Internet Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie
    IP-GIPTDAS=18.04.2008 Internet-Erstausgabe, letzte Änderung 14.8.8
    Impressum: Diplom-PsychologInnen Irmgard Rathsmann-Sponsel und Dr. phil. Rudolf Sponsel
    Stubenlohstr. 20  D-91052 Erlangen   E-Mail:  sekretariat@sgipt.org _ Zitierung  &  Copyright

    Anfang Wirtschaftsstatistik Konjunktur_Überblick_Rel. Aktuelles _Rel. Beständiges _Titelblatt_ Konzept_ Archiv_ Region_Service-iec-verlag__ Wichtiger Hinweis (1+2)

    Willkommen in unserer Internet-Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie, Abteilung Wirtschadt und Soziales ("WISO"), und hier speziell zum Thema:

    Wirtschaftsstatistik Konjunktur
    Zur Systematik der Deutschen Bundesbank.

    gesammelt und aufbereitet  von Rudolf Sponsel, Erlangen

    * Ausfuhren (Export) * BIP * Dienstleistung * Einzelhandel  * Großhandel * Verarbeitendes Gewerbe *



    Ausfuhren (Export)

    2008-03  Deutsche Ausfuhren im März 2008: + 0,2% zum März 2007
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 173 vom 8.05.2008
    "Wiesbaden - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im März 2008 von Deutschland Waren im Wert von 84,0 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 67,3 Milliarden Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im März 2008 um 0,2% und die Einfuhren um 3,3% höher als im März 2007. Im Vormonatsvergleich war die Entwicklung von Aus- und Einfuhren kalender- und saisonbereinigt gegenläufig: Während die Ausfuhren gegenüber Februar 2008 um 0,5% sanken, stiegen die Einfuhren um 0,8% an.
        Die Außenhandelsbilanz schloss im März 2008 mit einem Überschuss von 16,7 Milliarden Euro ab. Im März 2007 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 18,7 Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag im März  2008 der Außenhandelsbilanzüberschuss bei 15,4 Milliarden Euro.
        Zusammen mit den Salden für Dienstleistungen (- 0,7 Milliarden Euro), Erwerbs- und Vermögenseinkommen (+ 5,0 Milliarden Euro), laufende Übertragungen (- 3,1 Milliarden Euro) sowie Ergänzungen zum Außenhandel (- 0,7 Milliarden Euro) schloss - nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank - die Leistungsbilanz im März 2008 mit einem Überschuss von 17,2 Milliarden Euro ab. Im März 2007 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 20,7 Milliarden Euro ausgewiesen.
        In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union wurden im März 2008 Waren im Wert von 54,8 Milliarden Euro versandt und Waren im Wert von 44,1 Milliarden Euro von dort bezogen. Gegenüber März 2007 sanken somit die Versendungen in die EU-Länder um 1,5% und die Eingänge aus diesen Ländern stiegen um 1,8%. In die Länder der Eurozone wurden im März 2008 Waren im Wert von 36,3 Milliarden Euro (- 2,7%) geliefert und Waren im Wert von 30,4 Milliarden Euro (+ 0,2%) aus diesen Ländern bezogen. In die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im März 2008 Waren im Wert von 18,5 Milliarden Euro (+ 0,8%) geliefert und Waren im Wert von 13,7 Milliarden Euro (+ 5,5%) von dort eingeführt.
        In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) wurden im März 2008 Waren im Wert von 29,2 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 23,2 Milliarden Euro aus diesen Ländern importiert. Gegenüber März 2007 stiegen die Exporte in die Drittländer um 3,5% und die Importe von dort um 6,3%."



    BIP - Bruttoinlandsprodukt
    Methodische Kurzbeschreibung.

    2008-Q2  Schnellmeldung zur Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2008
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 290 vom 14.08.2008
    "Wiesbaden - Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2008 zum ersten Mal seit knapp vier Jahren wieder geschrumpft: Um 0,5% war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - niedriger als im ersten Quartal 2008. In den ersten drei Monaten des Jahres war das BIP, das den Wert der im Inland erwirtschafteten Leistung misst, um 1,3% gestiegen. Einen Rückgang verzeichnete die deutsche Wirtschaft zuletzt im dritten Quartal 2004 (- 0,2%).
        Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren für die Wirtschaftsentwicklung im zweiten Quartal rückläufige Konsumausgaben der privaten Haushalte und geringere Anlageinvestitionen kennzeichnend.
    Insbesondere die Bauinvestitionen waren deutlich niedriger als im ersten Vierteljahr. Positive Impulse kamen vom Außenhandel, was aber vor allem auf einen signifikanten Rückgang der Importe zurückzuführen ist.
        Das BIP stieg im zweiten Quartal 2008 gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres um 3,1%. Kalenderbereinigt betrug die Zuwachsrate 1,7%, weil im Berichtsquartal drei Arbeitstage mehr zur Verfügung standen als im zweiten Quartal 2007.
        Die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2008 wurde von 40,2 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 566 000 Personen oder 1,4% mehr als ein Jahr zuvor.
        Neben der Erstberechnung des zweiten Quartals wurden zu diesem Termin - wie jedes Jahr im August - auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse der letzten vier Jahre (ab 2004) überarbeitet. Diese laufenden Revisionen werden routinemäßig durchgeführt, um neu verfügbare statistische Informationen in die Berechnungen einzubeziehen. Die Berechnung des BIP wird damit sukzessive auf eine statistisch immer besser fundierte Datenbasis gestellt.
        Die für eine "finale" Berechnung der VGR-Daten notwendigen Basisstatistiken liegen in der Regel erst nach vier Jahren vollständig vor, so dass erst dann die Ergebnisse endgültig sind und nicht mehr regelmäßig revidiert werden müssen.
        Die aktuelle Neuberechnung ergab Veränderungsraten des jährlichen und vierteljährlichen BIP (Ursprungswerte), die um bis zu 0,2 Prozentpunkte von den bisher veröffentlichten Ergebnissen abweichen. Die Veränderungsraten der saison- und kalenderbereinigten Quartalsergebnisse wurden um bis zu 0,3 Prozentpunkte revidiert.
        Ausführliche Ergebnisse gibt das Statistische Bundesamt am 26. August 2008 bekannt.


