Internet Publikation für
Allgemeine und Integrative Psychotherapie
IP-GIPT DAS=28.08.2006
Internet Erstausgabe, letzte Änderung 01.12.7
Impressum:
Diplom-PsychologInnen Irmgard Rathsmann-Sponsel und Dr. phil. Rudolf Sponsel
Stubenlohstr.
20 D-91052 Erlangen * Mail:
sekretariat@sgipt.org_Zitierung
& Copyright
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Wissenschaftliches
Arbeiten_ Rel.
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Wissenschaft _Rel.
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Willkommen in unserer Internet-Publikation
für Allgemeine und Integrative Psychotherapie (GIPT 1)),
Abteilung Wissenschaft, Bereich wissenschaftliches Arbeiten:
Wissenschaftliches Arbeiten
Glossar, Fehler
und Probleme, Link- und Literatur-Liste
von Rudolf Sponsel, Erlangen
Paradigmen
wissenschaftlicher Arbeit.
Wissenschaft heißt die Tätigkeit, die offen, klar und
überprüfbar
(wiederhol-, replizierbar) Wissen schafft.
Vor- und Grundverständnis:
Zum Wesen wissenschaftlicher Arbeit - aus einheitswissenschaftlicher
Sicht - gehört, dass sie offen, klar und
überprüfbarist,
zumindest im Prinzip (Laien-Kriterium).
Wissenschaft ist weder nur auf Felder beschränkt, die mit mathematischen
Formeln bearbeitbar sind noch nur auf allgemeine Gesetzmäßigkeiten
oder Regelhaftigkeiten abzielen. Im Prinzip folgt Wissenschaft dem allgemeinen
Beweismodell. Potentielle Gegenstände der Wissenschaft sind alle,
die man wissen kann. Also kann man fragen: wie kann man wissen, wie entsteht
Wissen? Hierbei sollte man auch im Auge behalten, dass es nicht nur Wissen
im Sinne positiver Existenz gibt. Zum Wissen gehört auch negative
Existenz, all das, was "nicht ist", was
es nicht gibt [Was folgt aus Nichtwissen?].
Häufige
Fehler oder Probleme bei Qualifikationsarbeiten
-
Unklare Vorstellungen was man eigentlich genau will, welche Hypothesen
man hat (Unklare Ziele).
-
Unklare Vorstellungen wie man seine Thesen untersuchen kann oder soll,
wie man seine Hypothesen bestätigen oder widerlegen könnte, welche
Methoden zur Prüfung der eigenen Ideen geeignet sein könnten,
(methodische Unklarheiten).
-
Unklare Vorstellungen über den Stand der Forschung, welche Arbeiten
zu dem eigenen Thema schon vorliegen, möglicherweise ist die Fragestellung
schon umfassend bearbeitet (Wissenslücken über den Forschungsstand).
-
Unklare Vorstellungen wie man an die Arbeit herangeht und wie viel Zeit
man braucht (Unklarer Arbeitsplan).
-
Man nimmt sich viel zu viel (wenig) vor, statt Magister gleich Habilitationsniveau.
Hierbei muß man natürlich aber auch berücksichtigten, dass
viele Themen auf unterschiedlichem Anspruchsniveau abgehandelt werden können.
-
Verwendung des Hochstapler-Zitierstiles
in der Psychologie, die lediglich belegen, dass man den Namen und die ihm
zugeordnete Veröffentlichung auch schon einmal gehört hat..
Anregung: Eine ziemlich wirkungsvolle
Methode ist hier, das derzeit noch fiktive Ergebnis der Arbeit in ein Ergebnisabstract
folgender Form zu packen: Die Hypothese H ... kann mit den Methoden M ...
untersucht werden, wobei die Ergebnisse E1, E2, ... herauskommen können.
Er ergab sich E ..., das mit I ... zu interpretieren ist.
