Internet Publikation
für Allgemeine und Integrative Psychotherapie
IP-GIPT DAS=07.09.2003
Internet-Erstausgabe, letzte Änderung 28.12.2007
Impressum:
Diplom-PsychologInnen Irmgard Rathsmann-Sponsel und Dr. phil. Rudolf Sponsel
Stubenlohstr.
20 D-91052 Erlangen * Mail:
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& Copyright
Anfang _Beweis
Grenzwissenschaften_Überblick_Rel.
Aktuelles _Rel.
Beständiges _Titelblatt_
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Hinweis zu Links und zu Empfehlungen
Willkommen in unserer Abteilung Abstrakte Grundbegriffe aus
den Wissenschaften (Analogien, Modelle und Metaphern für die allgemeine
und integrative Psychologie und Psychotherapie sowie Grundkategorien zur
Denk- und Entwicklungspsychologie), hier speziell zum Thema:
Beweis und beweisen in Metaphysik, Esoterik und Grenzwissenschaften
Blicke über den Zaun zum Auftakt für eine integrative
psychologisch-psychotherapeutische Beweislehre
aus allgemein integrativer psychologisch-psychotherapeutischer
und einheitswissenschaftlicher
Sicht
Einführung, Überblick,
Verteilerseite Beweis und beweisen
von Rudolf Sponsel, Erlangen
Querverweise.
Hinweis: Wenn nicht ersichtlich werden (Externe
Links) in runden und [interne IP-GIPT
Links] in eckige Klammern gesetzt, direkte Links im Text auf
derselben Seite sind direkt gekennzeichnet.
In dieser Übersichtsarbeit wird das Thema im Überblick gesamtheitlich
aus einheitswissenschaftlicher Perspektive dargestellt. Im Laufe der Zeit
folgen weitere Ausarbeitungen.
Überblick:
Einstieg
Beweis und beweisen in Metaphysik, Esoterik und Grenzwissenschaften
Das Gebiet der Metaphysik [IL],
Esoterik und Grenzwissenschaften ist nicht einheitlich. Es enthält
eine Reihe ganz unterschiedlicher Fragestellungen, ich wähle folgende
Einteilung:
-
Gibt es metaphische Erkenntnismöglichkeiten, die eigenen "Gesetzen"
folgen und den üblichen wissenschaftlichen Methoden nicht zugänglich
sind (ASW)?
-
Im engen Zusammenhang mit 1) stehen Fragen wie: gibt es außersinnliche
Erkenntnisse, Erlebnisse und Erfahrungen oder Fähigkeiten (z.B. Telepathie,
Gedankenlesen, Zukunft vorhersehen, Vergangenheits- und Zukunftsreisen,
Telekinese)?
-
Gibt es metaphysische Welten [IL], z.B.
Götter, Geister, (Schutz) Engel, Himmel, Höllen, Paradiese? Und
wie wirken diese metaphysischen Welten auf uns ein? Welche Beweise gibt
es? Wie kann man das beweisen?
-
Was ist metaphysisch normativ richtig? Was sagen uns die Götter? Wie
sollen wir leben und miteinander umgehen? Soll z.B. missionieren geboten,
verboten oder unter bestimmten - [welchen]
- Bedingungen erlaubt sein?
-
Was soll unabhängig von der Berufung auf Religion, Götter und
Geister ethisch und moralisch unter diesen oder jenen Bedingungen geboten,
verboten oder erlaubt sein?
-
Sonstige metaphysisch-esoterische Bereiche.
Es gibt wahrscheinlich viele unerklärliche Phänomene,
deren Erforschung aus mehreren Gründen sehr schwierig ist - siehe
unten. Zu allen Bereichen gibt es neben spekulativ-phantastischen auch
Ausarbeitungen, Forschung und Lehren, die sich an wissenschaftlichen "Standards"
orientieren. Im Prinzip versuchen doch einige Metaphysiker- und EsoterikerInnen
die Richtigkeit ihrer Lehren zu beweisen, indem sie aufzeigen, wie oft
sie recht haben und richtig prognostizieren können. Mit dem Einlassen
auf Rationalitäts- und Wissenschaftsprinzipien, haben sie dann aber
meist auch schon verloren. Echte Metaphysik, Esoterik oder gar Mystik sollte
meiner Meinung nach auf die Anerkennung durch rational orientierte Wissenschaften
verzichten und auf das Schauen persönlicher
Wahrheiten
durch Erleben und Erfahren vertrauen. Grenzerfahrungen, metaphysisches
und mystisches Schauen, Erleben und Erfahren gibt es, aber es ist wohl
im eigentlichen Sinne nicht lehr- und lernbar, sondern ein sehr persönliches
und subjektives Erleben und Erfahren für einen subjektiven und
persönlichen Glauben, der persönlich sehr wichtig und
wertvoll sein kann. Esoterik und Metaphysik werden immer dann psychopathologisch
und soziopathisch - mitunter sehr - gefährlich, wenn sie missionarisch
[Überblick Metaphysik,
Sekten,
Verbrechen
Christi, Auserwählt,
Anti-Missionierungs-Völkerrechtsgesetz,
Ist
Gott Amerikaner?] werden, das gilt aber für fast alle Missionierungen,
auch für die in rationaler oder anderer ideologischer Verkleidung,
man denke nur an den Wahnsinn der [Nazis
und des 3. Reiches] und andere politisch motiverte [Völkermorde]
und ([Kriegs]) Verbrechen.
Aus der
Literatur zu Metaphysik und Esoterik und grenzwissenschaftlicher Bereiche
Gibt es einen Gott?
Ein Weiterleben nach dem Tode? Gibt es Wunder? Gibt es parapsychologische
Phänomene? Gibt es UFOS? Wirken geheimnisvolle Kräfte im Bermuda-Dreieck?
Hat das Leben einen Sinn? Welchen? Gibt es Telepathie oder Schutzengel?
Gibt es Zauberei? Wie ist das mit dem PSI ? Gibt es ein geheimes Wissen?
