Erwerbsleben - Arbeitsmarktstatistik
_Kritik
der Arbeitslosen- und Arbeitsmarkt-Statistik (realistische Korrektur: +
50%)
gesammelt und mitgeteilt von von Rudolf Sponsel, Erlangen
2008-03
Arbeitsmarkt profitiert von günstiger Konjunktur
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr.
168 vom 30. April 2008
"WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage
erster Berechnungen für den Monat März 2008 mitteilt, waren in
diesem Monat 39,93 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig.
Dies entspricht einer Zunahme um 687 000 Personen (+ 1,8%) gegenüber
dem Vorjahresmonat März 2007. Im Vergleich mit dem Vormonat Februar
2008 ist die Zahl der Erwerbstätigen im März 2008 um 143 000
(+ 0,4%) gestiegen.
Der Winter 2007/2008 war mild und der übliche
Arbeitsplatzabbau in dieser Jahreszeit entsprechend moderat. Die langjährige
Erfahrung lässt nach einem solchen Winter nur eine geringe Arbeitsmarktbelebung
im Frühjahr erwarten. In diesem Jahr zeigte sich jedoch im März
eine deutliche Zunahme der Erwerbstätigkeit. Träger dieses Aufwärtstrends
ist die günstige konjunkturelle Entwicklung der Gesamtwirtschaft.
Daneben dürfte auch eine verstärkte Inanspruchnahme von Saison-Kurzarbeitergeld
zu dem positiven Verlauf beigetragen haben.
Im März 2008 waren in Deutschland saisonbereinigt,
das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich
bedingter Schwankungen, 40,23 Millionen Personen erwerbstätig. Dies
entspricht einer saisonbereinigten Zunahme um 65 000 (+ 0,2%) gegenüber
dem Vormonat Februar.
Über die Erstberechnung der Erwerbstätigen
für den Berichtsmonat März 2008 hinaus wurden auch die bisher
veröffentlichten monatlichen und vierteljährlichen Ergebnisse
zur Erwerbstätigkeit im Rahmen der turnusmäßigen Überarbeitung
der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen rückwirkend bis Juli 2007
neu berechnet. Dazu wurden alle jetzt vorliegenden erwerbsstatistischen
Quellen ausgewertet. Unter anderem wurden die neuesten Erkenntnisse der
Bundesagentur für Arbeit zur sozialversicherungspflichtigen und geringfügig
entlohnten Beschäftigung in erster Erwerbstätigkeit berücksichtigt.
Insgesamt resultierte aus den Neuberechnungen ein Änderungsbedarf
von maximal 0,4% der Erwerbstätigenzahlen gegenüber den bisher
veröffentlichten Ergebnissen.
Auf Basis der Arbeitskräfteerhebung ermittelte
Destatis für März 2008 saisonbereinigt 3,15 Millionen Erwerbslose.
Dieser Wert wird nach dem Konzept der Internationalen Arbeitsorganisation
(ILO) berechnet und stellt eine vorläufige Schätzung dar. Im
Vergleich zum Vorjahresmonat März 2007 waren 540 000 Personen oder
14,6% weniger erwerbslos. Die EU-weit harmonisierte saisonbereinigte Erwerbslosenquote
für Deutschland lag, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an den Erwerbspersonen
insgesamt, mit 7,3% weit unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats von 8,6%.
"
2008-02
Unverminderter Aufwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr.
136 vom 1.04.2008
"WIESBADEN – Die konjunkturelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt verläuft
nach wie vor günstig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf
Grundlage erster Berechnungen für den Monat Februar 2008 mitteilt,
waren in diesem Monat 39,63 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland
erwerbstätig. Dies entspricht einer Zunahme um 534 000 Personen (+
1,4%) gegenüber dem Februar des vergangenen Jahres. Im Vergleich mit
dem Vormonat Januar 2008 ist die Zahl der Erwerbstätigen im Februar
2008 um 62 000 (+ 0,2%) gestiegen.
Die seit dem Frühjahr 2006 andauernde Belebung
des Arbeitsmarktes wird nicht nur von marginalen Arbeitsverhältnissen,
sondern insbesondere von einer positiven Entwicklung voll sozialversicherungspflichtiger
Beschäftigungsverhältnisse getragen.
Ein Anstieg der Erwerbstätigenzahl zwischen
den Monaten Januar und Februar ist saisonal üblich. In diesem Jahr
fiel dieser Anstieg mit 62 000 Personen höher aus als in den letzten
Jahren seit Februar 2000.
Im Februar 2008 waren in Deutschland saisonbereinigt,
das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich
bedingter Schwankungen, 40,02 Millionen Personen erwerbstätig. Dies
entspricht einer Zunahme um 62 000 (+ 0,2%) gegenüber dem Vormonat
Januar.
Auf Basis der Arbeitskräfteerhebung ermittelte
Destatis für Februar 2008 saisonbereinigt 3,19 Millionen Erwerbslose.
