Internet Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie
    IP-GIPT DAS=22.02.2008 Internet-Erstausgabe, letzte Änderung 29.1.10
    Impressum: Diplom-PsychologInnen Irmgard Rathsmann-Sponsel und Dr. phil. Rudolf Sponsel
    Stubenlohstr. 20  D-91052 Erlangen * Mail:_sekretariat@sgipt.org_Zitierung & Copyright__

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    Willkommen in unserer Internet-Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie, Abteilung Politische Psychologie, Bereich Statistik, und hier speziell hier zum Thema:

    Erwerbsleben - Arbeitsmarktstatistik
    _Kritik der Arbeitslosen- und Arbeitsmarkt-Statistik (realistische Korrektur: + 50%)
    Querverweis: Arbeits- und Arbeitslosen-Typologie.

    gesammelt und mitgeteilt von von Rudolf Sponsel, Erlangen


    Überblick
    Ediorial: Wahrheit und Lüge der Arbeitsmarktstatistik: Der Staat als Wirtschaftsstatistik-Krimineller.
    Erwerbstätige: 2008-04, 2008-03, 2008-02, 2008-01, 2007-04, 
    Handwerk.
        2007: Fast 1% mehr Beschäftigte im Handwerk im Jahr 2007.
    Verarbeitendes Gewerbe.
        2008-01: 2,4% mehr Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im Januar 2008.
    Kritik der Arbeitsmarkstatistik.



    Ediorial: Wahrheit und Lüge der Arbeitsmarktstatistik. Der Staat als Wirtschaftsstatistik-Krimineller.
    Die Arbeitsmarkstatistik ist von großer Bedeutung für die Beurteilung der Wirtschaftslage. Aber natürlich nur dann, wenn sie die tatsächlichen Verhältnisse realistisch und richtig abbildet. Das ist leider nicht der Fall: Der Staat beugt den Geist des Rechts mit Hilfe der Justiz, die ihn gewähren lässt, indem er Arbeitslos-Definitionen (>Kritik der Arbeitsmarktstatistik) wählt, die inhaltlich falsch sind. Damit werden die Öffentlichkeit und die Wählen getäuscht und betrogen. Sinn dieses Lug und Trugs ist, der Öffentlichkeit und den WählerInnen vorzugaukeln, die Arbeitsmarektlage sei besser als sie tatsächlich ist. Und so zeigt sich wieder einmal: die schlimmste Kriminalität ist die ganz legale.


    2009-12: Rückgang der Erwerbstätigkeit hat sich im Dezember verlangsamt
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 036 vom 28.01.2010
    "Wiesbaden - Im Dezember 2009 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 40,3 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Das waren 211 000 Personen oder 0,5% weniger als im Dezember 2008. Damit hat sich der Rückgang der Erwerbstätigenzahl im Vorjahresvergleich abgeschwächt. Im Oktober 2009 war der Rückgang mit - 281 000 Personen (- 0,7%) im Vergleich zum Vorjahresmonat mit Blick auf die aktuelle wirtschaftliche Schwächephase bislang am stärksten gewesen. Es wäre allerdings voreilig, die Entwicklung im Dezember 2009 als Trendumkehr am deutschen Arbeitsmarkt zu betrachten.
        Im Vergleich mit dem Vormonat November 2009 sank die Zahl der Erwerbstätigen im Dezember 2009 um 172 000 Personen (- 0,4%). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen, ergibt sich gegenüber dem Vormonat hingegen eine Zunahme um 35 000 Personen.
        Mit der Berechnung der Erwerbstätigenzahlen für den Berichtsmonat Dezember 2009 wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse aufgrund neu verfügbarer erwerbsstatistischer Informationen rückwirkend bis Mai 2009 überarbeitet. Aus den Neuberechnungen resultieren Veränderungsraten gegenüber dem Vorjahr, die auf gesamtwirtschaftlicher Ebene in einzelnen Monaten vom bisherigen Rechenstand um maximal 0,2 Prozentpunkte nach oben abweichen. Aus der Überarbeitung der Monatswerte ergibt sich für das am 4. Januar 2010 veröffentlichte Jahresdurchschnittsergebnis 2009 eine Niveaukorrektur um + 23 000 (+ 0,06%).
        Die Jahresergebnisse und weitere monatliche Ergebnisse, unter anderem die Zahl der Erwerbslosen nach international vergleichbarem Konzept, können im Internet unter http://www.destatis.de, Pfad: Themen --> Arbeitsmarkt --> ILO-Arbeitsmarktstatistik abgerufen werden. An dieser Stelle stehen auch ausführliche methodische Hinweise zur ILO-Arbeitsmarktstatistik sowie zur Arbeitskräfteerhebung beziehungsweise zum Mikrozensus zur Verfügung."
     
