Internet Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie
    IP-GIPT DAS=29.04.2002 Internet-Erstausgabe, letzte Änderung 26.10.9
    Impressum: Diplom-Psychologe Dr. phil. Rudolf Sponsel  Stubenlohstr. 20    D-91052 Erlangen
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    Willkommen in unserer Internet-Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie, Abteilung forensische Psychologie, Bereich

    Aussagepsychologie

      "Alle Menschen sind Lügner"
    (Psalm 116,11)

    „Die fehlerlose Erinnerung ist nicht die Regel, sondern die Ausnahme."
    William Stern 1902 in der Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft, S. 327

    von Rudolf Sponsel, Erlangen
    Querverweise

      Überblick
    • Einführung
    • Was sind Aussagen?
    • Der Druck der ErmittlerInnen, Aussagen zu gewinnen
    • Die Bedeutung der Erstaussage
    • Die Aufgabe der AussagepsychologInnen nach dem BGH
    • Die 12 'Verbote' (‘Hauptsünden’) in der Vernehmung (Exploration).
    • Literatur
    • Querverweise




    Einführung: So wie der Bäcker Mehl braucht, ein Tankwart Benzin, der Richter Gesetze, so braucht die AussagepsychologIn für ihre Arbeit - wie der Name schon sagt - Aussagen, sonst kann sie keine Prüfung vornehmen, ob die Gesamtaussage genügend Realkennzeichen enthält, so daß wenigstens erst einmal auf einen subjektiv wahren Erlebnisbericht geschlossen werden darf. Beachten Sie bitte das Wörtchen subjektiv, es ist hier sehr wichtig. AussagepsychologInnen ermitteln nämlich keine objektiven Wahrheitswertungen, das ist Sache des Gerichts, sondern nur subjektive. Auch wenn ein Zeuge  subjektiv die Wahrheit sagen mag, so folgt daraus keineswegs, daß seine subjektiv wahre Aussage gleichbedeutend mit den Tatsachen ist. Wenn jemand z.B. nach dem Sternzeichen einer entfernten Verwandten gefragt wird, dann kann dieser Jemand felsenfest überzeugt und subjektiv wahrhaftig aussagen, die Verwandte sei im Zeichen des Stiers geboren und trotzdem kann dies natürlich falsch sein, weil sich der Betreffende irrt.

        Der Hauptfeind der Wahrheit, wenn man es nicht gerade mit abgebrühten Ganoven zu tun hat, ist nicht die Lüge, sondern der Irrtum. Bezeichnenderweise hat Prof. Rolf Bender, juristischer Vernehmungs- und Aussageexperte, sein im Strafverteidiger 1982 veröffentlichtes Wirklichkeitsexperiment mit folgendem trefflichen Titel versehen:

    „Der Irrtum ist der größte Feind der Wahrheitsfindung vor Gericht."
     

    Was sind Aussagen ?

    Nun, der Stoff für Anzeigen, Ermittlungen, Anklagen und Verurteilungen in solchen Verfahren sind Aussagen. Was sind nun Aussagen? Eine Elementaraussage ist z.B. „Da steht ein Tisch." Oder „Da lag ein Messer". Die Aussage „Der runde Tisch stand in der Ecke" ist bereits zusammengesetzt und enthält drei Elementaraussagen oder Details (Tisch, rund, in der Ecke). Ein wichtiges Realkennzeichen für eine Aussage, die auf subjektiv wahren Erlebnissen beruht, ist daher ihr sog. Detailreichtum, Nr. 3 bei Steller in seinem Gutachten für den Bundesgerichtshof und von diesem bestätigt wie alle anderen 18 auch.

    Der Druck der ErmittlerInnen, Aussagen zu gewinnen

    Nun, fast alle ErmittlerInnen, VernehmerInnen und AussagepsychologInnen stehen unter einem großen Aussageproduktionsdruck. Wenn nicht genügend Aussagen aus dem Zeugen herausgeholt werden können, dann gibt es keine Anzeige, keine Ermittlungen, keine Anklage, keine Verurteilung. Natürlich kenne ich diesen Druck selbst, weil ich ihn selbst mehr als mir lieb war, in meiner Sachverständigentätigkeit erlebt habe. Dieser Druck, Aussagen hervorbringen zu müssen, ist eine vielfältige Fehlerquelle von Vernehmungen.
    Ein gutes Indiz für diesen Druck ist die Anzahl der Fragen, die gestellt werden. Realerlebnis-begründete Aussagen zeichnen sich nämlich dadurch aus, daß in der freien Erzählung viele und detaillierte Aussagen in etwas sprunghafter und ungeordneter Reihenfolge vom Zeugen hervorgebracht werden. Dieses wichtige Merkmal und Realkennzeichen Nr. 2 fehlt in aller Regel in Aussagen, die durch fremde Einflüsse und nicht wirklich erlebnisbegründet fundiert sind. Machen wir uns als erstes klar:

    Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.