Dieser Wert wird entsprechend dem Konzept der Internationalen Arbeitsorganisation
(ILO ) berechnet und stellt eine vorläufige Schätzung dar. Im
Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2007 waren 550 000 Personen oder 14,7%
weniger erwerbslos. Die EU-weit harmonisierte saisonbereinigte Erwerbslosenquote
für Deutschland lag, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an den Erwerbspersonen
insgesamt, mit 7,4% weit unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats von 8,7%
Weitere Ergebnisse, unter anderem die nicht saisonbereinigten
Originalwerte zur Erwerbslosigkeit, können im Internet abgerufen werden.
An dieser Stelle stehen auch ausführlichere methodische Hinweise zur
ILO-Arbeitsmarktstatistik sowie zur Arbeitskräfteerhebung beziehungsweise
zum Mikrozensus zur Verfügung.
"
Januar
2008: Über eine halbe Million Erwerbstätige mehr als vor einem
Jahr
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr.
079 vom 28. Februar 2008
"WIESBADEN - Die Entwicklung der Erwerbstätigenzahl fiel auch
im Januar 2008 positiv aus. So waren in diesem Monat 523000 mehr Personen
erwerbstätig als im Januar letzten Jahres, wie vorläufige Berechnungen
des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ergeben. Dies entspricht einer
Zunahme von 1,3%. Von Dezember 2007 auf Januar 2008 ging die Zahl der Erwerbstätigen
um 582 000 zurück. Allerdings ist zwischen diesen beiden Monaten ein
noch stärkerer Rückgang der Erwerbstätigenzahl saisonal
üblich. Im Januar 2008 gab es 39,57 Millionen Erwerbstätige mit
Wohnort in Deutschland.
In allen Monaten des vergangenen Jahres nahm die
Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat
um 1,5% oder mehr zu. Dass die Zunahme im Januar 2008 mit 1,3% erstmals
nicht mehr ganz so deutlich ausfiel, ist vor dem Hintergrund des bereits
im Januar 2007 erreichten hohen Niveaus an Erwerbstätigkeit zu sehen,
mit dem die aktuelle Januar-Zahl verglichen wird (Basiseffekt). Seit dem
Jahr 2000 wies kein Januar, mit Ausnahme des Januars 2007, im Vergleich
zum Vorjahresmonat ein so starkes Wachstum der Erwerbstätigkeit auf.
Wie saisonal üblich, ist die Erwerbstätigenzahl
im Januar 2008 gegenüber dem Vormonat gesunken. Sie ging im Vergleich
zum Dezember um 582000 zurück. Dies war ein geringerer Rückgang
als er im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre von Dezember auf
Januar zu beobachten war (- 636 000). Neben der guten Konjunktur und der
milden Witterung dürfte auch das 2007 neu eingeführte Saison-Kurzarbeitergeld
den Rückgang gedämpft haben.
Die saisonbereinigte Erwerbstätigenzahl, bei
der rechnerisch die üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen
ausgeschaltet werden, entwickelte sich von Dezember 2007 auf Januar 2008
positiv und stützt den Gesamteindruck einer weiterhin ungetrübten
Entwicklung der Erwerbstätigenzahl. Sie nahm in diesem Zeitraum um
72 000 Personen zu. Dabei ist allerdings zu beachten, dass das neu eingeführte
Saison-Kurzarbeitergeld im Saisonbereinigungsverfahren noch nicht vollständig
berücksichtigt wird.
Auf Basis der Arbeitskräfteerhebung ermittelte
Destatis für Januar 2008 saisonbereinigt 3,26 Millionen Erwerbslose.
Dieser Wert wird entsprechend dem Konzept der Internationalen Arbeitsorganisation
(ILO) berechnet und stellt eine vorläufige Schätzung dar. Im
Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2007 waren 540 000 Personen oder 14,2%
weniger erwerbslos. Die EU-weit harmonisierte saisonbereinigte Erwerbslosenquote
für Deutschland lag, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an den Erwerbspersonen
insgesamt, mit 7,6% erheblich unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats von
8,8%.
Weitere Ergebnisse, unter anderem die nicht saisonbereinigten
Originalwerte zur Erwerbslosigkeit, können im Internet unter http://www.destatis.de,
Pfad: Themen --> Arbeitsmarkt --> ILO-Arbeitsmarktstatistik abgerufen werden.
An dieser Stelle stehen auch ausführliche methodische Hinweise zur
ILO-Arbeitsmarktstatistik sowie zur Arbeitskräfteerhebung beziehungsweise
zum Mikrozensus zur Verfügung.
"
"
2008-02
2,7% mehr Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im Februar 2008
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr.
149 vom 14. April 2008
"WIESBADEN - Ende Februar 2008 waren in den Betrieben des Verarbeitenden
Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten gut 5,3 Millionen Personen
tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt,
waren dies rund 141 000 Personen oder 2,7% mehr als im Februar 2007.
Die Zahl der im Februar 2008 geleisteten Arbeitsstunden
nahm im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 6,1% auf 714 Millionen
zu. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es im Berichtsmonat 21 Arbeitstage
gab und somit einen mehr als im Februar 2007. Die Entgelte (Bruttolohn-
und -gehaltsumme) lagen bei 17,1 Milliarden Euro; das waren 5,8% mehr als
im Februar 2007.