Die Welt der Metaphysik und Esoterik ist faszinierend
und nicht ungefährlich; so mancher hat bei der Beschäftigung
mit dieser Welt der esoterischen und unerklärlichen Phänomene
schon seinen Verstand eingebüßt. Früher waren die Psychiatrien
voller Religiösenwahnsinniger.
Metaphysik ist Glaubenssache. Man kann - zumindest
bislang - nicht beweisen, daß das Leben so oder so
allgemein und für alle verbindlich sinnvoll oder geboten ist, so wenig
wie die These, ob es einen Gott oder ein Weiterleben nach dem Tode gibt.
Es heißt: es gibt keinen Schluß vom Sein aufs Sollen. Und das
ist wohl richtig - und wäre zu beweisen. Das Sollen ist eine eigene
Welt [IL] ähnlich wie die Welt der
Bedürfnisse, Wünsche und Ziele.
Zur Metaphysik gehört aber auch das wichtige
und unverzichtbare Gebiet der Ethik. Menschliche Gemeinschaften brauchen
einen ethischen und moralischen Glauben. Wenn aber einmal bestimmte Grundannahmen
(metaphysische Axiome) getroffen wurden - z.B. Gott existiert und ist am
Schicksal der Menschen interessiert oder z.B. Artikel 1 GG Die Würde
des Menschen ist unantastbar - sind auch logische Ableitungen und Beweise
möglich. Zu den normativen Fragen hat sich auch eine eigene, die deontische
Logik entwickelt, zu deren Grundbegriffen, die man dort untersucht, geboten,
verboten,
erlaubt
gehören.
Neben den echten metaphysischen Fragen, die viele
Menschen bewegen und die meist auch in der Lage sind, klar zwischen Glaubensfragen,
Wirklichkeit, Wissen und Wissenschaft zu unterscheiden, gibt es zahlreiche
Grauzonen, der sich die Gurus, Gestörten, ProphetInnen, BlenderInnen,
Scharlatane, HochstaplerInnen und BetrügerInnen dieser Welt gern annehmen.
Nur selten dürfte ein echter Logiker wie z.B. Bochenski, gelernter
Philosoph und Franziskanerpater, sich um den Aufbau einer Logik der Religion
bemühen.
Beschreibung
und Bedeutung des Glaubens
Glauben ist eine kaum zu überschätzende
psychische Fähigkeit und wird überall dort benötigt, wo
wir (noch) nichts oder (noch) nicht genügend wissen und wo trotz Unsicherheit
gehandelt werden muß. Vereinfacht kann man sagen: glauben heißt
für wahr (falsch), richtig (unrichtig) halten, ohne daß man
weiß. Wüßte man, bräuchte man ja nicht zu glauben.
Allgemeinpsychologisch bedeutet glauben also für
wahr halten, annehmen daß ... Der metaphysische
(z.B. religiöse) Glaube ist nur eine Spezifikation dieses allgemeinen
Glaubens, indem er sich auf metaphysische Themen bezieht. Allgemein betrachtet
ist glauben eine unverzichtbare und notwendige psychische Leistung, die
den gesamten Alltag, von früh bis spät und das ganze Leben durchzieht. |
| Methodologisch ist glauben ist ein [metasprachlicher]
Ausdruck 2. Stufe im Gegensatz zu den [Wahrheitswerten]
"wahr" oder "falsch", die zur 1. Stufe gehören. |
Ohne glauben würde nichts funktionieren. Wir glauben, d.h. wir
nehmen an, daß ... , von früh bis spät und unser ganzes
Leben lang. Für praktische Zwecke könnte es nützlich sein,
unterschiedliche Glaubens-, Überzeugungs- und Gewißheitsgrade
zu unterscheiden, was aber besser im Bereich [Alltag]
behandelt wird.
Beispiele
Beweis und beweisen in Metaphysik, Esoterik und Grenzwissenschaften
Die wichtigsten Fragen in den meisten Religionen sind, ob es einen
Gott und ein Weiterleben nach dem Tode gibt. Nun ist Gott [IL]
der Beobachtung entzogen, es sei denn, man halluziniert oder produziert
im Extremfall ein Wahnsystem. Das ist dann nicht unbedingt ein Fall für
die Psychopathologie, wenn das Wahnsystem gesellschaftlich verbreitet und
weithin akzeptiert ist. Es gibt sozusagen akzeptierte und verbreitete Verrücktheiten,
die sog. "normalen Verrücktheiten", und solche, die für krankhaft
erklärt werden. [IL]. Damit kann die
Theologie - sofern sie vom Wesen Gottes handelt - keine empirische Wissenschaft
sein, weil Gott, wie es scheint, ein Phantasieprodukt ist und damit in
den Bereich der Psychologie und Psychopathologie gehört. Stimmt das?
Andererseits: Vieles ist der Beobachtung entzogen, das entwertet die Brauchbarkeit
des Beobachtungs-Arguments.
Formen und Varianten
der "Gottesbeweise"
-
Ontologischer Gottesbeweis I: Aus der Idee eines Gottes folge die Existenz
-
Ontologischer Gottesbeweis II. Da alles endlich und begrenzt sei, müsse
es auch ein Unendliches, Unbegrenztes geben: Gott.
-
Psychologischer Gottesbeweis: die Idee eines Gottes könne nicht aus
dem Menschen und seinem Bewußtsein kommen.
-
Kausaler oder Kosmologischer Gottesbeweis, z.B. nach Thomas von Aquin,
logische Analyse bei Essler,
W.K. (1966): Alles hat eine Ursache. Die erste Ursache heiße
Gott. Das Universum muß irgendwo herkommen; es kann nicht aus dem
Nichts entstanden sein. Der Schöpfer heiße daher Gott (warum
Gott männlich sein soll bleibt unklar und deutet einen Primärnarzißmus
männlicher historischer Überlegenheit an, ist also wenig göttlich
und eher allzumenschlich).