    Und genauso ist es natürlich mit wirklichen Erlebnissen. Wenn einer was erlebt hat, dann kann er was erzählen. Das hat schon der Landgerichtspräsident Leonhardt 1934  - 100 Jahre nachdem Mittermaier die Grundzüge einer - auch heute noch weitgehend gültigen - kunstgerechten Vernehmung darlegte - sehr klar und deutlich beschrieben (nach Undeutsch 1967, S. 126):

    „Ist ein Vorgang ... künstlich geschaffen, so ist er auf einen bestimmten, durch den Prozeß gegebenen Zweck zugeschnitten und weist in seinen Bestandteilen normalerweise nur das auf, was jenem Zweck dient; er entbehrt allem Beiwerks und namentlich auch individuelle Einzelheiten und Eigentümlichkeiten, wie sie mehr oder weniger jedem erlebten Vorgang eigen sind; das von ihm gegebene Bild ist ohne Leben, ein totes Schema von Vorgängen der betreffenden Art."

    Wirkliche Erlebnisse können also im Prinzip detailreich berichtet werden. Für die aussagepsychologische Glaubhaftigkeit ist daher der frei produzierte Detailreichtum eines Erlebnisberichtes schon ein wichtiges Kriterium. Liegen nicht genügend Aussagen vor, ist eine aussagepsychologische Begutachtung nicht möglich, was häufig, vor allem bei kleineren Kindern der Fall ist und von allen Aufklärungsinteressierten meist sehr bedauert wird, weil dadurch möglicherweise eine KinderschänderIn einer gerechten Verurteilung entgeht. Und genau das ist häufig der Grund, weshalb die Vernehmerinnen so viele Fragen stellen. Doch wer viele Fragen stellt, begibt sich aber auf gefährliches Gelände, nämlich in die Gefahr, durch seine Fragen selbst herzustellen, was erst ermittelt werden soll, vor allem dann, wenn viele Suggestivfragen gestellt werden.
     

    Die Bedeutung der Erstaussage

    Undeutsch zu Bedeutung einer richtigen Erstbefragung (1967, S. 112):

    „2.  Erstbefragung

    Der ersten Befragung wird von einigen Autoren eine außerordentlich große Bedeutung für die Ausformung der Aussage beigemessen. So schreibt Stern:

    "Von den ersten Vernehmungen hängt also geradezu die ganze Zukunft des Prozesses ab: In ihnen wird eigentlich fast immer der Sachverhalt endgültig geklärt oder endgültig verschleiert" (1926,47).

    Es werden in einer fehlerhaften, insbesondere in einer suggestiven Befragung große Gefahren für die Richtigkeit der auf diese Weise erzielten Aussagen erblickt."

    Zum Thema Statistik der kindlichen Zeugen und Opfer, Probleme der Aussagegewinnung und Videotechnologie klicken Sie bitte hier. Zur Problematik des manchmal jahrelangen Verfahrens klicken Sie bitte hier.
     

    Die Aufgabe der AussagepsychologInnen nach dem BGH

    Der Bundesgerichtshof hat uns mit seinem Urteil vom 30.7.1999 klipp und klar gesagt, was wir AussagepsychologInnen zu tun haben:
     

    1. die Realkennzeichen erheben;
    2. die Bedeutung der Realkennzeichen prüfen (hypothesengeleitetes Vorgehen, z.B. fremde Einflüsse untersuchen und prüfen). Daraus folgt natürlich
    3. daß AussagepsychologInnen als Grundmaterial Aussagen brauchen, sonst können sie nicht gutachten, also: Aussagen gewinnen
    4. Es sollte sich von selbst verstehen, daß die Aussagen korrekt und zuverlässig erhoben werden müssen. Leider hat der Bundesgerichtshof noch nichts darüber gesagt, wie Aussagen zu gewinnen sind und welche Methoden hierbei strittig, verboten (Suggestivfragen?) oder nur unter besonderen Vorkehrungen und Kontrollen statthaft sind. Es ist zu hoffen, ja eigentlich zu fordern,  dass der Bundesgerichtshof in absehbarer Zeit hierzu Richtlinien entwickeln wird.



    Die 12 'Verbote' (‘Hauptsünden’) in der Vernehmung (Exploration)
     

    1. Aussagehemmende Faktoren zulassen (hemmende Anwesende, Störungen, Unterbrechungen, Ablenkungen)
    2. Sachverhalte, die erst ermittelt werden sollen, vorgeben
    3. Suggestivfragen jeglicher Art stellen
    4. Fragewiederholungen („insistieren"), die verunsichern, weil sie beim Zeugen den Eindruck erwecken, man akzeptiere seine Einlassung nicht
    5. Wertende sprachliche Kommentare (das gibt es doch gar nicht, das kann doch nicht sein, in schärfster Form, das heftige Bestreiten), die dem Kind den Weg weisen, was erwünscht und unerwünscht ist
    6. Wertendes Ausdrucksverhalten (Kopfschütteln, nicken, grimassieren, Augenbrauen hoch-ziehen, Augen verdrehen, entwertende Gesten wie z.B. wegwerfende Handbewegung usw.)
    7. Unkontrollierte Reaktionen (Hm, aha, soso, na so was, lachen, grimmig schauen, ...)
    8. Einseitiges - nicht zu allen in Frage kommenden Hypothesen - vernehmen (explorieren)
    9. Wichtige Sachverhalte nicht gründlich genug erforschen.
    10. Fremde Einflüsse nicht genügend erforschen und erheben
    11. Unzureichende Dokumentation (an besten sachverständige Videovernehmung)
    12. Gebrauch einer für die ZeugIn fremden oder gar unverständlichen Sprache (Fremdworte, mißverständliche oder nicht zeugengemäße Worte u. Beschreibungen).



