Internet Publikation für
Allgemeine und Integrative Psychotherapie
(ISSN 1430-6972)
Abteilung Politische Psychologie,
Bereich Finanzen - Präambel
- Sprache -
IP-GIPT DAS=10.07.2011
Internet-Erstausgabe; letzte Änderung
7.10.11
Impressum:
Diplom-Psychologe Dr. phil. Rudolf Sponsel
Stubenlohstr. 20 D-91052 Erlangen
E-Mail:
sekretariat@sgipt.org
_ Zitierung
& Copyright
Anfang_Doku
Finanzkrise 3. Quartal 2011_Service_
Überblick_
Relativ
Aktuelles_Rel.
Beständiges_
Titelblatt_
Konzept_
Archiv_
Region_
Wichtige
Hinweise zu Links und Empfehlungen
Willkommen in unserer Internet Publikation für Allgemeine
und Integrative Psychotherapie, Abteilung Politische Psychologie, Bereich
Finanzen, Finanzpolitik und Finanzwissenschaft, und hier speziell zum Thema:
Doku Finanzkrise 2011, 5. Jahrgang, 3. Quartal
Ereignisse, Symptome, Therapie und Kommentare
zur Finanz- und Wirtschaftskrise - Beginn
8.2.2007.
_
|
Wem die FED gehört, dem
gehört Amerika und die halbe Welt.
Ein Gutes hat die Finanzkrise: Es ist sehr klar geworden, dass im
Westen eine Plutokratie herrscht, die die Demokratie und die SteuerzahlerIn
perfekt zu instrumentalisieren weiß.
Echte Alternativen zeigte das Forum der Alternativen beim Bankentribunal
von attac auf.
Zur Erinnerung: Im Grundgesetz Artikel 14, Abs.
(2) heißt es: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich
dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Und die bayerische Verfassung erkennt
klipp und klar im Artikel 157 (1): „Kapitalbildung ist nicht Selbstzweck,
sondern Mittel zur Entfaltung der Volkswirtschaft.“ Und Artikel 158 setzt
noch nach: „Eigentum verpflichtet gegenüber der Gesamtheit. Offenbarer
Missbrauch des Eigentums- oder Besitzrechts genießt keinen Rechtsschutz.“
> Gemeinwohl-Ökonomie. |
___
Zum Grundlagen Teil 1*
Doku
2. Quartal 2011 * Doku 1. Quartal 2011
* Doku 4. Quartal 2010 * Doku
3. Quartal 2010 * Doku_2. Quartal 2010
* Doku_1. Quartal 2010 *
Doku
4. Quartal 2009 * Doku 3. Quartal 2009
* Doku 2. Quartal 2009 * Doku
1. Quartal 2009 * Doku 4. Quartal
2008 * Doku
3. Quartal 2008 * Doku 2. Quartal
2008 * Doku 1. Quartal 2008
* Doku 4. Quartal 2007 * Doku
3. Quartal 2007 * Doku 2. Quartal
2007 * Doku 1. Quartal 2007 * Chronik
der Symptome * Lit * Links
* Glossar * Querverweise
*
Kommentare in den Kalenderwochen: 3. Quartal 2011: ,39
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von Rudolf Sponsel, Erlangen
_
Finanzkrise in 8 Minuten erklärt: [youtube: 1|2|3|4]
* Der wahre Grund für die Finanzkrise [youtube 1,|2,]
Der Preis des Geldes - Thementag bei
3sat am 3./4.10.9.
Einige Quellen:
3sat
* Amnesty International *
H.-H.
von Arnim*
Aktiencheck
* ARD * arte
* Attac * Bayern
alpha * br * Bessere-Welt-Links
* {Bild, kritisch dazu BILDblog}
* Börse.ARD * Börse
Online * Börsenzeitung
* Capital * Clean-State
* Das linke Forum
* Das
politische Buch (br3) * Der
Aktionär * Der Spiegel
*
Deutsches Aktien-Institut * Die
Linke * Die Welt * Die
Zeit * DM * Fakt
* FAZ * Financial
Times Deutschland *
Finanzkrise-Politik
* Focus * Frankfurter
Rundschau *
Frontal
21 * Greenpeace
* Hamburger Abend Blatt
* Handelsblatt
* Heise
* hr * Humanistische-Aktion
* Human Right Watch * immobetrug
* jjahnke*Kapitalismusfehler
* KölnerStadtAnzeiger * Kontraste
* LobbyControl * Manager-Magazin
* MDR * mmnews
* Monitor * Münstlerländische
Volkszeitung * NachDenkSeiten
* NDR * Neue
Richter Vereinigung * Neues Deutschland
* Nürnberger Nachrichten *
NRZ*
ONVISTA
*Panorama * Phönix
*
Planet Wissen
*
plusminusQuarks&Co
* raum&zeit
* rbb * Report
Mainz *
Report
München * Jürgen Roth
* Werner Rügemer
* SachsenZeitung * Sozialistische
Zeitung * Spiegel tv * Stern
* Stuttgarter
Zeitung * Süddeutsche
Zeitung * swr * Tagesspiegel
*
taz
* Thüringische Landeszeitung * Transparency
* Urheberrecht bpb * Wallstreet
Online De *
WAZ = NRZ * wdr
* Wertpapier * Whistleblower
* Wirtschaftswoche * * Wirtschaftsverbrechen.de
* WISO
* ZDF * ZDF
Reporter * Zeit-Fragen *
Querverweise
und Daten: Wirtschaftstatsitik,
Schuldenstatistik: 2006, 2007,
2008,
2009,
2010,
Überblick
PolitPsy, InKiR,
FiKri078,
Doku9_3,
Doku9_4,
Doku10_1(Standort),
Schulden,Globalplayer,
Kartelle,Deutschland
AG, Gagen,
Geldtabu,
Unrecht
im Namen des Rechts, Medienkritik:
2007,
2008,
2009,
2010.
Grundlagen:
Aristoteles
(Staatslehre),
Politikaxiome,
Gemeinwohl,
Parteien-Oligarchie,
Politiker,
Schuldentollwut,
Wirtschaftswerte,
Quellentexte
Ökonomie, Kriegsverbrechen,
Menschenrechte,
Vorbilder
und
Zivilcourage,
Der
Charakter und sein Preis,
Man
berücksichtige kritisch: Massenmedien
und Manipulation. * Bestellte
Wahrheiten – Lobby im Journalismus *
Müller, Leo (2010). Bankräuber. Wie kriminelle
Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben. Berlin: Econ
(Ullstein) u.v.a.m.:
_
http://www.das-ende-des-geldes.at/
"Wie die Welt verrückt und wieder vernünftig wurde
von Heiner Flassbeck WuM, September 2011. Es war einmal vor kurzer Zeit.
Da haben Banker und andere Geldmanager solange hemmungslos mit fremdem
Geld gezockt, bis sie kurz vor der Pleite waren. Weil der Staat aber Angst
hatte, die Pleite so vieler Banken könnte Panik bei den normalen Menschen
auslösen, nahm er die Schulden der Zocker zunächst auf die eigene
Kappe und verlangte von seinen Bürgern, dass sie auf die lange Sicht
für die Schulden der Zocker geradestehen. Weil er aber die Zocker
weder ins Gefängnis sperrte noch ihnen wenigstens das Zocken für
die Zukunft verbot, gingen die Zocker sofort wieder zum Zocken, denn sie
hatten ja nichts anderes gelernt. ..." [PDF]
RS:
Flassbecks weitere Botschaft, der Staat dürfe nicht ausgeglichen (vernünftig)
wirtschaften und haushalten, müsse sich also zwangsläufig und
immer weiter so neu verschulden, ist falsch. > Musgrave.
September 2011
"
... " [] * Mirror Wikileaks,
Google,
* Finanz-Glossar *
Der
Unterschied zwischen Zins und Zinseszins, Gülcan Kamps u. Dirk Müller!
die Bananenrepublik *
__
Aktuelle
Sachlage 39. KW, 2011, 5. Jg: Extremes Fehlurteil des BGH
zur Bankenhaftung bei der Lehman Pleite. Ein klares, ja krasses Fehlurteil
zur Bankenhaftung bezüglich der durch den Bankrott wertlos gewordenen
Lehman-Papiere sprach der XI. Zivilsenat des BGH am 27.9.2011. Der entscheidende
und grundlegende Fehler dieses Urteils ist, den Kreditinstituten im Nachhinein
erlaubt zu haben, dass ein Hinweis auf eine fehlende Einlagenversicherung
der Lehman Papiere bei Insolvenz nicht notwendiger Bestandteil einer ordentlichen
Bankberatung sei. Der zweite grobe Fehler dieses Urteils ist, dass vom
Gericht geleugnet wird, dass die Höhe der Provision an einem Wertpapier-Geschäft,
die Risikoaufklärung zu Ungunsten des Kunden beeinflusst. Wenigstens
hätte das Gericht hier eine klare Grenze ermitteln, untersuchen und
vorgeben müssen, z.B. dass Provisionen in dem Maße als überhöht
anzusehen sind, wenn sie den ProzentRANG
von 75 überschreiten. Damit zeigt sich wieder einmal, auf welcher
Seite die höchsten deutschen Gerichte stehen: ein Land, das solche
RichterInnen hat, braucht wirklich keine Feinde mehr. (mehr).
Plutokratisches Deutschland: In
Deutschland besteht nur formal und dem Anschein nach eine Demokratie. Die
Finanzkrise und ihre chronische Nichtbewältigung im Interesse des
internationalen Bankstersyndikats, zeigt, dass wir in einer Plutokratie,
also in einem System der Geldherrschaft leben. Sinn der Globalisierung
war und ist, internationale rechtsfreie Freiräume - Offshorezentren
- zu schaffen, in der der Interbankenhandel, Derivateirrsinn, Bilanzverschleierung
bis Bilanzfälschung, unterstützt getarnt durch Bankstersynikat-Ratingagenturen
ihr destruktives, gemeinwohl- und
menschenrechtsverachtendes soziopathisches Verhalten entfalten und austoben
konnten und weiterhin können (> Systemfehler
Amerika ...). Der Abgeordnete - nicht nur im deutschen Bundestag -
stimmt meist ohne Minimalkenntnisse unter Fraktionszwang ab - wieder einmal
eindrucksvoll vorgeführt von Panorama (28.9.11)
anläßlich des angeblichen Eurorettungsschirms, in Wahrheit ein
Rettungsschirm für die Banken und ihre Unfähigkeit vernünftig
und verantwortlich zu wirtschaften. Demokratie? Rechtsstaatlich? Verfassungsgemäß?
Nur Narren glauben die Märchen von Demokratie und Rechtsstaat. In
Wahrheit herrscht der nackte Terror der Plutokratie. Das Bankenpack ist
dabei, die ganze Welt in den Finanzruin zu fahren, und unsere blöden
und verantwortungslosen Abgenordneten ermächtigen sie auch noch dazu.
Wir richten uns sozusagen "rechtsstaatlich" und "demokratisch", also ganz
legal zu Grunde. Ernüchterndes Fazit: Ermächtigungsgesetze
sind und waren kein Privileg der Nazis.
Pacta sunt servanda - manchmal hat sogar der Teufel
recht
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02.10.2011 " ...
" []
-
"Euro-KriseUnion streitet offen über Europa-Kurs. Vor dem CSU-Parteitag
wehrt sich die Partei vehement gegen eine stärkere Integration in
Europa und greift damit Finanzminister Schäuble an. CSU-Generalsekretär
Dobrindt will Griechenland sogar aus der Euro-Zone werfen. ... " [HB
2.10.11]
-
"Euro-Krise. Die Tricks mit dem Rettungsschirm. Kaum ist der Rettungsplan
beschlossen, ahnt die Politik: Das reicht noch nicht. Die nächsten
Abstimmungen stehen bevor und damit die nächsten Belastungen für
die Koalition. ... " [faz
2.10.11]
-
"Umfrage: Mehrheit der Griechen glaubt an Staatspleite. Nach einer
neuesten Befragung der griechischen Bevölkerung hält die Mehrheit
die Zahlungsunfähigkeit ihres Landes für unabwendbar. Nur knapp
jeder Fünfte ist allerdings für die Wiedereinführung der
alten Währung Drachme. ... " [HB
2.10.11]
-
"Euro-Krise Griechenland muss mehr Beamte entlassen. Die Troika
aus EU, IWF und EZB ist unzufrieden: Als Bedingung für die nächste
Milliardentranche muss das Land seinen Staatsdienst stärker entschlacken
als bislang geplant. Die Slowakei fasst eine geordnete Insolvenz ins Auge.
... " [ftd
2.10.11]
-
"Verelendung Das Armutszeugnis der USA. Am schlimmsten geht es auch
in Chicago denen, die schon vor der Krise wenig hatten. Kein Job, kein
Geld, keine Wohnung. Die Zahl derer in den USA, die zu wenig haben um zu
leben, ist hoch wie nie. Hilfsorganisationen kümmern sich – aber Besserung
ist nicht in Sicht. Ein Abend in den Straßen von Chicago. ...
" [TS
2.10.11]
01.10.2011 " ... " []
-
"Systemfehler. Amerika: Sagenhafte
2,2 Billionen Dollar für Gehälter der Banker. Zwei New Yorker
Risiko-Management Experten haben errechnet: In den vergangenen fünf
Jahren haben die amerikanischen Banker und Bankangestellten die sagenhafte
Summe von 2,2 Billionen Dollar auf ihren persönlichen Gehaltskonten
verbucht. Der tiefere Sinn der ausufernden Rettungsschirme dient nichts
anderem als dem Erhalt dieses Systems. ... " [DMN
1.10.11] [orig: PS
2.9.11]
-
"45,345 Millionen Food Stamps Bezieher. Das US-Landwirtschaftsministerium
(United
States Department of Agriculture) berichtete gestern die Daten zu den Lebensmittelmarken-Beziehern
für den Monat Juli 2011. Im Juli stieg die Zahl der Bedürftigen
wieder an, auf 45,344946 Millionen, nach 45,183927 Millionen im Vormonat
und nach 41,836496 Millionen im Vorjahresmonat. Insgesamt bezogen 21,458552
Millionen US-Haushalte im Juli 2011 SNAP. Diese Daten reflektieren weiter
die schwache Entwicklung am US-Arbeitsmarkt, der nur einen Stellenaufbau
unterhalb des Zuwachses der arbeitsfähigen Bevölkerung generiert
und somit auch keine positive Auswirkungen auf die Zahl derjenigen hat,
die in Armut leben und auf staatliche Lebensmittelhilfen angewiesen sind.
Weiterhin belegt diese hohe Anzahl von Bedürftigen die miese Qualität
des ausgewiesenen BIP-Wachstums in den USA! ... " [qs
1.10.11]
-
"Börsenausblick Kein Land in Sicht. Das dritte Quartal haben
die Finanzmärkte hinter sich und es war furchtbar. Mit Besserung ist
nicht zu rechnen. Bereits Mitte kommender Woche rechnen Analysten und Experten
mit einem weiteren Einbruch. ... " [ftd
1.10.11]
-
"Axel Weber im Interview„Es gibt kein Grundrecht auf Verschuldung“.
Der ehemalige Bundesbank-Chef Axel Weber kehrt bald als Präsident
der UBS auf die große Bühne zurück. Zuvor rechnet er im
Interview mit der Eurokrise ab – und mit der Zunft der Notenbanker.
... " [HB
1.10.11]
-
"Euro-RettungsschirmSchäuble setzt Obergrenze für deutsche
Garantien. Finanzminister Wolfgang Schäuble hat höhere Garantien
des Bundes für den Euro-Rettungsfonds EFSF ausgeschlossen. Bei 211
Milliarden Euro sei Schluss. Die Mehrheit der Deutschen glaubt nicht
daran. ... " [HB
1.10.11]
30-09-2011 " ... " []
-
"Protest gegen Finanzbranche "Besetzt die Wall Street!" Angriff
auf das Herz der Finanzindustrie: Die New Yorker Wall Street ist Schauplatz
einer Revolte. Tausende demonstrieren täglich gegen die Macht des
Geldes und die Ohnmacht der Politik. Die Polizei malt das Schreckgespenst
der Londoner Aufstände an die Wand und setzt Pfefferspray gegen Aktivisten
ein. Auch Promis lassen sich am Ort des Protests blicken. ... " [SZ
30.9.11]
-
"Washington - Die US-Bankenaufsicht hat sich laut einem am Freitag
veröffentlichten Bericht nach der Bankenkrise dem Druck großer
Geldinstitute gebeugt. Die zuständigen Stellen hätten Auflagen,
die sie erst wenige Wochen zuvor verhängt hatten, Ende 2009 bereits
wieder gelockert, erklärte das Büro von Christy Romero, die amtierende
Inspekteurin des 400 Milliarden Dollar schweren Rettungspakets für
Finanzindustrie und Autoherstellern. Die Banken hätten sich rasch
aus dem Rettungsfonds Troubled Asset Relief Program (TARP) verabschieden
wollen, da er die Managergehälter beschränkte und darüber
hinaus schlecht fürs Image war. Der Aufsicht wiederum war daran gelegen,
den staatlichen Anteil an den geretteten Banken wieder zurückzufahren.
... " [nt
30.9.11]
-
"US-Schuldenstaaten: Mit Staatsbanken gegen die Wall Street und aus
der Schuldenkrise. Die USA stehen wie kaum eine andere Nation für
die freie Marktwirtschaft. Staatliche Konjunkturpakete wie überhaupt
allzu ambitionierte Regulierungen oder Einmischungen Washingtons in das
Marktgeschehen werden gerne als Ausdruck für die bewusst angestrebte
Abkehr vom Kapitalismus und direkter Weg in den Sozialismus gedeutet –
und gebrandmarkt. Nicht nur die Tea Party tut das. Was jedoch gegenwärtig
in den USA im Gange zu sein scheint, sprengt beinahe jede Vorstellungskraft:
In acht hoch verschuldeten US-Bundesstaaten, darunter Washington, Louisiana,
Massachusetts und Kalifornien, bereiten die Regierungen die Gründung
von staatlichen Geschäftsbanken vor. (1) Der Grund für diese
von regionalen Finanzbeamten, Gouverneuren und Unternehmern getragene Initiative
ist die Überzeugung, dass es durch diesen Schritt möglich wird,
die staatlichen Finanzen auch ohne höhere Steuern in den Griff zu
bekommen. Denn offenbar kann nachgewiesen werden, dass Staatsbanken nicht
nur effizienter und erfolgreicher arbeiten als die Wall Street Banken.
Mehr noch können Staatsbanken auch anders als die Großbanken
in erheblichem Maße zur Entwicklung der regionalen Wirtschaft wie
auch des regionalen Bankensektors beitragen, was sich wiederum positiv
auf die Staatseinnahmen auswirkt. (2) ... " [qs
30.9.11]
-
"Wohin mit dem ganzen Geld? In der Schuldenkrise wird es für
die Versicherer immer schwerer, sichere Anlagen für die Gelder ihrer
Kunden zu finden. Deshalb müssen sie ihre Strategien überdenken.
Ist das Geld bei Firmen oder Staaten anzulegen? ... " [HB
30.9.11]
-
"Dünne Kapitaldecke Banken sollten bei Boni und Dividenden sparen.
Finanztitel befinden sich seit Wochen im freien Fall. Grund sind Zweifel
an der Widerstandskraft der Geldhäuser in der Schuldenkrise. Dabei
würde ein bisschen Verzicht leicht für dickere Kapitalpolster
sorgen. ... " [ftd
30.9.11]
-
"Weitere Milliarden-Klagen gegen Bank of America und JPMorgan. Die
beiden grössten US-Banken Bank of America und JPMorgan Chase sehen
sich mit weiteren Milliarden-Klagen wegen umstrittener Hypothekengeschäfte
während der Finanzkrise konfrontiert. ... " [BZ
30.9.11]
-
"Faule US-HypothekenHSH und LBBW wollen Schadenersatz. HSH und LBBW
wollen auf ihren Verlusten aus faulen US-Hypothekenkrediten nicht sitzen
bleiben. Die Banken ziehen gegen Barclays und JP Morgan vor Gericht. Allein
bei der LBBW geht es um 500 Millionen Dollar Schadenersatz.
-
"Spanien verstaatlicht Banken. Ihre Kapitaldecke war zu dünn:
Drei angeschlagene spanische Banken sind nun vom Staat übernommen
worden. Spanien hat im Rahmen der Reform des Finanzsektors die drei Banken
Unnim, Catalunya Caixa und Novocaixa Galicia verstaatlicht. ... " [HZ
30.9.11]
-
"WSJ: IWF will Finanzmittel auf 1,3 Billionen Dollar ausweiten.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) sucht einem Zeitungsbericht
zufolge nach Wegen, seine Finanzmittel auf mindestens 1,3 Billionen US-Dollar
auszuweiten. Grund hierfür seien Bedenken, nicht genügend Kraft
für die Schuldenkrise in Europa und auch in anderen Erdteilen zu haben,
schreibt das Wall Street Journal (WSJ - Freitagausgabe) unter Berufung
auf an dem Prozess beteiligte Personen. ... " [FN
30.9.11]
29.09.2011 " ... " []
-
"Wie man den Euro-Rettungsschirm "hebelt". Die EU sucht nach Lösungen,
den Rettungsfonds EFSF effizienter machen. Durch „Leveraging“ könnten
2,6 Billionen Euro an Krediten an Schuldenstaaten vergeben werden. ...
Etliche Analysten begrüßen diesen Ansatz, aber nicht alle: "Mit
Leverage hat die Finanzmarktkrise angefangen", sagt Carsten Klude, Aktienstratege
bei MM Warburg; und fügte hinzu: "Wenn man den Ausweg aus einer Krise
mit einem Instrument sucht, das in die Krise hineingeführt hat, zeigt
das schon, wie der Markt tickt." ... " [dP
29.9.11]
-
"EFSF Bundestag stimmt über „Blackbox“ ab. Die EFSF-Abstimmung
ist für die Abgeordneten ein Votum ins Ungewisse: Hinter den Kulissen
wird längst diskutiert, mit welchen Tricks die finanzielle Schlagkraft
des Fonds weiter erhöht werden kann - am Parlament vorbei. ... Auf
welches Modell sich die Politik letztendlich einigt, ist noch unklar. Fest
steht dagegen: Die EFSF erhöht mit der Hebelung ihr Verlustrisiko.
Wie gefährlich strukturierte Finanzprodukte sein können, zeigte
die Finanzkrise 2008." [HB
29.9.11] Im MorningBriefing von Steingart heißt hierzu: "heute
entscheidet der Bundestag über den Euro-Rettungsfonds EFSF. Die Wahrheit
über diese Abstimmung ist folgende: Die Abgeordneten wissen nicht,
was sie tun. Die zwischen Angela Merkel, Nicolas Sarkozy und José
Manuel Barroso verabredeten Details zur Vervielfachung der Fondsmittel
gelten als geheime Kommandosache. Unsere Korrespondenten in Paris und Brüssel
gehen davon aus, dass der Fonds die eingesammelten Gelder (die ungefähr
dem doppelten eines Bundeshaushalts entsprechen) durch moderne Finanzmarktinstrumente
mit Hebelwirkung - Derivate oder Verbriefungen - vervielfachen könnte.
So will man Billionen Euro zur Verfügung haben, falls Griechenland
und Co. in akute Not geraten. "Abstimmung ins Ungewisse" haben wir unsere
heutige Titelgeschichte überschrieben. Bei der Abstimmung geht es
vordergründig um den Euro. In Wahrheit aber geht es auch um den Selbstrespekt,
den das Parlament sich entgegenbringt."
-
"Putsch des Finanzkapitals. Wenige Tage nachdem die Spitzenverbände
der deutschen Unternehmen mittels teurer Zeitungsanzeigen zur Unterstützung
des nächsten »Rettungsschirmes« EFSF durch den Bundestag
aufriefen, ließen sich auch die Vorsitzenden des DGB und seiner acht
Einzelgewerkschaften nicht lumpen. Für Zehntausende Euro aus Gewerkschaftsbeiträgen
wurden Anzeigen in großen deutschen Zeitungen geschaltet, in denen
»an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages« appelliert
wird, dem EFSF zuzustimmen. Dazu erklärt der stellvertretende Sprecher
der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen und IG-Metall-Gewerkschafter, Thies
Gleiss: Wenn Unternehmerverbände und Gewerkschaften für gleiche
Ziele eintreten, sollte zweimal hingesehen und hingehört werden.
Die richtigen Feststellungen der DGB-Spitzenleute, daß über
Ausgabenkürzungen und soziale Einschnitte nicht die Haushalte konsolidiert,
sondern der soziale Frieden aufgekündigt wird, passen leider gar nicht
zu der Aufforderung, deshalb den EFSF zu unterstützen. ... " [jw
29.9.11]
-
"Euro-Krisenfonds EFSF. Der deutsche Bürger bürgt. Die
maximale deutsche Haftungssumme steigt mit dem reformierten Rettungsfonds
von 123 auf 211 Milliarden Euro, einschließlich Zinsen sogar auf
bis zu 400 Milliarden Euro. ... " [faz
29.9.11]
28.09.2011 " ... " []
-
"Ahnungslose Abgeordnete: Rettungsschirm? "Irgendwie teuer...".
Beratung im Bundestag. Eine Sternstunde der Volksvertretung, ein
großer Tag für die Abgeordneten. ...Monatelang hatten sie in
den Ausschüssen beraten - um heute frei von Fraktionszwängen
namentlich abstimmen zu können, nach bestem Wissen und Gewissen. Der
Bedeutung des Tages angemessen waren die Parlamentarier so gut vorbereitet
wie selten im Bundestag zusammengekommen - sollte man zumindest meinen.
Doch wusste tatsächlich alle, wofür oder wogegen sie ihre Stimmkarte
in die Urnen steckten? ..." [P
28.9.11; PDF]
-
"EU-Kommission für Finanztransaktionssteuer. 'Zeit für Finanzsektor,
etwas zurückzugeben'. Spekulationsgeschäfte sollen künftig
besteuert werden. Die EU-Kommission schlug eine Finanztransaktionssteuer
für Europa vor. "Dies ist eine Frage der Fairness", sagte Kommissionspräsident
Barroso. Im EU-Parlament bekam er viel Beifall für seine Forderungen
nach einer Stärkung der Gemeinschaft. ... " [TS
28.9.11]
-
"Max Otte: Stoppt das Euro-Desaster! Der Euro am Abgrund. Die Diskussion
um den Euro und Griechenland ist so hitzig wie verlogen. Hochfinanz und
Politik streuen Unwahrheiten, um die wahren Gründe der Misere und
wirklich sinnvolle Lösungsstrategien zu verschleiern. Denn wir verdanken
die finanzielle Schieflage mehrerer EU-Länder den Geburtsfehlern unserer
Gemeinschaftswährung, den Banken, Finanzdienstleistern und Superreichen,
deren Verluste über »Rettungsschirme« vom Steuerzahler
ausgeglichen werden, sowie mutlosen Politikern. Doch es gibt eine Chance,
das Euro-Desaster abzuwenden. Wie, das zeigt Max Otte in diesem Buch. ...
" [ab
28.9.11]
-
"EFSF. "Europäische Finanzstabilisierungsfazilität": Dieser
Rettungsschirm besteht seit Frühjahr 2010 und versorgt bisher Irland
und Portugal mit günstigen Krediten. Das Geld dafür borgt sich
der Fonds am Kapitalmarkt. Es wird nur ausgezahlt, wenn sich die betroffenen
Länder verpflichten, drastisch zu sparen. Die Euro-Länder stellen
anteilig Garantien bereit. ... " [TS
28.9.11]
-
"ESM. "Europäischer Stabilitätsmechanismus": Dieser dauerhafte
Rettungsschirm löst den vorübergehenden EFSF voraussichtlich
spätestens Mitte 2013 ab. Er soll 500 Milliarden Euro Kredithilfen
zur Verfügung stellen können. Dabei werden die Euroländer
nicht mehr nur Bürgschaften beisteuern, sondern zum Teil tatsächlich
Kapital einzahlen. Das wird also unmittelbar die Staatshaushalte belasten.
... " [TS
28.9.11]
-
"Sixpack/ Euro-Plus-Pakt. Verschärfung des europäischen
Stabilitätspaktes: Sechs Verordnungen und Richtlinien, die das EU-Parlament
in Straßburg verabschiedet hat. Sie sollen helfen, die europäische
Schuldenkrise zu überwinden. Defizitsünder werden früher
und härter bestraft, die EU-Kommission wird gestärkt, die nationalen
Regierungen eingeschränkt. ... " [TS
28.9.11
27.09.2011 "
... " []
-
"Börsenbericht: DAX schließt über fünf Prozent
im Plus. Eine Ausweitung des Euro-Rettungsfonds scheint möglich:
Schon kommende Woche soll über einen Kredithebel diskutiert werden.
Der deutsche Leitindex profitiert - Finanzwerte legen zweistellig zu. ...
" [ftd
27.9.11]
-
"Euro-RettungsschirmWie der Bundestag ausgehebelt werden könnte.
Viele Experten kritisieren, dass die Mittel des Euro-Rettungsschirms auch
nach der Erweiterung nicht ausreichen. Nun wird bereits über Tricks
diskutiert, um die finanzielle Feuerkraft des Fonds zu verbessern.
... " [HB
27.9.11]
-
"Aufsicht Wir brauchen Kopfgeldjäger und Spitzel für die Finanzbranche.
Die Regulierung der Finanzmärkte dauert zu lange. Als Zwischenlösung
könnten Insider den Aufsehern helfen. Das ist keine schöne Vorstellung,
aber ein notwendiges Übel. ... " [ftd
27.9.11]
-
"EZB: SMP-Programm saugt 156,5 Mrd. Euro. Gestern teilte die Europäische
Zentralbank (EZB) die neuen wöchentlichen Daten der fine-tuning
operation des Securities Markets Programme (SMP) mit. Hinter dem SMP-Programm
steht der Ankauf von Staatsanleihen aus finanzschwachen Mitgliedsländer
der Eurozone (PIIGS) durch die EZB. Für die 39. Kalenderwoche 2011
stieg das von der EZB aufgesaugte Volumen an Staatsanleihen um +3,952 Mrd.
Euro zur Vorwoche, auf 156,5 Mrd. Euro. Seit Mitte Mai 2010 kauft die EZB
nun bereits potentielle Schrott(Staats)anleihen, insbesondere der Südperipherie
der Eurozone auf und der Trend des aufgekauften Volumen zeigt weiter nach
oben. ... Beim SMP-Programm haftet Deutschland mit seinem Kapitalanteil
an der EZB in Höhe von 27,13%, bei einem Zahlungsausfall eines PIIGS-Staates,
zusätzlich mit dem Anteil aus der Umlage des ausgefallenen Staates.
Die EZB ist längst zu einer Bad Bank mutiert und auch außerhalb
des SMP-Programms können laut einem Artikel der FAZ die nationalen
Notenbanken der Eurozone Staatsanleihen aufkaufen. Grundlage für solche
Käufe von Staatsanleihen dürfte der Artikel 14 der Statuten des
Eurosystems sein. Darin heißt es: “Die nationalen Zentralbanken können
andere als die in dieser Satzung bezeichneten Aufgaben wahrnehmen.” Es
sei denn, der EZB-Rat stelle mit zwei Dritteln Mehrheit fest, dass diese
Aufgaben nicht mit den Aufgaben des Eurosystems vereinbar seien. Diese
Regelung eröffne auch “die Möglichkeit, die eigene Bilanz autonom
zu gestalten”, heißt es laut der FAZ aus dem Umfeld der Notenbanken.
... " [qs
27.9.11]
-
"Destruktive Dynamik im Handelsraum. Gemäss einer Studie agieren
Händler deutlich rücksichtsloser als Psychopathen. Im Rahmen
einer Arbeit an der Uni St. Gallen ist das Verhalten von professionellen
Händlern untersucht und mit dem von diagnostizierten Psychopathen
verglichen worden. Die Resultate sind beunruhigend. ... " [NZZ
27.9.11]
-
"BGH-UrteilLehman-Anleger scheitern mit Schadensersatz-Klage. Die
erste Schadensersatz-Klage von deutschen Anlegern der Pleite-Bank Lehman
Brothers ist abgewiesen worden. Die Hamburger Sparkasse habe nicht falsch
beraten, urteilt der Bundesgerichtshof. ... " [HB
27.9.11]
26.09.2011 "
... " []
-
"Euro-Krise Mit Dummheit Geld machen. Unser
Autor beschreibt, wie er aus Zorn über die Politik in der europäischen
Schuldenkrise zum Spekulanten wurde. Wem nutzt die Euro-Rettung wirklich?
... Am Wochenende hat das Bundeskabinett die deutsche Beteiligung am geplanten
Kreditpaket für Griechenland beschlossen. Damit ist klar: Ein Jahr,
nachdem schon die Gläubiger der deutschen Krisenbanken mit an die
100 Milliarden Euro aus Steuergeld freigekauft wurden, müssen nun
auch die Anleger in griechische Staatsanleihen für ihre Fehlinvestitionen
nicht haften. Das ist nichts anderes als Sozialismus für Reiche,
und es macht mich wütend. Seit Jahren predigen Konzernfürsten
und ihre Wasserträger in Regierungsämtern dem Volk die Regeln
der Marktwirtschaft, um Lohnsenkungen für Arbeitnehmer und Steuersenkungen
für Kapitalbesitzer zu rechtfertigen. Doch jetzt, da es um Banken
und ihre vermögenden Kunden geht, zählen die Regeln des Marktes
nicht mehr. ... " [TS
26.9.11]
-
"IWF-Jahrestagung. Berlin will Rettungsfonds stärken.
Die G20-Partner und der Internationale Währungsfonds (IWF) drängen
auf mehr Einsatz der Euro-Länder im Kampf gegen die Krise. Finanzminister
Schäuble bekundet zwar guten Willen, dämpft aber die Hoffnungen
auf einen großen Durchbruch. .... " [FR
26.9.11]
-
"Griechenland sollen Schulden erlassen werden. Es geht nicht mehr anders:
Der
Internationale Währungsfonds und die Euroländer planen, die Hälfte
der Staatsschuld des bankrotten Griechenlands ersatzlos zu streichen, und
arbeiten an einer neuen Bankenrettung. ... " [dP
26.9.11]
-
"EFSF soll Banklizenz erhalten. Derzeit wird intensiv innerhalb
der Mitgliedsländer der Eurozone darüber diskutiert, ob der EFSF
eine Banklizenz erhalten solle. Was bedeutet das? Damit wäre es möglich,
dass der EFSF seine von ihm emittierten Eurobonds bei der EZB rediskontieren
könnte. Damit wäre das Tor für eine Finanzierung von
Staatsdefiziten durch die Notenpresse der EZB sperrangelweit offen.
Der Teufelskreis Eurobonds gegen Euros ohne eine Obergrenze wäre geschlossen.
Ohne eine offizielle Einführung von Eurobonds in Form von einer Vergemeinschaftung
der Staatsschulden der Mitgliedsländer könnte der EFSF im Verein
mit der EZB unkontrolliert Geldschöpfung betreiben. Klar alles nur
zur Rettung der Eurozone versteht sich. ... " [re
26.9.11]
-
"Bankenkrise. Bankenkrise: Erste Bailouts in Frankreich erwartet.
Entgegen den seit Wochen vorgetragenen Beteuerungen der französischen
Finanzwirtschaft können die Banken des Landes offenbar nicht mehr
ohne staatliche Hilfe. Der französische Notenbankpräsident sagte,
dass ein im Jahr 2008 eingeführter Mechanismus dazu verwendet werden
könnte, die Banken zu retten. ... " [DMN
26.9.11]
-
"Schuldenkrise
Professoren sehen "Europa auf Höllenfahrt". Nach ihrer Verfassungsklage
legen die Euro-Kritiker um Wilhelm Hankel nach: "Lieber ein Ende mit Schrecken
als ein Schrecken ohne Ende" lautet ihre Botschaft. Deutschland und Frankreich
sehen sie am Abgrund.... " [ftd
27.9.11]
_
| Aktuelle Sachlage
38. KW, 2011, 5. Jg: Privat-Banken"rettung" löst kein
Problem, sondern erhält es dauerhaft am Leben und stürzt
damit die ganze reale Wirtschaft und Gesellschaft ins Unglück. Diese
gigantischen Aberbillionensummen kann kein Steuerzahlerinnen-System der
Welt mehr "retten". Und es wäre ja auch keine wirkliche Rettung, sondern
eine bloße verstärkende
Ermutigung so weiter zu machen wie bisher. Hier hilft nur eines: wer sich
verspekuliert muss selbst die Verantwortung tragen und nach den Gesetzen
der Marktwirtschaft in den Konkurs gehen. Niemand braucht z.B. die Deutsche
Bank in Deutschland mit ihrer maniformen
Renditegier. Wir haben die Zentralbanken, die Sparkassen und die Genossenschaftsbanken.
Die reichen immer für die reale Wirtschaft und den notwendigen Geldverkehr
(> Hankel).
Bei den Landesbanken ist aber immer noch nicht richtig ausgemistet worden.
Und auch die neue Rolle des einstig ersten "Chief
Risk Officers" ist kein gutes Zeichen für die Selbstregulierungs-
oder gar Selbstheilungskräfte des Finanzmarktes. In plusminus 21.9.211
finden sich einige interessante Analysen [Abgehobene
Finanzmärkte, Versicherungen,
Griechenland_Pleite]:
Globale
Handelsvolumina in Geld
Pacta sunt servanda - manchmal hat sogar der Teufel
recht
3. Quartal 2011:
,37 ,36
,35,
34
,33 ,32
,31 ,30
,29 , 28
,
27,
2.
Quartal 2011: ,
26,
25
, 24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_
25.09.2011 " ... " []
-
"Börsenturbulenzen. Aktienhändler riskieren mehr als Psychopathen.
Warum verspielen einzelne Trader immer wieder Milliarden? Für eine
Studie hat die Universität St. Gallen Aktienhändler und Psychopathen
verglichen. Selbst die Experten waren vom Ergebnis überrascht. Sie
bescheinigen den Börsenprofis einen immensen Hang zur Zerstörung.
... Untersucht wurden Kooperationsbereitschaft und Egoismus von 28 Profi-Tradern.
Die Probanden mussten Computersimulationen durchspielen und sich Intelligenztests
unterziehen. Das Ergebnis übertraf die Erwartungen des Teams um Pascal
Scherrer und Thomas Noll, Forensiker und Vollzugsleiter des Schweizer Gefängnisses
Pöschwies nördlich von Zürich. ... " [Sp
25.9.11]
-
"Die schleichende Kapitalflucht. Europas Staaten drängen schwache
Banken zur Kapitalaufnahme. Das allein reicht aber nicht. Ohne Entscheidungen
für weitere Stabilisierungsschritte und Hilfen für die finanzschwachen
Länder droht eine Zuspitzung der Schulden- und Finanzkrise.... " [faz
25.9.11]
-
"Europas Banken vor gigantischer Finanzierungslücke. Die europäischen
Banken stehen nach Einschätzung der Bank für Internationalen
Zahlungsausgleich einer «Finanzierungslücke» gegenüber,
die bis zu knapp 4 Billionen Dollar betragen könnte.
... " [cash
25.9.11]
-
"Klage gegen Staatsanleihekauf der Europäischen Zentralbank.
Der umstrittene Ankauf von Staatanleihen durch die Europäische Zentralbank
wird zu einem Fall für das Gericht der Europäischen Union. Dort
will der Berliner Wirtschaftswissenschaftler Markus Kerber die Aufkäufe
für nichtig erklären und für die Zukunft stoppen lassen,
berichtet das Hamburger Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. Nach Ansicht Kerbers
verstößt die Zentralbank beim Aufkauf der Staatsanleihen unter
anderem gegen Artikel 123 bis 125 des Vertrages über die Arbeitsweise
der Europäischen Union. ... " [Sp
25.9.11]
24.09.2011 " ... " []
-
"Börsenausblick Nägelkauen vor politischem Sitzungsmarathon.
Washington und Berlin rücken in den kommenden Tagen in den Anlegerfokus.
