Internet Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie
    IP-GIPT DAS=13.05.2006 Internet-Erstausgabe, letzte Änderung 20.8.7
    Sekretariat: Diplom-PsychologInnen Irmgard Rathsmann-Sponsel und Dr. phil. Rudolf Sponsel
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    Willkommen in unserer Abteilung Bücher, Literatur und Links zu den verschiedensten Themen, hier die Buchpräsentation:

    Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft?
    Gewalt und Lust im Namen Gottes".

    präsentiert von Irmgard Rathsmann-Sponsel und Rudolf Sponsel, Erlangen:

    Wo Gott seine Finger im Spiel hat, ist der Teufel nicht weit.
     

    Bibliographie * Verlagsinfo * Inhaltsverzeichnis * Leseprobe * Litertaurverzeichnis Homes * Bewertung * Querverweise *

    Bibliographie: Homes, Alexander Markus (2006). "Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft? Gewalt und Lust im Namen Gottes". Norderstedt: Books on Demand GmbH. [ISBN 3-8334-4780-X].  [Verlags-Info]

    Verlagsinfo: "Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft? Gewalt und Lust im Namen Gottes. Die in diesem Buch beschriebenen unmenschlichen Zustände legen Zeugnis dafür ab, dass die Schwarze Pädagogik immer noch Teile unseres Erziehungssystems beherrscht und nicht der Vergangenheit angehört. Sie wird oft noch unverhohlen und bewusst gegen Kinder und Jugendliche eingesetzt. Hierbei spielt es überhaupt keine Rolle, ob die Täter und Täterinnen aus dem konfessionellen, privaten oder staatlichen Heimbereich oder aus dem familiären Umfeld kommen: Opfer sind auch weiterhin junge Menschen, die der psychischen und physischen Gewalt, Erniedrigung, Demütigung und den hiermit verbundenen Schmerzen, Trauer, Einsamkeit und traumatischen Erlebnissen der Schwarzen Pädagogik hilflos und wehrlos ausgesetzt sind."

    Inhaltsverzeichnis

    Einleitung

    1. Gewalt gegen Kinder - ganz normal? Oder: Was totgeschwiegen wird     7
    2. Gewalt im Schatten des Kreuzes Oder: Der christliche Kreuzzug gegen die Kinder des Teufels   17
    3. Gewalt auch heute noch in der Heimerziehung? Oder: Aktuelle Fälle    124
    4. Der sexuelle Missbrauch von Heimkindern Oder: Kinder und sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche    178
    5. Die Nichtanzeige eines Kindesmissbrauchs erfüllt keinen Straftatbestand Oder: Das Kartell des Schweigens  220
    6. Was dieses Buch will Oder: Die Rechte des Kindes    226
    7. Gestohlene Kindheit    229


    Leseprobe:

    "Einleitung

    „Wir konnten nicht begreifen, warum man uns gedemütigt, fallengelassen, bedroht, ausgelacht, wie Holz behandelt, mit uns wie mit Puppen gespielt oder uns blutig geschlagen hat oder abwechselnd beides. Mehr noch, wir durften nicht einmal merken, dass uns all dies geschieht, weil man uns alle Misshandlungen als zu unserem Wohl notwendige Maßnahmen angepriesen hat."
        Alice Miller, Am Anfang war Erziehung

    1

    Gewalt gegen Kinder - ganz normal?
    Oder: Was totgeschwiegen wird

    In diesem Buch wird das Leben von jungen Menschen in einem von einem. Priester und Nonnen geleiteten katholischen Heim geschildert: Aus der Innenwelt dieses Heimes beschreibt der Verfasser die körperliche und seelische Gewalt, die Demütigung, Erniedrigung und Ablehnung, die Ängste, Schmerzen und Trauer, die Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit sowie den sexuellen Missbrauch, denen Kinder im Namen Gottes durch Nonnen, den Priester und Erzieherinnen im „Heim der traurigen Kinder" hilflos ausgeliefert sind. Aber auch die unerfüllten Hoffnungen, Wünsche, Sehnsüchte nach Wärme, Geborgenheit und Zärtlichkeit der Opfer der Schwarzen Pädagogik werden geschildert. Das Erleben von Gewalt in ihren schlimmsten Formen, der die Kinder durch eine Nonne hilflos und wehrlos ausgesetzt sind, ist für diese jungen Menschen das Durchleben der Hölle auf Erden. Diese Nonne, Schwester Emanuela, wird im Verlauf der Handlung in sich steigender Form zum Synonym für brutalste Gewalt.
        Wie ein roter Faden zieht sich durch das Buch der langsame, körperliche wie auch seelische Verfall der Kinder: Am Anfang ihrer „Heim-Karriere" waren diese Kinder oft noch Kinder, auch wenn sie zuvor im Elternhaus misshandelt wurden. Doch im Verlauf ihres „Heim-Lebens" hat man sie durch die psychische, physische und verbale Gewalt („Gott wird euch bestrafen; für euch ist nicht der Himmel, sondern die Hölle und das Fegefeuer bestimmt!"), aber auch durch medikamentöse Ruhigstellung, Stück für Stück ihrer Kindheit (und: Unschuld) beraubt! Diese „Kinder" haben die kindliche Spontaneität verloren: Diese „Kin-[<7]der" lachen nicht mehr, sie können nicht mehr glücklich sein und keine Gefühle zeigen.
        Aus der Innenwelt der (sexuell) missbrauchten Kinder heraus wird das hilflose Ausgeliefertsein, die tiefe gefühlsmäßige Abneigung durch die Erwachsenen, die großen Schmerzen und Ängste, die sich immer tiefer in die Kinderseelen hineinfressen, geschildert.
        Die Leser erleben, wie das Jugendamt und die Polizei in einem „Kartell des Schweigens" durch ein Heimkind, das sich kurzfristig den „Mauern der Gewalt" durch Flucht entziehen konnte, über die alltägliche Gewalt im „Heim der traurigen Kinder" aufgeklärt werden. Doch mehr als Betroffenheit zeigen die Verantwortlichen nicht; sie schweigen.
        Die Leser erleben einen Richter, der durch ein Heimkind von der alltäglichen Gewalt im Heim erfährt, der aber schweigt. Und der sich somit in das „Kartell des Schweigens" einreiht. Der Richter, der für das Kind nur die Worte übrig hat: „Mein Junge, Gott möge dich beschützen!", spricht sich „Im Namen des Volkes" für die weitere Heimunterbringung dieses Heimkindes aus - und verkündet auf Antrag des Jugendamts, der Heimleitung und des Heimarztes, der diesen Jungen sexuell missbraucht hat, stillschweigend einen entsprechenden Gerichtsbeschluss.
        Die Leser erleben, wie sich eine einzige Nonne - allerdings vergeblich - für die Heimkinder einsetzt, die auch keine Konfrontation mit dem Heimleiter, der auch gleichzeitig Priester ist, scheut - und die sich das Leben nimmt.

