Internet Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie
    IP-GIPT DAS=03.01.2007 Internet-Erstausgabe, letzte Änderung 3.1.7
    Impressum: Diplom-PsychologInnen Irmgard Rathsmann-Sponsel und Dr. phil. Rudolf Sponsel
    Stubenlohstr. 20     D-91052 Erlangen   E-Mail:  sekretariat@sgipt.org  _ Zitierung  &  Copyright
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    Willkommen in unserer Internet-Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie, Abteilung ... , Bereich ..., und hier speziell zum Thema:

    Literatur- und Linkliste Medien und Medienkritik
    (Auswahl)

    von Rudolf Sponsel, Erlangen

    Editorial Medienkritik. Medien sind die modernen Beeinflussungs-, Suggestions- und Konditionierungsinstrumente der Macht (besonders in plutokratisch instrumentalisierten "Demokratien"). Sie vermitteln den meisten die "Welt", das Geschehen, seine Bedeutung, Einordnung und Bewertung, meist in ein scheinbar objektives Gewand gekleidet und "Information" genannt - was nicht ganz falsch, aber oft auch nicht ganz richtig ist. Denn die Beeinflussung beginnt schon mit der Auswahl dessen, was überhaupt präsentiert wird. Das ist die erste Wertentscheidung, die getroffen wird. Die folgenden  Wertentscheidungen ergeben sich durch die Art und Weise der Präsentation, was genau dargestellt und wie es dargestellt wird; was weggelassen oder so oder so ausgedrückt wird.

    Literaturliste (Auswahl)
    Siehe auch: Abwehr- und Neutralisationsmechanismen [auch: Panne, Irrtum, Missgeschick], Aussagepsychologie * Heilmittel Kritik, * Hochstapelei, * Irrtum, Betrug, Tricks, Täuschung, Fälschung, Risiko, Versagen und anderes Fehlverhalten in Forschung, Wissenschaft und Technik, * Medien im Krieg *  Politiker * Suggestivfragen, * Welten, * Werbung,
     