Glossar
Abschreiben * Anleitung * Anlass * Auslöser * Anspruchsniveau
* Bedingungen * Befragung (richtig fragen > Suggestivfragen)
* Begriffsanalyse * Belegen * Beobachtung/ Beobachtungsfehler * Beispiele
* Bestätigen * Beweis * Bildgebende
Verfahren * Copyright > Urheberrecht * Darstellung * Definition
* Differenzieren (unterscheiden) * Diagnose und Differentialdiagnose *
Dokumentieren * Erklären * Erkunden * Evaluieren/
Evaluation * Exhaustion
* Existenzbeweis * Experiment (Ideale) *
Explorieren * Falsifikation
* Fälschen * Fehler/ Fehlerquellen
* Formeln * Funktionsbeweis * Generalisieren * Hypothese * Idiographische
Wissenschaftstheorie (des Einzelfalls) * Induktion,
empirische * Irrtum * Kausalität
* Kontrolle/ Kontrollgruppe * Laien-Kriterium
(LK) * Literatur * Messen * Methoden * Modell * Operationalisieren
* Paradigmen wissenschaftlicher Arbeit * Prädikation * Praxisrelevanz
* Protokollieren * Prokollsätze * Prüfen * Replizierbarkeit >
Wiederholbarkeit Vorhersagen * Theorie * Daten * Messen * Schätzen
* Signifikanz * Statistik
* Terminologie (Beispiel Psychologie) * Testen
* Untersuchen * Urheberrecht * Verstehen * Vorarbeiten * Vorurteil * Welten
* Wiederholbarkeit * Zahlen * Zitieren
*
Links (Auswahl):
Wissenschaftliches Arbeiten
Wissenschaftliche Methoden
-
http://www.versuchsmethoden.de/DoE.htm
Problemlösen und Kreativität
Literatur-Quellen und
Datenbanken
Literatur (Auswahl)[Q]
> Literaturliste Kreativität
und Problemlösen > Literaturliste
Evaluation > Fehler, Irrtum, Lüge
in der Wissenschaft
-
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-
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E. (2006). How to Write a Successful Science Thesis. The Concise
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-
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Ein prozessorientierter Leitfaden zur Erstellung von Bachelor-, Master-
und Diplomarbeiten in acht Lerneinheiten. Oldenbourg, ISBN: 3486577492
-
Burchert, Heiko & Sohr, Sven (2005). Praxis des wissenschaftlichen
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3486576828
-
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Diplom-, Seminar- und Hausarbeiten in den Wirtschaftswissenschaften. Berlin:
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-
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Fränkl, Gerald (2006). Wissenschaftliche Arbeiten: Schritt
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_
Glossar, Anmerkungen
und Fußnoten
___
1) GIPT= General and
Integrative
Psychotherapy,
internationale Bezeichnung für Allgemeine und Integrative Psychotherapie.
___
LK. Laien-Kriterium. Wünschenswert
ist weiterhin, dass wissenschaftliche Erkenntnisse Laien erklärbar
sein sollten. Psychologisch steckt dahinter: wer einem Laien etwas erklären
kann, sollte es wohl selbst verstanden haben. Siehe
hierzu bitte auch das Hilbertsche
gemeinverständliche Rasiermesser 1900, zu dem auch gut die Einstein
zugeschriebene Sentenz passt: "Die meisten Grundideen der Wissenschaft
sind an sich einfach und lassen sich in der Regel in einer für jedermann
verständlichen Sprache wiedergegeben."
___
Was folgt aus Nichtwissen
?
Natürlich nicht, dass es etwas nicht gibt. Oft bedeutet dies nur,
dass für die entsprechenden Fragen kein Interesse ist: «Weil
man nicht nach BSE-Fällen suchte, gab es sie logischerweise auch nicht.»
[Q]
Änderungen Kleinere
Änderungen werden nicht extra ausgewiesen; wird gelegentlich überarbeitet
und ergänzt.
03.08.07 Ergänzung
Laienkriterium
* Literaturquellen und
Datenbanken *
17.12.06 Hochstapler-Zitierstil
in der Psychologie
20.10.06 Ergänzungen:
Exhaustion
* Induktion,
empirische * Zahlen *
01.09.06 Aufnahme
der wichtigen Begriffe Kontrolle/ Kontrollgruppe, Laien-Kriterium, Pardigma,
Praxisrelevanz, Wiederholbarkeit
Querverweise
Standort: Wissenschaftliches Arbeiten.
Beweis und
beweisen in Wissenschaft und Leben.
Überblick Wissenschaft
in der IP-GIPT.
*
*
Dienstleistungs-Info.
*
Zitierung
Sponsel, R. (DAS). Wissenschaftliches Arbeiten.
Glossar,
Fehler und Probleme, Link- und Literatur-Liste Internet
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IP-GIPT. Erlangen: http://www.sgipt.org/wisms/wisarbA0.htm
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Ende_
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