Beweis und beweisen in Psychologie, Psychopathologie und Psychotherapie
Blicke über den Zaun zum Auftakt für eine integrative
psychologisch-psychotherapeutische Beweislehre
aus allgemein integrativer psychologisch-psychotherapeutischer
und einheitswissenschaftlicher
Sicht
Einführung, Überblick, Verteilerseite Beweis und beweisen
von Rudolf Sponsel, Erlangen
Hinweis: Wenn nicht ersichtlich werden (Externe Links) in runden und [interne IP-GIPT Links] in eckige Klammern gesetzt, direkte Links im Text auf derselben Seite sind direkt gekennzeichnet. In dieser Übersichtsarbeit wird das Thema im Überblick gesamtheitlich aus einheitswissenschaftlicher Perspektive dargestellt. Im Laufe der Zeit folgen weitere Ausarbeitungen. Ausarbeitsgrad 1-(2)
Wie gehts? "Gut." Stimmt das wirklich oder
ist das nur eine oberflächliche Floskel? Wie prüft man das? Man
sollte denken, die Frage: [Wie
geht es Ihnen?] ist ganz einfach. Doch dies täuscht. In dieser
simplen Frage stecken viele Grundprobleme der Psychologie.
Lieben. Ein junger Mensch sieht in den
Medien des öfteren, daß sich zwei näherkommen, Zärtlichkeiten
austauschen und dann sagen, sie liebten sich. Tun sie das wirklich? Was
heißt das lieben? Wie wird das erlebt, gefühlt, erfahren? Wie
unterscheide ich 'echte' Liebe von bloßer Begierde, einem Gesellschaftsspiel
oder von '[Verliebtheit]'?
Vergessen. Ein Mensch beklagt sich,
daß er sich Namen so schwer merken kann? Stimmt das? Und falls es
stimmt, woher rührt das? Und wie könnte es verbessert werden?
Verlegen. Eine andere lästige Variante
des Vergessens - nicht nur, wenn man an [AD-H-D]
leidet - ist das Verlegen wichtiger Gegenstände, wie z.B. Schlüssel,
Brieftasche, Führerschein u.ä. Wie kann man sich das erklären?
Was kann man dagegen tun?
Verlernen. Jemand habe sich durch Lernen
eine Fertigkeit angeeignet und merke zwischenzeitlich, daß diese
Fertigkeit mit mangelnder Anwendung nachläßt. Ist dieses Phänomen
bekannt? Wie kommt es zu diesem 'verlernen'? Warum vergessen Menschen?
Kann dieses Vergessen aufgehalten werden? Wie geht das?
Depressiv. Ein Mensch kommt in die
Therapie, weil, wie er sich ausdrückt, depressiv sei. Was meint er
damit? Wie können wir überprüfen, wie diese Depression erlebt,
erfahren und gelebt wird?
Identität. Woher weiß ich,
wer ich bin und daß ich der bin, der ich schon immer war? Diese Frage
mag iditotisch finden, der noch nie das Problem hatte, an seiner Identität
zu zweifeln und sich darüber noch nie Gedanken machte (muß man
auch nicht). Trotzdem ist Frage, wie es kommt, daß die Menschen sich
als immer dieselben erleben, obschon sie sich doch dauernd verändern
und älter werden, psychologisch sehr interessant und gemahnt sogar
in geweiser Weise an ein [Wunder
II]. Gibt es so etwas wie einen Identitäts-'Chip' im Gehirn, der
z.B. durch eine fortschreitende Alzheimer'sche Erkrankung zerstört
wird? Wie ist das mit der Identität bei posthypnotischen Befehlen,
bei multiplen Persönlichkeiten, dissoziativen Störungen und schizophrenen
"Bewußtseinsspaltungen" (was korrekter Identitätsaufspaltungen
heißen sollte)?
Nicht gewollt. Jemand fährt
einen anderen Menschen tot und sagt, daß er das nicht gewollt habe.