    • Bayerische Initiative Rundfunkfreiheit e.V. (1978). was ist, wem nützt, wer Kabel-Fernsehen? München: A1-Vertriebsgesellschaft.
    • Benseler, Frank (1970, Hrsg.). Pressefreiheit. Entwurf eines Gesetzes zum Schutz freier Meinungsbildung und Dokumentation des Arbeitskreieses Pressefreiheit. Reihe Demokratie und Rechtsstaat. Kritische Abhandlungen zur Rechtsstaatlichkeit in der Bundesrepublik. Berlin & Neuwied: Luchterhand.
    • Benz, Ute (1997), Jugend, Gewalt und Fernsehen. Der Umgang mit bedrohlichen Bildern. Berlin: Metropol.
    • Berger, Peter & Luckmann, Thomas (dt. 1969, engl. 1966). Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie. Frankfurt: Fischer.
    • Dichanz, Hort (1998, Hrsg.). Handbuch Medien. Medienforschung. Konzepte, Themen, Ergebnisse. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.
    • Dohmen, Florian (1998). Medien und Macht. Ökonomische, politische und kulturelle Dimensionen multimdeialer Entwicklung. Hamburg: VSA.
    • Evermann, Jovan (2000). Das Lexikon der deutschen Soaps. Berlin: Impint.
    • Gmür, Mario (2002). Der öffentliche Mensch. Medienstars und Medienopfer. München: dtv.
    • Goffman, Erving (dt. 2003 TB, engl. 1959). Wir spielen alle Theater. München: Piper.
    • Haller, Michael (2000). Recherchieren. Ein Handbuch für Journalisten. Konstanz: UVK.
    • Heisser, Albert (2001). "Bleiben Sie dran!". Konzeption, Produktion und Rezeption von Werbefilmen - ein Blick hinter die Kulissen. Bergisch-Gladbach: Lübbe.
    • Hentig, Hartmut von (1984). Das allmähliche Verschwinden der Wirklichkeit. Ein Pädagoge ermutigt zum Nachdenken über die Neuen Medien. München: Hanser.
    • Heuser, Uwe Jean (1996). Tausend Welten. Die Auflösung der Gesellschaft im digitalen Zeitalter. Berlin: Berlin-Verlag.
    • Hübner, Paul (1964, Hrsg.). Information oder Herrschen die Souffleure? 17 Untersuchungen. Reinbek: Rowohlt (aktuell). [mit Beiträgen von: Sonnemann, Ulrich; Emrich, Wilhelm; Jaspers, Karl (2); Dirks, Walter; Wenke, Hans; Heer, Friedrich; Schoenbrenner, Gerhard; Schmid, Carlo; Philberth, Bernhard; Kuby, Erich; Jordan, Pascual; Kogon, Eugen; Brühl, Fritz; Jungk, Robert; Bismarck, Klaus von; Holzamer, Karl; Paczensky, Gert von]
    • Jädicke, Horst (2002). Tatort Tagesschau. Eine Institution wird 50. München: Allitera.
    • Kalt, Gero & Hanfeld, Michael (1995, Hrsg.). Schlecht informiert 2. Wie Medien die Wirklichkeit verzerren. Fallbeispiele aus den Jahren 1993-1995. Frankfurt a.M.: IMK.
    • Ludwig, Hans-Werner & Pruys. Guido Marc (1998). "...so brauch' ich Gewalt!" Wie Fernsehgewalt produziert und bekämpft wird. Miedienforschung 5. Baden-Baden: Nomos.
    • Martenstein, Harald (1996). Das hat Folgen. Deutschland und seine Fernsehserien. Leipzig: Reclam.
    • Meyn, Hermann & Chill, Hanni (2004). Massenmedien in Deutschland. Neuauflage 2004. Konstanz: UVK.
    • Moser, Heinz (1995). Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im Medienzeitalter. Opladen: Leske + Budrich.
    • Noelle-Neumann, Elisabeth; Schulz, Winfried & Wilke, Jürgern (2000, Hrsg.). Publizistik. Massen-Kommunikation. Frankfurt: Fischer (Lexikon).
    • Osterdiekhoff, Georg W. (1997). Kulturelle Bedingungen kognitiver Entwicklung. Der strukturgenetische Ansatz in der Soziologie. Frankfurt: Suhrkamp.
    • Ottler, Simon (1998). Zapping. Zum selektiven Umgang mit Fernsehwerbung und dessen Bedeutung für die Vermarktung von Fernsehwerbezeit. Medien Skripten. München: R. Fischer.
    • Postman, Neal (1985). Wir amüsieren uns zu Tode. Frankfurt: Fischer.
    • Prokop. Dieter (1973). Masskomunikationsforschung. 1: Produktion. Frankfurt: Fischer.
    • Prokop. Dieter (1973). Masskomunikationsforschung. 2: Konsumption. Frankfurt: Fischer.
    • Prokop. Dieter (1979). Faszination und Langeweile. Die populären Medien. München: dtv (wissenschaft).
    • Prokop. Dieter (2000). Der Medienkapitalismus. Das Lexikon der neuen kritischen Medienforschung. Hamburg: VSA-Verlag.
    • Prokop, Dieter (2001). Der Kampf um die Medien. Das Geschichtsbuch der neuen kritischen Medienforschung. Hamburg: VSA-Verlag.
    • Reetze, Jan (1993). Medienwelten. Schein und Wirklichkeit in Bild und Ton. Berlin: Springer.
    • Rempeters, Geog (1994). Die Technikdroge des 21. Jahrhunderts. Frankfurt: Fischer.
    • Risau, Petra; Kruck, Marlene &Bender, Kathrin (2001, Hrsg.). Sexualisierte Gewalt in der Alltags- und Medienwelt von Kindern. Wahrnehmen. Benennen. Präventiv handeln. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. [ISBN 3-7815-1134-0] > Literatur.
    • Schenk, M. (1987). Medienwirkungsforschung. Tübingen: J. C. B. Mohr.
    • Scherer, Helmut (1990). Massenmedien, Meinungsklima und Einstellung. Eine UNtersuchung zur Theorie der Schweigespirale. Studien zur Sozialwissenschaft. Bd. 101. Opladen: Westdeutscher Verlag.
    • Schweer, Martin K.W.; Schicha, Christina & Nieland, Jörg-Uwe (2002, Hrsg.). das private in der öffentlichen kommunikation, >big brother< und die folgen. Köln: H.v. Halem.
    • Searle, John R. (dt. 1997, engl. 1995). Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Zur Ontologie sozialer Tatsachen. Reinbek: Rowohlt (rde).
    • Schildt, Axel (1995). Moderne Zeiten. Freizeit, Massenmedien und 'Zeitgeist' in der Bundesrepublik der 50iger Jahre. Hamburg: Christians.
    • Schult, Gerhard & Buchholz, Alexander (1982, Hrsg.). Fernseh-Journalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis. München: List (Journalistische Praxis)
    • Sennett, Richard (dt. 1983, engl. 1974). Verfall und Ende des öffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimität. Frankfurt: Fischer.
    • Sommer, Adalbert & Grobe, Hans (1974). Aggressiv durch Fernsehen ? Neuwied: Luchterhand (Arbeitsmittel)
    • Spitzer, Manfred (2005). Vorsicht Bildschirm. Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft. Stuttgart: Klett.
    • Steinbuch, Karl (1978). Maßlos informiert. Die Enteignung unseres Denkens. München: Herbig.
    • Stöber, Rudolf (2000). Deutsche Pressegeschichte. Einführung, Systematik, Glossar. Konstanz: UVK-Medien.
    • Stolte, Dieter (2004). Wie das Fernsehen das Menchenbild verändert. München: C.H. Beck.
    • Tonnemacher, Jan (1996). Kommunikationspolitik in Deutschland. Eine Einführung. Konstanz: UVK-Medien.
    • Wagner, Hans (2003). Journalismus mit beschränkter Haftung? Gesammelte Beiträge zur Journalismus- und Medienkritik. München: Fischer.
    • Wallisch, Gianluca (). Journalistische Qualität. Definition - Modelle - Kritik. Konstanz: UVK.
    • Walter, Jörg (2002). Die Handicap-Gesellschaft. Daten, Überlegungen, Fragmente. Michaelis-Verlag.
    • Weiß, Andreas (1999). Wer sieht das nur an? Den Zuschauern von Daily-Talkshows auf der Spur. Eine Rezipientenbefragung. Angewandte Medienforschung Bd. 10. München: R. Fischer.
    • Wilke, Jürgen (1999, Hrsg.). Mediengeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Bundeszentrale für Politische Bildung. Schriftenreihe Bd. 361. Bonn:
    • Youniss, James (1994). Soziale Konstruktion und psychische Entwicklung. Frankfurt: Suhrkamp.
    • Zeller, Bernd (2001). Reality Show. Anleitung für den Mediengebrauch. Fulda: Rake.
    • Zey, René;  Bitterlich, Axel & Ullrich, Christina (1995). Neue Medien. Informations- und Unterhaltungselektronik von A bis Z. Reinbek: Computer.
    • Toll, Ralf & Hennig, Eike (1970). Massenmedien und Meinungsbildung. Angebot, Reichweite und Inhalt der Medien in der BRD. München: Juventa.