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    2008-1Q  Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2008
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 191 vom 27. Mai 2008
    "WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) bereits in seiner Schnellmeldung am 15. Mai 2008 mitgeteilt hat, ist die deutsche Wirtschaft nach einem eher verhaltenen Ausklang des Jahres 2007 schwungvoll in das neue Jahr gestartet: Um 1,5% war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - im ersten Quartal 2008 höher als in den letzten drei Monaten des Vorjahres.

        Getragen wurde das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2008 in erster Linie von einer nach wie vor ausgeprägten Investitionstätigkeit. In Ausrüstungsgüter wurden 4% mehr investiert als im vierten Quartal 2007 und die Bauinvestitionen stiegen, begünstigt durch den vergleichsweise milden Winter, sogar um 4,5%. Die Vorratsveränderungen trugen mit 0,7 Prozentpunkten zum Wachstum bei. Positive Impulse kamen aber auch von den Konsumausgaben, die um 0,5% zulegten. Deutlich gestiegen sind die Konsumausgaben des Staates (+ 1,3%), während sich die privaten Konsumausgaben mit einem Plus von 0,3% gegenüber dem Vorquartal leicht verbessern konnten. Beim Außenhandel setzte sich zwar die positive Entwicklung der Exporte fort (+ 2,4%), da die Importe aber deutlich stärker gewachsen sind (+ 3,5%), wirkte der Außenhandel im Vorquartalsvergleich insgesamt wachstumshemmend auf das Bruttoinlandsprodukt.

        Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf den Vorjahresvergleich:
    Im ersten Vierteljahr 2008 war das preisbereinigte BIP um 1,8% höher als im gleichen Quartal des Vorjahres. Kalenderbereinigt betrug die Wachstumsrate 2,6%, weil im Berichtsquartal zwei Arbeitstage weniger zur Verfügung standen als in den ersten drei Monaten des Jahres 2007.