-
Teleologischer Gottesbeweis: Nachdem in der Welt Gesetze herrschen, müsse
es auch einen Lenker geben. Aus der vermeintlichen Tatsache - einer möglicherweise
nur vorübergehenden, dem Mensch aber ewig erscheinenden - Ordnung,
wird auf eine OrdnerIn geschlossen.
-
Metaphysischer Gottesbeweis: Gott müsse existieren, sonst hätte
das Leben keinen Sinn.
-
Narzißtisch-paranoider Gottesbeweis: Es muß ein Höchstes
und Allmächtiges geben.
-
Psychologischer Gottesbeweis: Gott müsse existieren, weil der Mensch
danach verlangt.
Stichworte
metaphysischer, esoterischer und paranormaler Phänomene
Siehe auch Psi-Glossar
bei der Parapsychological Association.
Alchemie * Astralreisen * Astrologie * ASW (Außersinnliche Wahrnehmung)
* Autosuggestion * Biorhythmus * Geheimwissenschaften * Gotteserfahrungen
* Hand lesen * Hypnose (und was mit ihr möglich sein soll) * Jenseitserfahrungen
* Ideomotorischer
Effekt * Kabbalah * Karten legen * Magie * Numerologie
* Okultismus * Parapsychologie * Pendeln
* Präkognition (Vorauswissen) * PSI * Reinkarnation * Religion * Sekten
* Stigmatisierungen * Stimmen hören * Suggestion * Telepathie * Telekinese
* Tische rücken * UFO * Voodoo * Wunder
I, Wunder II * Zahlenmystik * Zauberei/ zaubern * Zaubern * Zeitreisen
* Zukunft vorhersagen *
Versuch einer Wesensbestimmung
des subjektiv-psychologischen Beweises
Unsere deutsche Sprache hat ein sehr schönes und treffliches Wort
für den subjektiv-psychologischen Beweis:
_
die Gewißheit oder das Gewißheitserleben:
"Ich bin mir ganz sicher , daß ... "
"Ich bin mir absolut sicher, daß ..."
"Es gibt nicht den Hauch eines Zweifels, daß ..."
|
_
Hierbei handelt es sich um eine Form des Erlebens, das absoluten persönlich-subjektiven
Beweischarakter haben kann. Die geistige Folge einer solchen Gewißheit
bzw. eines solchen Gewißheitserlebens heißt Überzeugung,
die sich psychopathologisch bis zum [Wahn]
ausformen kann, wenn sie unerschütterlich und unkorrigierbar gegenüber
der anders beurteilenden sozialen Umwelt ist (hierbei bedenke man auch,
daß ein Wahn auch sehr positiv wirken kann, etwa wenn man sich geliebt
oder gewertschätzt wähnt oder sich selbst für einen ganz
tollen Menschen halten kann, obwohl man gar nicht als solcher gesehen oder
sogar negativ bewertet wird).
Im Prinzip gibt es bislang grundsätzlich keinen
kontrollierten Zugang zum subjektiven Erleben des Menschen. Darunter leiden
die Wissenschaften Psychologie, Psychopathologie und Psychotherapie sehr.
Einfühlung und Empathie sind daher außerordentlich schwierige
Forschungsgebiete. Noch schwieriger wird es naturgemäß dann,
wenn es um Grenzerfahrungen, mystisches Schauen, paranormales Erleben u.ä.
geht. Obwohl diese Erfahrungen und dieses Erleben sehr schwer kommunizierbar
ist, ist es doch für die Erlebenden nicht weniger wirklich oder real;
systematisch gehört es zur [subjektiven
Welt], deren Erforschung naturgemäß sehr schwierig ist.
Daher sind solche subjektiven Erfahrungen oft nicht
auf den üblichen und normalen Wegen kommunizierbar, sondern bedürfen
eigener Ausdrucksmittel: Bilder, Metaphern, Klänge, Filme, Umschreibungen,
Geschichten, Laute, Gesten, Phantasien, Gleichnisse, [Symbole]
u.d.m.
Der subjektiv-psychologische Beweis im Hinblick auf
Glauben
und Überzeugung spielt eine wichtige Rolle im [Alltag]
und natürlich speziell im Bereich Kommunikation, Psychologie, Psychopathologie
und Psychotherapie.
Was ist gewiß?, was absolut sicher?, diese
Frage spielte eine große Rolle in der Philosophie, z.B. auch bei
[Descartes],
aber auch von Wittgenstein wurde ein ganzes Buch mit Notzien zum Thema
Gewißheit veröffentlicht.
Pendeln
oder der ideomotorische Effekt (Carpenter
[1813-1885])
Hält man ein etwa 10 cm langes Pendel über einen Kreis, durch
dessen Mittelpunkt ein Himmelsrichtungskreuz geht, so kann man durch bloße
Konzentration und visuelle Vorstellung, das Pendel dazu bringen, auf einer
ausgemachten Bahn zu schwingen, z.B. quer, von West nach Ost (links nach
rechts), oder im Kreis N-O-S-W herum oder in der Gegenrichtung N-W-S-O,
von oben nach unten (unten nach oben) N-S (S-N). Dies hat William Benjamin
Carpenter herausgefunden und in einem berühmten Aufsatz, der selten
original zitiert wird, besonders auch nicht von EsoterikerInnen, die sich
auf ihn berufen, 1852 veröffentlicht.
| Der Grund ist nach Carpenter, daß
die visuellen Vorstellungen sich unbewußt in minimale Fingerbewegungen
übertragen, die zu der vorgestellten Bewegung führen. Diesen
sog. ideomotorischen Effekt kann man sowohl für die Erklärung
des Phänomens der Autosuggestion als auch zum Verständnis der
Entwicklung spezieller psychosomatischer Störungen heranziehen. Das
Auspendeln von Glückszahlen ist nicht zu empfehlen, wie überhaupt,
wenn es um folgenreiche und wichtige Entscheidungen geht, Vorsicht angesagt
sein sollte. |
Original Literatur Carpenter
Ich verdanke die Originalliteraturangaben zu Carpenter Christopher
Bördlein [EL]
Biographisches: http://www.nahste.ac.uk/isaar/GB_0237_NAHSTE_P0139.html
the ideomotor effect: http://skepdic.com/ideomotor.html
Über
Wunder I und Wunder II
Wunder I sind echte Wunder - z.B. Jesus
weckt einen Toten auf, Moses vermag das Meer zu teilen und eine Gasse zu
bahnen, jemand führt einen real erlebten Dialog mit einem Verstorbenen
- die im Widerspruch zu den wissenschaftlichen Kenntnissen und Naturgesetzen
stehen. Wunder I, also echte Wunder, gibt es nach "dem" wissenschaftlichen
Weltbild nicht.