        Der Verfasser hat ganz bewusst die (Tatsachen-)Romanform gewählt, um die dort beschriebenen Kinder zu schützen. Der Verfasser verbürgt sich dafür, dass das Heim und diese Menschen existieren und dass diese die in diesem dokumentarischen, und authentischen Roman beschriebene physische und psychische Gewalt, Demütigung, Erniedrigung, Herabwürdigung tatsächlich erlebt haben. Diese gefolterten und für ihr Leben geschädigten Opfer der Schwarzen Pädagogik, der klerikalen Heimerziehung wollen mit Namen nicht genannt werden. Ihr alleiniges Ziel ist es, die für sie unerträgliche Erinnerung an dieses „Leben": diese „Kindheit", diese „Jugend" aus ihrem Gedächtnis zu verdrängen und abzutöten. Doch nach Meinung des Verfassers verkennen sie die unumstößliche Tatsache, dass diese „Kindheit" und „Jugend" sich nicht verdrängen und abtöten lässt. Dennoch respektiert der Verfasser den Wunsch der Betroffenen auf Anonymität.
        Die verbalen, seelischen und körperlichen Gewaltakte gegenüber Kindern, die in diesem Buch beschrieben werden, sind weder übertrieben noch veraltet. So fanden sie statt, und so finden sie auch heute noch statt. Natürlich nicht überall, in jedem Heim, aber oft genug. Eine Gestalt wie die der Schwester Emanuela wurde nicht erfunden, solche Personen gab und gibt es. Fromme Gelassenheit und Nächstenliebe konnte jäh umschlagen in heftigste Wut, die sich in verbalen, psychischen wie physischen Attacken Kindern gegenüber äußerte. Wieweit [<8] Gewalt ganz bewusst als „pädagogisches Mittel" eingesetzt wird, ist nicht statistisch erfasst, aber die Fälle, die ans Licht der Öffentlichkeit kommen, beweisen, dass es keine seltenen Einzelfälle sind.