Jemand vergißt einen Termin und entschuldigt sich, dies sei nicht
seine Art, und schon gar nicht seine Absicht gewesen. Nicht-gewollt haben
spielt eine wichtige Rolle im Strafrecht, wenn es um die Frage - verminderter
- Schuldfähigkeit geht. Soll man auch Verantwortung tragen, wenn man
etwas tatsächlich nicht gewollt hat? Gibt es ein [unbewußtes]
Wollen? Und sind wir dafür verantwortlich? Was heißt das? Wie
prüft und beweist man das? Was bedeutet es, zu sagen, wir hätten
einen [freien
Willen]?
Zu einigen bedeutsamen Beweisfragen in der Psychologie
Das Beweisthema spielt in Psychologie, Psychopathologie und Psychotherapie eine vielfältige und schwierige Rolle: vom wissenschaftlichen Beweis psychischer Sachverhalte - z.B. lernen, [fühlen], [wünschen, wollen], [lenken], [bewußt sein], fähig sein = können, vergessen, wahrnehmen - Gesetzmäßig- und Regelhaftigkeiten bis hin zu den Fragen, welche subjektiven Überzeugungsgrade man unterscheiden könnte und sollte und wie man ihre Existenz und Anwendung in Abhängigkeit dieser oder jenen subjektiven Bedingungen beweisen kann?
Das Problem der subjektiven Sicherheit - 'bin' ich,
weil ich denke und zweifeln kann? ([Descartes])
- beschäftigte jahrtausende lang die Philosophen, die es allerdings
ganz überwiegend am Schreibtisch und durch nachdenken zu lösen
versuchten und schon deshalb scheitern mußten.
| Denn Wissenschaft treiben ist ein dialogischer, kommunikativer, interaktiver und handlungsorientierter Prozeß mit beobachten, experimentieren, dokumentieren und vorhersagen, um Tatsachen, Gesetz- und Regelhaftigkeiten zu finden, zu bestätigen oder zu verwerfen. |
Die Psychologie ist eine ziemlich junge Wissenschaft
und ihr 'Geburtsjahr' wird gewöhnlich mit 1879 angegeben als Wilhelm
Wundt (Arzt, Philosoph, Psychologe) das erste psychologische Laboratorium
an der Leipziger Universität - zunächst mit privaten Mitteln
- einrichtete.
| Die Probleme einer intersubjektiv kommunizierbaren wissenschaftlichen Erforschung des Erlebens sind in der Tat objektiv extrem schwierig, so daß es nicht so verwunderlich ist, daß viele daran scheiterten und manche verzweifelten - am radikalsten und nachhaltigsten der Behaviorismus, der sogar versuchte, eine Psychologie ohne Seele und Geist aufzubauen - ein paradoxer Widerspruch in sich. |
| Im Grunde gibt es bislang keinen exakten Zugang zum subjektiven Erleben: was im anderen letztlich und wirklich vorgeht, ist uns - derzeit - nur ungefähr erschließ-, nach- und miterlebbar mit allen objektiven Schwierigkeiten und Fehlermöglichkeiten, die dieser Sachverhalt und die Sprache, die ihn zu erfassen sucht, mit sich bringen. |
Erlebensbeweismittel
Wie können wir prüfen, ob das, was ein Mensch über sein
Erleben mitteilt, richtig ist?
| Beweis-Paradigma Ausführung nach Aufforderung oder - allgemeiner - Reiz-Reaktions-Schemata |
| Beweis-Paradigma Bio-Aktivitätsspur [Ideale Experimente] |
[wird fortgesetzt]
Damit die psychologischen Wissenschaften ihr prä-galileiisches Niveau nachhaltig überwinden und aufeinander [aufbauen] können, müssen sie [terminologische] intersubjektive Klarheit und Zuverlässigkeit in ihre begriffliche Grundlagen bringen, damit nicht jede Generation erneut bei Adam und Eva anfängt und immer wieder ihre eigenen neuen Systeme erfindet. Wissenschaft kann nur auf vielen Schultern [Kekulé 1890] entstehen. Und weil dies in der Psychologie so besonders schwierig ist, sind operationale Normierungen umso notwendiger.