In den USA tagt der IWF zur globalen Wirtschaftslage, im Bundestag steht
die Entscheidung über den Euro-Rettungsschimr EFSF an. Schon im Vorfeld
zweifeln Finanzexperten am politischen Reformwillen. ... " [ftd
24.9.11]
-
"Bankenkrise. Bankenanalyst: „Wir sind in einer sehr gefährlichen
Phase“. US-Banken versuchen, massiv ihre Assets aus Europa abzuziehen.
Geldmarktfonds haben bereits reagiert, und in nur drei Wochen 8% ihrer
Assets verschoben. Vor allem Morgan Stanley kommt nicht aus den Schlagzeilen.
... Bereits in den vergangenen Wochen hatten vor allem Vertreter des Internationalen
Währungsfonds (IWF) gefordert, dass die Regierungen in Europa viele
Banken rekapitalisieren müssten, um einen Bankencrash mit unabsehbaren
Folgen zu verhindern. ..." [DMN
24.9.11]
-
"Geheimpapier: EU will ESM früher als geplant einführen.
Der Druck auf die europäischen Regierungen steigt: Deshalb wird nun
ernsthaft erwogen, den dauerhaften Rettungsschirm (ESM) bereits ein Jahr
früher als geplant einzuführen, konkret im Juli 2012. Damit wäre
die Transferunion im Eilverfahren ins Leben gerufen. ... " [DMN
24.9.11]
-
"Die Vermögensfrage. Angst und Gier sind schlechte Begleiter.
Die jüngsten Krisen auf den Finanzmärkten zeigen in aller Deutlichkeit,
dass Geld ein flüchtiges Gut sein kann. Die Devise lautet deshalb:
Arbeiten, Sparen und sich ansonsten nicht zu sehr sorgen. ... " [faz
24.9.11]
-
"Wirtschaftsverbrecher. Knast und Knete. Jürgen Schneider,
Manfred Schmider, Bodo Schnabel: Viele Ex-Manager, die verurteilt wurden,
gelten zwar als Unpersonen. Aber materiell geht es ihnen verblüffend
gut - auf ihren Abstieg können sie mit Champagner anstoßen statt
mit Dosenbier. Lohnt sich Verbrechen doch? ... " [Sp
24.9.11]
23.09.2011
"
... " []
-
"Top-Ökonomen George Soros - Der finanzpolitische
GAU wird kommen. Es wird Zeit, das Undenkbare zu denken und sich darauf
einzustellen: auf die Pleite von Griechenland, Portugal, vielleicht sogar
von Irland. Nötig ist eine grundlegende Reform der Euro-Zone. ...
" [ftd
23.9.11]
-
"G20-Kommunique. Der Blankoscheck für die Banken. Die Industrie-
und Schwellenländer wollen "alle notwendigen Schritte" unternehmen,
um Banken vor der Pleite zu retten. Vor allem die Schwellenländer
treibt die nackte Angst: Sie fürchten ein Übergreifen der Finanzkrise.
... " [HB
23.9.11]
-
"Moody's und die Banken Eine denkwürdige Warnung. "Too big
to fail" - dieser Satz hat die Regierungen in den USA und Europa viele
Milliarden gekostet. Weil sie sich nicht trauten, Banken in die Pleite
zu schicken. Doch Moody's sagt nun, dass das künftig anders sein könnte.
Die Anleger sind entsetzt. Aber es ist der richtige Ansatz. ..." [SZ
23.9.11]
-
"Handelsblatt 23.9.2011: Die Wahrheit. Die offizielle Staatsschuld
in Deutschland beläuft sich auf zwei Billionen Euro. Das ist aber
nur die eine Hälfte der Wahrheit. Hinzu kommen die Rechtsansprüche
von Rentnern, Arbeitslosen, Kranken und Pflegebedürftigen, denen keine
heutigen Einnahmen, keine Rücklagen und auch keine geplanten Einnahmen
gegenüberstehen. Neue Zahlen von Prof. Bernd Raffelhüschen, dem
Experten für Sozialstaatsfinanzierung, fügen den zwei Billionen
Euro Schulden weitere fünf Billionen Euro hinzu." (MorningBriefing)
... "
-
"Ex-Grünen-PolitikerRezzo Schlauch plante Milliardendeals mit Teldafax.
20 Jahre war Rezzo Schlauch für die Grünen tätig. Danach
versuchte er sich als Unternehmensberater. Dabei pflegte er Umgang mit
Kriminellen. Eine Geschichte über skurrile Geschäftsvorhaben
und den Traum vom großen Geld. ... " [HB
23.9.11]
22.09.2011
"
... " []
-
"IWF-Jahrestagung. Die Angst vor dem zweiten Banken-Beben.
Die Banken werden wie seit 2008 nicht mehr erschüttert: Ratingagenturen
stufen sie herab, der internationale Währungsfonds verlangt neue Finanzspritzen,
um die größten Risiken abzusichern. Was kann das Beben stoppen?
...
" [HB
22.9.11]
-
"Der Sturm auf die Banken beginnt. Grosskunden und Banken glauben
bei vielen Geldinstituten nicht mehr an deren Finanzkraft und ziehen Gelder
ab. Jetzt droht eine erneute Kreditklemme, weil die Kreditwirtschaft den
Kollaps befürchtet. ... " [TA
22.9.11]
-
"Euro-Rettung. Die fatalen Irrtümer der deutschen Krisenmanager.
Kanzlerin Merkel, Finanzminister Schäuble: Immer neue Belastungen
für Deutschland. Die Regierungsmehrheit wackelt, doch der Bundestag
wird den gigantischen Euro-Rettungsschirm nächste Woche erweitern.
Leider! Denn damit begeht die Politik einen weiteren fatalen Irrtum. Es
gibt nur eine vernünftige Lösung für die Schuldenkrise -
und sie ist sogar die günstigste. ... Die Lösung heißt
Schuldenschnitt, oder in den Worten des viel gescholtenen Rösler "geordnete
Insolvenz". Die Gläubiger, die Griechenland oder anderen Staaten bis
zur faktischen Bankrotterklärung leichtfertig Kredite gewährt
haben, verlieren so viel Geld, dass die restlichen Miese für das Schuldnerland
tragbar sind, ihre Wirtschaft nicht mehr weiter abwürgt. ...
Wir erleben das Debakel der staatlichen Schuldenmacherei. Und dies ist
nicht allein ein europäisches Phänomen, sondern ein globales.
Seit vielen Jahren konnte man sich nur noch wundern, wie Privatleute und
Finanzinstitutionen bereit waren, ihr gutes Geld Regierungen anzuvertrauen,
deren Schulden schon längst als nicht rückzahlbar galten. In
dieser Schuldenwelt ließen Finanzminister sich schon feiern, wenn
die Neuverschuldung mal ein bisschen geringer ausfiel als im Jahr davor.
Dass die Gesamtverschuldung weiter stieg, war und ist selbstverständlich."
[Sp 22.9.11]
-
"Konsequenz aus der Krise Privatbanken wollen
Garantien für Sparer senken. Die vom Einlagensicherungsfonds abgedeckte
Mindestsumme soll von 1,5 Mio. Euro auf 437.500 Euro fallen. Nach Einschätzung
des Bankenverbands ist das "realistischer" - ein Zeichen, dass sich die
Branche auf weitere Pleiten gefasst macht. ..." [ftd
22.9.11]
-
"Globaler KurseinbruchBärendienst der Fed
– Dax schließt tiefrot. Mit der Operation Twist wollte die US-Notenbank
den Märkten neue Zuversicht gegeben. Doch statt auf die neuen Milliarden
schauen die Anleger auf den pessimistischen Konjunkturausblick der Fed.
Die Kurse brechen ein. ... " [HB
22.9.11]
-
"Kurssturz Rezessionsangst treibt Anleger aus
Aktien. Die von der US-Notenbank angekündigten Konjunkturhilfen
überzeugen nicht. Hinzu kommen ein düsterer Ausblick und Hinweise
auf einen Rückgang der Wirtschaftsleistung in Europa. Bundesanleihen
sind gefragt wie nie. ... " [ftd
22.9.11]
21.09.2011 "
... " []
-
"Schuldenkrise IWF schätzt Risiken der Banken
auf 300 Mrd. Euro. Für ihre Warnungen hat IWF-Chefin Lagarde kräftige
Schelte bezogen. Der Finanzstabilitätsbericht des Währungsfonds
zeigt: Die Belastung durch die Euro-Krise ist noch größer als
zunächst angenommen. ... " [BO
21.9.11]
-
"Finanzkrise. Rating-Agentur zweifelt an US-Banken. Börsenhändler
in New York: Wahrscheinlichkeit einer Pleite steigt. Drohen neue schwere
Turbulenzen im Finanzsektor? Die Rating-Agentur Moody's hat mehrere US-Geldhäuser
herabgestuft. Grund: Staatshilfen im Krisenfall seien unwahrscheinlich,
eine Pleite nicht ausgeschlossen. Auch italienische Banken wurden abgestraft.
... " [Sp
22.9.11]
-
"Die Fed greift in die Trickkiste. Keine Überaschungen hat die
US-Notenbank präsentiert. Der Zins bleibt unverändert niedrig
und das Staatsanleihen-Portfolio wird umgeschichtet. Die Wall Street reagiert
mit Kursverlusten.. ... " [b.ard
21.9.11]
-
"Studie "United Dreams of Europe" Vertrauen in Politik erreicht Tiefpunkt.
Nur 13 Prozent der Europäer vertrauen den Politikern ihres Landes.
Knapp die Hälfte der Bürger sieht in Europa eine Zukunftschance.
Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie. ... " [TS
21.9.11]
-
"Rückschau: Abgehobene Finanzmärkte. Wann kommt die Besteuerung?
... Doch bei den Billionenumsätzen in der Finanzwelt hält er
sich zurück. Steuersatz Null! Damit soll jetzt Schluss sein. Beim
EU-Finanzministertreffen vergangenes Wochenende in Breslau hat Minister
Wolfgang Schäuble das betont. Eine EU-weite Finanztransaktionssteuer
in Höhe von 0,01 oder 0,05 Prozent soll kommen. Zum Vergleich: Die
Sätze in der Realwirtschaft liegen bei sieben, meist bei 19 Prozent.
... Wovor die Finanzlobby eigentlich Angst hat, ist die Verringerung ihrer
Gewinnmargen. Im Milli-Sekundentakt dreht sie täglich Milliarden.
Und: Je schneller die Transaktionen, desto höher die Steuerschuld.
Erstaunlich: Der Finanzminister hatte die Steuer schon in seinem Finanzplan
2011 mit zwei Milliarden pro Jahr eingerechnet. Doch ob sie kommt ist gar
nicht sicher. Denn: Großbritannien will die Steuer nicht. ...
" [pm
21.9.11]
-
"So viel kostet uns die EU. Die Europäische Union versagt als Wohlstandsprojekt.
Sie ist ein Fass ohne Boden. Auch im Nichtmitgliedsland Schweiz kostet
sie jeden Haushalt mehr als 3000 Franken jährlich. ... " [DWW
22.9.11]
-
"Experte: Banken könnten Pleite verkraften. Wir treffen den
renommierten Finanzmarkt-Experten Phillip Vorndran, ehemals Chefstratege
in der Vermögensverwaltung einer Schweizer Großbank. Er sagt,
das große Bankensterben ist Illusion: "Das Europäische Bankensystem
verfügt über ein Eigenkapital von 1.000 Milliarden Euro. Selbst
wenn neben Griechenland, Portugal, Irland auch noch Spanien in die Bredouille
gerät, wenn wir dort Abschreibungen durchführen müssen und
wenn wir dann auch bei den lokalen Unternehmen, denen dann die Kredite
fehlen, Abschreibungen und Bankrotte einkalkulieren müssen, kommen
wir nicht über eine Haftungsmasse, die über 350 Milliarden Euro.
hinausgeht. Das Europäische Bankensystem im Ganzen verträgt das
also. Das vertragen garantiert auch unsere Banken, aber es gibt natürlich
auch Ausreißer." ... Europa sollte Banken im Notfall
direkt helfen. Diese Ausreißer, vor allem wohl griechische Banken,
bräuchten dann im Notfall Eigenkapital. Können sie sich das nicht
am Kapitalmarkt beschaffen, könnten die Eurostaaten direkt einspringen.
Sie wären dann Teilhaber der geretteten Banken. Das könnte für
den Steuerzahler unter dem Strich billiger kommen und hätte weitere
Vorteile: Die Staaten würden in den Banken vorübergehend mitreden,
auch wenn es zum Beispiel um Managergehältern oder riskante Geschäfte
geht. ... " [pm
21.9.11]
-
"Europas größtes Sorgenkind. Die Italiener kann die Euro-Gruppe
nicht retten. Deshalb bereitet der Schuldenberg des Staates den Märkten
solche Bauchschmerzen. Dabei steht das Land insgesamt deutlich besser da
als Griechen oder Portugiesen. Eine Analyse. ... " [ftd
21.9.11]
-
"39.000 Euro Rente für Oben-ohne-Politikerin.... Die gebürtige
Ungarin wird ab diesem Zeitpunkt eine lebenslängliche Rente von 39.000
Euro im Jahr beziehen, für eine einzige Amtszeit im italienischen
Parlament, und das auf Kosten der italienischen Steuerzahler. Ein Affront
für die italienische Bevölkerung, der seitens der Regierung Berlusconis
schmerzhafte Einsparungen bevorstehen, um der jüngsten Abstufung der
Kreditwürdigkeit Italiens entgegenzutreten. ... " [fn
21.9.11]
-
"Zeitung: Merkel berät sich mit Chefvolkswirten der Banken.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sucht Rat bei den Top-Volkswirten der
Finanzbranche. Am Mittwoch vergangener Woche traf sie sich nach Informationen
der Wochenzeitung "Die Zeit" mit den Chefökonomen internationaler
Großbanken, um über Wege aus der Staatsschuldenkrise in der
Euro-Zone zu diskutieren. ... " [FN
21.9.11]
-
"Rettungsschirm müsste 4.000 Milliarden umfassen. Der Euro-Rettungsschirm
EFSF und sein ab 2013 geltender Nachfolger ESM müssten nach Ansicht
des Finanzexperten Daniel Gros vom Brüsseler Centre for European Policy
Studies über 4.000 Milliarden Euro verfügen, um mit negativen
Szenarien zurande zu kommen. In der "Financial Times" vom Mittwoch hieß
es, dass sich der EFSF von einem zeitlich begrenzten Hilfsfonds für
kleinere Euro-Länder zu einer universellen Feuerwehr entwickelt habe,
um große Banken und die größeren Wirtschaften der Eurozone
wie Italien und Spanien zu unterstützen. ... " [dS
21.9.11]
20.09.2011 "
... " []
-
"Rechenfehler: 940 Mio. Euro mehr Hypo-Haftungen drohen. Die Hypo-Haftungen
des Landes von rund 19 Milliarden Euro könnten sich durch einen Rechenfehler
der Hypo um 938 Mio. Euro erhöhen. Die Landesregierung fordert nun
eine Überprüfung durch den Bundesrechnungshof.... " [ORF
20.9.11]
-
"Gerüchte um Société Générale. China
misstraut französischen Banken. Die Bank of China stellt Devisenmarktgeschäfte
mit mehreren europäischen Banken ein, um Risiken aus der europäischen
Schuldenkrise zu meiden. Zudem soll der Siemens-Konzern rund 500 Millionen
Euro von der Société Générale abgezogen haben.
... " [faz
20.9.11]
-
"Die Zinsenlast Italiens ist erdrückend. Die Sparpakete der
Regierung Berlusconi werden von den Ratingagenturen und Kapitalmärkten
für unglaubwürdig gehalten. Also wurde die Bonität herabgestuft,
jetzt steigen die Zinsen für Staatsanleihen. ..." [TA
20.9.11]
19.09.2011 "
... " []
-
"Das gesamte europäische Vorgehen gegen Steuerflucht steht auf
dem Spiel. Der Pakt mit den Reichen. Die Koalition wackelt mehr denn
je, und SPD und Grüne gewinnen eine Landtagswahl nach der anderen.
Aber hat die Opposition aus ih ren Regierungsfehlern wirklich gelernt?
Wie in keinem anderen Feld versprechen Rot-Grün einen Kurswechsel
in Sachen Steuerpolitik. ... Wie ernst die steuerpolitische Wende zu nehmen
ist, können SPD und Grüne weit vor 2013 unter Beweis stellen:
Denn über den Bundesrat können sie schon jetzt bei wichtigen
steuerpolitischen Fragen mitregieren. Dort steht demnächst eine Entscheidung
mit kaum zu überschätzender Relevanz an: Top oder Flop für
das Steueramnestie-Abkommen mit der Schweiz, das am 20. 9. in Berlin unterzeichnet
wird. Die Abstimmung entscheidet, ob der steuerpolitische Positionswechsel
von SPD und Grünen nur auf dem Papier stattfindet - oder sich auch
konkret niederschlägt. ..."Den Steueroasen sagen wir den Kampf an"
- so stand es im letzten grünen Wahlprogramm, und die SPD formulierte
Ähnliches. Jetzt können beide Parteien zeigen, ob ihr steuerpolitischer
Kurswechsel einmal mehr nur aus warmen Worten besteht - oder ihm auch Taten
folgen. .. " [taz 19.9.11]
Aktuelle Sachlage
37. KW, 2011, 5. Jg: Bankenrettung x.ter Akt durch Dollarflutung
der Notenbanken und die Analyse Prof. Hankels: Börsen und
Bankstersystem jubeln, der DAX gewinnt in dieser Woche 7.4%. Die Financial
Times Deutschland schreibt: "Börsenausblick Verschnaufpause währt
nur kurz. Dem kräftigen Aufschwung der Vorwoche könnte schon
wieder die Puste ausgehen. Neben den ungelösten Problemen Griechenlands
gibt es mehrere Faktoren, die das Potenzial haben, die Kurse wieder nach
unten zu ziehen. ... " [ftd
17.9.11] Nun, das war natürlich mehr als nur eine Verschnaufpause,
wenn der DAX von seinem Wochentief von unter 5000 Punkten im Hoch auf über
5600 klettert, das sind mehr als 12% - in einer Woche! Natürlich ist
das weder gesund noch rational, sondern eine erneute, die x.te Banksterrettung
durch die vereinten Notenbanken. Hier wurden durch die Bankster mit Hilfe
der Notenbankster mit Blick auf den dreifachen Hexensabatt (Verfall der
Termingeschäfte) viele über den Tisch gezogen. Und wahrscheinlich
spielte auch die berüchtigte Squeezetechnik eine Rolle. Nach
der Herabstufung zweier französischer Großbanken sind sicher
viele short gegangen (haben Verkaufspositionen getätigt), die
sich dann eindecken mussten. Das gesamte Privatbankensystem taugt keinen
Schuss Pulver. Es ist gefährlicher als das Massenvernichtungspotenzial
der Atomenergie.
Warum und wieso erklärt Prof. Hankel mit drei einfachen und überzeugenden
Argumenten:
Innovation 1: Entdeckung und Organisation der aufsichtsfreien
Finanzzentren ("Interbankenmarkt") seit den 1990er Jahren (z.B. 90% der
Hedgefonds vor Ausbruch der Finanzkrise auf Cayman-Island registriert).
Hier spielen auch die propagandistischen Kampfbegriffe "Globalisierung"
und Deregulierung eine
wichtige Rolle.
Innovation 2: Neue schwer durchschaubare Konstrukte
wie Derivate, CDO,
CDS
u.a. Die Bankenaufsicht versagte, ebenso wie die Notenbanken. Geld wurde
über Blasenbildungen an den Börsen verdient, nicht mehr über
Spareinlagen und Dienstleistungen für die Wirtschaft.
Innovation 3: Ratingagenturen und ihr neues Bewertungssystem
(IAS, statt mit dem vom HGB vorgeschriebenen Niederstwert, sondern mit
dem dubiosen "fair value"): "Der Prüfer wurde zum Komplizen". [Spekulationsblasen-1].
"Diese Ratingagenturen sind - man muss schon fast
sagen - das schlimmste Kartell der neueren Finanzgeschichte". Dass sich
das so entwickeln konnte, sei nur möglich geworden, weil die Finanzaufsicht
mitgespielt und geschlafen habe. Haben die wirklich geschlafen, oder sind
das nicht auch Komplizen wie die Notenbankster? Wohin wechselt denn z.B.
ein Axel Weber? Und warum?
Hankel fasst zusammen wie man aus dieser Krise wieder herauskommen
kann:
Erstens: Kontrolle der Interbankenmärkte durch die
Staaten. Die Banken müssen wieder ihre realwirtschaftliche und gesellschaftliche
Aufgabe erfüllen lernen.
Zweitens: Das Kartell der Ratingagenturen muss unter
staatliche Kontrolle gebracht werden.
Drittens: Die neuen Finanzprodukte sind überflüssig.
Aber wenn man sie schon beibehalten will, dann müssen ihre Risiken
kenntlich gemacht werden, wie bei jedem Medikament oder Lebensmittel.
Viertens: Wir brauchen ein monetäres Völkerrecht
mit internationaler Bankenaufsicht, auf das sich die Staatengemeinschaft
verständigen muss.
Fünftens: Das permanente Drucken von Geld löst
das Schuldenproblem nicht, sondern verstärkt es.
Sechstens: "Es ist kein Unglück, wenn eine Bank
vom Scharfrichter der Marktwirtschaft ereilt wird und Pleite machen muss."
Also weg mit den Scheinbehauptungen und Drohgebärden angeblich systemrelevanter
Banken. Wenn die Banken die Quittung für ihr Verhalten bekommen, so
ist das im Einklang mit Marktwirtschaft und Moral, denn die Haftung für
eigenes Verhalten darf nicht verschwinden.
Zuletzt: Das Krisenmanagement muss lernen, dass es hier
nicht darum gehen kann, die Banken zu retten, sondern die Opfer der Banken,
also hauptsächlich die SparerInnen und die Wirtschaft.
[Spekulationsblasen-2]
Pacta sunt servanda - manchmal hat sogar der Teufel
recht
3. Quartal 2011:
,36 ,35,
34
,33 ,32
,31 ,30
,29 , 28
,
27,
2.
Quartal 2011: ,
26,
25
, 24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_
18.09.2011 " ... " []
-
"Sagt "Nein" zur Rettung der Banken mit Geld aus dem erweiterten Euro-Rettungsschirm!
Der
US-Journalist Mike Whitney empfiehlt den Abgeordneten des Deutschen Bundestages,
den erweiterten Euro-Rettungsschirm abzulehnen, weil sie sich durch ihre
Zustimmung selbst entmachten und den Weg für eine Diktatur europäischer
Großbanker frei machen würden. ... " [po
18.9.11]
17.09.2011 " ... " []
-
"Börsenausblick Verschnaufpause währt nur kurz. Dem kräftigen
Aufschwung der Vorwoche könnte schon wieder die Puste ausgehen. Neben
den ungelösten Problemen Griechenlands gibt es mehrere Faktoren, die
das Potenzial haben, die Kurse wieder nach unten zu ziehen. ... " [ftd
17.9.11] RS > Kommentar.
-
"Koalitionsstreit um Euro-Krise Seehofer denkt an Ausstieg Griechenlands.
Das schwarz-gelbe Hickhack um Euro- und Schuldenkrise ist um eine Facette
reicher: CSU-Chef Horst Seehofer hält es für denkbar, dass Griechenland
den Euro aufgibt. ... " [ftd
17.9.11]
-
"Finanzexperten. Krise könnte Steuerzahler 465 Milliarden kosten.
Hilfspakete für Pleitestaaten werden für die deutschen Steuerzahler
richtig teuer. Ifo-Institut und Deutsche Bank rechnen mit Kosten von mehr
als 400 Milliarden Euro. ... " [WO
17.9.11]
16.09.2011 " ... " []
-
"Banken bekommen unbegrenzte Dollarversorgung. Nach dem Rückzug
der US-Geldmarktfonds von der Finanzierung südeuropäischer Großbanken
springt die EZB in die Bresche... Die EZB reagiert damit auf die zuletzt
massiv ausgebrochene Dollarknappheit, die auf den Rückzug der US-Geldmarktfonds
von der kurzfristigen Finanzierung der südeuropäischen Großbanken
verursacht wurde. Das hatte vermutlich auch deshalb für einige Panik
gesorgt, weil die Geldmarktfonds auch nach der Lehman-Pleite keine kurzfristigen
Papiere der europäischen Banken mehr aufgekauft hatten, was das Bankensystem
letztlich kollabieren ließ. ... " [heise
16.9.11]
-
"Schuldenkrise in Europa Banken drücken sich vor Hilfen für
Griechenland. Viel ankündigen, wenig halten: Die Banken beteiligen
sich deutlich geringer an der Griechenland-Rettung als erwartet. Nach SZ-Informationen
müssen sie nicht auf 21 Prozent, sondern lediglich auf acht Prozent
ihrer dortigen Investments verzichten. Und im Falle einer griechischen
Insolvenz haften die Steuerzahler sogar weitgehend allein. ... " [SZ
16.9.11]
-
"Wie entstand die Macht der Ratingagenturen? Es antwortet André
Sapir, Wirtschaftsprofessor an der Freien Universität von Brüssel.
Ratingagenturen - Fehlender Wettbewerb auf dem Ratingmarkt und mangelhafte
Transparenz der etablierten Ratingagenturen stehen nicht erst seit der
Finanzkrise in der Kritik " ... " [abs
16.9.11; Youtube]
-
"Deutsche Euro-Garantien klettern auf 400 Milliarden. Deutschland
trägt mit 211 Milliarden die Hauptlast der Garantien beim Euro-Rettungsschirm
EFSF. Unbeachtet bleibt dabei aber das Zinsrisiko. Laut Medienbericht kann
die Haftungssumme auf 400 Milliarden Euro steigen. ... " [HB
16.9.11]
-
"Ausländische Investoren ziehen Kapital aus den USA ab. Washington
Ausländische Investoren haben im Juli in grossem Stil US-Wertpapiere
abgestossen. Netto verbuchte die grösste Volkswirtschaft der Welt
einen Kapitalabfluss von 51,8 Milliarden Dollar, wie das US-Finanzministerium
am Freitag mitteilte. ... " [TA
16.9.11]
-
"Auch Portugal findet ein Milliardenloch.Es muss nicht immer die
UBS sein: Die Portugiesen haben entdeckt, dass die Insel Madeira in
den vergangenen Jahren eine Steuerschuld von 1,1 Milliarden Euro nicht
deklariert hat. So werden erhebliche Sparanstrengungen mit einem Schlage
zunichte gemacht. ... " [DMN
16.9.11]
-
"Sensationell: Deutschland hatte sogar im 1. Halbjahr 2011 einen Stromexportüberschuss.
Jetzt öffentlich gewordene Zahlen des Bundesverbandes der Energie-
und Wasserwirtschaft, BdEW, enthalten eine Sensation: Sogar im 1. Halbjahr
2011 hat Deutschland vier Milliarden Kilowattstunden Strom mehr exportiert
als importiert. Die Anhänger der Atomkraft hetzen seit Monaten: Deutschland
schalte scheinheilig acht alte Atomkraftwerke ab und beziehe dann Atomstrom
aus Frankreich und Tschechien. Der BdEW hat jetzt die Stromhandelszahlen
für das erste Halbjahr 2011 veröffentlicht. Deutschland hat 29
Milliarden Kilowattstunden Strom in seine neun Nachbarländer geliefert
und 25 Milliarden aus diesen Ländern bezogen. ..." [LHSA
16.9.11]
-
"Diagnose. Das Milliardenspiel. Die Krankenkassen in Deutschland
sind gezwungen, weiterhin Mondpreise für Arzneimittel zu zahlen. Mit
den in anderen europäischen Ländern üblichen Preisen ließen
sich hierzulande Milliarden einsparen. ... " [FR
16.9.11]
-
"JP Morgan will auf 750 Mio. Dollar verzichten. Jefferson County ist
nahezu pleite - und größter Gläubiger ist JP Morgan.
Nun will die Bank auf einen Teil der Schulden verzichten. Dabei ist sie
nicht ganz unschuldig an der Misere der US-Gemeinde. ... Dabei geht es
um die Refinanzierung von Anleihen für das Abwassersystem. Dies sind
70 Prozent der insgesamt 1,1 Mrd. Dollar, auf die Gläubiger des County
verzichten sollen. Den restlichen Beitrag leisten andere Banken, wie die
Bank of America und die Société Générale. ...
2002 und 2003 hatte JP Morgan die Anleihen für die Refinanzierung
des Abwassersystems strukturiert. Dabei bot die Bank dem County variabel
verzinste Anleihen an, die an Zinsgeschäfte gekoppelt waren. Damit
sollte die Schuldenlast gesenkt werden. Im Zuge der Finanzkrise zerbröselte
diese Refinanzierungsform und das County geriet in finanzielle Schwierigkeiten.
Ähnlich geht es vielen Gemeinden in den USA, die von Banken solche
Produkte kauften. Eine Einigung im Jefferson County gilt als Präzedenzfall
für den Rest des Landes. ... " [Wis
16.9.11]
15.09.2011 " ... " []
-
"Schweizer Großbank UBS. Händler verzockt zwei Milliarden
Dollar. Ein milliardenschwerer Skandal erschüttert die Schweizer
Großbank UBS: Nach Angaben des Instituts hat ein Händler bei
ungenehmigten Geschäften zwei Milliarden Dollar Verlust gemacht. Die
Aktie der Bank stürzte ab. ... " [Sp
15.9.11]
-
"Euro-Krise. Finnland beharrt auf Pfand für Griechen-Kredit.
Finnischer Ministerpräsident Katainen: "Es ist nichts falsch an solchen
Sicherheiten" Ende September soll das Rettungspaket für Griechenland
stehen, doch Finnland stellt sich stur. Der Ministerpräsident des
Landes pocht auf ein Pfand für den finnischen Anteil an den Hilfszahlungen
- will angeblich aber bald eine Lösung für das Problem präsentieren.
... " [Sp
15.9.11]
-
"Schuldenkrise. Berlin spielt Bankenrettung durch. Was passiert
mit den Banken, wenn Griechenland pleitegeht? Die Bundesregierung plant
laut "Financial Times" bereits für den schlimmsten Fall und überlegt,
wie sie die Geldhäuser im Falle von milliardenschweren Abschreibungen
schützen kann. ... " [Sp
15.9.11]
14.09.2011
-
"Griechenland-Engagement Moody's stuft französische Großbanken
herab. Das starke Engagement der französischen Großbanken
Société Générale und Crédit Agricole
in Euro-Schuldenstaaten hat Folgen für ihre Bonität. Die Ratingagentur
Moody's stuft beide Banken herab - und prüft die Einstufung der
BNP Paribas. ..." [ftd
14.9.11]
13.09.2011
-
"Was wäre, wenn Griechenland pleite ginge? Griechenland rückt
immer näher in Richtung Zahlungsunfähigkeit. Bundeswirtschaftsminister
Rösler hält auch eine "geordnete Insolvenz" für denkbar.
Doch was bedeutet das? Wie sähen die Konsequenzen aus? Können
die Griechen aus der Eurozone geworfen werden oder austreten? tagesschau.de
beantwortet die wichtigsten Fragen. ... " [13.9.11]
-
"Auf den Leim gegangen. Kommunen wurden von Banken zu hochriskanten
Zinswetten gedrängt. Es geht um 63 Milliarden Euro. Städte
können auf Schadensersatz klagen ... " [jw
13.9.11]
12.09.2011 " ... " []
-
"Eigenkapitalregeln: Bankenaufseher wollen mehr Transparenz bei Kreditrisiken.
Weil Banken die Ausfallrisiken ihrer Darlehen selbst bewerten dürfen,
will der Basler Ausschuss künftig genauer hinsehen, sagt Generalsekretär
Walter im FTD-Interview: Der Anreiz zum Schönrechnen sei zu groß.
... "[ftd
12.9.11]
-
"Radikales Sparprogramm. Bank of America streicht 30.000 Stellen.
Wegen Entschädigungszahlungen musste die Bank of America, die größte
Bank der USA, im zweiten Quartal einen Milliardenverlust hinnehmen. Jetzt
versucht sie mit einem radikalen Sparprogramm den Befreiungsschlag - und
entlässt 30.000 Mitarbeiter. ... " [HB
12.9.11]
-
"Euro-Krise. China soll Italien-Bonds kaufen. Zuletzt erwarb wohl
vor allem die EZB römische Staatsanleihen - und stabilisierte so die
Kurse. Geht es nach Berlusconis Finanzminister Tremonti, gehen bald auch
größere Orders aus Fernost ein. Und italienische Firmen dürfen
sich über neue Investoren freuen. ... " [ftd
12.9.11]
-
"Griechen-Krise. 350-Milliarden-Risiko droht Euro-Zone zu sprengen.
Proteste in Griechenland: Die Sparpläne der Regierung stoßen
auf Widerstand. Geht Griechenland bankrott? Muss das Land sogar aus dem
Euro raus? Was bis vor kurzem als Tabu galt, spielt die deutsche Politik
nun als Szenario durch. Für die Banken sind die Risiken zwar gesunken
- doch ob andere Euro-Pleitekandidaten gerettet werden könnten, ist
völlig unklar. ... " [Sp
12.9.11]
-
"Griechen-Krise. Frankreich weißt Spekulationen um Banken-Stützung
zurück. Auf bis zu zwölf Prozent summierten sich die Abschläge
bei den Aktien der großen Institute des Landes - obwohl Industrieminister
Besson einen Einstieg der Regierung als "total daneben" abkanzelt. Hintergrund
sind Sorgen um die Bilanzen, sollte Griechenland Bankrott gehen. ..." [ftd
12.9.11]
-
"Euro-Krise. Société Générale-Chef erwartet
Transferunion ... "Wir brauchen klar mehr Konvergenz und mehr Haushaltsdisziplin,
aber ich glaube, es wird irgendwann in der ein oder anderen Form auch einen
Transfermechanismus geben müssen." Ob Eurobonds das richtige Instrument
dafür seien, könne er nicht sagen. "Aber ich bin davon überzeugt,
dass wir mehr finanzielle Solidarität brauchen, was unsere Staatsschulden
angeht. Sonst könnte es sein, dass die Investoren in den USA und Asien
ihre Zweifel dem Euro und den Euro-Mitgliedsländern gegenüber
nicht verlieren." ... " [HB
12.9.11]
__0
Aktuelle
Sachlage 36. KW, 2011, 5. Jg: Was sind die grundlegenden
Werte, die die Welt wieder neu einrichten und in eine gemeinwohlorientiertes
Lot bringen könnte? Woran hängt es? Was wäre eine neue Basis?
Pacta sunt servanda gilt nicht
mehr - und hat, nehmen wir Machiavelli
Beschreibung der politischen Realität ernst, eigentlich noch nie
gegolten. Der Abgang Starks bei der EZB zeigt,
dass die Amerikanisierung und der politische Missbrauch der Notenbanken
bald abgeschlossen sein dürfte.
Die Banken und der Wert des Geldes haben sich zu einem
maniformen
und unkontrollierbaren Bankstersystem verselbständigt, sind in Konkurrenz
zur Wirtschaft, der sie dienen sollen, getreten. Seit Aristoteles wissen
wir, dass die Macht gefährlich ist und besonderer Vorkehrungen und
Kontrolle. Dieser Teil seiner Staatslehre
wird allerdings nirgendwo gelehrt - schon gar nicht in den Gymnasien. So
wenig wie Musgraves Kriterien - die Roman
Herzog schon 1999 anmahnte - für die kapitalistische Schuldenwirtschaft.
Die Guten haben zu viel Skrupel und Bedenken, die Rationalen
zu viel Zweifel und Skepsis, die Intellektuellen sind verspielt in die
Möglichkeiten und Worte, die Fundamentalisten jedweder Art sind potentiell
gemeingefährlich, am gefährlichsten scheinen aber die ganz legalen
Kriminellen in der Politik, Justiz,
Wirtschaft, Verwaltung, Medien und Institutionen und all die Böcke,
die man zum Gärtner gemacht hat (Prototypen Ackermann, Michael Kemmer).
Die allgemeine Verwirrung, Orientierungslosigkeit und Vernebelung nimmt
zu. Unsere Eliten bestehen weitgehend aus Egomanen, die vielfach nach Peter
ihre Kompetenzebene überschritten haben.
Wir haben grundlegende Probleme mit Transparenz auf allen
Ebenen, mit der Unzuverlässigkleit elementarer statistischer Daten
ebenso wie mit der oft in Kapialdiensten stehenden sog. "objektiven" Wissenschaft.
Wer verschleiern und verzögern will setzt eine Kommission ein oder
bestellt Gutachten, die meist Schlechtachten sind, sehr lange dauern, wenig
verständlich sind. Das ganze System scheint vom Kern her und grundauf
faul. Die großen interkulturellen Werte wie Klarheit, Redlichkeit,
Treue, Fairneß, Zuverlässigkeit, Solidität, Pflicht, Leistung,
Verantwortung, Solidarität ...werden nicht richtig vermittelt (wie
einst William
Godwin schon wusste), weil diese Gesellschaft offenbar die grundlegende
Bedeutung von Ethik und Moral verloren hat, nicht mehr erkennt. Und die
selbsternannten Moral-Wächter - die Kirchen - führen selbst die
übelsten
Verbrecher in ihren Reihen, hinterlassen seit Jahrtausenden eine nicht
enden wollende
Blutspur.
Die (globale) Gesellschaft hat ein tiefgreifendes Werte- und Glaubwürdigkeitsproblem.
Wo man hinsieht, Schein, Oberflächte, egomane, mafiotische Strukturen.
Brauchen wir eine Bofia?
Auf jeden Fall brauchen wir keine Derivate, keine Hedgefonds, keine Spekulanten,
keine Leerverkäufe, wir brauchen überhaupt keine Leute, die nicht
arbeiten wollen, sondern ihr Geld "arbeiten" lassen wollen und wir brauchen
niemand, der mehr als das Zehnfache des Mindestlohnes für seine "Leistung"
beansprucht. Für die Mehrwertunersättlichen schafft man am besten
ein abgeschottetes Paradies "Plutokratia" - etwa die Vereinigten Steuerparadiese
- wohin man sie outsourct, wenn sie sich von ihrem GeMEINwohl nicht
lösen. Witr brauchen ein Geldsystem, das der Gesellschaft, der Wirtschaft,
den Menschen dient und keine aufgeblähten Casinogeldmärkte, die
mit dem realen Wirtschaftswachstum nichts mehr zu tun haben - außer,
dass sie es permanent durch ihre finanziellen Krisenskriegspiele gefährden
- unterstützt von den dummen Politikern, die meinen, ständige
Neuverschuldung
sei kein Problem. Die finanziellen Massenvernichtungswaffen sind mindestens
so gefährlich wie die unkontrollbaren Kernkraftwerke und ihr extrem
gefährlicher Atom-Müll.
Pacta sunt servanda - manchmal hat sogar
der Teufel recht
3. Quartal 2011:
,35,
34
,33 ,32
,31 ,30
,29 , 28
,
27,
2.
Quartal 2011: ,
26,
25
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20,
19,
18,
17,
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14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
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03,
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Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
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44,
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Quartal 2010 39,
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37,
36,
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30,
29,28,
27,
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2
Quartal 2010 27,
26,
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24,
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19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
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11.09.2011
10.09.2011 " ...
" []
-
"Krieg gegen den TerrorDie wahren Kosten der Anschläge. Die
Anschläge am 11. September 2001 waren ein Angriff auf das Herz der
westlichen Wirtschaft. Der ökonomische Schaden für die USA wirkt
bis heute nach. Die verheerende Bilanz. ... Allein die Waffengänge
in Afghanistan und im Irak kosteten nicht nur mehr als 6 000 US-Soldaten
und zahllosen Zivilisten das Leben, sie verschlangen darüber hinaus
eine unvorstellbare Menge Geld. Eine aktuelle Studie der Brown University
beziffert die Ausgaben für die Kriege, die die Regierung unter Präsident
George W. Bush nach den Anschlägen anzettelte, auf 3,7 bis 4,4 Billionen
Dollar. Zum Vergleich: Den Vietnam-Krieg taxieren Experten inflationsbereinigt
auf 686 Milliarden, den Zweiten Weltkrieg auf 4,4 Billionen Dollar. ..."
