Wirtschaftsstatistik Konjunktur
Zur Systematik der Deutschen Bundesbank.
gesammelt und aufbereitet von Rudolf Sponsel, Erlangen
* Ausfuhren (Export) * BIP * Dienstleistung * Einzelhandel * Großhandel * Verarbeitendes Gewerbe *
2008-03
Deutsche Ausfuhren im März 2008: + 0,2% zum März 2007
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr.
173 vom 8.05.2008
"Wiesbaden - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger
Ergebnisse mitteilt, wurden im März 2008 von Deutschland Waren im
Wert von 84,0 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 67,3
Milliarden Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im
März 2008 um 0,2% und die Einfuhren um 3,3% höher als im März
2007. Im Vormonatsvergleich war die Entwicklung von Aus- und Einfuhren
kalender- und saisonbereinigt gegenläufig: Während die Ausfuhren
gegenüber Februar 2008 um 0,5% sanken, stiegen die Einfuhren um 0,8%
an.
Die Außenhandelsbilanz schloss im März
2008 mit einem Überschuss von 16,7 Milliarden Euro ab. Im März
2007 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 18,7 Milliarden Euro
betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag im März 2008 der
Außenhandelsbilanzüberschuss bei 15,4 Milliarden Euro.
Zusammen mit den Salden für Dienstleistungen
(- 0,7 Milliarden Euro), Erwerbs- und Vermögenseinkommen (+ 5,0 Milliarden
Euro), laufende Übertragungen (- 3,1 Milliarden Euro) sowie Ergänzungen
zum Außenhandel (- 0,7 Milliarden Euro) schloss - nach vorläufigen
Berechnungen der Deutschen Bundesbank - die Leistungsbilanz im März
2008 mit einem Überschuss von 17,2 Milliarden Euro ab. Im März
2007 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 20,7 Milliarden
Euro ausgewiesen.
In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union
wurden im März 2008 Waren im Wert von 54,8 Milliarden Euro versandt
und Waren im Wert von 44,1 Milliarden Euro von dort bezogen. Gegenüber
März 2007 sanken somit die Versendungen in die EU-Länder um 1,5%
und die Eingänge aus diesen Ländern stiegen um 1,8%. In die Länder
der Eurozone wurden im März 2008 Waren im Wert von 36,3 Milliarden
Euro (- 2,7%) geliefert und Waren im Wert von 30,4 Milliarden Euro (+ 0,2%)
aus diesen Ländern bezogen. In die EU-Länder, die nicht der Eurozone
angehören, wurden im März 2008 Waren im Wert von 18,5 Milliarden
Euro (+ 0,8%) geliefert und Waren im Wert von 13,7 Milliarden Euro (+ 5,5%)
von dort eingeführt.
In die Länder außerhalb der Europäischen
Union (Drittländer) wurden im März 2008 Waren im Wert von 29,2
Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 23,2 Milliarden Euro aus
diesen Ländern importiert. Gegenüber März 2007 stiegen die
Exporte in die Drittländer um 3,5% und die Importe von dort um 6,3%."
2008-Q2
Schnellmeldung zur Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2008
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr.
290 vom 14.08.2008
"Wiesbaden - Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2008 zum
ersten Mal seit knapp vier Jahren wieder geschrumpft: Um 0,5% war das Bruttoinlandsprodukt
(BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - niedriger als im ersten
Quartal 2008. In den ersten drei Monaten des Jahres war das BIP, das den
Wert der im Inland erwirtschafteten Leistung misst, um 1,3% gestiegen.
Einen Rückgang verzeichnete die deutsche Wirtschaft zuletzt im dritten
Quartal 2004 (- 0,2%).
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter
mitteilt, waren für die Wirtschaftsentwicklung im zweiten Quartal
rückläufige Konsumausgaben der privaten Haushalte und geringere
Anlageinvestitionen kennzeichnend.
