Internet Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie
    IP-GIPT DAS=06.09.2000 Internet-Erstausgabe, letzte Änderung TMJ
    Impressum: Diplom-PsychologInnen Irmgard Rathsmann-Sponsel und Dr. phil. Rudolf Sponsel
    Stubenlohstr. 20     D-91052 Erlangen * Mail: sekretariat@sgipt.org

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    Willkomen in der Abteilung Allgemeine Psychologie / Denken (Arbeitsversion, noch unkorrigiert), hier:

    Denken [Definition]

    Eine wichtige psychologische Grundfunktion. Einführung in die Denkpsychologie
    aus Sicht der Allgemeinen und Integrativen Psychotherapie


     


    01  Einführung: erste Unterscheidungen und Näherungen

        Wort und Begriff denken sind im Alltagssprachgebrauch Homyme, d. h. Wort und Begriff haben viele Bedeutungen und werden ganz unterschiedlich verwendet. Denken wird für Bewußtseinsinhalte audrücken, erleben, für etwas bewußt sein, für erinnern, überlegen, meinen, werten, beurteilen, schließen, vorstellen, phantasieren, für Erlebnisinhalte, die sprachlich formulierbar sind, verwendet. Damit sind wir bei einer grundlegenden Schwierigkeit der Psychologie und Psychotherapie, nämlich dem Problem der klaren Faßbarkeit ihrer Gegenstände. Woran erkenne ich, daß ich oder ein anderer denkt und nicht fühlt, vorstellt, empfindet, wahrnimmt, erinnert, "Bewußtseinsfilme dreht" = tagträumt oder lernt? Man erkennt an dieser Frage sofort die oben erwähnte grundlegende Schwierigkeit der Psychologie und Psychotherapie. Häufig wird denken mit sprechen gleich gesetzt, was ich nicht nur für unangemessen, sondern sogar für  falsch halte.

    Denken und Sprechen - Denken nennen wir die Sprache des Geistes

        Sprache fassen wir hier so allgemein, daß auch das Denken als Sprache des Geistes interpretiert werden kann. Die natürliche Alltagssprache und die Sprache des Denkens sind in der Allgemeinen und Integrativen Psychotherapie nicht  identisch. Das ist ganz wichtig zu begreifen. Ich halte es für einen fundamentalen Fehler, das Denken oder die "Denksprache" mit der natürlichen Alltagssprache gleichzusetzen und damit zu verwechseln. Menschen, die der natürlichen Alltags-Sprache nicht mächtig sind, z. B. Taubstumme, könnten dann ja nicht denken, wenn die Denksprache der natürlichen Alltagssprache gleichgesetzt würde. Auch die Tiere könnten nicht denken, was jeder sorgfältigen Beobachtung entgegenstünde, vollzöge man diese unzulässige Gleichsetzung.

        Denken und Sprechen. Definition: Denken und Sprechen sind zwei verschiedene psychologische Grundfunktionen. (1). Satz: Denken ist eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für die Fähigkeit kommunikativ zu sprechen. Axiom: Denken ist grundsätzlich unabhängig von der Fähigkeit zu sprechen (es sei denn, man definiert Denken als Sprache des Geistes). Wollte man das Axiom beweisen und damit aus ihm einen Satz machen, würde man für die Versuche irgendeine Art der Sprache anwenden müssen und damit in einem logischen Zirkel landen - daher das Axiom. Genauere Ausarbeitungen überlassen wir den psychologischen WissenschaftstheoretikerInnen.

        Die Wirklichkeit oder besser noch "Welten" werden also mit Hilfe einer Sprache konstruiert. Voraussetzung dafür, daß dies gelingen kann, ist, daß die Sprache die entsprechenden Elemente der Wirklichkeit und ihrer Relationen darstellen kann. Die Sprache entwickelt sich natürlich aus den Kommunikationsinteressen, die wiederum in den grundlegenden Bedürfnissen und Interessen der Sozialgemeinschaft wurzeln. Tatsachen der Wirklichkeit können möglicherweise nicht abgebildet werden, weil die Sprache hierfür keine Strukturelemente entwickelt hat. Andererseits kann eine hinreichend entwickelte Sprache Konstruktionen von Phantasiewirklichkeiten erlauben, die es realiter so gar nicht gibt. Wenn der Mensch selbständig zu denken beginnt, hat er schon eine Wirklichkeitsstruktur verinnerlicht, nämlich diejenige, selbst wenn er taubstumm ist, die seiner Wahrnehmungs- und Interessenwelt und seiner sozialen Bezugsgruppe etspricht.

        Denken "ist" nicht sprechen und sprechen "ist" nicht denken. y Denken bedeutet geistige Modelle bilden und / oder zueinander in Beziehung setzen. Denken kann in oder mit einer Sprache kommuniziert werden.