Hierzu gehören besonders die elementaren [psychischen Funktionen], die Konstruktion der [Psyche], des [Bewußtseins] und der Bewußtseinselemente: was können und sollten wir erlebensmäßig unterscheiden und wie läßt sich das sowohl wissenschaftlich als auch praktisch normieren? Da eine empirische Erforschung der Psyche unmöglich ist, wenn nicht andere Menschen zu ihrem Erleben und Verhalten beobachtet und befragt werden, fragt sich: Wie ist einfühlen, mitfühlen (Empathie) und verstehen möglich? Welche Fehlerquellen erwarten uns hier und wie können wir sie bestmöglich kontrollieren? Ganz wichtig ist auch die Konstruktion der Persönlichkeit, der relativ stabilen und überdauernden Persönlichskeitskerne gegenüber den eher situativen und leichter veränderungsmöglichen Erlebens- und Verhaltensweisen. Hier ist also eine differentielle Psychologie der Persönlichkeit nötig. Vorausetzung für eine über einer Generation hinausgehende Persönlichkeitsforschung, die aufeinander aufbauen kann, ist abermals eine klare normierte Terminologie.
Beispiel: Unterscheidungen zu [Glauben] und Überzeugungsgraden
Zunächst wäre bei der folgenden Tabelle von Glaubens- oder
Überzeugungsgraden zu klären, ob die Unterscheidungen sinnvoll
sind. Dazu gehörte auch, zu zeigen, daß sie operational normierbar
sind, also experimentell als gesichert angesehen werden könnten.
| Kürzel | Überzeugungsgrad/ Glaube | Sachverhaltsbezug 1. Metastufe "X ist ..." |
| 5+ | absolute Gewißheit | X. ist wahr; falsch; möglich; wahrscheinlich mit p |
| 4+ | Gewißheit, überzeugt daß ... | X. ist wahr; falsch; möglich; wahrscheinlich mit p |
| 3+ | ziemlich sicher glauben | X. ist wahr; falsch; möglich; wahrscheinlich mit p |
| 2+ | gewisse Wahrscheinlichkeit | X. ist wahr; falsch; möglich; wahrscheinlich mit p |
| 1+ | für möglich halten | X. ist wahr; falsch; möglich; wahrscheinlich mit p |
| 0 | ungewiß, unsicher, unklar | keine Ahnung, keine Meinung, völlig offen |
| 1- | kaum für möglich halten | X. ist wahr; falsch; möglich; wahrscheinlich mit p |
| 2- | gewisse Unwahrscheinlichkeit | X. ist wahr; falsch; möglich; wahrscheinlich mit p |
| 3- | ziemlich sicher nicht glauben | X. ist wahr; falsch; möglich; wahrscheinlich mit p |
| 4- | unmöglich | X. ist wahr; falsch; möglich; wahrscheinlich mit p |
| 5- | absolut Unmöglich | X. ist wahr; falsch; möglich; wahrscheinlich mit p |
Beispiel
Erinnerungsbild und Wiederkennen (Ziehen 1924).
Im Leitfaden der Physiologischen Psychologie von Th. Ziehen
(1924, S. 295) wird ausgeführt:
Die Schlußfigur Ziehens ist offenbar: Aus der Tatsache der
Wiedererkennung
folgt, daß es eine Erkennung gegeben haben muß. Wir
wissen aber andererseits aus der Gerichts- und Zeugenpsychologie, daß
es falsche Wiedererkennungen gibt. Zudem kann man einwenden, daß
eine Rose, die später wiedergesehen wird, sich sehr leicht verändert
haben kann. Diese Argumente können aber z.B. durch folgenden Versuch
außer Kraft gesetzt werden:
Beispiel:
Was beweisen die Vergessenkurven von Ebbinghaus ?
Ebbinghaus hat drei auch heute noch grundlegende Vergessensmaße
entwickelt: Reproduktion, Wiedererkennen und die Ersparnismethode.
