Literatur,
Justiz
und Rechtsstaat, Volksgerichtshof,
DDR-Material,
Rückwirkungsverbot
und Rentenbetrug
durch Verstoß gegen das Rückwirkungsverbot,
12.02.09 Ergänzungen
Nazijuristen.
11.02.09 Bundesfinanzhof:
Doppelter Betrug ... Rentenbetrug
durch Risikoverschleierung ...
09.02.09 Chemie-Schäden:
Holzschutzmittel-Vergiftungen.
07.02.09 In memoriam
Steuerfahnder Klaus Förster: Aufdeckung des Flick-Skandals.
02.02.09 Neue
Stichworte: Arbeitssituation
und Arbeitsrecht, Wiedervereinigung;
Ergänzungen.
31.01.09 Entnazifizierung
u.a. Ergänzungen.
30.01.09 Steuerfahndung:
Frankfurter
Psychopathologisierungen.
27.01.09 Insolvenzrecht
gegen Arbeitnehmer, Hartz-IV, Nazi-JuristInnen
u.a. Nachträge
26.01.09 Aufnahme
Stichwort Werbung, Zumwinkel
Urteil u. weitere Einträge.
24.01.09 Nachträge,
Ergänzungen.