    Literatur
    Beachten Sie bitte auch die Literatur in den Querverweisen.

    • Allgemeine Methodologie und Wissenschaftstheorie
    • Allgemeine Kriminologie und Forensische Psychologie
    • Aussagepsychologie, Glaubhaftigkeit und Glaubwürdigkeit
      • a)  Gedächtnis,  Erinnerung & Quellenverifikation: Irrtum, Induktion, Abwehr, Lüge, Suggestion.
      • b)  Spezielle Aussage- und Glaubwürdigkeitspsychologie
      • c)  Spezialproblem Zeitschätzungen und zeitliche Zuordnungen
      • d)  Diagnostische Probleme (Puppen, Zeichnungen)
    • Entwicklungspsychologie
    • Kinder- und Jugendsexualität
    • Sexuell Abweichendes Verhalten
    • Homosexualität
    • Pädophilie und Pädophile
    • Sexualität und Sexueller Mißbrauch in Kirche, Sekten, Religion
    • Sexueller Mißbrauch & Vergewaltigung Mißbrauch des Mißbrauchs
    • Querverweis: Literaturliste in: Suggestion und Suggestivfragen ...
    • Querverweis: Hörigkeit und Abhängigkeit
    • Querverweis: Pathologische Bindungsbeziehungen
    • Querverweis: Literatur Gewissenstypologie, Abwehrmechnismen und Straftäterbehandlung
    _
    Allgemeine Methodologie und Wissenschaftstheorie
  • Döhring, E. (1964). Die Erforschung des Sachverhalts im Prozeß. Berlin: Duncker & Humblot.
  • Hilgendorf, E. (1993). Der Wahrheitsbegriff im Strafrecht am Beispiel der strafrechtlichen Aussagetheorien (§ 153 ff. StGB). Goltdammer's Archiv für Strafrecht, 547-559.
  • Kamlah, W., Lorenzen, P. (1967). Logische Propädeutik. Vorschule des vernünftigen Redens. Mannheim: Bibliographisches Institut.

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    Allgemeine Kriminologie und Forensische Psychologie
  • Dechene, H. C. (1975). Verwahrlosung und Delinquenz. Profil einer Kriminalpsychologie. München: Fink (UTB)
  • Dettenborn, H.; Fröhlich, H.-H.; Szewczyk, H. (1989). Forensische Psychologie. Berlin: VEB Verlag der Wissenschaften.
  • Douglas, J. E.; Burgess, A. W.; Burgess, A. G. & Ressler, R. K. (1992, Ed.). Crime Classification Manual. New York: Lexington.
  • Füllgrabe, U. (1997). Kriminalpsychologie. Täter und Opfer im Spiel des Lebens. Frankfurt: Wötzel.
  • Hartmann, K. (1970). Theoretische und empirische Beiträge zur Verwahrlosungsforschung. Berlin: Springer.
  • Mittermaier, C.J.A. (1834). Die Lehre vom Beweise im deutschen Strafprozesse nach der Fortbildung durch Gerichtsgebrauch und deutsche Gesetzbücher in Vergleichung mit den Ansichten des englischen und französischen Strafverfahrens. Darmstadt: Heyer's Verlagsbuchhandlung.
  • Quensel, S. (1964). Sozialpsychologische Aspekte der Kriminologie. Stuttgart: Enke.
  • Schneider, H.-J. (1983, Hg.). Kriminalität und abweichendes Verhalten. 2 Bde. Weinheim: Beltz.
  • Undeutsch, U. (1967, Hg.). Forensische Psychologie, Handbuch der Psychologie Bd. 11. Göttingen: Hogrefe.
  • Wegener, H. (1981). Einführung in die forensische Psychologie. Damrstadt: Wiss. Buchgesellschaft.
  • Witter, H. (1970). Grundriß der gerichtlichen Psychologie und Psychiatrie. Berlin: Springer.

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    Aussagepsychologie und Glaubwürdigkeit

    a)  Gedächtnis,  Erinnerung & Quellenverifikation: Irrtum, Induktion, Abwehr, Lüge, Suggestion.