        Der alltagssprachliche und bildungsübliche Denkbegriff beinhaltet sowohl  y Vorstellen als auch y Phantasieren.  Für einen strengen terminologischen Aufbau ist indessen eine differenzierte Betrachtung zu empfehlen, unter keinen Umständen aber eine Gleichsetzung. Wir können aber Vorstellungen als geistige Modelle von Wahrnehmungen und Phantasien als geistige Modelle von Möglichkeiten auffassen, dann ergeben sich Vorstellen und phantasieren als spezielle und differenzierte Formen des Denkens.

    Denken ist auch nicht gleich vorstellen, ein fundamentaler Fehler, den die SchöpferInnen des sog. Neurolinguistischen Programmierens begehen.  Exkurs: Falscher Ansatz bei den NLP-Begründern Grinder & Bandler (1984, S. 313) meinen: "Die meisten Menschen erleben ihre Informationsverarbeitenden Prozesse als Einheit und nennen es »Denken«; Bandler und Grinder haben jedoch festgestellt, daß es sinnvoll sein kann, das Denken nach den verschiedenen Sinnesmodalitäten, in denen es stattfindet, zu unterteilen. Wenn wir Informationen innerlich verarbeiten, tun wir das visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch oder gustatorisch." Hier wird offensichtlich "denken" mit "vorstellen" gleichgesetzt, wobei wir unter vorstellen die Repräsentation einer im Gedächtnis gespeicherten Wahrnehmung im Bewußtsein verstehen. Das "Denken", worunter wir das Bilden von geistigen Modellen verstehen, ist bei den meisten Menschen abstrakt und unanschaulich, weshalb Verfahren, die nur das Denken des Menschen ansprechen, auch nicht sehr tief gehen, wie alle therapeutisch Tätigen wissen. Wie soll aber der Denktyp eines Menschen erkannt werden, wenn man den Vorstellungstyp meint und ihn damit verwechselt? Ende_Exkurs.

        Wir stellen hingegen fest: y Vorstellen bedeutet, Wahrnehmungen aus dem Gedächtnis aufrufen und im Bewußtsein repräsentieren. y Vorstellen on dieser strengen psychologischen Definition ist also nichts anderes als Wahrnehmungen erinnern und apperzipieren; und eine  y Vorstellen ist eine im Bewußtsein repräsentierte erinnerte Wahrnehmung. Demgegenüber ist die y Phantasie um Elemente angereichert, die keiner Realwahrnehmung entsprechen müssen. Phantasiere ich Pegasus, ein Pferd mit Flügeln, so ist so ein Wesen in der Natur nicht wahrnehmbar, allenfalls im Film oder im Zirkus, in einer Werkstatt der Illusionen hergestellt, also nur virtuell existent.

        Die Sprache wird von den Interessen der Kommunikatoren und ihren Erfahrungen geprägt.  So haben Eskimos viele Begriffe für "weiß" und Wüstenbewohner viele Worte für "sandfarben". Unsere Erfahrung ist, daß die Zeit nicht umkehrbar ist und sich nach vorwärts, in die Zukunft hinein entwickelt. Weil wir das so erleben und erfahren, glauben wir im Laufe der Zeit, daß sich die Zeit nicht zurück entwickeln kann, daß es eine Reise in die Vergangenheit nicht gibt. Wir neigen also aufgrund persönlich eindringlicher Erfahrungen und Erlebnisse dazu, das Erlebte für ein Naturgesetz oder für die Wirklichkeit zu halten. Ist ein Nachbar zu mir immer mürrisch, habe ich ihn nie anders gesehen, bin ich geneigt zu glauben, daß er so  ist, obwohl ich eigentlich nur sicher wissen kann, daß er bislang zu mir so gewesen ist. Sage ich z. B. weiter, das  i s t  ein mürrischer Kerl, habe ich unzulässig generalisiert, ich gehe weiter, als ich sollte und darf. Ich verlasse meine Erfahrungsbasis. Ich habe eine Einstellung, ein Stereotyp, ein Vorurteil, gebildet.

        Unsere Vorstellung von der Welt wird also sehr beeinflußt, von unseren Erfahrungen, von der Kommunikation mit anderen und von unseren Interessen, Wünschen und Motiven. Wissenschaft ist nun ein Unterfangen, das die Welt und die Ereignisse auf allen Repräsentations-Ebenen zutreffend erfassen will. Zwischen Modell und Wirklichkeit besteht eine Äquivalenzrelation der - jeweils bezüglich bestimmter Zwecke und Ziele betrachteten - relevanten Elemente und ihrer Beziehungen, die mehr oder minder richtig sein kann - dann repräsentiert das Modell die Wirklichkeitsstücke mehr oder minder korrekt - oder nicht.

