Der Islam und die Homosexualität:
Eine Kulturschande, Verhöhnung der Wissenschaft
und Menschenrechte?
Ist ein Kampf der Kulturen unvermeidlich?
von Rudolf Sponsel, Erlangen
Internet-Erstausgabe 03.07.2002, Letztes Update TT.JJ.MM
Ist ein Kampf der Kulturen unvermeidlich? * Homosexualität im Koran * Quellen und Links (Auswahl) aus dem Internet * Querverweise *
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Der Islam ist wie das Christentum eine fest fixierte Religion; die Juden waren klug und warten noch auf ihren Messias. Das gefährliche am Islam ist, daß er sich hemmungslos in Wissenschaft und Politik einmischt, eine Trennung von Staat und Kirche wird vom fundamental- orientierten Islam als geradezu antiislamisch angesehen. Daher muß es auch niemand wundern, daß die Entwicklung der Menschenrechte, des Rechts und der Demokratie im Islam weitgehend zurückgeblieben ist. Der Islam ist in seinem orthodoxen Kern nach westlichen Wert- Maßstäben als zivilisations- und menschenrechtsfeindlich einzuordnen. Der religiöse Fanatismus und radikale Fundamentalismus ist aber nicht nur bei den drei großen Welt- Religionen zu finden, sondern auch in vielen weltanschaulichen und politischen Bewegungen und auch bei den USA. |
Ist
ein Kampf der Kulturen unvermeidlich ?
| Die Antwort heißt klar ja, wenn es um die Gleichberechtigungs- und Frauenfrage, um die Trennung von Religion, Kirche und Staat und um die Toleranz in religiösen Weltanschauungs- Fragen geht, die gegen sichere Erkenntnisse der Wissenschaft oder elementares Menschenrecht verstoßen. Hierzu gehört auch die gleichberechtigte Anerkennung der Homosexualität als eine Variante der Natur. Hier zeigt der Islam eine noch viel schlimmere Fehlhaltung als die katholische Kirche oder die orthodox jüdische Religion. In der Anerkennung und Bewertung der Homosexualität wie auch der Abweichungen kann man sehr klar erkennen, wie gefährlich und menschenrechts- feindlich die Auserwählt- Religionen sind. Ein Kulturkampf ist also gegen alle orthodoxen fanatisch entrückten Radikal- Fundamentalisten wünschenswert und erforderlich. Die Religionen müssen dazu gebracht werden, sich auf rein metaphysische Fragen zu beschränken und sich rauszuhalten aus alledem, was gewußt werden kann. |
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Hier heißt S. 468: "Die Homosexualität (liwät) wird im Koran als 'Schandarbeit' bezeichnet, aber nicht direkt angesprochen. In den mekkanischen Suren geschieht es nur im Zusammenhang mit der israelitisch- jüdischen Bibelerzählung von Lot und den Bewohnern seiner Stadt, 'die Ruchloses beging. Siehe sie waren schlechte Leute, Missetäter'. Und es wird der von Allah zu seinem Volk (Sodom) entstandte Lot zitiert: 'Wollt ihr Schandbarkeiten begehen, wie keines der Geschöpfe sie zuvor beging? Wahrlich, ihr [Männer] kommt zu den Männern im Gelüst anstatt zu den Weibern! Ja, ihr seid ein auschweifend Volk!'" Der Koran läßt nach dieser Interpretation also Freiraum. |
RELIGIONEN & HOMOSEXUALITAETEN / HOMOSEXUALITIES
& RELIGIONS
http://mitglied.lycos.de/georgtrettin/
Was sagt der Islam über Homosexualität? http://www.islamic.org.uk/deutsch/homosex.html
24. Was ist die islamische Meinung zu folgenden
Fragen: http://www.moschee-online.de/german/fragen/index.html
a) Freundschaften und intime
Beziehungen: Der Islam lehnt außereheliche intime Beziehungen
zwischen den Geschlechtern ab. Er fördert die Ehe, die als Schutz
vor solchen Versuchungen und als Mittel zur gegenseitigen Liebe, Barmherzigkeit
und zum Frieden dient.
b) Homosexualität: Der
Islam lehnt das Ausleben von homosexuellen Neigungen kategorisch ab und
betrachtet sie als Sünde (Koran 7:80ff; 26:165ff). Unabhängig
davon sollen muslimische Ärzte Aids-Kranken aber dieselbe Fürsorge
wie anderen Patienten entgegenbringen, auch wenn diese sich durch homosexuelle
Kontakte infiziert haben.