Insbesondere die Bauinvestitionen waren deutlich niedriger als im ersten
Vierteljahr. Positive Impulse kamen vom Außenhandel, was aber vor
allem auf einen signifikanten Rückgang der Importe zurückzuführen
ist.
Das BIP stieg im zweiten Quartal 2008 gegenüber
dem gleichen Quartal des Vorjahres um 3,1%. Kalenderbereinigt betrug die
Zuwachsrate 1,7%, weil im Berichtsquartal drei Arbeitstage mehr zur Verfügung
standen als im zweiten Quartal 2007.
Die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2008
wurde von 40,2 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 566 000
Personen oder 1,4% mehr als ein Jahr zuvor.
Neben der Erstberechnung des zweiten Quartals wurden
zu diesem Termin - wie jedes Jahr im August - auch die bisher veröffentlichten
Ergebnisse der letzten vier Jahre (ab 2004) überarbeitet. Diese laufenden
Revisionen werden routinemäßig durchgeführt, um neu verfügbare
statistische Informationen in die Berechnungen einzubeziehen. Die Berechnung
des BIP wird damit sukzessive auf eine statistisch immer besser fundierte
Datenbasis gestellt.
Die für eine "finale" Berechnung der VGR-Daten
notwendigen Basisstatistiken liegen in der Regel erst nach vier Jahren
vollständig vor, so dass erst dann die Ergebnisse endgültig sind
und nicht mehr regelmäßig revidiert werden müssen.
Die aktuelle Neuberechnung ergab Veränderungsraten
des jährlichen und vierteljährlichen BIP (Ursprungswerte), die
um bis zu 0,2 Prozentpunkte von den bisher veröffentlichten Ergebnissen
abweichen. Die Veränderungsraten der saison- und kalenderbereinigten
Quartalsergebnisse wurden um bis zu 0,3 Prozentpunkte revidiert.
Ausführliche Ergebnisse gibt das Statistische
Bundesamt am 26. August 2008 bekannt.
"
2008-1Q
Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2008
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr.
191 vom 27. Mai 2008
"WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) bereits in seiner
Schnellmeldung am 15. Mai 2008 mitgeteilt hat, ist die deutsche Wirtschaft
nach einem eher verhaltenen Ausklang des Jahres 2007 schwungvoll in das
neue Jahr gestartet: Um 1,5% war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-,
saison- und kalenderbereinigt - im ersten Quartal 2008 höher als in
den letzten drei Monaten des Vorjahres.
Getragen wurde das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2008 in erster Linie von einer nach wie vor ausgeprägten Investitionstätigkeit. In Ausrüstungsgüter wurden 4% mehr investiert als im vierten Quartal 2007 und die Bauinvestitionen stiegen, begünstigt durch den vergleichsweise milden Winter, sogar um 4,5%. Die Vorratsveränderungen trugen mit 0,7 Prozentpunkten zum Wachstum bei. Positive Impulse kamen aber auch von den Konsumausgaben, die um 0,5% zulegten. Deutlich gestiegen sind die Konsumausgaben des Staates (+ 1,3%), während sich die privaten Konsumausgaben mit einem Plus von 0,3% gegenüber dem Vorquartal leicht verbessern konnten. Beim Außenhandel setzte sich zwar die positive Entwicklung der Exporte fort (+ 2,4%), da die Importe aber deutlich stärker gewachsen sind (+ 3,5%), wirkte der Außenhandel im Vorquartalsvergleich insgesamt wachstumshemmend auf das Bruttoinlandsprodukt.
Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf
den Vorjahresvergleich:
Im ersten Vierteljahr 2008 war das preisbereinigte BIP um 1,8% höher
als im gleichen Quartal des Vorjahres. Kalenderbereinigt betrug die Wachstumsrate
2,6%, weil im Berichtsquartal zwei Arbeitstage weniger zur Verfügung
standen als in den ersten drei Monaten des Jahres 2007.