        Die Wirtschaftsleistung wurde von 39,8 Millionen Erwerbstätigen erbracht. Das waren 686 000 Personen oder 1,8% mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Erwerbslosen (internationale Abgrenzung) lag bei knapp 3,5 Millionen Personen; ihr Anteil an den Erwerbspersonen insgesamt betrug 8,0%.
        Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität, gemessen als preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen, stieg geringfügig um 0,1%. Je Erwerbstätigenstunde gerechnet, ergab sich ein Zuwachs von 0,8%, weil die Zahl der von den Erwerbstätigen geleisteten Arbeitsstunden deutlich schwächer angestiegen ist als die Anzahl der erwerbstätigen Personen. Die Lohnstückkosten, die als Relation der von den inländischen Arbeitgebern geleisteten Lohnkosten zur Arbeitsproduktivität berechnet werden, waren nach dem Personenkonzept um 1,4% und nach dem Stundenkonzept um 1,6% höher als im ersten Quartal 2007.
        Auf der Entstehungsseite des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts leisteten mit Ausnahme des Baugewerbes alle Wirtschaftsbereiche einen positiven Beitrag zur Wirtschaftsentwicklung. Die wichtigsten Wachstumsmotoren waren das Produzierende Gewerbe (ohne Baugewerbe) und der Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr. In diesen Bereichen war die preisbereinigte Bruttowertschöpfung jeweils um 2,9% höher als im ersten Vierteljahr 2007. Das Produzierende Gewerbe (ohne Baugewerbe) hat damit seine Wirtschaftsleistung zwar auf hohem Niveau nochmals verbessert, allerdings war die Zuwachsrate etwas niedriger als in den letzten Quartalen. Die Bruttowertschöpfung des Bereichs Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister erhöhte sich um 2,2%, die der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei um 1,7%. Geringfügig gestiegen ist die Wirtschaftsleistung der öffentlichen und privaten Dienstleister (+ 0,3%). Die Produktion des Baugewerbes war um 1,4% niedriger als in den ersten drei Monaten des Jahres 2007. Die Bauwirtschaft ist damit zum vierten Mal in Folge hinter dem entsprechenden Vorjahresergebnis zurückgeblieben. Der Produktionsrückgang hat sich im Berichtsquartal allerdings abgeschwächt: Im dritten Quartal 2007 verzeichnete das Baugewerbe noch eine um 1,5% und im vierten Quartal 2007 sogar eine um 2,4% niedrigere Wirtschaftsleistung als ein Jahr zuvor.
        Auf der Verwendungsseite des Bruttoinlandsprodukts kamen die Wachstumsimpulse sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Die preisbereinigten Bruttoanlageinvestitionen waren um 2,6% höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Bestimmend dafür war erneut ein kräftiger Anstieg der Ausrüstungsinvestitionen. Die Unternehmen investierten in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge 6,2% mehr als vor Jahresfrist. Die Bauinvestitionen waren, wie bereits in den beiden Quartalen zuvor, rückläufig (-- 0,9%), was insbesondere auf die schrumpfenden Wohnungsbauinvestitionen zurückzuführen ist. In Nichtwohnbauten wurde demgegenüber etwas mehr investiert als in den ersten drei Monaten des Vorjahres (+ 0,2%). Ein leichtes Plus von 0,1% verzeichneten die privaten Konsumausgaben, nachdem sie in den vier Quartalen zuvor rückläufig waren. Die wieder etwas freundlichere Entwicklung des privaten Konsums ist vornehmlich auf eine Erholung der privaten Kraftfahrzeugkäufe zurückzuführen. Die Ausgaben für Verkehr und Nachrichtenübermittlung - hier werden unter anderem auch die Käufe privater PKW erfasst - stiegen preisbereinigt um 2,2%. Im Jahr 2007 hatten die privaten Haushalte ihre Ausgaben für diesen Verwendungszweck noch um insgesamt 4,1% (Jahreswert) zurückgeschraubt. Stark rückläufig waren indessen die preisbereinigten Ausgaben der privaten Haushalte für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren (-- 4,7%). Der Außenhandel trug, anders als im Vorquartals-vergleich, maßgeblich zum Wirtschaftswachstum bei. Die preisbereinigten Exporte stiegen um 5,9%, die Importe lediglich um 4,0%. Der daraus resultierende Exportüberschuss lieferte einen Wachstumsbeitrag von 1,1 Prozentpunkten.
        In jeweiligen Preisen berechnet war das Bruttoinlandsprodukt im ersten Vierteljahr 2008 um 3,2% und das Bruttonationaleinkommen um 3,3% höher als ein Jahr zuvor. Das Volkseinkommen, das sich aus dem Arbeitnehmerentgelt und den Unternehmens- und Vermögenseinkommen zusammensetzt, stieg um 3,9%. Das Arbeitnehmerentgelt verzeichnete, bezogen auf ein Quartal, mit einem Plus von 3,4% die höchste Zuwachsrate seit Ende 2000. Dennoch sind auch von Januar bis März 2008 die Unternehmens- und Vermögenseinkommen wieder stärker angestiegen (+ 4,8%) als die Arbeitseinkommen. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte legte um 2,6% zu, die nominalen Konsumausgaben um 2,5%. Die Sparquote der privaten Haushalte war mit 14,8% um 0,4 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor.
        Neben der Erstberechnung des ersten Quartals 2008 wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse für die vier Quartale und das Jahr 2007 überarbeitet und -- soweit erforderlich -- revidiert.
        Diese und weitere Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen können im Internet (http://www.destatis.de) abgerufen werden. Außerdem werden in der Fachserie 18 "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen", Reihe 1.2 "Vierteljahresergebnisse" (Bestellnummer 2180120) sowie Reihe 1.3 "Saisonbereinigte Vierteljahresergebnisse nach Census X-12-ARIMA und BV 4.1" (Bestellnummer 2180130) tiefer gegliederte Ergebnisse veröffentlicht. Diese Veröffentlichungen sind online im Publikationsservice von Destatis unter http://www.destatis.de /publikationen kostenfrei erhältlich. Einen ausführlichen Qualitätsbericht für die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen finden Sie ebenfalls kostenfrei im Internet unter http://www.destatis.de --> Publikationen --> Qualitätsberichte --> Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen.


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    Methodische Kurzbeschreibung BIP.
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    2008-1Q   Schnellmeldung zur Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2008
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 181 vom 15. Mai 2008
    "WIESBADEN - Die deutsche Wirtschaft blieb auch im ersten Quartal 2008 auf Wachstumskurs: Um 1,5% war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ? preis-, saison- und kalenderbereinigt ? im ersten Vierteljahr 2008 höher als im vierten Quartal 2007. Über das gesamte erste Quartal gesehen, hat sich der wirtschaftliche Aufschwung des vergangenen Jahres damit unvermindert fortgesetzt; die deutsche Wirtschaft hat sich am Anfang des Jahres 2008 auch bei zunehmenden Belastungsfaktoren als sehr robust erwiesen.
        Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 1,8%. Kalenderbereinigt betrug der Zuwachs sogar 2,6%, weil im Berichtsquartal zwei Arbeitstage weniger zur Verfügung standen als im ersten Vierteljahr 2007.
        Getragen wurde das Wirtschaftswachstum sowohl von der inländischen Verwendung als auch vom Außenhandel. Vor allem die Bruttoinvestitionen konnten im Vergleich zum vierten Quartal 2007 als auch im Vorjahresvergleich zulegen, in geringerem Umfang aber auch die Konsumausgaben. Vom Außenbeitrag kamen positive Wachstumsimpulse indessen nur im Vorjahresvergleich.
        Die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2008 wurde von 39,8 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 686 000 Personen oder 1,8% mehr als ein Jahr zuvor.
        Im Zusammenhang mit der erstmaligen Berechnung des ersten Quartals 2008 wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse für das Jahr und die vier Quartale 2007 überarbeitet. Auswirkungen auf die Veränderungsrate des BIP haben sich daraus nicht ergeben. Ausführliche Ergebnisse gibt das Statistische Bundesamt am 27. Mai 2008 bekannt."