    Links (Auswahl: beachte) > Querverweise.

    Medienhinweise: Im allgemeinen oder teilweise informativ-kritische Medien, Magazine und Sendungen (Auswahl)
    Amnesty International *  Attac * Aktiencheck * Bessere-Welt-Links * Bild, kritisch dazu BILDblog * Börse Online *  Börsenzeitung * Capital * Das linke Forum * Das politische Buch (br3) * Der Aktionär *  Der Spiegel *  Deutsches Aktien-Institut * Die Welt *  Die Zeit *  DM *  Fakt * FAZ *   Financial Times Deutschland * Focus *  Frankfurter Rundschau * Frontal 21 *  Greenpeace * Heise * Humanistische-Aktion * Manager-Magazin * Handelsblatt *  Human Right Watch * Im Prinzip zahlt also der Staat keine Zinsen! *  Kapitalismusfehler * Kontraste * Maischberger * Monitor * Neues Deutschland * Nürnberger Nachrichten * NRZ *  ONVISTA * raum&zeit * Report Mainz * Report München * Sozialistische Zeitung * Spiegel tv * Staatsverschuldung und Bilanzfälschung* Stern * Stuttgarter Zeitung *  Süddeutsche Zeitung *  Tagesspiegel * taz * Thüringische Landeszeitung * Transparency * Wallstreet Online De * WAZ = NRZ * Wertpapier * Wirtschaftswoche * * ZDF Reporter * Zeit-Fragen *

