Beziehungsweise glücklich.
Profi-Tipps von Paartherapeuten
präsentiert von Rudolf Sponsel, Erlangen
Bibliographie * Verlagsinfo * Inhaltsverzeichnis * Leseprobe * Ergebnisse * Bewertung * Links * Literatur * Querverweise *
9 Vorwort von Herbert Gudjons
14 Einleitung von Friedhelm Schwiderski
Kommunikation:
das Einmaleins der Verständigung
18 Paarkommunikation - "Die Wahrheit beginnt zu zweit"
von Friedhelm Schwiderski, Nina Vogeley und Anke Stockmann
41 Achtsamkeit und die drei Ebenen der Partnerschaft
oder: Warum Kommunikationstraining allein oft wenig hilft von Hermann F.
Latka
51 Nähe und Distanz in einer Paarbeziehung von
Ellen Rosué
58 "... und Eichbaum und Zypresse wachsen nicht in gegenseitigem
Schatten" - Über Verschiedenheit sprechen von Michael Oppermann
63 Genug geredet - und nun? Lösungen mit nonverbaler
Kommunikation von Sybille Haage
Sex - Treuebruch
- Trennung?
68 Probleme mit der Sexualität - Probleme in der Beziehung?
von Anneli-Sofia Racker
75 "... und lasset Wind und Himmel tanzen zwischen euch"
- Sexualität, Sexualtherapie und das Dilemma der Scham von Michael
Oppermann
79 Nicht-Sex in Partnerschaften von Mädy Verwied
86 Seitensprung - Wie es dazu kommt und wie es danach weitergeht
von Friedhelm Schwiderski, Anke Stockmann und Marianne Bredow
97 Affären: Bindungsangst oder Beziehungsfrust? von
Barbara Standke-Erdmann
102 Habe ich den falschen Partner? - Muss ich mich trennen?
von Julianna und Konrad Heiland
109 Verlassenwerden - der Schock einer Trennung von Friedhelm
Schwiderski und Nina Vogeley
Besondere
Paare - besondere Situationen
118 "Wenn die Reifen mit den Sorglosen ..." Chancen und
Probleme bei Paaren mit großem Altersunterschied von Martina Herdieckerhoff
123 Konkurrenz in der Partnerschaft von Friedhelm Schwiderski
und Nina Vogeley
127 Fernbeziehungen von Friedhelm Schwiderski
132 Zusammenziehen von Friedhelm Schwiderski und Lilly
Gewiss
135 Junge Eltern und ihre Herausforderungen als Paar von
Johannes Newzella
141 Urlaub von Friedhelm Schwiderski und Nina Vogeley
144 Weihnachten: So wird es das Fest der Liebe von Friedhelm
Schwiderski und Anke Stockmann
Paartherapie
trifft Paarcomedy
150 Paarkomödie - Probleme mit Humor angehen von Nicole
Pätzel
154 Handeln und Erleben - statt immer nur reden von Eduard
Tainer
155 Glossar
157 Literatur
160 Danksagung
162 Die Autorinnen und Autoren
Im Vorwort von Prof. Gudjons werden einige wichtige und grundlegende Orientierungen des Konzeptes mitgeteilt:
"Eines ist klar: Die Partnerschaft von Menschen gehört zu den ältesten
Einrichtungen der Menschheit. Moderne Evolutionsbiologen und fromme Bibelgläubigc
sind sich in diesem Punkt auffallend einig: "Es ist nicht gut, dass der
Mensch allein sei ..,", so heißt es in der Sprache der Bibel. "Partnerschaft
sichert der Gattung Mensch einen Selektionsvorteil im Überleben der
Lebewesen", so sagen die Evolutionsforscher. Immer wieder müssen wir
allerdings neu nachdenken, wie wir Partnerschaft verstehen und gestalten
wollen. Dieses Buch plädiert daher konsequent für die Einsicht:
Partnerschaft braucht Pflege!
Das vorliegende Buch buchstabiert sozusagen die
Grundidee der Partnerschaft durch, um sie auf den modernen Lebensalltag
zu beziehen. Nun gibt es heute freilich eine solche Fülle von Partnerschaften
der Geschlechter (einschließlich der Homophilie), dass es schwer
fällt zu definieren, was denn nun eine Partnerschaft (im Unterschied
zu kurzfristigen "Beziehungen") eigentlich ist.
In unserer gegenwärtigen gesellschaftlichen
Situation lässt sich eine Partnerschaft durch folgende fünf
Minimalbedingungen kennzeichnen (neben der Liebe, die viele für die
einzige, weil emotionale Grundlage halten). Sie resultieren aus Grundbedürfnissen
des Menschen:
1. Gegenseitige Loyalität. Das heißt: Ich stehe zu dir, ich halte zu dir und du zu mir. Wir stellen unsere Interessen vor die anderer, ich bin nur deiner sicher - soweit man sich eines Menschen sicher sein kann.