  • Albert, D. & Stapf, K.-H. (1996, Hg.). Gedächtnis. Enzyklopädie der Psychologie C, II, Bd. 4. Göttingen: Hogrefe.
  • Egg, R., Sponsel, R. (1978). "Bagatelldelinquenz" und Techniken der Neutralisierung. Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform 61, 1978, 1, 38-50  {Zusammenfassung Diplom-Arbeit über Abwehrmechanismen in der Kriminalität}
  • Endres, J. (1998). Wie suggestibel ist dieses Kind? Überblick über bisherige experimentelle Arbeiten mit dem ‘Bonner Test für Aussagesuggestibilität’".  Report Psychologie 23,  10, 816-827.
  • Festinger, L. (dt. 1978, orig. 1957). Theorie der kognitiven Dissonanz. Bern: Huber.
  • Freud, A. (dt. o. J., orig. 1936). Das Ich und die Abwehrmechanismen. München: Kindler.
  • Füllgrabe, U. (1995). Irrtum und Lüge. Stuttgart: Boorberg.
  • Hell, W.; Fiedler, K. & Gigerenzer, G. (1993, Hg.). Kognitive Täuschungen. Fehl-Leistungen und Mechanismen des Urteilens, Denkens und Erinnerns. Heidelberg: Spektrum.
  • Kail, R. (1992, orig. 1989). Kinder als Zeugen vor Gericht, in: Gedächtnisentwicklung bei Kindern, 124-135. Heidelberg: Spektrum.
  • Kail, R. (1992, orig. 1989). Das Gedächtnis geistig behinderter Kinder, in: Gedächtnisentwicklung bei Kindern, 110-123. Heidelberg: Spektrum.
  • Kail, R. (1992). Gedächtnisentwicklung bei Kindern. Heidelberg: Spektrum.
  • Köhnken, G. "Nachträgliche Informationen und die Erinnerung komplexer Sachverhalte - Empirische Befunde und theoretische Kontroversen", Psychologische Rundschau 1987, 38, 190-203.
  • Köhnken, G. "Techniken zur Verbesserung der Erinnerungsleistung im Interview: Das Kognitive Interview", Praxis der Forensischen Psychologie", 2, 1992, 2, 85-91
  • Loftus, E. F. (1992). "Erinnerung und Wahrheit", Psychologie Heute 12, 25-27.
  • Malpass, R. S. "Techniken zur Verbesserung der Gedächtnisleistung", in: Köhnken, G.; Sporer, S. L. (Hrsg.) "Identifizierung von Tatverdächtigen durch Augenzeugen", Stuttgart 1990, 135-156
  • Ofshe, R. & Watters, E. (dt. 1996, orig. 1994). Die mißbrauchte Erinnerung. Von einer Therapie, die Väter zu Tätern macht. München: dtv.
  • Volbert, R. (1997). Suggestibilität kindlicher Zeugen. In: Steller, M. & Volbert, R. (1997, Hg.), 40-62.
  • Yapko, M.D. (dt. 1996, orig. 1994). Fehldiagnose Sexueller Mißbrauch. München: Heyne.

