Internet Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie
    IP-GIPT DAS=07.09.2003 Internet-Erstausgabe, letzte Änderung 28.12.2007
    Impressum: Diplom-PsychologInnen Irmgard Rathsmann-Sponsel und Dr. phil. Rudolf Sponsel
    Stubenlohstr. 20     D-91052 Erlangen  *  Mail: sekretariat@sgipt.org_Zitierung  &  Copyright

    Anfang _Beweis Grenzwissenschaften_Überblick_Rel. Aktuelles  _Rel. Beständiges  _Titelblatt_ Konzept_ Archiv_ Region_Service_iec-verlag__Wichtiger Hinweis zu Links und zu Empfehlungen

    Willkommen in unserer Abteilung Abstrakte Grundbegriffe aus den Wissenschaften (Analogien, Modelle und Metaphern für die allgemeine und integrative Psychologie und Psychotherapie sowie Grundkategorien zur Denk- und Entwicklungspsychologie), hier speziell zum Thema:

    Beweis und beweisen in Metaphysik, Esoterik und Grenzwissenschaften

    Blicke über den Zaun zum Auftakt für eine integrative psychologisch-psychotherapeutische Beweislehre
    aus allgemein integrativer psychologisch-psychotherapeutischer und einheitswissenschaftlicher Sicht

    Einführung, Überblick, Verteilerseite Beweis und beweisen

    von Rudolf Sponsel, Erlangen
    Querverweise.

    Hinweis: Wenn nicht ersichtlich werden (Externe Links) in runden und [interne IP-GIPT Links] in eckige Klammern gesetzt, direkte Links im Text auf derselben Seite sind direkt gekennzeichnet. In dieser Übersichtsarbeit wird das Thema im Überblick gesamtheitlich aus einheitswissenschaftlicher Perspektive dargestellt. Im Laufe der Zeit folgen weitere Ausarbeitungen.

    Überblick:

    • Einstieg Beweis und beweisen in Metaphysik, Esoterik und Grenzwissenschaften
    • Beschreibung und Bedeutung des Glaubens
    • Beispiele Beweis und beweisen in Metaphysik, Esoterik und Grenzwissenschaften
      • Formen und Varianten der "Gottesbeweise"
      • Stichworte metaphysisch, esoterischer und paranormaler Phänomene
      • Versuch einer Wesensbestimmung des subjektiv-psychologischen Beweises
      • Pendeln oder der ideomotorische Effekt (Carpenter [1813-1885])
      • Über Wunder I und Wunder II
        • Exkurs I: Die Kontinuität des Identitätserlebens kann als Wunder II. gesehen werden
        • Exkurs II: Es gibt viele unerklärliche Phänomene
      • Biorhythmus.
        • Hat der Biorhythmus Einfluß auf das Verkehrsunfallgeschehen?
      • Parapsychologie
      • Numerologie und Zahlenmystik
        • Leseprobe 1: Maria Maria Maria, Kepler, Freud und die Phytagoräer
        • Leseprobe 2: Das Lebens-Quadrat Napoleons I.
        • Metaphysische Bewertung Numerologie und Zahlenmystik
      • [Astrologie]
      • [Skeptische Einwände]
    • Wichtig: [Die Regeln und Prinzipien metaphysischer Beratung in der GIPT]
    • Literatur * Links



    Einstieg Beweis und beweisen in Metaphysik, Esoterik und Grenzwissenschaften

    Das Gebiet der Metaphysik [IL], Esoterik und Grenzwissenschaften ist nicht einheitlich. Es enthält eine Reihe ganz unterschiedlicher Fragestellungen, ich wähle folgende Einteilung:
     

    1. Gibt es metaphische Erkenntnismöglichkeiten, die eigenen "Gesetzen" folgen und den üblichen wissenschaftlichen Methoden nicht zugänglich sind (ASW)?
    2. Im engen Zusammenhang mit 1) stehen Fragen wie: gibt es außersinnliche Erkenntnisse, Erlebnisse und Erfahrungen oder Fähigkeiten (z.B. Telepathie, Gedankenlesen, Zukunft vorhersehen, Vergangenheits- und Zukunftsreisen, Telekinese)?
    3. Gibt es metaphysische Welten [IL], z.B. Götter, Geister, (Schutz) Engel, Himmel, Höllen, Paradiese? Und wie wirken diese metaphysischen Welten auf uns ein? Welche Beweise gibt es? Wie kann man das beweisen?
    4. Was ist metaphysisch normativ richtig? Was sagen uns die Götter? Wie sollen wir leben und miteinander umgehen? Soll z.B. missionieren geboten, verboten oder unter bestimmten - [welchen] - Bedingungen erlaubt sein?
    5. Was soll unabhängig von der Berufung auf Religion, Götter und Geister ethisch und moralisch unter diesen oder jenen Bedingungen geboten, verboten oder erlaubt sein?
    6. Sonstige metaphysisch-esoterische Bereiche.