Die Wirtschaftsleistung wurde von 39,8 Millionen
Erwerbstätigen erbracht. Das waren 686 000 Personen oder 1,8% mehr
als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Erwerbslosen (internationale Abgrenzung)
lag bei knapp 3,5 Millionen Personen; ihr Anteil an den Erwerbspersonen
insgesamt betrug 8,0%.
Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität,
gemessen als preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen,
stieg geringfügig um 0,1%. Je Erwerbstätigenstunde gerechnet,
ergab sich ein Zuwachs von 0,8%, weil die Zahl der von den Erwerbstätigen
geleisteten Arbeitsstunden deutlich schwächer angestiegen ist als
die Anzahl der erwerbstätigen Personen. Die Lohnstückkosten,
die als Relation der von den inländischen Arbeitgebern geleisteten
Lohnkosten zur Arbeitsproduktivität berechnet werden, waren nach dem
Personenkonzept um 1,4% und nach dem Stundenkonzept um 1,6% höher
als im ersten Quartal 2007.
Auf der Entstehungsseite des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts
leisteten mit Ausnahme des Baugewerbes alle Wirtschaftsbereiche einen positiven
Beitrag zur Wirtschaftsentwicklung. Die wichtigsten Wachstumsmotoren waren
das Produzierende Gewerbe (ohne Baugewerbe) und der Bereich Handel, Gastgewerbe
und Verkehr. In diesen Bereichen war die preisbereinigte Bruttowertschöpfung
jeweils um 2,9% höher als im ersten Vierteljahr 2007. Das Produzierende
Gewerbe (ohne Baugewerbe) hat damit seine Wirtschaftsleistung zwar auf
hohem Niveau nochmals verbessert, allerdings war die Zuwachsrate etwas
niedriger als in den letzten Quartalen. Die Bruttowertschöpfung des
Bereichs Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister erhöhte
sich um 2,2%, die der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei um 1,7%. Geringfügig
gestiegen ist die Wirtschaftsleistung der öffentlichen und privaten
Dienstleister (+ 0,3%). Die Produktion des Baugewerbes war um 1,4% niedriger
als in den ersten drei Monaten des Jahres 2007. Die Bauwirtschaft ist damit
zum vierten Mal in Folge hinter dem entsprechenden Vorjahresergebnis zurückgeblieben.
Der Produktionsrückgang hat sich im Berichtsquartal allerdings abgeschwächt:
Im dritten Quartal 2007 verzeichnete das Baugewerbe noch eine um 1,5% und
im vierten Quartal 2007 sogar eine um 2,4% niedrigere Wirtschaftsleistung
als ein Jahr zuvor.
Auf der Verwendungsseite des Bruttoinlandsprodukts
kamen die Wachstumsimpulse sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland.
Die preisbereinigten Bruttoanlageinvestitionen waren um 2,6% höher
als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Bestimmend dafür war erneut
ein kräftiger Anstieg der Ausrüstungsinvestitionen. Die Unternehmen
investierten in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge 6,2% mehr als vor
Jahresfrist. Die Bauinvestitionen waren, wie bereits in den beiden Quartalen
zuvor, rückläufig (-- 0,9%), was insbesondere auf die schrumpfenden
Wohnungsbauinvestitionen zurückzuführen ist. In Nichtwohnbauten
wurde demgegenüber etwas mehr investiert als in den ersten drei Monaten
des Vorjahres (+ 0,2%). Ein leichtes Plus von 0,1% verzeichneten die privaten
Konsumausgaben, nachdem sie in den vier Quartalen zuvor rückläufig
waren. Die wieder etwas freundlichere Entwicklung des privaten Konsums
ist vornehmlich auf eine Erholung der privaten Kraftfahrzeugkäufe
zurückzuführen. Die Ausgaben für Verkehr und Nachrichtenübermittlung
- hier werden unter anderem auch die Käufe privater PKW erfasst -
stiegen preisbereinigt um 2,2%. Im Jahr 2007 hatten die privaten Haushalte
ihre Ausgaben für diesen Verwendungszweck noch um insgesamt 4,1% (Jahreswert)
zurückgeschraubt. Stark rückläufig waren indessen die preisbereinigten
Ausgaben der privaten Haushalte für Nahrungsmittel, Getränke
und Tabakwaren (-- 4,7%). Der Außenhandel trug, anders als im Vorquartals-vergleich,
maßgeblich zum Wirtschaftswachstum bei. Die preisbereinigten Exporte
stiegen um 5,9%, die Importe lediglich um 4,0%. Der daraus resultierende
Exportüberschuss lieferte einen Wachstumsbeitrag von 1,1 Prozentpunkten.