        Einige sind allerdings unfähig oder unwillig, die fundamentale Geistesstörung der Schuldentollwut, die Oligarchieprobleme und Plutokratie, blindwütiger Globalisierung und der quasireligiösen Wachstumsideologie grundlegend in Frage zu stellen; manche wollen das aber auch gar nicht, weil sie denken, dass es sogar gut oder unabänderlich ist. Manche sind einäugig prosemitisch, was zwar angesichts der deutschen Geschichte (3. Reich) und des Holocaust nachvollziehbar ist, aber letztlich kontraproduktiv für echte Aufarbeitung und Auseinandersetzung. Die meisten begreifen auch nicht, was wirklich fehlt und damit Not täte: Ethik und grundlegende ethische Erziehung (Versagen der Kirchen),  Rotationsprinzip (Aristoteles), Transparenz, Kontrolle (Politische Axiome). Es genügt nicht, nur die gesellschaftlichen Verhältnisse zu ändern (Der gute Mensch von Sezuan), der Mensch selbst, d.h. die Kinder müssen einfühlsam, fördernd und fordernd, ethisch (z.B. im Sinne Kants Ewigen Friedens; GeMEINwohl), zivilcouragiert, verantwortungsbereit erzogen werden.
        Die Öffentliche Kontrolle des Privatfernsehens als wichtigstes Instrument der monitär- oligarchen Hollywooddemokratie ist unverzichtbar. Aufgebauschte, wiederholte, exzessive Berichterstattung zu Entwicklung, Pflege und Kriminalität sexueller Abweichungen nach den zwei Geboten, Geld und Quoten, die tagtägliche US- Anti- Kultur- Flut an Sex und Crime trägt - wie das Internet - zum allgemeinen Kultur-, Leistungs- und Moralverfall wesentlich bei. Neil Postman hat bereits 1985 eindringlich und überzeugend davor gewarnt, daß mit der Mediengesellschaft die Urteilsbildung verloren geht und damit die mündigen Bürger als elementare und verzichtbare Grundlage jeglicher die Demokratie, die zunehmend in eine Hollywooddemokratie und in Hollyvoodoo entartet.
     

    • Überblick Medien und Medienkritik in der IP-GIPT.
    • Das Embedded Syndrom. Oder: vom Verlust der Objektivität durch embedded journalism.
    • Der Kampf um die Medien. Das Geschichtsbuch der neuen kritischen Medienforschung.
    • Die Rolle der PsychologInnen in den Medien.
    • Die psychologische Vorbereitung auf den Krieg. Dokumente zur Kriegspsychologie. Mit einem Entwurf zu einem Verfassungszusatz für Angriffskriege bzw. Teilnahme an Angriffskriegen durch Deutschland.
    • Information und Medien in Krisen und Kriegszeiten mit Ideen für ein Informations-Sicherheits-Gesetz (InfSG).
    • Journalismus mit beschränkter Haftung.
    • Kriegspropaganda und Tricks der US-Regierung zur Vorbereitung ihres 2. Golfkrieges. Was bewirken die Fernseh-Spots der US-Regierung zur "Sicherung" der Wohnräume mit Klebebändern gegen propagierte BC-Waffen Angriffe (biologisch-chemisch)?
    • Mediokratie.
    • Pentagon-Richtlinien für die militärische Zensur im Golfkrieg. Dokumente zur Kriegspsychologie: Die Doppelbindung der Medien.
    • Sexualisierte Gewalt in der Alltags- und Medienwelt von Kindern.