    Es gibt wahrscheinlich viele unerklärliche Phänomene, deren Erforschung aus mehreren Gründen sehr schwierig ist - siehe unten. Zu allen Bereichen gibt es neben spekulativ-phantastischen auch Ausarbeitungen, Forschung und Lehren, die sich an wissenschaftlichen "Standards" orientieren. Im Prinzip versuchen doch einige Metaphysiker- und EsoterikerInnen die Richtigkeit ihrer Lehren zu beweisen, indem sie aufzeigen, wie oft sie recht haben und richtig prognostizieren können. Mit dem Einlassen auf Rationalitäts- und Wissenschaftsprinzipien, haben sie dann aber meist auch schon verloren. Echte Metaphysik, Esoterik oder gar Mystik sollte meiner Meinung nach auf die Anerkennung durch rational orientierte Wissenschaften verzichten und auf das Schauen persönlicher Wahrheiten durch Erleben und Erfahren vertrauen. Grenzerfahrungen, metaphysisches und mystisches Schauen, Erleben und Erfahren gibt es, aber es ist wohl im eigentlichen Sinne nicht lehr- und lernbar, sondern ein sehr persönliches und subjektives Erleben und Erfahren für einen subjektiven und persönlichen Glauben, der persönlich sehr wichtig und wertvoll sein kann. Esoterik und Metaphysik werden immer dann psychopathologisch und soziopathisch - mitunter sehr - gefährlich, wenn sie missionarisch [Überblick Metaphysik, Sekten, Verbrechen Christi, Auserwählt, Anti-Missionierungs-Völkerrechtsgesetz, Ist Gott Amerikaner?] werden, das gilt aber für fast alle Missionierungen, auch für die in rationaler oder anderer ideologischer Verkleidung, man denke nur an den Wahnsinn der [Nazis und des 3. Reiches] und andere politisch motiverte [Völkermorde] und ([Kriegs]) Verbrechen.

    Aus der Literatur zu Metaphysik und Esoterik und grenzwissenschaftlicher Bereiche

    Gibt es einen Gott? Ein Weiterleben nach dem Tode? Gibt es Wunder? Gibt es parapsychologische Phänomene? Gibt es UFOS? Wirken geheimnisvolle Kräfte im Bermuda-Dreieck? Hat das Leben einen Sinn? Welchen? Gibt es Telepathie oder Schutzengel? Gibt es Zauberei? Wie ist das mit dem PSI ? Gibt es ein geheimes Wissen?
        Die Welt der Metaphysik und Esoterik ist faszinierend und nicht ungefährlich; so mancher hat bei der Beschäftigung mit dieser Welt der esoterischen und unerklärlichen Phänomene schon seinen Verstand eingebüßt. Früher waren die Psychiatrien voller Religiösenwahnsinniger.
        Metaphysik ist Glaubenssache. Man kann - zumindest bislang - nicht beweisen, daß das Leben so oder so allgemein und für alle verbindlich sinnvoll oder geboten ist, so wenig wie die These, ob es einen Gott oder ein Weiterleben nach dem Tode gibt. Es heißt: es gibt keinen Schluß vom Sein aufs Sollen. Und das ist wohl richtig - und wäre zu beweisen. Das Sollen ist eine eigene Welt [IL] ähnlich wie die Welt der Bedürfnisse, Wünsche und Ziele.
        Zur Metaphysik gehört aber auch das wichtige und unverzichtbare Gebiet der Ethik. Menschliche Gemeinschaften brauchen einen ethischen und moralischen Glauben. Wenn aber einmal bestimmte Grundannahmen (metaphysische Axiome) getroffen wurden - z.B. Gott existiert und ist am Schicksal der Menschen interessiert oder z.B. Artikel 1 GG Die Würde des Menschen ist unantastbar - sind auch logische Ableitungen und Beweise möglich. Zu den normativen Fragen hat sich auch eine eigene, die deontische Logik entwickelt, zu deren Grundbegriffen, die man dort untersucht, geboten, verboten, erlaubt gehören.
        Neben den echten metaphysischen Fragen, die viele Menschen bewegen und die meist auch in der Lage sind, klar zwischen Glaubensfragen, Wirklichkeit, Wissen und Wissenschaft zu unterscheiden, gibt es zahlreiche Grauzonen, der sich die Gurus, Gestörten, ProphetInnen, BlenderInnen, Scharlatane, HochstaplerInnen und BetrügerInnen dieser Welt gern annehmen. Nur selten dürfte ein echter Logiker wie z.B. Bochenski, gelernter Philosoph und Franziskanerpater, sich um den Aufbau einer Logik der Religion bemühen.

    Beschreibung und Bedeutung des Glaubens
     
    Glauben ist eine kaum zu überschätzende psychische Fähigkeit und wird überall dort benötigt, wo wir (noch) nichts oder (noch) nicht genügend wissen und wo trotz Unsicherheit gehandelt werden muß. Vereinfacht kann man sagen: glauben heißt für wahr (falsch), richtig (unrichtig) halten, ohne daß man weiß. Wüßte man, bräuchte man ja nicht zu glauben.
       Allgemeinpsychologisch bedeutet glauben also für wahr halten, annehmen daß ... Der metaphysische (z.B. religiöse) Glaube ist nur eine Spezifikation dieses allgemeinen Glaubens, indem er sich auf metaphysische Themen bezieht. Allgemein betrachtet ist glauben eine unverzichtbare und notwendige psychische Leistung, die den gesamten Alltag, von früh bis spät und das ganze Leben durchzieht. 
    Methodologisch ist glauben ist ein [metasprachlicher] Ausdruck 2. Stufe im Gegensatz zu den [Wahrheitswerten] "wahr" oder "falsch", die zur 1. Stufe gehören. 

    Ohne glauben würde nichts funktionieren. Wir glauben, d.h. wir nehmen an, daß ... , von früh bis spät und unser ganzes Leben lang. Für praktische Zwecke könnte es nützlich sein, unterschiedliche Glaubens-, Überzeugungs- und Gewißheitsgrade zu unterscheiden, was aber besser im Bereich [Alltag] behandelt wird.



    Beispiele Beweis und beweisen in Metaphysik, Esoterik und Grenzwissenschaften
    Die wichtigsten Fragen in den meisten Religionen sind, ob es einen Gott und ein Weiterleben nach dem Tode gibt. Nun ist Gott [IL] der Beobachtung entzogen, es sei denn, man halluziniert oder produziert im Extremfall ein Wahnsystem. Das ist dann nicht unbedingt ein Fall für die Psychopathologie, wenn das Wahnsystem gesellschaftlich verbreitet und weithin akzeptiert ist. Es gibt sozusagen akzeptierte und verbreitete Verrücktheiten, die sog. "normalen Verrücktheiten", und solche, die für krankhaft erklärt werden. [IL]. Damit kann die Theologie - sofern sie vom Wesen Gottes handelt - keine empirische Wissenschaft sein, weil Gott, wie es scheint, ein Phantasieprodukt ist und damit in den Bereich der Psychologie und Psychopathologie gehört. Stimmt das? Andererseits: Vieles ist der Beobachtung entzogen, das entwertet die Brauchbarkeit des Beobachtungs-Arguments.