In jeweiligen Preisen berechnet war das Bruttoinlandsprodukt
im ersten Vierteljahr 2008 um 3,2% und das Bruttonationaleinkommen um 3,3%
höher als ein Jahr zuvor. Das Volkseinkommen, das sich aus dem Arbeitnehmerentgelt
und den Unternehmens- und Vermögenseinkommen zusammensetzt, stieg
um 3,9%. Das Arbeitnehmerentgelt verzeichnete, bezogen auf ein Quartal,
mit einem Plus von 3,4% die höchste Zuwachsrate seit Ende 2000. Dennoch
sind auch von Januar bis März 2008 die Unternehmens- und Vermögenseinkommen
wieder stärker angestiegen (+ 4,8%) als die Arbeitseinkommen. Das
verfügbare Einkommen der privaten Haushalte legte um 2,6% zu, die
nominalen Konsumausgaben um 2,5%. Die Sparquote der privaten Haushalte
war mit 14,8% um 0,4 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor.
Neben der Erstberechnung des ersten Quartals 2008
wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse für die vier
Quartale und das Jahr 2007 überarbeitet und -- soweit erforderlich
-- revidiert.
Diese und weitere Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen
Gesamtrechnungen können im Internet (http://www.destatis.de) abgerufen
werden. Außerdem werden in der Fachserie 18 "Volkswirtschaftliche
Gesamtrechnungen", Reihe 1.2 "Vierteljahresergebnisse" (Bestellnummer 2180120)
sowie Reihe 1.3 "Saisonbereinigte Vierteljahresergebnisse nach Census X-12-ARIMA
und BV 4.1" (Bestellnummer 2180130) tiefer gegliederte Ergebnisse veröffentlicht.
Diese Veröffentlichungen sind online im Publikationsservice von Destatis
unter http://www.destatis.de /publikationen kostenfrei erhältlich.
Einen ausführlichen Qualitätsbericht für die Volkswirtschaftlichen
Gesamtrechnungen finden Sie ebenfalls kostenfrei im Internet unter http://www.destatis.de
--> Publikationen --> Qualitätsberichte --> Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen.
"
Methodische Kurzbeschreibung
BIP.
__
2008-1Q
Schnellmeldung zur Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2008
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 181
vom 15. Mai 2008
"WIESBADEN - Die deutsche Wirtschaft blieb auch im ersten Quartal 2008
auf Wachstumskurs: Um 1,5% war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ? preis-,
saison- und kalenderbereinigt ? im ersten Vierteljahr 2008 höher als
im vierten Quartal 2007. Über das gesamte erste Quartal gesehen, hat
sich der wirtschaftliche Aufschwung des vergangenen Jahres damit unvermindert
fortgesetzt; die deutsche Wirtschaft hat sich am Anfang des Jahres 2008
auch bei zunehmenden Belastungsfaktoren als sehr robust erwiesen.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter
mitteilt, stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal
2008 im Vergleich zum Vorjahr um 1,8%. Kalenderbereinigt betrug der Zuwachs
sogar 2,6%, weil im Berichtsquartal zwei Arbeitstage weniger zur Verfügung
standen als im ersten Vierteljahr 2007.