Mit Wunder II bezeichne ich Ereignisse, die sehr unwahrscheinlich,
gegen die Erfahrung überraschend und nach den bisher vorliegenden
wissenschaftlichen Erkenntnissen (noch) nicht erklärbar sind, etwa
wenn ein von der Schulmedizin für unheilbar krank Erklärter anläßlich
einer Pilgerreise in Lourdes gesundet (solche Fälle nennen wir Glaubensheilungen
[hierzu ein Fall IL]).
Exkurs
I: Die Kontinuität des Identitätserlebens kann als Wunder II.
gesehen werden
Obwohl der Mensch sich ununterbrochen verändert, älter wird,
vergißt, neue Erfahrungen macht, Erinnerungen umstrukturiert und
verarbeitet, lernt und verlernt, fühlt er sich doch - so lange er
gesund ist - stets als ein und derselbe. Ich nenne das die
Kontinuität des Identitätserlebens. Doch auch wenn wir diesem
Phänomen nun einen Namen gegeben haben, denken wir an Mephisto, so
ist es doch noch nicht erklärt. Möglicherweise spielt uns aber
auch die Erwartungssemantik und Sprache einen Streich.
Exkurs
II: Es gibt viele unerklärliche Phänomene
Die Aufklärung sog. unerklärlicher Phänomene leidet
unter mehreren Faktoren:
-
Lug und Trug in diesem Feld;
-
die z.T. enormen Fähigkeiten der Trickser und Zauberer;
-
Vorurteile, Ablehnung und Ignoranz der WissenschaftlerInnen und Sachverständigen;
-
Probleme mit der Dokumentation und dem Nachweisen.
-
Sensationelles, teils abstoßendes Aufbauschen und hemmungsloses Vermarkten
durch die Medien;
-
Sonstige bislang nicht erfaßte Faktoren
Im Laufe der Zeit werden die wichtigsten sog. unerklärlichen
Phänomene hier erfasst und verlinkt.
Biorhythmus [W]
Hat der Biorhythmus
Einfluß auf das Verkehrsunfallgeschehen ?
Zusammenfassung am Ende (S.
110): "Ausgelöst durch die Berichterstattung in den Medien, daß
es durch Kenntnis und konsequente Anwendung der Biorhythmik möglich
sei, die Zahl und Schwere von Verkehrsunfällen drastisch zu reduzieren,
wurden Daten der amtlichen Straßenverkehrsunfallstatistik dahingehend
untersucht, ob die Periodenlehre von Fließ und Teltscher tatsächlich
Erklärungshilfen für das Eintreten von Straßenverkehrsunfällen
aufzeigen. In Abschnitt 2 dieser Arbeit wird ein kurzer Abriß über
die Biorhythmenlehre gegeben; „männlicher", „weiblicher" und „intellektueller
Rhythmus" werden beschrieben, Aussagen über ihre Wirkung auf die momentane
Verfassung eines Menschen werden referiert. Die Überlagerung der drei
Rhythmen erfolgt nach mathematischen Regeln; ausgehend vom Datum des Geburtstags
und des Unfalltages ist es möglich, für jeden Unfallverursacher
die genaue Biorhythmenkonstellation am Unfalltag zu berechnen (vgl. Abschnitt
3). Als Datenbasis wurden 95300 Alleinunfälle (mit nur einem Unfallbeteiligten)
der amtlichen Straßenverkehrsunfallstatistik aus dem Jahre 1975 betrachtet
(vgl. Abschnitt 2). Die empirische Analyse der Rhythmenwerte der Unfallbeteiligten
am Unfalltag ergab sowohl bei unabhängiger Betrachtung der drei Rhythmen,
als auch bei Betrachtung von deren gemeinsamer Konstellation keine erhöhte
Unfalldisposition an den nach der Theorie der Periodenlehre kritischen
periodischen und halbperiodischen Tagen (vgl. Abschnitt 4). Auf der Grundlage
der hier ausgewerteten, vergleichsweise sehr großen Datenbasis aus
dem Jahre 1975 kann nicht bestätigt werden, daß biorhythmische
Effekte zur Erklärung von Straßenverkehrsunfällen herangezogen
werden können und sich die Häufigkeit von Verkehrsunfällen
durch Kenntnis und konsequente Anwendung der Biorhythmik reduzieren ließe."
Quelle: Ernst,
Gabriele & Brühning, Ekkehard (1988). Hat der Biorhythmus Einfluß
auf das Verkehrsunfallgeschehen?. Z. f. Verkehrssicherheit 34 (1988) Nr.
3, 107-110.
Erläuterungen der AutorInnen zu Tabelle 2: "Die
auf der Basis der 95 330 Unfallverursacher von Unfällen mit einem
Beteiligten ermittelten Prozentsätze für das Auftreten eines
oder mehrerer ungünstiger Faktoren sind fast identisch mit denen,
die sich aufgrund der wahrscheinlichkeitstheoretischen Überlegungen
des Abschnitts 2 ergeben (s. Tabelle 2). Es kann somit festgestellt werden,
daß sich bei dieser Analyse sowohl bei unabhängiger Betrachtung
der drei Rhythmen als auch bei Betrachtung der gemeinsamen Konstellation
keine erhöhte Unfalldisposition an den periodischen und halbperiodischen
Tagen nachweisen
läßt."