    Dienstleistungsbereich

    2007-04  Umsätze im Dienstleistungsbereich im 4. Quartal 2007 weiter gestiegen
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 128 vom 27.03.2008
        "Wiesbaden - Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist der Umsatz in ausgewählten Dienstleistungsbereichen im vierten Quartal 2007 nominal um 6,2% gegenüber dem vierten Quartal 2006 gestiegen.
        Im Vergleich zum Vorquartal stieg der Umsatz in den betrachteten Wirtschaftsbereichen im vierten Quartal 2007 kalender- und saisonbereinigt um 2,9%. Im Verkehr (- 0,7%) und in der Nachrichtenübermittlung (- 0,3%) sanken die Umsätze, bei der Datenverarbeitung und den Datenbanken nahm der Umsatz um 5,4% und bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen um 5,3% zu. Während der Umsatz in der Nachrichtenübermittlung arbeitstäglich bereinigt um 5,7% niedriger war als im entsprechenden Vorjahresquartal, stieg er im Verkehr um 2,9%, bei der Datenverarbeitung und den Datenbanken um 14,0% und bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen um 7,1%.
        Die Zahl der Beschäftigten war am 31. Dezember 2007 nominal um 3,9% höher als am entsprechenden Vorjahresstichtag. Gegenüber dem Vorquartal ging die Anzahl der Beschäftigten saisonbereinigt um 0,1% zurück. Im Verkehr (- 0,6%), in der Nachrichtenübermittlung (- 0,1%) sowie bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (- 0,1%) gab es im Vergleich zum Vorquartal weniger tätige Personen. Nur im Bereich der Datenverarbeitung und der Datenbanken ist die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorquartal um 0,9% gestiegen.
        Die ehemals mittels einer 7,5%-Stichprobe erfassten Konjunkturdaten in ausgewählten Dienstleistungsbereichen werden seit dem zweiten Quartal 2007 in Form eines Mixmodells aus Verwaltungsdaten und Primärerhebung bei großen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 15 Millionen Euro oder mehr als 250 Beschäftigten erhoben. Damit verbunden ist eine deutliche Entlastung der kleinen und mittleren Unternehmen von statistischen Berichtspflichten (Bürokratieabbau). Während im Rahmen der Stichprobenerhebung noch rund 40 000 ausgewählte Unternehmen befragt wurden, sind es seit Anwendung des Mixmodells nur noch rund 4 000 große Unternehmen.


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    Einzelhandel
    Methodische Kurzbeschreibung Einzelhandelsumsatz.

    2008-04  Einzelhandelsumsatz im April 2008 real um 1,0% gesunken
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 201 vom 30. Mai 2008
    "WIESBADEN - Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Einzelhandel in Deutschland im April 2008 nominal 1,5% mehr und real 1,0% weniger um als im April 2007. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass der April 2008 mit 26 Verkaufstagen drei Verkaufstage mehr hatte als der April 2007. Dieses Ergebnis für den April 2008 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.
        Im Vergleich zum März 2008 war der Umsatz des Einzelhandels im April 2008 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 1,3% und real um 1,7% niedriger.
        Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im April 2008 nominal genauso viel und real 4,8% weniger um als im April 2007. Bei den Supermärkten, Selbstbedienungs-Warenhäusern und Verbrauchermärkten wurde nominal 0,2% mehr und real 4,7% weniger als im Vorjahresmonat umgesetzt. Beim Facheinzelhandel mit Lebensmitteln lagen die Umsätze nominal um 2,8% und real um 6,1% niedriger.
        Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Umsätze im April 2008 über den Werten des Vorjahresmonats (nominal + 2,7%, real + 1,6%). Im sonstigen Facheinzelhandel (zum Beispiel Bücher, Schmuck und so weiter) wurde nominal 7,7% und real 10,4% mehr umgesetzt. Auch im Versandhandel gab es deutliche Umsatzsteigerungen (nominal + 10,0%, real + 9,3%). Dagegen sanken im Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung und Schuhen die Umsätze um nominal 9,7% und um real 10,0%.
        In den ersten vier Monaten des Jahres 2008 setzte der Einzelhandel nominal 1,6% mehr und real 0,9% weniger um als im Zeitraum Januar bis April 2007.
        Informationen zum durchschnittlichen Revisionsbedarf im Einzelhandel:
    Die von Destatis nachgewiesenen ersten monatlichen Ergebnisse werden laufend aktualisiert. Diese Revisionen entstehen durch verspätete Mitteilungen der befragten Unternehmen sowie durch zusätzliche statistische Informationen aus den zunächst nicht einbezogenen Bundesländern. Für den nominalen Einzelhandelsumsatz insgesamt lag bisher der durchschnittliche Revisionsbedarf des etwa 14 Tage nach den vorläufigen Zahlen der ersten Pressemeldung (Vorbericht) vorliegenden Messzahlenberichts (Fachserie 6, Reihe 3.1) im Schnitt bei einem Plus von 0,1 Prozentpunkten (der Messzahlenbericht lag somit im Schnitt 0,1 Prozentpunkte höher als der Vorbericht).
        Kostenlose Ergebnisse zum Einzelhandelsumsatz in tiefer Wirtschaftsgliederung, einschließlich der Unternehmensmeldungen, die nach dieser Pressemitteilung eingegangen sind, stehen in etwa 14 Tagen beim Publikationsservice von Destatis unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort "Einzelhandel" (Fachserie 6, Reihe 3.1), zur Verfügung.