    2009-08: Zahl der Erwerbstätigen im August 2009 weiter leicht rückläufig
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 372 vom 30.09.2009
        "Wiesbaden - Im August 2009 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 40,01 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Damit nahm die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 216 000 ab (- 0,5%).
        Im Vergleich mit dem Vormonat Juli 2009 war hingegen kaum eine Veränderung zu verzeichnen: Die Zahl der Erwerbstätigen stieg geringfügig um 11 000 (0,0%). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen, sank im August 2009 die Erwerbstätigenzahl gegenüber Juli um 57 000 (- 0,1%). Im Juli 2009 war die saisonbereinigte Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vormonat Juni um 30 000 Personen (- 0,1%) zurückgegangen.
        Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise fällt der seit einigen Monaten beobachtbare Rückgang der Erwerbstätigenzahl damit nach wie vor moderat aus. Dabei dürfte die Inanspruchnahme der Kurzarbeit erneut die negativen konjunkturellen Effekte auf die Erwerbstätigkeit abgemildert haben.
        Weitere monatliche Ergebnisse, unter anderem die Zahl der Erwerbslosen nach international vergleichbarem Konzept, können im Internet unter http://www.destatis.de, Pfad: Themen --> Arbeitsmarkt --> ILO-Arbeitsmarktstatistik abgerufen werden. An dieser Stelle stehen auch ausführliche methodische Hinweise zur ILO-Arbeitsmarktstatistik sowie
    zur Arbeitskräfteerhebung beziehungsweise zum Mikrozensus zur Verfügung.


    "



    2008-04  Weiterhin positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 198 vom 29.05.2008
    "Wiesbaden - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage erster Berechnungen für den Monat April 2008 mitteilt, waren in diesem Monat 40,08 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Dies entspricht einer Zunahme um 650 000 Personen (+ 1,6%) gegenüber dem Vorjahresmonat April 2007. Im Vergleich mit dem Vormonat März 2008 lag die Zahl der Erwerbstätigen im April 2008 um 153 000 (+ 0,4%) höher.
        Der seit rund zwei Jahren beobachtbare positive Trend der Beschäftigungsentwicklung hält somit weiterhin an. Zwar fiel der Anstieg der Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahr im April etwas schwächer aus als noch in den vergangenen Monaten (im März und Februar 2008 jeweils + 1,8% gegenüber dem Vorjahresmonat). Dies erklärt sich jedoch dadurch, dass diese Monate hinsichtlich der Erwerbstätigenzahlen außergewöhnlich günstig ausgefallen waren. Dazu dürften zum einen der milde Winter und zum anderen die verstärkte Nutzung des Saison-Kurzarbeitergeldes beigetragen haben. Letzteres ist beschränkt auf den Zeitraum vom 1. Dezember bis 31. März.
        Im April 2008 waren in Deutschland saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen, 40,25 Millionen Personen erwerbstätig. Dies entspricht einer saisonbereinigten Zunahme um 27 000 (+ 0,1%) gegenüber dem Vormonat März.
        Auf Basis der Arbeitskräfteerhebung ermittelte Destatis für April 2008 saisonbereinigt 3,19 Millionen Erwerbslose. Dieser Wert wird nach dem Konzept der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) berechnet und stellt eine vorläufige Schätzung dar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2007 waren 480 000 Personen oder 13,1% weniger erwerbslos. Die EU-weit harmonisierte saisonbereinigte Erwerbslosenquote für Deutschland lag, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an den Erwerbspersonen insgesamt, mit 7,4% weit unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats von 8,5%.
        Weitere Ergebnisse, unter anderem die nicht saisonbereinigten Originalwerte zur Erwerbslosigkeit, können im Internet unter http://www.destatis.de, Pfad: Themen --> Arbeitsmarkt --> ILO-Arbeitsmarktstatistik abgerufen werden. An dieser Stelle stehen auch ausführliche methodische Hinweise zur ILO-Arbeitsmarktstatistik sowie zur Arbeitskräfteerhebung beziehungsweise zum Mikrozensus zur Verfügung.
     

              Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland 1)

                              Originalwerte          Saisonbereinigt 2)
                                   Ver-     Ver-               Verände-
                           Per-    ände-    ände-     Per-      rung
      Jahr    Monat        so-     rung     rung      so-       gegen-
                           nen    gegen-    gegen-    nen       über
                                   über     über                Vor-
                                   Vor-     Vor-                monat
                                  monat    jahres-
                                            monat

                           in           in %          in         in %
                          Milli-                     Milli-
                          onen                       onen

    2007      März       39,241    0,4      1,9     39,527       0,2
              April      39,431    0,5      1,9     39,592       0,2
              Mai        39,573    0,4      1,7     39,624       0,1
              Juni       39,618    0,1      1,5     39,635       0,0
              Juli       39,585  - 0,1      1,5     39,678       0,1
              August     39,704    0,3      1,6     39,739       0,2
              September  40,044    0,9      1,7     39,789       0,1
              Oktober    40,293    0,6      1,8     39,867       0,2
              November   40,377    0,2      1,8     39,932       0,2
              Dezember   40,250  - 0,3      1,8     40,000       0,2

    2008      Januar     39,729  - 1,3      1,8     40,090       0,2
              Februar    39,785    0,1      1,8     40,156       0,2
              März       39,928    0,4      1,8     40,219       0,2
              April      40,081    0,4      1,6     40,246       0,1

    1) Ergebnisse der Erwerbstätigenrechnung im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen: Erwerbstätige mit Wohnort in
    Deutschland (Inländerkonzept). Die entsprechenden Zeitreihen für die Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland (Inlandskonzept) können im Internet abgerufen werden unter http://www.destatis.de.
    2) Saisonbereinigung nach Census-X12-Arima-Verfahren.
     

