Wirtschaftsstatistik Konjunktur
präsentiert von Rudolf Sponsel, Erlangen
2007-04
Umsätze im Dienstleistungsbereich im 4. Quartal 2007 weiter gestiegen
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr.
128 vom 27.03.2008
"Wiesbaden - Nach ersten Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) ist der Umsatz in ausgewählten Dienstleistungsbereichen
im vierten Quartal 2007 nominal um 6,2% gegenüber dem vierten Quartal
2006 gestiegen.
Im Vergleich zum Vorquartal stieg der Umsatz in
den betrachteten Wirtschaftsbereichen im vierten Quartal 2007 kalender-
und saisonbereinigt um 2,9%. Im Verkehr (- 0,7%) und in der Nachrichtenübermittlung
(- 0,3%) sanken die Umsätze, bei der Datenverarbeitung und den Datenbanken
nahm der Umsatz um 5,4% und bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen
um 5,3% zu. Während der Umsatz in der Nachrichtenübermittlung
arbeitstäglich bereinigt um 5,7% niedriger war als im entsprechenden
Vorjahresquartal, stieg er im Verkehr um 2,9%, bei der Datenverarbeitung
und den Datenbanken um 14,0% und bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen
um 7,1%.
Die Zahl der Beschäftigten war am 31. Dezember
2007 nominal um 3,9% höher als am entsprechenden Vorjahresstichtag.
Gegenüber dem Vorquartal ging die Anzahl der Beschäftigten saisonbereinigt
um 0,1% zurück. Im Verkehr (- 0,6%), in der Nachrichtenübermittlung
(- 0,1%) sowie bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (- 0,1%)
gab es im Vergleich zum Vorquartal weniger tätige Personen. Nur im
Bereich der Datenverarbeitung und der Datenbanken ist die Zahl der Beschäftigten
gegenüber dem Vorquartal um 0,9% gestiegen.
Die ehemals mittels einer 7,5%-Stichprobe erfassten
Konjunkturdaten in ausgewählten Dienstleistungsbereichen werden seit
dem zweiten Quartal 2007 in Form eines Mixmodells aus Verwaltungsdaten
und Primärerhebung bei großen Unternehmen mit einem Jahresumsatz
von mindestens 15 Millionen Euro oder mehr als 250 Beschäftigten erhoben.
Damit verbunden ist eine deutliche Entlastung der kleinen und mittleren
Unternehmen von statistischen Berichtspflichten (Bürokratieabbau).
Während im Rahmen der Stichprobenerhebung noch rund 40 000 ausgewählte
Unternehmen befragt wurden, sind es seit Anwendung des Mixmodells nur noch
rund 4 000 große Unternehmen.
"
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