[HB
10.9.11]
09.09.2011 " ... " []
-
"Das Vermächtnis des Jürgen Stark. Der abgetretene EZB-Chefvolkswirt
Jürgen Stark hat für das Handelsblatt sein Vermächtnis aufgeschrieben.
Wenige Stunden vor seinem Rücktritt erreichte die Redaktion
sein Beitrag, den wir in Auszügen dokumentieren. ... "Wir befinden
uns", schreibt Stark, "in einer Situation, in der massive Tragfähigkeitsrisiken
in den öffentlichen Haushalten Wachstum und Stabilität untergraben."
In dieser Krise sei alles falsch, was weitere Ausgaben unterstützt.
Stark beschreibt es so: "Ein fiskalischer Stimulus ließe die Schuldenstände
nur weiter ansteigen und daher diese Risiken noch weiter erhöhen.
Die Anpassungskosten stiegen durch die Verschiebung der Konsolidierung
in die Zukunft deutlich." ... " [HB
10.9.11]
-
"Europäische Zentralbank. Der Euro ist in der Krise, jetzt
ist es auch noch die Zentralbank: Mit Jürgen Stark tritt innerhalb
kurzer Zeit der zweite geldpolitische Hardliner zurück. Wegen der
Hilfen für überschuldete Staaten ist die Führungsspitze
der EZB heillos zerstritten - zum Schaden der Währung. ... Für
die Falken Weber und Stark waren die Krisenhilfen für hochverschuldete
Euro-Länder ein Sündenfall, weil die Notenbank sich damit von
ihrem eigentlichen Auftrag entfernte und zum Erfüllungsgehilfen der
Politik machte. ..." [Sp
9.9.11]
-
"Stark-Rücktritt Das Ende der EZB, wie wir sie kannten. Kommentar
Eine nach dem Vorbild der Bundesbank aufgebaute EZB: Mit diesem Versprechen
wurde in Deutschland der Euro argumentativ unterfüttert. Das war einmal.
Durch den Rücktritt Starks könnte sich der Einfluss Berlins noch
weiter abschwächen. ... " [ftd
9.9.11]
08.09.2011 " ... " []
-
"Kredit-Rating Fitch droht China und Japan mit Herabstufung. Asien
gerät ins Visier der US-Ratingagentur. Fitch bereiten vor allem die
hohen japanischen Staatsschulden und die Finanzprobleme einiger Regionen
in China Sorgen. Sie belasten auch den Bankensektor. ... "
[ftd
8.9.11]
-
"„Projekt Zinsnormalisierung liegt auf Eis". EZB warnt vor Konjunkturflaute.
Die Europäische Zentralbank sagt eine Konjunkturschwäche voraus,
bleibt aber auf Kurs und lässt den Zins unverändert. EZB-Chef
Trichet sieht seine Hände gebunden, weil die Inflation in der Eurozone
noch zu hoch ist. ... " [HB
8.9.11]
-
"Ruhige Hand EZB verzichtet trotz Rezessionsangst auf Zinssenkung.
Die Europäische Zentralbank lässt den Leitzins unverändert
bei 1,5 Prozent. Sie widersetzt sich damit Rufen nach einer Lockerung der
Geldpolitik. Der DAX dreht ins Minus. ... " [ftd
8.9.11]
-
"OECD-Prognose. Ökonomen sagen deutscher Wirtschaft Absturz voraus.
Düstere
Aussichten für die deutsche Wirtschaft: Nach Berechnungen der OECD
könnte das Wachstum der Bundesrepublik zum Jahresende das schwächste
aller großen Industrienationen sein. Die Forscher rechnen auch mit
einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts. ... " [Sp
8.9.11]
07.09.2011 " ... " []
-
"Die Börse jubelt über Karlsruhe. Rettungsschirme und Milliardenhilfen
–
auch in Zukunft kann die Bundesregierung nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
zur Rettung des Euro aus den Vollen schöpfen. Die Börse ist mehr
als zufrieden. " ... " [b.ard
7.9.11]
-
"Verfassungsbeschwerden gegen Maßnahmen zur Griechenland-Hilfe
und zum Euro-Rettungsschirm erfolglos - Keine Verletzung der Haushaltsautonomie
des Bundestages... Das Euro-Stabilisierungsmechanismus-Gesetz legt
nicht nur Zweck und Grundmodalitäten, sondern auch das Volumen möglicher
Gewährleistungen fest. Deren Übernahme ist nur in einem bestimmten
Zeitraum möglich und wird von der Vereinbarung eines wirtschafts-
und finanzpolitischen Programms mit dem betroffenen Mitgliedstaat abhängig
gemacht. Dieses bedarf einvernehmlicher Billigung der Staaten des Euro-Währungsgebiets,
wodurch der Bundesregierung ein bestimmender Einfluss gesichert ist.
Allerdings verpflichtet § 1 Abs. 4 Satz 1 dieses Gesetzes die Bundesregierung
lediglich dazu, sich vor der Übernahme von Gewährleistungen zu
bemühen, Einvernehmen mit dem Haushaltsausschuss des Bundestages herzustellen.
Dies genügt nicht. Zur Gewährleistung der parlamentarischen Haushaltsautonomie
bedarf es vielmehr einer verfassungskonformen Auslegung dieser Regelung
dahingehend, dass die Bundesregierung grundsätzlich verpflichtet ist,
vor Übernahme von Gewährleistungen jeweils die vorherige Zustimmung
des Haushaltsausschusses einzuholen." [BVerfG
7.9.11]
-
"Asmussen: Der Ball liegt bei Griechenland ... "Der Bericht wird
positiv sein müssen, sonst können wir nicht auszahlen. Das muss
Griechenland wissen", sagte Asmussen. ... " [fn
7.9.11] RS: Man beachtet die Sprache Asmussens: "Der Bericht
wird positiv sein müssen ..." nicht etwa Die Umsetzungstatsachen
werden positiv sein müssen ..." Absichtserklärungen und Programme
nutzen nichts. Was allenthalben auf allen Ebenen, vor allem den höchsten,
gebraucht wird, sind unmittelbare und unverhandelbare Sanktionsautomatismen,
die mit unbestechlicher Konsequenz greifen.
06.09.2011 " ... " []
-
"Schuldenkrise. Video enthüllt verborgene Ziele der Euro-Rettung.
Die neue EU-Finanzbehörde strebt Rechte an, die Demokraten sprachlos
machen. Die Politik weiß es seit Mai - und schweigt. ... " [WO
6.9.11]
-
"Starke Währung Schweiz koppelt Franken an Euro. Der Höhenflug
der Landeswährung schadet der Schweizer Wirtschaft. Die Notenbank
zieht die Reißleine: Ab sofort toleriert sie keinen Euro-Wechselkurs
unter 1,20 Franken mehr. Die Währung stürzt ab. ... " [ftd
6.9.11]
05.09.2011" ... " []
-
"Die Waffen der Notenbanken. Die Finanzmärkte blicken gespannter
denn je auf die Notenbanken diesseits und jenseits des Atlantiks. Mit immer
neuen Instrumenten kämpfen die Währungshüter gegen den drohenden
Abschwung. Welche Tricks haben sie noch auf Lager? ... " [b.ard
5.9.11]
-
"Betrugsverdacht bei Hypothekengeschäften. Auch Briten ermitteln
gegen Deutsche Bank. Die Deutsche Bank muss auch in Großbritannien
mit einem Rechtsstreit wegen früherer Hypothekengeschäfte rechnen.
Neben den Klagen in den USA laufen inzwischen auch Ermittlungen der britischen
Behörde Serious Fraud Office (SFO) gegen das größte deutsche
Kreditinstitut. ... " [TS
5.9.11]
-
"Milliardenrisiko Zinswetten bergen Sprengstoff für Tausende Städte.
Dem
Steuerzahler droht ein Desaster: Nicht nur die Deutsche Bank hat Städte
und Kommunalunternehmen zu hochriskanten Zinsgeschäften verführt.
Es geht um zweistellige Milliardenbeträge. ... " [HB
5.9.11]
-
"Schuldenkrise Die Euro-Zone tanzt am Abgrund. Kommentar Wer derzeit
deutsche Staatsanleihen kauft, verliert de facto Geld: Die Renditen sind
niedriger als die Inflationsrate. Eine fatale Entwicklung, die deutlich
macht, dass die Märkte nicht mehr an die Euro-Zone glauben.
... " [ftd
5.9.11]
-
"Neuer Tiefschlag für Anleger. Schuldenkrise, Bankenkrise und Rezessionsängste
-
die neue Börsenwoche beginnt mit heftigen Verlusten. Der Dax verliert
fast 300 Punkte und so mancher Investor die Nerven. Gold und Bundesanleihen
sind dagegen heiß begehrt. ... " [b.ard
5.9.11]
-
"Ausverkauf Schwarzer Montag für den DAX. Rezessionsangst und
Euro-Krise jagen den deutschen Leitindex über fünf Prozent in
die Tiefe. An allen europäischen Börsen purzeln die Kurse, angeführt
von Bankaktien. Das Geld landet in Bundesanleihen, deren Preise auf Rekordhöhen
klettern - und Gold steigt auf 1900 Dollar. ... " [ftd
5.9.11]
-
"Horrorszenario Staatsbank KfW warnt vor Bankenpleiten. Angesichts
der heftigen Kursverluste an den Börsen schlagen deutsche Spitzenbanker
Alarm. Deutsche-Bank-Chef Ackermann fühlt sich an das Krisenjahr 2008
erinnert. Noch drastischer fällt die Analyse des KfW-Chefs aus. ...
" [HB
5.9.11]
__
| Aktuelle
Sachlage 35. KW, 2011, 5. Jg: Das System Wallstreet und
die Bedeutung der Indices. Die meisten Weltbörsen und
Indices orientieren sich an denen der Wallstreet. Der bekannteste, wenn
auch nicht der repräsentativste ist nach wie vor der Dow Jones (DJ).
So folgt auch der DAX, der keine eigene "Börsenpersönlichkeit"
zu haben scheint, ziemlich genau dem Verlauf des DJ. Das ist insofern besonders
merkwürdig, weil die amerikanischen Börsenindices überhaupt
kein realistisches Bild der amerikanischen Wirtschaft spiegeln Gemessen
an der wirtschaftlichen und und finanziellen Situation der US-Wirtschaft,
der Bundestaaten und den USA.steht der Dow Jones ein paar 1000 Punkte zu
hoch. Warum ist das so, was bedeutet dies? Nun, die Börsenindices
spiegeln wider, wie gut es der Geldaristokratie geht, wie billig das Geld
ist und wie groß die Menge an billigen Geldes
zur Verfügung steht. Wertpapierkurse haben große Bedeutung für
die Eigenkapitalbewertung des Bankstersystems, aber auch für die Anlagenwerte,
insbesondere auch der Renten- und Pensionsfonds. Deshalb müssen die
Wertpapierkurse (künstlich) hoch gehalten werden, um hier Schlimmeres
zu verhindern. Das geht in der Hauptsache mit billigem Geld. Und das ist
im Grunde die einzige (selbst-) beschränkte Aufgabe der FED: Geld,
Geld und noch mehr Geld über Schulden an die Börsden zu fluten.
Wie gut es der durchschnittlichen AmerikanerIn geht, wie hoch und stabil
ihr Einkommen ist, wie viel Rücklagen sie hat, wie viel sie also real
unterfüttert ausgeben könnte, um das BIP, das zu 70% vom Konsum
lebt, zu befördern, über all das sagen die Börsenindices
nichts. Und deshalb sind die US-Börsenkurse auch keinerlei realistischer
Indikator, wie es um die amerikanische Wirtschaft bestellt ist. Die großen
US-Konzerne schwimmen im Geld. Das Bankstersystem schwimmt im Geld. Aber
dieses Geld fließt beständig in die falschen Kanäle, es
wird nicht wirtschaftlich sinnvoll genutzt. Die Amerikaner wissen gar nicht,
wie das geht, sie verstünden diese Kritik auch gar nicht.
Pacta sunt servanda - manchmal hat sogar der Teufel
recht
3. Quartal 2011:
,34 ,33,32
,31 ,30
,29 , 28
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Quartal 2011: ,
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Quartal 2011: 13,
12,
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Quartal 2010: , 52,
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Quartal 2010 39,
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27,
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2
Quartal 2010 27,
26,
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Quartal 2010: 13,
12,
11,10,
09,
08,
07,
06,
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04,
03
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4.
Quartal 2009: , 53,
52,
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33,
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31,
30, |
_
04.09.2011 " ... " []
-
"Viel mehr Garantien für Rettungsschirm EFSF.
Für den erweiterten europäischen Rettungsschirm EFSF will die
Bundesregierung bei Bedarf viel mehr Garantien bereitstellen als die bisher
bekannten 211 Milliarden Euro. ... " [Sp
4.9.11]
-
"USA rütteln am Schweizer Bankgeheimnis. Die USA rütteln
am Schweizer Bankgeheimnis: Das Justizministerium fordert nach Berichten
Schweizer Sonntagszeitungen ultimativ Auskunft über die Zahl amerikanischer
Konten bei Schweizer Banken, bei denen Steuerhinterziehung vermutet wird.
Sollten die Informationen nicht unverzüglich erfolgen, könnte
es zu rechtlichen Schritten gegen eine oder mehrere Schweizer Banken kommen,
hieß es. ... " [nt
4.9.11]
-
"Der Euro steuert auf den Eisberg zu. Was passiert mit unserem Geld,
wenn die Turbulenzen an den Märkten eine Kettenreaktion auslösen
und die Euro-Zone zerfällt? Beraten von Prof. Clemens Fuest aus Oxford
hat Handelsblatt ein „Worst-Case-Szenario“ entworfen. ... " [HB
4.9.11]
-
"«Die Zahl der Hilfesuchenden ist regelrecht explodiert».
Die Krise treibt die Menschen in der Schweiz zunehmend zu Schuldenberatern
und Hilfsorganisationen. Eine neuen Studie zeigt: noch nie hatten so viele
Personen finanzielle Probleme wie heute. ... " [TA
4.9.11]
03.09.2011 " ... " []
-
"Schuldendebakel Griechenland rückt näher an den Abgrund.
Die Lage in Griechenland wird immer dramatischer. Zentralbankchef George
Provopoulos kritisiert die Regierung scharf, weil sie mit ihren Reformen
zu zögerlich sei. Zudem gibt es Gegenwind für Eurobonds: Die
Ratingagentur S&P sagt, sie würde diese als Ramsch bewerten.
... " [ftd
3.9.11]
02.09.2011 " ... " []
-
"Rezessionsangst Stagnation auf US-Arbeitsmarkt schockiert Märkte.
Keinerlei Beschäftigungszuwachs in der weltgrößten Volkswirtschaft:
Die Aktienkurse rauschen nach dem Bericht des US-Arbeitsministeriums in
die Tiefe. Auch der Dollar fällt - die Börsianer spekulieren
auf eine neue Geldschwemme. Der Abbau der Arbeitslosigkeit in den USA ist
im August zum Stillstand gekommen. Netto sei keine neue Stelle geschaffen
worden, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag mit. Zugleich wurde
der Beschäftigungszuwachs im Juli nach unten korrigiert: Anstelle
der zunächst geschätzten 117.000 seien nur 85.000 Arbeitsplätze
entstanden. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 9,1 Prozent. ... " [ftd
2.9.11]
-
"Hypotheken-Deals. USA planen Milliardenklagen gegen Großbanken.
Die USA verschärfen den Justizfeldzug gegen die Geldbranche. Laut
"New York Times" will die Aufsichtsbehörde der Immobilienfinanzierer
Fannie Mae und Freddie Mac rund ein Dutzend Institute wegen windiger Immobilien-Deals
verklagen - unter anderem die Deutsche Bank. ... " [Sp
2.9.11]
-
"Computerhandel US-Börsenaufsicht will Algotradern an den Code.
Sie sollen für die berüchtigten Flash Crashs verantwortlich sein:
Spekulanten, die mit Hilfe blitzschneller Computer an den Weltbörsen
nach Gewinnen jagen. Die Forderung nach Herausgabe ihrer Formeln macht
ihnen Angst. Denn sie trauen der SEC nicht. ... " [ftd
2.9.11]
-
"Finanzregeln. Cameron verschont Banken bis 2015. Etappensieg für
die britische Bankenlobby: Erst in vier Jahren soll der Finanzsektor
reformiert werden. Ziel ist, das Privatkundengeschäft von den Risikosparten
abzutrennen. Nun bleibt den Lobbyisten genug Zeit, die Pläne noch
abzuschwächen. ... " [Sp
2.9.11]
01.09.2011 "
... " []
-
"Goldman Sachs: Geheimes Papier erwartet Crash. Berichten des Wall
Street Journal zufolge hat Goldman Sachs seinen Hedgefonds-Kunden in einer
nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Analyse empfohlen, sich
aus dem Markt zu verabschieden und Gewinne zu sichern. Der 54-seitige Bericht
deutet darauf, dass die Banker eine neue schwere globale Rezession erwarten...."
[bg
1.9.11]
-
"JP Morgan ChaseRSS. Schadenersatzforderungen. HSH Nordbank verklagt
JPMorgan. HSH Nordbank in Hamburg: Die Landesbank musste mit Milliardensummen
gerettet werden. Die HSH Nordbank hat Klage gegen die US-Investmentbank
JPMorgan eingereicht. Vor Gericht will sie sich einen Teil ihrer Verluste
aus der Finanzkrise wiederbeschaffen. Die Angebotsunterlagen für verbriefte
Hypothekenkredite seien irreführend gewesen.
... " [Sp
1.9.11]
-
"Prof. Dr. Wilhelm Hankel : "Der Massanzug Euro wird aus den Nähten
platzen". "Ein Grossteil des Geldes kann abgeschrieben werden", sagt
Prof. Dr. Wilhelm Hankel im Nachtmagazin. ... " [bb
1.9.11]
-
"Aktienmärkte. Westliche Finanzwelt folgt japanischer Talfahrt.
Niedrigzinsen, kranke Börsen und Deflationsgefahr – der Westen ist
auf bestem Wege, dem abschreckenden Beispiel Tokios zu folgen. ... " [WO
1.9.11]
-
"Parlamentsbericht aus Athen. Griechische Staatsschulden "außer
Kontrolle". Am Ende des Jahres wird das hochverschuldete Griechenland
voraussichtlich eine Defizitquote von 8,8 Prozent verbuchen müssen
– davon gehen jedenfalls Finanzexperten des griechischen Parlaments in
einem Bericht aus, den mehrere Medien zitieren. ... " [TS
1.9.11]
-
"Streit mit Euro-Ländern. IWF sieht riesige Kapitallücke bei
Europas Banken. Wie groß sind die Probleme wirklich? Wie schlecht
steht es um Europas Banken? Im Streit um diese Frage legt der Internationale
Währungsfonds jetzt nach: Bis zu 200 Milliarden Euro Kapital fehle
den europäischen Geldhäusern, heißt es in einer Analyse.
Die Euro-Länder sind erbost. ... " [Sp
1.9.11]
-
"Verdacht auf Marktmanipulation Schlinge um Aktienabzocker zieht
sich zu. Exklusiv Deutschland gilt als Eldorado für Börsenbetrüger.
Dabei werden wertlose Pennystocks aus dem Ausland aggressiv zum Kauf empfohlen.
Ein Beschuldigter aus Kanada sitzt nun in deutscher Untersuchungshaft.
..." [ftd
1.9.11] RS: wers glaubt, wird selig: diese Amigorepublik ist
weitgehend verwahrlost - auf allen höheren Ebenen. Und die
schlimmste Finanzkriminalität ist sicherlich die ganz legale, gegen
die die Pennyabzocker ein kaum wahrnehmbares Tröpfchen auf dem heißen
Stein ist.
-
"Riskante Finanzgeschäfte Riesa lässt Zinswetten prüfen.
Die Stadt Riesa lässt juristisch prüfen, ob sie bei einem Finanzgeschäft
der Deutschen Bank aus dem Jahr 2005 ordnungsgemäß über
die Risiken aufgeklärt worden ist. Aus dem Rathaus hieß es am
Mittwoch, gegebenenfalls solle Klage eingereicht werden. ... " [mdr
1.9.11]
_
August 2011
"
... " [] * Mirror Wikileaks,
Google,
*
Der
Unterschied zwischen Zins und Zinseszins, Gülcan Kamps u. Dirk Müller!
die Bananenrepublik *
__
31.08.2011 "
... " []
-
"OECD: Vollbremsung beim internationalen Güterhandel. Wachstum
des Handelsvolumens legte eine Vollbremsung ein. Nur Chinas Exporte und
Brasiliens Importe wuchsen stärker als im Vorquartal. In Japan schrumpften
die Ausfuhren um vier Prozent. ... " [dS
31.8.11]
-
"Schuldenkrise. Banken-Abschreibungen in der Kritik. Griechenland
vor dem Schuldenschnitt: Banken haben ihre Forderungen gegenüber dem
griechischen Staat in der Bilanz wertberichtigt. Griechenland vor dem Schuldenschnitt:
Banken haben ihre Forderungen gegenüber dem griechischen Staat in
der Bilanz wertberichtigt. Einzelne Finanzkonzerne reagierten unangemessen
auf den griechischen Schuldenschnitt, kritisiert das maßgebliche
Bilanzierungsgremium IASB. Die Banken schrieben zu wenig ab, so der Tenor
in dem Schreiben. Dies alarmiert die europäische Aufsicht. ...
" [mm
31.8.11]
-
"Deutsche Garantien von 211 Milliarden. Kabinett startet Euro-Rettung.
Der Euro-Rettungsfonds soll mehr Spielraum bekommen, aber auch das Parlament
will mehr Einfluss bei den Milliarden-Hilfen. Ein Ja aus Deutschland zur
Reform bis Ende September gilt als sicher. Noch offen ist, wie die Rolle
des Bundestages am Ende gestärkt wird. ... " [n-tv
31.8.11] RS: Das dient nicht Griechenland - denen hülfe
wie einst Argentinien eine Pleite - sondern nur dem Bankstersystem.
Es
regieren die nicht die Regierungen, das sind nur die Gehilfen, sondern
das Bankstersystem - bis die Staaten der Reihe nach Bankrott sind, dann
kann man eine Währungsreform durchführen und mit Zurück
auf Los das Spiel von Neuem beginnen. Der Kapitalismus wird sich vermutlich
nur sehr kurzfristig abschfaffen.
-
"Ausgrenzung. Konzentrierte Armut. In deutschen Großstädten
wächst mit der sozialen Ungleichheit die Polarisierung zwischen Arm
und Reich. 20 Jahre neoliberaler Stadtentwicklungspolitik haben ihre Spuren
hinterlassen. ... " [FR
31.8.11]
30.08.2011 "
... " []
-
"Brandbrief der EU-Aufseher Bankenaufseher schlagen
Alarm. Erst hackte IWF-Chefin Lagarde auf den europäischen Geldinstituten
herum, jetzt auch noch die zuständige Aufsicht: Nach FTD-Informationen
trommelt die EBA in einem Brandbrief für schnellere Banken-Kapitalspritzen.
Die Forderung ist hochbrisant. Die europäische Bankenaufsicht EBA
ist offenbar in großer Sorge über die knappe Kapitalausstattung
europäischer Banken. Nach FTD-Informationen setzt sie sich deshalb
für schnellere Kapitalspritzen für angeschlagene Geldinstitute
ein. ... " [ftd
30.8.11]
29.08.2011 "
... " []
-
"Banken in der Bredouille Und nun die Offenbarung. Die deutschen
Geldinstitute haben nur wenige Tage Zeit: Sie müssen den Behörden
erklären, inwieweit sie sich in Griechenland engagiert haben - und
wie sie sich die Umschuldung vorstellen. Doch da gibt es noch ein hässliches
Problem: die Bad Banks.
... " [SZ
29.8.11]
-
"BIZ-Ökonomen errechnen Verschuldungsobergrenze. Ab einem Verschuldungsgrad
von 80 bis 100 Prozent des BIP beeinträchtigen Staatsschulden das
künftige Wirtschaftswachstum, bei Unternehmen und privaten Haushalten
wird es schon früher prekär. ... Anhand von Daten für
18 OECD-Staaten für die Jahre von 1980 bis 2010 konstatieren sie für
die vergangenen drei Dekaden in jedem der drei Bereiche einen stetigen
Anstieg. So sei die Gesamtverschuldung vor dreißig Jahren noch bei
bescheidenen 165 Prozent des BIP gelegen, hätte mittlerweile aber
310 Prozent erreicht, wobei Regierungen für 45 Prozentpunkte, Unternehmen
für 50 und die Haushalte für weitere 50 Prozentpunkte der Zuwächse
verantwortlich waren. ... Diese negative Schuldendynamik, die sich seit
den 1980er Jahren in allen OECD-Ländern zeige, sei nun vor allem deshalb
so problematisch, weil sich aufgrund der demographischen Verhältnisse
alle OECD-Länder mit steigenden Gesundheits- und Pensionskosten bei
rückläufiger Beschäftigtenzahl konfrontiert sehen, was darüber
hinaus seinerseits das künftige Wachstum bedrohe und es den Regierungen
noch schwerer machen werde, der Schuldenproblematik zu entgehen.
..." [heise 29.8.11]
RS:
Musgrave
hat die Grenzen viel klarer, einfacher und überzeugender formuliert.
-
"Massenproteste. Italiens Bürgermeister marschieren gegen Sparpaket.
Italiens Ministerpräsident Berlusconi beugt sich dem Druck der Demonstranten
und sortiert sein Sparpaket neu, eine Steuer für Gutverdiener soll
es nun doch nicht geben. Auf den Straßen von Mailand hatten zuvor
mehrere hundert Bürgermeister aus dem ganzen Land gegen die Maßnahmen
protestiert.... " [Sp
29.8.11]
-
"Schadenersatzklage trifft auch Stiftungen im Umfeld von prominentem Investmentbanker.
Hypo-Skandal
zieht Kreise bis in Wiener Finanzwelt. Wer geglaubt hatte, die hinterfragenswerten
Vorgänge bei der Hypo Group Alpe Adria würden sich nur auf Kärnten
und einige Balkanstaaten beziehen, irrt. Eine vor kurzem eingebrachte Schadenersatzklage
der Bank zieht nun Kreise bis in die Wiener Finanzwelt. ... " [WZ
29.8.11]
-
"Folgen des Kampfes gegen Inflation und Finanzkrise. Chinas Mittelstand
fürchtet Pleitewelle. Die chinesische Regierung kämpft gegen
die hohe Inflation. Zugleich soll aber das rasante Wirtschaftswachstum
weitergehen. Die Folgen dieser Politik spürt der Mittelstand des Landes.
Viele Firmen haben Angst vor der Pleite, weil die Kosten steigen und sie
kaum noch Kredite bekommen. ... " [TS
29.8.11]
_
| Aktuelle
Sachlage 34. KW, 2011, 5. Jg: Wann lernen die USA vernünftiges
und verantwortliches Wirtschaften? 70% des US-BIP werden durch
den Konsum der AmerikanerInnen erzeugt. Daraus erschließt sich für
jeden vernünftigen Menschen, dass zur Aufrechterhaltung der US-Wirtschaft
und seines Finanzsystems, die amerikanischen Werktätigen über
entsprechende Mittel, sprich Einkommen, verfügen müssen. Dieses
Einkommen stagniert aber seit Jahrzehnten oder hat sich sogar zurückgebildet,
orientiert man sich am Barwert. Während die DurchschnittsamerikanerIn
immer weniger - für den Konsum - hat, werden die Reichen immer reicher
und die Ungleichgewichte immer größer. Nur moralisch völlig
Verwahrloste oder Dumme können ein solches System erzeugen, aufrechterhalten
oder gar noch verschärfen wollen. Man entblödete und schämte
sich nicht, faule Kredite in negative Wundertüten zu packen und die
DurchschnittsamerikanerIn immer mehr in eine unselige Verschuldung zu stürz(t)en.
Das einzige, was diese Greenspans und Bernankes wirklich können, ist
Geldschwemme, Schulden über Schulden anhäufen und damit Geldentwertung
im globalen Stil herbeiführen. Sie sind nur für die Geldaristokratie
da. Von Gemeinwohl, Solidarität,
verantwortlichem Wirtschaften und Haushalten haben die noch nie etwas gehört.
Und wenn: dann verstehen sie das gar nicht oder wollen es nicht verstehen.
Was zählt ist Geld, billiges Geld, immer mehr und vor allem für
die Reichen. Ich denke, es ist absehbar, was mit den USA geschieht: sie
sind am Abwirtschaften, und das ist gut so. Erst ist der (Pseudo-) Kommunismus
zusammengebrochen, worauf der globale Kapitalismus völlig entartete.
Nun bricht dieser offenbar zusammen. Gut dazu passt, dass auch der arabische
Tyrennenabschaum zum Teufel gejagt wird, wo er hingehört. Vielleicht
sind die schlechten Zeiten so gesehen, gar nicht so schlecht. Die Irrlichter
dieser Welt geraten ins Wanken und danken ab. China erscheint allerdings
auch keine sehr attraktive Alternative.
Pacta sunt servanda - manchmal hat sogar der Teufel
recht
3. Quartal 2011:
,33 ,32
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28.08.2011
-
"Brasiliens Elite zittert. Staatschefin nimmt Kampf gegen Korruption
ernst. Ihr Vorgänger hat die Korruption lieber ausgeblendet oder
billigend in Kauf genommen. Staatspräsidentin Dilma Rousseff scheint
nun zum Angriff auf eines der tief verwurzelten Übel Brasiliens zu
blasen – und die politische Klasse erzittert. ... " [TS
28.8.11]
27.08.2011 "
... " []
-
"Wikileaks veröffentlicht wieder ... Die Dokumente sind abrufbar
unter: www.wikileaks.org/cablegate.html. ... " [rg
27.8.11]
-
"Höhere Steuern für die Reichen. Höhere Steuern für
die Superreichen werden inzwischen in vielen Staaten verlangt, nur in Deutschland
werden sie als Tabu betrachtet. Das gefährdet das gesamte System....
" [FR
27.8.11]
-
"Schweizer Banken führen Negativzinsen ein. Wer spart, macht Miese.
Harte Zeiten für Sparer, die ihr Geld in der Schweiz angelegt haben:
Im Kampf gegen den starken Franken senkte die Nationalbank die Zinsen praktisch
auf Null. Etliche Banken führten sogar Negativzinsen ein - mit der
Folge, dass die Geldanlage nicht nur nichts bringt, sondern sogar kostet.
... " [TS
27.8.11]
-
"Kapitaltransfers. Die Angst vor einer Reichensteuer. Banker und
Vermögende sorgen sich um höhere Steuern und Enteignung. Sie
versuchen, ihre Vermögen in Sicherheit zu bringen – nach Kanada oder
Singapur. Der rigide geführte Stadtstaat hat sich eine Infrastruktur
gegeben, die jeden Superreichen entzückt. ... " [faz
27.8.11]
-
"Ist ein Richter im Euro-Prozess befangen? Klägergruppe wirft
Verfassungsjurist Udo Di Fabio "aktive politische Einmischungen" bei öffentlichen
Auftritten vor. Kritiker stellen Antrag auf Ablösung des renommierten
Juristen in Verfahren um Finanzhilfen für Pleiteländer. ... "
[WO
27.8.11]
26.08.2011
-
"US-Konjunktur Die vier Instrumente aus Bernankes
Werkzeugkoffer. Dem US-Notenbankpräsidenten bleiben vier Optionen,
um Amerikas Konjunktur wiederzubeleben. Denn Sorgen vor einer erneuten
Rezession in den USA dämpften zuletzt die Stimmung an den Märkten.
...3. Runde Wertpapieraufkäufe, Umschichtung bereits gehaltener Papiere,
Bilanzversprechen, Zinssenkung für Bankeinlagen" [ftd
26.8.11] RS. Bloß kein Vernünftiges ...
-
"Altersvorsorge. Kursverluste bedrohen Renten der Amerikaner. In
den Vereinigten Staaten ist die Altersvorsorge deutlich stärker am
Kapitalmarkt orientiert als hierzulande. Ein Kurssturz am Aktienmarkt löst
dort deshalb existenzielle Sorgen aus. Viele Rentner fürchten, länger
zu leben, als das Geld reicht. ... " [faz
26.8.11]
-
"EZB begeht fortgesetzten Rechtsbruch. Der FDP-Bundestagsabgeordnete
Frank Schäffler begrüßt die Aussagen von Bundespräsident
Christian Wulff zur Euro-Schuldenkrise. "Die EZB begeht einen fortgesetzten
Rechtsbruch, indem sie Staatsanleihen überschuldeter Euroländer
aufkauft und damit die Schulden sozialisiert", sagte er der Frankfurter
Neuen Presse. Schäffler hält es für möglich, dass die
Koalition in ihren eigenen Reihen künftig keine Mehrheit mehr für
weitere Rettungsaktionen findet. ... " [HZ]
25.08.2011 "
... " []
-
Ständiger Rechtsbruch in Brüssel: dort sollen 700 Lobbyisten
der Finanzindustrie, ausgestattet mit 300 Millionen Euro, die EU-Abgeordneten
fest im Griff haben. In den Beratungsgremien zur Fionanzkrise sitzen fast
ausschließlich Angehörige des Bankstersystems, die für
diese Krise verantwortlich sind: "Steuermilliarden. Wie sich die Banker
in Brüssel die Regeln selber machen ... Yiorgos Vassalos, NGO,
Corporate Europe Observatory (Übersetzung MONITOR): 'Die Kommission
hat im Moment 260 Experten, die sie bei der Gesetzgebung am Finanzmarkt
beraten sollen, die werden von der Kommission eingeladen. Nur, 200 von
diesen 260 kommen direkt von der Finanzindustrie. ... Myriam vander Stichele,
Mitglied Expertengruppe Bankwesen EU-Kommission (Übersetzung MONITOR):
'Der Effekt dieser Art von Gesetzgebung ist, dass die Situation, die uns
in die Krise geführt hat, zementiert wird. Die Finanzlobbyisten in
diesen Expertengruppen haben den Gesetzgeber fest im Griff. Alles, was
verabschiedet wird, nimmt große Rücksicht auf ihre Interessen.'
... " [(Monitor
624 vom 25.8.11, PDF-Dokumente
Änderungsanträge EU-Parlament]
-
"Eurokrise: „Die Achillessehne Europas sind die Banken“. Simon Johnson,
ehemaliger Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds, fordert
neue Stresstests für die europäischen Banken. Der erste Stresstest
sei reine Propaganda gewesen, sagen anderen Experten. Niemand wisse, wo
die Banken wirklich stehen - ein echtes Risiko für Europa. ...
" [DMN
25.8.11]
-
"Crash von 2008: Hedge Fonds ruinierten Investmentbanken. Dank dem
"Freedom of Information Act" wird nun langsam klar, was während des
Bankencrash vom September 2008 tatsächlich vorgefallen ist ... So
zeigen Daten der Fed zu ihren Finanzierungen nach der Pleite der Investmentbank
Lehman Brothers, wie sehr sich die an der Wall Street zuvor allmächtigen
Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley in die Hände ihrer
Kunden begeben hatten und von diesen in der Not fast ruiniert worden wären.
Hintergrund war ihr "Prime-Broker"-Geschäft. ..." [heise
25.8.11]
-
"Wie die griechische Finanzzeitung “Imerisia” berichtete, hat die griechische
Notenbank die Notkreditlinie (Emergency Liquidity Assistance, ELA) aktiviert.
Alle griechischen Banken haben zugesagt teilzunehmen, um an Liquidität
zu kommen, berichtete Imerisia ohne Angabe von Quellen. Die Zentralbank
in Athen und auch die Europäische Zentralbank (EZB) wollten den Bericht
nicht kommentieren. Sehr wahrscheinlich ist das gesamte griechische
Bankensystem längst bankrott und die Wenigsten sind sich der akuten
Lage bewusst. Das Desaster der Banken ist Folge immenser angehäufter
fauler Kredite und des Abzuges von Einlagen der Sparer. Sieht man sich
die Kurse der Bankaktien an, wird deutlich welche Abwärtsdynamik entstanden
ist: ..." [qs
25.8.11]
24.08.2011 "
... " []
-
"Euro-Krise. Unternehmer bringen Verfassungsrichter vor Gericht.
Die Klägergruppe wirft dem höchsten deutschen Gericht vor, es
schädige die Demokratie – und spiele einem "Staatsstreich" von Merkel
und Sarkozy in die Hände.... Angeführt wird die sich „Europolis“
nennende Klägergruppe vom Berliner Wirtschaftsrechtler Markus C. Kerber.
„In dieser rechtlichen Auseinandersetzung geht es um die rechtsstaatlich-demokratischen
Grundlagen des deutschen Gemeinwesens, nicht nur um den Euro“, sagt Kerber
im Gespräch mit "Welt Online“. " [WO
24.8.11]
-
"Euro-Rettungsschirm Bundestagspräsident blockiert Schäubles
Blankoscheck-Pläne. Finanzminister Schäuble will laut einem
Geheimpapier vom Bundestag eine Blankovollmacht zur Euro-Rettung, doch
Bundestagspräsident Lammert (CDU) spricht ein Machtwort: "Eine Generalermächtigung
wird es nicht geben". ..." [HB
24.8.11]
-
"Offene Immobilienfonds: Nächster Schock - die nächste Warnung.
Achtung:
Krise geht weiter. Ebenfalls noch eine Baustelle: offene Immoblienfonds.
Institutionelle Investoren ziehen jetzt ihr Kapital ab. Die nächste
Pleitewelle bei offenen Immobilienfonds steht bevor. Jetzt ermittelte die
Gesellschaft "Schroder Property", dass institutionelle Investoren verstärkt
ihre Anteile zurück geben möchten. ... " [gv
24.8.11]
-
"US-Zentralbank hat Großbanken heimlich Billionen Dollar geliehen.
Wie Bloomberg News am Sonntag enthüllte, hat die amerikanische Zentralbank
(Fed) auf dem Höhepunkt der Finanzkrise amerikanischen und europäischen
Großbanken heimlich Billionen Dollars geliehen. Das Geld wurde vom
Vorstand der Federal Reserve von 2007 bis 2010 in Form von kostenlosen
Darlehen ausgehändigt. Der Bloomberg-Artikel stützt sich auf
eine unabhängige Untersuchung bisher unter Verschluss gehaltener Fed-Dokumente.
Er trägt die Überschrift: „Wall Street-Aristokratie erhielt Fed-Darlehen
im Wert von 1,2 Billionen“. ... " [wsws
24.8.11]
-
"US-Defizit ein paar Billionen geringer. Überraschende Langzeitprognose
des Rechnungshofes des US-Kongresses. Niedrige Zinsen und Sparkurs
könnten das enorme Defizit auf Sicht von zehn Jahren halbieren. Das
Sparprogramm in den USA und niedrigere Zinsen dürften nach Ansicht
des Rechnungshofs des US-Kongresses das Budgetdefizit in den nächsten
zehn Jahren fast halbieren. ... " [wb
24.8.11]
-
"Britanniens Banken vor einem Scherbenhaufen. Sie waren der Stolz
der Londoner Börse, die "Big Five, die fünf Großen", im
FTSE 100 notierten Banken. Kein Wunder, denn der Aufschwung war größtenteils
auf Pump finanziert. Vom Aufstieg und tiefen Fall der britischen Banken.
... " [b.ard
24.8.11]
23.08.2011 "
... " []
-
"Deutsche Bundesbank: Schuldenberge werden sich anhäufen. Die
Deutsche Bundesbank hat die Beschlüsse des Euro-Krisengipfels zur
Schuldenkrise von Ende Juli in ihrem Monatsbericht scharf kritisiert. Mit
den Entscheidungen seien umfangreiche Risiken auf Staaten und deren Steuerzahler
verlagert worden. ... " [MP
23.8.11]
-
"Inflation. Ben Bernanke – der Mann, der die Welt ruiniert. Ben
Bernanke will mit billigem Geld der US-Wirtschaft zum Aufschung verhelfen.