        Ich bin 1961, nachdem meine Eltern mich vielfach schwer misshandelt hatten, mit knapp zwei Jahren ins Heim gekommen. Mit sieben Jahren wurde mir von pädagogischen Experten Debilität (Med.: leichter Grad des Schwachsinns) unterstellt. Dies hatte für mich katastrophale Folgen; Ich kam am 13. April 1966 in das katholische Pflege- und Bildungsheim St. Vincenzstift in Rüdesheim-Aulhausen am Rhein. Eine Anstalt, in der - damals - etwa vierhundert Jungen und Mädchen, Frauen und Männer untergebracht waren. Ihnen wurde von „Experten" bescheinigt, geisteskrank oder (leicht) schwachsinnig bzw. geistig behindert zu sein.
        Das Jugendamt Trier musste für meine Unterbringung in das St. Vincenzstift nachträglich eine vormundschaftsgerichtliche Genehmigung einholen. Der Grund: Das St. Vincenzstift galt - damals - als geschlossene Anstalt. Dem Antrag vom 18. April 1966 war ein ausgefüllter „Ärztlicher Fragebogen für idiotische oder epileptische Kinder" vom 19. August 1965 beigefügt. Das Jugendamt Trier deklarierte diesen bereits acht Monate alten „Ärztlichen Fragebogen", der durchaus im Dritten Reich den (NS-)Ärzten als Standard-Fragebogen gedient haben könnte, an das Gericht als „amtsärztlichen Untersuchungsbericht". Obwohl die Fragen bezüglich der „Idiotie und des Schwachsinns" in keiner Weise beantwortet, geschweige aus medizinischer und psychiatrischer Sicht fundiert bestätigt wurden, also eine entsprechende Indikation nicht bejaht worden ist, gab der Amtsgerichtsrat Dr. K. vom Amtsgericht Rüdesheim am Rhein dem Antrag statt. Unter „II. Fragen über Idioten, Schwachsinnige" wurde bei Punkt 1. abgefragt: „Ist der Schwachsinn angeboren? Oder in welchem Alter zuerst beobachtet worden?". Die Medizinalrätin Dr. R. von der Gesundheitsbehörde der Stadt Trier beantwortete die Frage wie folgt: „Nach dem Bericht des Jugendamtes Trier wurde der Junge von klein auf vernachlässigt und misshandelt." Unter Punkt 2. wurde abgefragt: „Was hält man für die Ursache des Schwachsinns: Erblichkeit, Krankheiten, Verletzungen, geistige Anstrengung, heftige Gemütsbewegungen wie Furcht, Schrecken?". Hier verwies die Medizinalrätin auf Ziffer I. Dort wurde unter den Punkten 11. und 12. abgefragt: „Sind oder waren die Eltern blutsverwandt? Sind oder waren die Eltern dem Trunke ergeben? oder syphilitisch infiziert vor der Geburt des Kindes? Sind bei des Kindes Großeltern, Großonkeln oder Großtanten, bei den Eltern, Onkeln, Tanten, bei Vettern oder Basen oder bei den Geschwistern des Kindes irgendwelche nervöse Erkrankungen, insbesondere Geistesstörung, Fallsucht, Hysterie, Migräne oder Selbstmord oder Verbrechen vorgekommen? Bei wem?" Beide Fragen wurden von ihr mit: „Nicht bekannt" beantwortet.
        Im Rahmen einer richterlichen Anhörung vom 23. Mai 1966, wo es um die Frage meiner weiteren Unterbringung im St. Vincenzstift ging, [<9] scheint sich der - damals - für die Anstalt zuständige Obermedizinalrat Dr. E. mit dem „Ärztlichen Fragebogen", insbesondere mit der dort aufgeführten Terminologie inhaltlich identifiziert zu haben. Obwohl ich mich erst sechs Wochen im St. Vincenzstift befand, kam dieser Obermediziner zu einem für mich verheerenden Schluss:
        „Das Kind befindet sich seit dem 13. April 1966 im Bildungs- und Pflegeheim St. Vincenzstift. Es leidet an einer Geistesschwäche im Sinne eines Schwachsinns leichten Grades."
        Noch in zahlreichen Stellungnahmen an das Gericht bestätigte der Obermedizinalrat:
        „Mit einer Heilung der wahrscheinlich endogen bedingten Geistesschwäche ist nicht zu rechnen." - „Bei A. H. handelt es sich nicht um eine Geisteskrankheit, sondern um eine Geistesschwäche im Sinne einer Debilität, die ihn ein Leben lang begleiten wird." Diese Urteile führten dazu, dass ich fast zehn Jahre meines Lebens im St. Vincenzstift habe leben müssen.
        Das St. Vincenzstift, in dem die „Dernbacher Schwestern" - wie sich die Nonnen vom „Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi" nennen - damals in leitender Funktion beschäftigt waren (siehe auch Kapitel 2) -, war für mich die „Hölle auf Erden": Im „Namen Gottes", im „Namen Jesu Christi", im Namen der Schwarzen Pädagogik wurden Kinder und Jugendliche {sicherlich nicht alle!) zum Teil schlimmsten körperlichen und seelischen Misshandlungen wehr- und hilflos ausgesetzt bzw. unterworfen. Wenn ich die Formulierung: im „Namen Gottes" bzw. im „Namen Jesu Christi" hier verwende, so hat das seine Berechtigung: Uns wurde immer wieder zu verstehen gegeben, dass wir von den Stellvertretern Gottes und Jesu Christi - konkret: im Namen und Auftrag von Gott und seinem Sohn Jesus Christus - erzogen werden. Der liebe Gott sei allgegenwärtig, er würde uns auf Schritt und Tritt verfolgen, beobachten, kontrollieren. Jede körperliche Bewegung, jeder Atemzug, jeder Gedanke und jede Gefühlsregung würde Gott seinen Stellvertretern mitteilen. Kurzum: Gott habe die göttliche überirdische Fähigkeit, uns mit seinen Augen und Ohren zu kontrollieren; jede Sekunde, Minute, Stunde, Tag, Monat und Jahr.