    Formen und Varianten der "Gottesbeweise"

    1. Ontologischer Gottesbeweis I: Aus der Idee eines Gottes folge die Existenz
    2. Ontologischer Gottesbeweis II. Da alles endlich und begrenzt sei, müsse es auch ein Unendliches, Unbegrenztes geben: Gott.
    3. Psychologischer Gottesbeweis: die Idee eines Gottes könne nicht aus dem Menschen und seinem Bewußtsein kommen.
    4. Kausaler oder Kosmologischer Gottesbeweis, z.B. nach Thomas von Aquin, logische Analyse bei Essler, W.K. (1966): Alles hat eine Ursache. Die erste Ursache heiße Gott. Das Universum muß irgendwo herkommen; es kann nicht aus dem Nichts entstanden sein. Der Schöpfer heiße daher Gott (warum Gott männlich sein soll bleibt unklar und deutet einen Primärnarzißmus männlicher historischer Überlegenheit an, ist also wenig göttlich und eher allzumenschlich).
    5. Teleologischer Gottesbeweis: Nachdem in der Welt Gesetze herrschen, müsse es auch einen Lenker geben. Aus der vermeintlichen Tatsache - einer möglicherweise nur vorübergehenden, dem Mensch aber ewig erscheinenden - Ordnung, wird auf eine OrdnerIn geschlossen.
    6. Metaphysischer Gottesbeweis: Gott müsse existieren, sonst hätte das Leben keinen Sinn.
    7. Narzißtisch-paranoider Gottesbeweis: Es muß ein Höchstes und Allmächtiges geben.
    8. Psychologischer Gottesbeweis: Gott müsse existieren, weil der Mensch danach verlangt.


    Stichworte metaphysischer, esoterischer und paranormaler Phänomene
    Siehe auch  Psi-Glossar  bei der Parapsychological Association.
    Alchemie * Astralreisen * Astrologie * ASW (Außersinnliche Wahrnehmung) * Autosuggestion * Biorhythmus * Geheimwissenschaften * Gotteserfahrungen * Hand lesen * Hypnose (und was mit ihr möglich sein soll) * Jenseitserfahrungen * Ideomotorischer Effekt * Kabbalah * Karten legen * Magie * Numerologie * Okultismus *  Parapsychologie * Pendeln * Präkognition (Vorauswissen) * PSI * Reinkarnation * Religion * Sekten * Stigmatisierungen * Stimmen hören * Suggestion * Telepathie * Telekinese * Tische rücken * UFO * Voodoo * Wunder I, Wunder II * Zahlenmystik * Zauberei/ zaubern * Zaubern * Zeitreisen * Zukunft vorhersagen *


    Versuch einer Wesensbestimmung des subjektiv-psychologischen Beweises
    Unsere deutsche Sprache hat ein sehr schönes und treffliches Wort für den subjektiv-psychologischen Beweis:
     _

    die Gewißheit oder das Gewißheitserleben: 
    "Ich bin mir ganz sicher , daß ... " 
    "Ich bin mir absolut sicher, daß ..."
    "Es gibt nicht den Hauch eines Zweifels, daß ..."
     _
    Hierbei handelt es sich um eine Form des Erlebens, das absoluten persönlich-subjektiven Beweischarakter haben kann. Die geistige Folge einer solchen Gewißheit bzw. eines solchen Gewißheitserlebens heißt Überzeugung, die sich psychopathologisch bis zum [Wahn] ausformen kann, wenn sie unerschütterlich und unkorrigierbar gegenüber der anders beurteilenden sozialen Umwelt ist (hierbei bedenke man auch, daß ein Wahn auch sehr positiv wirken kann, etwa wenn man sich geliebt oder gewertschätzt wähnt oder sich selbst für einen ganz tollen Menschen halten kann, obwohl man gar nicht als solcher gesehen oder sogar negativ bewertet wird).
        Im Prinzip gibt es bislang grundsätzlich keinen kontrollierten Zugang zum subjektiven Erleben des Menschen. Darunter leiden die Wissenschaften Psychologie, Psychopathologie und Psychotherapie sehr. Einfühlung und Empathie sind daher außerordentlich schwierige Forschungsgebiete. Noch schwieriger wird es naturgemäß dann, wenn es um Grenzerfahrungen, mystisches Schauen, paranormales Erleben u.ä. geht. Obwohl diese Erfahrungen und dieses Erleben sehr schwer kommunizierbar ist, ist es doch für die Erlebenden nicht weniger wirklich oder real; systematisch gehört es zur [subjektiven Welt], deren Erforschung naturgemäß sehr schwierig ist.
        Daher sind solche subjektiven Erfahrungen oft nicht auf den üblichen und normalen Wegen kommunizierbar, sondern bedürfen eigener Ausdrucksmittel: Bilder, Metaphern, Klänge, Filme, Umschreibungen, Geschichten, Laute, Gesten, Phantasien, Gleichnisse, [Symbole] u.d.m.

        Der subjektiv-psychologische Beweis im Hinblick auf Glauben und Überzeugung spielt eine wichtige Rolle im [Alltag] und natürlich speziell im Bereich Kommunikation, Psychologie, Psychopathologie und Psychotherapie.
        Was ist gewiß?, was absolut sicher?, diese Frage spielte eine große Rolle in der Philosophie, z.B. auch bei [Descartes], aber auch von Wittgenstein wurde ein ganzes Buch mit Notzien zum Thema Gewißheit veröffentlicht.



