Internet Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie
    IP-GIPT DAS=14.11.2007 Internet-Erstausgabe, letzte Änderung 19.3.8
    Impressum: Diplom-PsychologInnen Irmgard Rathsmann-Sponsel und Dr. phil. Rudolf Sponsel
    Stubenlohstr. 20 D-91052 Erlangen   E-Mail:  sekretariat@sgipt.org  _ Zitierung  &  Copyright

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    Willkommen in unserer integrativen und interdisziplinären Abteilung Gesundheitspolitik, Gesundheitssystem, Krankenkassen, Sozialversicherung, Kosten, Nutzen, Schaden u.a.m.,  hier speziell zum Thema:

    Gesundheits-Statistik

    Mitgeteilt und bearbeitet von Rudolf Sponsel, Erlangen



    Editorial: Gesundheit gehört mit Recht zu den höchsten Lebenswerten. Daher ist die Statistik zu Gesundheit, Krankheit und Epidemiologie von großer Bedeutung für die Gesellschaft, die Gesundheitspolitik und den einzelnen. Wir haben uns daher entschlossen, neben unseren speziellen Seiten zur Epidemiologie, eine eigene Seite zur Gesundheits-Statistik zu führen, um auf eine solide, aber auch pragmatische Datenbasis für gesundheitspolitische und gesundheitswissenschaftliche Erörterungen, Beiträge, Kommentare und Kritik zurückgreifen zu können. Für Anregungen und Kritik sind wir offen (Mail).



    Krankenversicherungs-Statistik

    1.Quartal 2007: Mehr als 200 000 Menschen waren nicht krankenversichert
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 045 vom 7. Februar 2008
    "WIESBSADEN - Wie das Statistischen Bundesamtes (Destatis) mitteilt, waren im ersten Quartal 2007  211 000 Menschen in Deutschland nicht krankenversichert und besaßen auch keinen sonstigen Anspruch auf Krankenversorgung. Dies zeigen die Ergebnisse des alle vier Jahre erhobenen Zusatzprogramms "Angaben zur Krankenversicherung" im Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa. Ausgehend von den Ergebnissen der Befragten des Mikrozensus, die Angaben zur Krankenversicherung gemacht haben, hatten damit knapp 0,3% der Gesamtbevölkerung in Deutschland keinen Krankenversicherungsschutz, ein im Vergleich zu April 1999 mit knapp 0,2% sowie zum Mai 2003 mit etwas über 0,2% leicht erhöhter Anteil.
        Zu den Personen mit einem sonstigen Anspruch auf Krankenversorgung zählen beispielsweise Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter, Soldatinnen und Soldaten, sowie Grundwehrdienst- und Zivildienstleistende.
        1999 besaßen in Deutschland 145 000 Menschen keinen Krankenversicherungsschutz, 2003 waren es 177 000 Personen. Damit hat sich die Zahl dieser Personen im Vierjahresrhythmus um jeweils rund ein Fünftel (2003 gegenüber 1999: + 22%; 2007 gegenüber 2003: + 19%) erhöht.
        Zu dieser Entwicklung trugen vor allem die Männer bei: Im Jahr 1999 betrug die Zahl der nicht krankenversicherten Männer 79 000. Vier Jahre später stieg sie auf 104 000 und im Jahr 2007 auf 142 000. Damit stellten Männer 1999 deutschlandweit gut die Hälfte (55%) aller Personen ohne Krankenversicherungsschutz, 2003 lag ihr Anteil bei knapp drei Fünfteln (59%) und 2007 bei rund zwei Dritteln (67%).


    "



    Gesundheitskosten.