        Wenn wir bedroht, bestraft, geschlagen, misshandelt wurden, so haben die Nonnen - stellvertretend - im Auftrag Gottes gehandelt: Es waren Gottes Worte, Gottes mahnende und aggressive Blicke, Gottes Hände, Gottes Füße, die uns beschimpften, demütigten, bestraften, prügelten. Es war Gottes Wille: Die uns auffressenden Ängste, Schmerzen, Trauer, Vereinsamung, die sich immer tiefer in unsere Seelen hineinbohrte und hineinfraß. Wir hatten unsere Kindheit Gott und seinem Sohn Jesus Christus zu verdanken.
        Nach der Heimentlassung war ich voller Wut und voller Hass. Ich habe es dennoch geschafft, mich von dieser „Kindheit", die keine Kindheit war, zu befreien. Mir ist es gelungen, die Wut und den Hass zu besiegen. [<10]
        In einer 1981 als „Heimbiographie" mit dem Titel „Prügel vom lieben Gott", das in dem Medien bundesweit große Beachtung, fand, habe ich diese Zeit des Grauens literarisch verarbeitet und verfremdet.
        Völlig losgelöst von „Prügel vom lieben Gott" sind die Erfahrungen und Erlebnisse zu sehen, die viele ehemalige Heimbewohnerinnen des St. Vincenzstiftes gemacht haben:
        Die traumatischen Erlebnisse, die körperliche und seelische Gewalt, die Ängste, die Demütigungen, die seelischen Wunden, die Alpträume, die Lieblosigkeit, die Schmerzen, die Schmerzensschreie, die Aggressivität, den Hass, den Groll, die Bitterkeit. Die Einsamkeit, die Vereinsamung, die Isolierung, die Enttäuschung, die Traurigkeit, die Hoffnungslosigkeit. Den Schrei und die große Sehnsucht nach Liebe, Wärme, Geborgenheit, Anerkennung, Selbstachtung.
        Das Buch „Prügel vom lieben Gott" und unzählige Gespräche mit Menschen haben mich von dieser „Kindheit" befreit wie zahlreiche gerichtliche Auseinandersetzungen mit dem St. Vincenzstift. Das St. Vincenzstift verfolgte meiner Auffassung nach das Ziel, die Justiz zu missbrauchen und mit ihrer Hilfe eine „Mauer des Schweigens" über die damalige Zeit des Grauens auszubreiten. Ich wurde damals wegen Verleumdung und übler Nachrede angezeigt und angeklagt. In dem Strafprozess haben zahlreiche frühere Leidensgenossen, aber auch ehemalige Erzieher meine Vorwürfe hinsichtlich zum Teil schwerer Misshandlungen bestätigt. Ein Sozialarbeiter bestätigte zum Beispiel dem Richter, dass „körperliche Züchtigungen und Essensentzug zum pädagogischen Konzept, ja gewissermaßen zum Alltag" des Heimes gehörten. Das Strafverfahren gegen mich wurde auf Antrag der Anklagebehörde eingestellt und ein Ermittlungsverfahren gegen Nonnen und Erzieher des St. Vincenzstiftes wegen Körperverletzung und Misshandlung Schutzbefohlener eingeleitet.
        „Für eine Verurteilung der beschuldigten Pädagogen und Nonnen war es allerdings zu spät", schrieb damals der SPIEGEL: „Auch das neue Verfahren wurde eingestellt, die Vergehen waren verjährt. Und nachdem diese Gefahr vorüber war, drehten die Aulhausener Heimerzieher den Spieß um."
        Nachdem die Misshandlungen - durch die eingetretene Verjährung - nachträglich „sanktioniert" wurden, wurde nach Erscheinen meines Buches „Prügel vom lieben Gott" mein Verleger und ich mit einer einstweiligen Verfügung konfrontiert. Das St. Vincenzstift erreichte „mit dem ganzen Gewicht der katholischen Kirche" (Frankfurter Rundschau, 22. Februar 1982), dass die Verbreitung meines Buches vom Landgericht Wiesbaden gerichtlich untersagt - soll heißen: verboten - wurde. In einem Brief an das Wiesbadener Gericht prangerte der Verband Deutscher Schriftsteller dieses Vorgehen an als „Zensur eines kritischen Buches". [<11]
        Auch im Rahmen eines Zivilprozesses bestätigten ehemalige Leidensgenossen die zum Teil schweren psychischen und physischen Misshandlungen. Die Frankfurter Rundschau schrieb am 22. Februar 1982:  „Das Sonderpädagogische Zentrum  Hl. Vincenzstift zu Rüdesheim nahm für sich das Recht in Anspruch, mit jener vom Autor fiktiv „Heim zum lieben Gott" genannten Anstalt identisch zu sein, unter deren Dach die gesammelten  Erfahrungen mit literarischen Mitteln gebracht worden waren."
        Im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs wurde nur ein einziger Zusatz in das Buch aufgenommen, der dort bereits in anderen Worten enthalten war, und das Buch konnte wieder unverändert verbreitet werden:
        „Die in diesem Buch geschilderten konkreten Ereignisse, Personen und Zustände sind nicht Dokumentation, sondern literarisch verarbeitet und verfremdet."
        Die Frankfurter Rundschau führte hierzu zutreffend aus: Die einstweilige Verfügung wurde erlassen, obwohl der „Autor die Handlung verfremdet hat" und im „Vorspruch alle Personen, Orte und Institutionen für ,unbenannt' erklärte". Zahlreiche Medien solidarisierten sich damals mit mir - hier einige Beispiele:
    SPIEGEL: „Ein deprimierendes Beispiel für die Situation von Heimkindern..." - Frankfurter Rundschau: „... Impulse für eine Diskussion über Zustände in Kinder- und Jugendheime..." - Sozialmagazin: „Alexander Homes' Buch ist bedeutungsvoll, auch als Literatur." - Podium: „... hatte ich ... niemals den Eindruck, dass sich der Verfasser in seine Erinnerung verrannte. Vielmehr ließ er eine Wut aufkommen über das, was im Heim Alltag ist." Und der Schriftsteller Martin Walser erklärte: „Homes hat mich gepackt, er gehört zweifellos zu den auswählbaren Naturschreibern."