    Wissenschaft, Denken und Sprache: Wissenschaftliche Theorien sind in Sprache ausgedrückte Modelle, Repräsentationen von allgemeinen oder speziellen Wirklichkeiten oder Teilen davon.

    Beispiel zur Selbstuntersuchung des Denkprozesses: Damit das Ganze nicht so trocken bleibt, hier eine psychologische Denkaufgabe, die einiges erhellen können sollte: Versuchen Sie einem Unkundigen zu erklären, was Unteilbares bedeuten soll!  Sie werden bei der Lösung der Aufgabe feststellen, daß diese nicht so einfach ist. Man muß denken und die Aufgabe, den Sachverhalt erst einmal erfassen. Eine Möglichkeit, das Denken psychologisch zu studieren ist, die Versuchsperson nach entsprechender Einübung und Training zu bitte, laut zu denken. Die eigenen Gedanken dem Ablauf  nach auf ein Tonband sprechen läuft auf dasselbe hinaus.

         Nun, was haben Sie festgestellt? Ich hoffe, daß dies eine schwierige und auf Anhieb nicht zu lösende Aufgabe ist.

    Welten. Der Ursprung des Denkens liegt sicher in der Repräsentation der Wahrnehmungswelt. Eine ganz wichtige Aufgabe des Denkens ist daher die Repräsentation nicht nur der Wahrnehmungswelt, sondern der Welten, die sich aus der Perspektive des Menschen ergeben. Die Relativität der menschlichen Perspektive und die Unzulänglichkeit seiner Wahrnehmung auf der einen Seite und die spezifisch menschliche Perspektive auf der anderen Seite  führen zu einer Vielzahl von Welten: objektive Welt (die unabhängig vom menschlichen Bezugssystem gelten soll: die Welt der Naturwissenschaft: Physik,  Chemie, Biologie und ihrer Derivate wie z. B. die Technik), die intersubjektive Welt, wie sie sich Menschen mit gleichartigen Wahrnehmungsssystemen phänomenologisch darstellt, gruppensubjektive Welten wie sich sich bestimmten ökologischen und interessengeleiteten Gruppen darstellt (Sozialwissenschaften, Soziologie, Sozialpsychologie) und die subjektiven Welten wie sie sich den idiographischen Fragen und Problemen von Individuen (Medizin, Psychologie, Kultur- und Kommunikationswissenschaften) . Hierbei können dann noch die Modi der wirklichen Welt, möglicher Welten und normative Welt (erwünschte oder  gesollte Welten). Ausführlicher hier.

        Da diese verschiedenen Perspektiven und Modi auf komplexe Weise miteinander vernetzbar sind, ergeben sich nicht selten erhebliche Komplikationen und zahlreiche Mißverständnisse in der Kommunikation beim Austausch des Denkens.  Hinzu kommt, daß die Sprache in steter Entwicklung und im Fluß ist. Erschwerdend ist weiter die häufige babylonische Sprachverwirrung in den sogenannten nicht-exakten Wissenschaften.

    Denken und Wissenschaft. In der Wissenschaft geht es in erster Linie um die Repräsentation (Modellbildung) der objektiven Welt. Die allgemeine Denkpsychologie könnte hierzu allgemeinste geistige Modelle elementarer und vielfach ähnlicher Wirklichkeitselemente, Wirklichkeitsstrukturen, Ereignis- und Geschehensmodelle beitragen.

    Denken ist nur zu einem geringen Teil an das Bewußtsein gebunden und insofern auch nur zum Teil ein bewußter Prozeß. Und es ist vielfach auch nur am bewußten Ende des Denkprozesses ein logisch anmutender und klarer Prozeß, das man gewöhnlich mit rational bezeichnet. Die Wirklichkeit des Denkprozesses ist gut mit dem geistigen Modell der Eisberganalogie beschreibbar: nur die kleine aus dem Wasser herausragende Spitze ist nachvollziehbar logisch, klar, bewußt, der "Hauptsachenrest" spielt sich im Halb- bis Unbewußten ab. Auch diese Tatsache macht die Erforschung des wirklichen und vollständigen Denkens so schwierig. Hinzu kommt, daß es nicht oft blitzschnell verläuft und auch von der Geschwindigkeit des Ablaufes her eine Untersuchung sehr erschwert. So gesehen ist die Psychoanalyse grundsätzlich auf dem richtigen Weg, indem sie die Bedeutung der unbewußten Prozesse erkennt und betont. Statt aber wissenschaftliche Methoden zu entwickeln, die den Fakten und Problemen der unbewußten Prozesse Rechnung tragen, ist man beim esoterischen bloßen Meinen im wesentlichen auf Freuds Niveau stehen geblieben, und das ist nun auch keine Lösung.
     