  • _
    b)  Spezielle Aussage- und Glaubwürdigkeitspsychologie
  • Arnold, K.-H. (1997). Was und wie beweisen psychologische Glaubwürdigkeitsgutachten. Praxis der Rechtspsy-chologie. Themenschwerpunkt Aussagepsychologie. 7 Jhg., 2, 170-186.
  • Arntzen, F. (3.A. 1993). "Psychologie der Zeugenaussage. System der Glaubwürdigkeitsmerkmale", 3. A. München: C. H. Beck.
  • Bender, H.-U. (1987). "Merkmalskombinationen in Aussagen", Tübingen: J.C.B. Mohr.
  • Bender, R.; Nack, A.; Röder, S. (19952).  "Tatsachenfeststellung vor Gericht. Bd. 1 Glaubwürdigkeits- und Beweislehre", Bd. 2 Vernehmungslehre, 2. A. München: C.H. Beck.
  • Dettenborn, H.; Fröhlich, H.-H.; Szewczyk, H. (1989). "Die psychologische Begutachtung der Glaubwürdigkeit", in: "Forensische Psychologie", 289-333. Berlin: VEB Verlag der Wissenschaften.
  • Ganal, R. (1962). "Zur Problematik des Begriffes der Glaubwürdigkeit und seiner Beurteilung", in: "Jahrbuch für Jugendpsychiatrie und ihre Grenzgebiete", Hrsg. Villinger & Stutte, Bd. III, S.94-99. Bern: Huber.
  • Greuel, L.; Fabian, T. & Stadler, M. (1997, Hg.) Psychologie der Zeugenaussage. Ergebnisse rechtspsychologischer Forschung {der Tagung der DGPs 1995 in Bremen}. Weinheim: Psychologie Verlags Union.
  • Greuel, L. (1997). Glaubwürdigkeit - Zur pychologischen Differenzierung eines umgangssprachlichen Konstrukts. Praxis der Rechtspsychologie. Themenschwerpunkt Aussagepsychologie. 7 Jhg., 2, 154-170.
  • Greuel, Luise (2001). Wirklichkeit - Erinnerung - Aussage. Weinheim: BeltzPVU.
  • Köhnken, G. (1990). "Glaubwürdigkeit. Untersuchungen zu einem psychologischen Konstrukt", München: Psychologie Verlags Union.
  • Krahe, B.; Kundrotas, S. (1992). "Glaubwürdigkeitsbeurteilung bei Vergewaltigungsanzeigen: Ein aussageanalytisches Feldexperiment", Zeitschrift für experimentelle und angewandte Psychologie 39(4), 598-620.
  • Leonhardt, C. (1930). Psychologische Beweisführung in Ansehung existenzstreitiger Vorgänge. In: Archiv f. d. ges. Psychologie, 545-558.
  • Leonhardt, C. (1930). Psychologische Beweisführung. In: Deutsche Richterzeitung, 22ff.
  • Leonhardt, C. (1931). Die Hilfe der psychologischen Beweisführung bei der Untersuchung von Sittlichkeitsdelikten. In: Zeitschrift für angewandte Psychologie, 394-407.
  • Leonhardt, C. (1931). Beiträge zur psychologischen Beweisführung in Ansehung existenzstreitiger Vorgänge. In: Archiv f d. ges. Psychologie, 78, 95-102.
  • Leonhardt, C. (1931). Psychologische Beweisführung. Archiv f. Kriminologie, 89, 203-207
  • Leonhardt, C. (1931). Psychologische Beweisführung. Monatsschrift für Kriminalpsychologie, 22, 140-151.
  • Leonhardt, C. (1931). Das erdichtete Erlebnis der eidlichen Zeugenaussage und die Aufdeckung des Meineidsverbrechens mit Hilfe der psychologischen Beweisführung, erläutert an einem methodisch behandelten Fall der Praxis. In: Zeitschrift f d. ges. Strafrechts-Wissenschaft, 51, 770ff.
  • Leonhardt, C. (1931). Die praktische Verwertbarkeit der psychologischen Beweisführung. In: Judicium 1931, 4.Jg.
  • Leonhardt, C. (1931). Psychologische Beweisführung in Ansehung existenzstreitiger Vorgänge: Die Verwertung des Symptoms "Weinen" fur die Beweisführung. In: Judicium, 3.J, ..
  • Leonhardt, C. (1931). Psychologische Beweisführung in Ansehung existenzstreitiger Vorgänge: Die forensische Bedeutung des Lächelns und die Verwertung des Symptoms für die Beweisführung. In: Judicium. 3.Jg., 205ff.
  • Leonhardt, C. (1932). Vorschläge zu einer psychologischen Beweisführung in ihren Grundgedanken. In: Archiv f d. ges. Psychologie, 84, 283-286.
  • Leonhardt, C. (1933). Die erste Vernehmung des Beschuldigten und ihre Bedeutung für die Schuldfrage in Kriminalfällen bestrittener oder zweifelhafter Täterschaft. Kriminologische Monatshefte , 7, 217-221
  • Leonhardt, C. (1934). Psychologische Beweisführung in Ansehung existenzstreitiger Vorgänge. In: Zeitschrift für angewandte Psychologie, 46,358-394.
  • Leonhardt, C. (1934). Kritik der psychologischen Beweisführung, Monatsschrift für Krim. Psychologie,25, .
  • Leonhardt, C. (1934). Die Verwertung psychologischer Indizien bei Würdigung sich widersprechender Aussagen. In: Schweizerische Zeitschrift für Strafrecht, 48., 96ff .
  • Leonhardt, C. (1936). Methodisches Vorgehen zur Feststellung, ob ein angebliches in seiner Existenz streitiges oder zweifelhaftes Erlebnis der Auskunftsperson in der Tat stattgefunden hat oder lediglich erdichtet ist. In: Zeitschrift für angewandte Psychologie, 50, 183-208.
  • Leonhardt, C. (1938). Psychologische Indizien: In: Zeitschrift für angewandte Psychologie, 55, 324-333.
  • Leonhardt, C. (1938). Haben Unschuldsbeteuerungen Beweiswert? Kriminalistik, 124ff
  • Leonhardt, C. (1939). Ein wichtiges Schulindiz. Archiv für Kriminologie, 104, 214ff
  • Leonhardt, C. (1940).Die forensische Bedeutung des Weinens und die Verwertung des Symptoms für die Beweisführung in Fällen existenzstreitiger Erlebnisse. In: Archiv f d. ges. Psychologie, 107,35-70.
  • Leonhardt, C. (1940). Die Verwertung psychologischer Symptome für die forensische Wahrheitsforschung in Fällen existenzstreitiger Erlebnisse. In: Monatsschrift für Kriminalbiol., 31, 86-99.
  • Leonhardt, C. (1941). Die Auswertung des Nachklangs der durch bedeutsame Erlebnisse ausgelösten Gefühle für die forensische Wahrheitsermittlung. In: Archiv f d. ges. Psychologie, 109, 297-311
  • Leonhardt, C. (1941). Ein bedeuutngsvolles Symptom der Unschuld. Srchiv für Kriminologie, 108, 41ff.
  • Lipmann, O. (1905). Reformvorschläge zur Zeugenvernehmung vom Standpunkt des Psychologen. Archiv für Kriminologie, .
  • Lipmann, O. (1925). Grundriß der Psychologie für Juristen.
  • Lipmann, O. (1933). Methoden der Aussagepsychologie. In: Abderhalten (1933, Hrsg.). Handbuch der biologischen Arbeitsmethoden, Abteilung VI, Teil C/II, 967-1056.
  • Loohs, S. (1996). Die Verwendung spezifischer Explorationsmethoden zur Befragung kindlicher Zeugen im Hin-blick auf Gedächtnisleistung, Suggestibilität und das Weidererkennen von Gesichtern. Disseration Universität Regensburg.
  • Nau, E. (1962). "Die Glaubwürdigkeitsbeurteilung kindlicher und jugendlicher Zeugen", in: Jahrbuch für Kinder- und Jugendpsychiatrie und ihre Grenzgebiete III, S.75-89, Bern: Huber.
  • Offe, S.; Offe, H. (1994). "Anforderungen an die Begutachtung der Glaubwürdigkeit von Zeugenaussagen bei Verdacht des sexuellen Mißbrauchs", Praxis der Rechtspsychologie 4(1), 24-36.
  • Steller, M.; Wellershaus, P.; Wolf, T.  (1992). "Realkennzeichen in Kinderaussagen. Empirische Grundlagen der kriterienorientierten Aussageanalyse", Zeitschrift für experimentelle und angewandte Psychologie 39, 151-170.
  • Steller, M. & Volbert, R. (1997, Hg.). Psychologie im Strafverfahren. Ein Handbuch. Bern: Huber.
  • Steller, M. & Volbert, R. (1997, Hg.). Glaubwürdigkeitsbegutachtung. In: Steller, M. & Volbert, R. (1997, Hg.), 12-39.
  • Stern, William (1902). Psychologie der Aussage. Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft, Bd. 22,  315-370.
  • Stern, William (1926). Jugendliche Zeugen in Sittlichkeitsprozessen. Leipzig: Quelle & Meyer.
  • Szewczyk, H., (1983). "Psychologie der Aussage", in: "Kriminalität und abweichendes Verhalten", Bd. 2 in "Kindlers Psychologie des 20. Jahrhunderts", Hrsg. von H. J. Schneider, 171-186, Weinheim: Beltz.
  • Trankell, A.  (dt. 1971, 1963 orig.). "Der Realitätsgehalt von Zeugenaussagen. Methodik der Aussagepsychologie", dt. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht.
  • Undeutsch, U. (1967). "Beurteilung der Glaubhaftigkeit von Aussagen", in: "Forensische Psychologie", Handbuch der Psychologie Bd. 11, 26-181. Göttingen: Hogrefe.