    Pendeln oder der ideomotorische Effekt (Carpenter [1813-1885])

    Hält man ein etwa 10 cm langes Pendel über einen Kreis, durch dessen Mittelpunkt ein Himmelsrichtungskreuz geht, so kann man durch bloße Konzentration und visuelle Vorstellung, das Pendel dazu bringen, auf einer ausgemachten Bahn zu schwingen, z.B. quer, von West nach Ost (links nach rechts), oder im Kreis N-O-S-W herum oder in der Gegenrichtung N-W-S-O, von oben nach unten (unten nach oben) N-S (S-N). Dies hat William Benjamin Carpenter herausgefunden und in einem berühmten Aufsatz, der selten original zitiert wird, besonders auch nicht von EsoterikerInnen, die sich auf ihn berufen, 1852 veröffentlicht.
     
    Der Grund ist nach Carpenter, daß die visuellen Vorstellungen sich unbewußt in minimale Fingerbewegungen übertragen, die zu der vorgestellten Bewegung führen. Diesen sog. ideomotorischen Effekt kann man sowohl für die Erklärung des Phänomens der Autosuggestion als auch zum Verständnis der Entwicklung spezieller psychosomatischer Störungen heranziehen. Das Auspendeln von Glückszahlen ist nicht zu empfehlen, wie überhaupt, wenn es um folgenreiche und wichtige Entscheidungen geht, Vorsicht angesagt sein sollte. 

    Original Literatur Carpenter
    Ich verdanke die Originalliteraturangaben zu Carpenter Christopher Bördlein [EL]

    • Carpenter, W.B. (1852). On the influence of suggestion in modifying and directing muscular movement, independently of volition, Proceedings of the Royal Institution of Great Britain, vol. 1, p. 147-153 (1852)
    • Carpenter, W.B. (1874): Principles of mental physiology with their applications to the training and discipline of the mind and the study of its morbid conditions. Appleton: New York
    Biographisches: http://www.nahste.ac.uk/isaar/GB_0237_NAHSTE_P0139.html
    the ideomotor effect: http://skepdic.com/ideomotor.html



    Über Wunder I und Wunder II

    Wunder I sind echte Wunder - z.B. Jesus weckt einen Toten auf, Moses vermag das Meer zu teilen und eine Gasse zu bahnen, jemand führt einen real erlebten Dialog mit einem Verstorbenen - die im Widerspruch zu den wissenschaftlichen Kenntnissen und Naturgesetzen stehen. Wunder I, also echte Wunder, gibt es nach "dem" wissenschaftlichen Weltbild nicht.

    Mit Wunder II bezeichne ich Ereignisse, die sehr unwahrscheinlich, gegen die Erfahrung überraschend und nach den bisher vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen (noch) nicht erklärbar sind, etwa wenn ein von der Schulmedizin für unheilbar krank Erklärter anläßlich einer Pilgerreise in Lourdes gesundet (solche Fälle nennen wir Glaubensheilungen [hierzu ein Fall IL]).

    Exkurs I: Die Kontinuität des Identitätserlebens kann als Wunder II. gesehen werden
    Obwohl der Mensch sich ununterbrochen verändert, älter wird, vergißt, neue Erfahrungen macht, Erinnerungen umstrukturiert und verarbeitet, lernt und verlernt, fühlt er sich doch - so lange er gesund ist - stets als ein und derselbe. Ich nenne das die Kontinuität des Identitätserlebens. Doch auch wenn wir diesem Phänomen nun einen Namen gegeben haben, denken wir an Mephisto, so ist es doch noch nicht erklärt. Möglicherweise spielt uns aber auch die Erwartungssemantik und Sprache einen Streich.

    Exkurs II: Es gibt viele unerklärliche Phänomene
    Die Aufklärung sog. unerklärlicher Phänomene leidet unter mehreren Faktoren:

    1. Lug und Trug in diesem Feld;
    2. die z.T. enormen Fähigkeiten der Trickser und Zauberer;
    3. Vorurteile, Ablehnung und Ignoranz der WissenschaftlerInnen und Sachverständigen;
    4. Probleme mit der Dokumentation und dem Nachweisen.
    5. Sensationelles, teils abstoßendes Aufbauschen und hemmungsloses Vermarkten durch die Medien;
    6. Sonstige bislang nicht erfaßte Faktoren


    Im Laufe der Zeit werden die wichtigsten sog. unerklärlichen Phänomene hier erfasst und verlinkt.
     

    • Einiges Material findet man - wenn auch gewöhnlich sehr kritisch aufbereitet - bei den Skeptikern im Netz
    • Überblick Kuriosa, Merkwürdiges, Seltsames, Ungewöhnliches, Paradoxes, Unglaubliches, Welt der Wunder I und Wunder II.
    • Therese Neumann von Konnersreuth
    • Eine ungewöhnliche Heilung schwerer gastro-intestinaler Störungen durch Beitritt zu einer Sekte. Nach einem Fallbericht von Paul Dubois (1848 - 1918) um 1900.
    • Anna Katharina Emmerick: http://www.in-output.de/AKE/Anna%20Katharina%20Emmerick.pdf


    Biorhythmus  [W]