2. Gegenseitige Unterstützung. Das heißt: Du kannst auf mich zählen, so wie ich auf dich. Wir fühlen uns nicht allein.
3. Zukünftige Verpflichtung. Das heißt: Wir sind uns einig, dass unsere Beziehung keine Eintagsfliege sein soll, sondern wir wollen sie längerfristig erhalten. [>10]
4. Sexualität erleben. Das heißt: Wir können - und das ist für uns beide wünschenswert - eine befriedigende Sexualität erleben. Auch in Phasen, in denen "normaler" Sex nicht möglich ist, bleiben wir erotisch und in Zärtlichkeit verbunden.
5. Eigener Raum. Das heißt: Wir wünschen uns, unter dem gleichen Dach zu leben (auch wenn wir zwei Wohnungen haben), wir haben einen eigenen Raum nur für uns. Der kann gemeinsam sein oder bei dir oder bei mir. Wenn wir zusammen sind, hat kein anderer "Zutritt".
Das klingt wie ein Ideal, ist aber nur eine Minimaldefinition von Partnerschaft.
Und die Wirklichkeit heute? Über 30 % der Ehen (in Ballungsräumen
der Großstädte über 50 %) werden geschieden, Tendenz steigend.
Offensichtlich sind Partnerschaften heute riesigen Problemen ausgesetzt,
die ohne Hilfe kaum zu bewältigen sind. Nur die wichtigsten Faktoren:
Aber wie reden wir miteinander?
Das vorliegende Buch legt darum sehr gut gewählt einen Akzent auf Paarkommunikation. Wussten Sie, dass ein ganz normales amerikanisches Ehepaar täglich im Schnitt nur noch vier bis fünf Minuten für ein gemeinsames Gespräch aufwendet (Möller 1999)? Die Theorie der Paarbeziehung spricht hier von einem „communication gap", also einer tiefen Kluft in der Kommunikation. Kennen Sie als Leserin und Leser wirklich andere Formen des Gespräches als den harmonischen Übereinstimmungswillen, die Vermeidung von Reizthemen, oder auch ganz anders den Meinungsstreit, die Behauptung von Standpunkten in Auseinander[>12]setzungen, die gegenseitigen Vorwürfe, das Bestreben, den andern zu ändern (wenn er/sie anders wäre, hätten wir das Problem nicht!) etc.?
Hinter den Alltagsproblemen, die dieses Buch aufgreift, steht ein grundsätzliches Konzept von Partnerschaft. Es basiert auf einer Ethik des Respektes vor dem/der andern, seiner Andersartigkeit. Jeder Versuch, den andern ändern zu wollen, ist im Grunde ein Übergriff. Michael Lukas Möller, einer der bekanntesten Paartherapeuten (s. o.), hat dazu den Begriff der "Kolonialisierung" geprägt: Ich kann mich ändern - das führt ganz sicher auch zu Konsequenzen in der Partnerschaft. Aber: Ich kann dich nicht ändern, ja ich weiß und kenne dich im Grunde nicht (auch nach 20 Jahren Vorurteil!). Den andern zu einer Kolonie unseres eigenen Interesses zu machen, ihn/sie uns einzuverleiben ist ungesund, schädlich, respektlos und etabliert eine Beziehung von Hegemonie: Du bist nicht o. k., erst wenn du so bist, wie ich dich haben will, kann es gut mit uns werden!
Und noch ein Grundsatz in diesem Buch: Partnerschaft muss lebendig gehalten werden - auch in Schmerzen und Krisen. Partnerschaft ist Entwicklung zu zweit. Dahinter steht das Prinzip der Wahrhaftigkeit. Viele Paare leben in einem gemeinsam vereinbarten Trott. Aber der trügt. Oft spüren beide die Unzufriedenheit. Wahrhaftigkeit heißt dann, Formen zu finden, in denen wir produktiv miteinander reden können, z.B. im "Zwiegespräch", wie es Michael Lukas Möller detailliert entwickelt hat.
Natürlich: Ich bin nur für mich verantwortlich, aber ich bin zugleich abhängig von dir. Dieses (eigentlich in seinen zwei Seiten unvereinbare) Prinzip zeigt: Jede Partnerschaft muss Widersprüche aushalten lernen. Partnerschaft ist niemals nur harmonisch. Das zeigt sich oft im Alltag, auf den Beiträge dieses Buches gezielt eingehen: Weihnachten ist ein besonderes Konfliktfeld, Urlaubsplanungen sind Streitthema Nr. l, Zusammenziehen nach der Verliebtheit, Fernbeziehungen als mögliches Modell, Altersunterschiede in der Beziehung und immer wieder die bange Frage: "Habe ich den richtigen Partner?" - All das sind aktuelle Fragen, an denen sich Grundsatzprobleme zeigen.