Lernt jemand 100 Worte und kann nach n Versuchsdurchgängen 30 richtig
reproduieren (Reproduktionsmethode), so dürfte die Rate für das
richtige Wiedererkennen bei Vorlage bei gut dem Doppelten oder mehr liegen
(Wiedererkennungsmethode). Brauchte jemand zum Erlernen der 100 Worte zwei
Stunden, so wird die betreffende Versuchspersonen zu einem späteren
Zeitpunkt deutlich weniger Zeit benötigen, z.B. nur eine Stunde (Ersparnismethode).
Ebbinghaus hat damit sehr schöne operationale 'Vergessensgrößen',
im Prinzip internatial normierte, Methoden zur Lern-, Behaltens- und Vergessensforschung
vorgelegt, die den Verlauf von Vergessensprozessen erfassen. Zugleich hat
er gezeigt, daß Vergessen als kontinuierlicher Prozeß verstanden
werden kann.
Beispiel Autismusforschung
Spektrum der Wissenschaft berichtete im April 2007 zum Autismus über
einige neuere Hypothesen:
Unter anderen wird von einem interessanten Versuch berichtet, der die Hypothese einer Spiegelneuronenstörung sehr stark unterstützt und damit einen besonderen Beweisindizwert hat.
Spiegelneuronen-Defizit-Hypothese:
Lernen durch Beobachtung anderer bei Autisten gestört ?
Führen Versuchspersonen eine kontrollierte Bewegung aus, z.B.
eine geschlossene Hand öffenen, so kommt es während der Muskelbewegung
zur Unterdrückung des relativen Amplitudenausschlage - bei Gesunden
und auch bei Autisten. Bei Beobachtung einer solchen Handlung kommt es
aber nur bei "Gesunden" zur gleichen Reaktion: die sog. m-Welle
wird unterdrückt, was man so deutet: ob diese Handlung selbst ausgeführt
oder "nur" bei anderen beobachtet wird ist für "Gesunde" einerlei.
Beobachten hingegen Autisten eine solche Handlung, kommt es zu keiner
m-Wellen
Unterdrückung.
Daraus zogen die Forscher den Schluss, dass das Spiegelneuronensystem bei Autisten "gestört" ist. Vom autistischen Standpunkt aus betrachtet kann man natürlich eben so gut sagen, dass das Spiegelneuronensystem der sog. "Gesunden" "gestört" ist, abermals ein Beleg dafür, wie sehr die Merkmalsdeutung "gestört" oder "gesund" von der Perspektive oder von der Beurteilerbasis abhängt.
Die Frage, die sich hier stellen, sind:
1) Trifft das auf alle Autisten zu?
2) Trifft es es nur auf Autisten zu?
3) Trifft es immer bei Autisten zu oder gibt es Bedingungen, wo es
nicht zutrifft?
Diese Fragen beantwortet der Versuch nicht. Es ist natürlich durchaus möglich, vermutlich sogar eher naheliegend, dass es mehrere und unterschiedliche Störungen gibt, zu denen dieses Symptom gehört.
Metapher-Verständnis-Defizit:
Der Buba-Kiki-Test
Die Zuordnung von Formen und Klängen funktioniert bei Autisten
anders als bei Kontrollpersonen (Nicht-AutistInnen). Während Kontrollpersonen
mit dem Klangbild von "Buba" rund und mit dem Klangbild von "Kiki" eher
etwas Spitzes verbinden, gelingen solche Zuordnungen bei AutistInnen nicht.
Die örtliche Zuständigkeit wird beim Gyrus angularis (Kreuzung
Sehzentrum, Hören und Tastempfinden) vermutet, wobei aus solchen neuroanatomischen
Zuordnungen meist nichts wirklich Strenges folgt. Die Argumentation der
AutorInnen ist selbst sehr metaphorisch, wenn sie ausführen, dass
in diesem Hirngebiet Neuronen lokalisiert sein sollen, die ähnlich
wie Spiegelneuronen funktionieren. Nichtautistische Personen mit Schädigungen
in diesem Hirngebiet sollen beim Buba-Kiki ähnlich ausgeprägt
"versagen" wie AutistInnen. So bleiben auch die spekulativen Phantasien
der AutorInnen sehr im entwertenden Dunkeln (die, mangels Spiegelneuronen,
nur nach Erdnüssen, statt nach den Sternen greifen können) .