    Hat der Biorhythmus Einfluß auf das Verkehrsunfallgeschehen ?
    Zusammenfassung am Ende (S. 110): "Ausgelöst durch die Berichterstattung in den Medien, daß es durch Kenntnis und konsequente Anwendung der Biorhythmik möglich sei, die Zahl und Schwere von Verkehrsunfällen drastisch zu reduzieren, wurden Daten der amtlichen Straßenverkehrsunfallstatistik dahingehend untersucht, ob die Periodenlehre von Fließ und Teltscher tatsächlich Erklärungshilfen für das Eintreten von Straßenverkehrsunfällen aufzeigen. In Abschnitt 2 dieser Arbeit wird ein kurzer Abriß über die Biorhythmenlehre gegeben; „männlicher", „weiblicher" und „intellektueller Rhythmus" werden beschrieben, Aussagen über ihre Wirkung auf die momentane Verfassung eines Menschen werden referiert. Die Überlagerung der drei Rhythmen erfolgt nach mathematischen Regeln; ausgehend vom Datum des Geburtstags und des Unfalltages ist es möglich, für jeden Unfallverursacher die genaue Biorhythmenkonstellation am Unfalltag zu berechnen (vgl. Abschnitt 3). Als Datenbasis wurden 95300 Alleinunfälle (mit nur einem Unfallbeteiligten) der amtlichen Straßenverkehrsunfallstatistik aus dem Jahre 1975 betrachtet (vgl. Abschnitt 2). Die empirische Analyse der Rhythmenwerte der Unfallbeteiligten am Unfalltag ergab sowohl bei unabhängiger Betrachtung der drei Rhythmen, als auch bei Betrachtung von deren gemeinsamer Konstellation keine erhöhte Unfalldisposition an den nach der Theorie der Periodenlehre kritischen periodischen und halbperiodischen Tagen (vgl. Abschnitt 4). Auf der Grundlage der hier ausgewerteten, vergleichsweise sehr großen Datenbasis aus dem Jahre 1975 kann nicht bestätigt werden, daß biorhythmische Effekte zur Erklärung von Straßenverkehrsunfällen herangezogen werden können und sich die Häufigkeit von Verkehrsunfällen durch Kenntnis und konsequente Anwendung der Biorhythmik reduzieren ließe."

        Quelle: Ernst, Gabriele & Brühning, Ekkehard (1988). Hat der Biorhythmus Einfluß auf das Verkehrsunfallgeschehen?. Z. f. Verkehrssicherheit 34 (1988) Nr. 3, 107-110.

        Erläuterungen der AutorInnen zu Tabelle 2: "Die auf der Basis der 95 330 Unfallverursacher von Unfällen mit einem Beteiligten ermittelten Prozentsätze für das Auftreten eines oder mehrerer ungünstiger Faktoren sind fast identisch mit denen, die sich aufgrund der wahrscheinlichkeitstheoretischen Überlegungen des Abschnitts 2 ergeben (s. Tabelle 2). Es kann somit festgestellt werden, daß sich bei dieser Analyse sowohl bei unabhängiger Betrachtung der drei Rhythmen als auch bei Betrachtung der gemeinsamen Konstellation keine erhöhte Unfalldisposition an den periodischen und halbperiodischen Tagen nachweisen
    läßt."



    Parapsychologie
    "Geschichte der Parapsychologie [nach EL]
    Die Parapsychologie ist, im Verhältnis zu den anderen Naturwissenschaften, eine sehr junge, wenig bekannte Wissenschaft. Die Entwicklung der Parapsychologie kann man im Allgemeinen in drei große Abschnitte einteilen :
        I. Angefangen hat alles im Jahre 1927 als der Psychologe William Mc Dougall an die Duke University in Durham (North Carolina) geholt wurde. Dort unterrichtete er zum ersten Mal eine frühe Form der Parapsychologie. Einer seiner ersten Schüler war jener Joseph Rhine der später die quantitative Methode erfand.
        II. Die Erfolgserlebnisse von Rhine führten dazu, dass man überall auf der Welt Parapsychologie studieren konnte. In Europa enstanden zwei neue Universitäten, eine in Utrecht, die andere in Freiburg. In Großbritannien interessierte sich die Uni in Edinburgh für Parapsychologie. In der USA gibt es neben der Duke University noch einen Nebenposten an der Stanford University. Dieser Nebenposten wurde eigens für Forschungen über paranormale Phänomene eingerichtet. Auch in Argentinien, in Indien, und in Brasilien griffen Unis die neue Form der Psychologie auf. In einigen Ländern wurden sogar eigene Fakultäten eingerichtet.
        III.1969 wurde die Parapsychologie vollends in den Rang einer Wissenschaft erhoben. Die Gründe dafür waren aber nicht die Ergebnisse, die teilweise enttäuschend waren, sondern der gezielte Gebrauch wissenschaftlicher Methoden und das rein  wissenschaftliche Ziel, das damit verfolgt wurde."



    Numerologie und Zahlenmystik

    Die Numerologie sucht wie die Zahlenmystik aus den Zahlen etwas über das Geschehen und seine Bedeutung herauszufinden. Geistesgeschichtlich spielen Numerologie und Zahlenmystik eine bedeutende Rolle bei den altgriechischen Pythagoräern und in der jüdischen Kabbalah.

    Leseprobe 1: Maria Maria Maria, Kepler, Freud und die Phytagoräer


    Quelle: Lichen von Löwenbourg, Heinz (1993), S.13-14.

    Leseprobe 2: Das Lebens-Quadrat Napoleons I.

    Quelle: Bischoff, Erich (1920, Nachdruck 1992), S. 123-125. Es folgt Goethe.

    Psychopathologisch betrachtet gehören Numerologie und Zahlenmystik, wenn sie mit unerschütterbarer Gewißheit vertreten werden, in die Nähe von Wahnsystemen, die aber gewöhnlich als harmlos eingeschätzt werden und als Zahlenmystik sogar Religionsschutz genießen können. Bei Spielernaturen kann Numerologie und Zahlenmystik aber für das Vermögen sehr gefährlich sein und unter Umständen - meist, wenn das "Vermögenkind" in den Brunnen gefallen ist - sogar eine Geschäftsunfähigkeit an- oder bedeuten. Nachdem aber Leben auf Pump und Schuldenmachen internationales Staats-, Wirtschafts- und Konsumprinzip, also Lotter- und Zockerwirtschaften das offenbar das (statistisch) Normale, hingegen Verantwortung, Sparsamkeit, Maß und Ziel das (statistisch) "Unnormale" zu sein scheint, haben die numerologischen Zahlenspinner aller Arten wenig zu befürchten - sitzen die gefährlichsten und schlimmsten doch in den Regierungen und obersten Chef-Etagen der Wirtschaft und gesellschaftlichen Institutionen.