    Definition Denken
    Denken ist eine psychologische Grundfunktion und bedeutet geistige Modelle bilden oder zueinander in Beziehung setzen. Denken ist die Sprache des Geistes. 
        Anmerkung: Im Alltag und in der Bildungssprache bedeutet denken eine Vielzahl von psychologischen Funktionen: Vorstellung, Phantasie, Bewußtseinsinhalte vergegenwärtigen oder reflektieren, erinnern, urteilen, schließen, empfinden, fühlen, wahrnehmen, werten, konstruieren u.a.m.
     


    Wird gelegentlich überarbeitet, fortgesetzt, ergänzt und ausgebaut


    laut zu denken: Diese Methode wurde von Duncker zum Studium von Problemlösungsprozessen angewandt [Die sog. Würzburger Schule der Denkpsychologie (Külpe, Watt, Ach; Selz) bevorzugte die Methode der gezielten Selbstbeobachtung (Introspektion)].
    Hier mein relativ spontaner Denkprozeß am Sonntag, den 27.2.2000,  nachts um 1.12 bis ca. 1.25 Uhr: unteilbar, im bar steckt steckt eine Möglichkeit. Es teilt sich nicht von selbst. Es muß geteilt werden. Also habe ich drei Systeme: (1) das zu Teilende,  (2) einen Teiler,  (3) einen Handhaber des Teilers, z. B. (1) ein Blatt Papier, (2) eine Schere, (3) einen Menschen, der die Schere benutzt. Stellt man sich vor, daß das Blatt oft genug zerschnitten wurde, ergibt sich ein Problem, das oben noch gar nicht gesehen wurde, daß man so etwas wie einen Halter des Papiers braucht, um die Schere anzusetzen und das Papier zu teilen. Im Beispiel ist gar nicht berücksichtigt, was mit teilbar gemeint ist. Das Beispiel geht von einer mechanischen, physikalischen Teilungsaufgabe aus. Die Idee einen reinen chemischen Stoffes ist aber gar nicht die mechanische Teilung mit dem Ziel von immer kleiner. Diese Lösung geht an einer Idee der Aufgabe völlig vorbei. Die chemische Idee der Unteilbarkeit ist die gleichbleibender Eigenschaften. Ist die Frage falsch oder unzulänglich formuliert? Was kann teilbar alles bedeuten? Im Sinne von gleicher Stoff ändert sich ja nichts, wenn ich ein Papier in zwei Stücke zerschneide. Beide Stücke repräsentieren den gleichen Stoff. Ich war also auf dem falschen Dampfer und habe teilbar nicht chemisch verstanden im Sinne in die einzelnen Elemente zerlegen bis es nicht mehr weiter geht, sondern physikalisch. Teilbar, so viel zeigt mein Denkprozeß, hat wneigstens zwei fundamental verschiedene Seiten. Die eine Bedeutung ist offenbar immer kleiner machen bis zur Auflösung der Werkzeuge. Die andere ist eigentlich nicht klar. Aber sie bedeutet wohl die Idee, alle Stoffe bestehen aus Unteilbarem (Elemente) oder aus Zusammensetzungen. Teilbar wäre im Falle von Zusammensetzungen also als ein Zerlegen in die Bestandteile der Elemente zu verstehen. Hierbei wäre natürlioch vorausgesetzt, daß dies für alle Zusammensetzungen überhaupt möglich ist. Der allgemeine Algorithmus heißt aber: (1) siehe, welche Elemente sich in dem Stoff befinden und (2) siehe, ob es eine Möglichkeit gibt, ein Element noch in weitere Bestandteile zu zerlegen. An dieser Stelle angekommen, ergibt sich ziemlich klar, daß man grundsätzlich keine Sicherheit darüber erlangen kann, ob ein Element noch in weitere Elemente zerlegt werden kann, weil die Auflösung der Werkzeuge gegenüber den Elementen zu groß ist oder ihre Zusammensetzung bzw. ihre Eigenschaften selbst schon beeinflußt. Die Erkenntnis stieße hier an ihre Grenzen, die Aufgabe wäre vorläufig unentscheidbar geworden.
     



    Änderungen: wird gelegentlich überarbeitet, ergöänzt und vertieft * Anregungen und Kritik erwünscht
    23.05.04    Lay out Überarbeitung.


    Querverweise
    Terminologische Differenzierung und Entwicklung kognitiver Schemata und Begriffsbildung.
      Überblick Denkpsychologie.
    Überblick Wissenschaft in der IP-GIPT.


    Zitierung
    Sponsel, Rudolf  (DAS). Denken. Eine wichtige psychologische Grundfunktion. Einführung in die Denkpsychologie aus Sicht der Allgemeinen und Integrativen Psychotherapie. IP-GIPT. Erlangen: http://www.sgipt.org/gipt/allpsy/denk/denk0.htm
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