  • _
    c) Spezialproblem Zeitschätzungen und zeitliche Zuordnungen (siehe auch)
    c1) Allgemeine Biologie, Psychologie und Psychopathologie der Zeit
  • Dutke, S. (1997). Erinnern der Dauer. Zur zeitlichen Rekonstruktion von Handlungen und Ereignissen. Lengerich: Pabst Science Publishers.
  • Fraisse, P. (dt. 1985). Psychologie der Zeit. Konditionierung, Wahrnehmung, Kontrolle, Zeit-schätzung, Zeitbe-griff. München: Reinhardt.
  • Und eine bedeutsame psychiatrische Monographie zum Zeitproblem verdanken wir:
  • Payk, T. R.  (1979). Mensch und Zeit. Chronopathologie im Grundriß. Stuttgart: Hippokrates.
  • Pöppel, E. (1987). Time perception. Encyclopedia of Neuroscience, 1215-1216.
  • Winfree, A. T.; u. a.  (dt. 1988). Biologische Uhren. Zeitstrukturen des Lebendigen. Heidelberg: Spectrum.

  • c2)  Zeitschätzungen in der forensischen Psychologie: Szewczyk et al. (1989, S. 62).
  • Arntzen (1983 S. 61, 1993 S. 60).

  • Anmerkung: Weder Undeutsch (1967)  noch Köhnken (1990) erfassen Zeitprobleme in ihren Sachregistern.
    _
    Diagnostische Probleme (Puppen, Zeichnungen)
  • Dungen van den, M. (1994).  "Entgleiste Puppen: Berufsordnung und Psychodiagnostik", Report Psychologie 9, 28-33 (Essential: Suggestiver und projektiver Einsatz problematisch und nicht schlüssig)
  • Ekman, P. (1990).  Zur Problematik der Diagnostik mit Hilfe von anatomisch genau nachgebildeten Puppen in: "Warum Kinder lügen", Hamburg 1990 (orig. 1989), S. 257f.
  • Steinhage, R. (1992). Sexuelle Gewalt - Kinderzeichnungen als Signal. Reinbek: Rowohlt.
  • Wetzels, P. (1993).  "Anatomisch ausgebildete Puppen: Ein diagnostisches Mittel für die forensische Praxis", Pra-xis der Rechtspsychologie 3(2), 88-107 {Essential: zurückhaltend verwendbare Explorationshilfe; bei nicht mißbrauchten Kindern kam in 6 % - 20 % der Fälle Demonstration von Geschlechtsverkehr vor}
  • Yapko, M. D. (dt. 1996, orig. 1994). Fehldiagnose Sexueller Mißbrauch. München: Knaur.

  • _
    Entwicklungspsychologie
  • Kagan, J. (dt. 1987, orig. 1984). Die Natur des Kindes. München: Piper.
  • Kruse, O. (1991). Emotionsentwicklung und Neuroseentstehung. Perspektiven einer klinischen Entwicklungspsychologie.
  • Oerter, R. & Montada, L. (f1982, Hg.). Entwicklungspsychologie. München: Urban & Schwarzenberg.
  • Oser, F. & Althof \ , W. (1992). Moralische Selbstbestimmung. Modelle der Entwicklung und Erziehung im Wertebereich. Ein Lehrbuch. Stuttgart: Klett-Cotta.
  • Piaget, J. (1975). Gesammelte Werke 1-10. Studienausgabe. Stuttgart: Klett.