Parapsychologie
"Geschichte der Parapsychologie [nach EL]
Die Parapsychologie ist, im Verhältnis zu den anderen Naturwissenschaften,
eine sehr junge, wenig bekannte Wissenschaft. Die Entwicklung der Parapsychologie
kann man im Allgemeinen in drei große Abschnitte einteilen :
I. Angefangen hat alles im Jahre 1927 als der Psychologe
William Mc Dougall an die Duke University in Durham (North Carolina) geholt
wurde. Dort unterrichtete er zum ersten Mal eine frühe Form der Parapsychologie.
Einer seiner ersten Schüler war jener Joseph Rhine der später
die quantitative Methode erfand.
II. Die Erfolgserlebnisse von Rhine führten
dazu, dass man überall auf der Welt Parapsychologie studieren konnte.
In Europa enstanden zwei neue Universitäten, eine in Utrecht, die
andere in Freiburg. In Großbritannien interessierte sich die Uni
in Edinburgh für Parapsychologie. In der USA gibt es neben der Duke
University noch einen Nebenposten an der Stanford University. Dieser Nebenposten
wurde eigens für Forschungen über paranormale Phänomene
eingerichtet. Auch in Argentinien, in Indien, und in Brasilien griffen
Unis die neue Form der Psychologie auf. In einigen Ländern wurden
sogar eigene Fakultäten eingerichtet.
III.1969 wurde die Parapsychologie vollends in den
Rang einer Wissenschaft erhoben. Die Gründe dafür waren aber
nicht die Ergebnisse, die teilweise enttäuschend waren, sondern der
gezielte Gebrauch wissenschaftlicher Methoden und das rein wissenschaftliche
Ziel, das damit verfolgt wurde."
Numerologie
und Zahlenmystik
Die Numerologie sucht wie die Zahlenmystik aus den Zahlen etwas über
das Geschehen und seine Bedeutung herauszufinden. Geistesgeschichtlich
spielen Numerologie und Zahlenmystik eine bedeutende Rolle bei den altgriechischen
Pythagoräern und in der jüdischen Kabbalah.
Leseprobe
1: Maria Maria Maria, Kepler, Freud und die Phytagoräer
Quelle: Lichen von Löwenbourg, Heinz (1993), S.13-14.
Leseprobe
2: Das Lebens-Quadrat Napoleons I.
Quelle: Bischoff, Erich (1920, Nachdruck 1992), S.
123-125. Es folgt Goethe.
Psychopathologisch betrachtet gehören Numerologie und Zahlenmystik,
wenn sie mit unerschütterbarer Gewißheit vertreten werden, in
die Nähe von Wahnsystemen, die aber gewöhnlich als harmlos eingeschätzt
werden und als Zahlenmystik sogar Religionsschutz genießen können.
Bei Spielernaturen kann Numerologie und Zahlenmystik aber für das
Vermögen sehr gefährlich sein und unter Umständen - meist,
wenn das "Vermögenkind" in den Brunnen gefallen ist - sogar eine Geschäftsunfähigkeit
an- oder bedeuten. Nachdem aber Leben auf Pump und Schuldenmachen
internationales Staats-, Wirtschafts- und Konsumprinzip, also Lotter- und
Zockerwirtschaften das offenbar das (statistisch) Normale,
hingegen Verantwortung, Sparsamkeit, Maß und Ziel das (statistisch)
"Unnormale" zu sein scheint, haben die numerologischen Zahlenspinner aller
Arten wenig zu befürchten - sitzen die gefährlichsten und schlimmsten
doch in den Regierungen und obersten Chef-Etagen der Wirtschaft und gesellschaftlichen
Institutionen.
Metaphysische
Bewertung:
Die Numerologie und Zahlenmystik sind
so legitim wie die Religionen, Astrologie, Karten legen oder andere metaphysische
Praktiken, wenn sie denn [richtig
und verantwortungsbewußt ausgeübt werden] - was leider nicht
immer der Fall ist.
Achtung: Nicht übersehen sollte man, daß
auch die angewandte Mathematik, insbesondere die mathematische Statistik
kritisch und bei Lichte betrachtet, sehr viel Ähnlichkeit mit numerologischen
und zahlenmystischen Praktiken aufweisen. Die moderne szientistisch verkleidete
Numerologie erscheint mir sogar weitaus gefährlicher als die im Großen
und Ganzen eher harmlosen numerologischen EsoterikerInnen. [IL1,
IL2,
IL3,
IL4,
IL5,
IL6,] |
Lit: Bischoff, Erich (1920, Nachdruck 1992); Javane, Faith & Bunker,
Dusty (dt. 1995, engl. 1979); Lichen von Löwenbourg, Heinz (1993).
Literatur
Beweis und beweisen in Metaphysik, Esoterik und Grenzwissenschaften
Ein Teil der Literaturangaben bezieht sich weniger auf das Beweisen
(hierzu z.B. Bender, Condrau, Driesch, Mischo, Tenhaeff, Tischner; sehr
kritisch hierzu wiederum: Prokop & Wimmer 1976 und die Skeptiker [EL])
im engeren Sinne, sie ist mehr eine kleine Stichprobe und illustre Auswahl
zu dem weiten Feld der Metaphysik, Religion, Esoterik, der Grenz- und sog.
Geheimwissenschaften. Ungeachtet dessen meine ich, daß es eine ganze
Reihe seltsamer und unerklärlich scheinender Phänomene gibt -
und einen Anspruch auf ihre Erforschung. Interessante und informative Literaturlisten
finden sich auch bei der Parapsychological
Association. > Psi-Glossar
und bei der Literaturliste der GWUP.
Kritisch und grundlegender habe ich drei Werke zur Psychologie des Aberglaubens
und des religiösen Glaubens mit aufgenommen: Vyse, Zucker, Pruyser
[Im Lehmann Kap. 1]; zur Religionspsychologie siehe bitte auch Literatur-Verzeichnis
in Auserwählt [IL]
...