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    Großhandel
    Methodische Kurzbeschreibung Großhandelsumsatz.

    2008-04  Großhandelsumsatz im April 2008 um real 9,3% gestiegen
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 199 vom 29.05.2008
    "Wiesbaden - Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Großhandel in Deutschland im April 2008 nominal 15,7% und real 9,3% mehr um als im April 2007. Im Vergleich zum März 2008 wurde im Großhandel unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal 1,3% und real 0,2% mehr umgesetzt.
        Bei den Vorjahres- und Vormonatsvergleichen ist zu berücksichtigen, dass das Osterfest in die Monate April 2007 und März 2008 fiel. Dadurch fehlen in den betreffenden Monaten zwei Arbeitstage.
        Alle sechs Großhandelsbranchen erzielten im April 2008 nominal und real höhere Umsätze als im April 2007. Die höchste reale Umsatzsteigerung verzeichnete dabei der Großhandel mit Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör mit 18,3% (nominal + 13,6%).
        In den ersten vier Monaten des Jahres 2008 setzte der Großhandel nominal 10,4% und real 4,5% mehr um als im Zeitraum von Januar bis April 2007.
        Information zum durchschnittlichen Revisionsbedarf vorläufiger Ergebnisse im Großhandel:
    Die nachgewiesenen ersten Ergebnisse werden laufend aktualisiert. Diese Revisionen entstehen durch statistische Informationen aus verspäteten Mitteilungen der befragten Unternehmen. Der durchschnittliche Revisionsbedarf des in etwa 14 Tagen vorliegenden Messzahlenberichts (= Fachserie 6, Reihe 1.1) zu den vorläufigen Zahlen dieser Pressemeldung (Vorbericht) für den nominalen Großhandelsumsatz insgesamt liegt im Schnitt der letzten Monate bei einem Plus von 0,6 Prozentpunkten (der Messzahlenbericht liegt somit im Schnitt 0,6 Prozentpunkte höher als der
    Vorbericht).

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    Verarbeitendes Gewerbe
    > Methodische Kurzbeschreibung.

    2008-03  Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im März 2008: Real + 4,1% zum Vorjahr
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 177 vom 9. Mai 2008
    "WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verzeichnete das Verarbeitende Gewerbe nach vorläufigen Angaben
    arbeitstäglich bereinigt im März 2008 einen realen Umsatzzuwachs von 4,1% gegenüber dem März 2007 (nach revidiert + 6,0% im Februar 2008). Der Inlandsumsatz stieg im Vergleichszeitraum um 2,7%, die Erlöse im Geschäft mit ausländischen Abnehmern nahmen um 5,9% zu. Dabei lag der Umsatz mit den Ländern der Eurozone um 4,4% über dem Vorjahresniveau, während beim Absatz in das übrige Ausland ein Plus von 7,2% erreicht wurde.
        Innerhalb der umsatzmäßig wichtigsten Wirtschaftszweige schnitt im März 2008 die Herstellung von Rundfunk- und Nachrichtentechnik mit einer Zuwachsrate von 10,7% am besten ab (Inland: + 11,3%, Ausland: + 10,4%), gefolgt von der Herstellung von Metallerzeugnissen mit einem Plus von 8,6% (Inland: + 7,2%, Ausland: + 12,0%). Als einziger unter den von der Größe her bedeutendsten Wirtschaftszweigen wies das Ernährungsgewerbe einen Rückgang um 1,0% auf (Inland: - 2,2%, Ausland: + 5,3%).
        Im Vergleich zum Vormonat verringerte sich der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im März 2008 saison- und arbeitstäglich bereinigt insgesamt um - 0,5% (nach revidiert - 0,2% im Februar 2008). Das Geschäft mit inländischen Abnehmern ging um 0,9% zurück; der Auslandsumsatz registrierte noch dagegen einen geringen Zuwachs von 0,1% sowohl beim Absatz in die Eurozone als auch in das restliche Ausland.
        Im 1. Quartal 2008 lag das (arbeitstäglich bereinigte) Umsatzvolumen im Verarbeitenden Gewerbe  um 5,6% über dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums; dabei stieg das Inlandsgeschäft um 4,9% und der Auslandsumsatz um insgesamt 6,4%.
        Die Veränderungsraten basieren auf dem Umsatz-Volumenindex für das Verarbeitende Gewerbe (fachliche Betriebsteile; 2000 = 100). Die saison- und arbeitstägliche Bereinigung erfolgt mit dem Verfahren Census X-12-ARIMA.
        Lange Zeitreihen zum Umsatzindex enthält die online Datenbank GENESIS-Online unter: https://www-genesis.destatis.de/genesis/online/logon.