  • _
    Kinder- und Jugendsexualität
  • Bach, K.R.; Grassel, H. (1979, Hg.). "Kinder- und Jugendsexualität", Berlin: VEB der Wissenschaften.
  • Bach, K.R.; Stumpe, H.; Weller, K. (1993, Hg.). "Kindheit und Sexualität", Braunschweig: Holtzmeyer.
  • Bornemann, E. (1988). "Das Geschlechtsleben des Kindes", München: dtv.
  • Bell, R. (1993, Hg.) . "Wie wir werden, was wir fühlen. Ein Handbuch für Jugendliche über Körper, Sexualität, Beziehungen", Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.
  • Broderick, C. B. (1975). "Kinder- und Jugendsexualität. Sexuelle Sozialisierung. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.
  • Fietzek, E. (1987). "Mädchensexualität. Eine empirische Untersuchung mit qualitativen und quantitativen Analysen zu Wissen, Erfahrungen und Einstellungen im Bereich der Sexualität durchgeführt mit Mädchen im Alter von acht bis sechszehn Jahren aus benachteiligtem sozioökonomischen Milieu.", unveröff. Diplom-Arbeit PI Uni-versität Erlangen-Nürnberg.
  • Wottawa, W. (1979).  "Alter des ersten heterosexuellen Geschlechtsverkehrs", in: "Das sexuelle Verhalten der Deutschen", Tab. 18, S. 554. Rastatt: Moewig.

  • _
    Sexuell Abweichendes Verhalten (siehe auch)
  • Bisexualität:
  • Kuntz-Brunner, R. (1994). Bisexualität. Doppelte Sehnsucht - Doppelte Scham. Reinbek: Rowohlt.
  • Master, W. H. & Johnson V. E. (1979). Die ambisexuelle Studiengruppe. In: Master, W. H. & Johnson V. E. (1979), 137-160.

  •  _
    Homosexualität
  • Dannecker, M. & Reiche, R. (21975). Der gewöhnliche Homosexuelle. Eine soziologische Untersu-chung über männliche Homosexuelle in der Bundesrepublik. Frankfurt: S. Fischer.
  • Frings, M. & Kraushaar, E. (1982). Männer Liebe. Ein Handbuch für Schwule und alle, dies es werden wollen. Reinbek: Rowohlt.
  • Master, W. H. & Johnson V. E. (1979). Homosexualität. Berlin: Ullstein.
  • Masochismus und Sadismus:
  • Doucet, F.W. (1967). Sadismus und Masochismus. München: Lichtenberg.
  • Schorsch, E. & Becker, N. (1977). Angst, Lust, Zerstörung. Sadismus als soziales und kriminelles Han-deln. Zur Psychodynamik sexueller Tötungen. Reinbek: Rowohlt.

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    Pädophilie und Pädophile
  • Bornemann, E. (1978). Pädophilie. Stichwort in: Lexikon der Liebe, Bd. 3, 1011-1016. Berlin: Ullstein.
  • Fischer, A. (1965). Probleme des Sachverständigengutachtens in der Pädophilie. In: Stockert, F. G. v. (1965, Hg.), 30-41.
  • Giese, H. (1965). Zur Diagnose Pädophilie. In: Stockert, F. G. v. (1965, Hg.), 24-29.
  • Huber, G. (1965). Zur forensisch-psychiatrischen Begutachtung pädophiler Sexualdelinquenten. In: Stockert, F. G. V. (1965, Hg.), 42-55.
  • Potrykus, D.; Wöbcke, M. (1974). Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen. München: Goldmann
  • Stumpfl, F. (1965). Die Persönlichkeit des Pädophilen. In: Stockert, F. G. v. (1965, Hg.), 1-17.
  • Stockert, G. F. von (1965, Hg.). Die Pädophilie und ihre strafrechtliche Problematik. Stuttgart: Enke.

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    Sexualität und Sexueller Mißbrauch in Kirche, Sekten, Religion [siehe auch]
  • Burkett, Elinor & Bruni, Frank (dt. 1997, engl. 1993). Das Buch der Schande. Kinder und sexueller Mißbrauch in der katholischen Kirche. München: Piper.
  • Cawthorne, Nigel (1999). Das Sexleben der Päpste. Die Skandalchronik des Vatikans. Köln: Benedikt.
  • Curb, Rosemary & Manahan, Nancy (dt. 1996, engl. 1985). Die ungehorsamen Bräute Christi. Lesbische Nonnen brechen das Schweigen. München: Kindler.
  • Denzler, Georg (1989). Lebensbericht verheirateter Priester. Autobiographische Berichte verheirateter Priester. München: Piper.
  • Mynarek, Hubertus (1980). Eros und Klerus. Vom Elend des Zölibats. München: Knaur.
  • Smith, Maragaret (1994). Gewalt und sexueller Mißbrauch in Sekten. Zürich: Kreuz.