                Erwerbslose mit Wohnort in Deutschland
                     - saisonbereinigte Ergebnisse 3)

                          April       Vormonat         Vorjahresmonat
       Erwerbslose        2008      März    Ver-       April     Ver-
                                    2008    änderung   2007      änderung

    Personen              in Millionen       in %    in Milli-      in %
                                                       onen

       Insgesamt          3,19      3,19     - 0,1     3,67        - 13,1

       Männer             1,71      1,70       0,6     1,96        - 12,8
       Frauen             1,48      1,49     - 0,9     1,71        - 13,4

       15- bis 24-Jährige 0,51      0,51     - 0,2     0,58        - 11,5
       25- bis 74-Jährige 2,68      2,68     - 0,1     3,10        - 13,4

    Erwerbslosen-
       quote 4)           Anteile in %        in %     Anteile       in %
                                                        in %

       Insgesamt           7,4       7,4     - 0,1      8,5        - 13,5

       Männer              7,4       7,4       0,5      8,5        - 13,1
       Frauen              7,3       7,4     - 0,8      8,5        - 13,8

       15- bis 24-Jährige  9,8       9,8       0,0     11,0        - 11,1
       25- bis 74-Jährige  7,1       7,1     - 0,2      8,2        - 13,8

    3) Geschätzte saisonbereinigte Werte zur Erwerbslosigkeit auf Basis der Arbeitskräfteerhebung.Eine methodische Beschreibung kann im Internet unter http://www.destatis.de abgerufen werden. Vorläufige Ergebnisse.
    4) Anteil der Erwerbslosen an allen Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Erwerbslose) gemäß europäischer Abgrenzung: Erwerbstätige und Erwerbslose in Privathaushalten ab 15 Jahren beziehungsweise im Alter von 15 bis 74 Jahren (Erwerbslose) sowie Erwerbstätige ohne Wehrpflichtige und Zivildienstleistende. Untergruppen analog dazu in entsprechender Abgrenzung."
     

    2008-1Q 1,4 Millionen mehr Erwerbstätige binnen zwei Jahren
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 188 vom 21. Mai 2008
    "WIESBADEN - Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren im ersten Quartal 2008 rund 39,8 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Seit dem ersten Quartal 2006 ist die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland im Zuge des konjunkturell bedingten Beschäftigungsaufbaus damit um 1,4 Millionen Personen oder 3,7% gestiegen. Alleine in den Dienstleistungsbereichen sind binnen zwei Jahren 1,1 Millionen (+ 3,8%) zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. Auch im Produzierenden Gewerbe ohne Baugewerbe und im Baugewerbe wurden in diesem Zeitraum mit + 218 000 Personen (+ 2,8%) und + 104 000 Personen (+ 5,1%) nach zuvor jahrelangem Arbeitsplatzabbau kräftige Beschäftigungsgewinne erzielt.
        Gegenüber dem Vorjahr gab es im ersten Quartal 2008  686 000 oder 1,8% mehr Erwerbstätige. Somit setzte sich auch im Vorjahresvergleich der Anstieg der Erwerbstätigkeit mit fast unverminderter Dynamik fort (viertes Quartal 2007 gegenüber Vorjahr: + 703 000 Personen oder + 1,8%).
        Die Betrachtung nach Wirtschaftsbereichen zeigt hier ein unterschiedliches Bild: Im Produzierenden Gewerbe ohne Baugewerbe konnten seit dem ersten Quartal 2007 steigende Zuwächse gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal realisiert werden. Im ersten Quartal 2008 lagen diese bei + 151 000 Personen (+ 1,9%) nach + 136 000 Personen (+ 1,7%) im vierten Quartal 2007. In den Dienstleistungsbereichen insgesamt hat sich im Berichtsquartal die Zahl der Erwerbstätigen mit einer Zunahme um 532 000 Personen ebenfalls um 1,9% erhöht, was in etwa dem Wachstum vor einem Jahr entspricht (erstes Quartal 2007: + 534 000 Personen oder + 1,9%). Im Baugewerbe gingen dagegen, wie schon im vierten Quartal 2007, in geringem Umfang Arbeitsplätze verloren (- 2 000 Personen oder - 0,1%). In der Land- und Forstwirtschaft wuchs die Zahl der Erwerbstätigen genauso stark wie im vierten Quartal 2007 (+ 5 000 Personen oder + 0,6%).
        Im Vergleich zum Vorquartal sank die Zahl der Erwerbstätigen saisonal bedingt um 558 000 Personen (- 1,4%). Der Rückgang fiel jedoch schwächer aus als in den drei Jahren zuvor (durchschnittlicher Rückgang der Erwerbstätigkeit in den ersten Quartalen 2005 bis 2007 gegenüber Vorquartal: - 766 000 Personen oder - 1,9%).
        Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der jahreszeitlich bedingten Schwankungen, wuchs die Zahl der Erwerbstätigen im ersten Quartal 2008 gegenüber dem Vorquartal um 220 000 Personen (+ 0,5%). Neben der anhaltend guten Konjunktur dürften die ausgesprochen günstigen Witterungsbedingungen in den Wintermonaten und eine in diesem Jahr stärkere Inanspruchnahme des Ende 2006 eingeführten Saisonkurzarbeitergeldes den Verlauf der Erwerbstätigkeit zusätzlich begünstigt haben.
        Von der positiven Arbeitsmarktentwicklung im ersten Quartal 2008 profitierten vor allem die Arbeitnehmer, deren Zahl sich im Vergleich zum Vorjahr um 657 000 Personen oder 1,9% auf rund 35,4 Millionen Personen erhöhte. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger stieg im Berichtsquartal um 0,7% auf rund 4,4 Millionen Personen.
        Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat sich im ersten Quartal 2008 die Zahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 0,8% auf 366,2 Stunden reduziert. Ausschlaggebend hierfür war unter anderem, dass im ersten Quartal 2008 zwei Arbeitstage weniger zur Verfügung standen als im Vorjahresquartal. Gleichzeitig stieg das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen - also das Produkt aus Erwerbstätigenzahl und geleisteten Stunden je Erwerbstätigen - um 1,0% auf 14,6 Milliarden Stunden an.
        Über die Erstberechnung der Erwerbstätigen und der geleisteten Arbeitsstunden für das erste Quartal 2008 hinaus wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse ab dem dritten Quartal 2007 im Rahmen der turnusmäßigen Überarbeitung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen neuberechnet. Aus der Neuberechnung der Quartalsergebnisse resultierte ein Änderungsbedarf der Erwerbstätigenzahlen von maximal 0,2% gegenüber dem bisherigen Rechenstand.