    Literaturverzeichnis Homes (S. 217ff)

  • Bartsch, J., zitiert nach Miller, A. (1980): Am Anfang war Erziehung. Frankfurt am Main, S. 232.
  • Bartsch, J. (1991): Opfer und Täter. Das Selbstbildnis eines Kindermörders in Briefen. Reinbek bei Hamburg.
  • Bintig, A. (1998); Psychotherapeutische Hilfen für den Täter: Therapeutische Methodenvielfalt im Rahmen verschiedener rechtlicher und institutioneller Bedingungen. In: Sexuelle Kindesmisshandlung: „Die Täter" - Differenzieren statt verallgemeinern. Kongressbericht, hrsg. von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren. Köln, September 1998, S. 40-47.
  • Burkett, E., Bruni F. (1997): Das Buch der Schande - Kinder und sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche. München.
  • Conen, M.-L. (1997): Institutionelle Strukturen und sexueller Missbrauch durch Mitarbeiter in stationären Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. In: Amann, G., Wipplinger, R. (Hg.); Sexueller Missbrauch - Überblick zu Forschung, Beratung und Therapie. Ein Handbuch. Tübingen, S. 713-725.
  • Deschner, K.-H. (1977): Das Kreuz mit der Kirche. Eine Sexualgeschichte der Kirche. München.
  • Drewermann, E. (1989); Kleriker - Psychogramm eines Ideals. Olten und Freiburg im Breisgau.
  • Elliott, M. (1995); Was Überlebende uns berichten - ein Überblick. In: Elliott, M. (Hg.): Frauen als Täterinnen. Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen. Ruhnmark, S. 42-56.
  • Enders, U. (1999): Die Strategien der Täter und die Verantwortung von uns Erwachsenen für den Schutz von Mädchen und Jungen. In: Höfling, S., Drewes, D., Epple-Waigel, I. (Hg.); Auftrag Prävention, Offensive gegen sexuellen Kindesmissbrauch. Hanns Seidel Stiftung. München, S. 178-196.
  • Finkelhor, D. (Hg.) (1984): Child sexual abuse: New theory and research. New York.
  • Gerber, H. (2002): Frau oder Täter? Auswirkungen sexuellen Missbrauchs von Kindern durch Frauen, Ergebnisse einer Studie. In: Dokumentation einer Fachtagung der Heinrich-Böll-Stiftung und des „Forum Männer in Theorie und Praxis der Geschlechterverhältnisse" am 12./13. Oktober 2001 in Berlin. Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung, 2002, S. 75-99.
  • Glöer, N., Schmiedeskamp-Böhler, I. (1990): Verlorene Kindheit. Jungen als Opfer sexueller Gewalt. München.
  • Groth, A. N., Hobson, W. F., Gory, T. (1982): The child molester: clinical abservations. In: Conte, J., Shore, D. (Hg.): Social Work and Child Sexual Abuse. New York, S. 129-144.
  • Homes, A. M (1984) (Hg.): Heimerziehung - Lebenshilfe oder Beugehaft. Mit einem Vorwort von Günter Wallraff. Frankfurt am Main.
  • Hornes, A. M. (1998); Gestohlene Kindheit. Berlin.
  • Homes, A. M. (2001): Gottes Tal der Tränen. Herdecke.
  • Homes, A. M.  (2004): Von der Mutter missbraucht - Frauen und die sexuelle Lust am Kind. Norderstedt.
  • Hoyndorf, S., Reinhold, M., Christmann, F. (1995): Behandlung sexueller Störungen - Ätiologie, Diagnostik, Therapie: Sexuelle Dysfunktionen, Missbrauch, Delinquenz. Weinheim.
  • Kockott, G. (1999): Status quo der Täterbehandlung in Deutschland. In: Höfling, S., Drewes, D., Epple-Waigel, I. (Hg.): Auftrag Prävention. Offensive gegen sexuellen Kindesmissbrauch. Hanns Seidel Stiftung. München, S. 316-322.
  • Körner, H. H. (1975): Sexualentgleisungen alternder Menschen im Umgang mit Minderjährigen. Eine kriminalätiologische und kriminaltherapeutische Untersuchung, dargestellt anhand von 483 Fällen aus dem Landgerichtsbezirk Frankfurt (Main) aus den Jahren 1960-1969 unter besonderer Berücksichtigung des Verhaltens aller am Tat- und Prozessgeschehen beteiligter Personen und der verschiedenen Schattierungen des Dunkelfeldes, verbunden mit Vorschlägen zur Einführung eines Altersstrafrechts. Dissertation zu Erlangung des Grades eines Doktors der Rechte des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
  • Kuhne, T. (1999): Prävention von sexueller Gewalt an Mädchen und jungen Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen. In: Höfling, S., Drewes, D., Epple-Waigel, I. (Hg.): Auftrag Prävention. Offensive gegen sexuellen Kindesmissbrauch. Hanns Seidel Stiftung. München, S. 235-252.
  • Kutchinsky, B. (1991): Sexueller Missbrauch von Kindern: Verbreitung, Phänomenologie und Prävention. In: Zeitschrift für Sexualforschung, Jg. 4, Heft l, S. 33-44.
  • Lothstein, L. M. (1996): Psychologische Theorien über Pädophilie und Ephebophilie. In: Rossetti, S. J., Müller, W. (Hg.): Sexueller Missbrauch Minderjähriger in der Kirche. Psychologische, seelsorgerische und institutionelle Aspekte. Mainz, S. 31-60.
  • Love, S. (1996): Du kannst mich nicht ganz haben. Memoiren eines Callboys. München.
  • Miller, A. (1980): Am Anfang war Erziehung. Frankfurt am Main.
  • Moor, P. (1972): Das Selbstporträt des Jürgen Bartsch. Frankfurt am Main.[<218]
  • Rossetti, S. J.(1996 a): Einleitung zum Buch: Rossetti, S. J., Müller, W. (Hg.): Sexueller Missbrauch Minderjähriger in der Kirche. Psychologische, seelsorgerische und institutionelle Aspekte. Mainz, S. 9-19.
  • Rossetti, S. J. (1996 b): Sexueller Missbrauch von Kindern: Sechs Warnsignale - Hinweise für Prävention und Diagnose. In: Rossetti, S. J., Müller, W. (Hg.): Sexueller Missbrauch Minderjähriger in der Kirche. Psychologische, seelsorgerische und institutionelle Aspekte. Mainz, S. 61-79.
  • Rossetti, S. J., Müller, W. (1996) (Hg.): Sexueller Missbrauch Minderjähriger in der Kirche. Psychologische, seelsorgerische und institutionelle Aspekte. Mainz.
  • Roth, J. (1973): Zum Beispiel Kinderheime. Kindersexualität: Jagdszenen aus Westdeutschland, In: betrifft : erziehung, 4/1973, S. 31-36.
  • Roth, J. (1975): Heimkinder - Ein Untersuchungsbericht über Säuglings- und Kinderheime in der Bundesrepublik. Köln.
  • Schneider, Hermine, Otten, Josef: Transvestitismus, Fetischismus und sexuelle Perversion. Zu beziehen über die Buchhandlung „Aixbooks", Aachen: www.aixbooks.de.
  • Schorsch, E. (1975): Sexuelle Deviationen: Ideologie, Klinik, Kritik. In: Schorsch, E., Schmidt, G. (Hg.): Ergebnisse zur Sexualforschung. Frankfurt am Main, S. 49-92.
  • Schorsch, E. (1993): Kinderliebe. Veränderungen der gesellschaftlichen Bewertung pädosexueller Kontakte. In: Schmidt, G., Sigusch, V. (Hg.): Perversion, Liebe, Gewalt. Stuttgart, S. 168-169.
  • Schumacher, M. (2004): (Sexuelle) Gewalt wird auch von Frauen und Mädchen ausgeübt - Ein Erfahrungsbericht. In: IKK-Nachrichten 1-2/2004, Herausgeber: Deutsches Jugendinstitut e. V. München, S. 23-26.
  • Sellin, F., Weber, K. (1999): Das Milchgesicht. Wenn Kinder töten. Reinbek bei Harnburg.
  • Sipe, R. (1992): Sexualität und Zölibat. Paderborn.
  • Zemp, A., Pircher, E., Neubauer, Ch. (1997): Sexuelle Ausbeutung von Mädchen und Frauen mit Behinderung. In: Amann, G., Wipplinger, R. (Hg.): Sexueller Missbrauch - Überblick zu Forschung, Beratung und Therapie. Ein Handbuch. Tübingen, S. 738-755.