Ben Bernanke, Chef der US-Zentralbank, hat die Märkte mit 3000 Milliarden
Dollar billigen Geldes destabilisiert. Kritiker nennen ihn „Geldfälscher“.
Diese Woche enthüllt er seine neuen Pläne. ... " [foc
23.8.11]
-
"Lehman-Krise Fed stützte Banken mit 1200 Mrd. Dollar. Als
die US-Banken vor drei Jahren in der Krise taumelten, stützte sie
die Notenbank mit immensen Summen. Wie viel Geld wirklich floss, wollte
die Fed geheim halten - doch ein Gericht gab die Daten nach einer Bloomberg-Klage
frei. ... " [ftd
23.8.11] Orig-Quelle > 22.8.11.
-
"Schuldenland und Eurokrise. Höhere Steuern für Reiche? Nach
der Finanzkrise stehen die Staaten vor einem riesigen Schuldenberg. Der
zwingt zu immer neuen Sparprogrammen. Jetzt erklären sich Superreiche
bereit, zu helfen. Der drittreichste Mann der Welt, der US-Milliardär
Warren Buffett, und auch deutsche Millionäre fordern die Regierungen
auf, Reiche höher zu besteuern. In Deutschland sind für Superreiche
in den vergangenen zehn Jahren die Steuern immer wieder gesenkt worden.
Der Staat verzichtet auf Geld, das er dringend braucht. Millionär
kritisiert Spekulationsgeschäfte. Auch der deutsche Millionär
Ernst Prost berichtet im Frontal21-Interview, dass er und andere Reiche
gern mehr Steuern zahlen würden, um den Staatshaushalt zu konsolidieren.
Die aktuelle Haushaltssituation des Staates bezeichnet er als "Konkursverschleppung"
und "Sünde an der nächsten Generation". ... " [F21
23.8.11]
-
"Sonderregelung. Finnland droht mit Ausstieg aus Euro-Hilfsfonds.
Die Euro-Hilfen für Griechenland sind in Gefahr: Die finnische Regierung
kündigt an, aus dem Rettungsprogramm auszusteigen, wenn die Partnerländer
die Sonderregelung mit Griechenland nicht absegnen. Der Streit um zusätzliche
Garantien spaltet die Euro-Zone. ... " [Sp
23.8.11]
-
"Vom Rechtsstaat über den Richterstaat zum Unrechtsstaat? Es
gibt viele Themen und Ereignisse die in den Medien stiefmütterlich
behandelt werden, obwohl diese von enormer gesellschaftlicher Bedeutung
sind. Dazu zählt das Thema Recht und Rechtsprechung. Spektakuläre
Urteile wie das Pfandbon-Urteil oder das Brötchen-Urteil finden zwar
Eingang in die Medien und werden auch diskutiert, doch eine grundsätzliche
Thematisierung findet nicht statt. ... " [ari
23.8.11]
-
"Euro-Crash: Professor Karl Albrecht Schachtschneider und Wilhelm Hankel.
Ist die Finanzkrise systematisch erzeugt worden? Welchen Einfluss haben
Elite-Organisationen wie die bis 2005 geheimgehaltene Bilderberg Konferenz,
der Council on Foreign Relation und die Körber-Stiftung auf unsere
Zukunft? Dieses Video enthält 2 erschütternde, informative Stellungnahmen.
Professor Karl Albrecht Schachtschneider zählt zu den renomiertesten
Völkerrechtlern in der EU. Der Ökonom Professor Wilhelm Hankel
ist ein Experte in seinem Gebiet. ... " [ab
23.8.11]
22.08.2011 "
... " []
-
"Wall Street Aristocracy Got $1.2 Trillion in Secret Loans.
Citigroup Inc. (C) and Bank of America Corp. (BAC) were the reigning champions
of finance in 2006 as home prices peaked, leading the 10 biggest U.S. banks
and brokerage firms to their best year ever with $104 billion of profits.
By 2008, the housing market’s collapse forced those companies to take more
than six times as much, $669 billion, in emergency loans from the U.S.
Federal Reserve. The loans dwarfed the $160 billion in public bailouts
the top 10 got from the U.S. Treasury, yet until now the full amounts have
remained secret. Fed Chairman Ben S. Bernanke’s unprecedented effort to
keep the economy from plunging into depression included lending banks and
other companies as much as $1.2 trillion of public money, about the same
amount U.S. homeowners currently owe on 6.5 million delinquent and foreclosed
mortgages. The largest borrower, Morgan Stanley (MS), got as much as $107.3
billion, while Citigroup took $99.5 billion and Bank of America $91.4 billion,
according to a Bloomberg News compilation of data obtained through Freedom
of Information Act requests, months of litigation and an act of Congress.
. ... " [Bb
22.8.11]
-
"Rekord-RisikoprämienWelche Banken wackeln. In der Bankenwelt
herrscht Ausnahmezustand. Alle Indikatoren, insbesondere die Kosten für
Kreditausfallversicherungen, zeigen ein enormes Misstrauen gegenüber
der Branche. Die Angst vor einer Bankenpleite steigt. ... " [HB
22.8.11]
_
| Aktuelle
Sachlage 33. KW, 2011, 5. Jg: Die Finanzkrise geht weiter.
So richtig zur Sache gehen wird es aber erst, wenn die Wallstreet angemessen
einknickt. Verloren einige Weltbörsen in den letzten Wochen seit dem
Julihochs ca. zwischen 12 und 25 Prozent, so kamen die angloamerikanischen
Weltbörsen, die Wallstreet (USA) und der FTSE 100 (GB), die eigentlichen
Urheber der Weltfinanzmisere, bislang mit "relativ geringen" - ca. 14%
(Dow Jones) bzw. 15% (FTSE 100) - Verlusten deutlich besser weg als etwa
der deutsche Leitindex DAX (-25%). Zufall, begründet oder "saniert"
sich das angloamerikanische Bankstersystem wieder einmal auf Kosten des
"kleinen Restes" der Welt? Betrachtet man sich tatsächlichen wirtschaftlichen
Probleme in der Eurozone, so erscheint die BIP-Größenordnung
Griechenlands eher als "Peanuts".
Die USA sind ein großes und reiches Land, aber richtig und verantwortlich
wirtschaften können sie seit Jahrzehnten nicht - trotz ihrer etilE-Universitäten.
Wenn es nur sie selbst beträfe, müsste uns das nicht intensiver
berühren. Leider hat sich der "kleine Rest" der Welt dieses unsinnige
System weitgehend zum Vorbild genommen - wofür er natürlich selbst
die Verantwortung trägt. Der plutokratische Faschismus, d.h. die ungebremste
globale Geldherrschaft nach angloamerikanischem Muster ist intellektueller
und ethischer Schwachsinn und muss nachhaltig überwunden werden. Am
besten fängt jeder vor seiner Haustür an: hier, jetzt und heute.
Pacta sunt servanda - manchmal hat sogar der Teufel
recht
3. Quartal 2011:,32
,31 ,30
,29 , 28
,
27,
2.
Quartal 2011: ,
26,
25
, 24,
23,
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20,
19,
18,
17,
16,
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1.
Quartal 2011: 13,
12,
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10,
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08,
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,
06,
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02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
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3.
Quartal 2010 39,
38,
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36,
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27,
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2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
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45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
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33,
32,
31,
30, |
_
21.08.2011"
... " []
-
"TransaktionssteuerFinanzindustrie droht der EU. In eiligem Aktionismus
drängen Paris und Berlin auf die Einführung einer Finanztransaktionssteuer.
Jetzt droht ein erster Finanzdienstleister mit Konsequenzen. Auch in Deutschland
sorgen die Pläne für Zündstoff. ... " [HB
21.8.11]
20.08.2011 " ... " []
-
"Weltkonjunktur Experten erwarten Rezession. Die Renditen für
US-Staatsanleihen sind auf dem niedrigsten Stand seit 60 Jahren.
Nach Ansicht von Pimco-Chef Bill Gross ist dies ein deutliches Zeichen
dafür, dass eine weltweite Rezession bevorsteht. Die deutsche Wirtschaft
bleibt hingegen optimistisch und erwartet drei Prozent Wachstum. ... "
[ftd
20.8.11]
-
"Schuldenkrise Finanzmanager fordern mehr Macht für Brüssel.
Die Chefs der Commerzbank und des Versicherers Talanx haben sich in die
Debatte um die Lösung der Euro-Schuldenkrise eingemischt. Commerzbank-Chef
Martin Blessing fordert einen europäischen Finanzminister, Talanx-Vorstand
Herbert Haas hält eine Transferunion für unausweichlich.
... " [ftd
20.8.11] RS: Klar, dass die das wollen, damit wären sie
fast alle Sorgen los. Was Bankster fordern, kann nicht gut für
das Gemeinwohl sein.
19.08.2011 " ...
" []
-
"Dax im Krisen-Modus. Einbruch, Erholung, Dauertief. Händler
an der Frankfurter Börse: Es gibt Parallelen zu früheren Krisen.
Zwischen Euphorie und Schock liegen gerade einmal drei Wochen - seit Anfang
August hat der Dax fast 25 Prozent verloren. So dramatisch die Zahl ist,
ein Blick auf frühere Kurseinbrüche zeigt: Der Absturz des deutschen
Leitindex folgt einem typischen Krisenzyklus. ... " [Sp
19.8.11]
-
"Kurssturz Was die Panikverkäufe an den Börsen auslöst.
Der DAX rutscht erstmals seit knapp zwei Jahren unter 5400 Punkte. Kaum
eine Branche wird von dem Ausverkauf verschont. Immer wieder sorgen echte
News, aber auch wilde Spekulationen für Kursrutsche. Was ist da nur
los? ... Grund sind handfeste Sorgen wie die Euro-Staatspleitenkrise, aber
auch Gerüchte und wilde Spekulationen. Selbst Händler können
sich nicht immer erklären, was der Grund für überstürzte
Verkäufe ist. ... " [ftd
20.8.11]
18.08.2011 " ... " []
-
"Vertuschungsvorwurf. US-Börsenaufsicht soll Tausende Akten entsorgt
haben. SEC-Chefin Mary Schapiro: Unangenehme Post eines Kongressabgeordneten.
Es ist ein heikler Vorwurf gegen die SEC: Die US-Börsenaufsicht soll
Zeitungsberichten zufolge Tausende Vorermittlungsakten vernichtet haben.
Dadurch sollen Verfahren gegen Finanzkonzerne frühzeitig gestoppt
worden sein - auch eines gegen die Deutsche Bank. ... " [Sp
18.8.11]
-
"'WSJ': US-Aufsicht prüft Kapitalausstattung europäischer
Banken. Aus Sorge vor einem Übergreifen der europäischen
Schuldenkrise auf das US-Bankensystem prüft die dortige Aufsichtsbehörde
einem Zeitungsbericht zufolge das US-Geschäft von europäischen
Banken. Die zuständige Federal Reserve Bank von New York habe Informationen
über den Kapitalzugang angefordert, schreibt das "Wall Street Journal"
am Donnerstag unter Berufung auf hochrangige Bankvertreter. In einigen
Instituten hätte die Aufsicht eine Veränderung der Strukturen
gefordert. Die New Yorker Fed wollte den Bericht nicht kommentieren.
... " [am
18.8.11] RS: Hier werden wohl Bock Und Gärtner, Ursache
und Wirkung im globalen Bankstersystem vertauscht.
-
"Überschuldung: Jetzt wird es teuer. Milliarden verglühen
an der Börse, das Vermögen des Westens verdampft. Und die
Regierungen in Europa und den USA: am Rand der Kreditwürdigkeit. Jetzt
verlangen die Kapitalgeber höhere Zinsen für unsere vielen Schulden.
Aus einst sorglos angehäuften Schulden werden plötzlich reale
Bedrohungen. In Deutschland beteuern Politiker seit den 70er Jahren, weniger
Schulden machen zu wollen. ... " [P
18.8.11]
17.08.2011 " ... " []
-
Das Deregulationsduo
Rotgrün macht Kasse. "Gerd Schröder arbeitet für Gazprom,
Joschka Fischer für die Konkurrenz. Große Autos bedeuten ihm
viel und Fischer legt Wert auf Statussymbole, erklärt dessen alter
Sponti-Kumpel Daniel Cohn-Bendit öffentlich. Lockte das auch den ehemaligen
grünen Staatssekretär Matthias Berninger aus dem Verbraucherschutzministerium
ausgerechnet zum Schokoriegel-Multi "Mars"? Und war das der Grund, warum
die frühere SPD-Gesundheitsministerin aus NRW, Birgit Fischer, "oberste
deutsche Pharmalobbyistin" wurde? Es gibt gleich eine ganze Reihe rot-grüner
Ex-Politiker, die ihre alten Berührungsängste lukrativ überwunden
haben - mit teilweise bizarren Wandlungen.... " [ard
17.8.11]
-
"Zentralbankkrise. Gouverneur von Texas wirft Bernanke Hochverrat vor.
Laute Kritik: Wie Ben Bernanke interne und asiatische Kritiker zusetzen.
Aufstand in der US-Notenbank: Mehr und mehr Gouverneure verweigern Ben
Bernanke die Gefolgschaft. Ihm droht jetzt die größte Revolte,
die es seit Jahrzehnten gegen einen Zentralbankchef gegeben hat - und die
Kritik wird immer schriller. Denn Amerika bibbert vor einem verlorenen
Jahrzehnt. ... " [Sp
17.8.11]
-
"Jean Ziegler: Banken erpressen Regierungen. Die Ansichten des Soziologen
Jean Ziegler zur Eurokrise sind eindeutig: Die Bürger müssten
bezahlen - aber für die Banken gebe es keine Auflagen. Das sei skandalös,
sagt er im Interview mit dem Nachtmagazin. Auch wenn es keine Revolution
gebe - eines Tages komme der "Aufstand des Gewissens" gegen den "Bankenbanditismus".
... " [ab
17.8.11]
-
"Wegen erwarteter KursverlusteHedge-Fonds-Manager veräußern
Aktien von Banken. Der bekannte Investor John Paulson hat seine Anteile
an der Bank of Amerika und anderen Geldhäusern deutlich reduziert.
Auch andere Hedge-Fonds-Manager beurteilen Aktien von Banken immer skeptischer.
... " [HB 17.8.11]
-
"Schweiz. Regierung plant Milliarden-Spritze für angeschlagene
Firmen. Geldzählmaschine in Bern: Teures Schweizer Pflaster dank
starkem Franken. Nach der Notenbank will jetzt auch die Schweizer Regierung
gegen die Auswirkungen des starken Franken vorgehen: Der Bundesrat in Bern
kündigte ein Paket in Höhe von 1,8 Milliarden Euro für betroffene
Branchen an - besonders die Export- und Tourismusindustrie leiden unter
der teuren Währung. ... " [Sp
17.8.11]
16.08.2011 " ... " []
-
"Ende des Booms. China fällt als Retter der Weltwirtschaft aus.
Anders als vor drei Jahren kann China diesmal die Weltwirtschaft nicht
stabilisieren. Verschärft sich die Krise in den USA und den Euro-Ländern,
kommen Chinas exportabhängige Unternehmen unter Druck - mit schlimmen
Folgen für Deutschland. ... " [ww
16.8.11]
15.08.2011 " ... " []
-
"Zinsausgaben sollen bis 2015 auf knapp 50 Milliarden Euro steigen.
Die Ausgaben des Bundes sollen bis 2015 nur moderat steigen. Betrugen die
Ausgaben 2010 noch 303,7 Milliarden Euro, so sollen sie im nächsten
Jahr auf 306 Milliarden und 2015 auf 315 Milliarden Euro steigen. Dies
geht aus dem von der Bundesregierung als Unterrichtung (17/6601) vorgelegten
Finanzplan 2011 bis 2015 vor. Stark steigen danach die Ausgaben für
Rentenversicherungsleistungen, die 2010 noch bei 80,7 Milliarden Euro lagen
und bis 2015 auf 85,5 Milliarden Euro erhöht werden sollen. Die familienpolitischen
Leistungen bleiben mit 5,5 Milliarden Euro dagegen unverändert. Ansteigen
werden auch die Zinsausgaben für die Staatsverschuldung. Sie lagen
2010 noch bei 33,15 Milliarden Euro und sollen bis 2015 auf rund 49,1 Milliarden
Euro anwachsen, obwohl eine Reduzierung der Nettokreditaufnahme von 44
Milliarden Euro (2010) auf 14,7 Milliarden Euro im Jahr 2015 vorgesehen
ist. ... " [dbt
15.8.11]
-
"Bürgerliche Werte. „Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht
hat“. Im bürgerlichen Lager werden die Zweifel immer größer,
ob man richtig gelegen hat, ein ganzes Leben lang. Gerade zeigt sich in
Echtzeit, dass die Annahmen der größten Gegner zuzutreffen scheinen.
... " [15.8.11]
-
"«Der Kapitalismus zerstört sich selbst» Die Ungleichgewichte
zwischen Superreichen und Mittelstand in den westlichen Industriestaaten
werden zu einer Gefahr für Marktwirtschaft und Demokratie. Es gibt
nur ein Rezept. ... " [TA
1.8.11]
-
"US-Konzerne horten Geld. Sicherheitsdenken und Konjunktursorgen
lassen Cash-Bestände anschwellen. Dank der guten Ertragslage sind
die Kassen der US-Konzerne so voll wie nie zuvor. Dennoch liegen die Investitionspläne
mehrheitlich auf Eis: Seit der Krise fehlt vielen Firmen das Vertrauen
in die Stabilität des Systems und in die Wirtschaftskraft. ...
" [NZZ
15.8.11]
-
"Regionalkredite. China stützt Banken mit Bilanzierungstrick.
Um die Belastungen in den Bilanzen der Banken des Landes zu senken, hat
die chinesische Regierung einen neuen Kniff gefunden. Die Finanzhäuser
dürfen einen Teil der von ihnen gehaltenen Anleihen umbilanzieren
und müssen deshalb weniger Rückstellungen bilden. ... " [ftd
15.8.11]
_
Aktuelle Sachlage
32. KW, 2011, 5. Jg: Immerwährende Finanzkrise erneut
eskaliert. Nun rächte sich - und es ist noch längst nicht
ausgestanden - dass zwar während der Hochphase der Finanzkrise 2008
von den PolitikerInnen das Blaue
vom Himmel herunter verkündet wurde, was man alles vorhat, um das
enfesselte Bankstertum zu bändigen, um die dumme und verantwortungslose
neoliberale Deregulierung - von
rotgrün auch sehr gefördert - in vernünftige und kontrollierte
Regulierung zu bringen. Aber geschehen ist gar nichts. Das gemahnt an die
alte Regel der Politikerbeurteilung: man darf sich nicht blenden lassen
von dem, was sie sagen und versprechen, wie sie auftreten und wirken. Man
darf sie einzig messen an ihrem Verhalten, an dem was sie tun: an ihren
Ergenissen. In der Wirtschafts- und Finanzpolitik hat sich hierbei das
Musgrave-Benchmark-Kriterium
ausgezeichnet bewährt. Denn man kann ihre Kompetenz nur an ihren Zahlen
erkennen, nicht an ihrem Reden und Inszenznierungen.
Derivate, Leerverkäufe, instransparente Produkte
und finanziellen Massenvernichtungswaffen gehören ohne wenn und aber
verboten, Steueroasen beseitigt, notfalls durch internationale Besetzung,
sämtliche Finanzprodukte müssen einer wirkungsvollen Finanzaufsicht
unterliegen und die Kursentwicklung an Börsen transparent gemacht
werden. "Systemrelevante" müssen aufgelöst werden. Das gesamte
Geld- und Bankensystem taugt keinen Schuss Pulver und bedarf dringend einer
grundlegenden Erneuerung: > KW
27. Zu was braucht Deutschland eine Deutsche Bank, Rendite Spielern
wie Ackermann & Co? Zu was brauchen solche Zocker und GeMEINwohl-Zoombies
Gagen, die ein Vielfaches echter Leistungsträger überschreiten.
Zu was brauchen wir Bankster, die nur Bonis kassieren, aber nicht wirklich
etwas können und ununterbrochen das Gemeinwohl belasten und beschädigen?
Pacta sunt servanda - manchmal hat sogar der Teufel
recht
3. Quartal 2011:
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Quartal 2010: 13,
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Quartal 2009: , 53,
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14.08.2011 " ... " []
-
"Ex-BayernLB-Vorstand Gribkowsky verlangte bis zu 15 Millionen Euro
Prämie von der Landesbank. Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky
wollte 2006 vom Verkauf eines Formel-1-Pakets der BayernLB noch stärker
profitieren als bislang bekannt. ... " [Sp
14.8.11]
-
"Krawalle in England. Woher kommt diese Wut? Die Krawalle in England
sind schlimm. David Camerons Vorschlag, beteiligten Sozialmietern die Wohnung
zu kündigen, dürfte auf offene Ohren stoßen. Doch die Plünderer
haben ein Vorbild für ihre Gier: das britische Establishment.
... " [faz
14.8.11]
-
"Brandbrief von Ex-Bundesbankchef Weber. Ex-Bundesbankchef Axel
Weber hat seine Kollegen im Zentralbankrat der EZB in einem Brief vom 7.
Mai 2010 eindringlich vor dem Kauf von Staatsanleihen gewarnt. Das sei
"eine klare Verletzung des Vertrages", der Grundlage für die Errichtung
der EZB war. ... " [Sp
14.8.11]
-
"13.08.2011 " ... " []
-
"Transferunion. Deutschland wird zum Zahlmeister Europas. Die Bundesregierung
ist inzwischen bereit, notfalls eine Transferunion oder Eurobonds zu akzeptieren.
Deutschland würde das im Jahr 47 Milliarden Euro mehr kosten. ...
" [WO
13.8.11]
12.08.2011 " ... " []
-
"Finanzkrise Warum die Ökonomen die Welt nicht verstehen. Die
Mehrheit macht Staatsschulden und Inflationsängste für die Krise
verantwortlich. Weit gefehlt! Ursache sind zu niedrige Löhne und zu
wenig privater Konsum. ... Was die Ökonomen und ihre medialen Multiplikatoren
nicht begreifen können, ist der Zusammenhang zwischen Konjunktur und
den Einkommenserwartungen der normalen Menschen. In den USA, in Europa
und in Japan stockt die Konjunktur, weil der private Konsum stockt. Denn
der ist für diese großen Wirtschaftsräume insgesamt der
einzige Motor, auf den man setzen kann. Der aber stockt, weil die Löhne
nicht steigen, weil die Arbeitslosigkeit hoch ist. Mit der katastrophalen
Folge, dass die Arbeitslosigkeit hoch bleibt, weil sie hoch ist. Das war
früher anders, aber genau das wollen die Ökonomen nicht begreifen,
weil es ihr ganzes Weltbild zum Einsturz bringt. ... " [ftd
12.8.11]
-
"Italien mit neuer Rekordverschuldung. Die italienische Staatsverschuldung
hat inmitten der sich verschärfenden Finanz- und Wirtschaftskrise
des Landes einen neuen Rekordwert erreicht. ... " [HZ
12.8.11]
-
"Privilegien der Politiker in Italien am Pranger. Der Frust der
Italiener über das milliardenschwere Sparpaket zur Eindämmung
der Staatsschuld wird im Internet zum Massenprotest gegen die «Kaste»
der Parlamentarier. Unter dem Druck der Schulden- und Finanzkrise stehen
die italienischen Politiker am Pranger. ... " [SOS
12.8.11] RS: Wie das G'scherr, so der Herr. Leider stimmt auch diese
Umkehrung, auch in Deutschland.
11.08.2011 " ... " []
-
"Börsen und Weltwirtschaft: Der inszenierte Crash. Der Kurssturz
an den Börsen hat mit realer Wirtschaft nichts zu tun. Ratingagenturen
und Spekulanten vollführen ein absurdes Theater. Die Politik darf
nicht darauf hereinfallen. Wie lange eigentlich lassen sich Medien, Öffentlichkeit
und damit Politik und Regierungen noch von den Finanzmärkten durch
den Ring führen? ... " [st
11.8.11]
-
"GefälligkeitsgutachtenStudie rückt Rating-Riesen ins Zwielicht.
Nach der Herabstufung der USA durch S&P stehen Ratingagenturen im Kreuzfeuer.
Eine Studie belegt: Auftraggeber, die Geld in die Kassen spülen, bekommen
eine Vorzugsbehandlung - und Gefälligkeitsgutachten. ... " [HB
11.8.11]
-
"Nach der Fed-Entscheidung von gestern: Die Notenbanken werden das Schuldenproblem
nun über Inflation lösen helfen. Es war abzusehen. Wenn man
die Überschuldung von öffentlichen und privaten Haushalten nicht
über die Steuerpolitik lösen kann, weil die wohlhabenden Schichten
mit ihrem Einfluß höhere Steuern verhindern, und wenn eine Lösung
über eine radikalere öffentliche Sparpolitik die Volkswirtschaften
zu stark belastet, bleibt immer noch der Weg über die Inflation und
negative Zinsen. Denn dann entwerten sich Schulden mit Zeitablauf (auch
wenn sich dabei gleichzeitig die Ersparnisse entwerten; doch die nicht
gegen Inflation geschützten Ersparnisse sind meist die der kleinen
Leute und die haben keine Lobby). Einige Experten, wie der Chef-Ökonom
Magnus von UBS, setzen sich sogar offen für die Inflationslösung
ein. ... " [jj 11.8.11]
10.08.2011 " ... " []
-
"Krisenstimmung: Teure Griechen-Rettung schickt Aktienmärkte in
den Keller. Athen will mehr Staatsanleihen in den Rettungsplan für
das Land einbeziehen als bisher bekannt. Das und "AAA"-Verlustgerüchte
um Frankreich führen zu neuer Panik an Europas Börsen. Besonders
hart trifft es Banken. Hinzu kommt ein Downgrade Zyperns durch Fitch. Athen
will mehr Staatsanleihen in den Rettungsplan für das Land einbeziehen
als bisher bekannt. Das und "AAA"-Verlustgerüchte um Frankreich führen
zu neuer Panik an Europas Börsen. Besonders hart trifft es Banken.
Hinzu kommt ein Downgrade Zyperns durch Fitch.... " [ftd
11.8.11]
-
"Ausfallversicherungen. Investoren wetten gegen Frankreich und Deutschland.
Die USA sind raus. Jetzt zählen nur noch 18 Mitglieder zum erlesenen
Triple-A-Club. Die Investoren spekulieren bereits: Wer fliegt als nächstes?
Daran ist auch die EZB nicht unschuldig. ... " [HB
10.8.11]
-
"DIW-Studie. Großbanken wachsen bedrohlich. Die Finanzkrise
konnte den großen Banken offenbar nichts anhaben. Sie sind inzwischen
größer als vor der Krise. Und damit ist auch die Zahl der "systemisch
relevanten Banken" gestiegen, die bei einer drohenden Pleite gerettet werden
müssten. Vom Steuerzahler. ... " [FR
10.8.11]
-
"Ökonomische Hintergründe. Der Aufstand der Verlierer.
In Großbritannien randalieren die sozial Schwachen gegen eine radikale
Sparpolitik. In keinem Land der EU klafft die Lücke zwischen Arm und
Reich weiter auseinander. Seit Jahrzehnten wurde das von der Politik ignoriert.
... " [faz
10.8.11]
-
"Rekordausgaben für Kriege und Militär lassen US-Staatsverschuldung
weiter steigen. Die imperialistischen Kriegsabenteuer der USA tragen
erheblich zur gigantischen Verschuldung des Staatshaushalts bei. Im neuen
Haushaltsjahr ab Oktober 2011 geben die USA so viel Geld für das "Departement
of Defense" aus wie seit dem II. Weltkrieg nicht mehr. Mehr als in Zeiten
des Korea- und Vietnam-Krieges und mehr als in der Phase des intensivsten
Rüstungswettlaufs mit der Sowjetunion unter Präsident Ronald
Reagan. Im Haushaltsjahr 2011 sind für das Pentagon und die Kriege
im Irak und Afghanistan 708 Milliarden Dollar veranschlagt. ... " [rf
10.8.11]
-
"Verkaufswelle. Versicherer im Anlagenotstand. Lebensversicherungen:
Verunsicherte Kunden suchen die Alternative. Die Krise an den Finanzmärkten
schockt auch Lebensversicherte. Viele wollen sich von ihrer Police trennen.
Die Branche selbst betont die Sicherheit des Investments. Doch da auch
Staatsanleihen nicht mehr als sicher gelten, hat die Assekuranz ein Anlageproblem.
Das werden Kunden zu spüren bekommen. ... " [mm
10.8.11]
09.08.2011 " ... " []
-
"Wuchernde Kreditinstitute. DIW kritisiert unzureichende Bankenregulierung.
Nach der Finanzkrise hat die Politik versucht, die Risiken durch die Bankenbranche
zu senken. Nach einer Studie des DIW war das ein Fehlschlag. ...
" [WO
9.8.11]
-
"Trichet: Schlimmste Krise seit Kriegsende. Die EZB will kommende
Woche das Volumen der Käufe von Staatsanleihen der Euro-Krisenländer
bekanntgeben. Der Goldpreis knackt erneut einen Rekord. Nach kurzzeitigem
Plus rutscht der DAX massiv ab. ... " [ftd
9.8.11]
-
"Turbulenzen erschüttern Europas Börsen. An den Aktienmärkten
regiert die Panik: Europas Börsen schwanken wild hin und her.
Der Dax stürzt zeitweise um mehr als sieben Prozent ab - und liegt
noch immer rund drei Prozent im Minus. Die Bewegungen an den Märkten
im Liveticker. ... " [Sp
9.8.11] RS: Nicht nur Europa ist betroffen, sondern fast die ganze
Welt.
-
"Die Börse bleibt ein Pulverfass. Wenigstens der freie Fall
vom Vormittag scheint etwas gebremst. Die Aktienkurse haben sich am frühen
Nachmittag zumindest gefangen. Aber Vorsicht, vom Ende der Panik kann keine
Rede sein. Der Markt bleibt extrem nervös und volatil. ... " [b.ard
9.8.11]
-
"Schuldenkrise. Anleger bangen um Frankreichs Spitzenrating. Nach
der Herabstufung der USA scheint auch das "AAA" der zweitgrößten
Euro-Volkswirtschaft nicht mehr sicher. Die Risikoprämien auf französische
Staatsanleihen steigen. Nach der Herabstufung der USA scheint auch das
"AAA" der zweitgrößten Euro-Volkswirtschaft nicht mehr sicher.
Die Risikoprämien auf französische Staatsanleihen steigen. ...
" [ftd
9.8.11]
-
"Globale Märkte. Finanzmanager untergraben die Demokratie.
Börsen brechen ein, Spekulanten und Ratingagenturen agieren weiter.
Wir müssen reden. Über die Ratingagenturen, die Zuhälter
der Spekulanten, über getriebene Volkswirtschaften, die Zukunft Deutschlands,
Europas, ja der demokratischen Welt. Denn die ächzt unter den Ackermännern,
die sie zuschandenreiten. ... " [C
9.8.11]
08.08.2011"
... " []
-
"Standard & Poor's Weitere US-Institute verlieren
Top-Bonität. Die Schlacht geht weiter. Nach der Herabstufung der
US-Bonität hat die Ratingagentur Standard & Poor’s auch die Kreditwürdigkeit
für öffentliche Institutionen in den USA gesenkt. US-Finanzminister
Timothy Geithner fordert die US-Notenbank indirekt auf, einzugreifen. "
... " [ww
8.8.11]
-
"EZB kauft Staatsanleihen von Krisenländern. Wenn die Feuerwehr
brennt. Erneut greift die Europäische Zentralbank aktiv in die
Schuldenkrise ein - und kauft Anleihen von Krisenstaaten. Kurzfristig funktioniert
das, die Risikoaufschläge für italienische und spanische Papiere
sinken. Dennoch bleibt das Verhalten der EZB höchst fragwürdig:
Es beschädigt die Institution nachhaltig - auf dem Spiel steht ihre
Glaubwürdigkeit. ... " [SZ
8.8.11]
-
"Charles Moore ist Konservativer bis in die Knochen. ... Vorletzte
Woche schrieb Moore eine Kolumne, die sein ganzes Leben in Frage stellt.
Ihr Titel lautet: «Ich fange an zu denken, dass die Linke vielleicht
doch Recht hat». Moore schreibt: «Ich habe mehr als 30
Jahre gebraucht, um mir diese Frage zu stellen. Aber heute muss ich es
tun: Hat die Linke doch Recht?» Und fährt fort: «Die
Reichen werden reicher, aber die Löhne sinken. Die Freiheit, die dadurch
entsteht, ist allein ihre Freiheit. Fast alle arbeiten heute härter,
leben unsicherer, damit wenige im Reichtum schwimmen. Die Demokratie, die
den Leuten dienen sollte, füllt die Taschen von Bankern, Zeitungsbaronen
und anderen Milliardären.» ... " [TA
8.8.11]
-
"Schuldenkrise. Italienische Verhältnisse. Bald der Hüter
des Euro. Mario Draghi, hier bei einer Rede in Rom, gilt als herausragender
Experte. In knapp drei Monaten rückt der Italiener zum Präsidenten
der Europäischen Zentralbank auf – die jetzt Staatsanleihen seiner
überschuldeten Heimat kauft. Die Europäische Zentralbank kauft
Anleihen aus Krisenstaaten auf. Kritiker fürchten um die Unabhängigkeit
der EZB. ... " [TS
8.8.11]
 |
|
Ein Blick auf den US-Haushalt
genügt, um den gan- zen Irrsinn dieser Regierung und der beiden Häuser,
Kongress und Senat, deutlich zu machen. Solche Haushalte sind nur mit einer
Geistesstörung verein- bar, aber nicht mit Vernunft, Verantwortung,
gesun- dem Menschenverstand oder gar finanzökonomi- scher Wissenschaft.
Dieser Wahnsinn ist aber welt- weit verbreitet. Die Deutschen stehen kaum
besser da als die Amerikaner. Teilt man 10 Billionen Euro Staatsschulden
durch 300 Millionen Amerikaner ergeben sich 33333 Euro Schulden pro Kopf.
Teilt man 2 Billionen Euro durch 82 Millionen Deutsche, sind es rund 24390
Euro Schulden pro Kopf. |
_
| Aktuelle
Sachlage 31. KW, 2011, 5. Jg: Der Fall Obama: Yes,
we can not. Er hat gezeigt, dass er nichts weiß oder nichts
kann, und zwar genau in der Zeit bis 3.1.11 [Sp
3.11.10], als die Demokraten die Mehrheiten im Senat und im Kongress
noch hatten. Hier hätte Obama demokratisch, vernünftig, human
und verantwortlich handeln müssen. Aber er und die Demokraten
haben sich handeln lassen - vom Bankstertum. In jeder Hinsicht.
Der traurige Fall des Blenders und Versagers Obama begann mit Guantanamo
- er hatte versprochen, dieses KZ aufzulösen - und erreicht seinen
unüberbietbaren Höhepunkt in der Finanzkrise. Hier haben Obama
und die Demokraten vollständig versagt. Die USA
haben sich zu einem wirtschaftskriminellen Land radikalisiert, das von
Bankstern beherrscht wird, die nur ihren Vorteil kennen. Sie betrügen,
tricksen und handeln gegen jede Vernunft und Wissenschaft: Immobilienbetrug,
Derivatecasino,
Geldmengenflut, Pseudostaatsbank
FED, finanzielle Massenvernichtungswaffen
(CDS), Vermögensverteilung,
Hegemoniestreben - die Welt braucht keine Supermächte, sie braucht
Gleiche unter Gleichen - und gigantische Militärausgaben. Sie können
gar nicht richtig wirtschaften und sie wollen es auch gar nicht. Die meisten
Amerikaner merken auch nicht, wie sie selbst von einer kleinen radikalen,
grenzenlos gierigen Minderheit ausgebeutet und missbraucht werden. Die
bloße Möglichkeit des amerikanischen Traumes hat sie geblendet.
Es ist ein Alptraum. Fast das ganze Amerika ist inzwischen ein Alptraum
für die Welt. Die Erhöhung der Schuldengrenze
um 2,1 Billionen für voraussichtlich zwei Jahre gegenüber einem
Sparprogramm von 2,4 Billionen in 10 Jahren ist ein Hohn. Die haben
wirklich den Hauptsatz jeder vernünftigen Nationalökonomie nicht
begriffen: Man kann auf Dauer nicht mehr ausgeben als man einnimmt und
man muss in guten Zeiten Rücklagen für schlechte bilden. Grenzenloses
Wachstum
der Neuverschuldung muss in die (exponentielle) Katastrophe führen.
In diesem Grenzgebiet ist der plutokratische Kapitalismus, allen voran
die USA, nun angelangt - aber sie wollen es nicht wahrhaben.
Pacta sunt servanda - manchmal hat sogar der Teufel
recht
"Die US-Hochfinanz
treibt die Welt systematisch in die Zinsknechtschaft. Eine neue Form des
Imperialismus. Manches, was an der Euro-Krise und der Weltfinanzkrise
widersinnig erscheint, könnte dennoch strategisch sinn- und planvoll
sein:
-
Warum mussten die US-Bürger die Staatshaftung für die schiefgelaufenen
Spekulationen der Hochfinanz-Banken übernehmen?
-
Und warum mussten auch die EU-Staaten die Haftung für die Verluste
der internationalen Zockerbanken übernehmen?
-
Und warum hat die der Hochfinanz gehörende FED (Federal Reserve Bank)
den Zinssatz für ihre Eigentümerbanken auf null gesetzt?
-
Warum haben die internationalen Zockerbanken den Ländern mehr Kredite
aufgedrückt, als diese bei normalem Zins bedienen, geschweige denn
zurückzahlen könnten?
-
Und warum haben die in die Politik gewechselten Bankster-Kollegen Sarkozy,
Trichet, Strauss-Kahn und Obama die Regierungen der soliden Euro-Länder
gezwungen, als Gesamtschuldner für die Schulden der überschuldeten
Staaten mit einzutreten und die EU gegen alle Satzungen und Verträge
zur Transferunion umzudrehen?
-
Und warum musste die EZB (Europäische Zentralbank) entgegen ihrer
Satzung mehr faule Kredite der Zockerbanken für verschuldete Staaten
(Griechenland, Portugal) übernehmen, als sie Eigenkapital hat?
-
Und warum dürfen die internationalen Banken, welche die faulen Kredite
an die Pleitestaaten vergeben haben, nicht an der Haftung für diese
Kredite beteiligt werden?
-
Warum darf nach privatisierten Supergewinnen an den faulen Finanzprodukten
nur noch über sozialisierte Haftung und Rückzahlung diskutiert
werden?
-
Und warum weigern sich die Weltfinanzindustrie und die ihr untertänigen
Regierungen so beharrlich, längst vorhandene Zahlungsunfähigkeit
von Schuldnerländern (Griechenland, Portugal, Irland u.a.) zuzugeben?
-
Und warum dürfen die überschuldeten Pleiteländer wie Griechenland
oder Portugal keinen Staatsbankrott erklären und sich darüber
wieder sanieren?" [ZF
2.8.11]
Das gesamte Geld- und Bankensystem taugt keinen
Schuss Pulver und bedarf dringend einer grundlegenden Erneuerung: > KW
27.
3. Quartal 2011: ,30
,29 , 28
,
27,
2.