    "end

    2008-03  Arbeitsmarkt profitiert von günstiger Konjunktur
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 168 vom 30. April 2008
    "WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage erster Berechnungen für den Monat März 2008 mitteilt, waren in diesem Monat 39,93 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Dies entspricht einer Zunahme um 687 000 Personen (+ 1,8%) gegenüber dem Vorjahresmonat März 2007. Im Vergleich mit dem Vormonat Februar 2008 ist die Zahl der Erwerbstätigen im März 2008 um 143 000 (+ 0,4%) gestiegen.
        Der Winter 2007/2008 war mild und der übliche Arbeitsplatzabbau in dieser Jahreszeit entsprechend moderat. Die langjährige Erfahrung lässt nach einem solchen Winter nur eine geringe Arbeitsmarktbelebung im Frühjahr erwarten. In diesem Jahr zeigte sich jedoch im März eine deutliche Zunahme der Erwerbstätigkeit. Träger dieses Aufwärtstrends ist die günstige konjunkturelle Entwicklung der Gesamtwirtschaft. Daneben dürfte auch eine verstärkte Inanspruchnahme von Saison-Kurzarbeitergeld zu dem positiven Verlauf beigetragen haben.
        Im März 2008 waren in Deutschland saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen, 40,23 Millionen Personen erwerbstätig. Dies entspricht einer saisonbereinigten Zunahme um 65 000 (+ 0,2%) gegenüber dem Vormonat Februar.
        Über die Erstberechnung der Erwerbstätigen für den Berichtsmonat März 2008 hinaus wurden auch die bisher veröffentlichten monatlichen und vierteljährlichen Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit im Rahmen der turnusmäßigen Überarbeitung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen rückwirkend bis Juli 2007 neu berechnet. Dazu wurden alle jetzt vorliegenden erwerbsstatistischen Quellen ausgewertet. Unter anderem wurden die neuesten Erkenntnisse der Bundesagentur für Arbeit zur sozialversicherungspflichtigen und geringfügig entlohnten Beschäftigung in erster Erwerbstätigkeit berücksichtigt. Insgesamt resultierte aus den Neuberechnungen ein Änderungsbedarf von maximal 0,4% der Erwerbstätigenzahlen gegenüber den bisher veröffentlichten Ergebnissen.
        Auf Basis der Arbeitskräfteerhebung ermittelte Destatis für März 2008 saisonbereinigt 3,15 Millionen Erwerbslose. Dieser Wert wird nach dem Konzept der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) berechnet und stellt eine vorläufige Schätzung dar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2007 waren 540 000 Personen oder 14,6% weniger erwerbslos. Die EU-weit harmonisierte saisonbereinigte Erwerbslosenquote für Deutschland lag, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an den Erwerbspersonen insgesamt, mit 7,3% weit unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats von 8,6%.