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    Sexueller Mißbrauch & Vergewaltigung Mißbrauch des Mißbrauchs
  • Abel, M. H. (1988). Vergewaltigung. Stereotypien in der Rechtsprechung und empirische Befunde. Weinheim: Beltz.
  • Amann, G. & Wipplinger, R. (1997, Hg.). Sexueller Mißbrauch. Überblick zur Forschung. Beratung und Therapie. Ein Handbuch. Tübingen: dgvt.
  • Braeker, S.; Wirtz-Weinrich, W. (2A., 1992).  Sexueller Mißbrauch an Mädchen und Jungen. Handbuch für Interven-tions- und Präventionsmöglichkeiten. Weinheim: Beltz.
  • Dörr, S. A.; Schulze-Berndt, A. (1992). Zum Umgang mit dem Verdacht des sexuellen Mißbrauchs. Eine Gegenrede aus der fachfraulichen Praxis zu Offe/ Offe/ Wetzels. Neue Praxis (5), 434-438.
  • Fegert, J. M. (1993). Sexuell mißbrauchte Kinder und das Recht. Bd. 2. Ein Handbuch zu Fragen der kinder- und jugendpsychiatrischen und psychologischen Untersuchung und Begutachtung. Köln: Volksblatt-Verlag.
  • Feldmann, H. (1992). Vergewaltigung und ihre psychischen Folgen. Stuttgart: Enke.
  • Geisler, E. (1959). Das Sexuell Missbrauchte Kind. \ Beiträge zur sexuellen Entwicklung, ihrer Gefährdung und zu forensischen Fragen. Göttingen: Verlag für medizinische Psychologie.
  • Heinrichs, J. (1986, Hg.). Vergewaltigung. Die Opfer und ihre Täter. Braunschweig: Holtzmeyer.
  • Jungjohann, E. (1992). Kinder klagen an. Angst, Leid und Gewalt. Reinbek: Rowohlt.
  • Kluck, M-L. (1995). Verdacht auf sexuellen Mißbrauch und familiengerichtliches Verfahren - Probleme der Entstehung und der Prüfung. FPR 03, 56-59.
  • Lachmann, J. (1988). Psychische Schäden nach 'gewaltlosen' Sexualdelikten an Kindern und Abhängigen - Positionen und Probleme empirischer Forschung. Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform 71(1), 47-60 {Essential: differenzierte Berichterstattung über Schäden}
  • Mai, S. (1992). Was gibt es eigentlich Neues über den Umgang mit dem Verdacht des sexuellen Mißbrauchs? Zu Offe/ Offe/ Wetzels in der np 3/92, 547-548.
  • Maisch, H. (1968). Inzest. Reinbek b. Hamburg: Rowohlt.
  • Martin, L. C. (Dt. 1994, orig. 1992). Vergewaltigung. Wie Frauen sich schützen können. München: Knaur.
  • Michaelis-Arntzen, E. (21994). Die Vergewaltigung aus kriminologischer, viktimologischer und aussagepsycholo-gischer Sicht.  2. A., München: C.H. Beck.
  • Offe, H.; Offe, S.; Wetzels, P. (1992). Zum Umgang mit dem Verdacht des sexuellen Kindesmißbrauchs. Neue Praxis (3), 240-256. Siehe auch Gegenreden: Dörr, S. A.; Schulze-Berndt, A. (1992) und Mai, S. (1992).
  • Ofshe, R. & Watters, F.  (dt. 1996, orig. 1994). Die mißbrauchte Erinnerung. Von einer Therapie, die Väter zu Tätern macht. München: dtv.
  • Potrykus, D.; Wöbcke, M. (1974). Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen.  München: Goldmann.
  • Schubbe, O. (1994). Symbolische Mitteilungen sexuellen Mißbrauchs. In: Schubbe, O. (Hg.) "Therapeutische Hil-fen gegen sexuellen Mißbrauch an Kindern", 48-78. Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht. {Essential: Verglei-chende Analyse der Arbeiten (S.58):
  • Steinhage, R. (1989). Sexueller Missbrauch an Mädchen. Ein Handbuch für Beratung und Therapie. Reinbek: Rowohlt.
  • Walter, J. (21992, Hg.). Sexueller Mißbrauch im Kindesalter. Heidelberg: HVA, Edition Schindele.

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    Sexueller Mißbrauch und Vergewaltigung von Jungen
  • Bange, D. & Boehme, U. (21998). Sexuelle Gewalt an Jungen. In: Amann, G. & Wipplinger, R. (1997, 21998 Hg.), 726-737.
  • Broek, Jos van den (dt. 1993, orig. 1991). Verschwiegene Not. Sexueller Mißbrauch an Jungen. Zürich: Kreuz.
  • Glöeer, N. (1992). Sexueller Mißbrauch von Jungen. In: Walter, J. (21992, Hg.), S. 55-67

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    Praxis-Info:
    Aussagepsychologische Vernehmungs- und Gutachtenanalysen. FAQ.

    Querverweise
    • Der Schutz kindlicher Opferzeugen im Strafverfahren und die Verwendung von Videotechnologie. Die Dissertation von Kipper. Mit einem kritischen Kommenta und Aufruf von Rudolf Sponsel: Mauern Staatsanwaltschaften und Justiz zum Schaden unserer Kinder?
    • Suggestion und Suggestivfragen. Aussagepsychologische und vernehmungstechnische Kunstfehler.
    • Kinder und ZeugInnen richtig befragen bei sexuellem Mißbrauch / Vergewaltigung
    • Andere forensische Beweis-Methoden und Indizienquellen
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    Sponsel, Rudolf (DAS).  Aussagepsychologie. Erlangen IP-GIPT: http://www.sgipt.org/forpsy/aussage0.htm
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    09.08.03    Leonhardt Zitat belegt * Mittermaier Einschub und Literaturlink bei Leonhardt *
    03.08.03    Acht ‘Hauptsünden’ in der Vernehmung (Exploration) von kindlichen Zeugen eingebaut