  • Bewertung:
    Das Buch greift ein sehr wichtiges Thema auf. So gesehen ist das Buch außerordentlich verdienstvoll und wichtig. Schade aber, dass es ziemlich chaotisch organisiert und aufgebaut ist. So gibt es keine ordentliche und übersichtliche Dokumentation, welche Heime hier ins Visier genommen wurden. Auch eine Literaturliste sucht man am Ende vergeblich, obwohl ein Literaturverzeichnis in den Anmerkungen zu Kapitel 4 S. 217-219 eingebettet und damit eher versteckt wurde. Schaut man sich das Literaturverzeichnis näher an, fällt auf, dass bereits 1984 ein Buch mit minimal anderem Titel (wo jetzt ein Fragezeichen steht, stand damals ein Punkt) von Homes herausgegeben wurde. Fehlen tut im Literaturverzeichnis sein mehrfach zitiertes Buch von 1981 "Prügel vom lieben Gott"
    Ein im allgemeinen hilfreiches Sach-, Personen- und Fall- und Dokumentationsregister fehlt ebenfalls. Mitten im Buch, das 342 Seiten umfasst, erscheint mit Kapitel 6, S. 226-228, so etwas wie ein Vor- oder Schlußwort, dessen Plazierung auf den ersten Blick unverständlich ist. Bei näherem Hinschauen hat es den Anschein, als hätte das Buch ursprünglich hier geendet und sei dann nachträglich um das 7. Kapitel ergänzt bzw. erweitert worden. Es heißt auf S. 226 unter der Überschrift 6 Was dieses Buch will Oder: Die Rechte des Kindes: "Dieses Buch ist keine Anklage gegen die Heimerziehung. Die Anklage richtet sich aber gegen die namentlich bekannten Heime und die „namenlosen" Heime, in denen junge Menschen Misshandlungen aller Art ausgesetzt sind - und wo leider immer noch die schwarze Pädagogik mit all ihren schlimmen Folgewirkungen für die Betroffenen um sich schlägt." Ohne Zweifel geschehen in einige Heimen schlimme, ja fürchterliche Dinge. Sicher nicht nur in christlichen, dort aber auch. Ob und wie sehr, wissen wir nicht, da der Autor keine statistischen Daten dokumentiert - wahrscheinlich, da es sich um ein Tabuthema handelt, auch nicht dokumentieren kann - und also auch keine darauf fußenden Betrachtungen anstellen kann. Diese formalen Mängel und Schwächen stehen letztlich aber in keinem Verhältnis zur Bedeutung des Themas. Die alltäglichen Verbrechen im Namen Gottes und der Schwarzen Pädagogik sind weltweit sicherlich immer noch Legion. Und deshalb brauchen diese Kinder dringend viele kritische Stimmen, die auf ihr Schicksal aufmerksam machen, um der Schwarzen Pädagogik einiger bigotter Wölfe im Schafspelz und ihrer teilweise verkommenen Bräute ihr abscheuliches Handwerk zu legen. Wo Gott seine Finger im Spiel hat, ist der Teufel nicht weit.
    Der Autor als persönlich betroffenes Opfer verdient auf jeden Fall Mitgefühl, Anerkennung, Respekt und Solidarität für seinen Mut.