    "

    2008-02 Unverminderter Aufwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 136  vom 1.04.2008
    "WIESBADEN – Die konjunkturelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt verläuft nach wie vor günstig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage erster Berechnungen für den Monat Februar 2008 mitteilt, waren in diesem Monat 39,63 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Dies entspricht einer Zunahme um 534 000 Personen (+ 1,4%) gegenüber dem Februar des vergangenen Jahres. Im Vergleich mit dem Vormonat Januar 2008 ist die Zahl der Erwerbstätigen im Februar 2008 um 62 000 (+ 0,2%) gestiegen.
        Die seit dem Frühjahr 2006 andauernde Belebung des Arbeitsmarktes wird nicht nur von marginalen Arbeitsverhältnissen, sondern insbesondere von einer positiven Entwicklung voll sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse getragen.
        Ein Anstieg der Erwerbstätigenzahl zwischen den Monaten Januar und Februar ist saisonal üblich. In diesem Jahr fiel dieser Anstieg mit 62 000 Personen höher aus als in den letzten Jahren seit Februar 2000.
        Im Februar 2008 waren in Deutschland saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen, 40,02 Millionen Personen erwerbstätig. Dies entspricht einer Zunahme um 62 000 (+ 0,2%) gegenüber dem Vormonat Januar.
        Auf Basis der Arbeitskräfteerhebung ermittelte Destatis für Februar 2008 saisonbereinigt 3,19 Millionen Erwerbslose. Dieser Wert wird entsprechend dem Konzept der Inter­nationalen Arbeitsorganisation (ILO ) berechnet und stellt eine vorläufige Schätzung dar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2007 waren 550 000 Personen oder 14,7% weniger erwerbslos. Die EU-weit harmonisierte saisonbereinigte Erwerbslosenquote für Deutschland lag, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an den Erwerbspersonen insgesamt, mit 7,4% weit unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats von 8,7%
        Weitere Ergebnisse, unter anderem die nicht saisonbereinigten Originalwerte zur Erwerbslosigkeit, können im Internet abgerufen werden. An dieser Stelle stehen auch ausführlichere methodische Hinweise zur ILO-Arbeitsmarktstatistik sowie zur Arbeitskräfteerhebung beziehungsweise zum Mikrozensus zur Verfügung.

    "

    Januar 2008: Über eine halbe Million Erwerbstätige mehr als vor einem Jahr
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 079 vom 28. Februar 2008
    "WIESBADEN - Die Entwicklung der Erwerbstätigenzahl fiel auch im Januar 2008 positiv aus. So waren in diesem Monat 523000 mehr Personen erwerbstätig als im Januar letzten Jahres, wie vorläufige Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ergeben. Dies entspricht einer Zunahme von 1,3%. Von Dezember 2007 auf Januar 2008 ging die Zahl der Erwerbstätigen um 582 000 zurück. Allerdings ist zwischen diesen beiden Monaten ein noch stärkerer Rückgang der Erwerbstätigenzahl saisonal üblich. Im Januar 2008 gab es 39,57 Millionen Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland.
        In allen Monaten des vergangenen Jahres nahm die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat um 1,5% oder mehr zu. Dass die Zunahme im Januar 2008 mit 1,3% erstmals nicht mehr ganz so deutlich ausfiel, ist vor dem Hintergrund des bereits im Januar 2007 erreichten hohen Niveaus an Erwerbstätigkeit zu sehen, mit dem die aktuelle Januar-Zahl verglichen wird (Basiseffekt). Seit dem Jahr 2000 wies kein Januar, mit Ausnahme des Januars 2007, im Vergleich zum Vorjahresmonat ein so starkes Wachstum der Erwerbstätigkeit auf.
        Wie saisonal üblich, ist die Erwerbstätigenzahl im Januar 2008 gegenüber dem Vormonat gesunken. Sie ging im Vergleich zum Dezember um 582000 zurück. Dies war ein geringerer Rückgang als er im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre von Dezember auf Januar zu beobachten war (- 636 000). Neben der guten Konjunktur und der milden Witterung dürfte auch das 2007 neu eingeführte Saison-Kurzarbeitergeld den Rückgang gedämpft haben.
        Die saisonbereinigte Erwerbstätigenzahl, bei der rechnerisch die üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen ausgeschaltet werden, entwickelte sich von Dezember 2007 auf Januar 2008 positiv und stützt den Gesamteindruck einer weiterhin ungetrübten Entwicklung der Erwerbstätigenzahl. Sie nahm in diesem Zeitraum um 72 000 Personen zu. Dabei ist allerdings zu beachten, dass das neu eingeführte Saison-Kurzarbeitergeld im Saisonbereinigungsverfahren noch nicht vollständig berücksichtigt wird.
        Auf Basis der Arbeitskräfteerhebung ermittelte Destatis für Januar 2008 saisonbereinigt 3,26 Millionen Erwerbslose. Dieser Wert wird entsprechend dem Konzept der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) berechnet und stellt eine vorläufige Schätzung dar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2007 waren 540 000 Personen oder 14,2% weniger erwerbslos. Die EU-weit harmonisierte saisonbereinigte Erwerbslosenquote für Deutschland lag, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an den Erwerbspersonen insgesamt, mit 7,6% erheblich unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats von 8,8%.
        Weitere Ergebnisse, unter anderem die nicht saisonbereinigten Originalwerte zur Erwerbslosigkeit, können im Internet unter http://www.destatis.de, Pfad: Themen --> Arbeitsmarkt --> ILO-Arbeitsmarktstatistik abgerufen werden. An dieser Stelle stehen auch ausführliche methodische Hinweise zur ILO-Arbeitsmarktstatistik sowie zur Arbeitskräfteerhebung beziehungsweise zum Mikrozensus zur Verfügung.