-
Bächtold-Stäubli, Hanns & Hoffmann-Krayer, Eduard (2000,
Hrsg.). Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens. 10 Bde. 3.A. Berlin:
deGruyter.
-
Bauer, Eberhard, Lucadou, Walter v. (1984, Hrsg.). Psi - was verbirgt sich
dahinter? Freiburg i. Br.: Herder Verlag
-
Beloff, John (Hrsg.): Neue Wege der Parapsychologie. Olten, Freiburg i.
Br. Walter Verlag 1980.
-
Bender, Hans (1972). Unser sechster Sinn. Hellsehen. Telepathie. Spuk.
Reinbek: Rowohlt.
-
Bender, Hans (1977). Parapsychologie. Ihre Ergebnisse und Probleme. Frankfurt:
Fischer (TB).
-
Bender, Hans. (1980, Hrsg.). Parapsychologie. Entwicklung, Ergebnisse,
Probleme. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgemeinschaft.
-
Bischoff, Erich (1920, Nachdruck 1992). Mystik und Magie der Zahlen. Dreieich:
Fourier.
-
Bochenski, J.M. (dt. 1965). Logik der Religion. Köln: Bachem.
-
Bochenski, J.M. (dt. 1988). Autorität, Freiheit, Glaube. Sozialpsychologische
Studien. München: Philosophia.
-
Bonin, Werner
F. (1981). Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Frankfurt
aM: Fischer.
-
Condrau, Gion (1979, Hrsg.). Die Psychologie des 20. Jahrhunderts. Band
XV. Zürich: Kindler Verlag 1979 (Schwerpunkt: Parapsychologie/Grenzgebiete
der Psychologie). Sonderausgabe bei Beltz, Weinheim, Bd. 2: Imagination,
Kunst und Kreativität.
-
Däniken,
Erich von (1977). Beweise. Lokaltermin in 5 Kontinenten. Düsseldorf.
Econ.
 |
Obwohl der Titel suggeriert, daß es
hier um Beweise geht, findet man weder ein entsprechendes Kapitel mit dem
Titel "Beweise" noch einen entsprechenden Sachregistereintrag. Daraus ergibt
sich, daß Däniken mit diesem Buch offenbar nicht die Absicht
verfolgt, sich mit dem komplizierten Geschäft des Beweisens auseinanderzusetzen
und seine Beweismethodik ausdrücklich zu thematisieren. Im Wikipediaeintrag
ist vermerkt: "Von Däniken hat im Übrigen zugegeben, einen
Teil seiner Beweise gefälscht zu haben. Töpfereien in UFO-Form,
von denen er behauptet hatte, sie kämen aus archäologischen Ausgrabungsstätten,
waren in Wirklichkeit von einem heutigen Töpfer hergestellt worden.
Als man von Däniken seinen Betrug nachgewiesen hatte, behauptete er,
seine Handlungsweise sei gerechtfertigt gewesen, da manche Leute erst durch
handfeste Beweise zu überzeugen seien." |
-
Das Beste (1989, Hrsg.). Unglaublich aber wahr. Erstaunliche Tatsachen
und merkwürdige Begebenheiten aus aller Welt. Stuttgart: Das Beste.
-
Dash, Mike (dt. 1997,.engl. ?), Phänomene.Spurensuche im Reich des
Übersinnlichen. München: Bettendorf.
-
Dessoir, Max (6. A. 1930, Nachdruck 1979). Vom jenseits der Seele. Die
Geheimgesellschaften in kritischer Betrachtung. Wiesbaden: Löwit.
-
Doucet, Friedrich W. (1975). PSI-Training. Das PSI-Wissen und wie man seine
übersinnlichen Fähigkeiten entwickeln kann. München: Heyne.
[Bemerkung: Der Autor ist nicht in der Lage, PSI überhaupt prüfbar
zu definieren, er meint mit PSI übersinnliche Fähigkeiten].
-
Driesch, Hans (1975, 1. A. 1931). Parapsychologie. Mit einem Vorwort von
J.B. Rhine und einem Nachwortkapitel von Hans Bender. München: Kindler
(Geist und Psyche).
-
Essler, W.K.
(1966). Einführung in die Logik. Stuttgart: Kröner. [Darin die
logische Analyse zum Gottesbeweis von Thomas von Aquin aufgrund des Kausalitätsprinzips,
S. 166-172].
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Farkas,
Viktor (o.J., >=1999). Neue unerklärliche Phänomene. Peiting:
Michaels.
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Fuld, Werner
(2003). Das Lexikon der Wunder. Ungeklärte Phänomene von Auferstehung
bis Zwang. Frankfurt: Eichborn.
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Hergovich, Andreas (2005, 2.A.). Der
Glaube an Psi. Die Psychologie paranormaler Überzeugungen. Mit
einem Vorwort von Prof. Dr. Dieter Frey. Mit einem Vorwort von Prof. Dr.
Dieter Frey. Huber.
-
Hiller, Helmut (1986). Lexikon des Aberglaubens. Bindlach: Gondrom.
-
Hövelmann, Kai (1998). Das neue Lexikon des Unerklärlichen. Niedernhausen:
Bassermann.
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Huonder, Quirin (1968). Die Gottesbeweise. Geschichte und Schicksal. Stuttgart:
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Javane, Faith & Bunker, Dusty (dt. 1995, engl. 1979). Zahlenmystik.
Das Handbuch der Numerologie. München: Goldmann (Esoterik).
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Keller, Werner (1977). Was gestern noch als Wunder galt. Die Entdeckung
der geheimnisvollen Kräfte im Menschen. München: Knaur. .
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Knef, Hildegard (1978). Nichts als Neugier. Interviews zur Parapsychologie
mit Gabriele Hoffmann, Kardinal König, Bruno Kreisky, Niki Lauda,
Reinhold Messner, Henry Miller, Lilli Palmer, Professor Pritz, Lenie Riefenstahl,
Carroll Righter, Francois Sagan. München: Goldmann.