Quartal 2011: ,
26,
25
, 24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,10,
09,
08,
07,
06,05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_
07.08.2011 " ... " []
-
"US-Finanzkrise. Die Angst vor dem Crash. Dax-Kurve in Frankfurt
am Main: Wohin steuern die Märkte jetzt? Was passiert am Montag? Nach
der Herabstufung der USA durch die Rating-Agentur Standard & Poor's
erwartet die Welt voller Sorge die Reaktion der Börsen. Mit einer
gemeinsamen Erklärung zum Euro wollen Kanzlerin Merkel und Frankreichs
Präsident Sarkozy die Märkte beruhigen. ... " [Sp
7.8.11]
-
"Amerika am Abgrund. Montag droht ein Horrortag. Die Börsen
im Nahen Osten haben möglicherweise einen Vorgeschmack auf die heftigen
Reaktionen an den Handelsplätzen gegeben. Obamas wichtigster Berater
gibt den Republikanern die Schuld am "AAA"-Verlust: David Axelrod spricht
von einer "Tea-Party-Herabstufung".Die Börsen im Nahen Osten haben
möglicherweise einen Vorgeschmack auf die heftigen Reaktionen an den
Handelsplätzen gegeben." ... " [ftd
7.8.11]
-
"Schuldenkrise. Die Weltwirtschaft ist ernsthaft in Gefahr. Die
Weltkonjunktur ist so fragil wie seit Jahren nicht mehr. Merkel und Sarkozy
versuchen, die Märkte mit einer Erklärung zur Lage der Euro-Zone
zu beruhigen. ... " [WO
7.8.11]
-
"Bonitätsverlust der USA. Das Ende der guten alten Zeit. Welche
Folgen die Herabstufung der USA durch Standard & Poors hat, wird sehr
unterschiedlich eingeschätzt. US-Politiker versuchen die Ratingagentur
zu diskreditieren. ... " [taz
7.8.11] RS: Im übrigen meine ich, man sollte die US-Ratingagenturen
schließen. Man braucht sie nicht wirklich für Staaten; sie taugen
nichts und sind nur abgefeimte Komplizen im Bankstersystem.
-
"Bundesregierung hält Italien für zu groß für den
Rettungsschirm. In der Bundesregierung wachsen die Zweifel, ob Italien
durch den europäischen Rettungsschirm EFSF gerettet werden könnte,
selbst wenn er verdreifacht würde. Eine Volkswirtschaft wie Italien
sei nicht zu stützen, dazu sei sie zu groß, heißt es zur
Begründung. Der Finanzbedarf des Landes sei zu riesig. Auch eine Garantie
der gesamten italienischen Staatsschuld von über 1,8 Billionen Euro
kann nach Einschätzung von Regierungsexperten von den übrigen
Partnerländern nicht gestemmt werden. ... " [Sp
7.8.11]
06.08.2011 " ... " []
-
"Herabstufung der US-Bonität. Amerika am Schuldenpranger. Kapitol
in Washington: Historische Herabwürdigung einer Supermacht. Ein Eckpfeiler
des globalen Finanzsystems wankt: Die Kreditwürdigkeit der USA, seit
dem Zweiten Weltkrieg unangefochten, ist von der Rating-Agentur S&P
herabgestuft worden. Amerikas Kampf gegen die gigantische Schuldenlast
wird nun noch schwieriger. Es droht der Rückfall in die Rezession.
... Dann geschah offiziell, wovor sich alle wochenlang gefürchtet
hatten: Am Abend um 20 Uhr Ostküstenzeit kappte S&P die US-Kreditwürdigkeit
von AAA auf AA+, eine Stufe darunter. Es war ein historischer, ein dramatischer
Schritt. "Ein Eckpfeiler des globalen Finanzsystems wurde erschüttert",
schrieb das sonst schwer zu beeindruckende "Wall Street Journal"" [Sp
6.8.11] RS: Da wurde es aber auch höchste Zeit, wobei die Bewertung
immer noch unrealistisch viel zu gut ist. Im übrigen meine
ich, man sollte die Ratingagenturen schließen. Sie taugen nichts
und sind nur abgefeimte Komplizen im Bankstersystem.
05.08.11 " ... " []
-
"Panikzeichen an den Weltbörsen. Nach Kurseinbrüchen am
Donnerstag verbreiten sich die Aktienverkaufswellen am Freitag in Asien
und setzen sich in Europa fort. Es kam in Asien zu Kursverlusten von bis
zu fünf Prozent, während die Talfahrt am deutschen Aktienmarkt
weitergeht. ... " [faz
5.8.11]
-
"Das Elend des Wirtschaftsjournalismus findet in der Börsenberichterstattung
seine Vollendung ... Die Börsenberichterstatter wissen auch bei
dem jetzt ablaufenden Börsengeschehen seltsamerweise genau, was die
Ursachen sind: „Konjunkturangst lässt Kurse stürzen“, „Anleger
fürchten einen Kollaps der Konjunktur“, sie sind unsicher wegen der
Schuldenkrise usw. Dass die Sorge um die Konjunktur möglicherweise
nur der unmittelbare Anlass dafür war, dass die Spekulation auf sinkende
Kurse einsetzt, lesen wir nicht. Würden uns die Berichterstatter über
die Entwicklung der Aktienkurse im Zeitablauf unterrichten, dann könnten
sie die gravierende Bedeutung der Spekulation für die Entwicklung
an den Börsen nicht übersehen. Die schon des Öfteren in
den NachDenkSeiten abgebildete Entwicklung der DAX-30-Werte zwischen 1960
und 2010 zeigt, dass die Aktienkurse seit 1995 gewaltige Sprünge nach
oben und nach unten machen. Sie haben sich vervierfacht und dann wieder
auf ein Viertel vermindert. Und das mehrmals. Das kann mit sachlichen,
ökonomischen Entwicklungen nichts zu tun haben. Die Unternehmen waren
nicht plötzlich viermal mehr wert. ... " [NDS
5.8.11]
-
"Liquidität. Keine Bank traut mehr der anderen. Kaum eine Bank
leiht einer anderen noch Geld - ein klares Zeichen dafür, dass das
Vertrauen zwischen den Kreditinstituten dahin ist. Nun muss die EZB einspringen.
... " [FR
5.8.11]
-
"Konjunktursorgen und Staatsschulden. Wie das Euro-Dollar-Drama
die Notenbanken in Zugzwang bringt. Das transatlantische Schuldendesaster
hat den zwei Leitwährungen stark zugesetzt. Auch für den Rest
der Welt hat das unangenehme Nebenwirkungen. An den Börsen rund um
den Erdball geht die Angst um. Eine Analyse. ... Die chinesische
Notenbank warf den USA sogar explizit vor, mit ihrer hohen Staatsverschuldung
die Stabilität der Finanzmärkte weltweit zu gefährden. FTD.de
erläutert, vor welche Herausforderungen das transatlantische Schuldendrama
Notenbanken auf der ganzen Welt stellt. ..." [ftd
5.8.11]
-
"Angst vor neuer Rezession. Dow und Dax reißen Asiens Börsen
in die Tiefe. Massive Kursverluste an der Wall Street und in Europa
sorgen für Panik - auch die Börsen in Asien und Australien sind
auf Talfahrt. Händler sprechen von einem "Blutbad", Wirtschaftsforscher
warnen vor einer neuen globalen Krise. Frankreichs Präsident Sarkozy
und Kanzlerin Merkel wollen die Lage in einer Telefonkonferenz beraten.
... " [Sp
5.8.11]
-
"Aktie stürzt um 20 Prozent ab. Royal Bank of Scotland schockt
mit Milliardenverlust. Große Tradition schützt nicht vor
Missmanagement: Die Royal Bank of Scotland hat im zweiten Quartal einen
Milliardenverlust hingelegt - und der fiel auch noch deutlich höher
aus als erwartet. Nun geht es dem Personal an den Kragen. ... " [HB
5.8.11]
-
"Die Börsen tief im Minus. Wohin mit dem vielen Geld? Weltweit
hat sich eine Vermögensblase gebildet. Wohin dieses Kapital fließen
könnte – und was volkswirtschaftlich sinnvoll und hilfreich wäre.
Die Aktienkurse sind in der vergangenen zwei Wochen weltweit abgestürzt.
Allein der deutsche Index DAX büßte mehr als 1.000 Punkte ein
und lag am späten Freitagnachmittag bei knapp 6.300 Punkten. ... Denn
auch nach dem jetzigen Kurssturz könnten die Aktien noch immer deutlich
überbewertet sein. Der Grund: Die Aktienpreise spiegeln stets die
voraussichtlichen Gewinne wider, die die Investoren den Unternehmen zutrauen.
Bei diesen Kalkulationen herrschte aber in den vergangenen Monaten allzu
großer Optimismus. So wurde erwartet, dass die Firmen in diesem
und im nächsten Jahr eine Umsatzrendite nach Steuern von 7,5 bis 8
Prozent erwirtschaften würden - dabei sind im historischen Mittel
eher 2 bis 4 Prozent üblich. ... " [taz
5.8.11]
04.08.11 " ... " []
-
"Euro-Krise Griechen-Debakel kostet Commerzbank 700 Mio. Euro. Die
Athener Misere wird auch zur Tragödie für die Commerzbank.
Das deutsche Geldinstitut ist davon offenbar härter betroffen als
jede andere Großbank in Europa. Ein Gewinn vor Steuern dürfte
damit futsch sein. ... " [BO
4.8.11]
03.08.11 " ... " []
-
"Riesiges Ausfallrisiko: HRE-Rettung wird noch teurer. Die
Rettung der Hypo Real Estate könnte den Steuerzahler erneut viel Geld
kosten. Nach stern-Informationen gibt es ein Ausfallrisiko von rund 50
Milliarden Euro.... " [st
3.8.11]
-
"Euro-Krise Die EZB wird zum Problemfall. Die EZB steckt in der
Krise. Sie hat unzählige Ramsch-Papiere aufgekauft - und braucht womöglich
bald frisches Geld von den Euro-Staaten. Das wäre das Ende der Unabhängigkeit
der EZB. ... " [ww
3.8.11]
-
"Währungsunion Die Lebenslügen des Euro. Der jüngste
Euro-Krisengipfel hat nur kurz für Ruhe an den Finanzmärkten
gesorgt. Die strukturellen Probleme der Währungsunion sind bei Weitem
nicht gelöst. Es ist Zeit für die Politik, sich zu den sieben
großen Lebenslügen des Euro zu bekennen. ... " [ww
3.8.11]
-
"USA. Weitere Schadenersatzklage gegen Deutsche Bank. Die Liste
der Klagen gegen die Deutsche Bank wird immer länger: Jetzt fordert
ein Altersvorsoge-Anbieter Millionen Dollar. Die Deutsche Bank soll wissentlich
Schrott-Papiere als sichere Anlagen verkauft haben. ... " [FR
3.8.11]
02.08.2011
" ... " []
-
USA Schuldenstreit. "... Die Euphorie über
den Kompromiss hält sich in Grenzen. Politiker beider Reihen sind
unzufrieden, Wirtschaftsexperten fürchten, dass die Sparprogramme
die ohnehin fragile US-Konjunktur abwürgen. Die Medien sind voller
Häme für den Präsidenten. "Um dem Chaos zu entkommen, ein
furchtbarer Deal", mäkelt die "New York Times" - und legt nach, in
dem sie die Einigung als eine "fast vollständige Kapitulation" vor
den Republikanern bezeichnet. Die "Washington Post" schrieb von einer "kurzfristigen
Lösung", auf die niemand stolz sein könne. "USA Today" kritisierte,
dass grundsätzliche Entscheidungen bei der Haushaltssanierung nur
aufgeschoben worden seien. Der gemeinsame Plan sei "alles andere als eine
Schönheit. ..." [st
2.8.11]
-
"Griechenland in Not. Die Profiteure der Schuldenkrise.
Noch nicht einmal zwei Wochen nach der Euro-Rettung durch Brüssel
macht sich unter Experten wie auch in Griechenland selbst Enttäuschung
breit. ... Banken und private Anleger seien viel zu billig davon gekommen.
Sie müssten nur gut 20 Prozent ihrer Investments abschreiben, sagt
Professor Ansgar Belke, Forschungsdirektor am Deutschen Institut für
Wirtschaftsforschung (DIW), im Interview mit Frontal21: Das sei viel zu
wenig. "Wir haben einen Schuldenschnitt von 50 Prozent erwartet", so Belke.
Damit sei man lange noch nicht über den Berg. Unterdessen vollzieht
sich in Griechenland ein heimlicher Run auf die Banken. Immer mehr Griechen
misstrauen ihren Banken, heben Erspartes ab. Die Institute können
kaum noch neue Kredite ausgeben. Die Wirtschaft trocknet aus. ...
" [F21
2.8.11]
-
"Rückschau: Finanzkrise und Staatsverschuldung. Die überschuldeten
EU-Staaten und die USA haben trotz vieler volkswirtschaftlicher Unterschiede
eines gemeinsam: Sie haben den Kampf gegen die Steuerflucht vernachlässigt
oder massiv Steuern gesenkt. Das wird jetzt zum Problem. ... " [pm
2.8.11]
-
"Die US-Hochfinanz treibt die Welt systematisch in die Zinsknechtschaft.
Eine neue Form des Imperialismus. Manches, was an der Euro-Krise und
der Weltfinanzkrise widersinnig erscheint, könnte dennoch strategisch
sinn- und planvoll sein:
-
Warum mussten die US-Bürger die Staatshaftung für die schiefgelaufenen
Spekulationen der Hochfinanz-Banken übernehmen?
-
Und warum mussten auch die EU-Staaten die Haftung für die Verluste
der internationalen Zockerbanken übernehmen?
-
Und warum hat die der Hochfinanz gehörende FED (Federal Reserve Bank)
den Zinssatz für ihre Eigentümerbanken auf null gesetzt?
-
Warum haben die internationalen Zockerbanken den Ländern mehr Kredite
aufge-drückt, als diese bei normalem Zins bedienen, geschweige denn
zurückzahlen könnten?
-
Und warum haben die in die Politik gewechselten Bankster-Kollegen Sarkozy,
Trichet, Strauss-Kahn und Obama die Regierungen der soliden Euro-Länder
gezwungen, als Gesamtschuldner für die Schulden der überschuldeten
Staaten mit einzutreten und die EU gegen alle Satzungen und Verträge
zur Transferunion umzudrehen?
-
Und warum musste die EZB (Europäische Zentralbank) entgegen ihrer
Satzung mehr faule Kredite der Zockerbanken für verschuldete Staaten
(Griechenland, Portugal) übernehmen, als sie Eigenkapital hat?
-
Und warum dürfen die internationalen Banken, welche die faulen Kredite
an die Pleitestaaten vergeben haben, nicht an der Haftung für diese
Kredite beteiligt werden?
-
Warum darf nach privatisierten Supergewinnen an den faulen Finanzprodukten
nur noch über sozialisierte Haftung und Rückzahlung diskutiert
werden?
-
Und warum weigern sich die Weltfinanzindustrie und die ihr untertänigen
Regierungen so beharrlich, längst vorhandene Zahlungsunfähigkeit
von Schuldnerländern (Griechenland, Portugal, Irland u.a.) zuzugeben?
-
Und warum dürfen die überschuldeten Pleiteländer wie Griechenland
oder Portugal keinen Staatsbankrott erklären und sich darüber
wieder sanieren?" [ZF
2.8.11]
-
"Finanzsektor. Dänemarks Banken tief unter Wasser. Die Statue
der "kleinen Meerjungfrau" in Kopenhagen wirkt wie ein Ruhepol, der neue
Wellen der Finanzkrise für die dänische Bankenlandschaft abhalten
soll. Dänemark wieder im Fokus der Finanzkrise: Heuer sind bereits
zwei Banken in die Pleite geschlittert, laut S&P sind 15 weitere Institute
bedroht. ... " [dS
2.8.11]
01.08.2011
" ... " []
-
"Die USA sind ärmer als Griechenland und Portugal. Fast kein
Vermögen zur Tilgung vorhanden. Nun kommt es ganz dick: Wenige Tage
vor der angekündigten Zahlungsunfähigkeit der USA am 2. August
2011, am 26.07.2011, hat das renommierte Pew Research Centre Zahlen zu
den US-Vermögen veröffentlicht. Danach beträgt das mittlere
Vermögen eines US-Haushaltes nur noch 70.000 Dollar und ist seit 2005
um 28% gesunken.... " [h
1.8.11]
RS: 70000 * 300 000 000 = 21,000,000,000,000.
Wenn ich mich nicht verrechnet habe, ergibt 70000 mal 300 Millionen US-Bürger
rund 21 Billionen Dollar. Das ist noch
einige Luft, erst recht wenn man noch andere Werte einbezieht.
-
USA-Schuldenstreit: " ... Die Zeche zahlen
die sozial Schwachen. Bei dem Gerangel um einen gemeinsamen Text haben
sich inhaltlich eindeutig die Republikaner durchgesetzt. Nach all dem,
was bisher über das Papier bekannt geworden ist, sind Präsident
Obama und die Demokraten die Verlierer. Und: Verlierer sind auch
die amerikanischen Durchschnittsverdiener und die sozial Schwachen. Die
Haushaltskürzungen, die die Konsequenz der Einigung sind, treffen
sie überdurchschnittlich hart. Sie müssen jetzt die Zeche für
das hohe amerikanische Haushaltsdefizit zahlen. ..." [TS
1.8.11]
_
Juli 2011
" ... " [] Aktuelle
Sachlage Finanzkrise nach Daten Oktober 2010. * Mirror
Wikileaks, Google,
*
Pacta sunt servanda - manchmal hat sogar der Teufel
recht
_
Aktuelle Sachlage
30. KW, 2011, 5. Jg: Das falsche Modell USA.
Die Erhöhung der Schuldengrenze, deren Anhebung seit 1962 ohne größere
Probleme 74 mal geklappt hat, löst zwar das vorübergehende Problem
der Zahlungsfähigkeit der US-Regierung, aber natürlich nicht
das wirkliche Problem, das nun so richtig manifest wird: die USA sind vollkommen
unfähig - und wahrscheinlich auch unwillig - , eine solide und stabile
Geld- und Finanzpolitik zu betreiben. Es ist nicht möglich, einen
Wohlstand auf längere Sicht nur auf Schulden aufzubauen, die nie getilgt,
sondern mit noch mehr Schulden fortwährend refundiert werden. Das
ist das Konzept der US-etilE-Universitäten, repräsentiert
in Helikopter-Ben, des Privatbankvereins
der FED, der amerikanischen Banken und der Regierungen.
Sie wissen gar nicht, wie richtig wirtschaften geht und sie wollen es auch
gar nicht wissen. Sie wollen ihr absurdes und perverser finanzökonomisches
Casino auf Teufel komm raus fortsetzen. Yes, we can. In der Tat, sie können
ihre Rentner und Veteranen anscheinend nur noch über Schulden bezahlen.
Ungeheuerlich. Ein solches System kann man nur noch psychopathologisch
verstehen: eine Geistesstörung, die aufgrund ihrer soziologischen
Verbreitung statistisch gesehen als normal angesehen wird. Der ganz normale
Wahnsinn also: made in USA. Und die Vasallen
und Handlanger in Peking, Tokio, Brüssel, Paris, Berlin, ... unterstützen
diesen Wahnsinn auch noch. Ist eine bessere Welt wirklich möglich,
wie attac nicht müde
wird, zu fordern?
Das gesamte Geld- und Bankensystem taugt keinen
Schuss Pulver und bedarf dringend einer grundlegenden Erneuerung: > KW
27.
3. Quartal 2011: ,29
,28
,
27,
2.
Quartal 2011: ,
26,
25
, 24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_
31.07.2011 " ...
" []
-
"Erwin Teufel. „Regierungen halten sich nicht mehr an Gesetze“.
Erwin Teufel, ehemaliger Ministerpräsident Baden-Württembergs,
bricht sein Schweigen. In der FAZ beklagt er das fehlende Profil der CDU
und das Verhalten in der Schuldenkrise: „Wenn Staatschefs wesentliche Stabilitätskriterien
wegputzen, geht Vertrauen verloren“ ... „Wenn Staats- und Regierungschefs
in einer Nacht wesentliche Stabilitätskriterien wegputzen, die in
Verträgen festgehalten, die also geltendes Recht sind, geht Vertrauen
verloren. Vom Bürger erwartet man, dass er sich an Normen hält,
an Recht und Gesetz hält, an Verträge hält,
pacta
sunt servanda - und Staats- und Regierungschefs tun es nicht.“
" [faz
31.7.11]
30.07.2011
" ... " []
-
"US-Schulden-Countdown. Moody's traut USA weiter "AAA" zu. US-Schulden-Countdown
- Noch drei Tage, dann droht den USA die Zahlungsunfähigkeit. Hier
die jüngsten Entwicklungen in Washington und die weltweiten Reaktionen.
Zuletzt: Die USA könnten trotz des Schuldenstreits ihre wertvolle
Topbonitätsnote erhalten. ... " [ftd
30.7.11]
29.07.2011
" ... "
-
"Zweifel an der Schlagkraft des Euro-Rettungsfonds EFSF. Nur eine
Woche nach den weitreichenden Beschlüssen der Euro-Staaten zur Rettung
Griechenlands werden in der EU Zweifel laut, ob damit die Schuldenkrise
im Zaum gehalten werden kann.... " [wb
29.7.11]
-
"Schuldenkrise. Moody's droht Madrid wegen Griechen-Rettung. Die
Ratingagentur prüft eine Herabstufung der Bonitätsnote Spaniens.
Zur Begründung führt Moody's ausgerechnet das neue Hilfspaket
für Griechenland an. Die Nervosität auf den Anleihemärkten
steigt. ... " [ftd
29.7.11]
-
"Neue Dokumente zur gefakten Wiederwahl von Bush freigegeben. Gerade
freigegebene Dokumente zeigen, auf welchem Wege bei der US-Präsidentschaftswahl
von 2004 die Ergebnisse in Ohio wahlentscheidend manipuliert wurden. ...
" [h 29.7.11]
28.07.2011
" ... " []
-
"Hedgefonds & Co. Die dunkle Macht der Schattenbanken. Spekulative
Investoren verfügen heute über mehr Geld und Einfluss auf das
weltweite Finanz- und Wirtschaftssystem als je zuvor. Die Politik hat es
versäumt, ihnen Fesseln anzulegen. Wie sich die Milliardenspieler
immer wieder der staatlichen Regulierung entziehen - und wie sie schon
bald den nächsten Crash auslösen könnten.... " [ww
28.7.11]
-
"109 Milliarden Euro für eine Woche Ruhe. Die Ruhe an den Kapitalmärkten
währte nur kurz: Für italienische, spanische und portugiesische
Staatsanleihen fordern Geldgeber so hohe Risikoaufschläge wie vor
dem jüngsten EU-Gipfel. ... " [dP
28.7.11]
-
"US-Behörde verlangt von der UBS knapp eine Milliarde Dollar.
Neuer Ärger für die UBS: Erneut klagt eine US-Behörde gegen
die Schweizer Grossbank. Diesmal im Zusammenhang mit Subprime-Hypotheken.
... " [BZ
28.7.11]
-
"Brandbrief von der Wall Street. Top-Banker drängen Obama und Kongress
zur Einigung. Oppositionsführer Boehner, Präsident Obama:
"Folgen der Tatenlosigkeit wären gravierend" Die Spitzenmanager der
amerikanischen Finanzindustrie werden nervös: In einem Brandbrief
beschwören die Chefs der wichtigsten Banken Washingtons Politiker,
eine Einigung im US-Schuldenstreit zu erzielen - und warnen vor den katastrophalen
Folgen einer Zahlungsunfähigkeit. ... " [Sp
28.7.11]
27.07.2011
" ... " []
-
"Euro-Krise. Schäuble droht EU-Problemstaaten mit Stimmrechtsentzug.
Der Finanzminister will Länder bestrafen, wenn sie gegen den Stabilitätspakt
verstoßen. Auch die Kanzlerin hat diesen Vorschlag schon gemacht
- und ist schnell damit gescheitert. ... " [ftd
27.7.11] RS: Das müsste sich Deutschland ja selbst
er erster bestrafen. Und: wer bei solchen Wachstumsraten wie derzeit in
Deutschland auch noch Neuverschuldung braucht, hat endgültig bewiesen,
dass er nicht kann oder will. Beschissen wird nicht nur in
Athen oder in Südeuropa. Bescheißen ist erste machiavellistische
"Tugend" nahezu jeder Regierung. Doch bescheissen ist nicht
nur Staats-, sondern allgemeines Prinzip, besonders auch in der Wirtschaft:
-
"Skandal-VersicherungErgo trickste auch bei Betriebsrenten. Erneut kommen
unlautere Praktiken der Versicherung ans Licht: Die Vertreter haben Mitarbeitern
von Unternehmen günstige Sondertarife vorenthalten, um saftige Provisionen
zu kassieren. ... " [HB
27.7.11]
-
"Wird die Schweiz zum Paradies für Hedgefondsmanager? Mit harten
Bandagen geht die EU nun gegen Finanzakrobaten vor, um zerstörerische
Spekulationen auf Länder und Währungen künftig zu verhindern.
Hedgefondsmanager könnten in der Schweiz Zuflucht finden. ...
" [BZ
27.7.11]
26.07.2011
" ... " []
-
"Attac startet Bankwechsel-Kampagne – Großbanken den Rücken
kehren – Krötenwanderung jetzt! Frankfurt/Main – Pünktlich
zur Veröffentlichung der Halbjahresbilanz der Deutschen Bank am heutigen
Dienstag hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac das bundesweite
Startsignal für eine Bankwechsel-Kampagne gegeben. Unter dem Motto
“Krötenwanderung jetzt! Bank wechseln, Politik verändern!” ruft
Attac die Bürgerinnen und Bürger auf, Großbanken wie der
Deutschen Bank den Rücken zu kehren und sich zugleich politisch für
eine strenge Regulierung des Bankensektors stark zu machen.... " [SOZ
26.7.11]
-
"Gewinneinbruch bei UBS. Schweizer Großbank schwenkt auf Sparkurs
ein. Die Schweizer Großbank UBS hat im zweiten Quartal deutlich
weniger verdient. Der Gewinn halbierte sich auf knapp eine Milliarde Euro.
Das Institut kündigte einen harten Sparkurs an und will auch Stellen
abbauen. ... " [Sp
26.7.11]
-
"Weder die SPD noch die LINKE haben bisher die Gefahren aus der neoliberalen
Globalisierung begriffen: jüngstes Beispiel Eurorettungspaket.
Für einen sozialkritisch gesonnenen und mit Fakten ausgerüsteten
Menschen ist sehr vieles an der Politik von SPD und LINKE schlicht unbegreiflich.
Die Interessen der kleinen Leute in Deutschland, die angeblich von diesen
Parteien wahrgenommen werden, werden immer wieder mißachtet, wenn
eine neoliberale Globalisierung angeblich andere Lösungen erzwingt.
Dabei wird die neoliberale Form der Globalisierung just von denselben Wohlstandskreisen
erzwungen, die sich in deren Folgen finanziell sonnen können, während
die dunklen Schatten aus den Kosten auf die kleinen Leute fallen. ... "
[jj 26.7.11]
-
"Klinikaufenthalte. Zahl der Depressionskranken steigt dramatisch.
Volkskrankheit Depression (Symbolbild): Klinikaufenthalte in zehn Jahren
verdoppelt. Die Zahlen sind alarmierend: 2010 landeten über doppelt
so
viele Menschen wegen Depressionen im Krankenhaus wie zehn Jahre zuvor.
Das zeigt ein neuer Report der größten Krankenkasse Barmer GEK.
Oft kann den Leidenden nicht wirklich geholfen werden - die Rückfallquote
ist enorm hoch. ... " [Sp
26.7.11] RS: Interessant, dass die Ursachen, die globale Finanz-
und Wirtschaftskrise und die extreme Ausbeutung, Druck und Mobbing der
Menschen mit ihren betroffenen Angehörigen mit keinem Wort erwähnt
werden.
-
"Schuldenkrise. Deutsche Bank misstraut Italien. Die drittgrößte
Volkswirtschaft der Euro-Zone ist dem Geldhaus nicht mehr geheuer. Die
Frankfurter haben ihr Staatsanleihe-Risiko drastisch verringert. Auf Griechen-Bonds
nahmen sie Abschreibungen vor. ... " [ftd
26.7.11]
25.07.2011
" ... " []
-
"Nach dem Gipfel: Warum Griechenland so nicht zu retten ist. In
den letzten eineinhalb Jahren haben die Regierungschefs der Eurozone nicht
weniger als sechsmal eine definitive Lösung der Eurokrise verkündet.
Diesmal hat man wohl begriffen, daß keine Zinssenkung und kein Schuldenschnitt
Griechenland retten kann, wenn die Wirtschaft unter dem Druck des Sparprogramms
weiter nach unten rutscht. Im 1. Quartal lag das Minus gegenüber Vorjahr
bei fast 8 %. ... " [jj
25.7.11]
-
"Aktienmarkt. Die Warnzeichen an der Börse mehren sich. Im
Schatten der Diskussion über Staatsverschuldung haben sich einige
Konjunkturdaten deutlich verschlechtert. Für die Aktienkurse verheißt
das zunächst nichts Gutes. ... " [faz
25.7.11]
Aktuelle
Sachlage 29. KW, 2011, 5. Jg: Braucht die Welt "systemrelevante
Banken" oder brauchen wir die gerade nicht, weil sie sich systemgefährdend
entwickeln können? Die Frage erscheint rhetorisch, weil jeder halbwegs
vernünftige Mensch meint: wozu brauchen wir hochdestruktive Systemrisiken
bei Banken? Das gesamte Geld- und Bankensystem taugt keinen Schuß
Pulver. Es hat sich verselbständigt und dient in erster Linie sich
selbst, d.h. ihren ManagernInnen und Vorständen. Und genau darin liegen
die Systemrisiken. Banken sollten der Wirtschaft dienen und nichts sonst.
Aber man hat ihnen erlaubt, in Konkurrenz zur Wirtschaft zu treten und
diese zunehmend mehr zu beherrschen. Das ist der Systemfehler. Und dieser
gehört beseitigt, und zwar gründlich und nachhaltig. Ein erster
Schritt wäre, die Banken so zu verkleinern und zu vervielfachen, dass
ihr Zockerschicksal nicht mehr systemrelevant ist, d.h. der Zusammenbruch
einzelner Casinoinstitute gefährdet niemand außer die ManagerInnen,
Vorstände und Eigentümer selbst. Die Erhöhung der Eigenkapitalquoten
ist die richtige Richtung, aber noch viel zu wenig. Wer 25% Eigenkapitalrendite
anstreben will, der soll auch 25% Eigenkapitalquote als Sicherheit halten.
Je höher die persönliche und Rendite-Gier, desto höhere
Sicherheiten sind nötig.
Das gesamte Geld- und Bankensystem taugt keinen
Schuss Pulver und bedarf dringend einer grundlegenden Erneuerung: > KW
27.
3. Quartal 2011: ,28
,
27,
2.
Quartal
2011: ,
26,
25
, 24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_
24.07.2011 " ... " []
-
"US-Staatsdefizit. Im Schuldenpoker wird die Zeit knapp. Etwas mehr
als eine Woche ist noch Zeit - dann sind die USA pleite, falls sich Regierung
in Kongress nicht auf eine Anhebung der Schuldenobergrenze einigen. Von
einem Kompromiss sind Präsident Obama und seine republikanischen Gegenspieler
aber weit entfernt. ... " [Sp
24.7.11] RS: Es ist falsch, zu sagen, die USA gingen pleite.
Sie werden vorübergehend zahlungsunfähig. Aber ihre Schuldenwirtschaft
bereitet eine richtige Pleite vor.
_
| "...Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika wird niemals
wegen ihrer Anleihen zahlungsunfähig werden, da diese im Gegensatz
zu denen von Griechenland, Spanien und Irland in ihrer eigenen Währung
zahlbar sind. Ganz egal, ob die Verschuldungsgrenze erhöht wird, wird
die Notenbank weiterhin die Schulden des Fiskus kaufen. Wenn Goldmann
Sachs zu groß ist, um pleite zu gehen, dann erst recht die Regierung
der Vereinigten Staaten von Amerika. ..." [Paul Craig Roberts in gn
22.7.11] |
_
23.07.2011 " ... " []
-
"Schuldenobergrenze.
USA
verzetteln sich im Kleinkrieg. Den USA bleiben nur noch elf Tage bis zur
Pleite. Doch Republikaner und Demokraten üben sich in Machtspielen
und lassen den Streit um die Schuldenobergrenze eskalieren. Das Pokern
beider Parteien könnte die Weltwirtschaft grausam treffen, warnt Pimco-Chef.
Den USA bleiben nur noch elf Tage bis zur Pleite. Doch Republikaner und
Demokraten üben sich in Machtspielen und lassen den Streit um die
Schuldenobergrenze eskalieren. Das Pokern beider Parteien könnte die
Weltwirtschaft grausam treffen, warnt Pimco-Chef Mohamed El-Erian. ...
" [ftd
23.7.11] RS: Es ist falsch, zu sagen, die USA gingen pleite.
Sie werden vorübergehend zahlungsunfähig. Aber ihre Schuldenwirtschaft
bereitet eine richtige Pleite vor.
22.07.2011 "
... " []
-
"EZB: Schuldenstand der EU übersteigt 10 Billionen Euro. Der
Schuldenstand der EU weitet sich aus. Das geht aus den von der Europäischen
Zentralbank (EZB) heute vorgelegten Zahlen hervor. Danach belief sich die
Bruttoauslandsverschuldung des Euro-Währungsgebiets Ende des ersten
Quartals 2011 auf 10,8 Billionen EUR, und somit auf rund 117 Prozent des
BIP des Eurogebiets. Nach der Definition des Bundesfinanzministeriums wäre
die EU somit de facto zahlungsunfähig. ... " [lg
22.7.11; orig PDF
S. 4]
-
"Gipfel in Brüssel Das ist der Euro-Rettungsplan. Der Euro-Sondergipfel
hat ein neues Programm zur Rettung Griechenlands und zur Hilfe für
weitere Staaten beschlossen. Kern ist eine erweiterte Funktion des Rettungsfonds
EFSF. Eine Analyse. ...
" [BO
22.7.11]
-
"Euro-Sondergipfel. „Die Bankenbeteiligung ist ein einmaliger Sonderfall“.
Banken und Versicherungen sollen 37 Milliarden zum Hilfspaket für
Athen beisteuern. Frankreichs Präsident Sarkozy beschwört die
Einmaligkeit dieser Aktion. Die Märkte reagieren erleichtert - und
doch hagelt es Kritik. ... " [HB
22.7.11]
-
"Reaktionen auf Griechenland-Paket. "Das trifft uns hart". Deutsche-Bank-Chef
Ackermann: Geldinstitute sehen sich hart getroffen. Das Milliarden-Rettungspaket
für Griechenland ruft unterschiedliche Reaktionen hervor: Europas
Politiker sind erleichtert, die Märkte erholen sich. US-Analysten
sehen das Schlimmste aber nicht überstanden - und Deutsche-Bank-Chef
Ackermann beklagt die Folgen für private Gläubiger. ... " [Sp
22.7.11]
-
"15 Milliarden Euro mehr Schulden durch neues Rettungspaket. Als Folge
des neuen europäischen Rettungspaketes für Griechenland rechnet
Frankreich
mit einem Anstieg seiner Staatsverschuldung um etwa 15 Milliarden Euro.
... " [st
22.7.11]
21.07.2011 "
... " []
-
"EZB sitzt auf Griechen-Risiken von 140 Milliarden Euro. Bei der
Europäischen Zentralbank (EZB) und den übrigen Notenbanken im
Euroraum stehen laut einem Pressebericht im Fall von Staatsbankrotten hohe
Wertberichtigungen an. ... " [c
21.7.11]
-
"Gipfel in Brüssel. Das ist der Euro-Rettungsplan. Der Euro-Sondergipfel
hat ein neues Programm zur Rettung Griechenlands und zur Hilfe für
weitere Staaten beschlossen. Kern ist eine erweiterte Funktion des Rettungsfonds
EFSF. Eine Analyse. ... " [ftd
21.7.11]
-
"Tag der Entscheidung in Brüssel - wiedermal. Frankreichs Sarkozy
und Deutschlands Merkel haben sich heute Nacht im Beisein von EZB-Präsident
Trichet auf eine gemeinsame Linie für das Treffen der Staats- und
Regierungschefs verständigt, bei dem die Griechenland-Krise gelöst
werden soll. Der aus Erfahrung klug gewordene Kenner dieser Rettungsgipfel
rechnet daher mit ihrer Verschärfung." ...[HB MorningBriefing
HB 21.7.11]
-
"StaatsverschuldungSchuldenkrise könnte Deutsche 70 Milliarden
Euro kosten. Falls Griechenland, Portugal und Irland nicht mehr aus
dem Schuldenloch herauskommen, wird es laut Experten für die Steuerzahler
ziemlich teuer. Kosten in hoher zweistelliger Milliardenhöhe sind
möglich. ... " [foc
21.7.11]
-
"Fed-NotfallplanUS-Notenbank bereitet sich auf Staatspleite vor.
Die US-Notenbank traut den Kompromiss-Signalen von Präsident Obama
im Schuldenstreit nicht und stellt sich schon mal auf das Schlimmste ein.
Ein Notfallplan soll die möglichen Folgen einer Staatspleite abfedern....
" [HB
21.7.11] RS: Es handelt sich nicht um eine "Staatspleite", sondern
um eine - vorübergehende - Zahlungsunfähigkeit - es sei denn,
die rund 14 Billionen US Dollar Dollar Staatsschulden sind nicht durch
Werte gedeckt (Gold, Rohstoffe, Land, echte - d.h. international einlösbare
- assets [Wertpapiere]).
-
"Basel III. Europäischen Banken fehlen fast 500 Mrd. Euro Kernkapital.
Bis 2019 müssen sich die Geldhäuser dickere Sicherheitspolster
zulegen. Die EU-Kommission hat die Finanzierungslücke berechnet. Bei
der Umsetzung der Basel-III-Regeln kommt Brüssel den deutschen Banken
entgegen. ... Gemessen an der risikogewichteten Bilanzsumme der Banken
muss der Anteil harten Kernkapitals bis 2013 von derzeit 2 auf 3,5 Prozent
erhöht werden, in mehreren weiteren Schritten bis 2019 soll er dann
auf sieben Prozent steigen. ... " [BO
21.7.11] RS: Merkwürdig, was ist denn nun wirklich beim
"Stresstest" herausgekommen?
-
"Einkaufsmanagerindex. Aufschwung in der Euro-Zone kommt fast zum Erliegen.
Die Einkaufsmanager der Euro-Zone rechnen mit dem schwächsten Wachstum
seit 2 Jahren. Auch Deutschland und Frankreich sind betroffen. Die Industrie
ist auf dem Rückmarsch. ... " [BO
21.7.11]
20.07.2011"
... " []
-
"Die Risikofaktoren sind nach Einschätzung des BDI zum größten
Teil politischer Art. Selbst in Deutschland steige bei "geradezu historischen
Wachstumsraten" die Staatsverschuldung weiter an, kritisierte Kerber.
Die derzeit größte Gefahr für die Weltwirtschaft geht nach
BDI-Auffassung von der Staatsschuldenkrise aus, die zu erneuter Instabilität
an den globalen Finanzmärkten führen und im Gefolge die globale
Nachfrage erneut einbrechen lassen könnte. ... " [SB(DJ)
20.7.11]
-
"Radikal-Lösung für Athen. Politiker von CDU und FDP drängen
Merkel zu Griechen-Umschuldung. Die Zauder-Kanzlerin hatte Erwartungen
an den Griechenland-Sondergipfel bereits gedämpft. Doch nun wächst
der Druck auf Merkel auch in den eigenen Reihen, am Donnerstag zu einer
Lösung zu kommen. ... " [HB
20.7.11]
-
"Umbau des Rettungsschirms. Euro-Zone plant eigenen Währungsfonds.
Der Rettungsschirm soll um Präventivinstrumente erweitert werden,
um ein Übergreifen der Schuldenkrise auf Italien und Spanien zu verhindern.
Eine mögliche Option: Flexible Kredite nach dem Vorbild des IWF. Der
Rettungsschirm soll um Präventivinstrumente erweitert werden, um ein
Übergreifen der Schuldenkrise auf Italien und Spanien zu verhindern.
Eine mögliche Option: Flexible Kredite nach dem Vorbild des IWF. ...
" [ftd
20.7.11]
-
"Mehr Unterstützung gefordertKommunen trauen Hilfszusagen des Bundes
nicht. Die Kommunen werten es als positives Signal, dass der Bund per
Gesetz ihre Finanzkraft stärken will. Nur trauen sie dem Frieden nicht.