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    2007/4  Anhaltend hoher Beschäftigungszuwachs im 4. Quartal 2007
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 068 vom 21. Februar 2008
    "WIESBADEN - Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hatten im vierten Quartal 2007 rund 40,3 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland, 617 000 Personen oder 1,6% mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Erwerbstätigen überschritt damit erstmals seit der Wiedervereinigung in einem Quartal die Zahl von 40 Millionen. Der Beschäftigungsaufbau zog dabei wieder leicht an, nachdem sich die Zuwachsraten gegenüber dem Vorjahr im zweiten und dritten Quartal mit 1,7% und 1,5% nach 1,9% im ersten Quartal 2007 abgeschwächt hatten.
        Im Vergleich zum Vorquartal stieg die Erwerbstätigkeit im vierten Quartal 2007 kräftig um 396 000 Personen (+ 1,0%). Der starke Zuwachs im vierten Quartal 2006 (+ 381 000 Personen) wurde somit noch übertroffen und der bisherige höchste Zuwachs in einem vierten Quartal im Jahre 1999 (+ 400 000 Personen) nur knapp verfehlt. Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der jahreszeitlich bedingten Schwankungen, wuchs die Zahl der Erwerbstätigen im vierten Quartal 2007 gegenüber dem Vorquartal um 106 000 Personen (+ 0,3%).
        Von der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt konnten im vierten Quartal 2007 nicht alle Wirtschaftsbereiche profitieren: Im Baugewerbe gingen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum erstmals seit sechs Quartalen wieder Arbeitsplätze verloren (- 3 000 Personen oder - 0,1%). Ein erfreuliches Bild zeigen dagegen die Dienstleistungsbereiche insgesamt, bestehend aus Handel, Gastgewerbe und Verkehr, Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister sowie öffentliche und private Dienstleister. Hier wurde der größte Beitrag zum Aufwuchs der Beschäftigung geleistet, der sich im vierten Quartal 2007 mit einem Plus von 490 000 Personen (+ 1,7%) gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum absolut gesehen wieder beschleunigt hat (drittes Quartal 2007: + 479 000 Personen oder 1,7%). Im Produzierenden Gewerbe ohne Baugewerbe haben sich die Beschäftigungsgewinne gegenüber dem Vorjahr seit dem ersten Quartal 2007 kontinuierlich vergrößert: Im vierten Quartal betrug der Zuwachs 123 000 Personen (+ 1,6%). In der Land- und Forstwirtschaft wuchs die Zahl der Erwerbstätigen im Berichtsquartal um 7 000 Personen (+ 0,8%).
        Die gute konjunkturelle Lage kommt am meisten den Arbeitnehmern zugute. Deren Zahl stieg im Vergleich zum vierten Quartal 2006 um 1,6% auf 35,8 Millionen Personen. Ausschlaggebend dafür ist nach wie vor zum überwiegenden Teil der Aufbau von sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger stieg im Berichtsquartal um 0,9% auf rund 4,4 Millionen Personen.
        Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat sich im vierten Quartal 2007 die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% auf 360,8 Stunden reduziert. Gleichzeitig stieg das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen - also das Produkt aus Erwerbstätigenzahl und geleisteten Stunden je Erwerbstätigen - um 1,2% auf 14,5 Milliarden Stunden an.
        Über die Erstberechnung der Erwerbstätigen und der geleisteten Arbeitsstunden für das vierte Quartal 2007 hinaus wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse ab dem zweiten Quartal 2007 im Rahmen der turnusmäßigen Überarbeitung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen neuberechnet. Aus der Neuberechnung resultierte ein Änderungsbedarf der Erwerbstätigenzahlen von maximal - 0,1% gegenüber dem bisherigen Rechenstand.
        Die aktuellen Daten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen zur Erwerbstätigkeit nach Quartalen und Jahren können auf der Homepage von Destatis, Pfad: Themen --> Arbeitsmarkt --> Erwerbstätige --> Tabellen abgerufen werden.
        Eine zusätzliche Tabelle sowie methodische Kurzbeschreibungen zur Berechnung der Erwerbstätigkeit und des Arbeitsvolumens bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.
        Diese Pressemitteilung ist, inklusive Tabelle, im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter [Adresse] zu finden.


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    Verarbeitendes Gewerbe

    2008-03  2,8% mehr Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im März 2008
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 184 vom 16. Mai 2008
    "WIESBADEN - Ende März 2008 waren in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten gut 5,3 Millionen Personen tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren dies rund 147 500 Personen oder 2,8% mehr als im März 2007.
        Die Zahl der im März 2008 geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 7,2% auf 675 Millionen ab. Dabei ist zu berück-sichtigen, dass es im Berichtsmonat 19 Arbeitstage gab und somit drei weniger als im März 2007. Die Entgelte (Bruttolohn- und -gehaltsumme) lagen bei 18,0 Milliarden Euro; das waren 4,7% mehr als im März 2007.
        Betrachtet man die Entwicklung der Beschäftigtenzahl in den von der Größe her wichtigsten Wirtschaftszweigen, gab es die stärksten Zuwächse im Bereich Maschinenbau (+ 5,8%), in der Herstellung von Metallerzeugnissen (+ 5,3%) und im Bereich Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit einem Plus von 2,9%. Leicht schwächer als im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt entwickelte sich die Beschäftigtenzahl in der Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung u. Ä. mit + 2,5% und im Ernährungsgewerbe (+ 1,3%). Der Wirtschaftszweig Herstellung von chemischen Erzeugnissen hatte mit einem Minus von 0,1% einen Beschäftigtenrückgang zu verzeichnen.
        Ausführliche Ergebnisse über das Verarbeitende Gewerbe bietet die Fachserie 4, Reihe 4.1.1, die im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort 2040411, kostenlos erhältlich ist."
     