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    Literatur (Auswahl)



    Links (Auswahl: beachte)



    Glossar, Anmerkungen und Endnoten:
    GIPT = General and Integrative Psychotherapy, internationale Bezeichnung für Allgemeine und Integrative Psychotherapie.
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    Umsatzindex im Verarbeitenden Gewerbe [destatis Version: 2.24.0 / 31.08.2007]
        Was beschreibt der Indikator?
    Der Umsatz umfasst den Wert aller im Berichtsmonat von den Betrieben mit 50 und mehr Beschäftigten des Verarbeitenden Gewerbes über die an Dritte gelieferten eigenen Erzeugnisse und industriellen/handwerklichen Dienstleistungen (Summe der Rechnungsendbeträge ohne Umsatzsteuer). Die Erhebung unterscheidet zwischen dem Umsatz aus dem Inland und den mit ausländischen Empfängern getätigten Umsätzen. Die Ergebnisse werden monatlich als Wertindizes zur Messung der nominalen sowie als Volumenindizes zur Darstellung der preisbereinigten Umsatzentwicklung dargestellt.
        Die monatlichen Indizes des Umsatzes für das Verarbeitende Gewerbe zählen neben den Auftragseingangs- und Produktionsindizes zu den wichtigsten Indikatoren für die Beobachtung und Analyse der Konjunkturentwicklung in Deutschland. Die wirtschaftspolitische Sensibilität dieser Daten erfordert ein besonders hohes Maß an Aktualität und Genauigkeit der Berichterstattung.
        Wie wird der Indikator berechnet?
    Grundlage der Indexberechnung ist die in einem Berichtsmonat anfallende Summe der Rechnungsendbeträge (nach den Absatzrichtungen Inland und Ausland unterschieden). Diese Wertsumme wird zu dem entsprechenden Ergebnis für den Monatsdurchschnitt im Basisjahr in Beziehung gesetzt und bildet den Wertindex für einen Wirtschaftszweig. Zur Berechnung des Volumenindex wird noch eine Deflationierung mit den Erzeugerpreis- bzw. den Ausfuhrpreisindizes vorgenommen. Die Aggregation der einzelnen Wirtschaftszweigindizes zum Verarbeitenden Gewerbe und seinen Hauptgruppen erfolgt mit den Anteilen der Umsatzwerte aus dem Basisjahr.
        Umsätze und entsprechende Indizes werden von der amtlichen Statistik seit 1949 ermittelt. Seit 1977 wird die Umsatzstatistik im Rahmen des Monatsberichts für Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe durchgeführt. Die Erhebung der Umsä tze für fachliche Betriebsteile erfolgt derzeit bei Betrieben mit 50 und mehr Beschäftigten in 258 Wirtschaftszweigen des Verarbeitenden Gewerbes nach der „Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2003 (WZ 2003)“ in der Untergliederung nach inländischen und ausländischen Abnehmern. Für internationale Zwecke werden die Umsatzindizes für das Verarbeitende Gewerbe zusätzlich nach der internationalen Wirtschaftszweigklassifikation ISIC Rev. 3.1 berechnet.
        Wann wird der Indikator veröffentlicht?
    Im Interesse einer möglichst frühzeitigen Information über die aktuellen Konjunkturtendenzen im besonders wichtigen Bereich des Verarbeitenden Gewerbes stellt das Statistische Bundesamt etwa 5 Wochen nach Ende des Berichtsmonats vorläufige Ergebnisse bereit. Der genaue Veröffentlichungskalender zum Umsatzindex im Verarbeitenden Gewerbe ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes abrufbar.
        Die Ergebnisse werden in der Fachserie 4, Reihe 2. 2 „Auftragseingang und Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe – Indizes“ sowie in anderen Querschnittsveröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes publiziert. Elektronisch sind die Daten über die Internet-Homepage des Statistischen Bundesamtes zugänglich.
        Wie genau ist der Indikator?
    Erste Ergebnisse für alle Wirtschaftszweige liegen etwa 5 Wochen nach Ende des jeweiligen Berichtsmonats vor (vorläufiger Index). Teilweise haben zum Zeitpunkt dieser Berechnung noch nicht alle Betriebe ihre Meldungen abgegeben oder wegen der Eilbedürftigkeit nur mit geschätzten Werten. Zur Qualitätsverbesserung der Aussagekraft der Indizes am aktuellen Rand wird der voraussichtliche Korrekturbedarf in die Berechnung der vorläufigen Ergebnisse integriert. Die Schätzung basiert auf den in den aktuellen statistischen Meldungen noch enthaltenen Vormonatswerten; für diese wird im wesentlichen die Veränderungsrate der termingerecht eingetroffenen Daten eingesetzt und in die Indexberechnung aufgenommen.
        Die in den aktuellen Indizes noch enthaltenen Schätzungen werden vier Wochen später durch die dann vorliegenden Originalmeldungen ersetzt und zusammen mit den neuen vorläufigen Indizes veröffentlicht. Nach Ablauf eines Jahres werden sämtliche in der Zwischenzeit noch bekannt gewordenen Datenänderungen im Rahmen der sog. Jahreskorrektur verarbeitet (endgültiger Index)."
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    Methodische Kurzbeschreibung BIP. [destatisVersion: 2.24.0 / 31.08.2007]