    2006: Krankenhauskosten liegen bei 58 Milliarden Euro
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 458 vom 14. November 2007
    "WIESBADEN - Die Kosten der Krankenhäuser für die stationäre Krankenhausbehandlung in Deutschland betrugen nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2006 rund 58 Milliarden Euro. Diese Angabe beruht auf vorläufigen Ergebnissen der Krankenhausstatistik. Gegenüber dem Vorjahr sind die Kosten um 1,3 Milliarden Euro oder 2,3% gestiegen. Diese Kostensteigerung ist in erster Linie auf die Erhöhung der Sachkosten um 5,9% zurückzuführen, während die Personalkosten um lediglich 0,6% gestiegen sind.
        Die durchschnittlichen Behandlungskosten je Fall lagen im Jahr 2006 bei 3 447 Euro; das sind 0,5% mehr als 2005 bei einer Zahl von 16,8 Millionen Behandlungsfällen (ohne gesunde Neugeborene). Überdurchschnittliche Kostensteigerungen je Behandlungsfall wurden für Niedersachsen (+ 3,0%), Bayern (+ 2,6%) und das Saarland (+ 2,2%) festgestellt.
        In allen neuen Ländern lagen die durchschnittlichen Kosten je Behandlungsfall unter dem Bundesdurchschnitt. Die mit 2 920 Euro
    niedrigsten Behandlungskosten ergaben sich für die Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern; im früheren Bundesgebiet waren die Behandlungskosten mit durchschnittlich 3 321 Euro in Rheinland-Pfalz am geringsten.
        Demgegenüber lagen die durchschnittlichen Kosten je Behandlungsfall in den Stadtstaaten Hamburg (4 009 Euro) und Berlin (3 919 Euro) um 16,3% beziehungsweise 13,7% über dem Bundesdurchschnitt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Kosten je Behandlungsfall jedoch in Hamburg um 4,1% und in Berlin um 0,7% gesunken.
        Die Brutto-Kosten der Krankenhäuser - einschließlich der Kosten für nichtstationäre Leistungen (zum Beispiel Ambulanz, wissenschaftliche Forschung und Lehre) - betrugen 66,1 Milliarden Euro. Darunter waren 62,3% Personal- und 36,2% Sachkosten. Der Personalkostenanteil ist damit weiter gesunken (2005: 63,6%). Der Rest verteilte sich auf Zinsen für Betriebsmittelkredite und Steuern sowie die Kosten der Ausbildungsstätten.

        Weitere Auskünfte gibt: Zweigstelle Bonn, Ute Bölt, Telefon: (01888) 644-8107, E-Mail: ute.boelt@destatis.de
    Weitere Daten und Informationen zum Thema finden Sie im Internet unter www.destatis.de, Pfad: Weitere Themen --> Gesundheit --> Krankenhäuser --> Tabellen." [Übersicht Statistik Krankäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen]



     



    Literatur (Auswahl)
    • Gesundheitsbericht 2005 [Online071114]

    • Vorgeschlagene Zitierweise: Robert Koch-Institut (Hrsg) 2006. Gesundheit in Deutschland. Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Robert Koch-Institut, Berlin




    Links (Auswahl: beachte)
    • Pflege und Pflegebedürftigkeit: FamStat.




    Glossar, Anmerkungen und Endnoten:
    1) GIPT= General and Integrative Psychotherapy, internationale Bezeichnung für Allgemeine und Integrative Psychotherapie.
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    pragmatische Datenbasis. Leider verändern sich die Internetadressen vieler interessanter und wichtiger Veröffentlichungen sehr oft (wohltueende Ausnahme Wikipedia). Daher bemühen wir uns, das wichtige und rechtefreie Datenmaterial auf unseren eigenen Seiten zu plazieren, weil wir nur dann sicher sein können, dass der Link-Zugriff gelingt und bei Ihnen, geschätzte LeserIn, nicht ständiger Ärger mit toten Links auftritt.
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    Querverweise
    Standort: Gesundheits-Statistik.
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    * Epidemiologie * Epidemiologische Statistik * Komorbidität * Iatrogenie * Überblick Statistik * Norm * Laborwertnormen *
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    Zitierung
    Sponsel,Rudolf (DAS). Gesundheits-Statistik. IP-GIPT. Erlangen: http://www.sgipt.org/gesko/Stat/GS_01.htm
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    korrigiert:



    Änderungen wird gelegentlich überarbeitet, ergänzt und vertieft * Anregungen und Kritik willkommen
    19.03.08    Link zu Pflege und Pflegebedürftigkeit in FamStat.
    07.02.08    1.Quartal 2007: Mehr als 200 000 Menschen waren nicht krankenversichert.