Getragen wurde das Wirtschaftswachstum sowohl von
der inländischen Verwendung als auch vom Außenhandel. Vor allem
die Bruttoinvestitionen konnten im Vergleich zum vierten Quartal 2007 als
auch im Vorjahresvergleich zulegen, in geringerem Umfang aber auch die
Konsumausgaben. Vom Außenbeitrag kamen positive Wachstumsimpulse
indessen nur im Vorjahresvergleich.
Die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2008 wurde
von 39,8 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 686 000 Personen
oder 1,8% mehr als ein Jahr zuvor.
Im Zusammenhang mit der erstmaligen Berechnung des
ersten Quartals 2008 wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse
für das Jahr und die vier Quartale 2007 überarbeitet. Auswirkungen
auf die Veränderungsrate des BIP haben sich daraus nicht ergeben.
Ausführliche Ergebnisse gibt das Statistische Bundesamt am 27. Mai
2008 bekannt."
2007-04
Umsätze im Dienstleistungsbereich im 4. Quartal 2007 weiter gestiegen
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr.
128 vom 27.03.2008
"Wiesbaden - Nach ersten Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) ist der Umsatz in ausgewählten Dienstleistungsbereichen
im vierten Quartal 2007 nominal um 6,2% gegenüber dem vierten Quartal
2006 gestiegen.
Im Vergleich zum Vorquartal stieg der Umsatz in
den betrachteten Wirtschaftsbereichen im vierten Quartal 2007 kalender-
und saisonbereinigt um 2,9%. Im Verkehr (- 0,7%) und in der Nachrichtenübermittlung
(- 0,3%) sanken die Umsätze, bei der Datenverarbeitung und den Datenbanken
nahm der Umsatz um 5,4% und bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen
um 5,3% zu. Während der Umsatz in der Nachrichtenübermittlung
arbeitstäglich bereinigt um 5,7% niedriger war als im entsprechenden
Vorjahresquartal, stieg er im Verkehr um 2,9%, bei der Datenverarbeitung
und den Datenbanken um 14,0% und bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen
um 7,1%.
Die Zahl der Beschäftigten war am 31. Dezember
2007 nominal um 3,9% höher als am entsprechenden Vorjahresstichtag.
Gegenüber dem Vorquartal ging die Anzahl der Beschäftigten saisonbereinigt
um 0,1% zurück. Im Verkehr (- 0,6%), in der Nachrichtenübermittlung
(- 0,1%) sowie bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (- 0,1%)
gab es im Vergleich zum Vorquartal weniger tätige Personen. Nur im
Bereich der Datenverarbeitung und der Datenbanken ist die Zahl der Beschäftigten
gegenüber dem Vorquartal um 0,9% gestiegen.
Die ehemals mittels einer 7,5%-Stichprobe erfassten
Konjunkturdaten in ausgewählten Dienstleistungsbereichen werden seit
dem zweiten Quartal 2007 in Form eines Mixmodells aus Verwaltungsdaten
und Primärerhebung bei großen Unternehmen mit einem Jahresumsatz
von mindestens 15 Millionen Euro oder mehr als 250 Beschäftigten erhoben.
Damit verbunden ist eine deutliche Entlastung der kleinen und mittleren
Unternehmen von statistischen Berichtspflichten (Bürokratieabbau).
Während im Rahmen der Stichprobenerhebung noch rund 40 000 ausgewählte
Unternehmen befragt wurden, sind es seit Anwendung des Mixmodells nur noch
rund 4 000 große Unternehmen.
"
2008-04
Einzelhandelsumsatz im April 2008 real um 1,0% gesunken
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr.
201 vom 30. Mai 2008
"WIESBADEN - Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes
(Destatis) setzte der Einzelhandel in Deutschland im April 2008 nominal
1,5% mehr und real 1,0% weniger um als im April 2007. Dabei ist allerdings
zu berücksichtigen, dass der April 2008 mit 26 Verkaufstagen drei
Verkaufstage mehr hatte als der April 2007. Dieses Ergebnis für den
April 2008 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in
denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt
werden.