    2008-02  2,7% mehr Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im Februar 2008
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 149 vom 14. April 2008
    "WIESBADEN - Ende Februar 2008 waren in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten gut 5,3 Millionen Personen tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren dies rund 141 000 Personen oder 2,7% mehr als im Februar 2007.
        Die Zahl der im Februar 2008 geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 6,1% auf 714 Millionen zu. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es im Berichtsmonat 21 Arbeitstage gab und somit einen mehr als im Februar 2007. Die Entgelte (Bruttolohn- und -gehaltsumme) lagen bei 17,1 Milliarden Euro; das waren 5,8% mehr als im Februar 2007.
        Betrachtet man die Entwicklung der Beschäftigtenzahl in den von der Größe her wichtigsten Wirtschaftszweigen, gab es die stärksten Zuwächse im Bereich Maschinenbau (+ 5,6%), in der Herstellung von Metallerzeugnissen (+ 4,8%) und im Bereich Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit einem Plus von 2,8%. Leicht schwächer als das Verarbeitende Gewerbe insgesamt entwickelte sich die Beschäftigtenzahl in der Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung und Ähnliches mit + 2,5% und im Ernährungsgewerbe (+ 1,2%). Der Wirtschaftszweig Herstellung von chemischen Erzeugnissen hatte mit einem Minus von 0,3% einen Beschäftigtenrückgang zu verzeichnen.
        Ausführliche Ergebnisse über das Verarbeitende Gewerbe bietet die Fachserie 4, Reihe 4.1.1, die im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort "2040411", kostenlos erhältlich ist.


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    2008-01: 2,4% mehr Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im Januar 2008
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 114 vom 17. März 2008
        "WIESBADEN - Ende Januar 2008 waren in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten gut 5,3 Millionen Personen tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren dies rund 126 400 Personen oder 2,4% mehr als im Januar 2007.
        Die Zahl der im Januar 2008 geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 1,6% auf 713 Millionen zu. Die Entgelte (Bruttolohn- und -gehaltsumme) lagen bei 17,9 Milliarden Euro; das waren 4,8% mehr als im Januar 2007.
        Betrachtet man die Entwicklung der Beschäftigtenzahl in den von der Größe her wichtigsten Wirtschaftszweigen, gab es die stärksten Zuwächse im Bereich Maschinenbau (+ 5,4%) und in der Herstellung von Metallerzeugnissen (+ 4,5%). Leicht schwächer als das Verarbeitende Gewerbe insgesamt entwickelte sich die Beschäftigung im Bereich Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit einem Plus von 2,3% und im Ernährungsgewerbe (+ 1,1%).
        Ausführliche Ergebnisse über das Verarbeitende Gewerbe bietet die Fachserie 4, Reihe 4.1.1, die im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort "2040411", kostenlos erhältlich ist."



    Handwerk

    2007: Fast 1% mehr Beschäftigte im Handwerk im Jahr 2007
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 115 vom 17. März 2008
    "WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren im Jahr 2007 im zulassungspflichtigen Handwerk 0,8% mehr Personen tätig als im Jahr 2006. Damit ist nach dem Beschäftigungsabbau in den vergangenen Jahren (2006: - 1,4%; 2005: - 3,6%; 2004: - 3,4%) erstmals eine Zunahme der Beschäftigten zu verzeichnen. Zugleich lagen die Umsätze im Jahr 2007 um 1,1% unter denen des Vorjahres. Diese Entwicklung war insbesondere durch das vierte Quartal 2007 bestimmt, in dem der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal
    um 6,4% zurückging. Ursache hierfür war die starke Umsatzerhöhung im vierten Quartal 2006 (+ 13,8%) wegen der Vorzieheffekte im Hinblick auf die Mehrwertsteuererhöhung ab dem 1. Januar 2007.
        Im Bauhaupt-, im Ausbaugewerbe, in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf sowie im Nahrungsmittelgewerbe hat sich die Beschäftigung erhöht. Den stärksten Personalanstieg gegenüber dem Jahr 2006 verzeichneten die Handwerke für den gewerblichen Bedarf mit 3,3%. Im Kraftfahrzeuggewerbe stagnierte die Beschäftigungsentwicklung. Weniger Beschäftigte gab es im Gesundheits- und im Friseurgewerbe, wobei im Friseurgewerbe mit einem Minus von 2,7% der stärkste Personalabbau ermittelt wurde.
        Die Umsätze waren im Jahr 2007 in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf, im Nahrungsmittel- und im Gesundheitsgewerbe höher als im Vorjahr. Den stärksten Umsatzanstieg gab es mit einem Plus von 7,6% in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf. Umsatzrückgänge betrafen das Bauhaupt-, das Ausbau-, Kraftfahrzeug- und das Friseurgewerbe. Der größte Umsatzrückgang wurde mit 6,0% vom Kraftfahrzeuggewerbe gemeldet."