    Metaphysische Bewertung:
     
    Die Numerologie und Zahlenmystik sind so legitim wie die Religionen, Astrologie, Karten legen oder andere metaphysische Praktiken, wenn sie denn [richtig und verantwortungsbewußt ausgeübt werden] - was leider nicht immer der Fall ist. 
    Achtung: Nicht übersehen sollte man, daß auch die angewandte Mathematik, insbesondere die mathematische Statistik kritisch und bei Lichte betrachtet, sehr viel Ähnlichkeit mit numerologischen und zahlenmystischen Praktiken aufweisen. Die moderne szientistisch verkleidete Numerologie erscheint mir sogar weitaus gefährlicher als die im Großen und Ganzen eher harmlosen numerologischen EsoterikerInnen. [IL1, IL2, IL3, IL4, IL5, IL6,]

    Lit: Bischoff, Erich (1920, Nachdruck 1992); Javane, Faith & Bunker, Dusty (dt. 1995, engl. 1979); Lichen von Löwenbourg, Heinz (1993).



    Literatur Beweis und beweisen in Metaphysik, Esoterik und Grenzwissenschaften
    Ein Teil der Literaturangaben bezieht sich weniger auf das Beweisen (hierzu z.B. Bender, Condrau, Driesch, Mischo, Tenhaeff, Tischner; sehr kritisch hierzu wiederum: Prokop & Wimmer 1976 und die Skeptiker [EL]) im engeren Sinne, sie ist mehr eine kleine Stichprobe und illustre Auswahl zu dem weiten Feld der Metaphysik, Religion, Esoterik, der Grenz- und sog. Geheimwissenschaften. Ungeachtet dessen meine ich, daß es eine ganze Reihe seltsamer und unerklärlich scheinender Phänomene gibt - und einen Anspruch auf ihre Erforschung. Interessante und informative Literaturlisten finden sich auch bei der Parapsychological Association. > Psi-Glossar und bei der Literaturliste der GWUP. Kritisch und grundlegender habe ich drei Werke zur Psychologie des Aberglaubens und des religiösen Glaubens mit aufgenommen: Vyse, Zucker, Pruyser [Im Lehmann Kap. 1]; zur Religionspsychologie siehe bitte auch Literatur-Verzeichnis in Auserwählt [IL] ...
    • Bächtold-Stäubli, Hanns & Hoffmann-Krayer, Eduard (2000, Hrsg.). Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens. 10 Bde. 3.A. Berlin: deGruyter. 
    • Bauer, Eberhard, Lucadou, Walter v. (1984, Hrsg.). Psi - was verbirgt sich dahinter? Freiburg i. Br.: Herder Verlag
    • Beloff, John (Hrsg.): Neue Wege der Parapsychologie. Olten, Freiburg i. Br. Walter Verlag 1980.
    • Bender, Hans (1972). Unser sechster Sinn. Hellsehen. Telepathie. Spuk. Reinbek: Rowohlt.
    • Bender, Hans (1977). Parapsychologie. Ihre Ergebnisse und Probleme. Frankfurt: Fischer (TB).
    • Bender, Hans. (1980, Hrsg.). Parapsychologie. Entwicklung, Ergebnisse, Probleme. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgemeinschaft.
    • Bischoff, Erich (1920, Nachdruck 1992). Mystik und Magie der Zahlen. Dreieich: Fourier.
    • Bochenski, J.M. (dt. 1965). Logik der Religion. Köln: Bachem.
    • Bochenski, J.M. (dt. 1988). Autorität, Freiheit, Glaube. Sozialpsychologische Studien. München: Philosophia.
    • Bonin, Werner F. (1981). Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Frankfurt aM: Fischer.
    • Condrau, Gion (1979, Hrsg.). Die Psychologie des 20. Jahrhunderts. Band XV. Zürich: Kindler Verlag 1979 (Schwerpunkt:  Parapsychologie/Grenzgebiete der Psychologie). Sonderausgabe bei Beltz, Weinheim, Bd. 2: Imagination, Kunst und Kreativität.
    • Däniken, Erich von (1977). Beweise. Lokaltermin in 5 Kontinenten. Düsseldorf. Econ.
    • Obwohl der Titel suggeriert, daß es hier um Beweise geht, findet man weder ein entsprechendes Kapitel mit dem Titel "Beweise" noch einen entsprechenden Sachregistereintrag. Daraus ergibt sich, daß Däniken mit diesem Buch offenbar nicht die Absicht verfolgt, sich mit dem komplizierten Geschäft des Beweisens auseinanderzusetzen und seine Beweismethodik ausdrücklich zu thematisieren. Im Wikipediaeintrag ist  vermerkt: "Von Däniken hat im Übrigen zugegeben, einen Teil seiner Beweise gefälscht zu haben. Töpfereien in UFO-Form, von denen er behauptet hatte, sie kämen aus archäologischen Ausgrabungsstätten, waren in Wirklichkeit von einem heutigen Töpfer hergestellt worden. Als man von Däniken seinen Betrug nachgewiesen hatte, behauptete er, seine Handlungsweise sei gerechtfertigt gewesen, da manche Leute erst durch handfeste Beweise zu überzeugen seien." 
    • Das Beste (1989, Hrsg.). Unglaublich aber wahr. Erstaunliche Tatsachen und merkwürdige Begebenheiten aus aller Welt. Stuttgart: Das Beste.
    • Dash, Mike (dt. 1997,.engl. ?), Phänomene.Spurensuche im Reich des Übersinnlichen. München: Bettendorf.
    • Dessoir, Max (6. A. 1930, Nachdruck 1979). Vom jenseits der Seele. Die Geheimgesellschaften in kritischer Betrachtung. Wiesbaden: Löwit.
    • Doucet, Friedrich W. (1975). PSI-Training. Das PSI-Wissen und wie man seine übersinnlichen Fähigkeiten entwickeln kann. München: Heyne. [Bemerkung: Der Autor ist nicht in der Lage, PSI überhaupt prüfbar zu definieren, er meint mit PSI übersinnliche Fähigkeiten].
    • Driesch, Hans (1975, 1. A. 1931). Parapsychologie. Mit einem Vorwort von J.B. Rhine und einem Nachwortkapitel von Hans Bender. München: Kindler (Geist und Psyche).
    • Essler, W.K. (1966). Einführung in die Logik. Stuttgart: Kröner. [Darin die logische Analyse zum Gottesbeweis von Thomas von Aquin aufgrund des Kausalitätsprinzips, S. 166-172].
    • Farkas, Viktor (o.J., >=1999). Neue unerklärliche Phänomene. Peiting: Michaels.
    • Fuld, Werner (2003). Das Lexikon der Wunder. Ungeklärte Phänomene von Auferstehung bis Zwang. Frankfurt: Eichborn.
    • Hergovich, Andreas (2005, 2.A.). Der Glaube an Psi. Die Psychologie paranormaler Überzeugungen. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Dieter Frey. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Dieter Frey. Huber.
    • Hiller, Helmut (1986). Lexikon des Aberglaubens. Bindlach: Gondrom.
    • Hövelmann, Kai (1998). Das neue Lexikon des Unerklärlichen. Niedernhausen: Bassermann.
    • Huonder, Quirin (1968). Die Gottesbeweise. Geschichte und Schicksal. Stuttgart: Kohlhammer.
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    • Lehmann, Alfred (). Aberglaube und Zauberei von den ältesten Zeiten an bis in die Gegenwart. Nachdruck 1990 Bindlach: Gondrom
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    • RESEARCH IN PARAPSYCHOLOGY seit 1972 ff (erscheint bei Scarecrow Press, Inc., P. O. Box 656, Metuchen, N. J, 08840, USA). Enthält die jährlichen Tagungsberichte der "Parpsychological Association", der internationalen Vereinigung wissenschaftlich arbeitender Parapsychologen.
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    • Witt, Wittus (1993). Zaubertricks, Tips und Techniken für Taschenspieler. Reinbek: Rowohlt.
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    • Zucker, Konrad (1948). Psychologie des Aberglaubens. Heidelberg: Scherer.
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    Links Beweis und beweisen in Metaphysik, Esoterik und Grenzwissenschaften (Auswahl)
     