Im Vergleich zum März 2008 war der Umsatz des
Einzelhandels im April 2008 unter Berücksichtigung von Saison- und
Kalendereffekten nominal um 1,3% und real um 1,7% niedriger.
Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken
und Tabakwaren setzte im April 2008 nominal genauso viel und real 4,8%
weniger um als im April 2007. Bei den Supermärkten, Selbstbedienungs-Warenhäusern
und Verbrauchermärkten wurde nominal 0,2% mehr und real 4,7% weniger
als im Vorjahresmonat umgesetzt. Beim Facheinzelhandel mit Lebensmitteln
lagen die Umsätze nominal um 2,8% und real um 6,1% niedriger.
Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die
Umsätze im April 2008 über den Werten des Vorjahresmonats (nominal
+ 2,7%, real + 1,6%). Im sonstigen Facheinzelhandel (zum Beispiel Bücher,
Schmuck und so weiter) wurde nominal 7,7% und real 10,4% mehr umgesetzt.
Auch im Versandhandel gab es deutliche Umsatzsteigerungen (nominal + 10,0%,
real + 9,3%). Dagegen sanken im Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung
und Schuhen die Umsätze um nominal 9,7% und um real 10,0%.
In den ersten vier Monaten des Jahres 2008 setzte
der Einzelhandel nominal 1,6% mehr und real 0,9% weniger um als im Zeitraum
Januar bis April 2007.
Informationen zum durchschnittlichen Revisionsbedarf
im Einzelhandel:
Die von Destatis nachgewiesenen ersten monatlichen Ergebnisse werden
laufend aktualisiert. Diese Revisionen entstehen durch verspätete
Mitteilungen der befragten Unternehmen sowie durch zusätzliche statistische
Informationen aus den zunächst nicht einbezogenen Bundesländern.
Für den nominalen Einzelhandelsumsatz insgesamt lag bisher der durchschnittliche
Revisionsbedarf des etwa 14 Tage nach den vorläufigen Zahlen der ersten
Pressemeldung (Vorbericht) vorliegenden Messzahlenberichts (Fachserie 6,
Reihe 3.1) im Schnitt bei einem Plus von 0,1 Prozentpunkten (der Messzahlenbericht
lag somit im Schnitt 0,1 Prozentpunkte höher als der Vorbericht).
Kostenlose Ergebnisse zum Einzelhandelsumsatz in
tiefer Wirtschaftsgliederung, einschließlich der Unternehmensmeldungen,
die nach dieser Pressemitteilung eingegangen sind, stehen in etwa 14 Tagen
beim Publikationsservice von Destatis unter www.destatis.de/publikationen,
Suchwort "Einzelhandel" (Fachserie 6, Reihe 3.1), zur Verfügung.
"
2008-04
Großhandelsumsatz im April 2008 um real 9,3% gestiegen
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr.
199 vom 29.05.2008
"Wiesbaden - Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes
(Destatis) setzte der Großhandel in Deutschland im April 2008 nominal
15,7% und real 9,3% mehr um als im April 2007. Im Vergleich zum März
2008 wurde im Großhandel unter Berücksichtigung von Saison-
und Kalendereffekten nominal 1,3% und real 0,2% mehr umgesetzt.
Bei den Vorjahres- und Vormonatsvergleichen ist
zu berücksichtigen, dass das Osterfest in die Monate April 2007 und
März 2008 fiel. Dadurch fehlen in den betreffenden Monaten zwei Arbeitstage.
Alle sechs Großhandelsbranchen erzielten im
April 2008 nominal und real höhere Umsätze als im April 2007.
Die höchste reale Umsatzsteigerung verzeichnete dabei der Großhandel
mit Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör mit 18,3% (nominal +
13,6%).