    Kritik der Arbeitsmarkt-Statistik
    Die Arbeitslosen- und Arbeitsmarkt-Statistik ergibt ganz unterschiedliche Ergebnisse, jenachdem, wie die Definition "arbeitslos" gewählt wird. Sehr wahrscheinlich sind die offiziellen Zahlen frisiert und falsch; eine realistische Schätzung kann man zur Zeit (2008) durch eine 50%-Korrektur der offiziellen Zahlen gewinnen.
    • Zur Problematik der Definition "arbeitlos" und den damit verbundenen Manipulationen und Statistik-Fälschungen. Allgemein: Repräsentativität, Transparenz und Kontinuität statistischer Zeitreihen. Anderes Beispiel: Manipulation der rechtsradikalen Gewaltstatistik durch die Politik. Oder: die Verfälschungen der öffentlichen Schulden durch den Missbrauch mit den Kassenverstärkungskrediten.
    • Geschönte Statistik: Wie die Regierung die Arbeitslosenzahl herunterrechnet [Panorama 4.6.9]
    • Geschönte Zahlen - Wie viel Arbeitslose gibt es wirklich? Kontrovers, Bayerisches Fernsehen, 30.4.8: Die tatsächliche Rate liegt den hier angestellten Recherchen bei ca. 5 Millionen, also um 40% höher als die offiziell ausgewiesen Zahlen.
    • KREIS LUDWIGSBURG. IG Metall kritisiert: Zahl der Arbeitslosen ist geschönt. Ludwigsburg – Ist das Glas halb voll oder halb leer? Die Frage, inwieweit die behördlichen Statistiken zu den Arbeitslosenszahlen geschönt sind, wird in regelmäßigen Abständen auf die Tagesordnung gesetzt. Jüngstes Beispiel: eine Pressemitteilung der IG Metall Ludwigsburg. [Quelle und mehr 15.4.8]
    • "Der neueste Arbeitsmarktbericht: Wieder eine sehr verbogene Statistik. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Unterbeschäftigung (noch ohne Kurzarbeit) erheblich zugenommen, zuletzt um 9 %, wenn man den Schätzzahlen der Agentur folgt. Die Leiharbeiter fliegen als erste aus den Jobs (-21,4 %). Die Zahl der Kurzarbeiter ist bis zu den letzten Zahlen vom Juni auf 1,43 Millionen stark angestiegen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist über die letzten Monate deutlich gefallen und stagniert nun mit zuletzt minimalem Anstieg auf niedrigem Niveau. Die Beschäftigung ging nicht nur gegenüber dem Vorjahr sondern auch dem Vormonat weiter zurück. ..."  [jjahnke 29.10.9]

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    Literatur (Auswahl)



    Links (Auswahl: beachte)


    Glossar, Anmerkungen und Endnoten:
    1) GIPT= General and Integrative Psychotherapy, internationale Bezeichnung für Allgemeine und Integrative Psychotherapie.
    ___
     


    Querverweise
    Standort: Erwerbsleben- und Arbeitsmarkt-Statistik 2007/08.
    * Überblick Wirtschaftsstatistiken * Überblick Statistik * Beweisen in Statistik *
    *
    Arbeitslosen-Typologie aus integrativ- differentieller und wirtschaftspsychologischer Sicht.
    US-etilE-Unis: Sie wissen immerhin schon 2004, daß sie nichts wissen.
    Gelderwerb - Wie kann der Mensch zu Geld gelangen? *  Hartz-IV*
    Psychologische Materialien zur Arbeitsmotivation 1: 12 kognitve Möglichkeiten zum Aufbau einer positiven Arbeits-Einstellung.
    Ein-Euro-Jobs: Hilfreich für den Wiedereinstieg ins Berufsleben in Hamburg?
    Überblick Wissenschaft in der IP-GIPT
    *
    Suchen in der IP-GIPT, z.B. mit Hilfe von "google": <suchbegriff> site:www.sgipt.org
    z.B. Statistik site:www.sgipt.org. 
    *
    Dienstleistungs-Info.
    *

    Zitierung
    Sponsel, Rudolf (DAS). Erwerbsleben - Arbeitsmarktstatistik.  IP-GIPT. Erlangen: http://www.sgipt.org/politpsy/statis/arbeit/sea07.htm
    Copyright & Nutzungsrechte
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    korrigiert:



    Änderungen wird gelegentlich überarbeitet, ergänzt und vertieft * Anregungen und Kritik willkommen
    29.01.10    Erwerbstätige im Dezember 2009.
    30.09.09    Erwerbstätige 2009-08.
    03.06.08    Erwerbtätigkeit April 2008.
    23.05.08    Erwerbstätige 1. Quartal 2008.
    30.04.08    März 2008.
    29.02.08    Januar 2008: Über eine halbe Million Erwerbstätige mehr als vor einem Jahr.