Sie befürchten, die Länder könnten sich das Geld unter den
Nagel reißen. ... " [HB
20.7.11]
-
"EU-Entscheid. HRE lässt Staatsdefizit nachträglich steigen.
Finanzminister Schäuble muss seine Buchhaltung korrigieren: acht Milliarden
Euro hatte er für die HRE in 2010 verbucht. Tatsächlich werden
es wohl nun 20 Milliarden - das treibt sogar die Defizitiquote Deutschlands
in die Höhe. ... " [FR
20.7.11]
-
"US-SchuldenkrisePlan der „Sechserbande“ verbindet Parteien. Republikanische
und demokratische Senatoren kommen mit ihrem gemeinsamen Plan zur Schuldenbändigung
gut an. Die hoffnungsvolle Stimmung färbt auch auf US-Präsident
Obama ab. ... " [HB
20.7.11]
-
"Schutz vor neuer Krise. Commerzbank soll systemrelevant sein. Die
Commerzbank soll bald zur Weltspitze gehören: Eine endgültige
Entscheidung fällt im November. Wenn sie wanken, wird es eng - Knapp
30 Banken sollen als systemrelevant eingestuft werden. Dazu gehört
laut "Financial Times Deutschland" auch die Commerzbank - die damit
einen besonders großen Kapitalpuffer braucht. ... " [Sp
20.7.11]
19.07.2011"
... " []
-
"Systemrelevante Institute. 28 Großbanken drohen Sondervorschriften.
Die Zahl der für das globale Finanzsystem relevanten Geldhäuser
steht fest. Sie sollen höhere Eigenkapitalpuffer bilden als andere
Institute. ... " [ftd
19.7.11]
-
"Jugendarbeitslosigkeit bei 43,1% in Griechenland. Soeben berichtet
das griechische Statistikamt (ELSTAT) für den Monat April eine offizielle
Arbeitslosenquote von 15,8%, nach 16,2% im Vormonat und nach 11,9% im Vorjahresmonat.
Zum Vormonat sanken die Arbeitslosenzahlen um -24’881 bzw. um -3,1% zum
Vormonat und zum Vorjahresmonat ging es weiter aufwärts um +207’736
Arbeitslose bzw. um +35,9%. Insgesamt waren im April 2011 offiziell 786’459
Griechen ohne Job.... " [qs
19.7.11]
-
"Euro-Krise. Griechenland droht Europa mit Pleite à la Lehman.
Klare Botschaft: Athen lehnt jedes Rettungspaket ab, das eine Pleite mit
sich bringen würde. Die versteckte Drohung empört die Euro-Partner.
... " [WO
19.7.11]
-
"Gemeinschaftsanleihen. Eurobonds erhöhen Zinslast um Milliarden.
Eine Vergemeinschaftung der europäischen Schulden durch „Eurobonds“
würde die deutschen Steuerzahler mit höheren Zinsen belasten:
Es drohen bis zu 25 Milliarden Euro Mehrkosten im Jahr. ... " [faz
19.7.11]
-
"Bank of America. Windige Deals bescheren US-Großbank Milliardenverlust.
Bank-of-America-Logo in New York (2010): Teurer Vergleich mit Investoren.
Die Nachwehen der US-Immobilienkrise haben bei der Bank of America ein
Loch in die Bilanz gerissen. Die US-Großbank machte im zweiten Quartal
9,1 Milliarden Euro Verlust - weil sie Investoren wegen windiger Geschäfte
auszahlen musste. Auch bei Goldman Sachs läuft es nicht rund. ...
" [Sp
19.7.11]
-
"Hoffnung im Schuldenstreit. Obamas "Gang of Six" beruhigt die Märkte.
Neuer Bluff im Finanzpoker? Der US-Präsident verspricht den Amerikanern
endlich eine Einigung im Gerangel um die Schuldenobergrenze - und zwar
dank einer Gruppe von sechs Senatoren. Die Börse reagiert euphorisch.
... " [ftd
19.7.11]
-
"Banken spekulieren in der Krise. Papiertiger US-Finanzreform. Die
"ehrgeizigste Finanzreform seit der Weltwirtschaftskrise" in den USA entwickelt
sich zu einem gigantischen Papierkrieg. Das freut die Banken, sie zocken
weiter. ... " [taz 19.7.11]
-
"US-Kommunen. Die Invasion der Schulden-Sheriffs. Städtische
Budgets: US-Notstandsverwalter zetteln den Spar-Krieg an. Sie setzen Bürgermeister
ab, kündigen Tarifverträge, privatisieren alles: Im US-Hinterland
machen Notstandsverwalter kurzen Prozess mit klaffenden Finanzlöchern.
Sie schlagen mit der Streitaxt Schneisen in die Haushalte. Die radikalen
Maßnahmen sorgen in US-Städten für Schrecken - und Widerstand.
... " [mm
19.7.11]
18.07.2011"
... " []
-
"Analysten: "Banken brauchen zehnmal mehr Geld". Analysten haben
auf Basis der Daten des Bankenstresstests nachgerechnet: Geht man von einem
teilweisen Ausfall griechischer und portugiesischer Anleihen aus, brauchen
die Banken zehnmal mehr Geld als vermutet.... " [dP
18.7.11]
-
"Politik ist paralysiert. Europa wird auf Druck der Märkte kaputtgespart.
Die Eurozone müsse sich aus dem Würgegriff der Märkte befreien.
Deutscher Wirtschaftsweiser Peter Bofinger schlägt Alarm: Derzeit
ist die Eurokrise so bedrohlich wie die Finanzkrise an ihrem Höhepunkt.
Wirtschaftsweiser Peter Bofinger sieht im derStandard.at-Interview die
Eurozone am Scheideweg. Die Politik müsse sich nun dringend zusammenreißen.
Als einzige Chance sieht er, "dass man jetzt versucht, in der Fiskalpolitik
soweit voranzuschreiten, dass man eine gemeinsame Verschuldung in der Form
von Eurobonds durchführt." Eine strengere Kontrolle sei durch eine
Institution zu gewährleisten, die nicht - wie jetzt im Falle der Finanzminister
- direkt involviert sei. "Diese Institution wäre für mich das
Europäische Parlament." Die Ratingagenturen sind für Bofinger
maßgeblich mitbeteiligt an der Krise. Nun gelte es, sich aus dem
Würgegriff der Märkte zu befreien. ... " [dS
18.7.11]
-
""Falls Frankreich auch nur irgendwie in die Nähe des Blickpunkts
rückt, ist das Spiel aus". Die Furcht, dass die Krise von der
Euro-Randzone allmählich auf den Kern der Währungsunion übergreift,
nimmt zu. Es verteuern sich inzwischen auch Kreditausfallversicherungen
für Staatsanleihen Frankreichs. ... " [WB
18.7.11]
-
"Erste europäische Ratingagentur soll 2012 starten. Laut einem
Medienbericht sind die Pläne für eine europäische Konkurrenz
zu den US-Ratingagenturen ausgereifter als bisher bekannt. ... " [dP
18.7.11]
Aktuelle Sachlage
28. KW, 2011, 5. Jg: Mit jeder unerwarteten Herabstufung der
Ratingagenturen werden vom angloamerikanischen Banksterkartell Milliarden
über Puts, Short- oder Leerverkäufe und CDS
auf die betroffenen Werte verdient. Hierzu:
""Das ist eine infame Attacke aus New York und
London". Dieser Tage bekommt man das ganz mulmige Gefühl, dass
Europa am Abgrund steht. Alles nur Taktik, meint Folker Hellmeyer von der
Bremer Landesbank. Taktik der Machtstaaten USA und Großbritannien,
die um ihre Macht zittern. ... " [b.ard
12.7.11]
"Crash-Prophet Leuschel: Bitte Sicherheitsgurte anlegen.
Für Roland Leuschel ist eines ganz klar: "Die Probleme in Europa werden
von den USA geschürt um von eigenen Problemen abzulenken", zeigt sich
der Crash-Prophet überzeugt, fügt aber direkt hinzu: "Leider
kann ich es nicht beweisen." Insgesamt zeigt er sich überzeugt: "Die
Krise wird immer noch schlimmer" ... " [ab
12.7.11]
"Euro-Krise vernichtet eine Billion Dollar an
Börse. Eine Abwärtsspirale der Angst hat an den Märkten
Milliarden Dollar an Börsenwert gekostet. So können sich Anleger
vor Verlusten schützen. ... " [W
12.7.11]
Das gesamte Geld- und Bankensystem taugt keinen
Schuss Pulver und bedarf dringend einer grundlegenden Erneuerung: > KW
27..
3. Quartal 2011: 27,
2.
Quartal 2011: ,
26,
25
, 24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im
3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
__
17.07.2011 " ... " []
-
"Schuldenkrise. EZB nimmt Staaten bei Griechen-Rettung in die Pflicht"
... Die Regierungen tragen dafür die Verantwortung", betonte Trichet.
"Die Regierungen sind gewarnt worden, unmissverständlich und mit allen
Mitteln. Ich habe das öffentlich gesagt. Ich habe den Staats- und
Regierungschefs und den Finanzministern mehrmals im Detail erklärt,
dass wir beim Zahlungsausfall eines Landes dessen ausgefallene Staatsanleihen
nicht mehr als normale notenbankfähige Sicherheiten akzeptieren können.
Die Regierungen müssten unter solchen Umständen selbst einspringen
und das korrigieren. Das wäre dann ihre Pflicht." Trichet betonte,
die Euro-Notenbank werde in dieser Frage keine Kompromisse eingehen. "Es
ist inakzeptabel für uns, unsere Rolle als Anker für Stabilität
und Vertrauen im Euroraum und in Europa aufs Spiel zu setzen", betonte
Trichet. "Wenn ein Land zahlungsunfähig wird, können wir seine
ausgefallenen Staatsanleihen nicht mehr als normale notenbankfähige
Sicherheiten akzeptieren. Denn nach Auffassung des EZB-Rats würde
dies unsere Fähigkeit einschränken, als Vertrauens- und Stabilitätsanker
zu fungieren." ... " [ftd
17.7.11]
-
"Schuldenkrise. Helmut Kohl rechnet mit Merkels Europapolitik ab."Die
macht mir mein Europa kaputt." Mit diesen harschen Worten soll Helmut Kohl
die Krisenpolitik der Kanzlerin kritisiert haben. Nach SPIEGEL-Informationen
hält der Altkanzler Merkels Euro-Strategie für "sehr gefährlich".
Er ist nicht der einzige Parteifreund, der auf Distanz zur CDU-Chefin geht.
... " [Sp
17.7.11]
-
"Griechenland-Krise Potentielle Giftanleihen gefährden EU-Bankensystem.
194 Milliarden potentieller Giftanleihen Griechenlands, Portugals und Irlands
lagern in Europas Banken. Sie belasten vor allem einheimische Institute
- ein Crash würde aber vor allem deutsche Geldhäuser hart treffen.
... " [ww
17.7.11]
-
"Berlin rechnet mit zehn Milliarden Euro durch Steuer-Deal mit der Schweiz.
Im Rahmen des angestrebten Steuerabkommens mit der Schweiz rechnet das
Bundesfinanzministerium mit einer Abschlagszahlung für deutsche Altvermögen
in Höhe von etwa zehn Milliarden Euro. Die Abschlagszahlung auf deutsche
Schwarzgeldbestände ist ein Kernpunkt des zwischen der Schweiz und
Deutschland angestrebten Steuerabkommens, dessen Verhandlungen weit fortgeschritten
sind. ... " [Sp
17.7.11]
-
"Finanzminister Schäuble. Die große Enttäuschung.
Finanzminister Wolfgang Schäuble sieht Europa als sein Projekt. Doch
in der Krise spricht er wirr, agiert unberechenbar - und tut so, als habe
er die Lage im Griff. ... " [faz
17.7.11]
-
"Neue Festnahme in SdK-Affäre. Schon seit fast einem Jahr schwelt
der Skandal um illegale Aktienkursmanipulationen durch Ex-Funktionäre
der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) und befreundete Finanzjournalisten.
Jetzt weitet er sich aus: Anfang Juli verhaftete die Staatsanwaltschaft
einen weiteren von ins gesamt rund 30 Beschuldigten in dem Verfahren. ...
" [Sp
17.7.11]
16.07.2011 " ... " []
-
"EU-Schuldenkrise Ruf nach Schuldenerlass für Griechenland.
Ein Krisengipfel soll in der Euro-Zone Einigung über den Notfallplan
für Griechenland herbeiführen. In Deutschland fordern Politiker
und Ökonomen einen Schuldenschnitt. ..." [Z
16.7.11]
-
"Griechenland-Krise. Experten drängen EU-Politiker zu Schuldenerlass.
Euro-Logo vor der EZB-Zentrale in Frankfurt am Main: Schuldenerlass "unausweichlich".
Der Druck auf die EU-Staats- und Regierungschefs in der Schuldenkrise wächst:
Lange galt ein Schuldenerlass für Griechenland als Tabuthema, nun
sehen Experten darin den einzigen Ausweg aus der Euro-Krise. Hinter den
Kulissen wird schon gerechnet. ... " [Sp
16.7.11]
-
"Euro-Sondergipfel soll Ausweitung der Schuldenkrise verhindern.
Ein Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs der 17 Euro-Staaten am
kommenden Donnerstag in Brüssel soll einen Weg aus der Schuldenkrise
ebnen. EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy berief das Spitzentreffen
am Freitag ein. ... " [SZ
16.7.11]
-
"86 Prozent der Bürger fürchten sich vor Euro-Absturz.
Die Schuldenkrise im Euro-Raum beunruhigt die große Mehrheit der
Bundesbürger: 86 Prozent fürchten um die Stabilität der
Gemeinschaftswährung, ergab das aktuelle Politbarometer des ZDF.
... " [rp
16.7.11]
-
"US-Medien zu Europas SchuldenkriseAngst vor dem Rückfall ins Lehman-Zeitalter.
Wenn
Amerikaner sich für Schuldenkrisen interessieren, müssen sie
nur vor die Haustür blicken: Sie haben eine eigene. Aber auch die
Lage in Europa weckt bei der US-Presse böse Erinnerungen. ... " [Foc
16.7.11]
-
"Vernachlässigte Nachrichtenthemen: Bankenrettungsfonds vorne.
Die fehlende parlamentarische Kontrolle über den Bankenrettungsfonds
Soffin zählt laut Einschätzung einer Jury zu den Themen, die
in TV-Nachrichten und weiteren Medien im vergangenen Jahr am stärksten
vernachlässigt wurde. ... " [df
16.7.11]
-
"Italien: Fast jede dritte kinderreiche Familie lebt in Armut. In
Italien wächst die Armut unter kinderreichen Familien. Knapp 30 Prozent
(29,9) aller Familien mit drei oder mehr Kindern lebten im Jahr 2010 nach
Angaben des nationalen Statistikamtes Istat in relativer oder absoluter
Armut. Im Vorjahr waren es 24,9 Prozent gewesen. Damit lag die Armenquote
unter kinderreichen Familien 2010 um knapp 11 Prozent höher als im
italienischen Durchschnitt. ... " [dr
16.7.11]
-
"Griechenland droht die Massenarmut. Griechenland spart - und die
Zahl der Menschen, die in bitterer Armut leben, wächst dramatisch.
Zu Tausenden strömen die Hungrigen zu Essensausgaben, suchen im Müll
nach Brauchbarem. Neben der finanziellen Pleite droht dem Land nun der
soziale Bankrott. ... " [Sp
16.7.11]
-
""Das Problem in Griechenland heißt Angela Merkel". Wenn der
Euro scheitert, würde die Europäische Union zerbrechen, sagt
Stefan Collignon. Der EU-Berater warnt: "Europa ist heute in einer Situation
wie 1913." ... " [WO
16.7.11]
-
"EZB wirbt für Anleiherückkauf durch Euro-Rettungsschirm.
Die Europäische Zentralbank (EZB) setzt sich für einen Rückkauf
griechischer Anleihen durch den Euro-Rettungsschirm EFSF ein. „Wir haben
gesagt, dass dies eine nützliche Alternative wäre“, sagte EZB-Direktoriumsmitglied
Lorenzo Bini Smaghi der griechischen Tageszeitung „To Vima“. ...
" [orf 16.7.11]
15.07.2011 " ... " []
-
"Finanzbranche. Die gravierenden Schwächen des Banken-Stresstests.
Heute abend gibt es die Ergebnisse: Die europäischen Banken sollen
im Stresstest ihre Stabilität beweisen – doch Fachleute verspotten
den Test als irrelevant.... Die meisten Experten reagieren gelangweilt,
wenn sie nach dem großen europäischen Banken-Stresstest gefragt
werden. „Irrelevant“, „nebensächlich“, „ein reines Medienevent“ –
so kanzeln Analysten die Tests ab. " [W
15.7.11]
-
"Kritik vom Altkanzler. Helmut Schmidt kanzelt Investmentbanker ab. Helmut
Schmidt: "Die Landesbanken sind fast alle größenwahnsinnig geworden.""In
die Scheiße geritten" haben uns die Investmentbanker laut Helmut
Schmidt: Der Altkanzler findet deutliche Worte für die Manager und
kritisiert die Entwicklung der deutschen Geldinstitute. Bestenfalls solle
nur noch eine einzige Landesbank übrig bleiben. ... " [Sp
15.7.11]
-
"USA fordern Milliarden von Schweizer Banken. Die USA erhöhen
den Druck auf die Schweizer Banken zur Herausgabe weiterer Namen von
amerikanischen Steuersündern. ... Die Amerikaner verlangen
von Schweizer Banken neben den Namen von mutmaßlichen Steuersündern
auch eine freiwillige Buße von mehreren Milliarden Dollar, wie Reuters
Anfang Juni aus US-Regierungskreisen berichtet hatte. Im Gegenzug würden
die Amerikaner auf Ermittlungen und Verfahren gegen die Banken verzichten.
... " [WB
15.7.11]
-
"Citigroup verdient erneut Milliarden - kräftige Ausschüttung
angekündigt. NEW YORK (awp international) - Die vom Staat gerettete
US-Grossbank Citigroup will mit einem abermaligen Milliardengewinn im Rücken
die Finanzkrise endgültig abhaken. Nach mehreren Jahren mit keiner
oder nur minimaler Dividende fühlt sich die Bank wieder stark genug,
um eine nennenswerte Ausschüttung an die Aktionäre ankündigen
zu können. ... " [SI
15.7.11]
-
"Banken büßen für Zinswetten. Der Verkauf von riskanten
Zinsprodukten hat für mehrere Banken ein teures Nachspiel. Das Landgericht
Stuttgart verurteilte in dieser Woche die HypoVereinsbank (HVB) wegen Falschberatung
zu rund 450 000 Euro Schadensersatz. ... " [BO
15.7.11]
14.07.2011"
... " [] Zur
Marseillaise Wikipedia.
-
"Drohende Zahlungsunfähigkeit Moody's droht USA mit Entzug von
Toprating. Weil es im Schuldenstreit nicht vorangeht, werden die Analysten
ungeduldig: Die Ratingagentur Moody's prüft die Aberkennung des "AAA"-Ratings.
Auch aus China kommt eine Warnung. Der Dollar reagiert mit Verlusten, auch
die Ölpreise sinken.... Auch die chinesische Rating-Agentur Dagong
droht damit, die Kreditwürdigkeit der USA herabzusetzen. ..."
[BO
14.7.11]
-
"Eurokrise - wie Hedgefonds gegen Südeuropa wetten. Eigentlich
wollte man sie nach der Finanzkrise verbieten, doch das hat man nicht getan.
Jetzt heizen Finanzderivate die Verschuldungskrise der Eurozone weiter
an. Doch nicht nur das: Auch andere wichtige Ursachen der letzten Finanzkrise
sind noch immer nicht behoben. MONITOR zeigt, wie Banken ihre Geschäfte
zunehmend in unregulierte Schattenbanken verlagern, um der Finanzmarktaufsicht
zu entgehen und höhere Renditen zu erwirtschaften. Regulierungslücken,
die die Welt schon bald in eine neue, noch größere Finanzmarktkrise
führen könnten. Deutschlands oberster Finanzmarkt-Aufseher Jochen
Sanio nennt die Zustände "unhaltbar" und beklagt "Regulierungsversagen".
[Monitor
14.7.11]
-
"Griechenland plant bereits seine Umschuldung. Monatelang hat die
griechische Regierung eine Umschuldung scharf zurückgewiesen. Nun
beteiligt sie sich selbst an den Vorbereitungen. Der Internationale Währungsfonds
(IWF) hat bestätigt, dass die Regierung in Athen, die Euroländer
und der IWF eine Umschuldung der griechischen Staatsschulden vorbereiten.
In ihrem neuen, vierten Griechenland-Fortschrittsbericht gehen die IWF-Experten
nicht mehr von einer sicheren Tragfähigkeit der Schulden des Euro-Landes
aus und schließen eine teilweise Zahlungsunfähigkeit Athens
nicht aus. ... " [WO
14.7.11]
13.07.2011"
... " []
-
"Moody's Schelte für Irland
lässt Märkte kalt. Erst Portugal, jetzt Irland: Die Ratingagentur
setzt die Bewertung des Inselstaats auf Ramsch. Moody's geht davon aus,
dass das Land weitere Finanzhilfen braucht. Die Finanzmärkte bleiben
gelassen. ... " [ftd
13.7.11]
12.07.2011"
... " []
-
""Das ist eine infame Attacke aus New York und London". Dieser Tage
bekommt man das ganz mulmige Gefühl, dass Europa am Abgrund steht.
Alles nur Taktik, meint Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank. Taktik
der Machtstaaten USA und Großbritannien, die um ihre Macht zittern.
... " [b.ard
12.7.11]
-
"Crash-Prophet Leuschel: Bitte Sicherheitsgurte anlegen. Für
Roland Leuschel ist eines ganz klar: "Die Probleme in Europa werden von
den USA geschürt um von eigenen Problemen abzulenken", zeigt sich
der Crash-Prophet überzeugt, fügt aber direkt hinzu: "Leider
kann ich es nicht beweisen." Insgesamt zeigt er sich überzeugt: "Die
Krise wird immer noch schlimmer" ... " [ab
12.7.11]
-
"Euro-Krise vernichtet eine Billion Dollar an Börse. Eine Abwärtsspirale
der Angst hat an den Märkten Milliarden Dollar an Börsenwert
gekostet. So können sich Anleger vor Verlusten schützen. ...
" [W
12.7.11] RS: Hier muss man hinzufügen: es werden
mit jeder Herabstufung Milliarden über Puts verdient - vom angloamerikanischen
Banksterkartell.
-
"Griechen sollen Anleihen zum Dumpingpreis zurückkaufen. Die
Schuldenkrise in Europa zwingt die Staatschefs zum Tabubruch: Griechenland
soll seine Schulden nach FTD-Informationen mit einem riesigen Anleihe-Rückkauf
zum halben Preis loswerden. Der Zahlungsausfall wird dabei einkalkuliert.
Die Finanzminister der Euro-Zone brechen angesichts der sich ausweitenden
Schuldenkrise im Euro-Raum Tabus. Die griechischen Schulden sollen nach
Angaben aus der Euro-Gruppe mithilfe eines groß angelegten Rückkaufs
von Anleihen zum Dumpingpreis reduziert werden. ... " [Wis
12.7.11]
-
"Schuldenkrise spitzt sich zu – Schäuble erwägt EU-Bonds.
Die
Schuldenkrise in der EU spitzt sich immer weiter zu. Nach Griechenland
scheint nun auch Italien gefährdet. Trotz „absoluter Entschlossenheit“
der EU-Finanzminister reagierten die Märkte panisch. Finanzminister
Wolfgang Schäuble (CDU) schließt zur Bekämpfung der Schuldenkrise
nun auch die Einführung von EU-Bonds nicht mehr aus. ... " [foc
12.7.11]
-
"Euro-Krise EU-Staaten wollen Bankenpleiten verhindern. Die Staaten
der Europäischen Union wollen auch weiterhin kriselnde Banken mit
staatlichem Geld vor der Pleite bewahren. Das erklärten die Finanzminister
der 27-EU-Staaten am Dienstag in Brüssel. Sollten Banken bei den europaweiten
Stresstests durchfallen, wollen die Regierungen wie schon vor drei Jahren
mit Finanzspritzen helfen. Bei den neuen Stresstests waren 91 Geldhäuser
darauf überprüft worden, ob ihre Eigenkapitalquote hoch genug
ist, um Ausfälle etwa durch "faule Kredite" verkraften zu können.
Die Ergebnisse sollen am Freitag veröffentlicht werden. ...
" [mdr 12.7.11]
-
"EU-Kommission erspart HSH Nordbank harte Schrumpfkur. Zentrale
der HSH-Nordbank: Schiffsfinanzierung bleibt erhalten. Die Eigentümer
der HSH Nordbank haben sich mit der EU-Kommission über den Umbau der
Landesbank geeinigt: Diese kann ihre Schiffsfinanzierung weiter betreiben,
Hamburg und Schleswig-Holstein dürfen ihre Anteile an dem Geldhaus
behalten. ... " [Sp
12.7.11]
-
"Dollar-Zukäufe. China hortet 3,2 Billionen Dollar Währungsreserven.
Devisengeschäfte: Chinas Zentralbank unterstützt Exportwirtschaft.
Mit massiven Devisenkäufen soll der Kurs des Yuan gedrückt werden:
Chinas Reserven ausländischer Währung sind auf 3,2 Billionen
Dollar angestiegen. Handelspartner kritisieren die Währungspolitik.
... " [Sp
12.7.11]
-
"Ratingagenturen – ein zutiefst korruptes System. Kanzlerin Merkel, Finanzminister
Schäuble und Eurogruppen-Chef Juncker sind sauer auf die drei großen
Ratingagenturen, weil die durch ihre gesenkten Daumen die Kreditbedingungen
für Griechenland und Portugal ständig verschlechtern und die
„Rettung“ erschweren. Eine öffentliche europäische Agentur ist
im Gespräch. Doch als Berater dafür ist u.a. Roland Berger tätig.
Die EZB hat den Vorschlag bereits kategorisch abgelehnt; lediglich setzt
sie für sich selbst das Urteil der drei Großen Drei für
den Fall wie Griechenland und Portugal aus, wenn bereits europäische
Finanzhilfen fließen. Das Problem ist, dass Standard & Poor’s,
Moody’s und Fitch der verlängerte Arm der Banken und der wichtigsten
Käufer von Staatsanleihen sind. Die Wirtschaftspresse kritisiert ebenfalls,
dass sich „die Kapitalmärkte freiwillig dem Diktat der Ratingagenturen
unterwerfen“ (Financial Times Deutschland 8.7.2011). Doch diese Kritik
dient der Verschleierung. Werner Rügemer ging der Frage nach, wem
diese Agenturen gehören: Standard & Poor’s und Moody’s gehören
den größten Vermögendsverwaltern und Anleihespekulanten
wie Morgan Stanley, Blackrock, Fidelity Investments, auch der Allianz Versicherung,
und Blackrock ist zugleich größter Aktionär der Deutschen
Bank; Fitch gehört im wesentlichen dem US-freundlichen Großkapital
Frankreichs. Von Werner Rügemer ..." [NDS
12.7.11]
11.07.2011"
... " []
-
""Kapitalismus nicht das Ende"Linke will Banken verstaatlichen.
Die Linke hält an der Überwindung des Kapitalismus fest und will
im Fall einer Regierungsübernahme Banken und Energiekonzerne verstaatlichen.
"Wir wollen einen demokratischen Sozialismus erreichen", sagt Parteichefin
Lötzsch bei der Vorstellung des ersten Parteiprogramms. Darin wird
auch die Auflösung der NATO gefordert.... " [n-tv
11.7.11] RS: Das genügt nicht. Wir brauchen ein neues Geldsystem.
-
"EZB fordert größeren Euro-Rettungsschirm. Laut Zeitungsartikel
Verdoppelung auf 1,5 Billionen Euro gefordert - Notenbank gegen Beteiligung
privater Gläubiger ... "Der bestehende Schirm in Europa reicht nicht
aus, um eine glaubwürdige Schutzmauer um Italien zu bauen. Dafür
war er nie angelegt", zitiert die Zeitung einen europäischen Zentralbanker,
der nicht genannt werden wollte. Inzwischen gebe es im EZB-Rat einen breiten
Konsens über eine Verdoppelung des Schirms, heißt es in dem
Vorausbericht weiter. Dem EZB-Rat gehört auch der Gouverneur der Oesterreichischen
Nationalbank, Ewald Nowotny, an. ... " [dS
11.7.11]
-
"Deutsche Banken mit 116 Milliarden Euro in Italien engagiert. Das
klamme Italien zählt zu den größten Schuldnern deutscher
Banken im Euro-Raum. Das klamme Italien zählt zu den größten
Schuldnern deutscher Banken im Euro-Raum. Diese hatten Ende März dieses
Jahres insgesamt knapp 116,1 Milliarden Euro nach Italien verliehen, wie
am Montag aus aktuellen Zahlen der Bundesbank hervorging. ... " [st
11.7.11]
_
Aktuelle Sachlage
27. KW, 2011, 5. Jg: Ob FED,
EZB oder Bundesbank - letztlich ist es eine Banksterfamilie, die dem Gemeinwohl
noch nie konsequent und nachhaltig gedient hat. Und so stellt sich immer
mehr heraus, dass das völlig aus dem Ruder gelaufene kapitalistische
Geld- und Bankensystem keinen Schuss Pulver taugt. Es trägt alle Züge
eines Spielcasinos und Schneeballsystems, das hochkarätig intransparent
und nicht kontrollierbar ist. Wie die Atomenergie hat es mehr und mehr
die Züge einer globalen Massenvernichtungswaffe angenommen. Da nutzen
weder Reformen noch Absichtserklärungen einer ohnmächtigen Politik.
Das gesamte Geld- und Bankensystem gehört auf den Prüfstand und
neu fundiert..
2. Quartal 2011: ,
26,
25
, 24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,40,3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,
21,
20,
19,
18,
17,16,
15,
14,
1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
__
10.07.2011"
... " []
-
"Euro-Krise. "Die Europäer müssen das Problem in den Griff
bekommen". Euro-Zeichen: "Weltweite Ansteckungsgefahr im Falle eines
Bankrotts". Die Bevölkerung überaltert, die Schulden gigantisch:
Geht Japan bald bankrott? Über das Horrorszenario spricht der Vize-Gouverneur
der japanischen Notenbank, Hiroshi Nakaso, im Interview - und gibt den
Europäern Tipps, um eine Dauerkrise wie in seiner Heimat zu verhindern.
... Wenn ein Teil des Wirtschaftssystems ein Schuldenproblem hat,
dauert es immer sehr lange, das zu beheben. Man muss natürlich schnell
handeln, aber man muss auch geduldig sein. In Japan war es der Bankensektor,
in den USA sind es die Privathaushalte, die ein Schuldenproblem haben.
Die USA haben schneller gehandelt als Japan, aber auch sie werden geduldig
sein müssen. ..." [Sp
10.7.11]
-
"Sondertreffen in Brüssel. Italiens Geldprobleme schrecken die
EU auf. Euro-Zentralbank in Frankfurt: Angst vor der Ansteckung. Italien
gerät immer stärker unter den Druck der Finanzmärkte: Offenbar
aus Furcht vor einer Ausweitung der Schuldenkrise hat EU-Ratspräsident
Van Rompuy ein Sondertreffen für Montag einberufen. Laut einem Zeitungsbericht
mahnt die Europäische Zentralbank eine Aufstockung des Rettungsfonds
an. ... " [Sp
10.7.11]
09.07.2011 "
... " []
-
"Max Otte: Bankenrettung, Finanzoligarchen und Demagogie. "Wir gehen
in Richtung einer Konzernherrschaft und einer Finanzoligarchie. Meine
Hoffnung wäre, dass in der Tat ein Land stolpert und sagt, dass man
die Schulden nicht mehr bedienen kann. Das wäre aus meiner Sicht sogar
gut für Europa." sagt Prof. Max Otte, Autor des Bestsellers "Der Crash
kommt".... " [ab
9.7.11]
-
"Geheime Preisabsprachen. Schienen-Kartell kostete den Steuerzahler
Milliarden. Länger als bisher angenommen musste die Deutsche Bahn
für neue Gleise zu hohe Preise zahlen. Das Geld dafür kam vom
Steuerzahler. ... " [W
9.7.11]
-
"Wie die Geldwirtschaft Europa zugrunde richtet. EZB in Frankfurt:
Kauft Staatsanleihen, akzeptiert "Junk"-Papiere als Sicherheiten, lehnt
eine Bankenbeteiligung am Schuldendilemma vehement ab. Um die Existenz
der eigenen Banken-Zunft zu wahren, werden Regulierungsmechanismen weiter
Schritt für Schritt abgebaut. Und die Politik schaut hilf- und tatenlos
zu. ... " [gr
9.7.11]
08.07.2011 "
... " []
-
"Fed gibt Details zum Krisenprogramm bekannt. Als Primärhändler
auch Credit Suisse und UBS beteiligt. Die amerikanische Notenbank hat am
Mittwochabend Details eines Programms veröffentlicht, über das
die Banken in der Finanzkrise zu Liquidität kamen. Nach dem Kollaps
von Bear Stearns im März 2008 versteigerte das Fed bis zum Dezember
2008 wöchentlich für jeweils 28 Tage Notenbankgeld, um die Spannungen
am Interbankenmarkt zu lindern. Maximal waren in dem Programm 80 Mrd. $
ausstehend. Zugang zu dieser Fazilität hatten die 20 Primärhändler,
über die das Fed seine Offenmarktgeschäfte abwickelt. Primärhändler
sind Banken, die als Marktmacher fungieren, also für Liquidität
an diversen Wertpapiermärkten sorgen. Darunter sind neben Citigroup
und Goldman Sachs auch Töchter grosser ausländischer Institute
wie der Credit Suisse oder der UBS.... " [NZZ
8.7.11]
-
"Zentralbanken holen ihr Gold zurück. Goldbarren: Rund 30.000
Tonnen des Edelmetalls sollen die Zentralbanken besitzen. Die Zentralbanken
schichten um: Im vergangenen Jahr haben die Währungshüter 635
Tonnen Gold von der "Super-Zentralbank" in Basel entnommen. Ein Teil des
Edelmetalls könnte nun im Privatsektor landen. ... " [Sp
8.7.11]
-
"Schuldenkrise. Um Portugals freien Fall auf den Finanzmärkten
zu stoppen, hat die Europäische Zentralbank die Ratinganforderungen
für portugiesische Staatsanleihen außer Kraft gesetzt. Ihre
Entscheidung für eine Leitzinserhöhung könnte in der Krise
dagegen kontraproduktiv sein. ... " [FR
8.7.11]
07.07.2011 "
... " [] Wilhelm Hankel - Eurokrise und Finanzmafia
..." [ab
7.7.11]
-
"Deutschlands Top-Manager steigern Einkommen um
22 Prozent. VW-Chef Martin Winterkorn: Gehaltsprimus unter deutschen
Top-Managern. Die deutsche Wirtschaft erreicht im Laufe dieses Jahres wieder
Vorkrisenniveau - bei den Einkommen der Top-Manager ist das bereits seit
dem vergangenen Jahr der Fall. Laut einer Studie stieg die Vergütung
von Vorständen der größten börsennotierten Unternehmen
im Schnitt um 22 Prozent. ... " [Sp
7.7.11] RS: Zum Vergleich: Renter knapp 1%, Arbeiter und Angestellte
gut 2%.
-
"Schuldenkrise Wer kassiert unser Geld der Griechenland-Rettung?
Um Griechenland zu retten, zahlt Deutschland Milliarden – bei den Griechen
selbst macht das Geld aber nur kurz Station. Dann wird es sofort weiter
überwiesen. Niemand ahnt, bei welchen Empfängern die Milliarden
landen. ... " [ww
7.7.11]
-
"Franken-Kredite für viele Städte tickende Zeitbombe.
Neben Linz sorgen Franken-Darlehen auch in Wien für Kritik. Der Höhenflug
des Schweizer Franken sorgt für Kopfzerbrechen. Um 20 % und mehr sind
die Schulden jener gestiegen, die einen Franken-Kredit haben. ... " [dP
7.7.11]
-
"Geheimes Not-Programm: CS lieh sich 45 Milliarden.
Die Credit Suisse hatte sich während der Finanzkrise in der Spitze
45 Milliarden Dollar über ein Fed-Not-Programm besorgt, dessen Inhalte
erst am Mittwochabend bekannt geworden sind. ... " [c
7.7.11]
-
"Soviel Eile macht misstrauisch. Eine steile Gehaltskurve. Kommentar von
HANS HERBERT VON ARNIM. Entscheidung zur Parteienfinanzierung: In der
letzten Sitzung vor der Sommerpause soll das Gesetz durchgepeitscht werden.
Derzeit gibt die politische Klasse den Bürgern gleich in drei Bereichen
Anschauungsunterricht, wie leichthändig sie ihren Machterhalt über
demokratische Belange stellt. Bei der Diätenerhöhung kann es
ihr nicht schnell genug gehen, die will sie jetzt noch vor der Sommerpause
durchpeitschen. ... " [taz 7.7.11]
06.07.2011 "
... " []
-
"Die ideologische Krise des Kapitalismus westlicher Prägungvon
Joseph E. Stiglitz . Es ist gerade mal ein paar Jahre her, dass eine schlagkräftige
Ideologie – der Glaube an freie und uneingeschränkte Märkte –
die Welt an den Rand des Ruins brachte. Und selbst in seiner Blütezeit,
vom Anfang der 1980er Jahre bis 2007, machte der deregulierte Kapitalismus
amerikanischen Stils im reichsten Land der Welt nur die Allerreichsten
reicher. Die meisten Amerikaner mussten im Laufe des 30 Jahre währenden
Aufstiegs dieser Ideologie mit ansehen, wie ihr Einkommen Jahr für
Jahr fiel oder stagnierte. ... " [ps
6.7.11]
-
"Transatlantischer Schuldenturmbau im Vergleich. Bei allen Unterschieden
im Krisenverlauf und konkreter Krisenpolitik sind die Schuldenkrisen in
den USA und der Eurozone auf dieselben Ursachen zurückzuführen.
Kurz vor der entscheidenden Abstimmung über den fortgesetzten sozialen
Kahlschlag in Griechenland am letzten Wochenende, mit dem lediglich die
Agonie dieser Volkswirtschaft verlängert wird, hatten sich auch US-amerikanische
Notenbanker zu Wort gemeldet, die vor den "Ansteckungsgefahren" der griechischen
Schuldenkrise für den amerikanischen und globalen Finanzsektor warnten.
Der amerikanische Notenbankchef Bernanke warnte vergangene Woche vor den
globalen Folgen der Krise der Eurozone: "Wenn eine Lösung der Situation
misslingt, dann würde dies das europäische Finanzsystem und das
weltweite Finanzsystem gefährden - und ich vermute auch die europäische
Einheit." Parkinson, Leiter der Aufsichtsabteilung der US-Notenbank Fed,
schätzte wenig später das direkte Engagement der amerikanischen
Banken in Europas Schuldenländern als relativ gering ein, doch könnten
die Folgen einer eskalierenden Schuldenkrise in Europa eine Reihe von "Ansteckungseffekten"
auslösen, die schwer abschätzbar seinen. Völlig unklar ist
beispielsweise, wie stark amerikanische Finanzhäuser vermittels komplexer
Finanzinstrumente - wie etwa Kreditversicherungen - in dem europäischen
Schuldensumpf involviert sind. ... " [h
6.7.11]
-
"Nordrhein-Westfalen. Die WestLB-Parabel. Nordrhein-Westfalen wird künftig
keine eigene Landesbank mehr haben - aber noch lange schwer an ihr
zu tragen. Der Fall West LB zeigt exemplarisch, wie sich Landespolitik
durch Hochmut und Unvermögen selbst systematisch Spielräume nimmt.
... " [faz
6.7.11]
-
"Privatisierungen. EU überwacht Verkauf des Athener Tafelsilbers.