In den ersten vier Monaten des Jahres 2008 setzte
der Großhandel nominal 10,4% und real 4,5% mehr um als im Zeitraum
von Januar bis April 2007.
Information zum durchschnittlichen Revisionsbedarf
vorläufiger Ergebnisse im Großhandel:
Die nachgewiesenen ersten Ergebnisse werden laufend aktualisiert. Diese
Revisionen entstehen durch statistische Informationen aus verspäteten
Mitteilungen der befragten Unternehmen. Der durchschnittliche Revisionsbedarf
des in etwa 14 Tagen vorliegenden Messzahlenberichts (= Fachserie 6, Reihe
1.1) zu den vorläufigen Zahlen dieser Pressemeldung (Vorbericht) für
den nominalen Großhandelsumsatz insgesamt liegt im Schnitt der letzten
Monate bei einem Plus von 0,6 Prozentpunkten (der Messzahlenbericht liegt
somit im Schnitt 0,6 Prozentpunkte höher als der
Vorbericht).
"
2008-03
Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im März 2008: Real + 4,1% zum Vorjahr
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr.
177 vom 9. Mai 2008
"WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verzeichnete
das Verarbeitende Gewerbe nach vorläufigen Angaben
arbeitstäglich bereinigt im März 2008 einen realen Umsatzzuwachs
von 4,1% gegenüber dem März 2007 (nach revidiert + 6,0% im Februar
2008). Der Inlandsumsatz stieg im Vergleichszeitraum um 2,7%, die Erlöse
im Geschäft mit ausländischen Abnehmern nahmen um 5,9% zu. Dabei
lag der Umsatz mit den Ländern der Eurozone um 4,4% über dem
Vorjahresniveau, während beim Absatz in das übrige Ausland ein
Plus von 7,2% erreicht wurde.
Innerhalb der umsatzmäßig wichtigsten
Wirtschaftszweige schnitt im März 2008 die Herstellung von Rundfunk-
und Nachrichtentechnik mit einer Zuwachsrate von 10,7% am besten ab (Inland:
+ 11,3%, Ausland: + 10,4%), gefolgt von der Herstellung von Metallerzeugnissen
mit einem Plus von 8,6% (Inland: + 7,2%, Ausland: + 12,0%). Als einziger
unter den von der Größe her bedeutendsten Wirtschaftszweigen
wies das Ernährungsgewerbe einen Rückgang um 1,0% auf (Inland:
- 2,2%, Ausland: + 5,3%).
Im Vergleich zum Vormonat verringerte sich der reale
Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im März 2008 saison- und arbeitstäglich
bereinigt insgesamt um - 0,5% (nach revidiert - 0,2% im Februar 2008).
Das Geschäft mit inländischen Abnehmern ging um 0,9% zurück;
der Auslandsumsatz registrierte noch dagegen einen geringen Zuwachs von
0,1% sowohl beim Absatz in die Eurozone als auch in das restliche Ausland.
Im 1. Quartal 2008 lag das (arbeitstäglich
bereinigte) Umsatzvolumen im Verarbeitenden Gewerbe um 5,6% über
dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums; dabei stieg das Inlandsgeschäft
um 4,9% und der Auslandsumsatz um insgesamt 6,4%.
Die Veränderungsraten basieren auf dem Umsatz-Volumenindex
für das Verarbeitende Gewerbe (fachliche Betriebsteile; 2000 = 100).
Die saison- und arbeitstägliche Bereinigung erfolgt mit dem Verfahren
Census X-12-ARIMA.
Lange Zeitreihen zum Umsatzindex enthält die
online Datenbank GENESIS-Online unter: https://www-genesis.destatis.de/genesis/online/logon.
"
| Suchen in der IP-GIPT,
z.B. mit Hilfe von "google": <suchbegriff>
site:www.sgipt.org
z.B. Gelderwerb Geld site:www.sgipt.org. |
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