Internet Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie
IP-GIPT DAS=28.06.2006 Internet-Erstausgabe, letzte Änderung TMJ
Impressum: Diplom-PsychologInnen Irmgard Rathsmann-Sponsel und Dr. phil. Rudolf Sponsel
Stubenlohstr. 20     D-91052 Erlangen * Mail:sekretariat@sgipt.org.
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Beiträge zur Geschichte der Faktorenanalyse

Bi-Faktor-Theorie
Bi-Factor Theory - Karl John Holzinger & Frances Swineford (1937)

von Rudolf Sponsel, Erlangen

Abstract

Einführung: Obwohl die Idee sicher ein diskutables Modell beinhaltet, ist bereits der Name "Bi-Factor Theory" verwirrend und irreführend wie so viele Begriffe, Namen, Definitionen und Modelle der Faktoranalyse (z.B. Faktorbegriff, "Kommunalität"). Denn bei diesem Namen denkt fast jeder zuerst an eine Zwei-Faktoren-Theorie. Tatsächlich geht das Modell von mehreren gemeinsamen Faktoren aus. Das "Bi" oder zu deutsch, die "Zwei" bezieht sich offenbar einerseits auf einen Generalfaktor, der in allen Variablen hochlädt und zum Zweiten auf Gruppenfaktoren, die nur auf einem Teil der Variablen hoch, auf anderen gar nicht laden. Deutlich macht das Überla (1971, S. 143) mit dem Faktorenladungsmuster der Bi-Faktor-Theorie:

Faktorenladungsmusterbeispiel nach Überla

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Die Originalarbeit faktorisiert eine partielle Korrelationsmatrix (p. 46, Table II.) bei der das Alter auspartialisiert wurde. Kritisch angemerkt sei, daß es ausgesprochen schlechter wissenschaftlicher Stil ist, die originalen Korrelationskoeffizienten nicht mittzuteilen. Andererseits ist eine partielle Korrelationsmatrix natürlich schon deshalb sehr interessant, weil ihre positive semi Definitheit (alle Eigenwerte >= 0) nicht selbstverständlich ist, wie Hain 1994 bewies.

Table II. p. 46 Partielle Korrelationsmatrix 14 Tests

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Das allgemeine und bislang ungelöste Problem faktorenanalytischer Modelle
Nachdem Korrelationsmatrizen auf unendliche viele Varianten faktorisiert werden können - orthogonal, schiefwinklig einerseits und rotationsmethodisch andererseits -  gibt es also potentiell uenndlich viele Faktorenladungsmuster. Darunter sollten sich jede Menge vom bi-faktoriellen Typ im Sinne Holzingers & Swinefords konstruieren lassen. Aber was heißt das denn, was folgt daraus?

I. Teil   Erste Untersuchung der partiellen Korrelationsmatrix bei Holzinger & Swineford (1937)

II. Teil   Andere Lösungen [in Arbeit]
 



Literatur (Auswahl)
Holzinger.



Links (Auswahl: beachte)



Anmerkungen und Endnoten:
1) GIPT= General and Integrative Psychotherapy, internationale Bezeichnung für Allgemeine und Integrative Psychotherapie.



Änderungen wird gelegentlich überarbeitet, ergänzt und vertieft * Anregungen und Kritik willkommen
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Querverweise
Standort: Bi-Faktor-Theorie.
* Korrelation * Partielle Korrelation * Kommunalität *
Überblick der Dokumentationen zur Handhabung der Faktorenanalyse
Kritik der Handhabung der Faktorenanalyse
Was für ein Typ Matrix entsteht durch Faktorenanalysen?
Überblick Numerisch Instabile Matrizen und Kollinearität in der Psychologie
Zahlenmystik und numerologische Esoterik in Statistik und Testtheorie
Überblick Arbeiten zur Definitionslehre, Methodologie, Meßproblematik, Statistik und Wissenschaftstheorie
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Zitierung
Sponsel, Rudolf  (DAS). Bi-Faktor-Theorie. Bi-Factor Theory - Karl John Holzinger & Frances Swineford (1937). Beiträge zur Geschichte der Faktorenanalyse. IP-GIPT. Erlangen: http://www.sgipt.org/wisms/fa/bifactor.htm
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