Fazit: Dieses Buch gibt Antworten auf aktuell gestellte Fragen moderner Paare, aber keine Rezepte oder naiven (und manch-[>13]mal willkommene) Ratschläge. Rezepte und Ratschläge sind vielleicht für ein einziges Paar brauchbar, taugen aber für das nächste Paar überhaupt nicht, weil dessen Situation anders ist. Die Beiträge sind nicht entstanden, weil Paartherapeuten irgendwelche neuen Einsichten und Erkenntnisse verbreiten wollten, sozusagen als "Missionare neuer Ideen". Das Buch beantwortet vielmehr Anfragen aus dem Alltag. Die Beiträge dieses Buches helfen, Krisen so weit zu klären, dass sie nicht das üblich hasserfüllte Ende nehmen.
Ist das nicht eine lohnende Absicht in einem neuen
Buch über Probleme und Lösungen m der Partnerschaft?
Hamburg, Juni 2007
Prof. Dr. Herbert Gudjons"
Kommunikation: das Einmaleins der Verständigung
Paarkommunikation: "Die Wahrheit beginnt zu zweit".
Hier wird zu Recht die kaum zu überschätzende Bedeutung einer
zugleich aktiven, echten (authentischen) und
respektvollen
Kommunikation für das Gelingen individueller Partnerschaft ausgeführt.
Hierbei werden auch einzelne Empfehlungen ausgearbeitet:
"... über Bedürfnisse, Wünsche, Partnerschaftsprobleme,
Enttäuschung, Hoffnung und Liebe zu sprechen. Wichtige Ziele sind:
sich Sorgen und Ängste von der Seele reden, neue Lösungsmöglichkeiten
finden, sich danach besser und freier fühlen, die eigenen Energien
wiederfinden, wieder Spaß miteinander haben, den alten Krieg zwischen
Mann und Frau beenden, wieder ein glückliches Paar werden." (S. 24)
Es wird eine von Möller entwickelte Methode
empfohlen: "mindestens einmal in der Woche ein 90-minütiges, ungestörtes
Gespräch mit dem Partner zu führen, das von beiden Partnern verbindlich
vereinbart und nach einer gewissen Zeit zur guten Gewohnheit wird. Die
Zeit kann nach Belieben eingeteilt werden. Bewährt hat sich, wenn
die Partner jeweils 15 Minuten im Wechsel sprechen. Dabei ist wichtig,
dass die Anteile des Sprechens und Zuhörens (auch Schweigen ist erlaubt)
ungefähr gleich verteilt sind, keiner den anderen mit Fragen löchert
(ein Zwiegespräch ist kein Verhör!), keine Ratschläge erteilt
werden (keiner versucht den anderen nach seinem Bild zu formen) und jeder
über sich spricht und bei sich bleibt (denn dann ist er mitten in
der Beziehung!). Denn beim anderen sein heißt meist, von sich ablenken.
Im Zwiegespräch liegt also ein Schwerpunkt beim Sprechenden selbst
und nicht beim Gegenüber, d.h.
> Ich mache meinem Partner keine Vorwürfe (Du-Aussagen).
> Ich verzichte auf Pauschalierungen (immer, nie).
> Ich starte keine Übergriffe (Vermutungen)
in seine Richtung, kein Rätselraten, sondern ich frage sie/ihn direkt.
> Ich lasse meinen Partner ausreden und unterbreche
ihn/sie nicht.
> Ich stelle keine Wahrheitsbehauptungen auf.
> Ich will nicht um jeden Preis Recht haben.
> Ich werte mein Gegenüber nicht ab.
> Ich hege keine stillen Erwartungen meinem Partner
gegenüber (das überfordert die Beziehung).
Das Wichtigste dabei ist, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und zuhören lernen. Dabei kommt es wesentlich auf die Fähigkeit zur wechselseitigen Einfühlung an: Jeder lernt, die Welt mit den Augen des anderen sehen zu können. ..." (S. 25)
Hier wird das wichtige und breite Spektrum der Sexualität, mögliche mit ihr einhergehende Probleme oder Störungen und was man dafür oder dagegen tun kann, erörtert, z.B. Einschlafen und Versiegen der Sexualität, Scham, Lustlosigkeit, Treue, Seitensprung und Fremdgehen. So wird z.B. zum Umgang mit dem Seitensprung empfohlen (wobei stillschweigend vorausgesetzt wird, dass es eine Treuevereinbarung gibt):
"Was ist zu tun, wenn es passiert ist?
Eine Krise bedeutet nicht das Ende der Beziehung. Das Paar kann die
Krise nutzen, sich wechselseitig zu öffnen und betrachten zu lernen,
dass jeder dem anderen helfen kann, seine Schwächen zu überwinden
- das erfordert Mut, Offenheit, Geduld und Einfühlungsvermögen.