Aufpasser aus Brüssel und Frankfurt kontrollieren die nächsten
Jahre den Ausverkauf Griechenlands. Das 50-Milliarden-Ziel scheint jedoch
in weiter Ferne. ... " [W
6.7.11]
-
"Angst vor InflationChina schraubt Zins höher. Die Angst vor
Inflation hat China weiter fest im Griff. Um sie zu bannen, erhöht
die chinesische Notenbank zum fünften Mal in Folge den Leitzins auf
3,5 Prozent. Auch in Europa steht möglicherweise ein Zinsschritt kurz
bevor. ... " [n-tv
6.7.11]
-
"EU-Schuldenkrise. Ratingagentur ohrfeigt Lissabon. Moody's glaubt
nicht daran, dass Portugal seine Sparziele erfüllen kann - und stuft
Anleihen auf Ramsch. Lissabon reagiert mit Unverständnis. ...
" [ftd
6.7.11]
05.07.2011 "
... " []
-
"Prof. Max Otte über die Lügen der Griechenland-Retter. In
einem Radio-Interview macht Prof. Dr. Max Otte klar, worum es unseren Politikern
bei der Griechenland-Rettung geht, nämlich um die Rettung einiger
weniger Banken mittels Zweckentfremdung unserer Steuergeldern.... " [ibt
5.7.11]
-
"EZB akzeptiert trotz Warnung von S&P griechische Anleihen.
Die Europäische Zentralbank ist bereit, trotz der Warnungen verschiedener
Ratingagenturen weiterhin griechische Anleihen als Zahlungssicherheit zu
akzeptieren, bis alle Ratingagenturen den südosteuropäischen
Staat als zahlungsunfähig einstuften. ... " [fn
5.7.11]
-
"Satter Gewinn. Hedgefonds verdient halbe Milliarde Dollar an Lehman-Pleite.
Hedgefonds-Manager John Paulson: 2010 soll er fünf Milliarden Dollar
verdient haben. Zuerst profitierte er vom Absturz des Finanzsystems - nun
von dessen Erholung: Gut 550 Millionen Dollar soll Hedgefonds-Manager John
Paulson mit Anleihen der zusammengebrochenen Investmentbank Lehman Brothers
verdient haben. Er hatte die Papiere gekauft, als die Bank pleiteging.
..." [Sp
5.7.11]
-
"Faule Kredite: Moody´s warnt vor Entwicklung in China. Die
Ratingagentur Moody´s geht davon aus, dass Chinas lokale Regierungen
bei den Banken mit bis zu 14,3 Billionen Yuan in der Kreide stehen. Dies
würde umgerechnet rund 2,2 Billionen Dollar entsprechen. Die Verschuldung
der Provinz-Regierungen befinde sich laut Moddy´s somit nochmals
um 3,5 Billionen Yuan über dem Niveau, das ein offizieller Bericht
der chinesischen Regierung vergangene Woche ausgewiesen habe. Diesen Schluss
lasse der Vergleich von Berichten verschiedener chinesischer Behörden
zu, die teilweise zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen würden.
Moody´s erwartet erhebliche Ausfallraten ... " [e
5.7.11]
-
"Immobilienkrise. 700.000 spanische Neubauten stehen leer. Die Immobilienkrise
stellt Spanien vor massive Probleme: Knapp 700.000 neugebaute Häuser
und Wohnungen stehen leer. Vor allem an den Küsten und auf den Inseln
suchen Makler verzweifelt nach Käufern. ... " [Sp
5.7.11]
04.07.2011 "
... " []
-
"Griechenland-Hilfen. Ratingagentur schießt gegen Bankenbeteiligung.
Die geplante Teilnahme der Banken an dem nächsten Griechenland-Hilfspaket
wird von Störfeuer aus dem Kreis der mächtigen Ratingagenturen
überschattet. Standard & Poor´s droht mit ernsten Folgen....
" [F
4.7.11]
-
"Euro-Krise. Rating-Riese zerpflückt Rettungsplan für Griechenland.
Platzt das Hilfsprogramm der Banken für Griechenland? Die Institute
würden nach dem französischen Konzept die Schulden strecken,
jetzt erhebt die Rating-Agentur Standard & Poor's Einspruch: Die Umsetzung
werde man als Staatspleite einstufen. ... " [Sp
4.7.11]
_
Literatur (Auswahl) ... " [] ...
" [] ... " []
Links (Auswahl: beachte)
> Querverweise.
Externe Links (Auswahl: beachte)
>
Querverweise.
Glossar,
Anmerkungen und Endnoten: > Glossar
Steueroasen.
GIPT =
General and Integrative
Psychotherapy,
internationale Bezeichnung für Allgemeine und Integrative Psychotherapie.
___
100 Milliarden Euro
* Allgemeines zum
Staatsverschuldungs-Syndrom, Was
bedeutet Staatsverschuldung ganz praktisch?, Wann
wird Staatsverschuldung auf längere Sicht sehr gefährlich?
, Bundespräsident
Herzog 1999 zur Staatsverschuldung * Armuts-
und Reichtumsberichte der Bundesregierung * Antizyklische
Wirtschaftspolitik * Bear Stearns *
Datenquellen
und Hinweise zu Schulden und Wirtschaftswachstum (BIP) * Demokratien
* Etile, Das Peter-Prinzip,
Das
Parkinsonsche Gesetz, Selbstbediener
* Euphemismus * FED * Geldmenge
USA * Globalisierung, Globale
Enteignung der Städte * Hollyvoodoo.
* homo oeconomicus. * Daten
zu: Konsum-Animation, Verführung und Konditionierung des homo oeconomicus
* Ich pumpe, also bin ich * Kapitalismus
* supra-nationale Egoismen (EU)
* Plutokratie * Zur
Therapie der "Schuldentollwut" *
___
100 Milliarden Euro. Stand
24.3.8. Nach Auskunft eines Kundigen seien allein die Landesbanken mit
ca.
90 Milliarden betroffen. Bei den privaten Banken ist die Lage insofern
unübersichtlich als ihr Verlustengagement in ausländischen Institutionen
und Organisationen verborgen ist oder sein kann. Weltweit dürften
die Abschreibungsschäden in die Billionen gehen. Für diese gigantische
Wertvernichtung, die die Wall-Street-Banker geschickt über die ganze
Welt verteilt haben, wurden insgesamt seit 2002 rund 137 Milliarden Prämien
an die Wall-Street Bosse ausbezahlt: "Nach Angaben der Aufsichtsbehörde
von New York State haben in New York City ansässige Unternehmen der
Wertpapierbranche zwischen 2002 und 2007 Mitarbeiterprämien im Volumen
von insgesamt 137 Milliarden Dollar ausgezahlt. Im Jahr 2002 kassierten
die Bosse der Wall-Street-Unternehmen Prämien in Höhe von 9,8
Milliarden Dollar, 2003 waren es 15,8 Milliarden Dollar, 2004 18,6 Milliarden
Dollar, 2005 25,7 Milliarden Dollar, 2006 33,9 Milliarden Dollar und 2007
33,2 Milliarden Dollar." [Chris
Farrell 20.3.8 BusinessWeek Online / F.A.Z.]. Man sieht also abermals:
Misswirtschaft lohnt sich: Wer Mist macht auf höherer Ebene, wird
gnadenlos belohnt.
___
Allgemeines
zum Staatsverschuldungs-Syndrom: Das Schuldenproblem hat seinen Ursprung
in einer
expansiven
und verfehlten maniformen
Grundeinstellung: mehr, immer mehr und noch viel mehr. Diese grundlegende
Fehleinstellung wird von der plutokratischen Wirtschaft und ihrer falschen
Philosophie des homo oeconomicus, die
ihre pseudowissenschaftliche Rechtfertigung in den amerikanischen
etilE-Universitäten (Harvard,
Princeton,
Yale,Stanford)
findet, sehr unterstützt. Wachstum
über alles, Wachstum um jeden Preis, Konsum, Konsum, kaufen, kaufen
(wozu letztlich auch die Globalisierung erfunden
wurde, weil die heimischen Märkte grundgesättigt sind). Der Mensch
interessiert nicht oder nur als Konsummaschine, als konditionierte Kaufratte.
Stabilität interessiert nicht. Gerechtigkeitinteressiert
nicht. Es geht darum, dass eine kleine radikale Minderheit von Millionären
und Milliardären mehr, noch mehr und noch viel mehr anhäufen
kann. Die Nationalökonomie und Wirtschaftspolitik wird vollkommen
beherrscht von einer plutokratischen
Pseudo-Elite, die weder vom Menschen noch von der Wirtschaft wirklich
etwas verstehen, nur vom in die eigene Tasche raffen, Bilanzfälschungen,
vom Schulden machen, von Börsenspekulation, Luft- und Seifenblasen,
globalem Zocken und einer verantwortungs- und hemmungslosen Manipulation
durch Werbung, Falschinformation und ihrer hollywoodgerechten Aufbereitung
mit Hilfe gewissenloser Medien. Denn dass Deutschland so an den Rand des
finanziellen Ruins getrieben werden konnte, ist wesentlich mit das Werk
seiner unkritischen und willfährigen
WirtschaftswissenschaftlerInnen
und der wirtschaftspolitischen Medien, die das Problem seit ca. 35 Jahren
nicht nur verharmlosen und falsch darstellen, sondern an der finanzpolitischen
Verwahrlosung und Verblödung dieses Landes wesentlich Mitschuld haben.
Was
bedeutet Staatsverschuldung ganz praktisch ? Schulden erfordern einen
Kapitaldienst, d.h. die Begleichung bei Fälligkeit und die Zahlung
der Zinsen. Derzeit belaufen sich nach der Zinsuhr des Bundes für
SteuerzahlerInnen die Zinsen wie hier
ausgewiesen. Am 5.11.6, gegen 14 Uhr, waren dies über 57 Milliarden
Euro. Der Bundeshaushalt für 2006 sieht Ausgaben in Höhe von
261,6 Milliarden Euro vor [siehe].
Auf das Gesamtjahr hochgerechnet, ergeben sich rund 66 Milliarden Euro
Zinslast für den Bund. Das sind 25,2% der gesamten Ausgaben im Bundeshaushalt
allein für Zinszahlungen. Dieses Geld fehlt nicht nur für sinnvolle
Ausgaben, aufgrund der Zinseszins- und Wachstumseffekte droht dieser Anteil
immer größer zu werden.
-
Zunehmende Staatsverschuldung bedeutet unmittelbar, dass über die
Verhältnisse gelebt und mehr verbraucht als erwirtschaftet und geleistet
wird, was über längere Zeiten oder gar auf Dauer geldwirtschaftlich
und staatspolitisch als krankhaft zu bewerten ist.
-
Zunehmende Staatsverschuldung bedeutet dann in der Folge, dass der Staat
immer weniger Geld für sinnvolle Investitionen und Leistungen zur
Verfügung hat, weil immer mehr Geld für Zinsen aufgewendet werden
muss.
-
Fragt man, wer in den Genuss des Kapitaldienstes kommt, so wird man feststellen,
dass zusätzlich eine Umverteilung von arm nach reich eintritt: die
Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer.
-
Die Risiken und Instabilitäten werden immer größer, weil
sie nicht durch Rücklagen aufgefangen werden können, sondern
die Staatsverschuldung weiter in die Höhe treiben.
-
Am Ende steht Zusammenbruch, Geldentwertung und Währungsreform, was
extreme soziale Verwerfungen, Elend, Aufstände, Bürgerkriegs-
und Kriegsgefahren begünstigt. Kriegsgefahren auch deshalb, um abzulenken,
die unerträglichen Spannungen zu lösen, einen Sündenbock
zu finden oder sogar in der Hoffnung auf Ausgleich durch Kriegsgewinne
und Ausbeutung der Verlierer.
Anmerkung: So schreibt
David Rapoport (1971, Part II.) in "Primitive War - Its Practise and Concepts"
von zwei großen Motivsystemen: sozio-psychologischen und ökonomischen.
Zu den ganz großen sozio-psychologischen gehören:
"A very profound motive for going to war is to resolve
life's tensions, to escape from unhappiness caused by frustration in other
realms of existence. War is one of the most effective devices ever invented
for this cathartic purpose. Life at best is full of frustration, thwarted
ambitions, unfulfilled wishes — all of the sorrows and disappointments
with which humanity is only too familiar. People become involved in personal
dislikes which develop into hatreds, often irrational ones. ..."
(Ein sehr grundlegendes Motiv für Kriege führen
ist die Lösung von Spannungen, um dem Kummer durch die Frustration
der Existenz anderer Reiche zu entgehen. Krieg ist eines der wirksamsten
Instrumente, die jemals erfunden wurden, um Katharsis [= die Seele von
Spannung, Frustration und Unglücklichsein zu 'reinigen'] herbeizuführen.
Auch ein gutes Leben ist voll von Frustration, durchkreuzten Bestrebungen,
unerfüllten Wünschen - alle Sorgen und Enttäuschungen mit
denen die Menschheit nur zu vertraut ist. Menschen widerfahren persönliche
Missgeschicke, die sich zu Hass, oft zu irrationalem Hass, entwickeln.)
historische Entschuldungen.
Den Mechanismen historischer Entschuldung über Inflation, Währungsreform,
Ermordung der Gläubiger und Kriege bzw. Kriegsfolgen werde ich im
Schuldenporträt der Stadt Nürnberg
1298-2005 erstmals etwas ausführlicher nachspüren. So zynisch
und absonderlich es sich auch anhören mag: die sehr wünschenswerte
und ungewöhnlich lange Friedenszeit in Europa und die Kontrolle der
Notenbanken der Inflation lassen die Schuldenprobleme immer stärker
werden. So wird ein Umdenken nicht etwa durch Einsicht kommen, sondern
weil die Grenzen der Bezahlbarkeit der Zinsen, der Preis für die Ware
Geld, dies erzwingen.
Finanzpolitisches
Fazit und Vorbeugung: Schon Kant hat in seinem Ewigen
Frieden ausgeführt, daß es moralisch nicht zulässig
sein darf, Kriege über Schulden zu finanzieren. Ich denke, wir müssen
weiter gehen: die Schuldenmacherei muß grundsätzlich und zwingend
begrenzt werden. Wir brauchen eine völlig neue Verfassung.
-
Staatsverschuldung bedeutet auch das Eingeständnis, nicht vernünftig
und angemessen haushalten und wirtschaften zu können oder zu wollen
und ist damit Ausdruck einer tiefgreifenden [egozentrisch-maniformen]
Fehlhaltung.
-
Staatsverschuldung bedeutet auch versteckte vorgezogene Steuererhöhungen
zu Lasten späterer Generationen; sie verbergen aktuelle Konflikte
und verlagern sie auf später ("Nach uns die Sintflut"). Das ist unfair,
ungerecht, intransparent, feige und letztlich verantwortungslos.
Wann wird
Staatsverschuldung auf längere Sicht sehr gefährlich - wann ist
sie vertretbar, vernünftig, ja sogar gerecht und geboten ?
> Stabilitätsbedingung
für ein Finanzsystem: Wirtschaftswachstumsrate >= Schulden-Wachstums-Rateund,
verallgemeinert: Gefährlich
wird es, wenn die Problemgrößen schneller wachsen als die Ressourcengrößen.
Verschuldung steht durchaus im Dienste der Generationengerechtigkeit, wenn
von Investitionen über die Jahre hinweg die Menschen in einer Gebietskörperschaft
(Gemeinde, Bezirk, Land, Bund) einen Nutzen haben. Etwa Infrastruktur:
Verkehr, Kanalisation, Wasser- und Energieversorgung, Kindergärten,
Schulen und Bildung, Kultur-, Umwelt- und Heimatpflege. Vielfach passt
es daher auch zum Prinzip der Generationengerechtigkeit, wenn das Geld
für bestimmte Projekte durch Kreditaufnahmen beschafft werden muss.
Gefährlich wird es wiederum, wenn Kreditaufnahme zu einem allumfassenden
und fortgesetzt wachsenden Phänomen wird, das genaue Wirtschaftlichkeits-,
Folgekostenüberlegungen, realistische Tilgungspläne und genaue
Begründungen auch für die Generationengerechtigkeit ausser Acht
lässt.
Bundespräsident
Roman Herzog 1999 zur Staatsverschuldung [Lahnstein-Kandel
et
al. 1999, S. 113]
"Staatsverschuldung wird sogar von Ökonomen, zu deren Berufsbild
nicht gerade der Selbstzweifel gehört, als Terra incognita [RS: unbekanntes
Gebiet] der Wirtschaftswissenschaft bezeichnet. Eigentlich überrascht
es, daß die Wirtschaftstheorie bislang nicht in der Lage war, eindeutige
Aussagen zu machen, bis zu welchem Grad der Staat sich verschulden sollte
oder verschulden darf. Überraschend ist das auch insofern, als es
die öffentliche Verschuldung gibt, seit es Volkswirtschaften gibt.
...
Als Jurist habe ich immer das Bemühen der Ökonomen
bewundert, für jede Strategie, für jede ökonomisch relevante
Quote oder Kennziffer ein Optimum zu definieren. Eine optimale Schuldenquote
oder Defizitquote zu finden, ist der Wirtschaftstheorie nach ihrem eigenen
Eingeständnis offenbar nicht gelungen."
Quelle: Lahnstein-Kandel,
Sonja & Göring, Michael (1999, Hrsg.). Staatsverschuldung. In:
Der soziale Zusammenhalt in den Staaten der triade USA, Japan, Europa,
111-239. Baden-Baden: Nomos.
Anmerkung: Der international bekannte deutsch-amerikanische
Ökonom Musgrave hat allerdings ein handfestes
und klares Kriterium geliefert: Die Wirtschaftswachstumsrate muss
- im Mittel, auf lange Sivcht - größer-gleich der Schuldenwachstumsrate
sein.
___
Armuts-
und Reichtumsberichte der Bundesregierung.
"Mit Beschluss vom 27. Januar 2000 hat der Deutsche Bundestag
die Bundesregierung aufgefordert, regelmäßig einen Armuts- und
Reichtumsbericht zu erstatten. Am 25. April 2001 hat die Bundesregierung
den ersten Armuts- und Reichtumsbericht vorgelegt [Erster,
Anlagen].
Der Bericht und die zeitgleiche Vorlage des "Nationalen Aktionsplanes zur
Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2001-2003" (NAP-incl)
bei der EU-Kommission waren der Beginn einer kontinuierlichen Berichterstattung
über Fragen der sozialen Integration und der Wohlstandsverteilung
in Deutschland. Die Armuts- und Reichtumsberichterstattung basiert auf
dem Leitgedanken, dass eine detaillierte Analyse der sozialen Lage die
notwendige Basis für eine Politik zur Stärkung sozialer Gerechtigkeit
und zur Verbesserung gesellschaftlicher Teilhabe ist. Am 19. Oktober 2001
hat der Deutsche Bundestag die Verstetigung der Armuts- und Reichtumsberichterstattung
beschlossen und die Bundesregierung aufgefordert, jeweils zur Mitte einer
Wahlperiode einen entsprechenden Bericht vorzulegen. Dem kommt die Bundesregierung
mit der Vorlage des Berichts "Lebenslagen in Deutschland - Der 2. Armuts-
und Reichtumsbericht der Bundesregierung" nach. Der Bericht beschreibt
die Lebenslagen der Menschen in Deutschland auf der Basis statistischer
Daten etwa zu Einkommen, Vermögen, Erwerbstätigkeit, Bildungsbeteiligung.
Stand: Februar 2005. PDF-Bericht
(1.79 MB) 370 Seiten., Anhänge."
___
Antizyklische Wirtschaftspolitik:
Jede antizyklische Finanz- und Wirtschafts-Politiksetzt voraus,
dass in schlechten Zeiten das eingesetzt wird, was in guten Zeiten
zur
Seite gelegt wurde. Antizyklisch kann niemals heißen: wir
machen immer Schulden und in schlechten Zeiten ganz besonders viele.
Das scheint in Deutschland und in den plutokratischen
Hollyvoodookratien
noch nie einer richtig begriffen zu haben. Es sei daher noch einmal an
das erinnert, worum es John Meynard Keynes (1936,
S. 314) letztlich und wirklich ging:
"Die hervorstechenden Fehler der wirtschaftlichen Gesellschaft,
in der wir leben, sind ihr Versagen, für Vollbeschäftigung Vorkehrung
zu treffen und ihre willkürliche und unbillige Verteilung
des Reichtums und der Einkommen."
Antizyklische Haushaltspolitik steht nach Keynes also unter dem Ziel der
Vollbeschäftigung,Stabilität
und die sie ermöglichende soziale
Gerechtigkeit.
___
Bad Bank. Die Regierungen, Bundesbanker
und Finanzexperten lassen bislang keinerlei Anstalten erkennen, die Probleme
bei den Wurzeln anzupacken. Viele haben allerdings auch keine Ahnung von
den Wurzeln. Die einzigen Maßnahmen, die bislang ergriffen wurden,
um die Folgen der globalen finanzökonomischen Inkompetenz aufzufangen
gehen sämtlich auf Steuerzahlerkosten. Die bislang hilfloseste und
verrückteste Idee besteht in der Schaffung einer sog. "Bad Bank",
einer Bank, die keine andere Funktion hat als die faulen Kredite aufzukaufen
und zu verwalten. Selbstredend, dass eine solche "Bad Bank" eine Staats-,
sprich Steuerzahler-Bank sein muss. Das verwundert umso mehr als mit der
Gründung der Hypo Real Estate ja schon eine Bad Bank gegründet
wurde. Sie wurde nur nicht so genannt. Vermutlich steht die Gründung
der Hypo Real Estate (HRE) als erste heimlich geplante Bad Bank mit dem
geheimen
Krisengipfel 2003 beim damaligen Bundeskanzler Schröder im Zusammenhang.
Alles, was verbockt, verzockt und verbrannt wurde, soll dieser "Bad Bank"
zugeschoben werden, vermutlich zu irrealen Traumpreisen, damit noch mehr
Boni an vollkommen unfähige Bankmanager gezahlt werden können.
Die Idee einer Bad Bank ist ebenso unsinnig und verrückt, wie die
Idee marode oder insolvente Banken zu verstaatlichen, wie es Bundesfinanzminister
Steinbrück für die Hypo Real Estate überlegt. Sein etwas
debiles Argument: man könne doch nicht ewig in die unendlich schwarzen
Löcher einer solchen maroden Bank Geld pumpen. Wenn die Hypo Real
Estate marode und im Grunde praktisch insolvent ist, dann ändert sich
an dieser Situation nicht dadurch etwas, dass der Halter wechselt. Marode
ist marode, egal wer diese Bad Bank besitzt. Es gibt nur eine marktgerechte
und marktbereinigende Lösung: das Schlechte, Marode, Inkompetente,
die MisswirtschaftlerInnen müssen untergehen und ihre verantwortlichen
Vorstände, Aufsichtsräte und Manager in die Vermögenshaftung
genommen werden. So lange Misswirtschaft durch Traumgagen, Boni und Abfindungen
belohnt wird, also das Leistungsprinzip völlig pervertiert auf den
Kopf gestellt wird, kann sich gar nichts ändern. Meinungen:
-
Egon W. Kreutzer (29.1.9)
Wenn Banken Baden geh'n Bad Bank ...
___
Bear Stearns. "Bear Stearns war
die Liquidität Ende vergangener Woche weitgehend ausgegangen und sie
musste eilig von JP Morgan Chase und der regionalen Notenbank von New York
gestützt werden. Die Aktien waren daraufhin am Freitag um 45,88 Prozent
auf 30,85 Dollar eingebrochen. Bear Stearns ist die kleinste der fünf
großen New Yorker Investmentbanken." [Q]
___
Datenquellen
und Hinweise zu Schulden und Wirtschaftswachstum (BIP): s.a.
Überblick
(Datenquellen) ...
-
Statistisches Bundesamt: Fachserie 14, Reihe 5: Schulden
der Öffentlichen Haushalte (2180140047005.xls), Verschuldung des Bundes
Tabelle 1.1.1, Verschuldung der Länder Tabelle 1.3 und Fachserie
18 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen. * Statistik
shop destatis.
-
BIP Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen Länder 1970….:
http://www.vgrdl.de/Arbeitskreis_VGR/tab01.asp.
Zu den Daten wurde mitgeteilt: "Der Arbeitskreis VGR d L hat im Jahr 1999
nach einer Verordnung der Europäischen Union seine Rechnungen auf
das neue Europäische System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen
(ESVG 1995) umgestellt. Es liegen Rückrechnungsergebnisse nach dem
neuen System nur bis 1970 vor. ... Beide Systeme sind nicht vergleichbar!
Nach der Umstellung der VGR auf das Europäische System Volkswirtschaftlicher
Gesamtrechnungen 1995 (ESVG 1995) wurden die Länderergebnisse nur
bis 1970 zurückgerechnet. Für die Vorjahre sind lediglich Daten
nach dem alten deutschen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen
vorhanden. Diese Daten sind aufgrund zahlreicher methodischer und konzeptioneller
Unterschiede nicht mit den aktuellen Daten nach dem Europäischen System
Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen 1995 (ESVG 1995) vergleichbar und
dürfen keinesfalls an diese Daten angehängt werden." Anmerkung:
Hier ist natürlich zu wünschen, daß die Daten weiter zurückgerechnet
oder Schätzformeln mitgeteilt werden, wie die Vergleichbarkeit verbessert
werden kann.
-
Deutsche Bundesbank (1998). 50 Jahre Deutsche Mark. Monetäre
Statistiken 1948-1997. CD ROM Verlage C.H.Beck & Vahlen (erfordert
unter XP im System MFCUIA32.dll)
___
Demokratien. Die meisten westlichen
Demokratien sind vom Hollyvoodoo-Typ,
also Oligarchien,
meist plutokratische Medien- und Hollywooddemokratien.
___
Der Preis des Geldes. Thementag
bei 3sat am 3./4.10.2009 [Quelle abgerufen am 5.10.9]
___
Etile = Elite rückwärts e t i
l E, womit ausgedrückt wird, dass die vermeintlichen - in Wahrheit
plutokratischen - "Elite"- Universitäten keine echten, gemeinwohlorientierten
Eliten heranbilden, sondern das Gegenteil: Anti-Elite =: Etile. Die Analyse
der Schuldentollwut zeigt ganz klar, dass die Eliten hinten und vorne nicht
stimmen, wenn man sie mit ihrem eigenen Maß misst: Wirtschaftskompetenz
und Umgang mit Geld. Schaut man nämlich genau hin, also auf die zwei
wichtigsten Zahlen, die Schulden-
und die Wirtschaftswachstumsrate, stellt man ebenso erstaunt wie ernüchtert
fest, dass wir es meist mit Gauklern, Hochstaplern,
Schwätzern,
Dünnbrettbohrern,
Selbstbedienern
und Tartüffs zu tun haben. In Wahrheit gilt also die Umkehrfunktion:
die Kompetenz ist umso geringer je höher die Funktion und je größer
das Einflussgebiet. Und je etilärer das Niveau, desto größer
auch der Schaden, der angerichtet wird. Parkinsonund
noch mehr das Peter-Prinzip feiern hier ein Dauerfest.
Und es passt auch alles hervorragend zusammen: ein einzigartig etilärer
Filz aus Politik, Justiz, Banken, Wirtschaft und Wissenschaft (vornehmlich
die maniformeVariante
der Wachstumsfetischistenin
der Volkswirtschaft).
Interne Links zum Elite-Problem: Generalkritik
an der "Elite" * Elite-Meßverfahren*
Was
sind und wozu brauchen wir "Eliten" (Elite-Universitäten)? * Was
bieten amerikanische etilE-Universitäten am Beispiel Wirtschaft?.
*Wirtschaftlich
motivierte "Elite"-Kritik * Wirtschaftselite
in Deutschland * plutokratischer
etilE-Papagei Peter Glotz *
Das Peter-Prinzip: "Mir kam
der Verdacht, daß meine Schulbehörde in puncto Unfähigkeit
kein Monopolbetrieb war. Als ich mich umsah, stellt ich fest, daß
es in jeder Organisation eine Anzahl Menschen gab, die unfähig waren,
ihrer Arbeit gerecht zu werden." (S. 15). Ein universales Phänomen:
"Berufliche Unfähigkeit gibt es überall" (S. 16) "In einer Hierarchie
neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit
aufzusteigen" (S. 19) "Die Arbeit wird von den Mitarbeitern erledigt, die
ihre Stufe der Inkompetenz noch nicht erreicht haben." (S. 20)." [mehr:PKW3-04,
Überblick
Bürokratie,
]
Dr. Laurence J.
Peter, 1919 in Vancouver/Kanada geboren; Studium der Pädagogik an
der Washingtoner State University; Tätigkeit als Lehrer, Erziehungs-
und Sozialberater, Schulpsychologe, Gefängnislehrer und Universitätsprofessor;
Veröffentlichung zahlreicher Artikel in Fachzeitschriften; Erfinder
und Autor des «Peter-Prinzips», der «Peter-Pyramide»
(rororo sachbuch Nr. 8715) und des «Peter-Programms» (rororo
sachbuch 6947) sowie von «Schlimmer geht's nimmer. Das Peter-Prinzip
im Lichte neuerer Forschung» (Wunderlich Verlag, Reinbek bei Hamburg
1985). Laurence J. Peter starb 1990 in Kalifornien.
Das Parkinsonsche Gesetz::
"1. »Jeder Beamte oder Angestellte wünscht die Zahl seiner Untergebenen,
nicht aber die Zahl seiner Rivalen zu vergrössern.« 2.
»Beamte oder Angestellte schaffen sich gegenseitig Arbeit.«
(die Bürokratie bläht sich eigendynamisch auf)." [mehr]
Selbstbediener. Die Selbstbedienungsmentalität
wird seit Jahrzehnten gut dokumentiert durch die Schriften von Arnims.
___
Euphemismus. Sprachliche Schönfärberei,
beschönigende Darstellung. Gr. "eu" = gut, wohl; phem = sagen,
also wörtlich gut sagen. Beispiele: heimgehen für sterben, seine
soldatische Pflicht tun für morden; jdn. lächerlich machen als
Späßchen deklarieren; wenn Diktaturen z.B. "präsidiale
Staaten" genannt werden. Rein sachlich bedeutet Euphemismus eine falsch
positive Darstellung, besonders üblich im diplomatischen Dienst, in
der Politik, Kirche und in "höheren" Kreisen (Aristokratie).
___
FED Eine Gruppe von Privatbanken, die
- unter dem irreführenden Namen Federal Reserve Board - eine
"unabhängige" USA Bundesbank mimen und sich damit das Geld drucken,
im Wert steigen oder fallen lassen können, wie sie es gern hätten.
Video: Wer
steckt hinter dem Zentralbanksystem - Interessantes Video am Beispiel FED.
Ebenfalls sehr interessant: Video: Wie
Banken Geld aus Schulden schaffen.
___
Finanzderivate. Ein Derivat ist
ein Abkömmling oder Kunstprodukt aus zugrundeliegenden Basisgrößen,
dessen Handhabung (Rechte, Pflichten, Gültigkeit, Kauf, Verkauf [Einlösung]
...) durch sog. Zertifikate (Wertpapier) in einer Prospektbeschreibung
festgelegt ist.
___
Geldmenge. So wie es sich seit
Jahrzehnten abzeichnet nimmt die Geldmenge extrem zu, ohne dass das Geld
für realwirtschaftliche Leistungen gebraucht oder verwendet würde.
Das Geldsystem "ernährt" und vervielfacht sich selbst für sich
selbst. Im wesentlichen geht diese perverse finanzökonomische Entwicklung
von den USA und hier besonders von der seltsamen Konstruktion der privaten
FED aus. Die Banken gehören wie die Energieversorgung und
grundlegende Infrastruktur verstaatlicht. Informationen zur Geldmengenentwicklung:
-
[DBB: M3)
-
Geldmenge
USA innerhalb eines Jahres verdoppelt.
-
"Geldmenge im Euroraum nimmt drastisch zu. Berlin: (hib/HLE) Die
Geldmenge "M3" im Euro-Raum ist seit Beginn des Jahres 1999 um jahresdurchschnittlich
7,5 Prozent gewachsen. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort
(16/12362) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/12161) nach der
Stabilität des Euro mit. Trotz der Zinserhöhungen von Dezember
2005 bis Juli 2008 habe die Geldmenge "M3" in den letzten Jahren sogar
zweistellige Jahreswachstumsraten erreicht. Diese Rate habe in der Spitze
im Oktober 2007 bei 12 Prozent gelegen. Derzeit habe sich der Zuwachs der
Geldmenge deutlich abgeschwächt und im Januar dieses Jahres bei 5,9
Prozent gelegen. ... " [DBT
30.3.9]
-
Geldmenge USA aktuell: Die FTD berichtet
am 19.3.8:
"Die FED wird mächtig nachlegen
müssen. Die Fed ist mittlerweile so aggressiv, dass eine Wende von
Konjunktur und Finanzmärkten zum Greifen nahe scheint. Sie wird ausbleiben,
weswegen sich auch die zweistelligen Kursgewinne der US-Broker als Zwischenerholung
erweisen werden. Am Ende wird die FED
daher geradezu rasend werden. ... das weithin als stabilste erachtete US-Geldmengenaggregat
"Money of Zero Maturity" liegt um 16 Prozent über dem Vorjahr. Über
die vergangenen sechs Monate ist es aufs Jahr hochgerechnet um 19,5 Prozent
gestiegen, über die vergangenen drei Monate um 25 Prozent. ... Die
Fed gibt ihr Geld jetzt auch direkt an Institute heraus, die nicht ihrer
Kontrolle unterliegen, und akzeptiert dabei allen Ramsch als Sicherheit."
Siehe auch Geldmengenentwicklung
in den USA und Schulden-Porträt USA(1791-aktuell).
___
Globalisierung. Definition,
Globalplayer,
Erfindung und Sinn der GlobalisierungI,
II,
III,
IV,
V.,
Schwarzbuch,Begriffe,
Grundprobleme
der Menschheit,
Vorbilder und Alternativen.
* Preisabsprachen, Kartelle und Oligopole
*
___
Globale Enteignung
der Städte. [1,2,3,4,]
Ein lesenswerter Artikel in den Nürnberger Nachrichten (6.7.4,
S.13) über das Buch von Werner Rügemer
(2004). Cross Border Leasing - Ein Lehrstück zur globalen Enteignung
der Städte. Münster:
Westfälisches
Dampfboot.
| "Seit 1995 haben Hunderte Städte und öffentliche
Unternehmen in Deutschland und Europa ihre Großanlagen wie Klär-
und Wasserwerke, Straßenbahnen, Schulen und Messehallen an US-Investoren
verkauft und zurückgemietet. Erst durch Rundfunksendungen von Werner
Rügemer wurde »Cross Border Leasing« seit 2002 zu einem
öffentlichen Thema. Er schildert die Entstehung und Struktur dieses
Finanzprodukts der »New Economy« in den USA, ihre Verwandtschaft
mit anderen Formen öffentlicher Enteignung, ihr Ausmaß in den
wichtigsten europäischen Staaten sowie die Arbeitsmethoden der Leasing-branche.
Erstmalig legt er jetzt die bisher geheimen Vertragsinhalte dieser Konstrukte
fiktiver Kapitalbildung in vollem Umfang offen." (Rückumschlag
/ Info
mit Inhaltsverzeichnis.). Bestellung: Westfälisches
Dampfboot. |
___
Hollyvoodoo. Eine Wortschöpfung
aus Hollywood ("Traumfabrik") und Voodoo (Zauber), das meist im Zusammenhang
Voodoo-Tod (Tod durch Glauben, die Überzeugung durch einen Bann oder
Fluch sterben zu müssen) gebraucht wird, womit zum Ausdruck gebracht
werden soll, dass die Amerikanisierung der Welt auf Schein ("Hollywoodisierung")
beruht und für viele in den Tod führt. Obwohl die radikal-
islamistischen Mullahs natürlich so wenig eine Alternative
sind wie die Kommunisten oder Faschisten, haben sie doch etwas Richtiges
und Kritisches erkannt: dieses Amerika hat
etwas Tödlich-Teuflisches an sich. Die globale Hollyvoodookratie,
der global-grenzenlose Konsum- und Wachstumsterror, führt die
ganze Menschheit in den Ruin.
___
homo oeconomicus. Die westlichen
Gesellschaften werden vollkommen beherrscht vom homo
oeconomicus, d.h. der Mensch wird weitgehend als Wirtschaftsobjekt
missbraucht und als Konsummaschine gezüchtet bzw. konditioniert. Das
ist an sich familien- und kinderfeindlich und daher ist auch
völlig klar, weshalb in sog. Marktwirtschaften und Wohlstandsgesellschaften
die Geburtenrate
abnehmen muss. Die übermächtige share holder value Ideologie
der Plutokraten
trägt wesentlich mit zu einer einseitig überalterten, damit
kinderreduzierten Gesellschaft und zur Unmenschlichkeit der Sozialsysteme
bei. Die Zerschlagung der Großfamilie und ihrer zahlreichen 'kostenlos'
erbrachten sozialen Leistungen führt zu immer gigantischeren Kosten
eines sog. professionellen Sozialsystems, das zunehmend weniger bezahlbar
und
zugleich unmenschlicher wird. Das ist die Saat und Frucht
der absoluten Herrschaft des homo oeconomicus, made in USA.
Die Aufrechterhaltung dieser Systeme erfordert die ständige Ausbeutung
und Unterdrückung der nicht-westlichen Welt, der Armen und Schwachen
und fördert damit auch den Kampf der Kulturen, Hass, Krieg und den
Kampf aller gegen alle und erzwingt unvorstellbare und gigantische Aufwendungen
für die Machtapparate (Militär, Waffen, Geheimdienste, Polizei,
Medien:Hollyvoodoo).
Mephisto zum Homo
oeconomicus:
"Krieg,
Handel, Piraterie, dreieinig sind sie, nicht zu trennen ..."
(Faust II, A V, Palast, Mephisto Vers 11187)
|
Konsum-Animation,
Verführung und Konditionierung des homo oeconomicus.
Das maniforme
System des globalen Wachstumsrausches
verlangt immer mehr und mehr und noch viel mehr. Im Dienste der Animation,
Konditionierung und der Verführung stehen die Werbung,
leichter Geldzugang und Einkaufsmöglichkeiten rund um die Uhr - flankiert
und gestützt von einer willfährigen Justiz.
2000 BVerG erklärt Werbung mit schockierenden
Bildern (ölverschmierten Enten, Kinderarbeit oder Aids-Kranken) für
nicht verfassungswidrig und damit erlaubt. [Q]
1999 Homebanking und Interneteinkauf.
1996 Erneute Liberalisierung des Ladenschluss
1989 Liberalisierung Ladenschluss
1982 Einführung der Geldautomaten.
1972 EC-Karte
1952 Kaufkredit (Ratenkredit)
1949 Bildung von Diners Club.
Das Hamburger Abendblatt (4.1.7)
hat die Öffnungszeiten in der deutschen Geschichte dargestellt: "Die
Ladenöffnungszeiten - wie im Bild die längeren Öffnungen
bei Ikea - sind in Deutschland seit gut hundert Jahren gesetzlich geregelt.
Im Kaiserreich durften die Läden durchgehend öffnen und viele
hatten sogar bis 23 Uhr geöffnet. Danach gab es Schlusszeiten, die
die Öffnung auf 5 bis 21 Uhr begrenzten. Allerdings gab es Ausnahmen,
und auf dem Land war die Kontrolle des Gesetzes nur unterentwickelt. Die
Regulierung wurde während der NS-Zeit beibehalten. Nach dem Krieg
herrschte zunächst eine uneinheitliche Regelung, im Süden schlossen
die Läden später als im Norden. Für die Verbraucher war
dieser Wirrwarr unpraktisch, sodass das Ladenschlussgesetz 1956 auf die
Planbarkeit von Einkäufen abzielte. Liberalisiert wurde es dann noch
einmal 1989 und 1996."
___
Hypo Real Estate (HRE).