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    Methodische Kurzbeschreibung Einzelhandelsumsatz [detstatis Version: 2.24.0 / 31.08.2007 ]
        Was beschreibt der Indikator?
    Der Indikator Einzelhandelsumsatz misst den Umsatz des Einzelhandels in Deutschland in Form von nominalen und realen (preisbereinigten) Messzahlen und ihren Veränderungsraten, nicht jedoch als absolute (monetäre) Umsatzzahl. Der Indikator beschreibt damit ausschließlich die Umsatzentwicklung, nicht dagegen das Umsatzniveau. Der Ergebnisnachweis erfolgt sowohl für den Einzelhandel insgesamt als auch für seine einzelnen Wirtschaftszweige entsprechend der „Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2003 – WZ03“. Da der Einzelhandelsumsatz starken saisonalen Schwankungen unterliegt, werden auch kalender- und saisonbereinigte Messzahlen veröffentlicht.
        Wie wird der Indikator berechnet?
    Die Einzelhandelsstatistik ist eine Stichprobenstatistik. Rund 27 000 Unternehmen von insgesamt rund 378 000 Einzelhandelsunternehmen in Deutschland melden ihren monatlichen Umsatz an die Statistischen Ämter der Länder, weitere ca. 700 Großunternehmen melden direkt an das Statistische Bundesamt. Die Länderergebnisse und die der Großunternehmen werden im Statistischen Bundesamt zum Bundesergebnis zusammengefasst. Der so ermittelte (Monats-) Umsatz wird auf einen Basiswert bezogen (derzeit Basis 2003 = 100). Der Basiswert ist das arithmetische Mittel der zwölf Umsatz-Monatsergebnisse des Basisjahres. Die Messzahl für den nominalen Umsatz wird als (Monatsumsatz / Basiswert ) x 100 berechnet.
    Wird der Umsatz der einzelnen Wirtschaftszweige des Einzelhandels zunächst mit dem entsprechenden Preisindex deflationiert und dann auf den preisbereinigten Basiswert bezogen, ergibt sich eine Messzahl für den realen Umsatz. Die Kalender- und Saisonbereinigung der Daten erfolgt mittels des Verfahrens Census X-12-ARIMA. Durch Vergleich einer Messzahl mit der Messzahl des entsprechenden Vorjahresmonats wird die Veränderungsrate bestimmt.
    Diese Berechnungen erfolgen für alle Wirtschaftszweige des Einzelhandels und ihre übergeordneten Gliederungsebenen (NACE-4-, -3-, -2-Steller) sowie für einige Sondersummen. Neben den monatlichen Messzahlen werden auch Quartals-, Halbjahres- und Jahres-Messzahlen berechnet sowie Messzahlen für den jeweiligen aufgelaufenen Jahresteil.
    Eine neue Stichprobe wurde in der Vergangenheit in etwa zehnjährigen Zeitabständen aus der Grundgesamtheit aller Einzelhandelsunternehmen in Deutschland gezogen. Angestrebt wird ein fünfjähriger Abstand. Dazwischen wird die Stichprobe durch Neuzugangsstichproben aktualisiert.
        Wann wird der Indikator veröffentlicht?
    Alle Veröffentlichungen der Einzelhandelsumsatzmesszahlen erfolgen monatlich. Eine erste Veröffentlichung in grober Wirtschaftszweiggliederung wird ca. 30 Tage nach Ende des Berichtsmonats in Form einer Pressemitteilung vorgelegt (sog. Schnellmeldung). Zwei Wochen später erscheint eine umfangreichere Internet-Veröffentlichung in tiefer Wirtschaftszweiggliederung. Zugleich stehen detaillierte Ergebnisse in der Datenbank Genesis-Online und im Publikationsservice zur Verfügung. Der Veröffentlichungskalender und die Pressemitteilungen sind im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes abrufbar.
        Wie genau ist der Indikator?
    Die monatliche Einzelhandelsstatistik weist wie jede Stichprobenstatistik eine gewisse Unsicherheit auf. Größere Ungenauigkeiten im Vergleich mit später ermittelten Ergebnissen entstehen bei der Erstveröffentlichung der Daten jedoch aus folgenden Gründen:
    • Nicht alle auskunftspflichtigen Unternehmen melden rechtzeitig. Die Umsätze dieser Unternehmen müssen durch die Statistischen Ämter hinzugeschätzt werden. Die Schätzungen werden später durch die Originalmeldungen ersetzt.
    • Unternehmen melden rechtzeitig, aber mit von ihnen selbst vorläufig geschätzten Werten, die zu einem späteren Zeitpunkt korrigiert werden.
    Das führt dazu, dass Rückkorrekturen vorgenommen werden müssen. Korrekturen können bis maximal 24 Berichtsmonate zurück erfolgen.
    Weiterführende Informationen: Qualitätsbericht. [O]
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    Methodische Kurzbeschreibung Großhandelsumsatz. [destatis Version: 2.24.0 / 31.08.2007]
        Was beschreibt der Indikator?
    Der Indikator Großhandelsumsatz misst den Umsatz des Großhandels in Deutschland in Form von nominalen und realen (preisbereinigten) Messzahlen und ihren Veränderungsraten, nicht jedoch als absolute (monetäre) Umsatzzahl. Der Indikator beschreibt damit ausschließlich die Umsatzentwicklung, nicht dagegen das Umsatzniveau. Der Ergebnisnachweis erfolgt sowohl für den Großhandel insgesamt als auch für die einzelnen Wirtschaftszweige entsprechend der "Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2003 - WZ 03". Da der Großhandelsumsatz starken saisonalen Schwankungen unterliegt, werden auch kalender- und saisonbereinigte Messzahlen veröffentlicht.