Ein Seitensprung verändert eine Beziehung gravierend - sowohl
für den, der ihn begangen hat, als auch für den, der hintergangen
worden ist. Der eine weiß es, der andere kann es zumeist [>88] spüren.
Das Geschehen signalisiert einen ernsten Konflikt in der Partnerschaft,
an dem zu arbeiten zwingend erfordert, den Partner einzubeziehen. Entscheidend
ist dabei die Art und Weise, wie konstruktiv mit Fehlern und Konflikten
umgegangen wird und wie unvermeidbare Verletzungen durch Liebe und Leidenschaft
ausgeglichen werden.
Empfehlenswert ist, den Seitensprung zu beichten,
denn viele betrogene Partner empfinden es als schlimmer, von ihrem Partner
belogen zu werden. Der/Die Betrogene spürt meist, dass etwas nicht
stimmt, fragt nach, bekommt die Antwort, alles sei in Ordnung, und hinterher
fliegt der Seitensprung dann doch auf. Die Lüge, also der Vertrauensbruch,
wird dann oftmals als sehr viel schlimmer empfunden als die eigentliche
Tat. Ist die erste Wut und die erste Trauer überstanden, bietet sich
die Gelegenheit, über die Gründe für das Handeln zu sprechen
und Veränderungen einzuleiten. Der/Die Betrogene sollte sich selbst
bzw. im Gespräch vier Fragen beantworten:
1. Will ich für meine Beziehung kämpfen?
2. Oder ist der Seitensprung für mich ein Anlass,
Schluss zu machen?
3. Was ist an meiner Partnerschaft positiv?
4. Wie habe ich selbst zu dem Betrug beigetragen?
Der "Betrüger" sollte offen die Fragen beantworten, die der Partner ihm/ihr stellt, z. B. "Was hat sie bzw. er, was ich nicht habe?" Für beide kann ein vertrauter Gesprächspartner, das Aufschreiben der Gefühle und Ängste oder ein Besuch beim Paartherapeuten hilfreich sein. Dort kann geklärt werden:
> Wo soll die Reise hingehen?
> Wofür will ich mich einsetzen?
> Wie gewinne ich das Vertrauen des Partners/der
Partnerin wieder?
... ... "
"Konkurrenz in der Partnerschaft von Friedhelm Schwiderski und Nina
Vogeley
In unserer Leistungsgesellschaft ist Konkurrenz ein großes Thema,
auch in der Partnerschaft. Für einen Mann ist es oft schwierig zu
akzeptieren, wenn seine Frau beruflich erfolgreicher ist und mehr Geld
verdient. Aber es gilt in der Partnerschaft zu lernen, mit Unterschiedlichkeiten
umzugehen, die sich von Lebensphase zu Lebensphase durchaus auch verändern.
Schon in elf Prozent aller Beziehungen ist die Frau
die Mehr-, Haupt- oder Alleinverdienerin. Das kann zu ungeahnten und unbekannten
Problemen in der Partnerschaft führen. Es stellt sich hier oft die
Frage: Wie zufrieden bin ich mit mir und mit dem, was ich bin? Gerät
dieses Thema aber zu sehr in den Vordergrund, kann es die Liebe mehr und
mehr verdrängen.
Die Gründe, die für das Auftreten
solcher Problematiken oft verantwortlich sind, liegen zum Teil in sehr
alten Strukturen von Beziehungen verborgen.
Männer definieren sich seit Jahrhunderten aus
ihrer Funktion als Ernährer. Geld steht hier für Wichtigkeit,
für Überlegenheit und Macht in unserer Konsumgesellschaft. Und
da geht es nicht um die absolute Höhe des Einkommens, es geht um die
relative. Wer mehr verdient, schon der Doppelsinn dieses Wortes macht die
soziale Bedeutung deutlich, hat mehr zu sagen. Für viele Männer
ist es nach wie vor ein wichtiges Statussymbol, mehr zu verdienen als ihre
Frau.
Durch gesellschaftliche Veränderungen, durch
die Veränderung der Rolle der Frau hat auch ein Wandel von Beziehung
stattgefunden, der oft nicht einfach zu bewältigen ist. Frauen sind
selbstständiger und verwirklichen ihre beruflichen Interessen. Der
Mann ist nicht mehr der Versorger, die Frau steht nicht mehr am Herd. Frauen
versuchen dann oft, sich kleiner zu machen, als sie sind, damit der Mann
seine alte Rolle noch ein wenig spielen darf. Wie können Paare mit
diesem Wandel konstruktiv umgehen?
... ... " (S. 123)
Literatur (Auswahl)
Das Buch enthält eine ausführliche, weiterführende Literaturliste
incl. Zeitschriften (3 Seiten).
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korrigiert: irs 22.03.08