    [W] berichtet: "Die JREF hat ein Preisgeld von einer Million Dollar für die erfolgreiche Demonstration übernatürlicher Fähigkeiten unter einverständlichen wissenschaftlichen Testbedingungen ausgesetzt. Vor dem eigentlichen Test wird ein zwischen Randi und dem Kandidaten abgesprochener Vortest verlangt, der in Deutschland von der GWUP durchgeführt wird, und den bisher auch weltweit noch kein Teilnehmer bestanden hat."
    • [Die Regeln und Prinzipien metaphysischer Beratung in der GIPT]
    • [Buchpräsentation Der Glaube an Psi. Die Psychologie paranormaler Überzeugungen]
    • [Auserwählt und Auserwählt-Syndrome: Psychologische und psychopathologische Analyse oder Über ein gefährliches Fundamentalismus-Axiom potentiell paranoider Selbstüberhebung in Religionen (z.B. bei Juden, Christen und Moslems) und Weltanschauungen.]
    • [Eine Einführung in das skeptische Denken. Skeptiker im Internet.]
    • [Metaphysik: Religion, Sekten, Esoterik, Magie, Satanismus, Zauberei, Astrologie, Wahrsagen u.ä..]
    • [Überblick und Kritik der Metaphysik, Religion, Sekten, Ideologie und Weltanschauung]
    • [Astrologie]
    • Was kann man von Gott eigentlich wissen?:  http://www.mat.univie.ac.at/~neum/sciandf/ger/unbek.html
    • Geschichte: http://www.jesus1053.com/l2-main/gga-main-beweise.html
    • Der Tag nach Roswell. Der Beweis: Die UFOs kamen wirklich. von Philip J. Corso, William J. Birnes. Kurzbeschreibung: Die nach dem geheimnisumwitterten Absturz eines UFOs bei Roswell geborgene Technologie schenkte den USA einen immensen Vorsprung in der militärischen und zivilen Forschung. Ein hochrangiger Pentagon-Mitarbeiter beschreibt erstmals nach Aktenfreigabe, wie außerirdisches Wissen in Projekte wie SDI oder in die Laser- und Computertechnik einfloß. Lesen Sie mehr... http://www.bibelgeheimnis.de/Tag/Roswell/3442552990.html
    • Parapsychologie: http://www.krref.krefeld.schulen.net/referate/religion/r0838t00.htm
    • Lehrstuhl für Psychologie und ihre Grenzgebiete: http://www.igpp.de/german/libarch/ppstud.htm
    • Parapsychological Association: http://www.parapsych.org/
    • Society for Psychical Research: http://moebius.psy.ed.ac.uk/~spr/
    • Society for Scientific Exploration: http://www.scientificexploration.org/
    • Parapsychologie: http://members.tripod.com/~paranetz/parapsych/para.htm
    • Skepsis: Gissen in het Ganzfeld: http://www.skepsis.nl/honorton.html
    • GWUP Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. http://www.gwup.org/
    • Parapsychologie: http://www.gwup.org/themen/texte/parapsychologie/
    • Lexikon der Parapsychologie: http://www.sphinx-suche.ch/lexpara/tenhaeff.htm
    • Levitation: Kann man die Schwerkraft bezwingen? http://members.tripod.com/~paranetz/parapsych/levitation.html
    • Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie: Inhaltsverzeichnisse 1957 - 1969: http://www.psychologie.uni-freiburg.de/einrichtungen/Grenzgebiete/zfpgdp60.html
    • Häufig gestellte Fragen zu Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie: http://www.psychologie.uni-freiburg.de/einrichtungen/Grenzgebiete/faqpara.html