Zur Geschichte aus der Himepage (Abruf 8.3.9):
"Die Hypo Real Estate Group ist aus der Abspaltung von Teilen des gewerblichen
Immobilienfinanzierungsgeschäfts der HVB Group entstanden. Dies erfolgte
rechtstechnisch durch eine so genannte Abspaltung zur Neugründung
nach dem Umwandlungsgesetz, nachdem der Aufsichtsrat der HVB AG am 26.
März 2003 und die Hauptversammlung am 14. Mai 2003 diesen Maßnahmen
zugestimmt hatten. Die Abspaltung von der HVB AG wurde mit Eintragung in
das Handelsregister am 29. September 2003 rechtswirksam. Nach Eintragung
der Abspaltung erhielten die Aktionäre der HVB AG für je 4 ihrer
HVB AG Stamm- bzw. Vorzugsaktien gattungsbezogen je 1 Stamm- bzw. Vorzugsaktie
der Hypo Real Estate Holding AG zugeteilt. Die Aktie der Hypo Real Estate
Holding AG ist seit dem 6. Oktober 2003 börsennotiert und wurde gut
zwei Jahre nach ihrer Gründung mit Wirkung zum 19. Dezember 2005 in
den DAX 30 Index aufgenommen. Seit dem 22.12.2008 ist die Aktie im MDAX
gelistet. Mit der am 2. Oktober 2007 erfolgten Übernahme der DEPFA
ist die Hypo Real Estate Gruppe auch zu einem Banking-Spezialist für
den öffentlichen Sektor geworden."
Unternehmenskultur HRE (Abruf
8.3.9)
Soziale Verantwortung
und Nachhaltigkeit HRE (Abruf
8.3.9)
___
Ich pumpe, also bin ich.
Die
Formel ist Descartes
berühmter Formel nachgebildet, die hier allerdings eher das Gegenteil
repräsentiert. Dem entspricht das Credo Ich kaufe, also bin
ich des homo oeconomicus.
___
Kapitalismus: Der Kapitalismus taugt
so wenig wie der diktatorische Kommunismus (> "Hollyvoodoo").
Er wird beherrscht von den fossilen Neandertalerprinzipien: Gewinne privatisieren,
Verluste sozialisieren, Steuern minimieren - und nach uns die Sintflut.
Und im Zeitalter "der" Globalisierunggibt
es noch nicht einmal mehr richtige Märkte, so dass sich inzwischen
der einzige ökonomische Vorteil des Kapitalismus - optimale Leistung
durch freien Wettbewerb und Konkurrenz - weitgehend selbst aufhebt [Kartelle,
Geschwätz
von der freien Marktwirtschaft]. Die sog. Finanzkompetenz des Kapitalismus
besteht in erster Linie darin, die ganze Welt in ein Casino zu verwandeln,
wo mit einer irrsinnig durch Schuldentollwut aufgeblähten
Geldmenge ein maniformes
Schneeballsystem von Geld-, Luft- und Seifenblasenwirtschaftswachstum immer
seltsamere und katastrophalere Blüten treibt. In ihrer Not fallen
viele KommunalpolitikerInnen auf die Heilsversprechen der Banken (PPP)
herein. Aber die Banken haben nur eines Sinn: Kapitalrenditen von 25%,
wie der Deutsche Bank Chef die Branchenprimus Parole ausgegeben hat. Und
wenn diese Kapitalrendite erreicht sein wird, wollen sie noch mehr, bis
wir wieder bei der Wucherzinsen
im Mittelalter angelangt sind oder bis sie alles haben, vom Grashalm bis
zum letzten Dachziegel. Da kann der Staat, die Gemeinde nicht gewinnen.
Sie kann nur noch mehr verlieren und am Ende alles. Zur richtigen Therapie
gehts hier.
___
KFW.
Die
Versager-Etile der Nation (NN
19.9.8 "Deutschlands dümmste Bank"), die ein lebenslanges Funktionsverbot
als Aufsichtsräte in Finanzangelegenheiten für ihre unglaubliche
Fehlleistung erhalten sollten, stellen sich mit Abruf 19.9.8 wie folgt
dar:
KfW-Vorstand:
Dr. Ulrich Schröder, Dr. Günther Bräunig, Dr. Peter Fleischer,
Dr. Norbert Kloppenburg, Wolfgang Kroh, Detlef Leinberger, Ingrid Matthäus-Maier.
KfW-Verwaltungsrat
(~"Aufsichtsrat", besser Inkompetenz- und Abkassierunrat):
-
Vorsitzender des Verwaltungsrats: Michael Glos, Bundesminister für
Wirtschaft und Technologie
-
Stellvertretender Vorsitzender: Peer Steinbrück, Bundesminister der
Finanzen.
-
Dr. Günter Baumann, Mitglied des Vorstands des DIHK Deutscher Industrie-
und Handelskammertag
-
Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen
Groß- und Außenhandels e.V.
-
Dr. Uwe Brandl, Präsident des Bayerischen Gemeindetages
-
Frank Bsirske, Vorsitzender der ver.di - Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft
-
Professor Dr. Ingolf Deubel, Minister der Finanzen des Landes Rheinland-Pfalz
-
Professor Dr. Kurt Faltlhauser, Staatsminister des Bayerischen Staatsministeriums
der Finanzen a.D.
-
Sigmar Gabriel, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
-
Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes
-
Gerhard Hofmann, Mitglied des Vorstands des Bundesverbands der Deutschen
Volksbanken und Raiffeisenbanken
-
Peter Jacoby, Minister der Finanzen des Saarlandes
-
Dr. Siegfried Jaschinski, Vorsitzender des Vorstands der Landesbank Baden-Württemberg
-
Bartholomäus Kalb, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Roland Koch, Ministerpräsident des Landes Hessen
-
Jürgen Koppelin, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Oskar Lafontaine, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Waltraud Lehn, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Dr. Helmut Linssen, Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen
-
Claus Matecki, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes
des Deutschen Gewerkschaftsbundes
-
Dr. Michael Meister, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
-
Hartmut Möllring, Minister der Finanzen des Landes Niedersachsen
-
Klaus-Peter Müller, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken
e.V.
-
Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg
-
Alexander Rychter, Bundesgeschäftsführer des Bundesverbandes
Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.
-
Christine Scheel, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Zentralverbandes des
Deutschen Handwerks
-
Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz
-
Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes
-
Gerhard Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes e.V.
-
Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister des Auswärtigen
-
Ludwig Stiegler, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Jürgen R. Thumann, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen
Industrie e.V.
-
Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
-
Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung
-
N.N., Vertreter des Industriekredits
Analyse
der Zusammensetzung der Verwaltungsräte der KfW:
-
Finanzminister .............. 16.7% (6)
-
Minister/ Ministerpräsidenten 38.9% (14)
-
Politiker (insgesamt) ....... 61.1% (22)
-
Banker ...................... 11.1% (4)
-
Industrie/ Wirtschaft ....... 16.7% (6)
-
Gewerkschafter .............. 11.1% (4)
___
Freiwillige Ausschaltung
staatlicher Kontrolle. [Quelle]
Im § 6 Rekapitalisierung wird ausgeführt: "Die §§ 65
bis 69 der Bundeshaushaltsordnung finden keine Anwendung.":
In der Bundeshaushaltsordnung
regeln
die §§ 65-69 [Quelle]
die Kontrollaufgaben und Kontrollmöglichkeiten des Bundes:
§
65 Beteiligung an privatrechtlichen Unternehmen
(1) Der Bund soll sich, außer in den Fällen des Absatzes
5, an der Gründung eines Unternehmens in einer Rechtsform des privaten
Rechts oder an einem bestehenden Unternehmen in einer solchen Rechtsform
nur beteiligen, wenn
1. ein wichtiges Interesse des Bundes vorliegt und
sich der vom Bund angestrebte Zweck nicht besser und wirtschaftlicher auf
andere Weise erreichen läßt,
2. die Einzahlungsverpflichtung des Bundes auf einen
bestimmten Betrag begrenzt ist,
3. der Bund einen angemessenen Einfluß, insbesondere
im Aufsichtsrat oder in einem entsprechenden Überwachungsorgan erhält,
4. gewährleistet ist, daß der Jahresabschluß
und der Lagebericht, soweit nicht weitergehende gesetzliche Vorschriften
gelten oder andere gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, in entsprechender
Anwendung der Vorschriften des Dritten Buchs des Handelsgesetzbuchs für
große Kapitalgesellschaften aufgestellt und geprüft werden.
(2) Das zuständige Bundesministerium hat die Einwilligung des Bundesministeriums
der Finanzen einzuholen und das für das Bundesvermögen zuständigen
Bundesministerium zu beteiligen, bevor der Bund Anteile an einem Unternehmen
erwirbt, seine Beteiligung erhöht oder sie ganz oder zum Teil veräußert.
Entsprechendes gilt bei einer Änderung des Nennkapitals oder des Gegenstandes
des Unternehmens oder bei einer Änderung des Einflusses des Bundes.
Das Bundesministerium der Finanzen ist an den Verhandlungen zu beteiligen.
(3) Das zuständige Bundesministerium soll darauf hinwirken, daß
ein Unternehmen, an dem der Bund unmittelbar oder mittelbar mit Mehrheit
beteiligt ist, nur mit seiner Zustimmung eine Beteiligung von mehr als
dem vierten Teil der Anteile eines anderen Unternehmens erwirbt, eine solche
Beteiligung erhöht oder sie ganz oder zum Teil veräußert.
Es hat vor Erteilung seiner Zustimmung die Einwilligung des Bundesministeriums
der Finanzen einzuholen und das für das Bundesvermögen zuständige
Bundesministerium zu beteiligen. Die Grundsätze des Absatzes 1 Nr.
3 und 4 sowie des Absatzes 2 Satz 2 gelten entsprechend.
(4) Das Bundesministerium der Finanzen und das für das Bundesvermögen
zuständige Bundesministerium können auf die Ausübung der
Befugnisse nach den Absätzen 2 und 3 verzichten.
(5) An einer Genossenschaft soll sich der Bund nur beteiligen, wenn
die Haftpflicht der Mitglieder für die Verbindlichkeiten der Genossenschaft
dieser gegenüber im voraus auf eine bestimmte Summe beschränkt
ist. Die Beteiligung des Bundes an einer Genossenschaft bedarf der Einwilligung
des Bundesministeriums der Finanzen.
(6) Das zuständige Bundesministerium soll darauf hinwirken, daß
die auf Veranlassung des Bundes gewählten oder entsandten Mitglieder
der Aufsichtsorgane der Unternehmen bei ihrer Tätigkeit auch die besonderen
Interessen des Bundes berücksichtigen.
(7) Haben Anteile an Unternehmen besondere Bedeutung und ist deren Veräußerung
im Haushaltsplan nicht vorgesehen, so dürfen sie nur mit Einwilligung
des Bundestages und des Bundesrates veräußert werden, soweit
nicht aus zwingenden Gründen eine Ausnahme geboten ist. Ist die Zustimmung
nicht eingeholt worden, so sind der Bundestag und der Bundesrat alsbald
von der Veräußerung zu unterrichten.
§
66 Unterrichtung des Bundesrechnungshofes
Besteht eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes,
so hat das zuständige Bundesministerium darauf hinzuwirken, daß
dem Bundesrechnungshof die in § 54 des Haushaltsgrundsätzegesetzes
bestimmten Befugnisse eingeräumt werden.
§ 67 Prüfungsrecht
durch Vereinbarung
Besteht keine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes,
so soll das zuständige Bundesministerium, soweit das Interesse des
Bundes dies erfordert, bei Unternehmen, die nicht Aktiengesellschaften,
Kommanditgesellschaften auf Aktien oder Genossenschaften sind, darauf hinwirken,
daß dem Bund in der Satzung oder im Gesellschaftsvertrag die Befugnisse
nach den §§ 53 und 54 des Haushaltsgrundsätzegesetzes eingeräumt
werden. Bei mittelbaren Beteiligungen gilt dies nur, wenn die Beteiligung
den vierten Teil der Anteile übersteigt und einem Unternehmen zusteht,
an dem der Bund allein oder zusammen mit anderen Gebietskörperschaften
mit Mehrheit im Sinne des § 53 des Haushaltgrundsätzegesetzes
beteiligt ist.
§ 68 Zuständigkeitsregelungen
(1) Die Rechte nach § 53 Abs. 1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes
übt das für die Beteiligung zuständige Bundesministerium
aus. Bei der Wahl oder Bestellung der Prüfer nach § 53 Abs. 1
Nr. 1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes übt das zuständige
Bundesministerium die Rechte des Bundes im Einvernehmen mit dem Bundesrechnungshof
aus.
(2) Einen Verzicht auf die Ausübung der Rechte des § 53 Abs.
1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes erklärt das zuständige
Bundesministerium im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen,
dem für das Bundesvermögen zuständigen Bundesministerium
und dem Präsidenten des Bundesrechnungshofes.
§
69 Unterrichtung des Bundesrechnungshofes
Das zuständige Bundesministerium übersendet dem Bundesrechnungshof
innerhalb von drei Monaten nach der Haupt- oder Gesellschafterversammlung,
die den Jahresabschluß für das abgelaufene Geschäftsjahr
entgegennimmt oder festzustellen hat,
1. die Unterlagen, die dem Bund als Aktionär oder Gesellschafter
zugänglich sind,
2. die Berichte, welche die auf seine Veranlassung gewählten oder
entsandten Mitglieder des Überwachungsorgans unter Beifügung
aller ihnen über das Unternehmen zur Verfügung stehenden Unterlagen
zu erstatten haben,
3. die ihm nach § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes und
nach § 67 zu übersendenden Prüfungsberichte. Es teilt dabei
das Ergebnis seiner Prüfung mit.
___
ökonomisch
stablie Gesellschaften. Die politischen Grundlagen und Rahmenbedingungen
hat schon Aristoteles in seiner Staatstheorie
herausgearbeitet, so u.a. auch das wichtige Rotationsprinzip 2300 Jahre
vor den Grünen. Ökonomisch stabil bedeutet, daß es wenig
Reiche und Arme und eine starke finanzökonomische Mitte gibt, was
man ethisch zusätzlich mit der Idee sozialer
Gerechtigkeit motivieren kann (aber nicht braucht). In diesem Sinne
hat auch Keynes seine Lehre motiviert: "Die hervorstechenden Fehler der
wirtschaftlichen Gesellschaft, in der wir leben, sind ihr Versagen, für
Vollbeschäftigung Vorkehrung zu treffen und ihre willkürliche
und unbillige Verteilung
des Reichtums und der Einkommen." Die extrem pathologische Förderung
der Umverteilung der Vermögen hat in den letzten Dekaden dazu geführt,
dass Geld hauptsächlich zum - teilweise hochriskanten - Spekulieren
und nicht für realwirtschaftliche und vernünftig fundierte Investitionen
verwandt wurde. Und damit ging auch eine völlig ungesunde Ausweitung
der Geldmenge einher. Geldvermehrung demutierte zum gemeinwohl-dekadenten
Selbstzweck. Das alles wurde mit Hilfe der Politik, Justiz und der Medien
ermöglicht und gefördert.
___
OTS. Office
of Thrift Supervision.
___
Plutokratie Thema in der IP-GIPT:
___
Ratingagenturen. Die Ratingagenturen
sind Bock-Gärtner-Agenturen
der plutokratischen Finanzindustrie und wesentlich mitschuld an der Finanzkrise,
weil sie den Banken ermöglichten, ihre faulen Kredite zu verstecken
und dennoch reihenweise Tripel a Qualitätszertifizierungen vergaben.
Bei Lichte und vernünftig betrachtet sind das Betrügereien bei
dem offensichtlich keine Prospekthaftung greift. .
Einige Medienstimmen: Die Welt Online Finanzen vom2.8.7
kritisiert: " Bonitätsprüfer geben ein schlechtes Bild ab. Die
US-Hypothekenkrise hat die Ratingagenturen wieder einmal ins Gerede gebracht.
Schließlich haben Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch nach Einschätzung
von Experten zu spät vor den Risiken gewarnt und damit zur Eskalation
der Krise beigetragen. Keiner der drei maßgeblichen Bonitätsprüfer
hatte vor Bekanntwerden der Milliardenverluste die rote Flagge gehisst.
Bereits bei früheren Verwerfungen auf den Märkten, etwa der Asienkrise
oder dem Enron-Skandal, hatten sie zu spät gehandelt. "
Und weiter im Falle der IKB: "Noch im Mai hatte
etwa Moody’s an der IKB die „umsichtigen Kreditvergabepraktiken, das effiziente
Risikomanagement und die damit einhergehende relative Immunität gegen
Marktrisiken“ gelobt. Dies rechtfertige das vierthöchste Rating (Aa3)
in einem System von 19 Bonitätsnoten. Erst einen Tag nach der Gewinnwarnung
zu Wochenbeginn wurde das Rating mit dem Zusatz „Herabstufung möglich“
versehen. Die anderen beiden Agenturen sahen überhaupt keine Veranlassung,
ihr Rating für das Institut zu senken. Fitch bestätigte die Bonitätsnote.
Der Ausblick bleibe stabil."
NZZ
12.8.7 * Die FTD berichtet am 17.08.
07: "Bundesregierung schließt sich Kritik an Rating-Agenturen
an. Die Bundesregierung unterstützt den Vorstoß der EU zu gesetzlichen
Regelungen für Rating-Agenturen. Ein Sondertreffen rechtfertige die
derzeitige Hypothekenkrise aber noch nicht. ..."
___
Rettunsplan-Text (New York Times20.9.2008):
| Text of Draft Proposal for Bailout Plan. Published: September
20, 2008
LEGISLATIVE PROPOSAL FOR TREASURY AUTHORITY
TO PURCHASE MORTGAGE-RELATED ASSETS
Section 1. Short Title.
This Act may be cited as ____________________.
Sec. 2. Purchases
of Mortgage-Related Assets.
(a) Authority to Purchase.--The Secretary is authorized to purchase,
and to make and fund commitments to purchase, on such terms and conditions
as determined by the Secretary, mortgage-related assets from any financial
institution having its headquarters in the United States.
(b) Necessary Actions.--The Secretary is authorized to take such actions
as the Secretary deems necessary to carry out the authorities in this Act,
including, without limitation:
(1) appointing such employees as may be required to carry out the authorities
in this Act and defining their duties;
(2) entering into contracts, including contracts for services authorized
by section 3109 of title 5, United States Code, without regard to any other
provision of law regarding public contracts;
(3) designating financial institutions as financial agents of the Government,
and they shall perform all such reasonable duties related to this Act as
financial agents of the Government as may be required of them;
(4) establishing vehicles that are authorized, subject to supervision
by the Secretary, to purchase mortgage-related assets and issue obligations;
and
(5) issuing such regulations and other guidance as may be necessary
or appropriate to define terms or carry out the authorities of this Act.
Sec. 3. Considerations.
In exercising the authorities granted in this Act, the Secretary shall
take into consideration means for--
(1) providing stability or preventing disruption to the financial markets
or banking system; and
(2) protecting the taxpayer.
Sec. 4. Reports to Congress.
Within three months of the first exercise of the authority granted
in section 2(a), and semiannually thereafter, the Secretary shall report
to the Committees on the Budget, Financial Services, and Ways and Means
of the House of Representatives and the Committees on the Budget, Finance,
and Banking, Housing, and Urban Affairs of the Senate with respect to the
authorities exercised under this Act and the considerations required by
section 3.
Sec. 5. Rights;
Management; Sale of Mortgage-Related Assets.
(a) Exercise of Rights.--The Secretary may, at any time, exercise any
rights received in connection with mortgage-related assets purchased under
this Act.
(b) Management of Mortgage-Related Assets.--The Secretary shall have
authority to manage mortgage-related assets purchased under this Act, including
revenues and portfolio risks therefrom.
(c) Sale of Mortgage-Related Assets.--The Secretary may, at any time,
upon terms and conditions and at prices determined by the Secretary, sell,
or enter into securities loans, repurchase transactions or other financial
transactions in regard to, any mortgage-related asset purchased under this
Act.
(d) Application of Sunset to Mortgage-Related Assets.--The authority
of the Secretary to hold any mortgage-related asset purchased under this
Act before the termination date in section 9, or to purchase or fund the
purchase of a mortgage-related asset under a commitment entered into before
the termination date in section 9, is not subject to the provisions of
section 9.
Sec. 6. Maximum
Amount of Authorized Purchases.
The Secretary’s authority to purchase mortgage-related assets under
this Act shall be limited to $700,000,000,000 outstanding at any one time
Sec. 7. Funding.
For the purpose of the authorities granted in this Act, and for the
costs of administering those authorities, the Secretary may use the proceeds
of the sale of any securities issued under chapter 31 of title 31, United
States Code, and the purposes for which securities may be issued under
chapter 31 of title 31, United States Code, are extended to include actions
authorized by this Act, including the payment of administrative expenses.
Any funds expended for actions authorized by this Act, including the payment
of administrative expenses, shall be deemed appropriated at the time of
such expenditure.
Sec. 8. Review.
Decisions by the Secretary pursuant to the authority of this Act are
non-reviewable and committed to agency discretion, and may not be reviewed
by any court of law or any administrative agency.
Sec. 9. Termination of Authority.
The authorities under this Act, with the exception of authorities granted
in sections 2(b)(5), 5 and 7, shall terminate two years from the date of
enactment of this Act.
Sec.
10. Increase in Statutory Limit on the Public Debt.
Subsection (b) of section 3101 of title 31, United States Code, is
amended by striking out the dollar limitation contained in such subsection
and inserting in lieu thereof $11,315,000,000,000.
Sec. 11. Credit Reform.
The costs of purchases of mortgage-related assets made under section
2(a) of this Act shall be determined as provided under the Federal Credit
Reform Act of 1990, as applicable.
Sec. 12. Definitions.
For purposes of this section, the following definitions shall apply:
(1) Mortgage-Related Assets.--The term “mortgage-related assets” means
residential or commercial mortgages and any securities, obligations, or
other instruments that are based on or related to such mortgages, that
in each case was originated or issued on or before September 17, 2008.
(2) Secretary.--The term “Secretary” means the Secretary of the Treasury.
(3) United States.--The term “United States” means the States, territories,
and possessions of the United States and the District of Columbia.
|
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supra-nationale Egoismen
(EU). Es ist ein ungeheurer Vorgang, wenn die subventionierte Landwirtschaft
der Europäischen Union z.B. die afrikanische Landwirtschaft zerstört,
indem sie ihre Überschuss- und Überflussprodukte dorthin "billiger"
exportieren als die einheimischen landwirtschaftlichen Erzeuger produzieren
können.
-
Afrika und die drei Wellen der Globalisierung [Q].
-
EU und USA zahlen 13 Milliarden Dollar illegaler Agrar-Subventionen
[Q]
Hieraus: "Die EU zahlt Oxfam zufolge 300 Mio. Euro im Jahr an Tomatenverarbeiter
vor allem in Griechenland, Italien, Spanien und Portugal - was 65% des
Wertes der Tomatenernte ausmacht und es ihnen ermöglicht, der weltgrößte
Exporteur von Tomatenmark zu sein. Produzenten in Südafrika, Chile
und Tunesien hingegen gehören zu den Verlierern. Die EU subventioniere
ihre Fruchtsaft-Industrie, vor allem in Spanien und Italien, zu über
300%, heißt es in dem Bericht, mit 250 Mio. Euro pro Jahr. Produzenten
in Argentinien, Brasilien, Costa Rica und Südafrika könnten jährlich
40 Mio. US$ mehr verdienen, wenn die EU ihre Subventionen abschaffte. Außerdem
schütze die EU ihre Milchindustrie vor Wettbewerb und subventioniere
die Hersteller von Molkereiprodukten mit 1,5 Mrd. Euro im Jahr. Argentinien,
Brasilien und Uruguay könnten Butter exportieren, wenn nicht die EU-Exportsubventionen
den Weltmarktpreis drücken würden. EU-Butter wird zu Dumpingpreisen
direkt in Ägypten, Marokko und Südafrika eingeführt."
___
Sponsel, Rudolf. Jahrgang 1944,
Psychologe und Psychotherapeut in Erlangen; Politische Psychologie als
"Hobby". Geboren in Markt-Erlbach,
aufgewachsen in Wilhermsdorf,
Utrecht
und Nürnberg
(Schweinau, Deutschherrenwiese, Erlenstegen), später in Wertheim
a. M., Stockholm
[W], Stuttgart
und seit 1971 in Erlangen. Früher
politisch links-alternativ orientiert und engagiert, inzwischen zu einem
"Weißen"
entwickelt.
Politikaxiome. Weltanschaulich:
metaphysisch
liberaler Freidenker. Grundsätze: integratives
Manifest, integratives
Menschenbild. Künstlerische Aktivitäten: Der
Charakter und sein Preis, Hegel-Bilder,
Offenes
Atelier,
Porträts. -
Berufsfachbiographisches.
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TARP. Troubled Asset Relief Programm.
[QR July 21, 2009; PDF]

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Wirtschaftsprüfungen.
Die Wirtschaftsprüfungskonzeption in Deutschland ist - wie viele "Kontroll"einrichtungen
in Deutschland - eine grundsätzliche Fehlkonstruktion, weil
die beauftragte Wirtschaftsprüfungsfirma natürlich ihren Auftraggeber
nicht verlieren möchte und daher kaum jemals zu negativen Beanstandungen
motiviert ist. Nicht selten handelt es sich um Pseudo-Prüfungen, die
lediglich den Schein von Solidität erwecken sollen, um Kunden zu blenden
und in die Irre zu führen. Und wenn schon keine Krähe einer
andern ein Auge aushackt, dann erst recht keine abhängige Krähe.
Das Thema wurde von plusminis am 9.9.8(Video)
unter dem Titel "Wirtschaftsprüfer. Testate sagen manchmal wenig"
kritisch aufbereitet:
"Die internationale Finanzkrise hat bereits vielen Unternehmen
schwer geschadet. Wie hoch Risiken wirklich sind, ist jedoch Bilanzen kaum
anzusehen. Daran ändern auch die Testate namhafter Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
wenig. Die müssen ihren Kunden zwar auf den Zahn fühlen, doch
zu optimistisch sollte man nach wie vor lieber nicht sein.
-
Flowtex – Scheingeschäfte mit nicht vorhandenen Bohrgeräten.
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft: KPMG. Schaden: rund 2 Milliarden
Euro.
-
Phoenix - Ein Schneeballsystem. Angebliche Millionenguthaben
existieren nicht. Prüfer: Ernst & Young. Pleite. Anleger-Schaden:
mindestens 600 Millionen Euro.
-
Sachsen-LB: Investitionen in dubiose Immobilienfonds. Prüfer:
PriceWaterhouseCoopers. Abschreibungsbedarf in dreistelliger Millionen-Höhe.
Herbert Meyer ist eine Art Bilanzpolizist, Chef der Deutschen
Prüfstelle für Rechnungslegung. Mit seinen 25 Mitarbeitern überprüft
er Jahresabschlüsse, die vorher bereits von Wirtschaftsprüfern
abgesegnet wurden. Das Ergebnis ist erschreckend.
Herbert Meyer, Präsident Deutsche
Prüfstelle für Rechnungslegung: "Etwa jede vierte Bilanz, die
wir untersucht haben, ist fehlerhaft. Es sind wesentliche Abweichungen
von den Bilanzierungs-Standards, und wesentlich heißt, wenn der Anleger
am Kapitalmarkt die richtige Information gehabt hätte, hätte
er seine Anlage-Entscheidung möglicherweise anders getroffen."
Auch Gabriele Zobel hatte zunächst
dem Testat der Prüfer vertraut, also der Unterschrift unter dem Jahresabschluss.
40.000,- € hat sie verloren. Mit ihrem Anwalt will sie jetzt das Geld
zurückholen. Sie war von den Angeboten der Privatbank BFI mit hochverzinstem
Festgeld angelockt worden. Prüfer der Bank war die KPMG.
Gabriele Zobel, geschädigte BFI-Anlegerin:
"Wir haben das als sehr seriös angesehen, weil es ging ja damals,
dass KPMG eines der renommiertesten Wirtschafts-Institute überhaupt
ist, und wenn so ein renommiertes Institut ein Prüfsiegel gibt, ist
das für uns ein absolutes Kriterium für die Seriosität einer
Bank."
Die BFI Bank hatte Geld der Anleger
aus der Bank abgezogen. Wirtschaftsdetektiv Medard Fuchsgruber deckte den
Skandal auf. Aus internen Unterlagen, die PLUSMINUS vorliegen, geht hervor:
Es gab mehrere Hinweise, dass in der Bank einiges nicht korrekt läuft.
Trotzdem stellte KPMG immer wieder uneingeschränkte Testate aus.
Medard Fuchsgruber, Bund der Kapitalanleger:
"Bei der BFI-Bank war es sogar so auffällig, dass die Luxemburger
Aufsicht schon eingeschaltet wurde. Selbst die kam zu dem Punkt, dass hier
eventuell der Verdacht von Geldwäsche vorliegen könnte. Nichts
davon steht irgendwo im Bericht. Wie blind muss eigentlich ein solcher
Prüfer sein?"
Ein Insider, der in der BFI-Bank in
leitender Funktion tätig war und anonym bleiben möchte, geht
da weiter. Wir erfahren am Telefon: Der Eigentümer und die Wirtschaftsprüfer
kannten sich gut: "Heute würde ich ganz klar und deutlich sagen, ja,
die haben was erkennen müssen und die haben auch was erkannt. So ein
Bankhaus kann sich normalerweise keine Klüngeleien leisten. Da war
ich fest von ausgegangen und hab mir das auch nicht vorstellen können,
dass so was überhaupt im Hintergrund passiert."
In den nächsten Tagen werden
Frau Zobel und weitere Geschädigte Klage gegen KPMG einreichen. KPMG
will sich vor der Kamera nicht äußern, hält die Vorwürfe
jedoch für abwegig. Schriftlich teilt man uns mit: Man habe die „Grundsätze
ordnungsgemäßer Buchführung“ beachtet. "Für uns als
Abschlussprüfer bestand [...] die Verpflichtung zur Erteilung uneingeschränkter
Bestätigungsvermerke."
Für Karlheinz Küting werden
viel zu viele Jahresabschlüsse uneingeschränkt testiert. Der
Professor unterrichtet Rechnungslegung und Bilanzanalyse und hat über
16.000 Jahresabschlüsse ausgewertet.
Prof. Karlheinz Küting, Universität
Saarbrücken: "Es wurden mehr als 99 Prozent uneingeschränkte
Testate erteilt, das heißt auch, nur ein Prozent der Bilanzen wiesen
Fehler auf. Ich stelle persönlich die These auf, es sind bedeutend
mehr Bilanzen, die Fehler enthalten, und daraus folgere ich, dass die Messlatte
für ein uneingeschränktes Testat bedeutend höher gelegt
werden muss."
Sind Prüfer zu unkritisch ? Bezahlt
werden sie vom Unternehmen, das sie prüfen. Diesen Auftrag will keiner
verlieren. Außerdem: Oft kommen noch andere Beratungsleistungen hinzu.
Der Berufsstand sieht da keine Gefahr.
Professor Norbert Pfitzer, Wirtschaftsprüferkammer:
"Der beratende Prüfer ist ein besserer Prüfer, weil er das Unternehmen
besser kennen lernt und insofern wirksamer und wirtschaftlicher prüfen
kann."
Professor Karlheinz Küting, Universität
Saarbrücken: "Besteht zwischen einem Sonderauftrag und der Jahresabschlussprüfung
irgendein Zusammenhang, dann muss eine Trennung der Prüfung erfolgen.
Aber diese Trennlinie ist nicht scharf. Es gibt Überlappungen. Es
finden sich meist auch Wege, dass man die Sonderaufgaben trotzdem wahrnimmt."
Viel zu tun für Herbert Meyer
und seine Bilanzpolizei. Bleibt zu hoffen, dass ihre Arbeit die Wirtschaftsprüfer
in Zukunft vorsichtiger macht."
___
Zur Therapie der "Schuldentollwut":
Das psychologische Grundproblem liegt sicher in der
falschenEinstellung
und
in der Folgenlosigkeit maßlosen Wirtschaftens.
Staatsverschuldunghat
eine jahrtausende alte Geschichte und Tradition über
fast alle Kulturen und Epochen, geht über alle Herrschaftssysteme,
über
alle politischen Verwaltungsebenen (Gemeinden,
Städte, Kreise, Bezirke, Länder, Bund, Nationen) und über
alle
Parteien hinweg. Sie ist ein grundsätzliches und
strukturelles
Problem (historisch oft durch
Inflationen, Währungsreformen und Kriege entschuldet), das nur durch
grundlegende strukturelle Veränderungen lösbar ist:
Strukturelle
Therapie des Schuldenproblems.
Das Struktur-Problem Schuldenspirale ist langfristig nur lösbar, wenn
echte Stabilitätsbedingungen in die Verfassung so eingebaut werden,
dass VerletzerInnen automatisch amtsenthoben, für eine
Zeit
lang von Wahlen ausgeschlossen und nicht durch Abfindungen
oder andere Vergünstigungen
belohnt werden dürfen.
Außerdem sollten PolitikerInnen
als Minimalbedingung einen zu schaffenden Facharbeiterbrief in Politik
nachweisen, der fortwährend qualitätszusichernist.
Schulden dürfen auch nur dann gemacht werden, wennzugleich ein
Investitions-Kostenfolge- und Tilgungsplan vorgelegt wird, der
von Ephorenüberwacht
wird. Für die Verfassungsgerichte müssen neue Besetzungs-
und Kontrollstrukturen gefunden werden.
Hierzu bedarf es eines starken öffentlichen
Problem-Bewußtseins und einer tiefgreifenden Konditionierungder
politischen Massenhirne. Schulden machen, das muss Gefühle
wie Scheiße in der Zahncreme hervorrufen: Abscheu und Ekel.
Und man muss sich von falschen Eliten (Etilen)
und besonders von den Irrlehren der US-etilE-Universitäten
lösen - die sind in erster Linie für sich selber da - wie man
auch begreifen muss, dass die USA ganz andere natürliche Wachstumsbedingungen
haben als Deutschland (Bevölkerungswachstum und Arbeitsplatzentwicklung).
Die USA sind weder real noch normativ oder
ideal ein Weltmodell, das sollten die USA und wir Europäer und Deutsche
möglichst schnell begreifen und akzeptieren. Die Ausbeutung und Zerstörung
der Landwirtschaftsbasis der Dritten Welt durch die Globalisierung
und die supra-nationalen Egoismen (EU)
ist ein politisches Wirtschaftsverbrechen gegen die Menschlichkeit
und die Regierungen der führenden Industrienationen gehörten
dafür vor ein internationales Tribunal gestellt.
Als allererstes sollte bei PolitikerInnen das Geldtabu
aufgehoben und radikale finanzielle Transparenz herbeigeführt werden
und vielleicht wäre es eine gute Qualitätssicherungsmaßnahme,
wenn JuristInnen und BeamtInnen wenigstens eine Quotenbegrenzung bei Wahlen
erhielten, um das Allerschlimmste zu verhüten.
Kognitive
Therapie des Schuldenproblems.
Wie fast
immer beginnt die Problemlösung
mit der Problemwahrnehmung. Doch was ist hier das Grundproblem?
Wie wir aus der Psychotherapie wissen, setzt eine VerhaltensänderungLeidensdruck,
Motivation oder / und Einsicht voraus. Am Beginn
einer Verhaltensänderung steht oft eine veränderte, neue Einstellung.
Wie wichtig Einstellungen für Verhaltensänderungen sind, weiß
man aus der "Küchenpsychologie": Gibt man irrtümlicherweise die
Buntwäsche in das Kochwäscheprogramm, dann erfährt man ziemlich
schnell, was eine falsche Einstellung der Waschmaschine für Folgen
hat hinsichtlich der Buntwäsche (sie geht ein, verblasst und verfärbt).
Die elementar notwendige Grundstellung für
eine dauerhaft verantwortliche, solide und vernünftige Haushaltswirtschaft
ist:
(1) man kann auf Dauer nicht mehr ausgeben als man einnimmt,
ohne früher oder später in der exponentiellen Schuldenfalle zu
landen (>Eingangsgraphik,
was
bedeutet ...? );
(2) man muss in guten Zeiten Rücklagen bilden, damit man in schlechten
Zeiten darauf zurückgreifen kann (> Antizyklische
Finanzhaushaltung).
Diese elementaren und banalen Binsenweisheiten - für deren Realisation
und Beherzigung ein Studium anscheinend eher hinderlich ist - wollen viele
Kämmerer, Finanz"fach"leute und PolitikerInnen nicht einsehen oder
es ist ihnen egal. Wir werden daher überwiegend von finanzökonomisch
uneinsichtigen Dummköpfen oder von Nach-mir-die-Sintflut-Verwahrlosten
- oder von einer besonders ungesunden Mischung aus beiden - regiert. Dummerweise
wählen wir diese Leute auch immer noch, so dass man wohl sagen muss:
es geschieht uns nicht besser. Doch daraus folgt fatalerweise, dass es
wahrscheinlich auch keine Problemlösung (höchstens
einer ungewöhnlichen höheren Ordnung) gibt: Denn wenn die
grosse Masse der soziologisch-statistisch betrachtet Normalen - inhaltlich
betrachtet - die Verrückten sind, dann sind die Verrückten die
Normalen und bestimmen, was normal ist. Hier sind zwei paradoxe Erscheinungen
beobachtbar: a) Je verantwortlicher, desto verantwortungsloser und, auf
gut fränkisch, b) Je g'scheiter, desto blöder. Dies bestätigt
sich auch durch eine Analyse der schuldenfreien
Gemeinden in Deutschland. Insgesamt dürften diese vernünftig,
verantwortlich und solide Wirtschaftenden nicht einmal die 5%-Hürde
schaffen. Eine Änderung ist also ziemlich unwahrscheinlich - bis es
wirklich nicht mehr geht und alles zusammenkracht. Bei einigen Gemeinden
und Ländern scheint dieser Grenzbereich inzwischen recht nahe zu sein
(Berlin,
Bremen,
München),
so dass im Zusammenhang damit, dass es einige wenige Prozent ja wollen
und können und der faktischen Pleitesituation vieler anderer vielleicht
ein wenig Hoffnung gibt, wenn auch der begonnene Ausverkauf
der öffentlichen Vermögenswerte noch viel Schlimmeres befürchten
lässt. Wann wird ihnen einfallen, den Kölner Dom, die Berliner
Luft oder die bayerischen Alpen an "Investoren" - am besten gleich mehrfach
- zu verleasen, um für ein paar wenige Millionen, ein paar Tröpfchen
auf den heißen Stein für kurze Zeit ihre Zahlungsunfähigkeit
hinauszuschieben?
Hinweis: Zur Erkundung des Wissens, des BürgermeisterInnen-Profils
und worauf es nach Meinung der kompetenten und erfolgreichen PraktikerInnen
ankommt, habe ich einen "Fragebogen KommunalpolitikerInnen (fast) schuldenfreier
Gemeinden" entwickelt, der sich derzeit in der Erprobungsphase befindet.
Wer mitmachen möchte, melde
sich bitte. Gesucht werden für die Kontrollgruppe auch
BürgermeisterInnen und KommunalpolitikerInnen von Gemeinden, die noch
stärker in den Schulden stecken.
Mehr zur politischen Krankheit der "Schuldentollwut".
___
Querverweise
Standort: Doku Finanzkrise 3. Quartal 2011.
Zum Grundlagen Teil 1
*
Videospot attac
zur Einstellung unserer Banken
Wirtschafts-KriTicker*
Manager
Porträt Michael Kemmer (HRE, BLB)
*
* Die
Midas-Falle nach Ovid. in: Neid,
Mißgunst, Gerechtigkeit, Gier und Vernunft. * Das
Pyramiden-Modell oligarcher Systementwicklung am Beispiel multipler Überschuldung.
* Geldtabu. * Einführung
und Kritik der Plutokratie der "Deutschland AG" * Überblick
Mißwirtschaft D-AG * Eliten
& etilE *
Die
Politische Krankheit der Schuldentollwut. * Globalplayer
* Kartelle *
Überblick Staatsverschuldung._
Überblick Programm Politische Psychologie
in der IP-GIPT.
*
*
Dienstleistungs-Info.
*