Der Islam zu Homosexualität und Prostitution:
http://www.kosh.de/referate/html/i/islam.htm
"7.5. Das Verhältnis der islamischen Gesellschaft
zu Randgruppen (Homosexualität und Prostitution) Der Islam
verurteilt Homosexualität als eine Form der Unzucht. Prostitution
ist ebenfalls strafbar. Das islamische Recht sieht hierfür allerdings
keine Sanktionen vor. Außerdem verboten sind außerehelicher
Geschlechtsverkehr und Selbstbefriedigung. Das ist ein Grund dafür,
weshalb gesellschaftliche Randgruppen in islamischen LÄndern unter
Androhung schwerster Strafen verfolgt werden. So kann zum Beispiel eine
Frau, die Ehebruch begangen hat, öffentlich gesteinigt werden."
Allahs Liebe zu Lesben und Schwulen
Eva Gundermann über die Verfolgung von Schwulen
und Lesben im Namen des Islam
http://www.siegessaeule.de/magazin/politik/menschenrechte1101.htm
Leseprobe Statistik: "Abhängig von Regierung und
Rechtssprechung geht die Bandbreite der Strafen von einer Auspeitschung
bis hin zum Tod durch Steinigung oder durch eine einstürzende Wand.
Nach Schätzungen von der queeren internationalen islamischen Organisation
Al-Fatiha sind seit der Revolution von 1979 im Iran 4.000 Schwule hingerichtet
worden. Die Taliban sind für zehn öffentliche Hinrichtungen in
Afghanistan verantwortlich. Im neuesten Bericht von amnesty international
zur Lage von Lesben, Schwulen und Transgender weltweit werden mindestens
57 Länder aufgezählt, in denen Homosexualität ausdrücklich
verboten ist. Dazu gehören auch 22 muslimische Länder, die gleichgeschlechtliche
Beziehungen unter Strafe stellen. Manchmal unterscheiden sie in den gesetzlichen
Regelungen zwischen Lesben und Schwulen, wie beispielsweise im Iran, und
manchmal wird nach Art des Vergehens differenziert. In Tschetschenien werden
nach erstmaligem homosexuellen Kontakt Peitschenhiebe fällig – beim
dritten Verstoß gegen das Gesetz droht die Todesstrafe. Zu den besagten
22 Länder gehören sowohl „liberalere“ muslimische Staaten wie
Tunesien als auch Diktaturen wie im Sudan. Mit der Todesstrafe müssen
Schwule und Lesben in Afghanistan, Saudi Arabien, Iran, Mauretanien,
Sudan, Tschetschenien und im Jemen rechnen. In den meisten dieser Länder
gilt die Shari'a- Gesetzesauslegung, die die strengsten Strafen vorsieht,
denn Homosexualität gilt als Hodûd, als Straftat, die gegen
den Willen Allahs verstößt. Das hat zur Folge, dass man die
Todesstrafe im Extremfall auch vollzieht. Der Ajatollah Musava-Ardebili
von der Universität Teheran beschreibt die Bestrafung von Homosexualität
so: 'Für männliche und weibliche Homosexuelle hat der Islam die
strengsten Strafen vorgeschrieben. Nachdem auf Basis der Shari'a der Beweis
erbracht wurde, sollen sie ihn (oder sie) ergreifen, sie sollen ihn enthaupten
[...] Für andere Delikte haben wir solche Strafen nicht.' Eva Gundermann
ist Mitherausgeberin des Buchs „Das Schweigen brechen“ (Querverlag) über
Menschenrechtsverletzungen aufgrund sexueller Orientierung und Mitglied
bei amnesty international, Sektionsgruppekogruppe „Menschenrechtsverletzungen
aufgrund sexueller Identität“. Islamische Staaten in denen Homosexualität
illegal ist: Afghanistan,
Algerien, Bahrain, Bangladesch, Iran, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait,
Libanon, Libyen, Malaysia, Mauretanien, Marokko, Oman, Pakistan, Saudi
Arabien, Sudan, Syrien, Tunesien, Turkmenistan und die Vereinigten Arabischen
Emirate."
Frankfurter Rundschau vom 08. Oktober 2001
Verhaftung nach dem Rendezvous In Ägypten wird Jagd
auf Homosexuelle gemacht - wegen Verunglimpfung des Islam Von Andrea
Nüsse (Kairo): http://www.gayegypt.com/franrunvom08.html
"Den Islam falsch interpretiert": Ägypten diskutiert über
eine Schwulenparty
http://www.gayegypt.com/berzeit15den.html