    Glossar, Anmerkungen, Endnoten:
    GIPT= General and Integrative Psychotherapy, internationale Bezeichnung für Allgemeine und Integrative Psychotherapie.
    ___
    einheitswissenschaftliche Sicht. Ich vertrete die ursprüngliche einheitswissenschaftliche Idee des Wiener Kreises, auch wenn sein Projekt als vorläufig gescheitert angesehen wird und ich mich selbst nicht als 'Jünger' betrachte. Ich meine dennoch und diesbezüglich im Einklang mit dem Wiener Kreis, daß es letztlich und im Grunde nur eine Wissenschaftlichkeit gibt, gleichgültig, welcher spezifischen Fachwissenschaft man angehört. Wissenschaftliches Arbeiten folgt einer einheitlichen und für alle Wissenschaften typischen Struktur, angelehnt an die allgemeine formale Beweisstruktur.
     
    Wissenschaft [IL] schafft Wissen und dieses hat sie zu beweisen, damit es ein wissenschaftliches Wissen ist, wozu ich aber auch den Alltag und alle Lebensvorgänge rechne. Wissenschaft in diesem Sinne ist nichts Abgehobenes, Fernes, Unverständliches. Wirkliches Wissen sollte einem Laien vermittelbar sein (PUK - "Putzfrauenkriterium"). Siehe hierzu bitte das Hilbertsche gemeinverständliche Rasiermesser 1900, zu dem auch gut die Einstein zugeschriebene Sentenz passt: "Die meisten Grundideen der Wissenschaft sind an sich einfach und lassen sich in der Regel in einer für jedermann verständlichen Sprache wiedergegeben." 
    ___
    Tischner, Rudolf (1879-1961). Münchner Augenarzt und Parapsychologe. Sein Hauptinteresse galt der Telepathie.
    Werke nach: Über Telepathie und Hellsehen. München, 1920; Monismus und Okkultismus. Leipzig, 1921; Geschichte des Okkultismus und Spiritismus. Leipzig, 1921; Geschichte der Parapsychologie. 1922; Materialisationsversuche von Crookes. Leipzig, 1923; Geschichte der okkultistischen Forschung (metaphysischen) Forschung von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart; Pfullingen, Baum Verlag, 1924; Das Medium D.D. Home. Leipzig, 1925; Fernfühlen und Mesmerismus. München, 1925; Zur Geschichte des ideomotorischen Prinzips. Zeitschrift für Parapsychologie, 75-85, 155-161; Ergebnisse okkulter Forschung. 1950; Samuel Hahnemanns Leben und Lehre. Ulm, 1959.
    ___
    Mephisto Abschnitt: Ein Schüler tritt auf "... Im ganzen haltet Euch an Worte! / Dann geht Ihr durch die sichre Pforte / Zum Tempel der Gewißheit ein / Schüler: Doch ein Begriff muß bei dem Worte sein. Mephisto: Schon gut! Nur muß man sich nicht allzu ängstlich quälen / Denn eben wo Begriffe fehlen / Da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein / Mit Worten läßt sich trefflich streiten / Mit Worten ein System bereiten / An Worte läßt sich trefflich glauben /  Von einem Wort läßt sich kein Jota rauben /
    ___


    Änderungen - Wird gelegentlich vervollständigt, ergänzt, überarbeitet - Anregungen und Kritik erwünscht
    28.12.2007    Literaturnachträge.
    01.11.2007    Hat der Biorhythmus Einfluß auf das Verkehrsunfallgeschehen?
    01.09.2006    Link zur [Buchpräsentation Der Glaube an Psi. Die Psychologie paranormaler Überzeugungen] und den Literaturlistem bei
    01.04.2006    Aufnahme und kritische Bemerkung zu Dänikens "Beweise".
    02.08.2004    Links zur Originalarbeit Carpenters.


    Querverweise
    Standort: Beweis und beweisen in Metaphysik, Esoterik und Grenzwissenschaften.
    *
      Einführung, Überblick, Verteilerseite Beweis und beweisen
      Wissenschaft in der IP-GIPT
      Überblick: Abstrakte Grundbegriffe aus den Wissenschaften
    *
    Suchen in der IP-GIPT, z.B. mit Hilfe von "google": <suchbegriff> site:www.sgipt.org, z.B. Grenzwissenschaft site:www.sgipt.org.  * Esoterik site:www.sgipt.org * Metaphysik ite:www.sgipt.org
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    Dienstleistungs-Info.
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    Zitierung
    Sponsel, Rudolf  (DAS). Beweis und beweisen in Metaphysik, Esoterik und Grenzwissenschaften. Blicke über den Zaun zum Auftakt für eine integrative psychologisch-psychotherapeutische Beweislehre. Abteilung  Abstrakte Grundbegriffe aus den Wissenschaften: Analogien, Modelle und Metaphern für die allgemeine und integrative Psychologie und Psychotherapie sowie Grundkategorien zur Denk- und Entwicklungspsychologie. Internet Publikation - General and Integrative Psychotherapy   IP-GIPT. Erlangen: http://www.sgipt.org/wisms/gb/beweis/b_grenz.htm
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