    Glossar, Anmerkungen und Endnoten:
    GIPT= General and Integrative Psychotherapy, internationale Bezeichnung für Allgemeine und Integrative Psychotherapie.
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    Bewertung. Bewertungen sind natürlich subjektiv Weruteile, die man nicht teilen muss. Meist spielen auch besondere Gesichtspunkte und Perspektiven eine Rolle. Die Kritiken sind natürlich nicht präsentativ, weil ich nur einen kleinen Teil des Programmangebots nutzen kann, wobei die Vorauswahl schon ziemlich eingeschränkt ist. Kritisiert wird genau die Sendung, die angegeben ist, Verallgemeinerungen sind weder beabsichtigt noch gerechtfertigt, es sei denn, der Bewertung liegt eine repäsentative Stichprobe zugrunde.
    ___
    Hollyvoodoo. Eine Wortschöpfung aus Hollywood ("Traumfabrik") und Voodoo (Zauber), das meist im Zusammenhang Voodoo-Tod (Tod durch Glauben, die Überzeugung durch einen Bann oder Fluch sterben zu müssen) gebraucht wird, womit zum Ausdruck gebracht werden soll, dass die Amerikanisierung der Welt auf Schein ("Hollywoodisierung") beruht und für viele in den Tod führt. Obwohl die radikal- islamistischen Mullahs natürlich so wenig eine Alternative sind wie die Kommunisten oder Faschisten, haben sie doch etwas Richtiges und Kritisches erkannt: dieses Amerika hat etwas Tödlich-Teuflisches an sich. Die globale Hollyvoodookratie, der global-grenzenlose Konsum- und Wachstumsterror,  führt die ganze Menschheit in den Ruin.
    ___
    Plutomafia. Eine Neuschöpfung aus Plutokratie (Geldherrschaft) und Mafia, womit auf die verbrecherischen Methoden dieser plutokratischen Familien und Geldaristokratien und ihr Agieren im Verborgenen hingewiesen wird. Plutokratien sind in besonderer Gefahr plutomafiotische Strukturen und Fehlentwicklungen zu fördern.
     
    Das End-Ziel "der" Globalisierung ist die Weltherrschaft der mächtigen Geldfamilien (Plutomafia) über alle nationale Grenzen, Regierungen, Gerichte und soziale Regeln hinweg.
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    supra-nationale Egoismen (EU). Es ist ein ungeheurer Vorgang, wenn die subventionierte Landwirtschaft der Europäischen Union z.B. die afrikanische Landwirtschaft zerstört, indem sie ihre Überschuss- und Überflussprodukte dorthin "billiger" exportieren als die einheimischen landwirtschaftlichen Erzeuger produzieren können.
    • Afrika und die drei Wellen der Globalisierung [Q].

    • EU und USA zahlen 13 Milliarden Dollar illegaler Agrar-Subventionen [Q] Hieraus: "Die EU zahlt Oxfam zufolge 300 Mio. Euro im Jahr an Tomatenverarbeiter vor allem in Griechenland, Italien, Spanien und Portugal - was 65% des Wertes der Tomatenernte ausmacht und es ihnen ermöglicht, der weltgrößte Exporteur von Tomatenmark zu sein. Produzenten in Südafrika, Chile und Tunesien hingegen gehören zu den Verlierern. Die EU subventioniere ihre Fruchtsaft-Industrie, vor allem in Spanien und Italien, zu über 300%, heißt es in dem Bericht, mit 250 Mio. Euro pro Jahr. Produzenten in Argentinien, Brasilien, Costa Rica und Südafrika könnten jährlich 40 Mio. US$ mehr verdienen, wenn die EU ihre Subventionen abschaffte. Außerdem schütze die EU ihre Milchindustrie vor Wettbewerb und subventioniere die Hersteller von Molkereiprodukten mit 1,5 Mrd. Euro im Jahr. Argentinien, Brasilien und Uruguay könnten Butter exportieren, wenn nicht die EU-Exportsubventionen den Weltmarktpreis drücken würden. EU-Butter wird zu Dumpingpreisen direkt in Ägypten, Marokko und Südafrika eingeführt."
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    Änderungen wird gelegentlich überarbeitet, ergänzt und vertieft * Anregungen und Kritik willkommen
    00.00.00
     


    Querverweise
    Standort: Literatur- und Linkliste Medien und Medienkritik.
    *
    .  *  Medienkritik: 2006, 2007,  *
    Überblick Medien und Medienkritik in der IP-GIPT.
    *
    Suchen in der IP-GIPT, z.B. mit Hilfe von "google": <suchbegriff> site:www.sgipt.org
    z.B. Medien site:www.sgipt.org. 
    *
    Dienstleistungs-Info.
    *

    Zitierung
    Sponsel, Rudolf  (DAS). Literatur- und Linkliste Medien und Medienkritik. IP-GIPT. Erlangen: http://www.sgipt.org/medien/LiLi_med.htm

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