    Links (Auswahl: beachte)
    • Alexander, Sieglinde: Vom Feuer in die Hölle: Meine Jugendjahre im Mädchenheim Weiher. [Q]
    • Deutsches Jugendinstitut zum Thema Kindesmisshandlung (allgemein) [Q]
    • Diakonie bedauert Geschehnisse zutiefst. „Schläge im Namen des Herrn“ heißt ein Buch, das dieser Tage erscheint und schon Wellen schlägt. Angeklagt wird auch die Diakonie: Es geht um den traumatisierenden Umgang mit Mädchen und Jungen in kirchlichen Heimen in den fünfziger und sechziger Jahren. [Q]
    • Die Zeit: "Das Leid der frühen Jahre. Hunderttausende von Kindern wurden in Heimen der jungen Bundesrepublik misshandelt. Die größte Verantwortung trifft die Kirche Von Peter Wensierski" [Q]
    • Die Zeit: Unbarmherzige Schwestern. Bis in die siebziger Jahre wurden in bundesdeutschen Heimen Kinder mißhandelt und ausgebeutet. Viele Opfer schweigen bis heute aus Scham von Ulrich Baron [Q]
    • Frontal21: Reflectionen zu: Frontal 21 - „Prügel im Namen Gottes“ von Sieglinde W. Alexander[Q]
    • Irland klagt gegen die Kirche: Irland - In Irland wollen nun nahezu 15.000 Menschen Anklage gegen die Kirche erheben, da sie in ihrer Jugend, in zumeist von der katholischen Kirche geführten Kinderheimen, misshandelt wurden. [Q]
    • Martin-Mitchel-Seite (Australien,  ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland) [Q]
    • Opfer institutioneller Kindesmisshandlung verlangen Recht! [Q]
    • Spiegel-Panorama: "Es tut mir leid. Tausende Kinder durchlitten in den fünfziger und sechziger Jahren die Schrecken staatlicher und kirchlicher Heimerziehung. Im Interview mit dem SPIEGEL fordert der Präsident der deutschen Caritas, Peter Neher, einen offeneren Umgang mit einem dunklen Kapitel deutscher Geschichte."  [Q]
    • Stern: Kindesmisshandlung in kirchlichen Kinderheimen [Q]
    • Tfirst,Michael: Ein Opfer der kath. Schulbrüder wehrt sich: “Von September 1973 – August 1974 lebte ich als Kandidat des Ordens der Minoriten (OFM Con) in deren Kloster, das zugleich die Wiener Pfarre Alservorstadt, in 1080 Wien gelegen, ist. Ich war im 18. Lebensjahr, also noch minderjährig und meine (in diesem Schreiben noch genau erläuterte) Lebensgeschichte war dort bis ins Detail allen bekannt." [Q]
    • Verein ehemaliger Heimkinder [Q]
    • Die verdrängte Gewalt (Kölner Stadtanzeiger von Susanne Rohlfing) [Q3.8.6]

    Literatur (Auswahl): siehe auch: Literaturliste Homes.