Betrachtet man die Entwicklung der Beschäftigtenzahl
in den von der Größe her wichtigsten Wirtschaftszweigen, gab
es die stärksten Zuwächse im Bereich Maschinenbau (+ 5,6%), in
der Herstellung von Metallerzeugnissen (+ 4,8%) und im Bereich Herstellung
von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit einem Plus von 2,8%. Leicht schwächer
als das
Verarbeitende Gewerbe insgesamt entwickelte sich die Beschäftigtenzahl
in der Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung
und Ähnliches mit + 2,5% und im Ernährungsgewerbe (+ 1,2%). Der
Wirtschaftszweig Herstellung von chemischen Erzeugnissen hatte mit
einem Minus von 0,3% einen Beschäftigtenrückgang zu verzeichnen.
Ausführliche Ergebnisse über das Verarbeitende
Gewerbe bietet die Fachserie 4, Reihe 4.1.1, die im Publikationsservice
des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort
"2040411", kostenlos erhältlich ist.
"
2008-01:
2,4% mehr Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im Januar 2008
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 114
vom 17. März 2008
"WIESBADEN - Ende Januar 2008 waren in den Betrieben
des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten gut 5,3
Millionen Personen tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
weiter mitteilt, waren dies rund 126 400 Personen oder 2,4% mehr als im
Januar 2007.
Die Zahl der im Januar 2008 geleisteten Arbeitsstunden
nahm im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 1,6% auf 713 Millionen
zu. Die Entgelte (Bruttolohn- und -gehaltsumme) lagen bei 17,9 Milliarden
Euro; das waren 4,8% mehr als im Januar 2007.
Betrachtet man die Entwicklung der Beschäftigtenzahl
in den von der Größe her wichtigsten Wirtschaftszweigen, gab
es die stärksten Zuwächse im Bereich Maschinenbau (+ 5,4%) und
in der Herstellung von Metallerzeugnissen (+ 4,5%). Leicht schwächer
als das Verarbeitende Gewerbe insgesamt entwickelte sich die Beschäftigung
im Bereich Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit einem Plus
von 2,3% und im Ernährungsgewerbe (+ 1,1%).
Ausführliche Ergebnisse über das Verarbeitende
Gewerbe bietet die Fachserie 4, Reihe 4.1.1, die im Publikationsservice
des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort
"2040411", kostenlos erhältlich ist."
2007:
Fast 1% mehr Beschäftigte im Handwerk im Jahr 2007
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 115
vom 17. März 2008
"WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen
Ergebnissen mitteilt, waren im Jahr 2007 im zulassungspflichtigen Handwerk
0,8% mehr Personen tätig als im Jahr 2006. Damit ist nach dem Beschäftigungsabbau
in den vergangenen Jahren (2006: - 1,4%; 2005: - 3,6%; 2004: - 3,4%) erstmals
eine Zunahme der Beschäftigten zu verzeichnen. Zugleich lagen die
Umsätze im Jahr 2007 um 1,1% unter denen des Vorjahres. Diese Entwicklung
war insbesondere durch das vierte Quartal 2007 bestimmt, in dem der Umsatz
gegenüber dem Vorjahresquartal
um 6,4% zurückging. Ursache hierfür war die starke Umsatzerhöhung
im vierten Quartal 2006 (+ 13,8%) wegen der Vorzieheffekte im Hinblick
auf die Mehrwertsteuererhöhung ab dem 1. Januar 2007.
Im Bauhaupt-, im Ausbaugewerbe, in den Handwerken
für den gewerblichen Bedarf sowie im Nahrungsmittelgewerbe hat sich
die Beschäftigung erhöht. Den stärksten Personalanstieg
gegenüber dem Jahr 2006 verzeichneten die Handwerke für den gewerblichen
Bedarf mit 3,3%. Im Kraftfahrzeuggewerbe stagnierte die Beschäftigungsentwicklung.
Weniger Beschäftigte gab es im Gesundheits- und im Friseurgewerbe,
wobei im Friseurgewerbe mit einem Minus von 2,7% der stärkste Personalabbau
ermittelt wurde.
Die Umsätze waren im Jahr 2007 in den Handwerken
für den gewerblichen Bedarf, im Nahrungsmittel- und im Gesundheitsgewerbe
höher als im Vorjahr. Den stärksten Umsatzanstieg gab es mit
einem Plus von 7,6% in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf.
Umsatzrückgänge betrafen das Bauhaupt-, das Ausbau-, Kraftfahrzeug-
und das Friseurgewerbe. Der größte Umsatzrückgang wurde
mit 6,0% vom Kraftfahrzeuggewerbe gemeldet."
| Suchen in der IP-GIPT,
z.B. mit Hilfe von "google": <suchbegriff>
site:www.sgipt.org
z.B. Statistik site:www.sgipt.org. |
korrigiert: