von Rudolf Sponsel, Erlangen
Präambel Politische Psychologie, Sprache * Grundprobleme in Deutschland: Programm 21. Jhd. * Der Zustand der Amigorepublik * Alternativen, Positive Beispiele und Vorbilder * Whistleblowers * Bessere-Welt-Links * Attac * Transparency* Greenpeace * Amnesty International * Human Right Watch *
Alternativen, Vor- und Leitbilder und Positive Beispiele:
Warum sollten ausgerechnet Schiedsrichter, PolizeibeamtInnen, VerfassungsschützerInnen,
GeheimagentInnen, PfarrerInnen, RechtsanwältInnen, StaatsanwältInnen
oder RichterInnen von der Amigokrankheit der Bestechung, Korruption oder
der Vorteilsnahme ausgenommen sein? Keiner kann von der Wissenskompetenz
her so sicher kriminell handeln wie eine Rechtskundige, sitzen sie doch
an der Quelle oder gar im Schutzraum des Rechts, kennen alle Kniffe, Schliche,
Tricks und Abwehrmöglichkeiten. Kennzeichen jeder Amigorepublik ist
daher auch ganz oft, daß vor allem Böcke zu Gärtnern, nicht
nur demutieren
können, sondern oft sogar noch gemacht werden. Man erinnere sich nur,
daß die meisten RichterInnen nach dem dritten Reich ebenso wie nach
der Wende ohne SAtrafe geblieben sind. Sie kommen deshalb meistens davon,
weil sie es so einrichten können und man sie offenbar gewähren
lassen muß. Gleichheit vor dem Recht? Rechtsstaat?
Andererseits: betrachtet man nüchtern die Zahlen,
also die Kriminalitätsraten der verschiedenen Bevölkerungsgruppen,
so kann man sich nur wundern, was für ein dummes, heuchlerisches und
vor allem hysterisches Geschrei um die Bestechlichkeit der Fußball-Schiedsrichter
angestimmt wird.
Es ist natürlich völlig naiv, anzunehmen,
daß ausgerechnet im Spitzensport und im Fußball, wo es um Milliarden
geht, die Kriminalität außen vor bleiben sollte. Der Sport ist
weitgehend verdorben durch seine Nähe zu Geld und Ruhm. Da geht es
nicht um "einen Appel und ein Ei". Das geht es vielfach ums "Ganze" - und
das heißt oft um das ganz große Geld. Aber wir wehren
uns innerlich und psychologisch dagegen; weil wir nicht wahrhaben wollen,
daß die schlimmste Kriminalität auch dort geschieht, wo wir
sie am wenigsten erwarten und wünschen: bei all jenen nämlich,
die für Ideale, Recht und Gerechtigkeit zuständig sind. Die Lieblingssportarten,
also die, wo mehr als gut verdient wird, sind schon lange verdorben
und in erster Linie weniger sportliche Ereignisse als große Geschäfte.
Strafrechtsreform
dringend erforderlich (aus PWK02-17)
|
Links zum Thema: Manipulation, Bestechlichkeit
und Korruption im Fußball:
Links Schiedsrichter: Bundesliga
* 2.
Bundesliga * Schiedsrichter
Statistik * DFB * Schiedsrichterseiten
DFB *
Links zum Skandal: * FAZ.NET
* Hamburger
Abendblatt * NDR
* Netzeitung *
Spiegel: 1,2
*
Ackermann, die Deutsche
Bank & Co.
Die Banken gehören verstaatlicht, weil ihre unendliche Gier die
Wirtschaft, wie man an ihren Wucherzinsen - in einer Niedrigstzinsphase!
- ablesen kann, inbesonders den Mittelstand, die kleinen Unternehmen und
die KonsumentInnen erdrücken und aussaugen. Der Kapitalismus
taugt wie sein Menschenbild des homo oeconomicus
keinen Schuß Pulver. Und einer seiner schlimmsten Inkarnationen scheint
im Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Bank repräsentiert. Man
sollte diese antisozialen Raffges allesamt outsourcen
nach Plutopia.
Medienstimmen: * Berliner
Morgenpost * FAZ,2,*
FR
* LRS
* Merkur
* Netzwerk
IT * Neues
Deutschland,2,
* Spiegel
* Stern
* Tagesspiegel
* Welt
*
Die Deutsche Bank der IP-GIPT: z.B. Google Eingabe:
<Deutsche
Bank site:www.sgipt.org>
Hilflose
Amigo-Republik - Unfähige und zahnlose Justiz - Zum Umgang mit Faschisten
und Neo-Nazis
| Neo-Nazis müßte man nach meinem Verständnis von Grundgesetz und Strafrecht jederzeit verfolgen, verbieten, bestrafen, einsperren und mit Sicherungsverwahrung belegen können. Da die obersten Gerichte BVerG, BGH und BVG dazu nicht willens oder in der Lage sind, muß man ihnen mit einem neuen Neo-Nazi-Gesetz (NeoNazG) auf die Sprünge helfen. |
Mehr und ausführlich: Hilflose
Amigo-Republik - Unfähige und zahnlose Justiz: Zum Umgang mit
Faschisten und Neo-Nazis.* Gesetzes-
und Rechtslage zur Beurteilung neo-nationalsozialistischer Aktivitäten
aus Sicht des gesunden Menschenverstandes * Gesetze
zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus * Grundgesetz,
Strafgesetze: §
86, §130,
Holocaustleugnung
* Medienstaatsvertrag *
Entwurf
eines Neo- Nazi- Gesetzes (NeoNazG). * Medienstimmen
zum NPD-Eklat in Dresden (Sachsen). *
25 Jahre Grüne *
Bundesprogramm
1980
Kom: Grüne Zeitung. [2, 3, 4, 5] |
Die Laudatio spricht am besten eine der Gründerinnen, Jutta Ditfurth: "Wir wollten eine Welt ohne Atomkraftwerke, ohne Unterdrückung, ohne Hunger. Eine Welt ohne Angst. Wir hatten einen Traum! Und wir hatten Erfolg. Zehntausende kamen zu uns, wählten uns. Aber dann kamen die Karrieristen, die Opportunisten, die Spontis - Josef "Joschka" Fischer, Daniel Cohn-Bendit... Barbara Köster, seine Ex-Freundin, sagte schon damals: Sie machen bei den Grünen, was sie immer gemacht haben: Fuß reinkriegen, übernehmen, kaputtmachen! Ich werde sagen, wie brutal, mit welchen Intrigen die grüne Hoffnung zerstört wurde. Wie aus Pazifisten Militaristen wurden. Und wie die "Realos" sich versorgten. Die Grünen sind kaputt. ..." [Quelle] |
|
Die Entwicklung der Grünen ist politisch und soziologisch
außerordentlich interessant und bedeutsam, weil sie belegt, daß
der parlamentarische Weg diese Gesellschaft nicht verändern kann.
Stattdessen tritt der umgekehrte Effekt ein: die Einbindung in das Establishment
assimiliert die VerändererInnen und korrumpiert sie nicht selten bis
zur Unkenntlichkeit. Zu Höhenrausch
/ Fischer * Grüne Amigos: Der
Fall Ludger Volmer - nur die Spitze des grünen Eisbergs? * Joschka
Fischer und das Geld * Zu Petra
Kelly.
Die Presse zu 25 Jahre grün
(Auswahl):
*
Berliner
Morgenpost * Junge
Welt * Merkur
* Mitteldeutsche
* Morgenpost
* NRZ
* Ostthüringer
Zeitung * rbi
* Rheinischer
Merkur * Spiegel
* Standard * Stern*
Süddeutsche
* WDR:
Klassentreffen * Zeit
*
Grüne Materialien zur Kultur
des politischen Gedächtnisses. * Das
Bundesprogramm 1980.
IP-GIPT: Die
Friedenspolitik der Grünen 1. Aus dem Bundesprogramm 1980. Die
zahlreiche Kritik an den Welk-Rost-Grünen in der IP-GIPT findet man
leicht über Goggle, Eingabe: <grüne site:www.sgipt.org> bzw.
<Die Grünen site:www.sgipt.org>.
Mafia im
Staat. Deutschland fällt unter die Räuber. Leseprobe PWK4-26
Mafia, Staatstheorie und Männlichkeit
| Augustinus: "Was anders sind also Reiche, wenn ihnen Gerechtigkeit fehlt, als große Räuberbanden?" Quelle |
Das Drama der SPD in der IP-GIPT:
Was muß sich ändern in der deutschen Wirtschaft? |
Die
großen und anhaltenden Fehler der Bundesbank
Amigo
Oligarchie
Deutschland - Zum GeMEINwohl geht es hier
In Deutschland ist es eng geworden und die hemmungs- und geistlosen
Sünden der Vergangenheit haben uns unwiderruflich dramatisch eingeholt.
Der Massenwahn im 3. Reich wurde nie richtig aufgearbeitet und ging alsbald
nahtlos in den Wirtschaftswunder- Massenwahn (Wir sind wieder wer)
über. Tatsächlich hat die gesamte Politik und Gesellschaft nur
auf Pump gelebt und jeden Sinn und Verstand dem homo
oeconomicus, Geld-Schein, Luft- und Seifenblasenwachstumswahn geopfert.
Die Führungselite erscheint weitgehend als einzigartig plutokratische
Amigokloake. Ein absoluter Niedergang der Staatsmoral liegt sicher vor,
wenn ein Staat, ein Finanzminister und ein repräsentatives Staatsunternehmen
seine eigenen BürgerInnen
betrügt - wie es z.B. mit der
Ausgabe der Telekom-Aktie den Anschein hat. Besonders schlimm ist aber,
daß dieser Betrug wahrscheinlich keine RichterInnen und keine
Gerechtigkeit finden wird. Hierzu Frontal
21. Doch diese Fehler, Mängel und Schwächen sind vergleichsweise
gering gegenüber der geballten Unfähigkeit, diesen Staat von
grundauf zu refomieren, mehr hierzu unten.
(von Arnim
Bibliographie hier) * Diffamierungskampagne
gegen Hans Herbert von Armin * GeMEINwohl
* Grundprobleme
in Deutschland: Programm 21. Jhd. * Materialsammlung
zur Oligarchie * Zeit zum Handeln
? *
Die korrupte Amigo-Republik
*

|
|
| Die Tragödie der Guten war immer, daß sie viel zu selten schlecht genug waren, um gut genug gut sein zu können, damit sie diese verschlagenen, verlogenen und skrupellosen VerbrecherInnen dorthin befördern, wohin sie gehören: auf den Friedhof der Geschichte.Brauchen wir eine Bovia? [Tyrannenmord, Herrschertypen, R-Krieg] |
Das kritische Magazin "Fakt" macht seit einiger Zeit eine sehr gute
Dokumentation und Bürokritik:
http://www.mdr.de/fakt/aktuell/1514600.html.
CSU-Bayern: Beamte mehr als verdoppelt. Gigantische Pensionslasten.
Beucker, Pascal & Überall, Frank (2004). Die
Beamtenrepublik: Der Staat im Würgegriff seiner Diener?. Frankfurt:
Campus.
![]() |
"In der Bundesrepublik ist fast jeder 15. Arbeitnehmer verbeamtet. Und Beamte genießen Privilegien, von denen Arbeiter und Angestellte nur träumen: Sie sind unkündbar, zahlen in keine Sozialkasse und kassieren am Ende ihres Berufslebens eine satte Pension. Lange Zeit galt unter den Politikern Verbeamtung als kostengünstig, doch inzwischen werden die öffentlichen Haushalte von einer Kostenlawine überrollt.So wird inzwischen auch immer mehr Entscheidungsträgern bewusst, dass das lähmende „Weiter so“ beendet werden muss. Zu erdrückend sind die finanziellen Lasten, die der öffentliche Dienst im Allgemeinen und das Berufsbeamtentum im Besonderen dem Staatssäckel aufbürden. Vor dem Hintergrund von Haushaltskratern und Versorgungsbergen werden die Parteien bei allen ihren Rücksichtnahmen auf die mächtige Beamtenlobby nicht um die Erkenntnis umhin kommen, dass Veränderung Not tut. " |
Schuldnerberatung
geht das Geld aus
De Nürnberger Nachrichten meldeten am 22.9.4, S. 16: "Das Geld
ist aufgebraucht. Mittel für Insolvenzberatung reichten nur bis Ende
Juli." Im Bericht heißt es: "Ein wichtiger Grund für die Probleme
ist die schnell steigende Zahl der so genannten privaten Insolvenzen. Im
laufenden Jahr betrug der Zuwachs in Bayern ebenso wie im Bund fast 40
Prozent."
Die Schuldentollwut
in der Gesellschaft: Konsumentenverschuldung immer schlimmer.
Die Nürnberger Nachrichten veröffentlichten am 1.9.4, S.
21, einen Bericht aus Quellen einer Auskunftei zur besorgniserregenden
Entwicklung der Privatverschuldung in der Amigo-Republik der Schuldentollwut.
Berichte zu den Daten finden sich auch im Internet [1,2,3,].
Die Entwicklung beweist, daß der Konsum-
und Wachstumswahn auf einen Gipfel zutreibt, bis das ganze globale
Spielcasino zusammenkracht. Hierzu passen auch gut die neuesten Ergebnisse
der etilE-Uni
Harvard, die besagen, daß man schlicht nicht weiß, wie
Wachstumszyklen entstehen.
| Homo oeconomicus.
Die westlichen Gesellschaften werden vollkommen beherrscht vom homo
oeconomicus, d.h. der Mensch wird weitgehend als Wirtschaftsobjekt
mißbraucht und als Konsummaschine gezüchtet bzw. konditioniert.
Das ist an sich familien- und kinderfeindlich und daher ist
auch völlig klar, weshalb in sog. Marktwirtschaften und Wohlstandsgesellschaften
die Geburtenrate
abnehmen muß. Die übermächtige share holder value
Ideologie der Plutokraten
trägt wesentlich mit zu einer einseitig überalterten, damit
kinderreduzierten Gesellschaft und zur Unmenschlichkeit der Sozialsysteme
bei. Die Zerschlagung der Großfamilie und ihrer zahlreichen 'kostenlos'
erbrachten sozialen Leistungen führt zu immer gigantischeren Kosten
eines sog. professionellen Sozialsystems, das zunehmend weniger bezahlbar
und zugleich unmenschlicher wird. Das ist die Saat und Frucht der absoluten
Herrschaft des homo oeconomicus, made in USA. Die Aufrechterhaltung dieser
Systeme erfordert die ständige Ausbeutung und Unterdrückung der
nicht-westlichen Welt, der Armen und Schwachen und fördert damit auch
den Kampf der Kulturen, Haß, Krieg und den Kampf aller gegen alle
und erzwingt unvorstellbare und gigantische Aufwendungen für die Machtapparate
(Militär, Waffen, Geheimdienste, Polizei, Medien: Hollyvoodoo).
Mephisto zum Homo oeconomicus:
"Krieg,
Handel, Piraterie, dreieinig sind sie, nicht zu trennen ..."
|
Hinweis: Linksammlung zur Bevölkerungsentwicklung (Geburtenraten) unter:
Wichtige aktuelle gesellschaftspolitische Arbeiten:
_Privatverschuldung durch Handy bei Jugendlichen immer
schlimmer
Beim Geld hört der Handyspaß auf: http://www.verlagruhr.de/verlag/redaktion/handy_schulden.html
Zum
Hintergrund der Idee der gegenseitigen Hilfe:
| Peter Kropotkin, Gustav Landauer (Mitarbeiter): Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt |
Linkauswahl (beachte):
CDU/CSU
Konzept sorgt sich um die Kinder der Großverdiener Google-Info.
Wie immer, wenn deutsche PolitikerInnen das kranke Gesundheitssystem
reformieren wollen, kommt garantiert nicht nur Unsinn, völlig offene,
fragwürdige und ungesicherte Finanzierungen, sondern ganz sicher auch
massive Ungerechtigkeit zu Gunsten der Amigos, GroßverdienerInnen
und Superreichen heraus. Völlig ungehemmt entfalten die plutokratischen
Amigos und AgentInnen der "Deutschland
AG" ihre Subventionsprogramme für die Reichen und Superreichen.
Und das wird auch noch als christlich-soziale Politik verkauft. Da bleibt
einem das Halleluja im Halse stecken und ein einzigartiges Würgen
und Ekeln hebt an. Welch eine Gotteslästerung! Wahrlich, denen
ist nichts heilig, außer ihren Amigos und Konten.
Korrupt bis zum geht
nicht mehr.
Spiegel
(12.11.4). "KORRUPTION Milliardenschäden im Gesundheitssystem
Der deutsche Gesundheitssektor hat ein Korruptionsproblem.
Durch Betrug verschwinden nach Schätzungen der Antikorruptions-Organisation
Transparency International jährlich 20 Milliarden Euro in dunklen
Kanälen." Mehr an der Quelle.
Tagesspiegel
(13.11.4): "Korruption in Milliardenhöhe bei Gesundheit
Berlin - Durch Betrug und Bestechlichkeit gehen dem deutschen
Gesundheitswesen nach Schätzungen der Anti-Korruptions-Organisation
Transparency International (TI) jährlich zwischen sechs und 20 Milliarden
Euro verloren. Drei bis zehn Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben flössen
in die falschen Taschen, sagte Vorstand Anke Martiny. Die Organisation
stützt sich auf eine US-Studie, die auf Deutschland übertragbar
sei. Auch Sozialministerin Ulla Schmidt (SPD) kritisierte, dass Korruption
und Betrug der solidarischen Krankenversicherung „schweren Schaden“ zufügen.
„Es ist unerträglich, wenn sich einige Raffgierige auf Kosten der
Solidargemeinschaft bereichern“, sagte sie dem Tagesspiegel. ... " Mehr
an der Quelle.
Deutsches
Ärzteblatt (12.11.4): "Studie: Gesundheitswesen fehlen
20 Milliarden Euro durch Korruption
BERLIN. Durch Betrug und Korruption gehen dem deutschen
Gesundheitswesen einer Studie zufolge jährlich 20 Milliarden Euro
verloren. Bund und Länder müssten gemeinsam die Initiative zur
Bekämpfung der Korruption ergreifen, forderte Anke Martiny, Vorstandsmitglied
von Transparency International (TI), während der Vorstellung der zusammen
mit dem Bundesverband Verbraucherzentrale erarbeiteten Broschüre „Transparenzmängel,
Korruption und Betrug im deutschen Gesundheitswesen“ am 12. November in
Berlin." Mehr an der Quelle.
taz
(13.11.4.): "Befund: Korruption im Gesundheitswesen
Transparency International beziffert Verlust auf bis
zu 20 Milliarden Euro. Ärzte und Industrie kritisieren Studie
BERLIN taz Wenn die Korruption im Gesundheitswesen
wirksam bekämpft würde, bräuchte die Politik keine Sparpakete
zu schnüren. Dies erklärte gestern Anke Martiny von Transparency
International (TI). "Es ist genug Geld im System", sagte Martiny." Mehr
an der Quelle.
Vorbildliche Entwicklungen im Gesundheitssystem
Hinweis:
Im Monatsbericht Juli 2004, S.20-32, der Deutschen Bundesbank findet sich
eine Analyse "Finanzielle Entwicklung und Perspektiven der gesetzlichen
Krankenversicherung". Auch als PDF-Datei herunterladbar.
Überblick Kritik zur Gesundheitspolitik in der IP-GIPT * Brainstorming zu Reformen * Iatrogenie: Systemfehler *
Kunstfehler: Buchhinweis Du hättest leben können. http://www.stefanie-bachstein.de. * Iatrogenie.
| Die sozialen Sicherungssysteme, Gesundheitskosten, Renten, Pflege, Arbeitslosen-, Behinderten- und Sozialhilfe sind in einem Land, in dem sich eine enthemmte und verwahrloste Selbstbedienung in Politik, Wirtschaft und Verwaltung durchgesetzt hat; in einem Land, in dem das Prinzip gilt, wer auf höherer Ebene Mist macht, wird gnadenlos belohnt; in einem Land, wo der Tanz des homo oeconomicus ums goldene Kalb die gesamte Kultur und Gesellschaft beherrscht; in einem Land, in dem in erster Linie der Schein, Kurzsichtigkeit und Flickschusterei die "Verantwortlichen" bewegt; in einem Land, in dem das Menschliche, Nachbarschaft, gegenseitige Hilfe, Solidarität, Freundschaft und Familie zunehmend professionalisiert und damit tendenziell entmenschlicht werden, in einem solchen Land werden diese Werte auch zunehmend unbezahlbarer und sie verschwinden im Nirwana der plutokratischen Luft- und Seifenblasen-ZockerInnen. Was Seehofer und Schmidt vorgelegt haben, ist eine einzigartige Verhöhnung der Sozialversicherten. Diese Gesellschaft schreit geradezu nach Erneuerung. |
Plusminus
am 27.4.4 zum Unsinn der Praxisgebühr (Gesundheits"reform").
"Wer sind die heimlichen Gewinner? 10 Euro Eintritt beim Arzt –
das schreckt viele ab. Im ersten Quartal 2004 ließen sich denn auch
rund 10 Prozent weniger Patienten behandeln. Doch werden dadurch auch Kosten
gesenkt? Für Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ist der Fall
klar: „Wir haben Einsparungen auch in diesem ersten Quartal, weil doch
bei der Frage, ob bei einer Bagatellerkrankung ein Arzt aufgesucht wird,
reduziert wird.“ Ein Beispiel: Zu Dr. Gabriel Schmidt kamen im ersten Quartal
rund 15 Prozent weniger Patienten. Um sein Einkommen muss sich der Hausarzt
trotzdem keine großen Sorgen machen. Für jede Behandlung bekommt
er jetzt einfach mehr Geld. Dr. Gabriel Schmidt: „Wenn bundesweit 10 Prozent
weniger in die Praxen gehen, könnte der einzelne Fallwert, also der
Betrag, der dem Arzt ausgezahlt wird pro Behandlung bei seinem Patient
auch um diese zehn Prozent ansteigen.“ Mehr an der Quelle.
_
Suizide
und Verkehrstote 1982-2002
Blüchels
neues Buch: Heilen verboten, Töten
erlaubt
Eine radikale und erschütternde Kritik am derzeitigen Gesundheitsunwesen
- als Hauptursache
für Elend, Leid und Tod der Menschen, denen angeblich geholfen werden
soll.
Die Krankheitserfinder
Blech, Jörg (2003). Die Krankheitserfinder: Wie wir zu Patienten
gemacht werden. Frankfurt: S. Fischer.
Peter Zweifel: http://www.soi.unizh.ch/staff/zweifel/index.html
Publikationen: http://www.soi.unizh.ch/staff/zweifel/public_pz.html
Rürup-Kommissionsergebnisse undurchsichtig und schwer vernünftig beurteilbar (so lange die Modellrechnungen und Zahlen nicht vorliegen). Literaturliste: http://www.zbw-kiel.de/dienstleist/econselect/mi_gesundheit.htm
Gesundheitspolitik in der IP-GIPT
Europa: Warum
es gut ist, die Türkei nach Europa zu integrieren.
USA-Wahlen: Hoffentlich
gewinnen die Bushkrieger.
Hollyvoodoo:
Weltmacht Amerika
Das können die traurigen Weltmeister militärischer "Kollateralschäden"
wirklich gut: angeben wie sieben nackte Neger und lügen, daß
sich die Balken biegen. Das war schon im Vietnamkrieg so und das hat sich
bis in die jüngste Gegenwart nach Afghanistan fortgesetzt. "Das amerikanische
Verteidigungsministerium erklärt, die Luftaufklärung sei so weit
fortgeschritten, daß sie einen Tennisball auf einem Hinterhof feststellen
könne." Von wann, aus welchem Jahr, meinen Sie, verehrte LeserIn,
könnte dieser großmäulige Satz des US-Verteidigungsministeriums
sein [Aufklärung]?
Tocqueville
1840: Über die Demokratie in Amerika Hat sich irgendetwas geändert
seit 1840 ?
|
|
Die amerikanische und die an ihr orientierte westliche Demokratie ist keine Demokratie. Es sind Hollywooddemokratien und in Wahrheit Oligarchien vom Typ Plutokratien. Das Grundgesetz ist daher dringend und grundlegend reformbedürftig. _ |
Kritische Bücher zu den USA ab 2002/03. .
Die Highlights des deutschen Bundestags.
http://www.fs.tum.de/~steink/Stony.Stuff.Politik.html
Die Medien selten einträchtig in der Transparenzfrage.
Report München berichtet über die Arche Berlin: Ein Pfarrer und ein Team vom 'besten Blut'. Ein dreifaches Hurra auf das Arche-Projekt.
Heiner
Geißler über plutokratischen Abschaum.
Die Nürnberger Nachrichten berichteten am 11.11.4:
"'Geldgier zerfrisst Hirne. Heiner Geißler attackiert Volksparteien
und Kapitalismus" in der Zeit:
"10.11.2004 - 10:01 Uhr. Hamburg (ots) - Der frühere CDU-Generalsekretär
Heiner Geißler hat
in der ZEIT in scharfer Form die Auswirkungen von Globalisierung
und Marktwirtschaft kritisiert: "Die Arbeiter in den Industriestaaten und
ihre Gewerkschaften, die angesichts der Massenarbeitslosigkeit mit dem
Rücken an der Wand stehen, fühlen sich anonymen Mächten
ausgeliefert, die von Menschen beherrscht werden, deren Gier nach Geld
ihre Hirne zerfrisst. Die Menschen leben und arbeiten in einer globalisierten
Ökonomie, die eine Welt der Anarchie ist - ohne Regeln, ohne Gesetze,
ohne soziale Übereinkünfte, eine Welt, in der Unternehmen, Großbanken
und der ganze 'private Sektor' unreguliert agieren können." Mehr an
der Quelle.
Managerhaftung. Viel zu lasch, viel
zu wenig, aber immerhin ein Anfang.
* FAZ.Net
* MM
* Spiegel
[1,]
* Süddeutsche
* Welt
* Wirtschaftswoche
* Zeit *
Friedensnobelpreis
für Wangari Maathai. [1,
2,
3,
4,
5,]
Das
Engagement der ARD und der Medien gegen den Völkermord im Sudan:
In jeder Hinsicht vorbildlich. [1,2,3,4,,5,6,7,]
Der Kampf gegen die Genital-Verstümmelung.
Ein lesenswerter Artikel hierzu in den Nürnberger Nachrichten
6.7.4, S. 13
| Länder, die weibliche Genital-Verstümmelung praktizieren, sollten von jeglicher allgemeiner Entwicklungshilfe ausgeschlossen werden und nur noch solche erhalten, die der Überwindung der Genital-Verstümmelung dienen. |
Medien-Lichtblick: Nürnberger Nachrichten: Jahr des Erinnerns. Sonderausgabe zum Gedenken an die historischen Ereignisse vom 15. September 1935, 2. Januar, 20. April und 20. November 1945. Beilage 27.12.2004.
Christiansens
Polit Talk ausnahmsweise sehenswert
Moral statt Kapital – brauchen wir eine gerechtere Weltordnung?
Das gibt es also auch noch, daß die erzkonservative Sabine Christiansen,
die
mediale Repräsentantin der Amigo-Republik (siehe Fragezeichen im Titel),
nicht nur ein ordentliches Thema findet, sondern auch noch eine einigermaßen
anständige Besetzung mit Harry Belafonte, Jürgen Todenhöfer
- so geschehen am 12.12.4,
was die Ober-Amigos dieser Runde ausglich.
Zitat der Woche: Der Spiegel zur Neurobiologie:
|
|
Dialermafia
in der Amigiorepublik: plusminus 14.7.4 Die Paten des Dialer-Betrugs.
Kritisch
zum deutschen Widerstand: Monitor am 1.7.4 (zu General Höpner
und von Stülpnagel)
Sind "gezielte Tötungen" nun Morde oder nicht, wenn sie von Israelis begangen werden ?
| Querverweis: Unter welchen Bedingungen ist die Ermordung von Todfeinden moralisch-ethisch rechtfertigbar? |
Der
Niedergang der Kultur und Leistungsfähigkeit durch die neuen Medien
Daß beachtliche Anteile von Deutschlands Jugend in neun Jahren
Schule das Einfachste nicht lernen können, wie viele Personen aus
der Wirtschaft beklagen, geht wesentlich auf das Konto und die Fehlnutzung
der neuen Medien und damit auf die Wirtschaft selbst zurück. Die KonsumidiotInnen-
und Manipulationsmaschinerie zeitigt sozusagen als ungewollte Nebenwirkung
einen allgemeinen Verfall der Leistungsmotivation und Leistungsfähigkeit.
Internet, Computer, Video, Privatfernsehen. Das
ist der Stoff aus dem die Luft- und Seifenblasenwirtschaften ihre flüchtigen
Konsumidiotien (Jedem sein Dritthandy fürs Zweitklo mit dem Kuckuck
in katzengoldenem Eurolaub) potemkinieren,
mit dem Ziel ein Volk von beliebig manipulierbaren Schwachköpfen,
KonsumidiotInnen und Perversions-AnwärterInnen zu formen - weil es
natürlich nichts Wichtigeres und Mündigeres gibt, als zu wissen,
wie man einen Penis dünstet, gart oder brät und wohl bald
auch, wie ein Prominenter auf dem Donnerbalken sein Geschäft verrichtet
("Deutschland sucht die Superwurst"). * Der Spiegel: Medienkritik.
P^3:
Pervers, Primitiv, Peinlich: Deutschland schaut in den RTL-Kloaken-Spiegel
* Der Spiegel: Medienkritik.
| "Der Journalismus ist für die Gesellschaft viel zu wichtig, als dass man ihn den Journalisten allein überlassen dürfte" Buchhinweis: Hans Wagner (2003). Journalismus mit beschränkter Haftung ? Gesammelte Beiträge zur Journalismus- und Medienkritik. |
Kritisch-investigative Magazine und Sendungen:
Aspekte brachte am 17.10.3 eine hervorragende Sendung * Panorama
* Monitor * Frontal
21, Plusminus, Report
[besonders Mainz;München],
Fakt,Das
Politische Buch [Bayern 3], Spiegel
tv, nicht so gut ist leider öfter der Presseclub und meist Sabine
Christiansen, bei der fast immer professionelle PolitikerInnen eine wirklich
ernsthafte Auseinandersetzung und Tiefgang verunmöglichen.
Eine 880 Seiten Kritik und Satire umsonst: Sterbehilfe
für einen Planeten.
Neil
Postman: Wir amüsieren uns zu Tode
![]() |
Die Öffentliche Kontrolle des Privatfernsehens als wichtigstes Instrument der monitär- oligarchen Hollywooddemokratie ist unverzichtbar. Aufgebauschte, wiederholte, exzessive Berichterstattung zu Entwicklung, Pflege und Kriminalität sexueller Abweichungen nach den zwei Geboten, Geld und Quoten, die tagtägliche US- Anti- Kultur- Flut an Sex und Crime trägt - wie das Internet - zum allgemeinen Kultur-, Leistungs- und Moralverfall wesentlich bei. Neil Postman hat bereits 1985 eindringlich und überzeugend davor gewarnt, daß mit der Mediengesellschaft die Urteilsbildung verloren geht und damit die mündige BürgerIn als elementare und unverzichtbare Grundlage jeglicher Demokratie, die zunehmend in eine Hollywooddemokratie und in Hollyvoodoo entartet. Mit Neil Postman starb am 5.10.3 im Alter von 72 Jahren in New York ein wahrhaft großer Amerikaner, der allerdings so wenig wirklich ausrichtete wie z.B. Susan Sontag, Noam Chomsky oder Norman Mailer. Postman starb am 5.10.3 |
Katholische Kirche: Wer
nicht wirklich lieben darf, kann auch nicht wirklich lieben und ist vielfach
in Gefahr.
Geschichte des deutschen Antisemitismus 1848-1932: Unbelehrbar?
Antijüdische Agitation mit entstellten Talmudzitaten. Auserwählt-Materialie
02: Der Anti-Nonsemitismus der Juden im Talmud.
Neue Broschüre der Innenbehörde Aufklärung über
Okkultismus und Satanismus
http://www.hamburg.de/fhh/aktuelle_meldungen/satanismus.htm
"Der spektakuläre Mordprozess gegen das "Satanisten"-Paar
von Bochum zeigt es: Aufklärung über Okkultismus und Satanismus
tut not. Die Arbeitsgruppe Scientology der Hamburger Innenbehörde
hat zu diesem Thema jetzt eine Informationsschrift herausgegeben. Autoren
der etwa 100-seitigen Broschüre sind Hartmut Zinser, Professor für
Religionswissenschaft an der Freien Universität (FU) Berlin und Ingolf
Christiansen, Beauftragter für Weltanschauungsfragen der Evangelisch-Lutherischen
Landeskirche Hannover. Die beiden Experten erklären in ihrer Schrift,
was unter Okkultismus und Satanismus zu verstehen ist, welche Gruppierungen
es auf diesem Gebiet gibt und wann deren Ideologie und Praxis gefährlich
wird für die Gesellschaft. Dieses Wissen soll Eltern und LehrerInnen
helfen, Jugendliche vor dem Abgleiten in gefährliche Kulte und Rituale
zu bewahren."
Buchhinweis: Christiansen, Ingolf
(2003, 2.A.). Satanismus. Faszination des Bösen. Gütersloh: Quell.
Als politisch-empirische Grundgesetze gelten für Staatsformen:
|
Höhenrausch 4. Teil Angela
Merkel
1. Teil: Sind
die PolitikerInnen wirklich geisteskrank? 2.
Teil: Joschka Fischer. 3. Teil:
Edmund Stoiber.
Nach: Leinemann, Jürgen (2004). Höhenrausch. Die wirklichkeitsleere
Welt der Politiker. Blessing
Verlag. Gebundene Ausgabe. ISBN: 3896671561. 469 Seiten. 20 Euro. Interview
zum Buch.
![]() |
»Eigentlich gewinnt immer
der, der sich nicht an die Spielregeln hält.«
S. 400: "Angela Merkel war als Angela Dorothea Kasner 1954 in Hamburg geboren und dann im uckermärkischen Städtchen Templin in einer politisch sehr engagierten Familie aufgewachsen. Ihr Vater, ein eigenwilliger und unabhängiger evangelischer Pfarrer, leitete in Brandenburg eine Stiftung für geistig Behinderte. Er hatte in der Bundesrepublik Theologie studiert, eine Hamburger Lehrerin geheiratet und war dann in die DDR zurückgekehrt. Seine Tochter Angela wuchs in dem Bewusstsein auf, nicht wirklich dazuzugehören. Schon mit acht Jahren wusste sie die Namen aller westdeutschen Minister auswendig, von Adenauer bis Wuermeling. Gleichwohl war sie bei den Jungen Pionieren und später bei der FDJ aktiv, und das nicht einmal ungern. 'Ich habe ein sehr schizophrenes Leben geführt', erzählt sie, 'ich war Teil des Staates DDR und lebte zugleich in permanenter |
| Auflehnung dagegen. ... S. 401:
"Über Westfernsehen und aus Erzählungen von Westverwandten hatte Angela Merkel das politische Geschehen hinter der Mauer mit großer Leidenschaft verfolgt: 'Wir haben immer mitgelebt mit der Bundesrepublik, wenn auch aus der Ferne.' Als im Herbst 89 die politische Rebellion in der DDR begann, erhoffte sie sich eine Öffnung zum Westen. Die junge Physikerin suchte eine passende politische Gruppierung. Den Beitritt zur SPD verwarf sie nach einer Veranstaltung in Treptow, wo die spätere Abgeordnete Angelika Barbe sie nervte, alle sich duzten und mit "Genosse" anredeten. 'Ich schau erst noch mal bei Eppelmann vorbei', meinte sie. Bei dessen Demokratischem Aufbruch blieb sie." ... S. 426: "Die acht Jahre im Kabinett Helmut Kohls betrachtete sie als eine wichtige Lehrzeit, aber es ging ihr auch, wie sie sagte, »auf den Geist«, immer nur als abgeleitete Figur eines anderen Menschen gesehen zu werden. Ein kesser Versuch, in Brandenburg für den Parteivorsitz zu kandidieren, scheiterte kläglich. »Bei mir ist alles viel zu schnell gegangen und hat zu hoch hinaufgeführt«, bekannte sie wenig später. »Ich sitze auf hoher Plattform mit wackligen Stützen.« In Mecklenburg Vorpommern war sie danach erfolgreicher, ohne nach außen besonders aufzufallen. Dort lernte sie Parteipolitik an der Basis, und in Bonn guckte sie dem Kanzler die Machttechniken ab. Seinen Machtwillen hatte sie schon. Ihre wichtigste Erkenntnis vertraute sie 1995 der Fotografin Herlinde Koelbl an: »Eigentlich gewinnt immer der, der sich nicht an die Spielregeln hält.«" Und vieles andere Interessante mehr im Buch ... wie z.B. (S. 428): "Und dennoch ist womöglich auch ihr alles zu schnell gegangen. Nicht, dass ich Sehnsucht hätte nach der Mauer. Weder als »Weltkulturerbe« noch als touristisches Erlebnisspektakel fehlt mir das Monstrum. Aber die Vollständigkeit und Geschwindigkeit der DDR- Abwicklung hat etwas Unwirkliches, weil damit ja die Erinnerungen nicht abgewickelt waren, die Prägungen und Erfahrungen, die im Nachhinein einen sentimentalen Schmelz bekamen. Es hätte nicht der kommerziell aufgeladenen Ostalgie-Welle bedurft, um zu erkennen, dass in den Köpfen vieler Menschen die DDR etwas anderes war, als nur der »SED-Unrechtsstaat« und das »totalitäre Regime«, von dem die Politiker und wir Journalisten redeten." |
Holmes, Jeremy (dt. 2002, engl. 1993). John Bowlby und die Bindungstheorie.
Mit einem Vorwort von Martin Dornes
Aus dem Englischen von Andreas Wimmer. München: Ernst
Reinhardt. Hier: Inhaltsverzeichnis
& Glossar.
|
Vorspann-Zitat Kapitel 9: Die Bindungstheorie und die
Gesellschaft. S. 234:
"DieArbeitskraft von Männern und Frauen, die auf die Produktion materieller Güter ausgerichtet ist, tritt in allen unseren ökonomischen Indizes als Plus auf. Die Arbeitskraft von Männern und Frauen, die auf die Produktion glücklicher, gesunder und selbstständiger Kinder im eigenen Zuhause ausgerichtet ist, tritt überhaupt nicht auf. Wir haben eine verkehrte Welt erschaffen ... Die Gesellschaft, in der wir leben ist ... in evolutionärer Hinsicht ... ziemlich eigenartig. Es besteht eine große Gefahr, dass wir falsche Normen übernehmen. Denn so, wie eine Gesellschaft, in der es einen chronischen Mangel an Nahrung gibt, ein beklagenswert unzureichendes Ernährungsniveau als Norm betrachtet, könnte eine Gesellschaft, in der die Eltern kleiner Kinder mit einem chronischen Mangel an Hilfe alleine gelassen werden, diese Umstände als Norm betrachten." (Bowlby 1988a) |
| Ein ausgezeichnetes Buch, das nicht nur die - auch dramatische - Geschichte der Bindungstheorie und damit einige Grundirrtümer Freuds und der Psychoanalyse erzählt - sondern auch gesellschaftspolitisch von kaum zu überschätzender Bedeutung ist. Wenn die Welt, der Mensch und die Gesellschaft anders und besser werden sollen, dann muß sehr früh in der Entwicklung und in der Familie begonnen werden. |
| Eine ausgezeichnete kritische Whistleblower Seite zu demoskopischen Wahlprognosen findet sich im Netz unter: http://www.wahlprognosen-info.de Mail: Kritik@wahlprognosen-info.de * Whistleblower und Vorbilder hier |
KORRUPTION IN DEUTSCHLAND: Aufmerksamkeit darf nicht nachlassen (PWK3-41)
Die
Alternative: Wege und Weltbild des Alternativen Nobelpreises
Demnächst: Aus dem Hauptteil die Projekte: Ansätze
für eine friedliche Welt (S. 91-92)
Bisher: 0,
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2,3,
4,
5,
6,
7,
8,
9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26,
27, 28, 29, 30
Quelle-1: http://www.pressdepartment.de/Pages/co/sum/2003/sum_LuepkeAlternative.html
Quelle-2: http://www.pressdepartment.de/Pages/co/pi/2003/03/pi_LuepkeAlt2.html
Alternativer
Nobelpreis (im Jahre JJJJ).
Ratgeber Links in der IP-GIPT:
Am
wichtigsten und nötigsten ist eine Staats- und Grundgesetzreform
Das Grundgesetz ist schlecht. Wie schlecht es eigentlich ist, hat sich
erst die letzten 35 Jahre herausgestellt, seit die Republik zunehmend unkorrigierbar
und unaufhaltsam abwirtschaftet. PolitikerInnen
müssen an die Wahlen denken und daran, wie sie an der Macht bleiben.
Entschieden wird vom großen Haufen und den ihn manipulierenden Interessengruppen,
wobei der große Haufen bekanntlich nur kurzfristig und oberflächlich
denken mag oder kann. Dies nennt man dann plebiszitäre Demokratie.
Damit sind die strukturellen Bedingungen so gewählt, daß das
geschieht, was der große Haufen hören will. Damit ist klar,
daß sparen, umsichtig wirtschaften, vorsorgen sehr unwahrscheinlich
werden. Konstruktive Veränderungen innerhalb des Systems sind unwahrscheinlich.
Hier kann nur eine Staats-
und Verfassungsreform helfen, die bessere Rahmenbedingungen für
alle politischen Parteien unabhängig von ihren Charaktern über
die Wahlperioden hinaus dauerhaft und sicher zur Verfügung stellt.
Deutschlands Hauptproblem ist nicht die Armen ärmer machen, sondern eine Erneuerung der maroden Führungsstrukturen
Die Politik braucht zur Entwicklung der Demokratie vor allem - und wenigstens - vier neue strukturelle Impulse: (1) Transparenz (Abschaffung der Geldgeheimnisse) und (2) Verantwortung(Abschaffung des Idiotenprinzips der "Deutschland AG": Wer Mist macht auf höherer Ebene wird gnadenlos belohnt) und eine Reform des Grundgesetzes zur (3) Staatsverschuldung und eine Zurückführung der (4) Blockademöglichkeiten der Bundesländer (hierzu auch sehr konstruktiv und lesenswert: Der Spiegel 20,21,22, 2003, Serie "Die verstaubte Verfassung"). Wir brauchen eine neue, echte Elite und weniger charakterschwache, inkompetente oder erfolglose plutokratische SelbstbedienerInnen.
Der
Staat und die Politik selbst sind das Hauptproblem
Der Schuster hat die schlechtesten
Schuhe und der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her
Deutschlands Hauptproblem sind nichtdie
sozial Schwachen, die Entgelte für die SozialhilfeempfängerInnen
und Arbeitslosen, wenn auch richtig ist, daß Arbeiten sich mehr lohnen
muß als auf Sozialkasse zu leben. Doch Arbeit lohnt sich vor allem
deshalb nicht, weil die Staatsquote
viel zu hoch, Staat, Politik und ihre Amigos viel zu fett, viel zu aufgebläht,
viel zu gierig und zu teuer sind. Deutschland hat sein größtes
Problem im Staat und in der Politik. Wenn Leute Probleme lösen sollen,
die ihre eigenen nicht sehen und lösen können, die ihren Anteil
nicht wahrnehmen, dann ist das schlimmste eingetreten, das eintreten
kann: die falschen Leute machen fortwährend das Falsche. Zuerst muß
also im Staat, in der Politik und in den sog. Eliten ausgeputzt werden.
Doch dieses Geschäft werden die Betroffenen nicht selbst besorgen
können oder wollen. Was also tun? [1,
2]
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