-
Lehmann, Alfred (). Aberglaube und Zauberei von den ältesten Zeiten
an bis in die Gegenwart. Nachdruck 1990 Bindlach: Gondrom
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Lewis, C.S. (dt. 1987, engl. 1947). Wunder: möglich, wahrscheinlich,
undenkbar? Basel: Brunnen.
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Lucadou, Walter v. (1989). Psyche und Chaos. Neue Ergebnisse der Psychokinese-
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Mackay, Charles (engl. 1852, Reprint 1932, dt.1992). Zeichen und Wunder.
Aus den Annalen des Wahns. Frankfurt: Eichborn (Die andere Bibliothek),
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Mardorf, Elisabeth (1997). Das kann doch kein Zufall sein. Verblüffende
Ereignisse und geheimnisvolle Fügungen in unserem Leben. München:
Kösel.
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Miers, Horst E. (1976 ff). Lexikon des Geheimwissens. Freiburg: Bauer.
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Mischo, Johannes (1991). Okkultismus bei Jugendlichen. Mainz: Grünewald.
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Nickell, Joe (1993). Looking for a Miracle: Weeping Icons, Relics, Stigmata,
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Neuhäusler, Anton (1957). Telepathie, Hellsehen, Praekognition. Bern:
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Orbis Publishing (dt.1995). Unerklärliche Phänomene. Erlangen:
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Otremba, Achim (1992). Magie in Deutschland. Interviews. Eine sozialwissenschaftliche
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Prokop, Otto & Wimmer, Wolf (1976). Der moderne Okkultismus. Stuttgart:
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Pruyser, Paul W. (dt. 1962, engl. 1958). Die Wurzeln des Glaubens. Warum
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Randi, James (dt. 2003; engl. 1995). Lexikon der übersinnlichen Phänomene.
Die Wahrheit über die paranormale Welt. München: Heyne.
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RESEARCH IN PARAPSYCHOLOGY seit 1972 ff (erscheint bei Scarecrow Press,
Inc., P. O. Box 656, Metuchen, N. J, 08840, USA). Enthält die jährlichen
Tagungsberichte der "Parpsychological Association", der internationalen
Vereinigung wissenschaftlich arbeitender Parapsychologen.
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Religionspsychologie
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Schrödter, Willi (1979). Grenzwissenschaftliche Versuche. München:
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Snyder, Geerto (1965). [IL]
Wunderglaube und Wahn. Aus der bunten Welt der Scharlatane. München:
Bruckmann.
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Stegmüller, Wolfgang (1956). Glauben, Wissen und Erkennen. Zeitschrift
für philosophische Forschung X, 509-549. Sonderdruck 1964 zusammen
mit DasUniversalienproblem einst und jetzt: Darmstadt: Wiss. Buchgesellschaft
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Tenhaeff, W.H.C. (dt. 1962, ndl. ?). Hellsehen und Telepathie.
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Tischner, Rudolf (1920). Über Hellsehen und Telepathie. Experimental-Theoretische
Untersuchungen. München: Bergmann.
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Tischner, Rudolf (1925). Fernfühlen und Mesmerismus. (Exterorisation
und Sensibilität). Grenzfragen des Nerven- und Seelenlebens. Begründet
von Hofrat Dr. L. Löwenfeld und Dr. H. Kurella, Herausgegeben von
Prof. Dr. Kretschmer, Tübingen. München: Bergmann.
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Tischner, Rudolf (1960). Geschichte der Parapsychologie. Tittmoning: Pusted.
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Vyse, Stuart A. (dt. 1999, engl.1997). Die Psychologie des Aberglaubens.
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Weigl, A. M. (18.A. 1984). Schutz-Engel Erlebnisse in 100 Beispielen. Altötting:
St. Grignionhaus.
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Willmann, Carl (1891). Moderne Salon-Magie. Darlegungen der bedeutensten
Vorführungen der Zauberkunst. Leipzig: Spamer. Nachdruck 1982: Zürich:
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Willmann, Carl (1897, 3.A.). Moderne Wunder. Natürliche Erklärung
der neueren und älteren Geheimnisse der Spiritisten und Antispirirtisten,
Geistercitierer, Hellseher, Gedankenleser, Heilmedien, Mnemotechniker,
Rechenkünstler sowie der neueren sensationellen Wunder und Darstellungen.
Leipzig: Spamer.
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Witt, Wittus (1993). Zaubertricks, Tips und Techniken für Taschenspieler.
Reinbek: Rowohlt.
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Wolman, B. B. (ed.): Handbook of Parapsychology, New York: Nostrand 1977,
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Zucker, Konrad (1948). Psychologie des Aberglaubens. Heidelberg: Scherer.
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Links
Beweis und beweisen in Metaphysik, Esoterik und Grenzwissenschaften (Auswahl)
| [W]
berichtet: "Die JREF hat ein Preisgeld
von einer Million Dollar für die erfolgreiche Demonstration übernatürlicher
Fähigkeiten unter einverständlichen wissenschaftlichen Testbedingungen
ausgesetzt. Vor dem eigentlichen Test wird ein zwischen Randi und dem Kandidaten
abgesprochener Vortest verlangt, der in Deutschland von der GWUP
durchgeführt wird, und den bisher auch weltweit noch kein Teilnehmer
bestanden hat." |
-
[Die
Regeln und Prinzipien metaphysischer Beratung in der GIPT]
-
[Buchpräsentation
Der
Glaube an Psi. Die Psychologie
paranormaler Überzeugungen]
-
[Auserwählt und Auserwählt-Syndrome:
Psychologische und psychopathologische Analyse oder Über ein gefährliches
Fundamentalismus-Axiom potentiell paranoider Selbstüberhebung in Religionen
(z.B. bei Juden, Christen und Moslems) und Weltanschauungen.]
-
[Eine
Einführung in das skeptische Denken. Skeptiker im Internet.]