        Wie wird der Indikator berechnet?
    Die Großhandelsstatistik ist eine Stichprobenstatistik. Rund 11 000 Unternehmen von insgesamt rund 171 000 Großhandelsunternehmen in Deutschland melden ihren monatlichen Umsatz unmittelbar an das Statistische Bundesamt. Der so gemeldete (Monats-) Umsatz wird dann auf einen Basiswert bezogen (derzeit Basis 2003 = 100). Der Basiswert ist das arithmetische Mittel der zwölf Umsatz-Monatsergebnisse des Basisjahres. Die Messzahl für den nominalen Umsatz wird als (Monatsumsatz / Basiswert ) x100 berechnet.
    Wird der Umsatz der einzelnen Großhandelswirtschaftszweige zunächst mit dem entsprechenden Preisindex deflationiert und dann auf den preisbereinigten Basiswert bezogen, ergibt sich eine Messzahl für den realen Umsatz. Die Kalender- und Saisonbereinigung der Daten erfolgt mittels des so genannten Berliner Verfahrens 4.1 (BV 4.1). Durch Vergleich einer Messzahl mit der Messzahl des entsprechenden Vorjahresmonats wird die Veränderungsrate bestimmt.
    Diese Berechnungen erfolgen für alle Großhandels-Wirtschaftszweige und ihre übergeordneten Gliederungsebenen (NACE-4-, -3-, -2-Steller) sowie für einige weitere Wirtschaftszweiggruppierungen. Neben den monatlichen Messzahlen werden auch Quartals-, Halbjahres- und Jahres-Messzahlen berechnet sowie Messzahlen für den jeweiligen aufgelaufenen Jahresteil.
    Eine neue Stichprobe wurde in der Vergangenheit in etwa zehnjährigen Zeitabständen aus der Grundgesamtheit aller Großhandelsunternehmen in Deutschland gezogen. Angestrebt wird ein fünfjähriger Abstand. Dazwischen wird die Stichprobe durch Neuzugangsstichproben aktualisiert.
        Wann wird der Indikator veröffentlicht?
    Alle Veröffentlichungen der Großhandelsumsatzmesszahlen erfolgen monatlich. Eine erste Veröffentlichung in grober Wirtschaftszweiggliederung wird ca. 30 Tage nach Ende des Berichtsmonats in Form einer Pressemitteilung vorgelegt (sog. Schnellmeldung). Zwei Wochen später erscheint eine umfangreichere Internet-Veröffentlichung in tiefer Wirtschaftszweiggliederung. Zugleich stehen detaillierte Ergebnisse in der Datenbank Genesis-Online und im Publikationsservice zur Verfügung. Die Pressemitteilungen und der Veröffentlichungskalender sind im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes abrufbar.
        Wie genau ist der Indikator?
    Die monatliche Großhandelsstatistik weist wie jede Stichprobenstatistik eine gewisse Unsicherheit auf. Größere Ungenauigkeiten entstehen bei der ersten Veröffentlichung der Ergebnisse jedoch aus folgenden Gründen:
    • Nicht alle auskunftspflichtigen Unternehmen melden rechtzeitig. Die Umsätze dieser Unternehmen müssen geschätzt werden. Die Schätzungen werden später durch die Originalmeldungen ersetzt.
    • Unternehmen melden rechtzeitig, aber mit von ihnen selbst vorläufig geschätzten Werten, die zu einem späteren Zeitpunkt korrigiert werden.
    Das führt dazu, dass Rückkorrekturen vorgenommen werden müssen. Korrekturen können bis maximal 24 Monate zurück erfolgen.
    Weiterführende Informationen: Qualitätsbericht." [O]
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    Querverweise
    Standort: Wirtschaftsstatistik Konjunktur.
    * Überblick Wirtschaftsstatistiken * Überblick Statistik * Beweisen in Statistik *
    *
    Suchen in der IP-GIPT, z.B. mit Hilfe von "google": <suchbegriff> site:www.sgipt.org
    z.B. Gelderwerb Geld site:www.sgipt.org. 
    *
    Dienstleistungs-Info.
    *
    Psychologie und Psychopathologie des Geldes, 2*Privatverschuldung*Schuldenstatistik*Geldtabu und Geldgeheimnisse*
    Querverweis: Macht Geld glücklich? - Die Sicht eines Börsenmaklers.
    Arbeitslosen-Typologie aus integrativer Sicht.
    Psychologische Materialien zur Arbeitsmotivation 1. Möglichkeiten zum Aufbau einer positiven Arbeits-Einstellung.
     *Überblick Staatsverschuldung*
    Sinnfragen: Lebenssinn 1  *Lebenssinn 2 (mit 100 Jahre Leben Meditation).
    Überblick Programm Politische Psychologie in der IP-GIPT.
    *

    Zitierung
    Sponsel, Rudolf (DAS). Wirtschaftsstatistik Konjunktur. Abteilung Wirtschaft und Soziales. IP-GIPT. Erlangen: http://www.sgipt.org/wirtsch/WStat/BIP_WK/wsKonj.htm
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    korrigiert:



    Änderungen wird gelegentlich überarbeitet, ergänzt und vertieft * Anregungen und Kritik sind willkommen
    14.08.08    BIP 2.Q. Deutsche Wirtschaft schrumpft.
    31.05.08    Einzelhandels-, Großhandelsumsätze 2008-04.
    28.05.08    BIP 1. Quartal 2008.
    09.05.08    Ausfuhren 2008-03.
    01.05.08    Neu organisiert im Ordner BIP, Wachstum und Konjunktur [BIP_WK]