    • Ahlheim, Rose; Hülsemann, Wilfried; Kapczynski, Helmut; Kappeler, Manfred; Liebel, Manfred; Marzahn, Christian & Werkentin, Falco (1971). Gefesselte Jugend. Fürsorgeerziehung im Kapitalismus. Frankfurt: Suhrkamp.
    • Biermann, Gerd (1969). Kindeszüchtigung und Kindesmißhandlung, Eine Dokumentation. München: Ernst Reinhardt.
    • Birner, Ursula & Fexer, Helmar (1999). Qualitätsmanagement für soziale Einrichtungen - Entscheidungshilfe, Begriffserklärung, Grundlagen. Bd. 1. Starnberg: Schulz.
    • Birner, Ursula & Fexer, Helmar (2000). Qualitätsmanagement - Anleitung für soziale Einrichtungen. Bd. 2. Starnberg: Schulz.
    • Brosch, Peter (1971). Fürsorgerrziehung. Heimterror und Gegenwehr. Frankfurt: Fischer TB.
    • Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg (2000). Evaluation und Selbstevaluation in Einrichtungen der Caritas in der Erzdiözese Bamberg, Abschlussbericht zur Arbeit der Arbeitsgruppe Evaluation im Rahmen des DiCV-QuM; unveröffentlichter Projektbericht.
    • Deutscher Caritasverband e.V. (1997). Leitbild des Deutschen Caritasverbandes.
    • Klee, Ernst (1974). Behinderten-Report. Frankfurt: Fischer.
    • Kempe, Ruth S., Kempe, C. Henry (1984). Kindesmißhandlung. Frankfurt a.M.: Ullstein.
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    • Müller K. )1998). Qualitätsmanagement im Sozialbereich - Gefesselte Kreativität? In: Brunner E., Bauer P.;  Soziale Einrichtungen bewerten - Theorie und Praxis der Qualitätssicherung. Freiburg: Lambertus.
    • Ochs M. (1998). Kundenzufriedenheit in der Jugendhilfe; in: Brunner E., Bauer P.; Soziale Einrichtungen bewerten - Theorie und Praxis der Qualitätssicherung. Freiburg: Lambertus.
    • Schaible-Fink, B (1968). Das Delikt der körperlichen Kindesmißhandlung. Literatur, Statistik, Kasuistik. Hamburg: Kriminalistik Verlag.
    • Wensierski, Peter (2006). Schläge im Namen des Herrn. Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik. DVA/Spiegel. [1,2,3,]
    • Zenz, G. (1979). Kindesmißhandlung und Kindesrechte. Frankfurt/ M.: Suhrkamp.




    Anmerkungen und Endnoten
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    einiger. Natürlich gibt es auch hervorragende oder anständige christliche Heime, Pfarrer, Priester und Nonnen.
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    Handwerk legen. In einigen Fällen, wenn Einsicht und Schuldgefühle vorliegen, kann psychotherapeutische Hilfe nützlich sein. In anderen Fällen, wo weder Einsicht noch Schuldgefühle vorliegen, wird die Entfernung aus dem pädagogischen Arbeitsfeld geboten sein (z.B. Verwaltung, Hauswirtschaft, Gärtnerei).
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    Bewertung. Bewertungen sind immer subjektiv, daher sind wir in unseren Buchpräsentationen bemüht, möglichst viel durch die AutorInnen selbst sagen zu lassen. Die Kombination Inhaltsverzeichnis und Zusammenfassungen sollte jede kundige oder auch interessierte LeserIn in die Lage versetzen selbst festzustellen, ob sie dieses oder jenes genauer wissen will.  Die BuchpräsentatorIn steht gewöhnlich in keiner Geschäftsbeziehung zu Verlag oder den AutorInnen; falls doch wird dies ausdrücklich vermerkt. Die IP-GIPT ist nicht kommerziell ausgerichtet, verlangt und erhält für Buchpräsentationen auch kein Honorar. Meist dürften aber die BuchpräsentatorInnen ein kostenfreies sog. Rezensionsexemplar erhalten. Die IP-GIPT gewinnt durch gute Buchpräsentationen an inhaltlicher Bedeutung und Aufmerksamkeit und für die PräsentatorInnen sind solche Präsentationen auch eine Art Fortbildung - so gesehen haben natürlich alle etwas davon, am meisten, wie wir hoffen Interessenten- und LeserInnen.  Beispiele für Bewertungen: [1,2,3,]
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    Anm. Vorgesehene. Wir präsentieren auch Bücher aus eigenem Bestand, weil wir sie selbst erworben haben oder Verlage sie aus verschiedenen Gründen nicht (mehr) zur Verfügung stellen wollen oder können.
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    Änderungen Kleinere Änderungen werden nicht extra ausgewiesen; wird gelegentlich überarbeitet und ergänzt.
    14.05.06    Handwerk legen.


    Querverweise
    Standort: Heimerziehung. Lebenshilfe oder Beugehaft? Gewalt und und Lust im Namen Gottes.
    Homes: Von der Mutter mißbraucht.
    * Überblick Metaphsisches und Kritisches zu den Kirchen * Sexueller Mißbrauch * Forensik  *
    Buch-Präsentationen, Literaturhinweise und Literaturlisten in der IP-GIPT. Überblick und Dokumentation.
    *
    Suchen in der IP-GIPT, z.B. mit Hilfe von "google": <suchbegriff> site:www.sgipt.org
    Buchpräsentation site:www.sgipt.org. 
    *
    Information für Dienstleistungs-Interessierte.
    *


    Zitierung
    Rathsmann-Sponsel, Irmgard & Sponsel, Rudolf (DAS). Buchpräsentation Heimerziehung. Lebenshilfe oder Beugehaft? Gewalt und und Lust im Namen Gottes. Ein Buch von Alexander Markus Homes. Internet Publikation  für Allgemeine und Integrative Psychotherapie  IP-GIPT.Erlangen: http://www.sgipt.org/lit/homes2.htm
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