In diesem Zusammenhang wird auch mitgeteilt, dass AutistInnen Probleme
mit dem Imitieren haben, so etwa die Mutter nach machen, wenn sie die Zunge
herausstreckt. Dunkel bleibt auch, wie eine Verhaltenstherapie vor Auftreten
der ersten Symptome möglich sein soll, noch dazu, wenn diese sich
zwischen dem zweiten und vierten Lebensjahr ausbilden sollen.Wieso sollte
man jemand behandeln, der keine Symptome zeigt? Wogegen denn?
Störung
des emotionalen Bewertungsystems: Salience-Landscape-Theory.
"UM GEWISSE SEKUNDÄRE AUTISMUSSYMPTOME ZU ERKLÄREN - Überempfindlichkeit,
Vermeiden von Blickkontakt, Abneigung gegen bestimmte Geräusche -
wurde die so genannte Salience-Landscape-Theorie entwickelt. Bei einem
gesunden Kind wandern die Sinnesdaten zum Mandelkern, dem Tor zum limbischen
System, das Emotionen verarbeitet. Der Mandelkern nutzt gespeichertes Vorwissen,
um zu bestimmen, wie das Kind emotional auf jeden Reiz reagieren soll.
Auf diese Weise entsteht eine Art Wichtigkeitslandschaft (salience landscape)
der kindlichen Umwelt. Doch bei Kindern mit Autismus sind die Verbindungen
zwischen den sensorischen Arealen und dem Mandelkern offenbar verändert;
darum reagieren Autisten auf unbedeutende Ereignisse oder Objekte mit extremen
Emotionen"
Diese Interpretation ist in sich widersprüchlich
und entwertend. Für Autisten sind "Nebensächlichkeiten" von "Gesunden"
eben keine Nebensächlichkeiten. Ihr Bewertungssystem funktioniert
anders.
Die AutorInnen vermuten spekulativ, dass Schläfenlappenepilepsien,
die bei jedem 3. autistischen Kind ausgemacht werden konnten, für
die "autistische Erreggung" verantwortlich sein könnten.
Literaturhinweise im Spektrum Artikel:
Allgemeines
Beweisprinzip dieses Experimentiertyps
| Experimentiergruppe | Kontrollgruppe | |
| Bedingung 1 | Merkmal so vorhanden oder nicht | Merkmal so vorhanden oder nicht |
| Bedingung 2 | Merkmal so vorhanden oder nicht | Merkmal so vorhanden oder nicht |
| Es gibt dann die Möglichkeiten:
(1) B1_M(E) gleich B1_M(K) (2) B1_M(E) ungleich B1_M(K) (3) B2_M(E) gleich B2_M(K) (4) B2_M(E) ungleich B2_M(K) |
(1) und (3) erlauben wie (2) und (4) keine Schlussfolgerungen: beide
reagieren entsprechend.
Aber (1) und (4) erlauben wie (2) und (3) Schlussfolgerungen.
|
| Wissenschaft [IL] schafft Wissen und dieses hat sie zu beweisen, damit es ein wissenschaftliches Wissen ist, wozu ich aber auch den Alltag und alle Lebensvorgänge rechne. Wissenschaft in diesem Sinne ist nichts Abgehobenes, Fernes, Unverständliches. Wirkliches Wissen sollte einem Laien vermittelbar sein (PUK - "Putzfrauenkriterium"). Siehe hierzu bitte das Hilbertsche gemeinverständliche Rasiermesser 1900, zu dem auch gut die Einstein zugeschriebene Sentenz passt: "Die meisten Grundideen der Wissenschaft sind an sich einfach und lassen sich in der Regel in einer für jedermann verständlichen Sprache wiedergegeben." |
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