-
[Metaphysik: Religion,
Sekten, Esoterik, Magie, Satanismus, Zauberei, Astrologie, Wahrsagen u.ä..]
-
[Überblick und Kritik der
Metaphysik, Religion, Sekten, Ideologie und Weltanschauung]
-
[Astrologie]
-
Was kann man von Gott eigentlich wissen?: http://www.mat.univie.ac.at/~neum/sciandf/ger/unbek.html
-
Geschichte: http://www.jesus1053.com/l2-main/gga-main-beweise.html
-
Der Tag nach Roswell. Der Beweis: Die UFOs kamen wirklich. von Philip J.
Corso, William J. Birnes. Kurzbeschreibung: Die nach dem geheimnisumwitterten
Absturz eines UFOs bei Roswell geborgene Technologie schenkte den USA einen
immensen Vorsprung in der militärischen und zivilen Forschung. Ein
hochrangiger Pentagon-Mitarbeiter beschreibt erstmals nach Aktenfreigabe,
wie außerirdisches Wissen in Projekte wie SDI oder in die Laser-
und Computertechnik einfloß. Lesen Sie mehr... http://www.bibelgeheimnis.de/Tag/Roswell/3442552990.html
Glossar, Anmerkungen,
Endnoten:
GIPT= General and Integrative
Psychotherapy,
internationale Bezeichnung für Allgemeine und Integrative Psychotherapie.
___
einheitswissenschaftliche
Sicht. Ich vertrete die ursprüngliche einheitswissenschaftliche
Idee des Wiener
Kreises, auch wenn sein Projekt als vorläufig gescheitert angesehen
wird und ich mich selbst nicht als 'Jünger' betrachte. Ich meine dennoch
und diesbezüglich im Einklang mit dem Wiener
Kreis, daß es letztlich und im Grunde nur eine
Wissenschaftlichkeit gibt, gleichgültig, welcher spezifischen
Fachwissenschaft man angehört. Wissenschaftliches Arbeiten folgt einer
einheitlichen und für alle Wissenschaften typischen Struktur, angelehnt
an die allgemeine
formale Beweisstruktur.
| Wissenschaft
[IL] schafft Wissen
und dieses hat sie zu beweisen, damit es ein wissenschaftliches Wissen
ist, wozu ich aber auch den Alltag und alle Lebensvorgänge rechne.
Wissenschaft in diesem Sinne ist nichts Abgehobenes, Fernes, Unverständliches.
Wirkliches Wissen sollte einem Laien vermittelbar sein (PUK - "Putzfrauenkriterium").
Siehe
hierzu bitte das Hilbertsche
gemeinverständliche Rasiermesser 1900, zu dem auch gut die Einstein
zugeschriebene Sentenz passt: "Die meisten Grundideen der Wissenschaft
sind an sich einfach und lassen sich in der Regel in einer für jedermann
verständlichen Sprache wiedergegeben." |
___
Tischner, Rudolf (1879-1961).
Münchner Augenarzt und Parapsychologe. Sein Hauptinteresse galt der
Telepathie.
Werke nach:
Über Telepathie und Hellsehen. München, 1920; Monismus und Okkultismus.
Leipzig, 1921; Geschichte des Okkultismus und Spiritismus. Leipzig, 1921;
Geschichte der Parapsychologie. 1922; Materialisationsversuche von Crookes.
Leipzig, 1923; Geschichte der okkultistischen Forschung (metaphysischen)
Forschung von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart; Pfullingen,
Baum Verlag, 1924; Das Medium D.D. Home. Leipzig, 1925; Fernfühlen
und Mesmerismus. München, 1925; Zur Geschichte des ideomotorischen
Prinzips. Zeitschrift für Parapsychologie, 75-85, 155-161; Ergebnisse
okkulter Forschung. 1950; Samuel Hahnemanns Leben und Lehre. Ulm, 1959.
___
Mephisto Abschnitt: Ein Schüler
tritt auf "... Im ganzen haltet Euch an Worte! / Dann geht Ihr
durch die sichre Pforte / Zum Tempel der Gewißheit ein / Schüler:
Doch
ein Begriff muß bei dem Worte sein. Mephisto:
Schon
gut! Nur muß man sich nicht allzu ängstlich quälen / Denn
eben wo Begriffe fehlen / Da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein
/ Mit Worten läßt sich trefflich streiten / Mit Worten ein System
bereiten / An Worte läßt sich trefflich glauben / Von
einem Wort läßt sich kein Jota rauben /
___
Änderungen - Wird gelegentlich
vervollständigt, ergänzt, überarbeitet - Anregungen
und Kritik erwünscht
28.12.2007 Literaturnachträge.
01.11.2007 Hat
der Biorhythmus Einfluß auf das Verkehrsunfallgeschehen?
01.09.2006 Link zur [Buchpräsentation
Der
Glaube an Psi. Die Psychologie
paranormaler Überzeugungen] und den Literaturlistem bei
01.04.2006 Aufnahme und kritische Bemerkung
zu Dänikens "Beweise".
02.08.2004 Links zur Originalarbeit
Carpenters.
Querverweise
Standort: Beweis und beweisen in Metaphysik,
Esoterik und Grenzwissenschaften.
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Dienstleistungs-Info.
*
Zitierung
Sponsel, Rudolf (DAS).
Beweis
und beweisen in Metaphysik, Esoterik und Grenzwissenschaften. Blicke über
den Zaun zum Auftakt für eine integrative psychologisch-psychotherapeutische
Beweislehre. Abteilung Abstrakte Grundbegriffe
aus den Wissenschaften:
Analogien, Modelle und Metaphern für
die allgemeine und integrative Psychologie und Psychotherapie sowie Grundkategorien
zur Denk- und Entwicklungspsychologie.
Internet
Publikation
- General and Integrative
Psychotherapy
IP-GIPT. Erlangen: http://www.sgipt.org/wisms/gb/beweis/b_grenz.htm
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